Guter Rat … oder auch nicht?

Der beste Rat, den ich je bekam

CoverMan könnte dieses Buch zusammenfassen: „Alter weißer Mann mit Doktortitel in der Position des CEOs bekommt Tipp von anderem alten weißen Mann mit ähnlicher Karriere“.

Ich empfinde fast das ganze Buch als extrem einseitig. Aber der Reihe nach.

Worum geht’s? Der Autor lässt 120 Persönlichkeiten zu Wort kommen, die reflektieren, welches der beste Rat war, den man ihnen gegegeben hat. Jede Person wird dabei in ihrem Wirken und Schaffen kurz vorgestellt. So weit so vorhersagbar. Persönlichkeiten sind u. a. Josef Ackermann, Peter F. Drucker, Wolfgang Schäuble, Steve Jobs und Meg Whitman, aber auch viele (mir) unbekannte Menschen.

Ich habe durchgezählt: Von den 120 Personen sind gerade mal 9 Frauen dabei, das macht eine Quote von 7,5 %.

Ich habe mich dabei gefragt, ob der Autor so wenig Frauen kennt oder ob man(n) Frauen einfach zu wenig zutraut, gute Ratschläge weiterzugeben? Unabhängig von der Diversitätsfrage empfinde ich viele Ratschläge als wenig hilfreich oder einfach realitätsfern. Z. B. der Rat von Richard Branson: „Verklag die Mistkerle“ (gemeint ist British Airways). Ahja….?!

Was ich mir gewünscht hätte: Ein breiteres Spektrum an Persönlichkeiten und Erfahrungen und nicht nur männliche Menschen mit dem Fokus auf CEO-Posten. Spannend hätte ich beispielsweise den Rat einer alleinerziehenden Selbstständigen gefunden, wie sie im Buch Anders denken vorkommt. Oder wie sieht es mit Musikerinnen, Künstlern, Krankenpflegern oder Ärztinnen aus?

Fazit: Kurzweilig, hinterlässt aber kaum Spuren

Frank Arnold: „Der beste Rat, den ich je bekam. Lernen von Denkern und Machern“. Hanser 2016. 14,90 EUR (D) / 15,40 EUR (A). ISBN 978-3-446-44725-7.

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Gekonnt streiten, klug argumentieren: Debattieren

Warum Debattieren?

ScreenshotDas Debattieren fördert die Rede- und Streitkultur – Grundlage einer jeden demokratischen und pluralistischen Gesellschaft. Man muss bei professionellen Reden nicht nur glaubwürdig seine Position vermitteln, man muss auch argumentativ überzeugen und nicht zuletzt Emotionen wecken und so die Herzen des Publikums erreichen.

Diese Fähigkeiten werden im Kontext der Debatte geübt, indem sich die teilnehmenden Teams auch in unbekannte Fragestellungen und Positionen hineindenken. Ganz wichtig ist, auch den Argumenten der Gegenseite aufmerksam zuzuhören und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Es wird also nicht nur Redekompetenz geschult, sondern auch die Fähigkeit, das Gegenüber ernst zu nehmen und ausreden zu lassen.

Das Debattieren an Hochschulen hat eine lange Tradition: In Großbritannien wurde der erste Debattierclub bereits 1815 an der Uni Cambridge gegründet. In den USA gehört das Debattieren zur Schulausbildung genauso selbstverständlich wie Schulsport. Seit vielen Jahren messen sich die Clubs in landesweiten und internationalen Turnieren.

Seit Anfang der 1990er Jahre zeigt sich auch in Deutschland der Trend: Vorreiter waren einige Studis an der Tübinger Universität, die 1991 die Tübinger Debatte gründeten. Seitdem sind jedes Jahr weitere Debattierclubs in ganz Deutschland dazugekommen, 2001 fand die erste Deutsche Meisterschaft im Debattieren in Berlin statt. Inzwischen gibt es über 70 Debattierclubs im deutschsprachigen Raum.

Ein Debattierclub ist in erster Linie ein Ort zum Üben und Ausprobieren. Was die Themen angeht, sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt.

Cicero wusste es schon: „Reden lernt man nur durch Reden“. Besondere Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich, entscheidend ist allein der Spaß am Debattieren. Das Rhetoriktraining kann auch zur Persönlichkeitsentfaltung beitragen. Wer kennt nicht die Angst, vor einer Menschenmenge zu stehen und etwas Sinnvolles sagen zu müssen? Diese Angst wird im Debattierclub in einer lockeren Atmosphäre abgebaut.

