Französisch für Informatikerinnen/Anfängerinnen

Voilà, voilà – ein paar spezifisch französische Ausdrücke, was die Computerwelt betrifft:

Es handelt sich um einen „ordinateur“ (m.), nicht um einen Computer, auf dem ich in „dossiers“ (m.) (Verzeichnissen) meine „fichiers“ (m.) (Dateien) anlege. Die Franzosen spielen hier Göttin und kreieren („creer“) die Dateien…

Der Pfad ist auch sinngleich mit „chemin“ (m.) aufzufinden, aber wenn frau mit einer Französin über Hardware oder Software reden will, geht gar nichts mehr: Diese Begriffe sind völlig unverständlich, denn es werden die Worte „logiciels“ (= Software) oder „le logiciel“ (= das Programm) verwendet, genauso wie nicht von Hardware geredet wird, sondern eben die genauen Computerteile bestimmt werden:

la coque = das Gehäuse

le clavier = die Tastatur

la souris = die Maus

l’écran (m.) = der Bildschirm

le disque dur = die Festplatte

Wenn man ins Internet geht („je vais sur internet“), geht man hinauf und nicht hinein. Es werden auch die Ausdrücke „le web“ und „le réseau“ verwendet. Dort verschickt man dann „des courriels“, aber „mail“ versteht auch jeder, auch wenn die Académie Française das als „mel“ hat französisieren lassen.

Amusez-vous bien!

P.S.: Betriebssystem = le système d’exploitation = Ausbeutungssystem, Ausnutzsystem.

Sarah

Lyrik zu Bremen

IF-Sonntag

Dieses Jahr hat der Sommer an seinem letzten Tag entschieden, uns zu verwöhnen. Die Wolken am Himmel waren spurlos verschwunden, auf der Erde hatten ihre Geschwister – die Nebel – sich aufgelöst.

Also Sonntag morgen in Bremen entsprach seinem Namen – es war schön und sonnig.

Berühmte Bremer Musiker in verschiedenen Positionen hier und da in der gesamten Altstadt. In allen diesen gemütlichen kleinen Straßen, mit leicht künstlich-touristischem Flair. In der Nähe einer der Schnoor-Kneipen saß eine Gruppe von Touristen in Trachten. Obwohl es sein kann, dass es keine authentischen Trachten waren – zu dunkel haben alle Kleider ausgesehen, trotz reichlich Stickerei auf den weiblichen Gewändern. „Haus der Peking-Enten“ – wieviel Ironie steckt in diesem Titel. Die Teiche, mit ihrer scheinbaren Ewigkeit.

Scheinbar, denn ich kann ja all die Enten und Teichhühner auf dem Stadtteich nicht unterscheiden, und es bleibt doch verborgen, dass das Teichhuhn, welches jetzt seine Küken vorführt, an meinem letzten Besuch selber ein Küken war…

Irgendwann verlasse ich die Stadt und wende mich Richtung Uni. Es war aber doch etwas zu früh für den Kurs, also spazierte ich durch eine nahe liegende Grünanlage (das Wort Wald ist eindeutig zu prächtig für so ein kleines Landstück ;) ). Dort stand Busch an Busch voll Brombeeren: süße schwarze reife Beeren, knallrote unreife und, was noch bewundernswerter war: blühende Zweige…

Die Brombeere ist meiner Überzeugung nach eine der Urpflanzen. Sie zeigt wahnsinnigen Lebenswillen. Sie wächst das ganze Jahr hindurch und versucht, den maximalen Lebensplatz zu gewinnen. Pflanzt Brombeeren im Garten und euer Leben wird zu einem Kampf, um andere Pflanzen zu retten. Gut, dass sie immer noch Wasser und Schatten lieben, sonst wären sie ein idealer grüner Aggressor.

Dann kam ich an eine kleine grüne Wiese an einem voll versumpften Bach. Sie war belebt von komisch aussehenden Pilzen und einem stolz stehenden Fliegenpilz.

Sommerliches Flüstern von Birken – es war komisch daran zu denken, dass der Sommer vorbei ist und die Erntezeit kommt.

Am nächsten Morgen hat mich der September mit dem Duft von Regen begrüßt. – Der Sommer ist zu Ende.

Kira

Mentoring in Freiburg

„futura mentoring“ an der Universität Freiburg bietet Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen Mentoring, Weiterbildung und Vernetzung, um ihnen den erfolgreichen Abschluss ihres Studiums bzw. den Berufseinstieg zu erleichtern. Mentoring ist ein wirkungsvolles Instrument der Nachwuchsförderung in der Wirtschaft. Mentoring und Vernetzung verbessern die Karrierechancen der teilnehmenden Frauen nachhaltig.

Mentorinnen gesucht

Am 18. Oktober startet das erste futura-Mentoringprogramm in Freiburg. Da es einige Interessentinnen aus der Mathematik gibt, sucht „futura mentoring“ noch Mentorinnen für diesen Bereich, möglichst aus der Forschung. Interessierte Frauen mit Berufserfahrung
können sich noch bis zum 8. September per Online-Formular auf der Homepage von futura mentoring für das Programm anmelden.

