28. März: Earth Hour hat Jubiläum

Dunkelschalten für’s Klima

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Die Aktion des WWF (World Wide Fund For Nature) wird in diesem Jahr bereits 60 Jahre alt. Wow… und wir struggeln immer noch am Wandel für eine bessere Zukunft. Nun ja. Lass mal das Licht löschen, damit es sich auch in den dunkelsten Ecken rumspricht.

In Deutschland machen insbesondere auch viele Städte mit.

Wann? 8. Mär. 2026 um 20.30 h Ortszeit – na klar, für 1 Stunde, also bis 21:30 h

Bitte gern weitersagen!

Mehr Infos

www.earthhour.org
www.wwf.de/earth-hour
www.staedtetag.de/veranstaltungen/2026/wwf-earth-hour

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2. April: Welt-Autismus-Tag

Ein Tag für „Innies“

Autismus… immer wieder auch ein Thema unter IT-Profis, Mathematiker:innen, … Und kennst auch Du vielleicht folgendes? Die ganze (Berufs-)Welt ist voll von mangelnder Planbarkeit. Sobald mir die Zeitstruktur fehlt, fühle ich mich abgeschnitten vom festen Boden, auf dem ich mich frei bewegen kann (und ich bin womöglich nur ein „Innie“ – also introvertiert mit ein paar höheren Werten auf dem Spektrum).

Das und Ähnliches, was unberechenbar ist, sorgt bei Personen im Autismus-Spektrum für Stress und reduziert den Akku schon vor’m Start in den Tag.

Die besten Infos rund um das Thema gibt es immer noch auf Englisch: Advancing Neurodiversity and the UN Sustainable Development Goals.

Die deutsche Website dazu (s.u.) hat mich eher abgeschreckt: Schlechte visuelle Aufbereitung, Textwüste im PDF der Pressemitteilung. Da ist noch Luft nach oben ;-)

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Mehr Infos

https://de.wikipedia.org/wiki/Welt-Autismus-Tag

www.un.org/en/observances/autism-day

www.autismus.de/detailseite/weltautismustag-2025.html

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App bringt Pflanzenwissen

Bee active

Die App ist nicht nur für Kids, sondern für alle interessant, die spielerisch die Natur besser kennenlernen möchten. Ein virtuelles Bienenvolk wird in der realen Umgebung platziert. Diese echten Pflanzen „versorgen“ die Spielebienen. Die App erkennt die Pflanzen, wenn man sie fotografiert, und zeigt, wie viel Nektar und Pollen sie liefern.

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Die ersten Schritte sind echt intuitiv, nur die nervige Musik hab ich erst später ausschalten können.

Fazit: Nett, werde ich beim Spazierengehen sicher hier und da mal ausprobieren.

Mehr Infos

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Pflanzwettbewerb: Artenvielfalt summsisumms

Beete-Buddeln ab April

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Insektenfreundliche Flächen formen… das geht überall, und so gibt es viele Möglichkeiten, für (fast) Jede:

  • Balkone, Terrassen, Dachgärten, vertikale Gärten
  • Privatgärten klein (< 500 m2) oder groß (> 500 m2)
  • Firmengärten
  • Kleingartenparzellen
  • Schul- und Jugendclubgärten
  • Kita-Gärten
  • Kommunale Flächen
  • Vereinsgärten, Liegenschaften von Verwaltung, Kirche etc.,
  • usw. usf.

Mehr Infos

… unter www.deutschland-summt.de
www.deutschland-summt.de/wir-tun-was-fuer-bienen-pflanzwettbewerb.html

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Kluge Kamingespräche zum (aktiven) Glück

Das kleine Glück und die großen Fragen

CoverDas Buch ist empfehlenswert. Der Autor ist lebenserfahren, klug, reflektiert und informiert. Ein bisschen fühle ich mich beim Lesen wie die Großnichte, die ihrem Großonkel gern beim Erzählen und Philosophieren über das Leben zuhört. Weil es mir weiterhilft!

Auch wenn ich vieles schon vorher wusste, das Lesen ist entspannt und bringt doch immer noch neue Aspekte und vor allem eine eigene Sicht und Reflektion auf die üblichen Glücksfaktoren.

