Homo Digitalis im Fernsehen

Zukunftsprojekt

zur BR-WebsiteBR, ARTE und ORF schicken eine Moderatorin auf die Reise, seit Herbst 2017. Sie reist durch Technologien der Zukunft: Virtuelle Freundschaft, Drohnen steuern durch Gedanken, DNA hacken…

Wissenschaftlich steckt da Fraunhofer IAO dahinter, damit auch alles seine Richtigkeit hat. Auch eine persönliche Frage wird gestellt, die Jede/r individuell für sich beantworten kann: „Wie wird mich die Digitalisierung verändern?“

Serie:
www.br.de/br-fernsehen/sendungen/homo-digitalis/index.html

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Gesund… Selbst schlau werden

Diese beiden Bücher möchte ich besonders empfehlen. Weil Selbstfindung nicht nur den Geist betrifft oder die Seele oder den Verstand. Auch andere Teile von uns sind viel spannender, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Und guter Lesestoff sind die Bücher auch noch!

Darm mit Charme

CoverGiulia Enders ist Wissenschaftlerin und kann überaus unterhaltsam erzählen. Besonders darüber, was wir mit dem Darm für ein hochkomplexes und wunderbares, und doch vernachlässigtes Organ haben. Er ist der Schlüssel zu Körper und Geist. Er ist ein fabelhaftes Wesen voller Sensibilität, Verantwortung und Leistungsbereitschaft – und er ist wichtigster Berater unseres Gehirns. Guck an!

Wenn man ihn gut behandelt, bedankt er sich dafür. Der Darm trainiert zwei Drittel unseres Immunsystems. Aus Brötchen oder Tofu-Wurst beschafft er unserem Körper die Energie zum Leben. Er hat das größte Nervensystem nach dem Gehirn. Allergien, Gewicht und Gefühlswelt sind eng damit verknüpft.

Das Buch erklärt, was die medizinische Forschung Neues bietet und wie wir mit diesem Wissen unseren Alltag besser machen können. Die Illustrationen stammen von Guilias Schwester Jill.

Die aktualisierte Neuauflage ist um ein Kapitel ergänzt: Es gibt ein Update zu neuen Forschungsergebnissen und zur Welt der Mikroben.

Nachdem ich das Video zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=V1lbAdGnXS8 gesehen hatte, wollte ich das Buch dann auch lesen. Unbedingt.

Fazit: Klingt komisch, deswegen: Video ansehen, lesen!

Themen

  • Wie geht kacken? Kot-Typologie
  • Darmrohr
  • Aufbau
  • Entstehung des Menschen
  • Essen, Allergien, Unverträglichkeiten, Intoleranzen
  • Nervensystem
  • Aufstoßen und Erbrechen
  • Verstopfung
  • Gehirn und Darm
  • Welt der MIkroben
  • Darmflora
  • Schlechte Bakterien und Parasiten
  • Sauerbkeit und gute Bakterien

Giulia Enders: „Darm mit Charme. Alles über ein unterschätztes Organ“. ullstein 2018. 16,99 EUR. ISBN 978-3-550-08184-2.

Viva la Vagina!

CoverEin besonderes Organ! Dazu gibt es erstaunlich viel zu entdecken, zu staunen und zu lernen. Genuss springt am Ende womöglich auch noch dabei raus… Denn wie wir uns selbst kennen und spüren, beeinflusst grundlegend unsere Gefühle, Stimmungen und unser generelles Wohlbefinden.

Kein Rumgerede über „das da unten“, keine falsche Scham und auch kein medizinisches Kauderwelsch: Die Ärztinnen Nina Brochmann und Ellen Støkken Dahl aus Norwegen haben sich von Guilia Enders Mut machen lassen. Sie erklären in diesem Buch direkt, unverkrampft und mit dem nötigen Fachwissen alles, was man als Frau (und Mann?) so gern mal genauer wissen möchte, nicht nur das Potenzielle Mordsyndrom oder mögliche Sorgen rund um „bin ich gesund“ oder „ist das normal“.

Durch ihre Erfahrung als Sexualberaterinnen und durch ihren Alltag in der Klinik wurde ihnen klar, dass es höchste Zeit ist, uns mal mit unserm Innersten vertraut zu machen. Und jetzt kann man das eben auch, sich mal schlau machen. Ebenso unterhaltsam zu lesen wie „Darm mit Charme“.

