Bewirb Dich: Flieg ins All!

„Jugend für Technik“

50 Jahre isses her, Menschen landen auf dem Mond! … und deswegen werden jetzt eine junge Astronautin und ein junger Astronaut gesucht.

Bewerben

Astronautin und Astronaut auf der Technoseum-Website

Wer kann mitmachen?

Man muss mindestens 18 Jahre alt sein; außerdem braucht man eine normale körperliche Konstitution und gute Gesundheit.

Und wie?

Schick ein Video mit max. 60 Sek Länge an das Technoseum in Mannheim. Darin erzähle, warum Du Dich von der Schwerkraft befreien willst!

Bewerbungsschluss: 30. Sep. 2019

Gewinn

Zu gewinnen gibt es einen Zero-Gravity-Flug inkl. Astronautentraining und 6-Tage-Reise zum Kennedy Space Center / USA.

Mehr Infos:
www.technoseum.de/astroflug
Teilnahmebedingungen

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Call: Systemdesign bei der MUC 2019

„Positive Computing – Systemdesign für das Wohlbefinden!“

Gesucht sind Beiträge für einen Workshop im Rahmen der Mensch und Computer 2019 in Hamburg.

Wann?

  • Einreichung: 31. Mai 2019
  • Beitrag angenommen? 21. Jun. 2019
  • Einreichung finaler Beiträge: 5. Jul. 2019
  • Workshop: 10. Sep. 2019

Was?

Positive Computing: Systemdesign, dass hilft, das Wohlbefinden und die Potenzialentfaltung von Menschen zu steigern. Dieser (neue) Ansatz betrachtet Technologien nicht länger als Hemmnis für den Menschen, sondern versucht, Systeme so zu gestalten, dass Menschen

  • motiviert mit ihnen umgehen und
  • sich unterstützt und
  • wohl fühlen.

Die Ursprünge von Positive Computing liegen in Positiver Psychologie und Positivem Design. Die ersten Anwendungen finden sich entsprechend bei der Mensch-Technik-Interaktion: Affective Computing oder Persuasive Computing. Dazu gehören auch Systeme, die für Social Media entwickelt wurden.

Gewünschte Themen:

  • Sozio-emotionale Effekte künstlicher Entitäten wie Roboter, virtuelle Agenten und virtuelle Realitäten
  • Sozio-emotionale Aspekte der Nutzung und Wirkung Sozialer Medien
  • Kognitive, emotionale und konative Aspekte der Nutzung und Interaktion mit technischen Endgeräten, insbesondere Mobiles und Wearables
  • Vorgehensmodelle für den Entwurf von menschzentrierten, Wohlbefinden-­orientierten Sys­temen
  • Messverfahren und –instrumente für Wohlbefinden und Potenzialentfaltung.
  • Systemdesign für besondere Zielgruppen (z. B. Menschen mit Beeinträchtigungen, Altersgruppen, Migrationshintergrund) mit dem Ziel Autonomie-, Kompetenzempfinden und/oder soziale Eingebundenheit / Verbundenheit zu steigern.
  • Fallbeispiele für Positive Computing aus der betrieblichen Praxis
  • Fallbeispiele für Positive Computing in Bildungskontexten
  • Fallbeispiele für Positive Computing im Bereich Smart Home
  • Fallbeispiele für Positive Computing im Bereich Innovationsmanagement

Wozu?

Ziel des Workshops: „[…] das Zusammentragen und die Diskussion von aktuellen Erkenntnissen, Methoden, Instrumenten und zugehöriger Metriken für das Design und die Evaluation von menschzentrierten, Wohlbefinden-orientierten, technischen Systemen mit dem Ziel, ein Instrumentarium für Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen zusammenzustellen, welches eine zielgerichtete Entwicklung und Evaluation dieser Systeme zulässt. Fallbeispiele und Demonstratoren sollen den praktischen Bezug für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche aufzeigen.“ (Zitat von der Website)

Mehr Infos:
http://muc19.positive-computing.de
http://muc2019.mensch-und-computer.de

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Brainstorming und andere Spiele für Erfolg und Spaß

Gamestorming

CoverWie entstehen Ideen? Das Buch will diese Frage neu beantworten. Es zeigt, dass man nicht hexen muss, um kreativ zu sein, sondern spielen!

