Spannung, Spiel und Sch… ASURO!

Klein, aber oho. Dies gilt für den Kurs „Wir erwecken einen Roboter zum Leben“ und dessen Produkt. Asuro steht für Another Small and Unique Robot from Oberpfaffenhofen, wo er am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt wurde.

<Bild> aus dem Asuro-Wiki: http://www.asurowiki.de/pmwiki/pmwiki.php

Die drei Teilnehmerinnen Susanne, Barbara und Sybille haben es in mehrfacher Hinsicht gut getroffen mit ihrer Kurswahl: da sie nur zu dritt sind, kann jede ihren eigenen Asuro bauen – und ihn danach mit nach Hause nehmen.

Als ich zum Kurs dazu stoße, herrscht Hochspannung: der Geduld,
Konzentration und ruhige Hände erfordernde Bauprozess ist beendet und die Roboter durchlaufen die Testphase. Es riecht ein bisschen wie in einer Zahnarztpraxis, auf dem Tisch liegen Lötkolben und Restteile verstreut.

„Alles drin! Jetzt testen!“ – in fester Abfolge leuchten Asuros Lichter auf. „Glück kann so einfach sein!“ Wird er aber auch fahren? Es funktioniert! Asuro fährt kleine Kreise, rechtsrum
und linksrum und dann vorwärts und rückwärts. Pure bliss!

Die drei sind begeistert von ihrem Werk und vom Kurs, der Spieltrieb, handwerkliche Leidenschaft und Technikaffinität befriedigt und eine positive Gruppendynamik fördert. Obwohl sie die Lust-Frust-Kurve als Zickzacklinie beschreiben, schweißt
der gemeinsame und sehr zielorientierte Prozess zusammen – oder sollte ich sagen: lötet? Kursleiterin Blandyna Bogdol bietet den Kurs bereits zum zweiten Mal an – und bei soviel Enthusiasmus hoffentlich nächstes Jahr wieder …

Ach so: heute Nachmittag wird programmiert! Vielleicht sind ja Zuschauerinnen zugelassen, wenn die Asuros ihren Schöpferinnen Kaffee kochen, den Kopf massieren und und und …? 1. Ebene, MZH 1196!

Sandra

Impro-Theater

Jedes Jahr wieder mache ich fleißig Werbung für „Inflagranti“, die Improvisationstheater-Truppe, die regelmäßig am ersten Dienstag im Monat im Schnürschuh auftritt. Dieses Jahr – und zwar HEUTE(!) – gibt es aber etwas Neues: einen Auftritt der Gruppe im City-Kino in der Birkenstraße. Und das Thema passt auch noch „wie die Faust auf’s Auge“: „CLICK – mit einem Mausclick verändert sich die Welt“.

Zu Beginn gibt das Publikum einen Suchbegriff vor, und dann legen die SchauspielerInnen los. Die ZuschauerInnen „klicken“ sich quasi als Internet-User durch den Abend – anhand von Pop-Up-Fenstern, Auswahl-Menüs, Links und dergleichen.

Inflagranti ist für „Click“ bei der „Impronale“ in Halle im Jahr 2004 mit dem 1. Preis für das innovativste Format ausgezeichnet worden. Ein Grund mehr, sich diesen Abend auf keinen Fall entgehen zu lassen!

Welche mitgehen will: Birgit bestellt heute Nachmittag Karten vor. Schreibt Euch auf die Liste vor der Cafeteria oder schreibt eine Mail an Birgit: b.koch@gmx.net.

Is there any blogger out there?

Kürzlich habe ich in der Netzeitung den Artikel „Wenn Frauen bloggen“ gelesen. Darin schrieb die Autorin, dass sie von Frauen verfasste Blogs vorzieht, u. a. weil diese auf uninteressante Themen wie Internet-Sicherheit und Linux-Software verzichten. In der Tat sind die beliebtesten nicht-kommerziellen Blogs jene, die kleine Geschichten und Beobachtungen aus dem Alltag erzählen, vielleicht angereichert mit Fotos oder sonstigen privaten Schnipseln, so dass sich nach einer Weile RSS-Feed ein Gefühl von
Vertrautheit mit dem Autor oder der Autorin einstellt. Die Frage ist nun, worüber eine Informatikerin wohl in ihrem Blog berichten würde.