Fazit: Wow! Was man nicht noch alles lernen kann!

Themen

  • Außen: Komposition und Komponenten
  • Haarige Tipps
  • Innen: Verborgene Schätze
  • Monatliche Wiederkehr
  • Warum wir nicht verbluten
  • Zeitpunkte zum Schwangerwerden
  • Das erste Mal … und die Male danach
  • The Big O
  • Keine Lust
  • Verhütung
  • Trouble: Störungen und Krankheiten

Nina Brochmann, Ellen Støkken Dahl und für die Illustriation Hanne Sigbjørnsen: „Viva la Vagina!. Alles über das weibliche Geschlecht“. S. Fischer Verlag 2018. 16,99 EUR. ISBN 978-3-10-397338-9.

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VDI-nachrichten: Die Digitalisiererin

ScreenshotEin frisch veröffentlichter Artikel der VDI-nachrichten widmet sich Nissrin Arbesun Perez. Sie hat Management studiert und danach Ingenieurwissenschaften. Jetzt gibt sie der Digitalisierung einen konkreten Rahmen – und fördert Mädchen und Frauen, um den weiblichen Anteil an Profis in der Technik mittel- und langfristig zu erhöhen.

Die Idee: Versuchsplattform für Wissenschaft und Ingenieurwesen

Die „SmartFactoryOWL“ beschreibt Nissrin Arbesun Perez als „eine offene Forschungs- und Demonstrationsplattform für die digitale Transformation. Mit Unterstützung eines interdisziplinären Expertenteams fließen die gewonnenen Erkenntnisse und Untersuchungsergebnisse in Produktions-, Arbeits- und Geschäftsprozesse ein.“ Hierhin lädt sie besonders gern weiblichen Nachwuchs ein.

Artikel: www.vdi-nachrichten.com/Karriere/Die-Digitalisiererin

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Tools fürs Webprogrammieren

Die zwei Tool-Tipps verdanke ich dem Kurs „Web-Technologien“ auf openhpi.de. Ich will sie Euch nicht vorenthalten.

Can I use

Screenshot

Was kann ich problemlos für welchen Browser verwenden?

http://caniuse.com

Die Website stellt Tabellen bereit, welche Browser was unterstützen (Frontend Webtechnologien), und zwar für Desktop und mobil.

regular expressions 101

Screenshot

Online-Anwendung für reguläre Ausdrücke

https://regex101.com

Auf der Website kann man nicht nur reguläre Ausdrücke erstellen und testen, sondern sie auch erklären und debuggen lassen. Inklusive Highlighting des Regex-Patterns, Fehlererkennung und Anzeige einer detaillierten Info dazu. Außerdem gibt’s da eine Schnellreferenz für die Regex-Syntax. Die Website hilft bei JavaScript, PHP, PCRE und Python.

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Sooo müde im Studium? Du fühlst Dich wie gelähmt?

Gechillt und entspannt durchs Studium

Cover

Die Autorinnen erklären in diesem Buch die Phasen der Erschöpfung, von leichtem Stress bis zum Burnout. Ein Fragebogen hilft beim Ermitteln des Grads der eigenen Gefährdung hinsichtlich eines Erschöpfungssyndroms. So zeigt das Buch, welche Phase erreicht ist (oder auch noch nicht erreicht ist). Wer die eigene Phase identifiziert hat, bekommt Techniken und Strategien vermittelt, die zu einem entspannteren Studium verhelfen. Wichtige Anlaufstellen für den Ernstfall, u. a. Beratungsstellen, psychosomatische Ambulanzen und Kliniken, sind im Serviceteil zu finden.

Die Autorinnen sind Profis. Eine ist Ärztin und Leiterin des BurnOut-Zentrums München. Die Andere ist Psychologin.

Fazit: Professionell und gekonnt auf den Lebensraum Studium zugeschnitten

Themen

  • Definition Burnout
  • Medizinische Hintergründe
  • Symptome und Verlauf
  • Angst und Depression
  • Burnout-Test
  • Prävention
  • Aktive Selbsthilfe
  • Professionelle Hilfe

Barbara Krautz und Heike Schiebeck: „Gechillt und entspannt durchs Studium“. UVK 2017. 18,- EUR. ISBN 978-3-86764-703-8.