Der theoretische Einstieg ist gewöhnungsbedürftig. So entdecke ich u. a. eine ungewöhnliche Methodenbezeichung: „Post-up“. Gemeint ist Brainstorming auf Papier (Moderationskarten, Haftnotizzetteln). Manche Beschreibungen muten auch etwas umständlich an, wie etwa die zur Punktabstimmung: „Sie können zum Beispiel allen Anwesenden zehn kleine runde Aufkleber geben und sie bitten, sie auf das zu kleben, was sie am meisten interessiert. Und wenn jemand dann keine Aufkleber mehr hat, hat er auch keine Stimmen mehr.“ Puh… „kleine runde Aufkleber“? Naja, sowas nennt man schlicht Klebepunkte. Das Umständliche liegt vielleicht an der Übersetzung, sei’s drum. Außerdem fehlt ein Hinweis auf die Faustformel, wieviele Punkte man abhängig von Gruppengröße und Zahl der Themenkarten vorgeben soll (dafür gibt es gute Erfahrungswerte).

Dafür ist das Prinzip „Spielen“ grafisch sehr gut aufbereitet. Hier kann man sich tatsächlich inspieren lassen, wie man ein Vorgehen denen erklärt, die den Moderationsauftrag vergeben – und meist gar nicht selbst beim Arbeiten dabei sind. Die meisten „Spiele“ sind außerdem sauber beschrieben, z. B. der Produktkarton, hier als „Entwirf die Schachtel“ erzählt. Zu Beginn von Kapitel 3 gibt es eine Ultrakurzzusammenfassung der kommenden Abschnitte. Sehr lesefreundlich. Hätte ich mir für mehr Kapitel gewünscht.

Toll: Ein sehr einfaches visuelles Alphabet wird vorgestellt. Wirklich, wirklich simpel: Gerade Striche, Winkel, geometrische Grundformen, die jede und jeder zeichnen kann. Sehr praktisch. Und der Hinweis, dass beim Scribbeln immer auch Beschriftung erlaubt ist. Eine Skizze muss nicht selbsterklärend sein!

Noch was Inspirierendes: Es gibt eine schöne Idee, wie man auf zwei verschiedenen Arten ein „Zwangsranking“ durchführen kann, also Dinge in eine priorisierte lineare Reihenfolge zu bringen. Und dass man DANN die beiden entstandenen Rankings nochmal gegeneinander hält, um daran die Entscheidung abzuwägen, was davon man letztendlich macht, also welches Ranking der Gruppe sinnvoller erscheint. Im Buch klingt das so: „… wir Sie Ihr Geld am effektivsten ausgeben“ (wobei Geld als Metapher für eine Bepreisung / Relevanz dient).

Der Umgang mit dem Thema Fragen ist ebenfalls ungewöhnlich: Es gibt hier …

  • … Eröffnungsfragen,
  • … Navigationsfragen zur Richtungsfindung oder Zielsetzung oder Kurskorrektur: Z. B. „Was ist das“ oder „Was kann ich damit anfangen“, u. a. wenn man im Verlauf auf etwas Neues stößt
  • … Untersuchungsfragen für eine eingehendere Analyse
  • … Ausprobierfragen: Fantasieren oder um eine Analogie zu finden oder um etwas auf eine höhere Ebene zu bringen
  • … Abschlussfragen: „Was davon können wir in den nächsten zwei Wochen auf die Beine stellen?“

 

Eine meiner Lieblingserkenntnisse findet sich auch wieder: „Hat man etwas […] öffnet, muss man es auch wieder […] schließen, um nicht die Energie der Gruppe zu verlieren.“ Wie wahr.

Fazit: Ungewöhnlicher Ansatz, frischer Wind. Vor allem für Fortgeschrittene oder Agil-Erfahrene

Themen

  • Konflikte überwinden
  • Engagement der Mitarbeiter steigern
  • Zusammenarbeit optimeiren
  • Kommunikation optimieren
  • Verständnis von User-Experience verbessern
  • Meetings kürzer und produktiver gestalten
  • Komplexe Systeme und Dynamiken erkunden
  • Wurzel des Problems erkennen
  • Weg zur Lösung finden

Dave Gray, Sunni Brown und James Macanufo : „Gamestorming. Ein Praxisbuch für Querdenker, Moderatoren und Innovatoren“. dpunkt 2011. 29,90- EUR. ISBN 978-3-89721-326-5.

Ein paar Links dazu:

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Bauen: Earthships und verikaler Garten

Bilder von der Eartship-WebsiteNachhaltig bauen, das geht nicht nur in Neubausiedlungen in Deutschland oder beim Kauf der Ökofarbe im Baumarkt. Das geht auch radikaler… z. B. als Querdenker in New Mexico oder mit vertikalen Gärten in Mailand.

