Billard um halb acht

Billard um halb acht


Nun haben einige von uns schon eine Woche am Computer gesessen, also ist es Zeit für einen sportlichen Ausgleich.


Es ist Montag. Wir sind Frauen. Nutzen wir also ein Angebot der Pool and Snooker Society: Montags können Frauen dort kostenlos Billard spielen! Es gibt Poolbillard, Carambolage und für ganz Verwegene Snooker.


Schon im letzten Jahr hat sich dort eine Gruppe von Frauen einen vergnügten Abend gemacht. Das Angebot an Speisen ist zwar sehr rustikal, aber der heutige Kneipentreff ist so gelegt, dass er gut erreichbar in der Nähe ist (Danke an das Organisationskomitee) – Ihr könnt also beides haben: ein flottes Spielchen und anschließend ein Essen zur Stärkung.


Ich werde ab ca. halb acht (19.30 Uhr) dort sein – und freue mich auf viele Mitspielerinnen.


Bis nachher also!


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Augen-Logo
Brigitte

von Brigitte

Google – das Shirt

Google – das Shirt


Google-ShirtDas ist aber eine nette Überraschung, ich soll ein T-Shirt zu den Teilnahmeunterlagen bekommen.
– Welche Größe?
– Jaaa … am liebsten ein großes …
– Hier ist eins in Größe L, größere gibt es nicht.


Glaubt Google, dass wir mit Puppen spielen, die dringend was zum Anziehen brauchen? Oder sind es Reste vom letzten Girls‘ Day? Selbst für einigermaßen schlanke Frauen ist die Größe L knapp passend.


Schade, vielleicht hätte mal jemand vorher googeln sollen, z.B. nach "dünn" (6.250.000 Treffer) und "dick" (235.000.000 Treffer). So bedanke ich mich denn für die gute Absicht und überlege, welchem kleinen Mädchen ich mit einem schicken T-Shirt eine Freude machen kann.


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Augen-Logo Brigitte

von Brigitte

Ausflug in die Judikatur

Duden: Ju|di|ka|tur, die; -, -en (Rechtsprechung)

Einige von uns hatten befürchtet, dass ein Kurs über „Urheberrechte im Netz“ (NET07) ziemlich trocken sein könnte. Unsere Dozentin Birgit verteilte gleich zu Anfang 54 Seiten Gesetzestext.

„Ein Werk ist erschienen, wenn mit Zustimmung des Berechtigten Vervielfältigungsstücke des Werkes nach ihrer Herstellung in genügender Anzahl der Öffentlichkeit angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind.“ (UrhG §6). Wer soll das denn verstehen? Und warum so kompliziert?

Aber nach kürzester Zeit hatte sich jede Befürchtung gewandelt: der Kurs war lebhaft, spannend, an der Realität orientiert und fast tagesaktuell (u.a. haben wir den Fall „Heise gegen die Musikindustrie“ nach allen Regeln der Paragraphen analysiert, interpretiert, diskutiert – der ganze Fall unter http://www.heise.de/newsticker/meldung/63428).

Wir konnten viele Fragen aus der eigenen Praxis stellen und haben uns fast spielerisch in die Abgründe des UrhGs vorgewagt. Selbst der „Erschöpfungsgrundsatz“ hat uns nicht erschöpft. Und dass bei der „Herstellung der Interoperabilität“ von Computerprogrammen die „normale Auswertung des Werkes“ nicht beeinträchtigt werden darf, haben wir auch schnell verstanden.

Dieser Kurs ist wirklich zu empfehen, weil Lernerfolg UND Spaßfaktor sehr groß waren. Die Zeit verging viel zu schnell und wir waren uns fast einig darüber: Im nächsten Jahr möchten wir wieder so einen schönen Ausflug machen!

 Brigitte

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von Brigitte

Herr der Ringe…

… aus christlicher Sicht

Am Internet hat man die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen. Zum Beispiel den christlichen Fundamentalismus US-amerikanischer Prägung. Unter der Adresse www.capalert.com findet man Rezensionen zu aktuellen Filmen, geschrieben von anonymen AutorInnen, unter dem Namen ‚ChildCare Action Project‘.