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Minis für die Grundschule: „Wat is ’n Rechner?“

Da stellemer uns getz ma jaaanz dumm … Wat is … ’n Rechner?

Diese Frage gehört beantwortet, ganz klar. Je früher, desto besser. Also Grundschule. Und so wird es tatsächlich jetzt gemacht.

heise-calliope

Heise erzählt uns davon, dass ab 2017 der Mikrocontroller Calliope mini im Saarland an Grundschulen für den Einstieg in den Umgang mit Hardware verwendet werden soll. Für Interessierte enthält der Artikel auch einen Überblick über die Hardwarekomponenten.

calliope-mini

Hinter dem kleinen, sternförmigen Mikrocontroller versteckt sich das Ziel der gemeinnützigen Calliope GmbH. Die Plattform orientiert sich am britischen BBC Micro Bit, der seit Anfang des Jahres an Schulen verteilt und eingesetzt wird. Die Anforderungen, die aus dem Schulunterricht entstehen, sollen mit dem Calliope mini besser adressiert werden als beim Micro Bit. Grove– und Motoren-Anschlüsse ermöglichen viele Erweiterungen, ohne zusätzliche Bauelemente in unterschiedlichen Unterrichtssituationen notwendig zu machen. Auch das Layout der Platine ist verbessert worden im Vergleich zum Layout des BBC Micro Bit.

Mehr Infos:
http://calliope.cc/ueber-mini
www.heise.de/make/meldung/Calliope-mini-Mikrocontroller-fuer-die-Grundschule-3361271.html

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Masterstudiengang „Digital Business Management“

Master of Arts

Digitalisierung und Globalisierung zwingen Unternehmen und Mitarbeiter sich neu auszurichten. Dies betrifft immer mehr Branchen und Wertschöpfungsstufen. In Köln kann man sich die Expertise für digitale Geschäfte in diesem Masterstudiengang aneignen – in Vollzeit oder als berufsbegleitende Weiterbildungsvariante.

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Wirtschaft werden im Studiengang systematisch analysiert, um dann vielfältige Aspekte eines erfolgreichen Managements digitaler Geschäfte zu thematisieren. Mit den Fächern digitale Ökonomie, Internetrecht und -ethik, Internettechnologien und Methdoen der empirischen Forschung startet das Studium. Weiter geht’s im 2. Semester mit digitalen Strategien und Geschäftsmodellen, Kommunikationsmanagement, Internetentwicklungen und schließlich Change-Management und Leadership. Danach kann man wählen, welchen Schwerpunkt man setzen möchte:

  • Digital Enterprise
    • Innovation und Organisation
    • Finanzierung und Controlling in digitalen Märkten
    • E-Commerce und Content Businesses
    • Forschungsprojekt: Digitale Geschäftsmodelle entwickeln
  • Digital Communication
    • Onlinemarketing
    • Mobile und Social Media Marketing
    • Konsumentenpsychologie
    • Forschungsprojekt: Digital Communication entwickeln
  • Information Systems
    • Management digitaler Wertschöpfungsketten
    • Anforderungs- und Architekturmanagement
    • IT-Infrastrukturmanagement
    • Forschungsprojekt: Information Systems

Lehrkonzept: Die kleinen Gruppen sind auf maximal 25 Teilnehmende begrenzt. Auch didaktisch werden die digitalen Möglichkeiten während des Studiums eingesetzt. Das Blended-Learning-Konzept der Weiterbildungsvariante des Studiengangs verknüpft die Präsenzlehre mit E-Learning-Phasen. Das erlaubt zeitliche Flexibilität innerhalb des zweijährigen Masterprogramms.

Mehr Infos:
www.rfh-koeln.de/studium/studiengaenge/medien/dbm/index_ger.html

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Neues Fernstudium Forensic Engineering

Kampf gegen CyberkriminalitätLogo

Ab dem Wintersemester 2014/2015 erweitert WINGS, das Fernstudienzentrum der Hochschule Wismar, das Weiterbildungsangebot um den berufsbegleitenden Fernstudiengang „Bachelor Forensic Engineering“. Konzipiert wurde der Fernstudiengang in einem Kooperationsprojekt des IT-Sicherheitsunternehmens PAN AMP aus Hamburg und der Hochschule Wismar. Ziel ist, Expertise im Kampf gegen Internetkriminalität auf- und auszubauen.

