Einfach mal anfangen agil zu werden … mit Justin

Stop starting, start finishing

CoverIn der Broschüre erfahren wir die Geschichte von Justin, einem Projektmanager, der mit seinem Team erstaunliche Ergebnisse erzielt, indem er beginnt, ganz einfache Dinge zu tun. Ausgangspunkt des Veränderungsprozesses, den er und seine Leute erfolgreich absolvieren, ist – wie so oft – ein Problem. Justin erkennt nach und nach, was der Kern des Problems ist, an welchen Stellschrauben er drehen und wo er Übersicht herstellen kann.

Er selbst macht dabei wie seine Leute einen Lernprozess durch. Und besonders für ihn als Manager ist der auch nicht immer ganz einfach. Am Ende aber sind alle zufrieden mit der Veränderung.

Neben der gut strukturierten Story, die nah an der Praxis ist, gibt es am Ende noch eine kompakte Zusammenfassung und ein paar hilfreiche Web- und Literaturtipps.

Im Laufe der Geschichte fallen Schlagworte, bei denen sich eine weitere Recherche anbietet (z. B. Pull-System, Kaizen). So erhält man auf rund 30 Seiten präzise, kurz und sehr anschaulich einen exzellenten ersten Blick ins Thema Agilität. Auch als „Werbebroschüre“ für Nicht-ITler (Manager, Geldgeber, interssierte Kunden) geeignet.

Die Broschüre gibt’s auf Deutsch und auf Englisch, sehr komfortabel :-) Der Preis ist auch mehr als OK. Und die grafische Aufbereitung ist nett. Es gibt dort im Entwicklungsteam sogar 1 oder 2 Ladies, wie man an den Skizzen erkennen kann. Vorbildlich!

Fazit: Yep! Damit kann man die Reise ins Agile mal beginnen…

Themen

  • Visualisierung
  • Begrenzte Kapazitäten und Überlastung
  • Parallelarbeiten begrenzen
  • Pull-System
  • Fertigstellungsprognose
  • Feedback
  • Auslastung und notwendige Freiräume
  • Menschen und Veränderungen
  • Startschwierigkeiten und ihre Überwindung
  • Kaizen
  • Fokussierung auf das Wichtigste

Wer gleich Feuer fängt, darf die Herausgeber als Berater engagieren, das steht rechtmäßigerweise natürlich auch im Büchlein.

Besondere Empfehlung

Meine besondere Empfehlung basiert auf drei Erfahrungen. Zum einen auf einem Changeprozess, den wir bei uns gerade angehen. Dort legte ich die Justin-Cartoons im Rahmen eines Treffens bereit, in dem es um Innovation und das Finden sinnvoller Strategien und Vorgehensweisen geht.  Und was soll ich sagen, Justin steht vor denselben Problemen, die auch Kolleginnen und Kollegen aus sehr verschiedenen Fachbereichen kennen. Wiedererkennungwert!

Zum anderen kenne ich it-agile bereits sehr gut von meinen Besuchen bei der SEACON, und was soll ich sagen, die wissen einfach, wovon sie reden (bzw. schreiben).

Drittens habe ich diesen Input auch bereits mehrfach in meine Sommeruni-Kurse mitgebracht. Dort stoßen die Comics allgemein auf Begeisterung.

it-agile: „Stop starting, start finishing. Weshalb Sie den Work in Progress limitieren sollten“. Irgendwann vor wenigen Jahren erschienen. 5,- EUR. Bezug über www.itagileshop.de/lesen/justin.

Bonustrack: Quizfrage

Na? Wer von Euch kommt drauf, wie Justin wohl mit Nachnamen heißt? Gleich hier in die Kommentare schreiben oder eine Email an zeitung.informatica-feminale(bei)web.de schicken.

Augen-Logo Maria

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