informatica feminale Baden-Württemberg

ScreenshotDie informatica feminale Baden-Württemberg ist die Sommerhochschule für Studentinnen und interessierte Frauen aus dem Bereich Informatik und verwandten Fachrichtungen. Unter allen Anmeldungen werden 3 Reisegutscheine der Deutschen Bahn im Wert von je 100,- EUR verlost.

Wann? 22. bis 26. Sep. 2020
Anmeldeschluss: 28. Jul. 2020
Wo? Hochschule Furtwangen

Angeboten werden Kurse, Workshops, Vorträge u. a. zu

  • künstlicher Intelligenz
  • Deep Learning
  • Python
  • Erstellung von Websites
  • Datenschutz
  • agiler Software-Entwicklung
  • Datenbanken
  • Spieleprogrammierung

 

…und vielen mehr. Außerdem ein Code Camp, sowie ein Karriere-Einzelcoaching. Dazu kommt das Rahmenprogramm und viele Möglichkeiten, zu Netzwerken. Für viele Fachkurse können Studentinnen Credit Points nach ECTS erhalten und Berufstätige können Bildungszeit beantragen.

Die Teilnahmegebühr für Studentinnen beträgt 40,- Euro pro Halbwochenkurs, für Berufstätige 240,- Euro pro Halbwochenkurs.

Anmeldung und Kursübersicht:
www.informatica-feminale-bw.de

Hinweis: Für den Fall, das aufgrund der Corona-Richtlinien der Landesregierung im September die informatica feminale BW nicht als Präsenzveranstaltung in Furtwangen stattfinden kann, werden die Kurse online abgehalten.

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Bremen 2020: Überall und „all summer long“

Online: Sommeruni Informatica Feminale

Die 23. Informatica Feminale geht online!

Einladung von der Website

Das internationale Sommerstudium der Uni Bremen für Frauen in der Informatik stellt 2020 kommt direkt auf Euren Rechner. Egal wo. (Online eben, Ihr kennt das ja inzwischen sicher schon aus vielen Zuhause-Bleiben-Erfahrungen…)

Ein breites Spektrum an Unterrichtsthemen richtet sich natürlich an Studentinnen und Fachfrauen der Informatik. Doch auch Studentinnen anderer Fächer und interessierte Frauen ohne Informatikhintergrund sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Grundlagen und Spezialthemen der Informatik, interdisziplinäre Themen sowie Angebote rund um Studium, Beruf und Karriere werden Euch „all summer long“ begleiten, wenn Ihr mögt.

In diesem Jahr wird nicht das komplette Programm auf einmal auf den Webseiten veröffentlicht, sondern der Informatiksommer wird ab Anfang Juni 2020 mit einigen Kursen starten und dann kommen später weitere hinzu. Die Lehr-Lernphasen der Kurse werden unterschiedlich lang sein und insgesamt bis Ende September 2020 laufen.

Dem Orgateam ist bewusst, dass dieses Online-Format für viele Dozentinnen und Teilnehmerinnen nicht der gewohnte, gewünschte und tolle Kontakt zwischen Lehrenden und Teilnehmerinnen sein wird. Uns in diesem Sommer nicht persönlich treffen zu können, zusammen in der Cafeteria zu sitzen, an Exkursionen teilzunehmen oder eine Party zu feiern… dies und VIEL MEHR wird uns allen sicher sehr, sehr fehlen.

… und die Ingenieurinnen-Sommeruni

Die Informatica Feminale und die gleichzeitig stattfindende Ingenieurinnen-Sommeruni verstehen sich als ein Netzwerk von und für Frauen. Neben Fachinhalten zählt hier der Austausch über technische und soziale Veränderungen, die uns täglich begegnen und die wir als Technikerinnen mit gestalten. In jedem Jahr wird ein Fokus-Thema festgelegt – so auch für 2020. Das Thema ist jetzt noch viel aktueller als geahnt:

Fokus 2020: Körpergrenzen

Körper sind „Austragungsorte von technischen Entwicklungen“. Körpergrenzen verschwimmen zunehmend. Sei es die Optimierung des Gesundheitszustands oder was rund um Körper und Technik sonst noch so passiert, von scheinbar nicht kontrollierbaren Sammlungen von Körperdaten bis hin zu Körpern, die Folgen von technischer Kriegsführung tragen.