Hier ein paar Zitate aus der Rezension von „Herr der Ringe – Die zwei Türme“:

Gandalf is resurrected and appears in glowing white atop a huge stone as if to mimic our Lord when He transformed Himself on the Mount of Transformation before Peter, James and John after His Resurrection [Matt. 17:1 -2].

While there was no sexual programming whatsoever to Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring, Lord of the Rings: The Two Towers frequently presented a very scantily clad critter showing full side male nudity and a woman was noted to be on top of a man kissing him.

Offense to God

  • unholy influence on thinking
  • tale of evil control over „good“
  • sorcery to defeat beast
  • gaiaism (talking trees), repeatedly
  • psychic premonitions and possessions, repeatedly
  • „all-knowing wizard“
  • unholy apparitions
  • the „undead“ terrorizing others
  • sorcery to defend
  • sorcery to do battle with evil beast
  • resurrection, mockery of the Transformation
  • casting out demon
  • miraculous reverse aging
  • creatures claiming immortality
  • crystal ball sorcery
  • foretelling future
  • demon possession

Vokabelhilfe (nach http://dict.leo.org bzw. http://dict.tu-chemnitz.de/):
scantily=knapp, clad=gekleidet, critter=Kriechtier, sorcery=Zauberei, premonition=Vorahnung, resurrection=Auferstehung, mockery=Nachäffung

Brigitte und Maria

von Brigitte und Maria

Das MU-Rästel

Das MU-Rästel

Ein Klassiker, aus dem Buch "Gödel, Escher, Bach"* von Douglas Hofstadter

Gegeben ist ein Regel-System für Zeichenketten aus den Buchstaben M, I, und U. Die Regeln sind:

  1. Wenn der am Ende der Kette ein I steht, dann können wir ein U anhängen.
    Beispiele:
    MI->MIU
    IIIIII->IIIIIIU
  2. Der Rest der Zeichenkette rechts von einem M kann verdoppelt werden.
    Beispiele:
    MIUI -> MIUIIUI
    MUM -> MUMUM
  3. Drei I hintereinander können wir durch ein U ersetzen
    Beispiele:
    IIIMIIII -> UMIIII oder IIIMUI oder IIIMIU
    UIIIU -> UUU
  4. Zwei U hintereinander können gestrichen werden
    Beispiele:
    MUUU -> MU
    IUUIUUI -> III -> U

Keine andere Manipulation der Zeichenkette ist erlaubt.
Also nicht die Regeln rückwärts anwenden, oder einfach was weglassen.
Frage: wenn man mit der Zeichenkette MI anfängt, kann man daraus MU erzeugen?

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*(Dort findet Ihr auch die Lösung)

 Brigitte

von Brigitte

Wiki

Wiki

Wiki – das Web zum Mitmachen

Kennst Du die Situation? Du liest eine Webseite
und denkst Dir: ‚he, das stimmt ja gar nicht‘ oder ‚da fehlt doch was‘. Am liebsten
würdest Du sofort die Webseite ändern, Deinen Kommentar dazuschreiben
– aber das geht ja nicht.


Mit Wiki (http://www.wikipedia.org) geht das doch!
Ein Wiki ist eine Sammlung von Webseiten, die sofort editierbar sind. Auf jeder
Seite gibt es einen [edit]-Knopf, mit einem Klick hat man eine Änderungsmaske
für den Text. Da HTML viel zu kompliziert ist, wird ein sehr einfaches
Wiki-Markup verwendet.


Das erste Wiki ist die Wikipedia, eine Enzyklopädie
am Web, die auf diese Art entsteht. Seit Jänner 2001 schreiben Tausende
von Freiwilligen an den Seiten der Enzyklopädie, derzeit enthält sie
etwa 150.000 englischsprachige Artikel und über 75.000 Artikel in anderen
Sprachen. Die Qualität der Artikel ist erstaunlich gut.


informatica feminale-Wiki


Jetzt gibt es zum ersten Mal auch ein Wiki für
die informatica feminale. In diesem Wiki können wir alle lesen und schreiben.
Derzeit gibt es eine Skripte-Sammlung, Beschreibungen von verschiedenen Informatik-Studiengängen
und lokale Tipps für Bremen und Salzburg.