Du kannst also gleich loslegen und dir einen Debattierclub in deiner Nähe suchen: www.vdch.de/clubs-vor-ort

Mehr Infos:
Verband der Debattierclubs an Hochschulen: www.vdch.de

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International Women in Computer Science treffen: GHC 2019

Aus meinem Posteingang…

Get Ready for GHC 19!

GHC-NewsletterJanuary 16 we open the Grace Hopper Celebration (GHC 19) Call for Participation, applications for GHC 19 Scholarships, and submissions for the Poster Session. Information about these opportunities: https://ghc.anitab.org

Submission forms open on January 16 at 9 a.m. PT.

GHC 19 will be Oct. 2–4 in Orlando, USA.

We Need GHC 19 Volunteers
Help review thousands of applications and allow us to create a robust schedule, send scholars to GHC, and create unique programming.
GHC 19 Committees: https://ghc.anitab.org/2019-connect

Abie Award Nomination

https://anitab.org/awards-grants/abie-awards

Submit a nomination. At AnitaB.org, we celebrate and highlight the success of women technologists and those who support women in tech. Our Abie Award winners are honored at GHC. Each winner receives a cash prize, an opportunity to speak at GHC, and an expenses-paid trip to GHC.

    • Technical Leadership Abie Award
      This award is our most prestigious award and celebrates a woman who led or developed a product, process, or innovation that made a notable impact on business or society.
    • Student of Vision Abie Award
      … honors young women dedicated to creating a future where the people who imagine and build technology mirror the people and societies for which they build.
    • Emerging Technologist Abie Award
      … recognizes an inspiring woman in the first 10 years of her technology career.
    • Educational Innovation Abie Award in Honor of A. Richard Newton
      … recognizes educators for developing innovative teaching practices and approaches that attract girls and women to computing, engineering, and math in K-12 or undergraduate education.
    • Social Impact Abie Award
      … recognizes those making a positive impact on women, technolog, and society. Nominees may have developed technology that caused social change or empowered women and increased their influence.

Systers PIO Awards

The Systers Pass It On Awards:
https://anitab.org/awards-grants/pass-it-on-awards-program

Systers PIO honor Anita Borg’s desire to create a network of women technologists helping each other. The cash award helps fund women in computing or projects that inspire and support girls and women to enter computing. We encourage recipients to „pass on“ the benefits they gain from the award, creating a movement of women helping women.

Previous winners:
https://anitab.org/profiles/pio-award-recipients

Apply for a Pass It On Award:
https://systers.submittable.com/submit/76301/systers-pass-it-on-awards

Inspiring the Next Generation of Talent

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TMCF and Apple believe creating a diverse and inclusive workplace is the best way to attract great talent, inspire great ideas, and do great work. That’s why they’ve partnered to create the HBCU Initiative aimed at inspiring young innovators and expanding the technical talent pool at Historically Black Colleges and Universities (HBCUs).

Learn more about the scholarship and internship opportunity:
www.tmcf.org/our-programs/career-preparation/apple-tmcf-hbcu-initiative

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Freundschaft früher bis Facebook

Like you!

Freundschaft analog und digital

Ausstellung im Museum für Konmmunikation in Frankfurt.

Screenshot

Wann? Bis 1.9.2019
Wie spät? Di bis Fr 9 bis 18 h / Sa + So 11 bis 19 h

Vom Poesiealbum bis zu Facebook-Freundschaften. Vertrauen, Zuverlässigkeit, Übereinstimmung – das macht eine Freundschaft oft aus. Freundschaften bilden braucht Zeit. Aus Kinderfreundschaften können lebenslange, tiefe Beziehungen entstehen.

All‘ das kann man sich bei einem Ausstellungsbesuch wieder ins Gedächtnis rufen.

Mehr Infos:
www.freundschaft-ausstellung.de

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„Hochbegabung frei entfalten“

Orga-Büro

Trotz starkem Drang nach Winterschlaf hab ich mich zu Silvester aus dem Bau getraut. Mit zwei Bekannten (eine Mensa-Mitglied, der andere ihr Mann) bin ich nach Münster gefahren. Den Jahreswechsel habe ich dort mit lauter besonderen Menschen verbracht: Mitglieder und Gäste des Vereins Mensa (Näheres zum Verein s.u.). Auch internationale Teilnehmer*innen waren dabei. Insgesamt waren rund 200 Leute da, wenn ich mich recht erinnere.