Die Sommeruni 2020 bietet Raum und Zeit für eine kritische Reflexion und (gern auch experimentelle) Auseinandersetzung mit diesem Zusammenhang von Technikverständnis und gesellschaftlichen Entwicklungen.

Von den Veranstalterinnen waren dazu Lehrangebote gewünscht, die sich aus feministischen Perspektiven mit der Anwendung von Technikwissen aus Informatik und Ingenieurwesen in verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen wie zum Beispiel Pflege, Bildung, Gesundheit, Ernährung, Haushalt, Mobilität, Alltagsvernetzung, Werbung, Sport, Militarisierung etc. beschäftigen. Einige dieser Aspekte werden sich in den Lehrveranstaltungen widerspiegeln.

Aktiv werden als Firma – von Firmenerfahrungen lernen

Auch im Online-Format sind Firmen mit geschlechtersensiblen Organisationskonzepten eingeladen. Dazu gehört z. B. sowas wie Personalmanagement-Strategien, die Informatikerinnen und Ingenieurinnen erfolgreich auf ein breites Spektrum an Führungspositionen bringen. Firmen und Fachleute mit solchen Praxisbeispielen und Lust auf (junge) Technikfrauen als Publikum sind aufgerufen, den Teilnehmerinnen und Dozentinnen ihre Best Practices vorzustellen.

Zugleich gibt es wie jedes Jahr zahlreiche Gelegenheit, die Sommerunis zu sponsern.

Infos:
www.informatica-feminale.de

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Grundschulen: Code4Space-Wettbewerb

Wettbewerb

Screenshot WettbewerbMINT-Bildung spielerisch und frühzeitig fördern – das ist das Ziel von Code4Space. Das ist ein Wettbewerb für Grundschulen, veranstaltet von der Roberta-Initiative des Fraunhofer IAIS und der Stiftung erste deutsche Astronautin gGmbH.
Bereit für ein Weltraumabenteuer?
Tüfteln, coden, zeichnen, filmen: Im Wettbewerb sind kreative Ideen zum Einsatz von Open Roberta und dem Calliope mini im Weltraum gefragt.

Grundschulkids ab der 3. Klasse können in Teams zusammen mit einer Betreuungsperson am Wettbewerb teilnehmen und ihre Programme und Ideen für ein Experiment mit dem Mikrocontroller Calliope mini einreichen. Programmiert wird im Open Roberta Lab, einer kostenfreien Open-Source-Programmierumgebung.

Insgesamt 8 Teams kommen in die Endrunde und finalisieren im Code4Space Camp zusammen mit den Wissenschaftlerinnen und Astronautinnen Dr. Suzanna Randall und Dr. Insa Thiele-Eich ihr Experiment.

3…2…1…Lift-off!

Screenshot

Termine

⭐️ Idee einreichen: Bis 30. Sep. 2020
⭐️ Bekanntgabe der Finalteams: 31. Okt. 2020
⭐️ Code4Space Camp: 21. und 22. Nov. 2020 mit Auswahl des besten Experiments
⭐️ Das siegreiche Experiment fliegt ins All: Mitte 2021

Unterstützung für Lehrkräfte

Houston? Kein Problem!

Grundschullehramt statt Raketentechnik studiert? Wir greifen Euch unter die Arme. Als Grundschullehrkräfte könnt Ihr auf die Unterstützung der Roberta-Initiative sowie der regionalen Kooperationspartner in Österreich und der Schweiz zurückgreifen: von der kostenfreien Programmierumgebung Open Roberta Lab, über Lehr- und Lehrmaterialien mit Inspirationen für den Unterricht bis hin zu Workshops, Schulungen und dem Verleih von Hardware.

Lehrkräfte, die Unterstützung bei dem Kennenlernen und der Nutzung von Open Roberta und dem Calliope mini benötigen, finden alle Informationen unter
www.code4space.org/lehrkraefte

Teilnahme

Wer darf teilnehmen?

Grundschüler*innen ab Klasse 3 dürfen teilnehmen. Sie müssen von einer volljährigen Betreuungsperson (Lehrkraft, AG-Leitung etc.) begleitet werden. An Grundschulen, die bis zur 6. Klasse gehen, dürfen Teams der Klassen 3 bis 6 teilnehmen.

Was brauchen die Teams?