Wie kannst Du mitmachen? Surf zu http://zeitung.informatica-feminale.de/wiki/
und schau Dich mal um. Wenn Du eine Seite verändern willst, klicke auf
den [edit]-Knopf. Es gibt keine Passwörter oder Zugriffsrechte, Du kannst
einfach jede Seite verändern.


zeitung.informatica-feminale.de/wiki/


Wiki Markup


Die Auszeichnungssprache des Wiki ist ganz simpel:
Aus Text wird Text. Einzelne Zeilenumbrüche werden ignoriert, zwei Zeilenumbrüche
hintereinander werden zu einem Absatz. *Sternchen* machen fett, /Schrägstriche/
machen kursiv.



Jede Seite im Wiki hat einen eindeutigen Namen, meist in KamelSchreibWeise mit
Großbuchstaben in der Mitte. Wenn so ein Name im Text vorkommt, wird automatisch
ein Link daraus. Falls das mal nicht funktionieren sollte, helfen auch [EckigeKlammern].
Die URL einer Webseite wird zum Link, die URL eines Bildes fügt das Bild
in die Seite ein. Am kompliziertesten ist ein Link mit schönem Link-Text,
ohne Anzeige der URL. Hier ein Beispiel:


[Unser
Wiki http://zeitung.informatica-

feminale.de/wiki/] wird zu unser
Wiki
.


Das war’s
auch schon mit dem Markup. Eine neue Seite erzeugst Du, indem Du einen Link
zur Seite einfügst, z.B. [MathematikWitze]. Wenn Du den Link zum ersten
Mal anklickst, erscheint die Eingabemaske für die neue Seite.


Wiki für Dein eigenes Projekt


Es gibt verschiedene Wiki-Implementierungen, meist
in einer der Web-Skript-Sprachen geschrieben. Das informatica feminale-Wiki
ist ein ‚kwiki‘, in Perl geschrieben, und war in zehn Minuten installiert. Einfach
das Modul CGI::Kwiki aus CPAN (dem Perl Archiv) herunterladen und installieren,
dann im Ziel-Verzeichnis ‚kwiki-install‘ eintippen. Voraussetzung ist, dass
der Webserver CGI erlaubt.


Eine Wiki-Implementierung speziell für Firmen,
mit Zugriffskontrolle und diversen Plugins für Projektplanung und Zeiterfassung,
stellt Twiki dar (http://twiki.org).


In Sourceforge (http://sourceforge.net)
findet Du über 150 verschiedene Wiki-Projekte, darunter Implementierungen
in Python und Java oder Plugins für verschiedene Wikis. Da findest Du sicher
auch etwas Passendes für Dein Projekt.

 Brigitte

von Brigitte

Witz

Brigittes physikalische Methode, einen Löwen
in der Wüste zu fangen

Frau braucht
eine Wüste, einen Käfig und eine Antilope. Die Antilope ist wichtig.
Sie wird außerhalb des Käfigs angebunden. Dann wartet frau,
bis das Nichts im Käfig in einen Löwen und einen Antilöwen
zerfällt. Der Antilöwe stürzt aus dem Käfig und sich auf
die Antilope. Frau wirft die Käfigtür zu und hat den Löwen gefangen.

 Brigitte

von Brigitte

Die Zeitung geht weiter

Die Zeitung geht weiter

Call for Papers
Nur noch 49 Wochen bis zur nächsten Informatica Feminale – bleiben wir in Kontakt?
Wie auch schon letztes Jahr bleibt die Online-Version der Informatica Feminale Zeitung während des ganzen Jahres unter http://zeitung.informatica-feminale.de
zugänglich. Durch die hervorragende Arbeit des Technik-Teams wird es dieses Jahr auch möglich sein, neue Artikel zu publizieren.
Die Mitglieder der Redaktion verfügen über die nötigen Passwörter, um Artikel auf den Webserver zu laden und in der Datenbank zu erfassen.
Aber auch Frauen, die nicht in der Redaktion waren, können ihre Texte in die Zeitung bringen. Schickt sie einfach an redaktion@horus.at, eine Redakteurin wird den Artikel dann raufladen und freischalten.
Schreib einen Bericht über Deinen Lieblingskurs auf der Informatica Feminale!
Was war das Thema, wie war die Vortragende, welche Programme wurden verwendet, kann man die aus dem Internet runterladen, wo gibt’s zum Thema noch Infos im Internet, für wen würdest Du den Kurs empfehlen?
Diese Artikel werden unter der Überschrift „Kursbuch“ in der Online-Zeitung gesammelt.