Dort bin ich schließlich auf die Idee gekommen, den Verein hier vorzustellen. Bittesehr, bittegleich…

Was macht man an Silvester unter lauter Hochbegabten?

Man hört Vorträge (zur Verschwörungstheorie oder über Disconnectedness), macht Workshops mit (Should I tell at work?), spielt Gesellschaftsspiele (z. B. Codenames), trifft sich zum Geocaching, sieht zusammen die Feuerzangenbowle und Dinner for One, lässt sich durch die Gehirn-Ausstellung im Museum führen, lernt tanzen und probiert das dann abends gleich nochmal aus… und noch Einiges mehr… Ach ja, essen kam natürlich auch nicht zu kurz *g*

Am meisten haben mir die Gespräche gefallen, es waren wirklich viele interessante und ein paar beeindruckende Leute dort.

Wie tickt MinD? „Wie sind die so“?

Es gab mal einen Zeitungsartikel über die Mensaner*innen im Ruhrgebiet, darin hat der Autor den Abend wie folgt zusammengefasst: „Wie Markus Lanz auf Ecstasy“. Passt schon ganz gut. Wenn man’s so sagt, bekommt man schon einen groben Eindruck: Alle reden, es geht um Hochtrabendes und Banales, das Thema wechselt schnell, die Wortbeiträge noch schneller. Anstrengend. Und anregend.

Was gibt’s beim Verein?

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Mensa ist der weltweit größte Verein für hochbegabte Menschen jeden Alters mit 140.000 Mitgliedern in mehr als 100 Ländern. Mensa in Deutschland e.V. ist mit fast 15.000 Mitgliedern die drittgrößte Gruppe weltweit. Der Verein ist Interessenvertretung beim Deutschen Bundestag und engagiert sich für die Förderung und Erkennung von Hochbegabung, z. B. Mensa Kids & Juniors für hochintelligente Kinder und Jugendliche oder Mensa Youth für junge Erwachsene. Seit 2004 verleiht MinD den Deutschen IQ-Preis und seit 2010 den MinD-Spielepreis.

Es gibt viele internationale, nationale, regionale und lokale Veranstaltungen. Manche sind offen für alle (z. B. der monatliche Stammtisch in Duisburg). Andere sind für Mensa-Mitglieder und von ihnen mitgebrachte Gäste zugänglich (z. B. das Silvester-Event diesmal in Münster). Wieder andere sind nur für Mitglieder zugänglich (z. B. ein Spielenachmittag in privater Umgebung). Mitglieder können selbst Veranstaltungen initiieren und festlegen, ob diese nur für Mitglieder oder auch für Gäste offen sind.

Mir persönlich scheint der Austausch am wichtigsten. Es gibt neben den häufigen Veranstaltungen auch SIGs (Special Interest Groups) zu allen möglichen Themen: Jobs, Wandern, Feminismus, …. und eine Parallele zum Couchsurfing: SIGHT oder  „Service of Information, Guidance and Hospitality to Travelers“. Und natürlich noch mehr:

Wie wird man Mensanerin?

  1. Ausprobieren: Online-IQ-Test:
    www2.mensa.de/ueber-den-iq/online-tests-raetsel/online-iq-test
    … sagt etwas darüber aus, wie die Chancen bei einem „echten“ Test stehen.
  2. Standardisierten, überwachten IQ-Test (aktuell 60,- EUR) irgendwo in der Nähe machen:
    www2.mensa.de/mitglied-werden/intelligenztest
    … liefert einem die IQ-Punktzahl (falls man einen schlechten Tag hatte und kanpp unter der Grenze liegt, darf man den Test kostenlos wiederholen)
  3. Hat man ein Testergebnis mit IQ ≥ 130, bekommt man mit der Post die Möglichkeit, sich beim Verein anzumelden (Jahresgebühr aktuell 55,- EUR)

 

Übrigens sind viele Mensanerinnen (und auch viele Mensaner) in der IT-Branche oder haben was mit Ingenieurwissenschaften zu tun. Andere sind Heilpraktikerin, Arzt, Lehrerin oder Musiker. Kinder, Teens, Studis, Freiberuflerinnen, Rentner. Alles eben. Und auch sonst ist die Mischung sehr bunt.

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Warum die Ökonomie weiblicher wird

Anders denken

CoverIch war mir selbst nicht sicher, was mich beim Aufschlagen dieses Buches erwarten würde. Ein Kampfaufruf? Eine nüchterne Analyse? Oder ein Manifest?

Es ist von allem ein bisschen mit Schwerpunkt auf der Analyse.