Glück ist mehr als ein angenehmes Gefühl. Es beeinflusst unsere Gesundheit, unser Denken und unser Miteinander. Wissenschaftliche Studien zeigen: Zufriedene Menschen sind gesünder, empathischer und kreativer. Doch warum fällt es vielen so schwer, glücklich zu sein? Warum scheint unsere Gesellschaft trotz Wohlstand oft von Unzufriedenheit geprägt?

Das Buch setzt sich mit diesen Fragen auseinander und verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen. Diese Erfahrungen finde ich immer besonders spannend, denn hier klettert die Wissenschaft von ihrem Elfenbeinturm herunter und man versteht, wie man selbst die puren Erkenntnisse ins eigene Leben spiegeln könnte.

Das Buch lädt dazu ein, Glück nicht dem Zufall zu überlassen, sondern aktiv zu gestalten. Es zeigt, wie man das persönliche Wohlbefinden steigert und gleichzeitig zu einer besseren Gesellschaft beitragen kann:

„Wir sollten das Glück nicht länger als etwas betrachten, das uns widerfährt, sondern als eine Kunst, die wir erlernen können.“

Der Autor

Dr. Jens-Uwe Martens ist Dipl.-Psychologe und ist Gründer des Instituts für wissenschaftliche Lehrmethoden (IWL). Er war lange als Dozent und Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Uni sowie an der Uni der Bundeswehr aktiv (beides in München).

Das Thema Glück hat für ihn einen engen persönlichen Bezug, da er in seinem langen Leben eine Reihe von schweren Schicksalsschlägen überwinden musste. Trotzdem ist es ihm gelungen, seinem Leben einen Sinn zugeben, Erfüllung zu finden und sein persönliches Glück zu entwickeln.

Fazit: Denkanstöße, fundierte Studien, lebensnahe Beispiele und praktische Impulse – Top!

Themen

  • Wie beeinflusst Glück unser Denken, unsere Entscheidungen und unseren Umgang mit Krisen?
  • Welche Hindernisse stehen einem erfüllten Leben im Weg und wie können wir sie überwinden?
  • Warum haben wir nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht, glücklich zu sein?
  • Zufriedenheit
  • Physisches, Soziales, Geistiges
  • Positives Ich-Bewusstsein
  • Übergeordneter Faktor
  • Empfehlungen

Jens-Uwe Martens: „Das kleine Glück und die großen Fragen. Über den Zusammenhang von Zufriedenheit, Verantwortung und Zukunft“. Kohlhammer 2025. 26,- EUR. ISBN 978-3-17-045578-8.

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Alle mitmachen: Wilde Daten sammeln

Einblicke ins Leben: Wildlife Insights

Wildlife Insights basiert auf Fachwissen aus Feldforschung und Sensorik, zieht modernste Technologie und fortschrittliche Analytik zu Rate. Wozu? Um Menschen weltweit die Möglichkeit zu geben, Daten über Wildtiere auszutauschen und Wildtierpopulationen besser zu überblicken und ggf. Maßnahmen einzuleiten. Frei zugänglich ist die Wildlife Insights-Plattform, wenn man eigene Bilder hochladen möchte, sodass Arten mithilfe künstlicher Intelligenz automatisch identifiziert werden können. Dies spart sehr, sehr, sehr viele Stunden Zeit. Diese gesparte Forschungszeit steht damit nun für die Analyse und Anwendung von Erkenntnissen zum Schutz der Tierwelt zur Verfügung.

Die Zusammenführung von Bildern aus aller Welt resultiert in aktuellen Daten, die für eine effektive Überwachung der Tierwelt nützlich sind.

Wildlife Insights ermöglicht mit der Plattform eine Community, in der alle (Forschenden), die mögen, Daten aus Projekten auf der ganzen Welt einsehen und in großem Umfang nutzen können. Auch, um Einfluss auf die Politik zu nehmen.

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Tools und Technologien stehen bereit, um „Big Data” zur Tierwelt mit Entscheidungsträgern zu verbinden. Oberstes Ziel: Tierpopulationen weltweit erholen sich wieder.

Mehr Infos:
www.wildlifeinsights.org/get-started

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Lust auf Zukunft

Klima-Buchmesse

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Wann? 19. bis 22. Mär 2026 / parallel zur Buchmesse
Wo? Leipzig

Was isses?

Bücher rund um eine gute Zukunft und natürlich das Klima: Romane, die berühren, Jugendbücher, Naturführer, psychologische, philosophische, naturwissenschaftliche, politische Sachbücher.