Brigitte

von Brigitte

Bunte Optimierung

Bunte Optimierung

Kursbericht zu Introduction to Math Programming IF SOF 02
Zuerst die Entwarnung: Der Titel klingt viel mathematischer, als die Veranstaltung dann ist. Es geht um lineare Optimierung, und zwar nicht in der Theorie, sondern ganz praktisch mit vielen kleinen Beispielen: Koffer packen für die Informatica Feminale, genug Vitamine essen und dabei wenig Geld ausgeben, Produktion von verschiedenen Bier-Sorten, …
Die ersten Beispiele wurden noch auf Papier gelöst, danach wurde das Programm OPL Studio eingesetzt. Eine Testversion, die 184 Tage lang funktioniert, kann man von www.ilog.com/products/oplstudio/
runterladen.
Das Optimierungsproblem wird in einer eigenen Programmiersprache modelliert. Die Daten könnten auch aus einer Datenbank geladen werden, im Kurs haben wir diese Möglichkeit nicht genutzt.
Brigittes Fazit: Der Kurs gibt einen interessanten Einblick in das Thema. Ich würde den Kurs für Fachfremde und Informatik-Anfängerinnen empfehlen, die sich mit dem Thema noch nicht befasst haben. Es sind keine mathematischen Vorkenntnisse notwendig; es wird nur auf Windows gearbeitet.

Brigitte

von Brigitte

Perl, Shell und andere Waffen

Perl, Shell und andere tödliche Waffen


kill -9 StarOffice



Laut Murphys Gesetz wird alles, was schiefgehen kann, genau dann schiefgehen, wenn es den größten Schaden anrichtet. Für die Redaktion der Zeitung bedeutet das: StarOffice hängt sich 10 Minuten vor Redaktionsschluss auf.


Das kann eine erfahrene UNIX-Frau natürlich nicht erschüttern. Mit Strg-Alt-F1 wechselt sie in die Konsole, mit ps ux sieht sie sich eine Liste ihrer Prozesse an, und mit kill <prozess-id>
beendet sie den entsprechen Prozess.

Soweit die Theorie. Die Praxis erwies sich als etwas komplizierter. Mit dem „normalen“ kill ließ sich StarOffice nämlich nicht beeindrucken. Also fährt unsere Redakteurin schärfere Geschütze auf: kill -9 <prozess-id>
.


Doch was antwortet der Computer: „Sorry, Dave…

No no no. Don't use kill -9. [..]mapped command to kill -15. 

Um ein kill -9 abzusetzen, müsste frau einen Techniker holen. So geht’s ja wohl nicht. Unsere tapfere Redakteurin greift nach der Schweizer Taschen-Kettensäge: Perl. Mit perl -e ‚kill -9, <pnr>‘ kann sie endlich den Prozess erlegen.


Nun hat aber StarOffice nicht nur einen Prozess gestartet, sondern eine ganze Schar davon. Mit ps ux
kann man sie alle sehen. Nun greift die Redakteurin zur Pipe.

ps ux

zeigt alle Prozesse.
 

Ps ux | grep Of

zeigt nur noch die StarOffice-Prozesse.
 

ps ux |grep Of |cut -c8-15

schneidet aus der Prozessliste die Spalte 8 bis 15, dort steht die Prozessnummer.
 

ps ux | grep Of | cut\ -c8-15 | perl -n -e \ ‚kill 9, $_‘

mit der Option -n macht Perl eine Schleife über die Zeilen des Inputs und schreibt die jeweils aktuelle Zeile (die die Prozessnummer enthält) in die Variable $_
 

Und weil’s so schön ist und morgen sicher auch wieder gebraucht wird, kommt das ganze in ein shell-Skript namens ‚killoffice‘. Waidmanns Heil!