Im Kern geht es darum, wie wichtig Frauen als Arbeitnehmerinnen für Industrie und Wirtschaft sind. Allerdings haben diese Erkenntnisse noch nicht zu einem flächendeckenden Umdenken in den Unternehmen, aber auch in der Politik geführt. Viele Arbeits-, Entlohnungs- und Karrieremodelle sind weiterhin auf männliche Arbeitnehmer ausgerichtet und erschweren es den Frauen unnötigerweise. Das Buch lässt dabei viele
beruflich erfolgreiche Frauen zu Wort kommen, die bereits Veränderungen in ihrem Dunstkreis angestoßen haben.

Eine besonders spannende Persönlichkeit hierbei ist Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, CEO bei Trumpf. Sie hat u. a. eine starke Flexibilisierung der Arbeitszeiten im Unternehmen durchgesetzt und so insbesondere Frauen die Möglichkeite eröffnet, trotz Kindern weiter im Unternehmen zu bleiben und sogar aufzusteigen. Nach dem Lesen habe ich gleich mal bei Trumpf auf der Webseite nachgeschaut, welche Karriereoptionen dort angeboten werden. Nicht, dass ich wechseln möchte, aber die Beschreibung klang doch sehr attraktiv :-)

Fazit: Gut geschrieben, für jemand im Thema jedoch wenig neue Erkenntnisse

Themen

  • Anders denken – die Wirtschaftswissenschaft legt vor
  • Frauen sind anders – gut so!
  • Wenn Frauen die Welt verwandeln
  • Der lange Marsch durch die Konzerne
  • Starke Frauen von Amerika
  • Von der Schule bis zur Rente: Hürden auf dem Weg der Frauen
  • Und dann Kinder: Mütter im Wirtschaftsalltag
  • Few Good Men
  • Warum weiblicher auch besser ist

Uwe Jean Heuser, Deborah Steinborn: „Anders denken. Warum die Ökonomie weiblicher wird“. Hanser 2013. 19,90 EUR (D) / 20,50 EUR (A). ISBN 9-783446-436817.

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Vortrag – „Siri und Alexa: Verstehen wir uns?“

Foto von der Website
Vortrag von Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach, Fakultät für Nachrichtentechnik, Universität Paderborn

Nach Jahrzehnten der Forschung ist die automatische Spracherkennung in Alltagsprodukten angekommen. Fast jede und jeder von uns hat schon Erfahrungen mit Siri, Alexa oder anderen Sprachassistenten gesammelt. Warum hat das eigentlich so lange gedauert und warum war es so schwierig, dem Computer das Hören und Verstehen beizubringen? Und was hat das Ganze mit den Schlagwörtern „Künstliche Intelligenz“ und „maschinelles Lernen“ zu tun, die man allerorten hört?

Im Vortrag werden nicht nur die technischen Aspekte angesprochen:

  • Was sind das für Zeitgenossen, die wir da in unser Leben lassen und was ist der Preis dafür, dass sie uns auf’s Wort gehorchen?
  • Wohin geht die Reise?
  • Emanzipiert sich der Assistent von seiner Rolle als reiner Befehlsempfänger und wird er zum besten Freund?

 

Wann? Mi 6. Mär. 2019 um 19 h
Wo? Heinz Nixdorf MuseumsForum

Vortragsbeschreibung:
www.hnf.de/veranstaltungen/vortraege/date/2019/03/06/cal/event/tx_cal_phpicalendar/siri_und_alexa_verstehen_wir_uns.html

Der Eintritt ist frei. Der Vortrag dauert ca. 2 Stunden.

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Nachrichtensendung: „Last Week Tonight“

Das neue Jahr ist da und vielleicht hat die Eine oder Andere von Euch ja auch ein paar gute Vorsätze gefasst, zum Beispiel:

  • Englisch aufpolieren
  • Mehr über politisches Geschehen lernen
  • Mehr über die USA lernen
  • Mehr lachen

Sollte auch nur einer dieser Punkte zutreffen, kann ich Euch die US-amerikanische Nachrichtensendung „Last week tonight“ mit dem Briten John Oliver auf HBO wärmstens empfehlen.

Seriöse Nachrichtensendungen, die ernste Themen behandeln, gibt es viele. Lustige Nachrichtensendungen, die genau dasselbe tun nicht ganz so viele. „Last week tonight“ ist meiner Ansicht nach die beste. Es werden nicht nur spannende Themen vorgestellt, sie werden auch didaktisch plastisch und greifbar dargestellt, so dass Jede und Jeder auch mit wenig Kenntnissen die Dramatik des jeweiligen Themas begreifen kann.