Auf der Web 2.0 / Social Media Konferenz „re:publica – Leben im
Netz“ im April in Berlin waren fast die Hälfte der Anwesenden Frauen, viele von ihnen aktive Bloggerinnen. Der „Linuxtag“ zwei Monate später hingegen war eine 99%ige Männerveranstaltung.

Ich plane eine Frauen-Blogroll (Liste mit interessanten, kuriosen oder sonstig für sehens- oder lesenswert befundenen Blogs) für eine der nächsten Ausgaben. Wenn Ihr bloggt, dann schickt den Link an die Redaktion und Euer Blog ist dabei! Hier ein paar erste Blog-Links fürs Klicken zwischendurch: http://schwadroneuse.twoday.net (DE), http://www.wurzeltod.ch (CH), http://damedarcy.livedigital.com/blog (USA).

Sandra

„Wenn Frauen bloggen“ in der Netzeitung: http://www.netzeitung.de/internet/631770.html

Vorankündigung!

Am kommenden Mittwoch, 12.9., kommt die fabulöse Constanze Kurz vom Chaos Computer Club Berlin in die Stadt und hält einen Vortrag mit dem Titel „Kafka, Orwell, Schäuble – Überwachung in der Informationsgesellschaft“. Das Ganze findet im Rahmen des „summer of privacy“, einer Aktion des CCC, statt. Constanze ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HU Berlin. Ich habe sie schon mehrfach als Vortragende erlebt: inspirierend, lebendig, politisch – es lohnt sich!

Das nächste Bremer CCC-Treffen findet übrigens am kommenden Dienstag, 11.9., ab 20.00 Uhr in der Sophienstraße 6 / Hoftor statt: von der Haltestelle St.-Jürgen-Straße (Bahnen 2, 3, 10) Richtung Sielwallkreuzung (Westen) die zweite Straße links.

Sandra

Vortrag am Mittwoch 12.9. 20.00 Uhr in der illa Ichon, Goetheplatz 4; weitere Infos: http://ccc.erleuchtet.org/wiki/CCC_Bremen

Haecksen-Einmaleins?

Gibt es unter Euch vielleicht eine oder mehrere aktive Haecksen? Falls ja, freut sich die Redaktion über Rückmeldung: grp-ifzeitung@tzi.de.

Die Haecksen sind der Zusammenschluss eines Teils der weiblichen
Mitglieder des Chaos Computer Clubs, gegründet 1988. Die Haecksen treffen sich jährlich auf dem Chaos Communication Congress des CCC und veranstalten eigene Projekte.

Das Ziel der Haecksen ist es, zu zeigen, dass Mädchen und Frauen ganz selbstverständlich kreativ mit Technik umgehen können und dass das Bild in den Köpfen der Menschen – dass Hacker männlich sind – nicht stimmt.

Die Haecksen haben auch ein Wiki: http://www.haecksen.org.

Sandra

Tanzen am Wochenende

Ab Freitag 16.00 Uhr biete ich einen kleinen Tanzkurs mit Standard- und Lateintänzen an. Wahrscheinlich werden wir uns mit Cha Cha, Jive und Quickstep vergnügen, aber auch anderes ist möglich. Ich strebe an, Euch in drei oder vier Tänzen jeweils den
Grundschritt und eine weitere Figur zu zeigen. Das richtet sich natürlich auch nach Euren Vorkenntnissen.

Ihr könnt übrigens auch gern dazustoßen, wenn Ihr Euch nicht für diesen Kurs angemeldet habt. Je mehr wir sind, desto lustiger wird es.

Den genauen Ablauf (samt Zeiten) besprechen wir beim ersten Termin. Die aktuellen Zeiten werde ich dann auch vor dem Veranstaltungsbüro aushängen.

Vielleicht schnuppern wir auch gemeinsam ein bisschen in Salsa hinein. Beamer und Lern-DVD sind jedenfalls vorhanden.