Die heiße Phase für die Planung des Lesefestivals beginnt im Winter, um das Programm vorzubereiten. In den ersten Monaten des neuen Jahres arbeiten dann viele fleißige Hände an der Planung der Veranstaltungen. Und natürlich ist auf der Leipziger Buchmesse selbst das meiste los, wenn die Diskussionsrunden und Lesungen stattfinden.

Wer macht’s?

„Wir sind etwa 30 ehrenamtlich engagierte Menschen, darunter neun ordentliche Vereinsmitglieder. Zwar haben wir uns in Leipzig gegründet, unsere Mitglieder leben aber in der ganzen Republik und noch anderswo. Wir sind berufstätig oder stecken im Studium, viele von uns haben Familie – also haben wir eigentlich alle genug zu tun. Doch die Klimakrise, gegen die viel zu wenig getan wird, lässt uns keine Ruhe.

Wir alle lieben Bücher und glauben an die Kraft des Wortes: daran, dass wir Menschen uns über Wissenschaft, über Geschichten aktivieren lassen. Bücher können dazu beitragen, die nötigen Veränderungen anzustoßen.

[…] Wir arbeiten freiwillig, selbstorganisiert, dezentral, überaus motiviert – und mit großer Leidenschaft für die Themen Klima und Umwelt im Medium Buch.“

Mehr Infos unter klimabuchmesse.de

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Städtische Naturoasen der Zukunft

Grüne Städte

CoverStädte lebenswerter, gerechter und widerstandsfähiger machen – geht das? Das geht!
Das Buch stellt 13 Städte weltweit vor, von Basel bis Singapur, von Paris bis Wuhan. Hier ist die grüne Transformation bereits in der Praxis angekommen. Das gute Gefühl nach dem Lesen: Überall entstehen innovative, naturbasierte Lösungen, die Klima, Gesundheit und Gemeinschaft stärken. Es lohnt sich, Zuversicht aufzubauen, sich schlau zu machen, aktiv zu werden. Auch wenn es sich manchmal soooo mühselig anfühlt.

Mit fundiertem Wissen aus Stadtökologie, Governance und Partizipation verbindet das Buch Forschung und Praxis zu einem Panorama urbaner Zukunft. Hoffnung inklusive.

Es zeigt, dass Veränderung möglich ist. Nicht irgendwann, sondern hier und heute, wenn Menschen und Stadtregierungen gemeinsam  mit und für die Natur handeln.
Aus Schweizerinnen Sicht geschrieben, jedoch inspirierend für alle. Die große Bandbreite macht Hoffnung und bietet für Jede/n einen Anknüpfungspunkt in der eigenen Umgebung oder Stadt.

Beeindruckt hat mich Melbourne, das besonders große Herausforderungen für besondere Entwicklungen genutzt hat. Und dadurch auch einen besonderen Rückhalt in der Bürgerschaft finden konnte. Oder London: Ein städtischer Nationalpark, wie cool ist das!

Schön zu sehen ist auch der nachhaltige, langfristige Blick: Städte bekommen es hin, auf Jahrzehnte (Jahrhunderte) zu planen, unabhängig von der jeweiligen kommunalen Regierung. Wow. Die meisten Beispiele zeigen schon eine längere Entwicklungsgeschichte und beweisen damit, dass es mehr gibt als politisches Greenwashing und Leuchtturmprojekte, die mehr dem Image als der Transformation verpflichtet sind.

Mannheim ist auch so ein bahnbrechendes Beispiel, und zwar in Sachen Digitalisierung. Hier werden besonders geschickt und umfassend Daten erfasst, die dann tatsächlich auch für künftige Entwicklungen hinzugezogen werden. Stichwort: ClimateView, das u.a. mit Szenarien (interaktiv) von dezentralen Maßnahmen Auswirkungen auf das Stadtklima zeigen kann.

Viele verschiedene Perspektiven beleuchten die 13 Beispiele und Learnings daraus von vielen Seiten, u. a. auf der zeitlichen Dimension: Akute Aktionen < Belange vulnerabler Gruppen mittelfristig gezielt betrachten – langfristige Maßnahmen.

Vergleichstabellen und die Übersicht über Themen-Städte-Projekte erleichtern, bestimmte Aspekte in den Stadtbeispielen schnell (wieder) zu finden.