HBO ist in Deutschland nur schwer oder gar nicht nutzbar, aber zum Glück werden Teile auf YouTube veröffentlicht. Tipp: Die Veröffentlichtung der aktuellen Show erfolgt meist Montagabend.

Cover

Kleine Themenauswahl:

Es lohnt sich, den ganzen Kanal anzuschauen. Dort finden sich auch Interviews mit anderen Persönlichkeiten wie dem Dalai Lama oder Details zu US-amerikanischen Politgeschehen wie z. B. dem Gerrymandering.

Dich interessieren US-amerikanische Politik-Details nicht? Schau es dir an, ich dachte zuerst auch so.

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Vortrag: WWW – Was weiß Watson?

Am Beispiel von IBM Watson wird das Thema KI vorgestellt. Was ist möglich? Was wird möglich? Was bleibt Fiktion? Smarte Lösungen verlassen die Forschungslabore und durchdringen als intelligente Assistenten unsere Alltags- und Geschäftswelt. Auf KI basierende Lösungen werden in allen Wirtschaftsbereichen Innovationssprünge ermöglichen und als Motor für digitale Geschäftsmodelle dabei helfen, neue Umsatzpotenziale zu erschließen. Nachdem KI-Lösungen bisher eher einfache menschliche Tätigkeiten ersetzt haben, steigern KI und selbstlernende Systeme jetzt die Produktivität menschlicher Fähigkeiten und ermöglichen hochqualifizierte Tätigkeiten.

Der Vortragende Dr. Wolfgang Hildesheim ist aus Hamburg und spricht hier für IBM Deutschland.

Wann? Di 5. Feb. 2019 um 19 h
Wo? Heinz Nixdorf MuseumsForum

Der Eintritt ist frei. Der Vortrag dauert ca. 2 Stunden.

Vortragsbeschreibung:
www.hnf.de/veranstaltungen/vortraege/date/2019/02/05/cal/event/tx_cal_phpicalendar/www_was_weiss_watson.html

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Regionalwettbewerb Jugend forscht

Motto 2019: „Frag nicht mich. Frag Dich“

Jugend forscht ist ein Wettbewerb für Schüler, Azubis und Studierende, die sich für MINT-Themen begeistern.

Wann? Sa 16. Feb. 2019 ab 14 h
Preisverleihung: 17 h
Wo? Heinz Nixdorf MuseumsForum

Bildquelle: Website HNF60 bis 80 Jungforscherinnen und Jungforscher im Alter von 10 bis 21 Jahren stellen ihre Forschungsprojekte einer Jury vor. Wer hier gewinnt, fährt zum Landeswettbewerb und kann sich da für den Bundeswettbewerb qualifizieren.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich die Arbeiten der Jungforscher anzuschauen. Der Eintritt ist frei.

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Vortrag: Können Maschinen moralisch sein?

Maschinen werden durch KI selbstständiger, autonomer und cleverer. Künstliche Sensoren oder neuronale Netze sind an menschliche Vorbilder angelehnt. Doch wie sieht es mit der Moral aus? Können Maschinen moralische Entscheidungen treffen?

Darüber spricht Prof. Dr. Catrin Misselhorn im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn.

Wann? 9. Jan. 2019 um 19 h
Der Eintritt ist frei.

Prof. Misselhorn ist Direktorin des Institut für Philosophie an der Uni Stuttgart. Sie beschäftigt sich damit, ob Maschinen moralische Akteure sein können und ob sie es sein dürfen.

Im Vortrag erläutert sie die Grundlagen einer neuen Maschinenethik und stellt diese an Beispielen vor:

  • Autonome Waffensystemen
  • Pflegeroboter
  • Autonomes Fahren

Link zum Vortrag:
www.hnf.de/veranstaltungen/vortraege/date/2019/01/09/cal/event/tx_cal_phpicalendar/koennen_maschinen_moralisch_sein.html

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Das gibt es auch: Gute Nachrichten

Gegen die Düsternis

Wieder ein Jahr rum. Und nu?