1. Treffen Freitag 16-17. 30 Uhr, MZH 7230

Wikis fast forward

Lust auf Wikis, aber kein Geld, keinen eigenen Server zur Verfügung oder keine Lust auf eine große Installation? – Die wahrscheinlich schnellste Lösung: wiki.zoho.com. Nach kurzer Registrierung ist Euer Wiki einsatzbereit.

Die Regionalgruppe München des „deutschen ingenieurinnenbunds e.V.“, kurz dib, benutzt seit ein paar Monaten diese Lösung und ist sehr glücklich damit. Die Münchner „dibsen“, wie wir uns auch nennen, können nach Anmeldung unsere Seiten mit einem einfachen WYSIWYG-Editor aktuell halten.

Das aktuelle Ergebnis könnt Ihr unter www.dib-muenchen.de begutach ten.

Martina

http://wiki.zoho.com
http://www.dib-muenchen.de

Wilde Tiere im CMS

Im Kurs „Content Management Systeme“ ließen einige Begriffe wie ZOPE und PYTHON entfernt Karpfenfische und Schlangen erahnen.<Bild> Zope, lat. Abramis ballerus (aus Wikipedia, Jukka Halonen)

Die Dozentin Annette Baumann hat aber schnell aufgeklärt, dass ZOPE ein Web Application Server ist, Plone ein Open Source CMS, das darauf läuft, und dass beides (teilweise) in der Programmiersprache Python geschrieben wurde. Und um genau diese
drei Dinge ging es im Kurs hauptsächlich.

Für Neugierige: Wie ist die Namensgebung entstanden? ZOPE ist das Akronym von Z Object Publishing Environment – soweit noch direkt einleuchtend. Plone ist eine Hommage an die ehemalige britische Elektronik-Musik-Band Plone – eher ungewöhnlich.

Python könnte vermuten lassen, dass sich der Name auf die griechische Mythologie bezieht, in der die Schlange Python das Orakel von Delphi bewachte.

<Bild> Kursteilnehmerin Kira mit einer Python

Dem ist aber nicht so: Python wurde nach der britischen Komikertruppe Monty Python benannt – wer hätte das gedacht? Very british!

Ramona

Geocaching vs. Geocaching

Am Dienstag, 11.9. treffen sich einige Teilnehmerinnen der informatica zum Geocachen. Ein unglücklich gelegter Termin, wie sich jetzt zeigt, denn zeitgleich ab 20.00 Uhr liest Bernhard Hoecker (u.a. bekannt aus „Genial daneben!“), der wohl prominenteste Geocacher Deutschlands, aus seinen „Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers“ – und das in Bremen im Jungen Theater (www.junges/ theater.de). Noch dazu ist für Dienstag Regen angesagt.

Andererseits kostet der Eintritt beim Höckerchen 20 €. Und noch gibt es wohl Karten, aber wie lange noch …

Ich würde mich freuen, wenn die angemeldeten Frauen mal ein Meinungsbild abgeben könnten, ob wir bei Regen ins Theater wollen. Dazu gibt es einen Aushang am Schwarzen Brett vor dem Veranstaltungsbüro.

Annette

Geocaching – Technik in den Wald! (IF live 08) ist für Dienstag 11.9. 18.00 – ca. 21.00 Uhr geplant

Lust auf Musik?

Beim gestrigen ersten Chortreffen haben wir uns halbwegs auf das diesjährige Programm geeinigt. Einige Texte sind noch „in der Mache“, nichtsdestotrotz werden wir in den nächsten Tagen fleißig weiterüben. Welche mag, kann jederzeit noch einsteigen, die Lieder sind nicht wirklich schwer und bis zum Abschlussfest ist es ja auch noch etwas hin.

Die nächste Probe findet am Donnerstag etwa um 17.30 Uhr statt. Wir gehen nach der Ringvorlesung gemeinsam zu den Übezellen im Musikbereich (GW2 A, 4. Ebene). Welche den Chor auf eigene Faust finden will, steigt am besten ganz unten im Turm A in den Fahrstuhl und geht in der 4. Ebene den Flur nach rechts hinunter. Wenn schon eine da ist, liegt normalerweise ein Zettel vor der Tür mit „Feier-Choir“ oder „wav“ darauf.