Standort ist Hamburg, pro Semester kostet das Studium 3.820,- EUR.

Mehr Infos:
www.wings.hs-wismar.de/de/wings/aktuelles/artikel&news=348

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Das kleinste Science Center der Welt

zur Website

Der turmdersinne wirbt damit, das kleinste Science Center der Welt zu sein. Das hab ich jetzt nicht nachgeprüft. Aber die Website hab ich mir angesehen. Und fand schon interessant, was da im Imagefilmchen zu sehen war. Also hier der Tipp für alle, die in Nürnberg ihre Sinne schärfen wollen oder der Wanderausstellung begegnen.

Das Museum ist ein Hands-on-Museum in einem historischen Stadtmauerturm: Leistungen und verblüffende Täuschungen der menschlichen Wahrnehmung lassen sich hier erleben. Einmal im Jahr an einem Wochenende diskutieren Referentinnen und Referenten populärwissenschaftlich Themen rund um Neurowissenschaften, Psychologie und Philosophie. Die Wanderausstellung ist eine mobile Ausstellung namens „tourdersinne“. Sie bietet ein Angebot aus interaktiven Exponaten für eine breite Zielgruppe. Veranstaltungen gibt es auch, Aktuelles ist auf der Website zu erfahren.

Infos unter
http://turmdersinne.de

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Sommeruni Bremen – Vortrag zu aktuellen Forschungsthemen in der Solarthermie

Quelle: http://cms.uni-kassel.de/unicms/uploads/RTEmagicC_ulrike.jpg Zur Auftaktveranstaltung der 5. Ingenieurinnen Sommeruni fand am 19 . August 2013 ein Vortrag durch Prof. Dr. Ulrike Jordan zum Thema „Aktuelle Forschungs­themen in der Solarthermie“ statt. Der sehr gut besuchte Vortragsaal, der auch männliche Teilnehmer anzog, dauerte ungefähr zwei Stunden und handelte von dem zukunftsträchtigen Feld der Solarthermie. Frau Prof. Dr. Ulrike Jordan hatte keine Scheu, auch einmal in die Runde zu fragen oder hochkomplizierte Dinge zu behandeln.

(Bildquelle: http://cms.uni-kassel.de/unicms/uploads/RTEmagicC_ulrike.jpg)

Sie hatte folgende Unterpunkte:

1. Warum Solarthermie?

2. Funktionsweise thermischer Solaranlagen

3. Herausforderungen

Zunächst forderte Frau Dr. Ulrike Jordan die Studentinnen auf, es den Männern doch gleichzutun und sich beruflich untereinander zu vernetzen. Derartige Sommeruniversitäten böten eine hervorragende Gelegenheit – besonders auf akademischen Niveau – sich auszutauschen und aktuelle Forschungsthemen voranzubringen. Sie selber habe erst im Laufe ihrer Karriere erkannt, wie wichtig der Austausch untereinander ist. Die engagierte Akademikerin ist mit ihrem dritten Kind schwanger, hat „nebenbei“ ein EU-Projekt in Zusammen­arbeit mit Prof. Dr. Klaus Vajen an die Uni Kassel geholt von denen 13 Doktorandenstipendien ausgelobt werden und ist zudem noch Gründungs­mitglied von den „Energiefrauen“ – einem Netzwerk von Frauen der Energie­branche. Wertvolle Erfahrungen also, die es aktiv auszutauschen gilt! Sie wies darauf hin, dass es an der Uni Kassel einen neuen Master­studien­gang „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ gibt.

Um nun endlich in die Materie einzusteigen: Frau Prof. Jordan begann mit Unterpunkt 1. Warum Solarthermie? Die Antwort: Es gibt einen unglaublichen Wärmebedarf. Um diesen abzudecken, gibt es bereits deutschlandweit eine Kollektorenfläche von 16,4 Mio. Quadratmetern. Problematisch ist es für den Standort Deutschland, dass es hierzulande im Durchschnitt nur von Mai bis September/Oktober ausreichend Sonneneinstrahlung gibt. Damit können aber nur rund ¼ des Gesamtbedarfs abgedeckt werden. Die Herausforderung hierbei ist die begrenzte Speicherkapazität. Zur Zeit sei die einzige Lösung Kessel mit dem Volumen von 20 Kubikmeter einzusetzen.