Wie wäre es mit etwas Zuversicht. In den Nachrichten und Tickern brüllen die Katastrophen, Krisen und miesen Vorfälle miteinander um unsere Aufmerksamkeit. Und wir vergessen vielleicht, dass das nur ein (kleiner) Teil der Welt ist. Meine Lieblingsmeldung für Silvester:

Screenshot

Und hier noch ein paar weitere Inspirationen…

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Coden: Workshops für Neulinge

Cook and Code

„COOK and CODE“ ist eine Münchner Initiative. Die Idee: Workshops für Programmierneulinge, dazu gibt es was zu essen. Schon mal eine gute Basis!

Screenshot
Gearbeitet wird mit dem Ionic Creator, einem Editor, der per Drag and Drop funktioniert. Am Ende soll dann eine App herauskommen.

Kursthemen z. B.

  • HTML5
  • Python
  • Internet of Things

Initiative: https://andcode.de/cook

Women Who Code

„Women Who Code“ haben sich ein Ziel gesetzt: „Empowering Women in Technology“. Das heißt frei übersetzt, dass Frauenkarrieren in Tech-Berufen im Fokus stehen.

WWC ist eine internationale Organisation, bei der frau Mitglied werden kann, um sich (weltweit) zu vernetzen. Wer Mitglied ist, hat Zugang zu verschiedenartigen Lernmaterialien. Es gibt ein „Job Board“, Praktika und Konferenztickets. Und natürlich bietet die Community auch an, dass erfolgreiche Frauen sichtbar werden. Naja, so ganz habe ich diese Vorteile noch nicht verstanden, da mir die Texte dazu zu knapp waren und hinter den Links einfach Anmeldeoptionen warteten. Wer hier einen Tipp hat oder mehr weiß, darf sich gern bei der Zeitung melden: zeitung.informatica-feminale(bei)web.de

In Berlin findet Ihr das scheinbar einzige deutsche WWC-Network, doch darf man natürlich auch neue Netzwerke woanders aufbauen.

Zitat von Sarah Köhler, einer CCW-Aktiven: „Beim Programmieren gibt es nicht immer nur eine Lösung, die man finden muss. Es gibt immer hundert Lösungen – und man muss entscheiden, welche die beste ist.“

Link: www.womenwhocode.com/about

Techettes

Logo„Techettes Frankfurt“ ist eine lokale Community für Frauen aus der Region. Auch hier gibt es Workshops, dazu Podiumsdiskussionen. Und explizit sind Männer eingeladen: „Männer dürfen auch zu unseren Veranstaltungen kommen. Allerdings müssen sie … zwei Frauen als Begleitung mitbringen, um unsere Sache als Multiplikator zu unterstützen.“

Für Daniela Zimmermann, Techette, ist „Coding wie eine Knobelaufgabe“.

Link: techettes-frankfurt.com

Wer hat’s… gewusst?

Beide IT-Karriere-Ideen habe ich aus einer Uni-Zeitschrift, deren Namen ich leider nicht mehr finde, weil er auf den herausgerissenen Seiten nicht unten aufgedruckt ist. Sorry for that… aus dem Artikel dort stammen auch die Zitate oben.

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Jobs, die sinnvoll sind, sind hier zu finden

2016 entstand eine neue Jobplattform: Goodjobs.

Wer nach einer neuen Stelle sucht, in der mehr Sinn im Arbeiten ist, kann sich hier umsehen. Es geht explizit um Jobs für Leute, die von ihrer Ausbildung her  automatisch eine „sinnvolle und soziale“ Nische besetzen. Also um Leute, die weder einen nachhaltigen noch einen sozialen Beruf erlernt haben.

Klingt spannend. Ich hab mich da mal umgesehen und auf den ersten Blick gefiel es mir schon ganz gut (obwohl ich schnell wieder weg bin, wenn ich mich auf einer Website nicht sofort zurechtfinde).

Als Arbeitgeber finden sich vor allem Spendenorganisationen, Tierschutzorganisationen, Nonprofit-Organisationen und Unternehmen aus deren Umfeld. Im Kriterienkatalog findet man schnell, wonach die Jobs hier ausgewählt sind: goodjobs.eu/de/catalog

Es gibt viele Jobs in Deutschland, aber ich habe z. B. auch etwas in Wien entdeckt. Und in Guatemala. Man kann auch ausdrücklich nach Jobs im Ausland suchen.