Man muss KEINEN Calliope mini besitzen, um teilzunehmen. Gefragt sind Kreativität, Know-How und gute Ideen, wie man den mini mit Open Roberta programmieren kann. Eingereicht werden können Open Roberta-Programme sowie eine Beschreibung der Idee. Eine Websimulation sowie Leihmöglichkeiten ermöglichen das Programmieren und Ausrobieren auf dem Calliope mini, auch einen physischen Microkontorller zu besitzen.

Die Jury freut sich zudem über Skizzen, Fotos oder Videos.

Teilnahmebedingungen: www.code4space.org/teilnahmebedingungen

Gewinn

ScreenshotDie Teams für das Finale werden in das Code4Space-Camp nach München eingeladen. Die Kosten für Übernachtung und Anreise werden übernommenn. Das beste Experiment geht auf Weltraummission und wird auf der Internationalen Raumstation ISS ausgeführt.

Mehr Infos

https://code4space.org

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Auf Abstand, aber live und persönlich: Computermuseum öffnet im Juni

HNF wieder offen

Das Heinz Nixdorf MuseumsForum öffnet wieder. Also wieder ab ins All: Die Raumfahrtausstellung „Aufbruch ins All – Raumfahrt erleben“ wird weiterhin und länger als gedacht zu sehen sein.
Natürlich gibt’s auch den Rest vom Museum zu erkunden, also nicht nur das All, sondern auch die Welt der Computer, wie immer, wie gewohnt.

Wann?
Öffnung: 2. Jun. 2020 mit Corona-Regeln
Ausstellung: Bis zum 6. Jan. 2021 verlängert

Mehr Infos:
www.hnf.de

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Idee: Stop-Motion-Film

Die eigene Filmfabrik

Laaaaangweilig!!! Mamaaaaa!! Paaaaaaapaaaaaa!!

Kommt Dir bekannt vor?

Na dann, hier eine Idee: Produziert einen Stop-Motion-Film zu Hause.

Was braucht man?

  • Eine gute (!) Geschichte
  • Eine Kamera (notfalls Smartphone oder Tablet)
  • Geduld
  • Kreativität und/oder etwas künstlerische Begabung (wahlweise genug Selbstbewusstsein für schräge Optik)
  • Spielfiguren (Lego, Playmobil) oder Knete oder Pappkameraden (selbstgebastelt)
  • Videoschnitt-Software

Wie geht’s?

Zuerst mal braucht man eine Geschichte, die packend ist. Also lustig, spannend, gruselig, traurig oder verrückt. Die könnt Ihr gemeinsam (als Familie) oder auch einzeln („mein ganz persönlicher Film“) entwickeln. Danach kommt die „Übersetzung“ in einen Film, d. h. aus der Geschichte muss ein Drehbuch werden, z. B. mit einem Storyboard. Da ist die Geschichte schon mal in Szenen aufgeteilt.

Dann könnt Ihr Euch austoben in Sachen Plot und Set. Also malt Kulissen, findet eine Location (vielleicht die Ecke hinten im Garten unter der Hecke? Auf dem dicken Ast? In der Modelleisenbahnanlage im Keller? In einem großen Karton, der innen schwarz bemalt ist und das Weltall spielt? Sowas…

Als nächstes kommen die Protagonistinnen und Darsteller an die Reihe. Sie spielen die Szenen, indem immer eine klitzekleine Bewegung nach der anderen mit der Kamera aufgenommen wird. Daumenregel: Mind. 10 Bilder pro Sekunde (übliche Filme haben 24 Bilder pro Sekunde).

Dann braucht es Geduld, bis alles im Kasten ist. Und in / nach jeder Szene seht Euch das Resultat am besten schon mal an, damit Ihr notfalls eine weitere „Klappe!“ einschiebt und die Szene nachdreht, wenn etwas doch nicht so gut geworden ist.

Schließlich setzt Ihr es zu einem Film zsammen. Ihr könnt den Film (je nach Software) noch vertonen. Oder Ihr dreht einfach einen Stummfilm, bei dem die gesprochenen Texte einfach auf „Tafeln“ zwischendruch eingeblendet werden.

Dann fehlt nur noch die Premiere: Ihr könnt Euch das Werk einfach zusammen im Heimkino ansehen (Popcorn nicht vergessen). Oder Ihr ladet Euer Publikum (Oma, Opa, Freundinnen, Onkel, Kumpels, Cousine …) ein und macht aus, wann der Film startet. Dann könnt Ihr per Videokonferenz sogar nachher die Publikumskritik oder eine Premierenfeier veranstalten.

Na los!