Nicht so gut: Beim Lesen ermüde ich etwas, da sich vieles doppelt. Und das liegt nicht nur an der guten Idee, sich über verschiedene Perspektiven zu nähern. Knapper im Text, gern mit genauso vielen Verweisen auf andere Kapitel im Buch, würde dem Werk vermutlich noch mehr Publikum finden. Und die Schriftart mit ihren besonderen Schnörkeln zieht zwar Aufmerksamkeit auf sich, hat meinen Lesefluss jedoch leider gebremst. Das hat das Durcharbeiten anstrengender gemacht als nötig wäre.

Besonders für dieses Thema vermisse ich ein Stichwortverzeichnis im Buch.

Themen

  • Soziale Gerechtigkeit, Raumnutzung und Umweltgerechtigkeit
  • Urbane Landwirtschaft & Gärtnern: Nahrung aus der Stadt
  • Wassermanagement, begrünte Gebäude & Hitzemanagement
  • Biodiversität & Naturschutz
  • Bottom-Up-/Top-Down-Aktivitäten
  • Formen der Zusammenarbeit, partizipative Strukturen
  • Multifunktionale Lösungen
  • Adaptive Governance
  • Regulatorische Innovation
  • Demokratiedilemma
  • Wissenstraditionen als Innovationsquelle, indigenes Wissen, Skalierungsstrategien für Partizipation (Bürgerschaft)
  • Kulturelle Anknüpfungspunkte
  • Wirtschaftliche Tragfähigkeit & Ökonomisierungsproblem
  • Gentrifizierung vermeiden
  • Transformationsdynamik und Übertragbarkeit
  • Schattenseiten der Transformation
  • Erfolgsfaktoren

Autorin

Dr. Claudia Acklin (Sozialpädagogik, Journalismus, Design) ist Autorin des Podcasts „Die Natur und die Stadt“ (natureandthecity.ch). Ihre Erfahrung aus 40 Jahren in Medien, Bildung und Politikberatung, fließt hier ein.

Fazit: Umfassend, inspirierend – gerade durch den Beweis der Machbarkeit

Claudia Acklin: „Grüne Städte. Wo die Transformation bereits gelingt“. oekom 2026. 32,- EUR. ISBN 978-3-98726-510-5.

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„Schnopps“

Bio-Marker

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Nein, nicht „Schnopps“, sondern CHNOPS. Das sind die chemischen Zeichen für Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor und Schwefel.

Diese sechs Elemente sind diejenigen, die am häufigsten in lebenden Organismen vorkommen . Damit sind sie für das Leben, wie wir es kennen, wesentlich. Ihr Vorhandensein gibt starke Hinweise darauf, ob auf einer anderen Welt im All Leben existieren könnte.

Mehr Infos:
https://www.socratica.com/pages/chnops-elements-of-life

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Projekt: Pop-up Mobilitätswende – bundesweite Sofortmaßnahmen

„Pop-up Mobilitätswende: Weil Kommunen auch schnell können!“

Das Projekt „Pop-up Mobilitätswende – bundesweite Verbreitung von Sofortmaßnahmen“ unterstützt Kommunen und ihre Bewohner:innen dabei, die kommunale Mobilitätswende schneller voranzubringen. Dies geschieht sowohl durch bessere Information als auch durch direkte Beratung zu Pop-up Maßnahmen.

Damit sind Maßnahmen gemeint, die schnell umgesetzt werden können, weil sie keine großen Tiefbauarbeiten erfordern und noch Raum für Anpassungen und Nachbesserungen lassen.

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Ziel des Projekts ist, Möglichkeiten und Vorteile von Pop-up Maßnahmen im Verkehrsbereich auf kommunaler Ebene bekannt zu machen. Die Idee ist, so die kommunalen Mobilitätswende zu beschleunigen.

Kommunen können dabei ihre eigene Attraktivität steigern: Saubere Luft, weniger Lärm und mehr Raum für Rad- und Fußverkehr verbessern die Aufenthaltsqualität für Bewohner:innen und Besucher:innen. Gleichzeitig können Städte und Gemeinden so ihre eigenen Klimaschutzziele schneller erreichen.

Die Devise lautet: Weg vom privaten Pkw, hin zu Bus und Bahn, Rad- und Fußverkehr! So lassen sich im Verkehrssektor ausreichend Treibhausgasemissionen vermeiden.