Simplify your …

Wer kennt sie nicht, die „Simplify your life“-Bücher? Wer kann gut genug organisieren? Wer teilt seine Zeit richtig ein? Wer braucht keine Hilfe, um alle Nachrichten der Tagesschau zu verstehen? Wer …?

Auf der Internetseite http://www.orgenda.de findet Ihr regelmäßig aktuelle Beiträge rund um den „Simplify your life“- und „Simplify yourself“-Trend. Die Rubrik „Selbstorganisation“ bietet zum Beispiel hilfreiche und leicht umsetzbare Kniffe und Tricks zum Zeit- und Selbstmanagement. Darüber hinaus gibt es effektive
Arbeitstechniken im Kampf gegen Stress sowie für den Erfolg im Job. Unter http://www.orgenda.de/newsletter findet Ihr zusätzlich diverse kostenlose Newsletter zu vielfältigen Themen: „Aha!Effekte“-Newsletter, Coaching-Mail „Professor Seiwerts simplify your time“, Selbstmanagement-Letter, simplify Internet-Letter, simplify Politik, simplify Wissen und viele mehr.

Weitere Erläuterungen zu den Newslettern findet Ihr auf der obigen Seite. Schaut es Euch einfach mal an.

Birgit

http://www.orgenda.de/newsletter

Zeitungs-Wiki

Die Zeitung bietet einen zusätzlichen Online-Service an: das Zeitungs-Wiki. Dieses Wiki steht allen Teilnehmerinnen der Sommerstudien in Bremen, Baden-Württemberg und Salzburg zur Verfügung. Hier können Kursmaterialien eingestellt, Nachrichten ausgetauscht und aktuelle Informationen verbreitet werden. Der Bremer Teil ist übrigens sehr umfangreich – schaut Euch einfach mal um.

Das Wiki ist Passwort-geschützt. Die Zugangsdaten könnt Ihr von jeder erfragen, die sich schon mal im Wiki eingeloggt hat. Und natürlich wissen auch die Redaktionsmitglieder, wie’s geht.

Programmiereinstieg mit Perl

Zwei Dozentinnen, die das Wiki exzessiv nutzen, sind Kerstin Puschke und Antje Wollherr. Die Wiki-Seite zu ihrem Kurs „Perl – Programmiereinstieg richtig leicht“, der in der nächsten Woche stattfinden wird, stellt neben Kursablaufplan und Teilnehmerinnenliste auch Aufgaben und Lösungsvorschläge zur Verfügung. Literatur-Tipps und eine kleine Linkliste zum Thema Perl finden sich ebenso.

Wenn der Kurs läuft, wird sich die Seite vermutlich erst richtig mit Leben füllen – auch für andere if-Teilnehmerinnen eine hervorragende Gelegenheit, ein wenig in diesen Kurs hinein zu schnuppern.

Mitmachen erwünscht

Ein Wiki lebt davon, dass viele dazu beitragen. Je mehr, desto besser. Vermutlich kennt Ihr das auch schon von der Wikipedia. Traut Euch ruhig, auch andere Texte zu verändern, wenn etwas fehlt oder falsch ist. Ihr könnt ja nichts kaputt machen.

http://zeitung.informatica-feminale.de/mediawiki (Zugangsdaten bitte persönlich erfragen)
Perl-Kurs: unter „Allgemeines – Kurse“ zu finden

Freunde und Freundinnen der Sperrtechnik

Lockpicking, das ist das sportliche und zerstörungsfreie Öffnen von Schlössern – allerdings ohne den passenden Schlüssel. Mit haarnadel-ähnlichen Werkzeugen und ein bisschen „Gewusst-Wie“ gelingt es oft schon AnfängerInnen, den Schlüsseldienst zu sparen – und das schon mit erstaunlich wenig Geduld.