Mike Reynolds ist Architekt in den USA und hat sich dem Recycling von Materialien gewidmet. Neben Flaschen, die er zu Lichtschleusen in Wänden verbaut, nutzt er auch alte Autoreifen, um Häuser in die Wüste zu bauen. Häuser, die nicht nur Material wiederverwenden, sondern auch unabhängig von Stromnetz und externer Wasserversorgung sind. Die weder Heizung noch Klimaanlage brauchen. Dieser Art, Häuser zu bauen, hat er einen visionären Namen gegeben: Earthships.

Screenshot

In Mailand findet man zwei Zwillingstürme, die wie  seltsam zerklüftete Hochhäuser aussehen. Beim genaueren Hinsehen erkennt man ganz viel Grün: Etwa 900 Bäume stehen auf Plattformen vor der Hausfront. Dazu mehr als 20.000 weitere Pflanzen. Die Türme bekamen den Internationalen Hochhauspreis – zu Recht, denn so ein aufragender Garten filtert viel CO2 und verringert nicht nur Hitze und Staub, sondern auch Lärm.

Wald im Windkanal: Wegen der besonderen Wachstumsbedingungen an der Fassade mussten die Bäume sogar in einen Windkanal, um ihre Reaktionen auf den Höhenwind zu testen. Die Türme sind immerhin 76 und 110 Meter hoch. Die Bäume mussten speziell heranwachsen, um sie darauf vorzubereiten. Bei der Bepflanzung der Hochhäuser spielten deswegen Botaniker eine wichtige Rolle. Sie fanden auch die geeigneten Baumarten für die unterschiedlichen Höhen. Die Sonneneinstrahlung galt es bei der Auswahl natürlich auch zu beachten. Als Ergebnis wachsen nun 20 verschiedene Laub- und Nadelbaumarten an den Häusern.

Bilder zu verschiedenen Jahreszeiten / Googlesuchergebnis

Besonders schön: Der vertikale Forst zeigt die Hochhäuser in den Farben der Jahreszeit. Also zart blühend im Frühjahr, saftig grün im Frühsommer und später in schönstem Herbstbunt bis hin zu monochrom im Winter.

Mehr Infos

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Motiviert: Vom Scheitern

Auf diesem Blog findet man „Geschichten übers Scheitern“. Und wie Leute damit umgegangen sind. Und dass nicht alles immer perfekt sein muss, um gut zu sein. Oder soweit Okay, dass man es einfach auch so hinnehmen kann. Was ungemein entspannend ist…

Warum ungehobelt?

Das schreiben die beiden, die den Blog betreiben, selbst dazu:
„Glattgebügelter Lebenslauf und geschönte Erfolgsstorys auf Instagram? Das kann jeder. Wir schreiben über die echten Geschichten, unverfälscht und ungehobelt: Über Misserfolge, schlechte Tage und Menschen, die am Tiefpunkt ihrer Karriere stehen. Denn nichts macht uns stärker als zu scheitern. Und nichts bringt uns im Leben weiter, als aus eigener Kraft aus schwierigen Phasen gestärkt herauszutreten.“

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www.ungehobelt-blog.de

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Berlin: Firmenkontaktmesse

connecticum 2019

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  • Alles an einem Ort für die Karriereplanung
  • 400 Unternehmen für Studis & Young Professionals
  • Messestände, Firmenvorträge, Dialogevents, Einzelgespräche und die neuesten Stellenangebote
  • Praktika, Studijobs, Bachelor-/ Masterarbeiten, Traineeprogramme, Direkteinstieg
  • Gespräche und Kontakte mit CEOs, Managern, Entwicklern und Personal-Entscheidern (und vielleicht auch Managerinnenn, Entwicklerinnen, Personal-Entscheiderinnen…)

 

Wann? 14 bis 16. Mai 2019
Wo? Arena Berlin

Mehr Infos unter connecticum.de

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MINT-Award IT-Sicherheit

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audimax und das Bundesamt für Verfassungsschutz loben 2019 einen Preis für Abschlussarbeiten aus, die sich mit dem Thema IT-Sicherheit auseinandersetzen, konkret:

  • Sicherheitsempfehlungen zum Schutz vor hochkarätigen Cyberangriffen
  • Standardisierte Penetrationstests für bekannte Sicherheitslücken
  • IT-Forensik und Antiforensik

 

Alles dreht sich also um das Thema Cyber Security, Spionageabwehr im Internet, oder schlicht: Datensicherheit. Wie also werden Daten sicher? Wie können Gesellschaft, Institutionen und Unternehmen vor Hackerangriffen und Cyber-Spionage geschützt werden? Wie bleiben sensible Daten dort, wo sie hingehören?