#!/bin/sh ps uxf | grep Of | cut \ -c8-15 | perl  -n -e 'kill 9, $_;' 


Brigitte


von Brigitte

Die Neue Online-Zeitung

Als Ergebnis des Kurses „IF
NET 04 – Die Technik der Online Zeitung
“ präsentieren wir voll
Stolz die neue Version der Online-Zeitung.

Rosa, Wiebke und YvonneDie
Umfrage-Gruppe

Rosa, Wiebke und Yvonne Nr. 1 haben die Umfrage programmiert. Als Leserin der
Zeitung siehst Du nur die jeweils aktuelle Umfrage des Tages, und die Ergebnisse
der Umfrage. Für die Redaktion gibts ein Verwaltungtool, mit dem sie Umfragen
anlegen und freischalten können.

Umfrage, Ergebnis, und Verwaltungstool

Judith und BirgidDie
„reguläre“ Gruppe

Judith, Patricia (hier nur als Piktogramm vertreten) und Birgid haben ein Programm
entwickelt, das mit Hilfe von regulären Ausdrucken aus Staroffice-HTML
normales HTML macht.

Die drei haben sich in eines der schwierigsten Themen von Perl eingearbeitet:
reguläre ausdrücke und pattern matching/substitution. Ein kleines
Zitat aus dem Programm:

# eliminate trash tags
    $datei =~ s/</?DIV[^>]*>//gs;
    $datei =~ s/</?SPAN[^>]*>//gs;
    $datei =~ s/</?MULTICOL[^>]*>//gs;
    $datei =~ s/</?BR>//gs;


Yvonne, Annika, Rike und DinaDie
Datenbank-Gruppe

Yvonne Nr. 2, Annika, Rike und Dina haben mit der Datenbank gerungen, und waren
dabei sehr erfolgreich: Zu jedem Artikel sind Titel, Autorin, Abstract, Erscheinungsdatum,
Thema und Schlagwörter in der Datenbank abgelegt.

Die Liste der Artikel auf der Homepage
der Zeitung wird vollständig aus der Datenbank erstellt. Am letzten Tag
haben Yvonne und Dina hier noch schnell einen Filter eingebaut, du kannst Dir
zum Beispiel alle
Artikel zum Thema „Bremen“
anzeigen lassen.

Ausserdem gibt es die Möglichkeit zu jedem Artikel Kommentare abzugeben,
auch diese werden in der Datenbank gespeichert.

von Brigitte

3D-Modell Pinguin

Pinguin Origami

3D-Modell: Inverser Pinguin

  1. Start: Quadrat mit der dunklen heller ( korrektur in der online-ausgabe, brigitte ) Seite nach oben legen. Diagonal falten.
  2. Die rechte Spitze nach links falten, so dass sie kurz vor dem Eck zu liegen kommt. Wieder zurückklappen.
  3. Die linke Spitze »versenken«. Das heißt, dass sie nach innen geknickt wird (siehe auch nächstes Bild).
  4. Da linke Eck nach rechts falten, das wird der Flügel. Auf der Rückseite des Modells wiederholen.
  5. Den Hals so knicken, dass der Schnabel auf der verlängerten Linie des Bauches zu liegen kommt. Wieder rückgängig
    machen.
  6. Den Kopf umstülpen. Fertig!

Die typische Informatikerin


Die typische Informatikerin


von Brigitte und Maria


Zwei Wochen lang tummelten sich mehr als 230 Teilnehmerinnen (zu 2/3 Informatikerinnen) und 100 Dozentinnen auf der informatica feminale. Eine gute Gelegenheit, sich ein Bild der typischen Informatikerin zu machen. Hier das Ergebnis unserer Beobachtungen:


Die typische Informatikerin ist zwischen 15 und 60 Jahren alt. Sie ist deutscher, tschechischer, russisch-jüdischer, libanesischer, türkischer, österreichischer, schweizerischer oder niederrheinischer Abstammung. Sie spricht neben Deutsch auch noch Englisch, manchmal sogar gut. Vielleicht kann sie aber auch noch polnisch, estnisch, französisch, spanisch, russisch, hebräisch, italienisch, …


Sie hat kurzes, mittleres oder langes Haar, oft rot und mit Rasta-Locken. Sie legt entweder wenig Wert auf ihr Äußeres oder trägt T-Shirts mit Message oder ist modisch gekleidet. Wenn sie keine
Brille

trägt, hat sie wahrscheinlich Kontaktlinsen
.