Am Mittwochabend ab 19.00 Uhr können sich Interessierte in den Aufbau von Schlössern und die Grundlagen von Lockpicking einweihen lassen. Hier wird auch vermittelt, welche Schlösser leicht oder schwierig zu öffnen sind. Ab 20.00 Uhr ist „freies Picken“ angesagt: JedeR darf mitgebrachte Schlösser zu knacken versuchen – eine gewisse Menge an Werkzeug und Schlössern ist vorhanden, wer kann, möge aber bitte eigene Schlösser mitbringen.

Annette

Ort: MZH, wahrscheinlich 7. Ebene; der genaue Raum wird per Aushang bekannt gegeben.

Gelungene Eröffnung

EroeffnungGestern um 17 Uhr wurde das Sommerstudium offiziell eröffnet. Nach einem Grußwort des Fachbereich-Dekans Christian Freksa, der spontan als Redner eingesprungen war, gab die Organisatorin der informatica, Veronika Oechtering, einen Überblick über zehn Jahre Sommerstudium.1997 entwickelten etwa 25 Frauen das bis heute stabile Konzept des Sommerstudiums mit der Zielsetzung, mehr Frauen in die Informatik zu bringen und die schon vorhandenen in einer männlich dominierten Umgebung zu unterstützen.ProgrammeDas Konzept ist voll aufgegangen: An der Universität Bremen hat sich der prozentuale Anteil der Frauen an den AnfängerInnen in der Informatik von etwa 15% im Jahr 1995 auf 31% im Wintersemester 2005 gesteigert. Insgesamt haben etwa 1100 Frauen an der informatica feminale teilgenommen, 320 verschiedene Dozentinnen boten Kurse an.

Im letzten Semester, das erstmals eine Zulassungsbeschränkung in der Informatik mit sich brachte, lag der Frauenanteil plötzlich wieder unter 20% – laut Veronika ein Zeichen dafür, dass Frauen sich von Zulassungsbeschränkungen sehr viel mehr abschrecken lassen als Männer. Ein Grund mehr, die informatica weiter zu führen!

SchokoladeIm Anschluss an Veronikas Vortrag konnten wir uns nach Herzenslust satt essen am wie immer hervorragenden Buffet von thealit. Dieser Buffetservice ist einfach einsame Spitze!

Herzlich willkommen!

Das zehnte Sommerstudium „informatica feminale“ hat begonnen. 70 Teilnehmerinnen und 40 Dozentinnen arbeiten zwei Wochen lang in 30 Kursen mit und ohne Rechner, programmieren, schreiben, löten, moderieren und trainieren ihre Konfliktfähigkeit.Und wir feiern uns: Neben der obligatorischen Abschlussparty am zweiten if-Donnerstag steigt am kommenden Samstag die große Geburtstagsparty mit – hoffentlich – vielen Ehemaligen, mit Musik und Tanz und netten Gesprächen über Gewesenes und Zukünftiges rund um die informatica.

Die „Zeitung“ ist immer dabei

Wie schon seit Jahren wird auch dieses zehnte Sommerstudium wieder von der „Zeitung“ begleitet. Im Offenen Redaktionsteam haben sich bislang Annette, Birgit, Friederike, Maria, Martina, Nicole, Ramona und Sandra zusammengefunden – teils real, teils eher virtuell. Aber auch ohne „offiziell“ im Team zu sein, kann jede, die will, einfach mitmachen bei der Zeitung.

Wir machen die Zeitung nämlich quasi „nebenbei“ und sind angewiesen auf Eure Beteiligung. Schreibt über Eure Kurse, Eure Dozentinnen, die informatica, über interessante Frauen in und außerhalb der Informatik, über Eure Bremer Abenteuer … eben über alles, was andere Teilnehmerinnen und Dozentinnen interessieren könnte. Wir drucken es ;-)

Und wenn Ihr uns auch mal „live“ antreffen wollt, dann könnt Ihr das montags bis freitags ab 8.20 Uhr in der Cafeteria und oft auch mittags um 12.30 Uhr herum.

Redaktionstreffen: 8.20 Uhr in der Cafeteria, Mails an die Zeitung: grp-ifzeitung@tzi.de

Wo ist der nächste Eisladen?

Wo ist der nächste Eisladen?