Auf der Website findet man die Projektbausteine im Detail und auch eine Liste mit aktuellen Projektergebnissen

Mehr Infos:
www.duh.de/informieren/natur-und-umwelt-vor-ort/pop-up-mobilitaetswende

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Talentförderprogramm: Informatik im Schülerkolleg

Hasso-Plattner-Institut: Bewerbung startet

Schülerinnen und Schüler können sich für das Schülerkolleg bewerben. Das Talentförderprogramm richtet sich an Schüler:innen mit großem Interesse an Informatik. Über ein Schuljahr hinweg arbeiten die teilnehmenden Kids und Jugendlichen in mehreren Modulen an zentralen Informatikthemen und bekommen Einblicke in die Arbeitsweise und das Studium am HPI.

Wann? Bewerbungsdeadline 30. Apr. 2026
Wo?  HPI-Schülerakademie: https://hpi.de/studium/hpi-schuelerakademie/schuelerkolleg

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So meldest Du Dich an

ScreenshotFülle das Online-Bewerbungsformular aus.
Lade im Formular folgende Unterlagen hoch (PDF):

  • Dein aktuellstes Zeugnis (bitte nur 1 Zeugnis einreichen)
  • Ein kurzes formelles Motivationsschreiben (max. 1 Seite) mit Antworten zu:
    • (a) „Was fasziniert dich an der Informatik/IT?“ und
    • (b) „Warum willst du am HPI-Schülerkolleg teilnehmen?“

Authentifizierung-Mail bestätigen, fertig.

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Trainer|Kongress: Methodenworkshops

Seminare geben, Workshops halten? Hier gibt’s Input

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Veranstaltung für Trainer:innen, Coaches & Co
(Erwachsenen-)Bildung: Wissen sammeln, Erfahrungen austauschen und fachspezifische Workshops besuchen.
Der Kongress findet in Berlin statt und bietet zwei Termine zur Auswahl.

Wann? 19. und 20. März 2026
Wo? Berlin

Themen

  • Interaktionstools für Lernsequenzen
  • Wie KI den Denkprozess unterstützen kann
  • Minimaler Aufwand – Ad-Hoc Visualisierungstechniken
  • Präsentationstrends 2026
  • Wertekarten: starke Crew-Identität schaffen
  • Wie geht eigentlich Podcast?
  • LEGO® Serious Play® trifft PLAYMOBIL® pro
  • KI-Methoden für die Seminarpraxis
  • Positive Micro-Momente – Wie kleine Impulse große Wirkung entfalten
  • Transformation 21.0 – Spielerisch, einfach, schnell, wirksam
  • Improvisation
  • Flipchartgestaltung
  • Change & Konflikt: Mini-Toolkit

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Rad- und menschenfreundliche Städte in Europa

Film CYCLING CITIES

Auf seiner Tour besucht der Filmemacher verschiedenen Städte… u.a. Paris, Utrecht und Kopenhagen. Er spricht mit denen, die beeindruckende Veränderungen realisiert haben. Und vergleicht auch immer mal mit Deutschland.

Screenshot Video

Mir macht der Film Hoffnung. Es ist gar nicht mal so schwierig, unsere Städte menschenfreundlicher zu machen. Oft reicht als entscheidender Schritt ein bisschen Offenheit und Umdenken.

Film auf YouTube (mit Werbeunterbrechungen) / 1:24 h:
www.youtube.com/watch?v=R5jQc1jXLAU

Termin im Ruhrgebiet

Am 8. Mär. 2026 läuft der Film im Kino, mit anschließender Diskussion:
https://nrw.vcd.org/der-vcd-in-nrw/duisburg/filmvorfuehrung-und-diskussion-der-film-cycling-cities-und-was-wir-in-duisburg-daraus-lernen-koennen

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Anforderungen mit KI managen

KI im Requirements Engineering

CoverIch habe mich lange auf das Buch gefreut, denn ich habe mir davon schicke Prompts versprochen, die ich für meine Arbeit abschauen kann. Die Erwartungshaltung war hoch, denn das Buch kommt von den Sophisten, und die genießen im deutschsprachigen Raum für Publikationen und Schulungen zu diesem Thema einen guten Ruf.