Mitmachen

Einsendeschluss: 16. Jun. 2019

Teilnahmebedingungen

  • Abgabetermin der Arbeit im Jahr 2018 oder 2019
  • Sprache der Arbeit ist Deutsch oder Englisch
  • Erforderliche Unterlagen: Komplette Arbeit mit Abschlussnote & Lebenslauf

 

Als Preise winken 3.000,- EUR für den ersten Platz, 2.000,- EUR und 1.000,- EUR für den zweiten und dritten Platz. Und natürlich wäre ein Gewinn auch ein As im Lebenslauf für die nächste Bewerbung.

Mehr Infos

www.mint-award-it-sicherheit.de

Bewertet wird die Arbeit von einer Jury (Experten vom Bundesamt für Verfassungsschutz, die aus Geheimhaltungsgründen nicht namentlich genannt werden).

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Spannender Job: Spiele entwickeln

Foto Jana ReinhardtScreenshotJana Reinhardt war mal Comic-Zeichnerin, heute ist sie Spieledesignerin. Ihr technisches Grundverständnis und ihre Programmierkenntnisse sind dafür die Basis. Sie gründete mit einem Partner Rat King Entertainment (ein Indie-Game-Studio). Sie hat beobachtet, dass auch bei Computerspielen bzw. Apps immer mehr weibliche Charaktere gibt, die nicht nur als Deko oder aus political Correctness im Spiel auftauchen. Und das liegt nicht nur daran, dass immer mehr Frauen in die Spieleentwicklung gehen, sondern weil man mit weiblichen Figuren neue Geschichten erzählen kann.

Die meisten Spiele von Jana Reinhardt allerdings sind nicht auf weibliche Geschichten ausgerichtet, sondern aus dieser Sicht eher neutral. Es geht um Fabeln, d. h. Tierfiguren spielen Rollen, die die Geschichten erzählen. Da ist der Genderblick nebensächlich.
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Einladung: informatica feminale Ba-Wü 2019

Die informatica feminale Baden-Württemberg ist eine Sommerhochschule für Studentinnen und interessierte Frauen aus dem Bereich Informatik und verwandten Fachrichtungen. Sie wird Dienstag bis Samstag an der Hochschule Furtwangen am Campus Furtwangen stattfinden:

Wann? 30. Jul. – 3. Aug. 2019
Wo? Hochschule Furtwangen
Anmeldeschluss: 16. Juni 2019

Unter allen Anmeldungen bis zum 16. Juni 2019 wird außerdem ein Reisegutschein der Deutschen Bahn im Wert von 150,- EUR verlost (bitte AGBs beachten).

Zahlreiche Kurse, Workshops und Vorträge werden angeboten, z. B. zu …

  • künstlicher Intelligenz,
  • Erstellung von Websites,
  • Datenschutz,
  • agiler Software-Entwicklung,
  • Datenbanken,
  • Spieleprogrammierung
  • u. v. m.

Außerdem gibt es ein Code Camp sowie einen Brückenkurs Mathematik für Abiturientinnen und Studienanfängerinnen.

Am Do, 1. Aug. 2019 findet der Conference Day mit deutsch- und englischsprachigen Vorträgen statt. Dazu ist die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Eine Anmeldung zu den Vorträgen ist nicht notwendig.

Für viele Fachkurse können Studentinnen Credit Points nach ECTS erhalten. Berufstätige können Bildungszeit beantragen. Die Teilnahmegebühr für Studentinnen beträgt 40,- EUR pro Halbwochenkurs, für Berufstätige 240,- EUR pro Halbwochenkurs. Weitere Preise und Ermäßigungen stehen im Programmheft und auf der Website, dort gibt’s auch Hinweise zu Übernachtungsmöglichkeiten.

