Buchrezension

Buchrezension: „Texten fürs Web“ von S. Heijnk

Buchcover

Das Buch ist in erster Linie für Online-RedakteurInnen in Medienunternehmen und TexterInnen
in PR-Agenturen oder Unternehmenspressestellen gedacht.
Entsprechend ist es nützlich, die Begriffe aus dem Zeitungswesen zu kennen: Lauftext, Cliffhanger,
Teaser, …
Aber auch Online-RedakteurInnen aus anderen Bereichen können sich den ein oder anderen Tipp
für das Texten im Web herauslesen.

Heijnk versucht folgende Fragen zu beantworten:

Wie redigiere ich Printtexte für das Web?
Wie lang dürfen Rollbalkenseiten sein?
Wie viele Textportionen sind sinnvoll,
wenn ich Lauftexte in Häppchen zerlege?
Wie schreibe ich attraktive Einstiegstexte?
Wie kann ich meine Leser mit geschickter Klick-Dramaturgie
auf der Website halten?
Wann ist der Einsatz von Multimedia sinnvoll?
Wie plane ich eine Website?
Was macht eine optimale Navigationsstruktur aus?

Kennt frau sich im Web und mit Usability schon aus, finden sich wenige neue Ideen. Trotzdem:
Die vielen aussagekräftigen Screenshots veranschaulichen gut die verschiedenen Aspekte,
die frau beim Texten beachten muss.

Leider ist das Buch ein bisschen redundant geschrieben: Heijnk scheint manche Leib- und Magenthemen zu haben,
die er wieder und wieder durchkaut. Dazu gehört, dass das Web anders ist als ein Printmedium. Nun gut.
Dazu gehört auch, dass es keinen Anfang und kein Ende einer Website gibt. Aha.
Ob das Buch sein Geld wert ist, hängt also mal wieder
vom Vorwissen und Anspruch der Käuferin ab.

Stefan Heijnk leitet die DINO-Redaktion der Freenet AG in Hamburg.
Stefan Heijnk: „Texten fürs Web“. dpunkt.verlag 2002, Heidelberg,
192 Seiten, Broschur. 35,- EUR (D) / ISBN 3-932588-99-1

Links:
Zusatzinfos zum Buch und weitere Links zum Thema unter
www.texten-fuers-web.de
Eure Buchtipps 2002, gesammelt in Bremen

Maria

von Maria