Infos

www.eduapps.at/wir-erstellen-einen-trickfilm

… oder einfach selbst mal im Netz nach Ideen und Tipps suche, die zu Eurer Filmidee passen.

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Roberta4Home: Geschenkte Calliope mini für Kids in NRW

Grundschulkinder: Zu Hause programmieren lernen

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Das Ziel des Projekts Roberta4Home: Möglichst viele Schülerinnen und Schüler sollen zuhause hands-on programmieren lernen können.

Dafür verschenkt das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme die Mikrocontrollerplatine „Calliope mini“ an Familien und Grundschullehrkräfte in NRW. Das ist ein Mini-Computer, den man über das Open Roberta Lab recht intuitiv programmieren kann.

Interessierte können sich ab sofort online für einen Mini-Computer bewerben.

Mitmachen

Eltern oder Lehrkräfte überlegen gemeinsam mit ihren Grundschulkindern (ab Klasse 2), gern auch in virtuellen Teams mit Freunden oder Geschwistern, was sie mit einem Mini-Computer zuhause, in ihrer Schule, in der Natur oder sogar für das Weltall programmieren wollen.

Die Ideen können als Video, Fotos, Zeichnung oder Beschreibung in Textform über ein Online-Formular eingereicht werden. Die ersten 2000 Einsendungen bekommen je einen Calliope mini nach Hause und können dann direkt mit dem Programmieren loslegen.

Teilnahmevoraussetzungen, Starthilfe, Bewerbungsmodalitäten

Mehr Infos:
www.roberta-home.de/roberta4home

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freestyle-physics… geht auch online

Anfang März habe ich Euch freestyle-Physics vorgestellt. Der Wettbewerb findet jetzt ein bisschen abgespeckt statt. Aber er findet statt: Virtuell.

Die ursprünglich für freestyle-physics 2020 vorgesehenen Aufgaben werden auf freestyle-physics 2021 verschoben. Aber gerade jetzt wollen die Organisatoren weiterhin zum Basteln und Tüfteln animieren und stellen diese neue Aufgabe, die sich auch unter den aktuellen Bedingungen durchführen lässt: https://aglorke.uni-due.de/wp/2020/04/02/freestyle-physics-virtuell

Pappkatapult

Den Bau und die Konstruktion des Katapultes und einen Schuss wird dann als Video gefilmt, und das Video wird hochgeladen – die Weite, Umsetzung, Originalität und Präsentation werden dann von der freestyle-physics-Jury bewertet.

Auch wenn bei freestyle-physics normalerweise Teams zusammenarbeiten und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so ihre Stärken vereinen, muss sich in dieser speziellen Situation jede und jeder an das Kontaktverbot halten! Natürlich können sich die Teilnehmenden mit Freunden über die Aufgaben per Telefon oder Skype austauschen und sich Tipps geben. Oder Geschwister konstruieren gemeinsam.

Einsendeschluss der Videos: 15. Jun. 2020
Bekanntgabe der Gewinnse: 19. Jun. 2020

Mehr Infos:
Für Infos, wie man Videos hochladen kann, eine E-Mail an: info [at] freestyle-physics [dot] de schreiben.
Teilnehmen kann man bis Jahrgangsstufe 13.

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Digital ins Museum: HNF

Geschlossen, gleichzeitig aber geöffnet!

LogoAuch das Heinz Nixdorf MuseumsForum ist bis auf Weiteres geschlossen. Doch im Digitalen ist das Computermuseum weiter aktiv. Bei Facebook, Instagram und Twitter gibt es aktuelle Infos und Unterhaltsames aus der Welt der Informationstechnik.

Neu im Programm: Mittags live

Neu im Programm ist die Serie #MittagsImMuseum.

Jeden Di und Do um 14 h berichtet Geschäftsführer Dr. Jochen Viehoff bei Facebook live aus dem HNF:
https://de-de.facebook.com/heinznixdorfmuseumsforum
Man kann dabeisein, kommentieren, Fragen stellen und die Beiträge aktiv mitgestalten.

Historie der Computer

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Interessiert an der Computergeschichte? Dann ist der Blog des HNF ein guter Tipp.

2-mal pro Woche gibt es hier Einblicke in die goldene Zeit der Homecomputer, man erfährt Kurioses aus der Welt der IT und Unbekanntes von Pionieren des Informationszeitalters.