Maria und Friederike

http://www.mentoring.uni-freiburg.de

siehe auch: Mentorinnen gesucht (Artikel vom 1.9.2008)

Heute: Abschlussfete

Ab 19.00 Uhr können wir gemütlich beisammen sitzen, essen, schnacken und tanzen. Die Abschlussfete findet – wie schon letztes Jahr – hier an der Uni statt.

wav_2003Ein paar sangesfreudige Choristinnen aus früheren Jahren wollen vielleicht ein oder zwei Lieder singen. Dafür wird im Anschluss an die Vollversammlung geprobt. Notenfeste Sängerinnen können gern spontan mitmachen (Näheres bei der Vollversammlung).

Friederike

Abschlussfete: ab 19.00 Uhr, SFG 0150

Vollversammlung

Alle Jahre wieder … dieser Aufruf von 2005 ist nach wie vor aktuell

Hingehen! In der Vollversammlung gibt es Infos zum diesjährigen Sommerstudium und es werden wichtige Dinge beschlossen, die das Sommerstudium des nächsten Jahres beeinflussen werden.

Hingehen! Die Vollversammlung wählt das Programm-Komitee für das nächste Jahr. Das Komitee kommt im Januar oder Februar in Bremen zusammen, um das Programm des nächsten Sommerstudiums zusammenzustellen.

Hingehen! Um eine möglichst große Bandbreite an Interessen abzudecken, sollten Studierende, Lehrende und „Praktikerinnen“ vertreten sein.

Hingehen! Wichtig!

Friederike

Vollversammlung: 16.00 Uhr, MZH 7260

Geocaching-News

Bremen hat zwei neue Geocaches bekommen.

Am letzten Mittwoch zogen ein paar unternehmungslustige Weiber in die Bremer Innenstadthecken, um einen geeigneten Platz zu finden, um neue Caches zu verstecken.

Immer mehr große und kleine Kinder erfreuen sich an der Schatzsuche mit elektronischer Unterstützung, wo es darum geht, mittels GPS-Empfänger Schätze zu finden, die andere Spielkinder ausgelegt haben. Auch die informatica ist seit einiger Zeit durch Geocacherinnen infiltriert. Dieses Jahr bot Annette, unsere Chefgeocacherin, dann unter dem Motto „Hecksen hecken was in die Hecke“ (if live 07) einen Workshop für fortgeschritten Infizierte an, die sich nicht mit dem Suchen begnügen, und jetzt auch mal selber verstecken wollten.

Cachen mit Kind und KegelZuerst wurde gemeinsam im Internet ein Stück Park in Bremen gesucht, dessen bereits vorhandene Cachedichte weitere Neulinge zuließ. Flugs begab sich eine muntere Gesellschaft mit Kind und Kegel auf den Weg.

Dann ging es daran, geeignete Verstecke zu finden. Dies war gar nicht so einfach wie wir uns das vorgestellt hatten, denn ein Cache sollte nicht zufällig von Menschen oder Hunden gefunden, nicht von Regen oder Wind weggetragen und an seinem Versteck gut fixiert werden können.

Cache mit Terrainstufe 4 von 5Nach einigem Suchen tat sich dann ein erstes kreatives Versteck auf, welches dann unter waghalsigem Einsatz unserer Chefklettermeisterin erschlossen und „becached“ wurde.

… Dieser Cache bekam dann eindeutig die Terrainstufe (Geländegängigkeit / Erreichbarkeit) 4 von 5.

Die schwierige Erreichbarkeit unseres Erstlings, der den Namen „Informatica Feminale ’08 spezial“ bekam, ermutigte uns dann, noch einen weiteren Cache (namens „Fliegen Fischen“) zu verstecken und danach erschöpft und zufrieden zum Kneipentreffen einzukehren.

Aufnahme von Cache-Koordinaten… Aufnehmen der GPS-Koordinaten, die veröffentlicht werden.

Verstecken eines Caches… Verstecken des zweiten Caches.

Fazit: Zwei neue Caches wurden im Park gelassen und das Baby wieder mit nach Hause genommen.

Autorin: Sybille
Fotos: Doreen

Weitere Infos:

http://www.geocaching.com

http://www.geocaching.de

if-Zeitung 2008 – do it yourself!

Dieses Jahr hat sich erstmals keine Redaktion / Koordinatorin für die Offline-Zeitung gefunden. Deshalb gibt es während des Sommerstudiums einen einfachen Blog-Zugang für die Online-Zeitung: Artikel schreiben leichtgemacht!

  • Login (unten links) – Username und Passwort hängen in der Cafeteria aus
  • Write (Menüzeile) – schreiben (bitte auch „unterschreiben“ mit Deinem Vornamen!)
  • Publish – Dein Artikel erscheint
  • Sign Out (oben rechts) – Fertig!

Falls es Probleme gibt: einfach eine Mail an grp-ifzeitung(at)tzi(punkt)de – da werden Sie geholfen.

Friederike