Mehr Infos, Anmeldung und Plakate zum Download etc.  unter www.informatica-feminale-bw.de

Netzwerk Frauen.Innovation.Technik, Hochschule Furtwangen
informatica[at]hs-furtwangen.de

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Einladung: FiNuT 2019

Aus meinem Posteingang…

Liebe Frauen,

vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 (Himmelfahrt) findet wieder die FiNuT-Tagung in Darmstadt mit einem interdisziplinären Programm aus Vorträgen, Workshops und Podien statt. Frauen aus Naturwissenschaft und Technik treffen sich zum Erfahrungsaustausch über Fachvorträge bis zu politischen Diskussionen. Daneben bleibt Raum für persönliche Begegnungen, Austausch und Vergnügen.

Veranstaltungen zu dem thematischen Schwerpunkt „Frauen wirtschaften: Frauenbetriebe – Frauengenossenschaften – Frauenprojekte“ ergänzen das Programm. Die Ausstellung „Weibliche Wege – Anders Bauen, Wohnen, Leben in Genossenschaften“ präsentiert den Einfluss von Frauen in den Genossenschaften am Beispiel Potsdam von den Anfängen um 1900 bis heute. Zwei interessante Exkursionen stehen am Fr 31. Mai 2019 zur Auswahl:

  • Besichtigung der Alnatura-Arbeitswelt in der neuen Betriebszentrale in Darmstadt
  • Betriebsbesuch bei FADEL_RAUMIDEE / Inneneinrichtung (Schwerpunktthema)

Informationen zum weiteren Programm und zur Anmeldung gibt es unter www.finut.net.

Wir laden Euch herzlich zur Tagung ein und freuen uns auf viele spannende, lustige, nachdenkliche und interessante Tage.
Das FiNuT-Organisationsteam
Screenshot FiNuT-Tagunsseite

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Kompakter und dabei gut verständlicher Einstieg in Blockchain

Blockchain kurz & gut

Cover Blockchain: DER Begriff für technologische Innovation, wenn es um Handel und Vertrauen geht. Das Konzept dahinter zu verstehen, ist eher anspruchsvoll. Ganz kurz: Eine Blockchain ist eine Datenstruktur, die in kryptografischen Protokollen eingesetzt wird, um Sicherheit gegen Angriffe, Lug und Betrug zu gewährleisten.

Nach einer kurzen Erläuterung der kryptografischen Grundlagen erklärt der Autor den Aufbau eines Blockchain-basierten Protokolls von Grund auf. Ausgehend von einem Protokoll, das jeder kennt, der schon einmal E-Banking benutzt hat, baut er Stufe um Stufe eine Menge an Sicherheits- und Verbesserungsmechanisen auf. In Form von Beispiel-„Coins“ stellt er für verschiedene Probleme einzeln dar, wie man das Problem löst. Und am Ende erreicht man als Leserin Verständnis für das Prinzip der Blockchain.

Abschließend werden mit dem gewonnenen Verständnis Anwendungsfälle von Blockchains identifiziert und auch ausgeschlossen. Man lernt ausgewählte Blockchain-Anwendungen wie Zeitstempel für Dokumente, fälschungssichere Logs und verifizierbare Zufallszahlen kennen.

In kurzen Abschnitten verständlich erläutert, garniert mit ebenso gut ausgewählten grafischen Darstellungen. Etwas Übung im Lesen formaler Modellierung (z. B. UML-Vorkenntnisse) hilft, ist aber nicht unbedingt Voraussetzung für das Verständnis.

Geschrieben ist das Buch für alle, die Software entwickeln, mit IT-Architektur zu tun haben und IT-Entscheidungen verantworten.

Fazit: Wirklich lesenswert.

Themen

  • Hashfunktionen
  • Digitale Signaturen
  • Digitales Geld und Coins
  • Double-Spending-Problem
  • Private Blockchains
  • Proof-of-Work-Prinzip: Rechenleistung verhindert multiple Identitäten aus einer Hand
  • „Ein nicht zu stoppender Computer“

Kai Brünnler : „Blockchain kurz & gut“. dpunkt 2018. 11,90 EUR. ISBN 978-3-96009-070-0.

Zum Weitermachen jenseits dieser Lektüre: Python, NaCl-Bibliothek, Kommandozeilentool, Hashcash

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Kochen für Eistaucher… äh Deep-Learning-Fans

Deep Learning Kochbuch

Cover Mit den passenden Tools und Frameworks sowie dank der Vorarbeit von Generationen von Wissenden ist der Einstieg in die Entwicklung von Deep-Learning-Anwendungen auch für Softwareentwickler*innen möglich, die keine umfassenden Machine-Learning-Kenntnisse haben. Das Buch liefert dafür Rezepte für typische Aufgabenstellungen des Deep Learnings.