Bericht zur Ringvorlesung

Live Touristische Informationen, wie sie auch in Büchern zu finden sind, aktuelle Veranstaltungsdaten (inklusive der Konzertabsage in letzter Minute), die Sturmflut-Warnung, und dazu noch auf ihre persönlichen Interessen zugeschnittene Empfehlungen für den Ort, an dem sie sich gerade befindet – das hätte frau doch vielleicht ganz gerne. Mit solcherlei Informationssystemen beschäftigt sich Dr. Annika Hinze, die extra für uns aus Neuseeland kam, um uns ihr Forschungsgebiet nahe zu bringen.

"Kontextbasierte" Ansatz bedeutet dabei die Einbeziehung verschiedener Informationen über die Nutzerin, ihre Interessen, Ort und Zeit, das Wetter, ihre aktuelle Rolle (z.B. Geschäftsfrau oder Touristin), ihre persönliche Historie (wo war sie schon, was interessiert sie offensichtlich gerade usw.).

Eine lebhafte Diskussion kam auf, als es darum ging, wie sich aus den ganzen Informationen vernünftige Empfehlungen herausfiltern lassen. Seit dem letzten Besuch haben sich meine Interessen von Architektur auf Parties verlagert, ich will nicht zum dritten Mal hören, dass der Sender Freies Berlin einen Paternoster hat, und nach dem fünften Eisladen wird mir vielleicht doch langsam schlecht. Ziel ist ein System, das ähnlich – nein, besser(!) funktioniert als die Buchempfehlungen von amazon – wobei die Problematik der wechselnden Interessen noch ungelöst ist.

In Informationssystemen stecken haufenweise interessante Fachgebiete: Geoinformationssysteme, Datenbanken, Semantic Web, Benachrichtigungssysteme, Peer-to-Peer, Machine Learning … Die Verbindung dieser ganzen Bereiche steckt noch in den Kinderschuhen, d.h. es braucht Leute, die sich in "mehr als einem" dieser Gebiete auskennen.

Fazit: Es gibt noch viel zu tun!

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 Rike und Maria

von Rike und Maria

Ich bin Informatiker

Ich bin Student an der Uni Bremen, ich bin Mieter meiner Wohnung, ich bin Kunde der Stadtwerke, ich bin Nutzer der Bibliothek, ich bin Abonnent einer Tageszeitung, ich bin Patient bei meinem Zahnarzt und ich bin Vater meines Kindes. Moment mal: Vater? Ach nein, natürlich Mutter – ich bin ja schließlich eine Frau. Also: Student, Mieter, Kunde, Nutzer, Abonnent und Patient – aber nicht Vater! Logisch? Natürlich nicht! Als Frau bin ich selbstverständlich Studentin, Mieterin, Kundin, Nutzerin, Abonnentin, Patientin – und als Autorin dieses Artikels bin ich auch eine Teilnehmerin der informatica feminale.

Und ich will auch so bezeichnet werden! Ich bin eine Sie und will so angesprochen werden. Also: "Jede kann sich mit ihrem Account an ihrem Rechner einloggen." Ich halte überhaupt nichts davon, ständig unsichtbar gemacht zu werden – im Gegenteil: Ich denke, das ist sogar schädlich!

Als ich vor ein paar Jahren mal mit dem fünfjährigen Sohn einer Freundin an einem Taxistand vorbeilief, sagte er: "Da ist ein Taxifahrer, da ist noch ein Taxifahrer, da ist noch ein Taxifahrer…" Beim fünften Taxi sagte ich: "Das ist aber eine Taxifahrerin." Seine erstaunte Antwort: "Das geht doch gar nicht, Frauen fahren doch kein Taxi!!"

Kinder lernen, dass es Ärzte, Richter, Politiker, Handwerker, Bauern, Taxifahrer, Motorradfahrer, Bergsteiger, Fußballer, Polizisten … gibt. Und dann gibt es noch die Kindergärtnerin, die Arzthelferin, die Verkäuferin, die Friseuse und die Krankenschwester … Welches Bild machen diese Kinder sich von der Welt? Welche beruflichen Vorstellungen entwickeln sie? – Ohne konkrete Vorbilder wird es sehr schwer, ‚ausgefallene‘ Jobs anzustreben. Immer noch wählen 90% der Mädchen 10 typische Frauenberufe – und werden Jungs nur höchst selten Krankenbrüder.