Man merkt, dass die Kapitel von verschiedenen Autoren geschrieben sind. Am Anfang wird z. B. erklärt, dass man Prompts immer mit Rollenvorgabe, Ausgabeformat u.s.w. formulieren sollte. Dies wird im weiteren Verlauf des Buches nicht durchgehend eingehalten. Die Kapitel-Titel sind mir zu reißerisch und zu wenig am Inhalt orientiert.

Von einem Buch der Sophisten habe ich erwartet, dass die Methoden mittels KI bearbeitet werden, insbesondere natürlich die Sophisten-Methoden. Zuvorderst das „Sophisten-REgelwerk“, eine Prompting-Guideline für die Benutzung von KI für RE. Dieses wird im Buch nur ausschnittsweise gezeigt. Wo mag ich die wohl vollständig finden, wenn nicht im Sophisten-Buch mit dem passenten Titel? Und die gut etablierte Satzschablone der Sophisten? Was man hier nicht findet, sind Prompts zur Erzeugung von Anforderungen gemäß dieser Satzschablone aus Texten, oder auch nur Prompts für die Prüfung auf deren Einhaltung.

Weiterhin gibt es im Requirements Engineering natürlich verschiedene Sammlungen von Qualitätskriterien für Anforderungen inhaltlicher Art (z.B. S.M.A.R.T., AROMA). Prompts, die die jeweiligen Kriterien prüfen, findet man im Buch nicht.

Einige Prompts, deren Antworten gar nicht vollständig abgedruckt sind… wenn Sie alles lesen wollen, hier ist wieder der Link auf den Anfang des Kapitels…? Was? Das KI-Buch enthält nicht alle KI-Inhalte? Und wenn der Zugriff auf das Portal nicht mehr geht? Für mich ist das einfach ein unvollständiges Buch.

Ich klage vielleicht auf hohem Niveau. Insgesamt ist das Buch sicher ein guter Einstieg in Requirements Engineering mit KI. Wer sowohl KI als auch RE schon kennt, wird nur wenige Anregungen finden.

Fazit: Eher Ideensammlung als ein Buch mit guten vorgefertigten Prompts

Anhören statt lesen

Als das Buch ankam, habe ich mich aus Zeitmangel für das Anhören auf Auto- oder Bahnfahrten entschieden. Versprochen war eine zugehörige PDF-Version, die habe ich nicht finden können. Stattdessen gab es einen anmeldepflichtigen Link. Von der Plattform und den Inhalten dort bin ich echt enttäuscht. Zusammenfassend bekommt die Plattform von mir eine glatte 5.

  • KI-Stimmen, die nicht mal „Requirements Engineer“ richtig aussprechen können (Warum Text von KI-Avataren vorlesen lassen? Ich möchte gut eingelesene Texte oder das PDF für den eigenen Screenreader!)
  • Es sind keine Audiofiles, sondern Videos. Bildinhalt sind wechselnde Avatare zu Lasten des Downloadvolumens.
  • Vor jedem Kapitel stellen sich die Autoren selbst vor. Das strotzt vor Akzent und Dialekt, spiegelt aber schon mal wider, wie zusammengewürfelt die Inhalte der Kapitel sind.
  • Man muss die Kapitel alle immer wieder neu aufrufen, ein durchgängiges Hören wie bei einem PDF mit Screenreader ist nicht möglich.
  • Und jetzt der Hammer: Die spannendsten Inhalte werden gar nicht vorgelesen. Es wird nicht mal genannt, dass man beim reinen Anhören ein Diagramm verpasst, und die Prompts und Prompt-Antworten werden wortlos weggelassen bzw. es sind Videos ohne Audio. Das ist ein KI-Buch, wie kann man das weglassen?
  • Von Kapitel zu Kapitel wechselt der Avatar. Ich hätte mir gewünscht, dass z.B. die Prompts und Prompt-Antworten in einer anderen Stimme gelesen werden, also als semantische Unterscheidung. Die Aussteuerung ist schief, ich musste ständig die Lautstärke nachregeln.
  • Es gibt QR-Codes und ausgeschriebene Hyperlinks im Buch, allerdings immer nur auf den Kapitel-Anfang. Ich wähle den Hyperlink bei Diagramm 7-7 und werde auf den Anfang von Kapitel 7 geleitet, das irritiert.

Themen

  • Anforderungs-Quellen Identifizieren
  • Anforderungen ermitteln, dokumentieren, überprüfen und verwalten
  • Synergien zwischen KI und RE

Die SOPHISTen: „KI im Requirements Engineering. Werkzeuge und Techniken für den Einsatz in der Praxis“. dpunkt 2025. 36,90 EUR. ISBN 978-3-98889-051-1.