Ein paar Voraussetzungen braucht es aber schon, um das Buch nutzen zu können. Man sollte sich auf GitHub bewegen können, den Umgang mit der Shell schon mal praktiziert haben, in Python ein paar Schritte gemacht haben.

Am Anfang steht die „Kultur des Teilens“: Open Data, Open Source, Open-Access-Publishing. Damit hat man schon eine Menge Fundament für die eigenen Projekte. Und wer das Buch zitieren möchte, macht dem Autor (und den Übersetzern) eine Freude – verlangt wird das Zitieren explizit nicht. Sehr sympathisch. Wer auf sich hält, zitiert natürlich trotzdem.

Jedes Kapitel behandelt ein Projekt, u. a. Ähnlichkeiten von Texten mithilfe von Word-Embeddings berechnen. Oder die Stimmung eines Textes erkennen und passende Emojis dazu vorschlagen. Oder ein Empfehlungssystem für Filme basierend auf Wikipedia-Links erstellen. Schön auch: Die Visualisierungsanwendung, das ergibt z. B. eine Weltkarte zum Kaffeekonsum mit verschieden satten Farben je nach Menge.

Der Aufbau der Kapitel unterstützt den Überblick: Problem – Lösung – Diskussion. So erschließt sich schnell der Anwendungskontext und man verliert sich nicht so leicht (nur) in Programmierdetails. Im Abschnitt Diskussion werden u. a. Fallstricke bei der Interpretation von statistischen Daten offenbart: Ist der Kaffeekonsum in Zentralafrika gleich Null oder haben wir einfach nur keine Daten von dort?

Die Codebeispiele sind in Python geschrieben und auf GitHub als Python-Notebooks frei verfügbar. Als Tools kommt neben Python die Open-Source-Biblotohek für Neuronale Netze, Keras, zum Einsatz, außerdem NumPy / SciPy / scikit-learn (Pakete bzw. Bibliotheken zum wissenschaftlichen Rechnen in Python) und Jupyter Notebook (ein Notebook für Python).

Schon das Vorwort gefällt mir: Gut strukturiert und leicht verständlich inklusive Einordnung des Themas Deep Learning in die Welt der Anwendung. Hier erfährt man ein bisschen was vom Mehrwert dieser programmiertechnischen Fachdisziplin mit ihren Neuronalen Netzen, Machine Learning & Co.

Fazit: Interessante Lektüre – und man kann hinterher ’ne Menge Sachen machen…

Themen

  • Neuronale Netze und Netzwerktypen
  • Text- / Bild- / Klangverarbeitung
  • Datenbeschaffung
  • Datenvisualisierung
  • Hund-Katze-Klassifikator
  • Ergebnisse teilen (auch mit Nutzern)
  • Fehler beheben
  • Pandas (nicht die Bären!)

Douwe Osinga (Übersetzung Marcus Fraaß und Konstantin Mack): „Deep Learning Kochbuch. Praxisrezepte für einen schnellen Einstieg“. dpunkt 2019. 34,90 EUR. ISBN 978-3-96009-097-7.

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Feminismus, Gender & Co: Genderdings

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Auf der Seite geht es um Familienformen, Sexualität, Feminismus, viele verschiedene Geschlechter, Schönheitsideale usw. usf.
Häufige Argumente gegen Feminismus und unsere Antworten lassen sich hier finden. Dazu Infos zum Thema „Diskriminierung im Netz“: Hate Speech, Cybermobbing etc.

Dazu Kurzdefinitionen einschlägiger Begriffe:

  • Gender Mainstreaming
  • Gender Studies
  • Sexualpädagogik
  • Pädagogik der Vielfalt
  • Feminismus
  • Queere Bewegungen
  • Geschlechtergerechte Sprach
  • Vielfältige Beziehungen und Familien

Das Ganze auch in leichter Sprache, vorbildlich!

Wer steckt dahinter?

Institut für Bildung und Forschung e.V. – gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Also was Seriöses ;-)

Mehr Infos

https://genderdings.de

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Motive sehen, verstehen, machen, einsetzen und voraus-fühlen

Einstieg in die Bildgestaltung

CoverDas Buch richtet sich an Hobbyfotograf*innen ebenso wie an Neulinge oder Leute, die ihr Smartphone fürs Fotografieren nutzen. Es gibt anständig viele Beispielbilder mit Erläuterungen, die sich schwerpunktmäßig auf gestalterische Aspekte beziehen.