Sie studiert Informatik im Haupt- oder Nebenfach, ganztags oder nebenberuflich. Dieses Studium ist ihre erste, zweite, dritte oder vierte Berufsausbildung.


copyright (c) 2000 Stefanie Priewasser, SalzburgSie liebt oder haßt Linux, kennt Windows und besitzt wahrscheinlich einen Computer. Die technikhassende Informatikerin liest die Zeitung nur offline. Die technikbesessene Informatikerin musste auch schon mal im (Rechner-) Pool übernachten, weil die Tür zugefallen ist nachdem die Karte schon im Kartenlesegerät war… Zwischen technikhassend und technikbesessen gibt es alle Abstufungen und widersprüchlichen Mischungen.


Die typische Informatikerin hat entweder Angst, des Feminismus´ bezichtigt zu werden, oder ist skeptisch, oder sie ist überzeugte Feministin.


Sie lebt allein oder hat einen Ehemann und drei Kinder oder eine Freundin und ein Kind oder eine Mutter und ein Kind oder einen Freund mit hauswirtschaftlicher Begabung.


Sie kann ein Pferd malen, aber auch einen Igel, ein Schaf und grüne Katzen. Sie liest viel, und zwar
Fantasy, Frauenliteratur und Sachbücher.


Die typische Informatikerin findet das, was andere Informatikerinnen sagen, manchmal echt nervig. Sie findet die anderen zu tussihaft, zu maskulin, zu hackig oder zu feministisch.


Sie findet auch einige der anderen Informatikerinnen ganz toll:
Weil sie so jung schon so engagiert sind, weil sie schon so viel Erfahrung haben, weil sie auch Schokolade essen, weil sie so kompetent sind, weil sie auch über Computer reden wollen.


Und natürlich: Sie findet es ganz toll, dass es so viele andere Informatikerinnen gibt. Und dass es wirklich, echt, nicht-gelogen Informatik-Professorinnen gibt.


Sie kommt nächstes Jahr sicher wieder nach Bremen und bringt dann ein paar Kolleginnen und ein paar Erst-Semestrige oder ihre Mutter oder Tochter mit. Wir freuen uns schon darauf, sie wieder zu treffen!

von Brigitte und Maria

Jugend

Die Jugend


von Brigitte


Im Rahmen des »Schülerinnenprogrammes« waren Schülerinnen und Lehrerinnen aus allen Bremer Schulen eingeladen, Veranstaltungen am Freitag zu besuchen. Unter dem Titel »Informatikerinnen: Exotisch oder nur unbekannt?« gab es echte lebende Informatikerinnen zum Anfassen, ein Vortrag »Von der Rechnerin zur Informatikerin« präsentierte Frauen in der Geschichte der Informatik und Geschichten zu Frauen und Informatik.


ifz befragte die Schülerin Katharina X (17 Jahre) zu ihren Interessen. Katharina X besucht die 11. Schulstufe und startet heuer in ihr erstes Jahr Informatik-Unterricht. Im Informatik-Kurs sind ca. 18 Jungs und ca. 8 Mädchen. In den ersten Wochen ging es mal darum, die I-Macs kennenzulernen: Fenster aufmachen, Fenster zumachen.
Katharina ist auf einem Gebiet aber schon Computer-Spezialistin: beim Chatten. Ihr Heimat-Chat ist der Radio-Bremen Chat (http://www.radiobremen.de/chat), wo sie unter dem Namen »unsterbliche« anzutreffen ist. Die Chatterinnen und Chatter lernen sich mit der Zeit auch persönlich kennen. Aus diesem Grund bietet lokaler Chat auch nicht viel Spielraum für Lügen und Schein-Identitäten.
Auf die Frage, ob sie vielleicht Informatik studieren würde, zuckt sie nur mit den Schultern: das ist sehr weit in der Zukunft und sie hat noch keinen Plan.

von Brigitte