Augen-Logo Annette

Piepmätze zählen

Stunde der Wintervögel

Krähe mit Walnuss

MeiseNABU und LBV rufen auf, Vögel zu beobachten und die Sichtungen zu melden. Es geht um 1 Stunde, die man investiert, um im Garten, Park, Feld, Wald, Wiese, auf dem Balkon oder vor dem Fenster die kleinen gefiederten Gefährten zu zählen.

 

Wann? 9. bis 11. Jan 2026

Kohlmeise

Jede Beobachtung hilft, die Datenlage zu verbessern. Damit lassen sich dann Tiere und Lebensräume besser schützen.

Mehr Infos:
www.stundederwintervoegel.de

Vögel im Geäst

Amsel unter einem tropfenden Wasserhahn

Wildgänse

Specht
Specht

Augen-Logo Maria

Wildes Europa

Rewilding

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Rewilding ist eine Art nachhaltiger Naturschutz, die mir sehr gefällt.

Es geht darum, dass man die Natur sich selbst überlässt. So können natürliche Prozesse übernehmen und Land und Meer formen, geschädigte Ökosysteme reparieren und degradierte Landschaften wiederherstellen. Rewilding ermöglicht also die Wiederkehr der natürlichen Rhythmen der Tierwelt und so wildere Lebensräume mit mehr Artenvielfalt. Nicht nur in Nationalparks.

Mehr Infos

https://rewildingeurope.com/news

https://rewildingeurope.com/what-is-rewilding

https://rewildingeurope.com/category/blog

https://rewildingeurope.com/our-story

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Himbeerjahrhundert

Fun Fact

Foto von Himbeeren am StrauchDie Natur ist doch erstaunlich. Sogar die direkt hinterm Haus.

Leider habe ich keine wissenschaftliche Quelle bei meiner Internetrecherche gefunden, nur diesen Satz, irgendwo in einem Roman:
„Himbeersamen können 100 Jahre im Boden überdauern, danach sind sie bei günstigen Bedingungen in der Lage, zu keimen.“

Sachdienliche Hinweise bitte in die Kommentare oder an zeitung<kleinerklammeraffe>infotechnica.de

Die Vorstellung gefällt mir jedenfalls sehr, sehr gut. Irgendwas hat das mit meiner Hoffnungsbereitschaft gemacht. Die ist nämlich gewachsen (nein, nicht am Strauch, in mir drin).

So, das neue Jahr kann anfangen :-)
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Klischeefreie Berufswahl – Informationen für Eltern

Themenseite und Infoblatt

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Jugendliche schließen bei der Berufswahl aufgrund ihres Geschlechts viele Berufe von vornherein aus. Eltern haben im Orientierungsprozess einen großen Einfluss. Und hiermit eine Hilfe an der Hand.

Wie sie Gechlechterstereotypen entgegenwirken, erklärt das Elterninfoblatt der Initiative Klischeefrei in vier Sprachen.

Mehr Infos:
www.klischee-frei.de/de/klischeefreie-berufswahl-informationen-fur-eltern-110116.php

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Plastikfressendes Enzym

Chemie for future

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Forschende haben mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ein Enzym entwickelt, das einen sehr widerstandsfähigen Kunststoff zersetzen kann, der weltweit intensiv genutzt wird. Polyurethan wird in Schaumstoffmatratzen und Turnschuhen verwendet.

Das Enzym zerlegt es bei gerade mal 50 °C in nur 12 Stunden. So entstehen wiederverwendbare Chemikalien. Aus einem Problem wird wieder ein Rohstoff. Nice.

Quelle: Ars Technica
https://arstechnica.com/science/2025/10/polyurethane-is-the-latest-polymer-broken-down-by-designer-enzymes/

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Arbeit: Geflüchtete Frauen besser fördern

In dieser Folge des Deutschlandfunk-Podcasts „Zeitfragen“ stellt Sabina Zollner dar, weshalb die Integration von geflüchteten Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt schwächelt und vor welchen Hürden betroffene Frauen stehen.

Podcast-Folge (6:26 Min): www.deutschlandfunkkultur.de/arbeitsmarkt-warum-wir-gefluechtete-frauen-besser-foerdern-sollten-100.html

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