Link:
www.goodjobs.eu

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Empfehlung: Blog Juramama

Juramama-LogoBeim Treffen für die dib-Ingenieurin-Artikelredaktion im letzten Sommer habe ich von diesem Blog erfahren. Die Empfehlung gebe ich hier gern weiter. Bevor ich das umschreibe, lass ich die Blogbetreiberin einfach selbst zu Wort kommen:

„Herzlich willkommen bei Juramama.de

Auf dieser Homepage sind Sie goldrichtig, wenn Sie meinen Blog lesen wollen. Oder wenn Sie wissen wollen, wer „Juramama“ oder Nina Straßner ist und was ich mit diesem vor Kreativität nur so strotzenden Pseudonym im Netz, in Zeitschriften, Zeitungen und in meinem Buch oder auf Veranstaltungen so treibe. Sie sind hier richtig, wenn Sie einen Rechtsrat benötigen, Sie meinen Geburtsvorbereitungskurs oder eine arbeitsrechtliche Schulung buchen möchten. Natürlich sind Sie hier auch gut aufgehoben, wenn Ihnen einfach nur langweilig ist und sie wahllos im Internet surfen. Oder gerade jemand Blödes neben Ihnen sitzt und Sie mit ihrem Handy beschäftigt wirken wollen. Sie sind auf dieser Homepage nicht richtig, wenn Sie ein Roboter sind, der mir meine Kommentarspalten vollspammt. Wer hier genug gelesen hat und aktueller mitbekommen möchte, was sonst noch so alles passiert, folgt mir ernsthaft am Besten auf Facebook. Ein bisschen weniger ernst auf Twitter und vollkommen unernst auf Instagram.“

Empfohlen von Dorothee.

Blog: www.juramama.de
www.juramama.de/blog-1/

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„…ein Kindlein geboren“ … gute Nachricht für Väter

Ausgiebig Elternzeit nehmen

Mütter

Mütter bekommen öfter Absagen auf Bewerbungen und haben damit erst gar keine Chance, einen neuen Job zu bekommen. Oder sie werden im Vorstellungsgespräch entsprechend skeptisch bzgl. der Kinderbetreuung interviewt. Sie werden seltener befördert als kinderlose Frauen oder Männer. Dass sie weniger verdienen, sagt die Statistik auch.

Väter

Männern scheint das Vatersein weniger negative Konsequenzen zu bescheren. Im Schnitt bekommen sie sogar höhere Gehälter und haben bessere Aufstiegschancen als kinderlose Männer.

Väter bekommen auch dann Vorstellungsgespräche, wenn sie 12 (nicht nur 2) Monate Elternzeit genommen hatten.

Rund 90 % der Väter, die für ihr Kind in Elternzeit gegangen waren, sagteln danach, dass ihnen die Auszeit beruflich nicht geschadet hat.

Anspruch

Seit über 10 Jahren gibt es Anspruch auf Elternzeit. Eltern in Deutschland dürfen maximal 14 Monate lang beim Kind bleiben und beziehen in dieser Zeit 65 % ihres Einkommens.

Die 14 Monate können nur dann voll ausgeschöpft werden, wenn jedes Elternteil mindestens 2 Monate in Elternzeit ist.

Hoffnung

Bleibt zu hoffen, dass aus den inzwischen oft üblichen 2 Monaten (aus meiner Erfahrung aufgeteilt auf 2×1 Monat) künftig mehr werden. In Richtung Gleichberechtigung wäre das doch schön. Und ich schwör, für die gesellschaftliche Atmo wär’s auch nicht von Nachteil!

Quelle: „Papa passt nicht in die Planung“ – VDI nachrichten 21. Dez. 2018 / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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Was macht man mit…

Kobi Yamada aus dem „Land der fliegenden Lachse“ ist Vater von Shale und Ever (Schiefer und Immer) und schreibt sehr ungewöhnliche Geschichten. Er fragt darin, was man macht mit… einer Idee, einem Problem oder einer Chance.

Mae Bosom hat sich für die drei Bücher zwei verschiedene lustige Autorinnenfotos ausgesucht. Sie hat in China Zeichnen gelernt, am Sichuan Fine Arts Institute. Mit Bleistift und Wasserfarbe sind Bilder entstanden, die schlicht und unauffällig phantastisch sind und am Ende lebendig farbenfroh voller Freude strahlen.

Was macht man mit einer Idee?

CoverMit einer Idee, die anders ist oder gewagt oder verrückt? Verstecken? Ihr aus dem Weg gehen? So tun, als gehöre sie nicht zu mir? Das ist die Geschichte von einer Idee und dem Kind, durch das sie in die Welt kommt. Mit dem wachsenden Selbstbewusstsein des Kindes wächst auch die Idee. Und dann, eines Tages, passiert etwas Außergewöhnliches. Egal wie alt man ist, durch die Geschichte kann man sich wunderbar inspieren lassen. Denn fast alles, was um uns herum ist, war einmal eine Idee.