Statt stumpf Regeln aufzulisten, geht es hier explizit auch um den Kontext, in den das Bild (später) gesetzt wird. Dieser konkrete Einsatzzweck kann aus einem „objektiv schlechten“ Bild ein passendes machen oder ein „perfektes“ Foto als wahrlich ungeeignet erscheinen lassen.

Der Autor und Fotograf ist offensichtlich erfahren – und das nicht nur technisch, sondern auch lebenserfahren. Das zeigt sich deutlich am Beispiel der Perspektive der Bild-betrachtenden Menschen, die sich ein Foto ansehen. Sie sehen nicht alle dasselbe. Sie bringen ihre Erwartungen, Erfahrungen, Gefühle, Wahrnehmungen und Sehgewohnheiten mit. Genauso klug wie diese Sicht ist der Rat des Autors, dass man sich genug Zeit zum Üben zugestehen sollte. Also wirklich. Zum Verinnerlichen der Kameratechnik zum Beispiel. Oder genauso auch zum Schärfen des Blicks. Und dass man beim Üben fokussiert vorgeht. Sich auf einen Aspekt (in Zahlen: 1) konzentrieren.

Und noch so ein guter Tipp: Schlechte Bilder konsequent löschen, spätestens am Rechner. Warum? Speicher sparen? Nö. Weil man sich ungern durch fette Fotoordner klickt, in denen (auch) schlechte Bilder sind. Durch Ordner mit gelungenen Fotos dagegen wühlt man sich doch ganz gern. Weitere Tipps… findet Ihr im Buch.

Fast schon weise nimmt der Profi typische Gestaltungstipps unter die Lupe und entmystifiziert sie:

  • Motiv nie in der Bildmitte!
  • Gestaltungsregeln unbedingt einhalten! Unbedingt brechen!
  • Immer! Goldener Schnitt!
  • Drittelregel einhalten und immer tolle Fotos bekommen!
  • ….

Das Glossar am Ende enthält Verweise auf die Kapitel, in dem der Begriff vorkommt. Danke dafür, auch hier hat jemand mitgedacht. Ganz zum Schluss gibt es noch eine praktische Umrechnungstabelle für Brennweiten (Vollformatobjektive, APS-C-Objektive, FT/MFT-Objektive).

Okay, hier noch mein Lieblingstipp jenseits der üblichen Faustformeln, weil ich ihn zwar schon oft hörte, aber erst hier anhand eines anschaulichen Beispiels so richtig treffend umgesetzt gesehen habe: Eine Gesamtsituation in mehrere Motive aufteilen. So kann man beispielsweise einen Sonnenuntergang in Ausschnitten statt als einzelnes großes Bild fotografieren: Wellen, Seevögel, Strand, die Sonne mit Wolken und Gischt, Wellen, Personen am Strand, …

Fazit: Ungewöhnlicher und kluger Ansatz, nützliche Tipps kurz und exzellent aufbereitet

Themen

  • Motiv wählen
  • Licht und Farbe nutzen
  • Objektive einsetzen
  • Motive grafisch gestalten
  • Fotos aufräumen
  • Bildelemente platzieren
  • Blick führen
  • Schärfe, Bewegung, Fokus und Langzeitbelichtung

Georg Banek : „Einstieg in die Bildgestaltung. 50 Tipps für bessere Bilder“. dpunkt 2019. 19,95 EUR. ISBN 978-3-86490-659-6.

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Einstieg ins Studium erleichtert

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Erstsemester finden in der kostenlosen Broschüre Infos zum Studieneinstieg Orientierung an der Hochschule, Anlaufstellen, Beratungsangebote u. a. zur Studienfinanzierung, Stipendien, …

Jugendliche (und Eltern) werden auf der Website und mit der Broschüre gut informiert; das Förderprogramm ist auch auf jeden Fall empfehlenswert. Mehr als 3.800 Neulinge in Sachen Hochschulbildung hatten Gelegenheit, vom Programm zu profitieren. Einige davon berichten im Studienkompass über ihre Erfahrungen.

Was ist der Studienkompass?

„Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, seine Talente zu entdecken und zu nutzen – unabhängig von der sozialen Herkunft. Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass Kinder aus Familien ohne akademischen Hintergrund deutlich seltener studieren als ihre Altersgenossen aus Akademikerhaushalten. Hier setzt der Studienkompass an und richtet sich speziell an Jugendliche, die mit dem Gedanken spielen, als Erste in ihrer Familie ein Studium aufzunehmen. […] Der Studienkompass ist ein Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler, das im Jahr 2007 auf Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft gegründet wurde. […] Das Programm bietet jungen Menschen aus Elternhäusern ohne akademischen Hintergrund eine intensive Studien- und Berufsorientierung. Die Teilnehmer erwartet eine kontinuierliche Begleitung in den letzten beiden Schuljahren und im gesamten ersten Jahr an der Hochschule. Der Studienkompass ist eine der größten privaten Bildungsinitiativen des Landes. Aktuell werden rund 1.300 Jugendliche bundesweit gefördert, mehr als 2.400 junge Menschen haben das Programm bereits erfolgreich durchlaufen. Sie studieren an mehr als 300 Hochschulen in ganz Deutschland.“

Download Infobroschüre Studienstart:
www.studienkompass.de/studienstart

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Vom Anderssein, vom Umgewöhnen und Erfahrungen sammeln: Annie listet alles auf

Mein Leben in Listen

CoverAnnie ist in der 4. Klasse, lebt in Brooklyn und hat ein ganz spezielles Gedächtnis – sie merkt sich Sachen, die sich Leute sonst selten merken. Außerdem macht Annie Listen. Über ihr Leben, darüber, was so passiert und wer was gesagt hat. Und warum. Erstens, zweitens, drittens,… Und da niemand so recht was mit dieser Beschäftigung von Annie anfangen kann, sagt sie eben „Briefmarken sammeln“, wenn sie jemand nach ihrem Hobby fragt. (Auch wenn sie überhaupt nur drei Briefmarken oder so besitzt.)

Damit gerät sie dann auch in Schwierigkeiten. Jedenfalls sieht es für sie eine Weile so aus, als ob sie alles falsch gemacht hat. Die Familie muss aus Brooklyn auf’s Land ziehen. Und Annie muss sich ganz schon umgewöhnen. Nicht nur, weil ihr Bruder Theo total sauer über den Umzug ist, sondern auch, weil sie ihre beste Freundin Mellie verlassen muss. Wie soll das Leben da nur weitergehen können…?!?

Das Buch beginnt mit der Vorgeschichte, bis es soweit ist, dass die Familie umziehen muss. Danach gibt es für jeden Monat, den Annie auf dem Land lebt, ein eigenes Kapitel.

Wie sich das Buch so liest… etwa so wie die Beschreibung des Verlags:

„6 Dinge, die ihr über Annie wissen solltet:

  1. Annie liebt Listen. So kann sie ihre Gedanken ordnen.
  2. Sie hat ein unglaubliches Gedächtnis- aber das bringt sie auch ziemlich oft in Schwierigkeiten.
  3. Annie wäre gerne weniger schüchtern.
  4. Ihr Bruder ist sauer auf sie, weil er denkt, dass die Familie wegen Annie umziehen musste – in einen Vorort mit 8432 Einwohnern.
  5.  Ihre beste Freundin wohnt noch immer in Brooklyn. Aber sie sind sich fast ganz sicher, dass sie trotzdem für immer beste Freundinnen sein werden.
  6. An Annies neuer Schule gibt es auch ein paar nette Kinder, manche mehr, manche weniger.“

Das Ganze liest sich insgesamt nett, nur manchmal haben mich die ganzen Listen etwas genervt. Zwischendurch gibt es immer auch mal ein paar Absätze ohne Auflistung. Wo eine Zahl davor stand und wo nicht, das war leider nicht so sehr durchstrukturiert (mein armes Mathematikerinnenherz hat die Logik gesucht und nicht gefunden).

Fazit: Liebenswert

Kristin Mahoney: „Mein Leben in Listen. Annies Geschichte – in Listen erzählt“. Egmont Schneiderbuch 2019. 14,- EUR (D) / 14,40 EUR (A). ISBN 978-3-505-14257-4.

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Contest: Best Illusion of the Year

Der jährliche Wettbewerb der besten Illusionen liefert interessante Einsichten. Unter anderem gibt es faszinierende Beiträge von Kokichi Sugihara, einem japanischen Mathematiker und Künstler. Allein die Kombination von Mathematik und Kunst ist ja immer einen Blick wert.

Über den Wettbewerb

„The Best Illusion of the YearSM Contest is a celebration of illusions and perception, created by the ingenuity of the world’s premier illusion creators. Illusions are perceptual experiences that do not match the physical reality.“

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Empfohlene Videos aus dem Buch Wahre Lügen

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Mehr optische Überraschungen:
http://illusionoftheyear.com

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