Quelle: http://www.heizungsbetrieb.de/img/solarjahr.gif
Bildquelle: http://www.heizungsbetrieb.de/img/solarjahr.gif

In Deutschland haben wir besonders in den Wintermonaten einen hohen Wärmebedarf, der bislang nicht durch solare Wärmegewinnung abgedeckt werden kann.

Als die Frage aufkam, ob sich die Solarthermie dann grundsätzlich lohne, antwortete Frau Prof. Jordan, dass bei Altbauten der Energiebedarf höher ist, und ein zusätzlicher Sonennkollektor mit einer Leistung von 15 00 kwh/a doch beachtlich sei. Um die Sonnenkollektoren noch innovativer zu machen, sind folgende Innovationen von Interesse:

a) Eine neuartige Anti-Reflexbeschichtung

b) Optisch-selektive-Absorberbeschichtungen (Argon / Crypton)

c) Evakuierte Flachkollektoren

Trotz aller Vorteile ist es für die Wirtschaft aber dennoch problematisch, solarthermische Prozesse zu integrieren. Auch ist die Wirtschaft wenig an einer „System“-integration interessiert, da ihre industriellen Anlagen Produktionseinstellungen zur Folge haben würden. Tatsache ist auch, dass die industriellen Abläufe in Bezug auf den Wärme-Ist-Zustand ohnehin wenig dokumentiert worden sind.

Der erste Schritt in die solarthermische Zukunft ist laut Prof. Jordan, die Kombination verschiedener Energieträger in ein industrielles Gesamtsystem zu ermöglichen. Eine Vision dabei ist, alle Wärme-Ist-Zustände vollständig zu automatisieren und durch ein Feedbacksystem im High-Tech-Bereich zu kombinieren. Gelungen ist eine solche industrielle Anlage bereits im Bereich der Bierbrauereien.

Text von Marion Strunz

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Sommeruni in Bremen: „Methoden und Beispiele aus dem Qualitätsmanagement“

Im Kurs Qualitätsmanagement ging es darum einen Überblick über die gängigen Methoden der Qualitätssicherung und Qualitätssteuerung zu bekommen. Dabei haben wir uns nicht nur die theoretischen Hintergründe angeeignet sondern die Methoden auch umgesetzt. Eine der uns gestellten Aufgaben war der „“Egg-Trial“.

Alle hielten den Atem an: Wird diese verrückte Konstruktion halten? Oder geht das Ei kaputt? ©Gaby Hoeborn

Worum ging es?

Wir bekamen Strohhalme, Tesafilm, Schere und ein Ei. Dieses sollte aus zwei Metern Höhe fallengelassen werden und unten heile! ankommen… Wir hatten 20 Minuten Zeit uns eine entsprechende Konstruktion zu überlegen und die einzelnen Schritte genau zu dokumentieren.

Ziel des Versuches:

1)  Qualitätsmanagement: Eine nachvollziehbare und vor allem nachproduzierbare Anleitung zu schreiben         (Das war für uns so was von nebensächlich… wir waren alle viel mehr auf Punkt 3 fixiert…)

2)  Team-Work (Training on the job. So was kann man nicht oft genug üben – unsere bestand erst aus einer ellenlangen Diskussion, an der alle fast verzweifelten, zum Schluss haben wir uns dann aber super zusammengerauft und gemeinsam an einem „Strohhalm“ gezogen.)

3)  Das Ei heile auf den Boden zu bekommen (war wahrscheinlich der unwichtigste Punkt – aber für uns alle das Wichtigste J)

And now: How to construct an egg-protection out of straws?

1)  Take eleven of the given orange straws and cut them with a scissor into three same sized pieces from seven centimeters length.

2)  Put them together in a triangle: One side of the first straw is always under another (second) straw and the other side of the first straw is always on top of one side of the third straw.

3)  Stick them together with scotch (Tesa – approx. five centimeters long). You will get eleven triangles.

4)  Then put the triangles (with the flat side to the egg) around the egg and fix it with a loooot of scotch. Take care that the triangles will be more or less regularly fixed around the egg. Don’t worry you can still see the egg through the straws. And then …throw it!