Die Geschichte und die Zeichnungen ergänzen sich, sie sind verwoben wie Fäden eines besonderen Gewebes, das erst durch das Zusammenspiel zum Ganzen wird.

Fazit: Ehrlich, zuversichtlich und zeitlos

Kobi Yamada & Mae Besom: „Was macht man mit einer Idee? Das besondere Kinderbuch“. ADRIAN 2017. 12,95 EUR. ISBN 978-3942491969. Ab 6 Jahren.

Was macht man mit einem Problem?

CoverDas ist die Geschichte von einem Problem und einem Kind, das nicht so sicher ist, was man daraus macht. Je länger es das Problem vermeidet, desto größer scheint es zu werden. Als das Kind endlich den Mut aufbringt, sich dem Problem zu nähern, zeigt sich, dass das Problem etwas ganz anderes ist als erwartet. Egal wie alt man ist, bei genauer Betrachtung eines Problems könnte man herausfinden, warum es hier ist. So kann man vielleicht etwas Erstaunliches entdecken… vielleicht sogar etwas über sich selbst. Also, was machst Du nun mit Deinem Problem?

Die besondere Faszination besteht auch hier wieder darin, wie aus etwas Abstraktem etwas Greifbares wird.

Fazit: Aus Grau wird Erkenntnis

Kobi Yamada & Mae Besom: „Was macht man mit einem Problem? Das besondere Kinderbuch“. ADRIAN 2018. 12,95 EUR. ISBN 978-3947188123. Ab 6 Jahren.

Was macht man mit einer Chance?

Cover Das ist eine Geschichte für alle, die schon einmal etwas wollten, aber Angst hatten, zu viel zu riskieren, um es zu bekommen. Chancen werden großartige Dinge, vielleicht… Chancen sind Einladungen zu großen Abenteuern, Tickets für unvergessliche Erlebnisse und Türen zu ganz neuen Welten. Chancen können auch nicht so glückliche Ausgängen haben… Chancen helfen zu sehen, wer man ist. Egal wie alt man ist, vielleicht inspiriert das Buch, die eigenen Chancen zu ergreifen, die das Leben so bietet. Weil man nie weiß, ob diese neue Chance dort, die gerade auftaucht, diejenige ist, die alles verändert.

Also, was machst Du nun mit Deiner Chance?

Fazit: Wie klug!

Kobi Yamada & Mae Besom: „Was macht man mit einer Chance? Das besondere Kinderbuch“. ADRIAN 2018. 12,95 EUR. ISBN 978-3947188420. Ab 6 Jahren.

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Sturmglas…. sagt das Wetter voraus

Bild eines SturmglasesBei mir gab’s heute morgen eine schöne Überraschung: Schnee!!

Und damit man sich vorher schon freuen kann, könnte man sich ja diese Erfindung wünschen. Oder sie verschenken… Sie liefert zwar nur eine eher grobe Vorhersage, dafür sehr beeindruckend.

Wie funktioniert’s? Mit Alkohol. Und mit Campher.

Ein hermetisch abgeschlossenes Glasgefäß gefüllt mit einer Campher-Alkohol-Lösung ist die Umgebung für ein wettergesteuertes Phänomen. Hier drin können je nach Außenbedingung Kristalle in unterschiedlichen Formen wachsen und sich wieder auflösen. Die äußeren Bedingungen wechseln abhängig vom (aufziehenden) Wetter.

So kann man an den Veränderungen der Kristalle das Wetter der nächsten 1 bis 2 Tage ablesen. Die Vorhersage geht so (Quelle: www.sturmglas-shop.de/die-funktionsweise-des-sturmglases.html):

  • Große Farn-ähnliche Kristalle bilden sich – es wird kalt und stürmisch
  • Farn-ähnliche Kristalle lösen sich auf – es gibt wärmeres Wetter
  • Kristalle schweben nach unten – Frost kommt
  • Kristalle überall im Glas – es wird Niederschläge geben
  • Klare Flüssigkeit – es wird heiter, sonnig und klar

 

Mehr Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Sturmglas

Wikipedia zitiert: „Laut dem Journal of Crystal growth sind Veränderungen bezüglich der Kristallstruktur ausschließlich auf Veränderungen der Umgebungstemperatur zurückzuführen.“ Vielleicht haben die ja nur nicht genau hingeguckt… es ist doch viel schöner, wenn man an die Sturmvorhersage glaubt!

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