Gerade wir – als Frauen in einem "männlichen" Bereich – sollten doch Wert darauf legen, (auch sprachlich) sichtbar zu sein! Und sollten nicht nur hier bei der informatica – aber in solchen rein weiblichen Zusammenhängen absolut selbstverständlich (!) – weibliche Bezeichnungen verwenden.

Denn ich bin Informatikerin!

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 Rike

von Rike

Auf zur Venus !!


Eigentlich müsste es ja eher "Auf in den BürgerInnenpark" heißen… aber das klingt doch längst nicht so schön. Und egal wie sie heißt: die Idee ist gut!


Möglichst viele Menschen legen möglichst viele Kilometer zurück – zu Fuß, im Gehen oder Laufen, auf einer 1,5 km langen Route durch den BürgerInnenpark oder per Fahrrad auf dem 3 km langen Radweg. SponsorInnen zahlen für jeden Kilometer einen Euro, und zusammen mit den Startgeldern (2 Euro pro Studentin und sonstiger Ermäßigter, 5 Euro sonst) kommt hoffentlich ein ganzer Batzen Knete zusammen, mit dem das Projekt "Patientinnen-Begleitung" des Arbeitskreises verwirklicht werden soll.


Der Bremer Arbeitskreis gegen Brustkrebs wurde Ende 2000 von betroffenen und/oder für Frauengesundheit engagierten Frauen mit dem Ziel gegründet, das Thema Brustkrebs stärker in die Öffentlichkeit zu bringen. Heute setzen sich die Frauen des Arbeitskreises für eine Stärkung der Forschung und höhere Qualität in Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Brustkrebs ein. Insbesondere liegt ihnen die bessere Begleitung erkrankter Frauen am Herzen.


Am Sonntag nun findet der mittlerweile 4. Solidaritätslauf "(L)Auf zur Venus" zugunsten von Brustkrebs betroffener Frauen statt. Die Veranstalterinnen hoffen, auch in diesem Jahr wieder die 10.000 Kilometer-Marke zu erreichen – im Vorjahr waren es sogar 13.000 Kilometer!


Neben der Strecke wird es auch ein "buntes Programm" geben für Pausierende und sonstige Nicht-Mitlaufende – für Kinder gibt es einen eigenen Spieletreff. Die erreichten Kilometer werden um 13:30 Uhr bekannt gegeben und auf der Website des Arbeitskreises veröffentlicht.


Die Startmeldung erfolgt ab 10:30 Uhr direkt an der Strecke am Marcusbrunnen. Zwischen 11:00 und 13:15 Uhr kann "auf Karte" gelaufen und geradelt werden. Auch später noch kann gestartet werden, letzter Einstieg in die Strecke ist um 13 Uhr.


Also, falls Ihr am Sonntagvormittag noch nichts weiter vorhabt, dann kommt doch auch in den BürgerInnenpark! Und welche sich am informatica-Team beteiligen möchte: wir treffen uns – wenn es nicht in Strömen regnet – um 10:30 Uhr auf der Südseite des Parkhotels am Hollersee (siehe Bild).


arbeitskreis-brustkrebs.de/index_venus.htm

 Rike

von Rike

informatica-Wiki

Kennt Ihr schon das informatica-Wiki? Die "Zeitung" stellt seit der if 2003 den Teilnehmerinnen und Dozentinnen der informatica in Bremen bzw. Baden-Württem-berg und der ditact in Salzburg diese Möglichkeit des Austausches zur Ver-fügung. Jede kann hier mitschreiben und -diskutieren, selbst neue Seiten anlegen usw.

Im Wiki findet Ihr auch alles Mögliche, was Euch während der zwei Wochen des Sommerstudiums in Bremen weiterhelfen kann: diverse Freizeit-Tipps, Kino- und Theaterprogramme etc., aber auch so Nützliches wie Notfall-Adressen und -Telefonnummern.


Schaut doch einfach mal rein!



http://zeitung.informatica-feminale.de/kwiki

 Rike

von Rike