Link: https://blog.hnf.de

Museumsbesuch vom Sofa aus

Haben Sie Lust, das Museum bequem vom Sofa aus zu besuchen? Dann erkunden Sie das HNF auf dem virtueller Rundgang.
Virtuelle Runde: www.hnf.de/dauerausstellung/virtuelle-rundtour.html

Einen detaillierten Blick in die Sammlung des weltgrößten Computermuseum ermöglicht Museum Digital. Die Plattform listet über 600 deutsche Museen, darunter natürlich auch das digitale HNF.
Museum Digital:
https://owl.museum-digital.de

Auch Google bietet etwas für die Kulturbegeisterten unter uns; dort ist auch das HNF vertreten.
Google Arts and Culture:
https://artsandculture.google.com

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Frau am Bau: Neue Baustoffe und kluge Ideen

Bioverfahrenstechnikerin: Selbstheilender Beton

Biovefahrenstechnikerin Sarah Hintermayer erfoscht selbstheilenden Beton.

Sie hat zusammen mit ihrem Kollegen Jan Hellriegel herausgefunden, dass die Beimengung von geeigneten Mikroorganismen im Beton dazu führt, dass sich der Beton selbst repariert. Wenn z. B. Risse entstehen, weil Feuchtigkeit eindringt, ist das natürlich ziemlich unschön. Gerade diese Feuchtigkeit ist es nun aber, die beim „Selbstheilen“ genutzt werden kann. Sie aktiviert die verkapselten Organismen im Beton und regt diese zur Aktivität an. Für die Laien drücken es die Beiden so aus: „Sie müssen sich das vorstellen wie bei einem Korallenriff.“

Bauingenieurin: Robuster Dämmstoff zum Upcyclen

Bauingenieurin Gabriele Gärtner kennt sich mit Dämmung aus. Sie weiß, wie sich das Material bei Hitze und in Verbindung mit Feuchtigkeit verhält. Der Dämmstoff, mit dem sie arbeitet, ist rein mineralisch auf Basis von Siliciumdioxid. Die mineralische Hochleistungswärmedämmplatte kommt in Bauanwendungen, z. B. in Fassadenelementen, Betonfertigteilen oder als Kerndämmung zum Einsatz. Es vereinigt Dämmung und Brandschutz in einem. Das Material enthält keine Biozide, Bindemittel oder Brand hemmenden Zusätze und ist komplett recyclebar und sogar upcycelbar für neue, hochwertige Wertstoffe und für neue Produkte.

Mehr Infos

Gewinn Ideenwettbewerb (Beton):
https://corporate.evonik.de/de/unternehmer-im-unternehmen-1139.html

Beton und Dämmung:
www.industriepark-wolfgang.de/cms/ipw/de/pages/article.aspx?articleId=116301 und
www.op-online.de/region/hanau/hanau-hessen-tage-industriekultur-evonik-gestartet-12887141.html

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Erfinderinnenpreis: women&work und 3M

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Termine und Teilnahme

Bewerbungsfrist: 10. Apr. 2020
Auszeichnung: 9. Mai 2020
Wo? women&work / FORUM der Messe Frankfurt

Teilnahmevoraussetzungen:
Eine in Deutschland selbst entwickelte und / oder beim Deutschen Patent- und Markenamt oder beim Europäischen Patentamt angemeldete Erfindung

Alle Infos

www.Erfinderinnenpreis.de

Erfindungen von Frauen

Die women&work als Messe für Frauen und Karriere lobt wieder einen Erfinderinnenpreis aus.

Die Spülmaschine wurde von einer Frau erfunden. Der erste Computer-Algorithmus der Welt auch. Ebenso wie das Frequenzspungverfahren, der Champagner, die Grundlage für den ersten Autopiloten, die Kreissäge oder Leuchtraketen.

Grandiose Erfindungen, die Frauen aus aller Welt aus der Taufe gehoben haben. Und genau nach diesen erfinderischen Frauen suchen die Veranstalter.

Kategorien

Der women&work-Erfinderinnenpreis wird in vier Kategorien verliehen:

  • Technologie
  • Service & Sozial
  • Geschäftsmodell & Organisation
  • Sonderpreis: Humanismus 4.0

Frauenerfolge sichtbar machen

„In den MINT-Berufen sind Frauen immer noch deutlich unterrepräsentiert“, sagt Camila Cruz Durlacher, Corporate Research Laboratory Leader bei 3M. Der Sponsor des Erfinderinnenpreises engagiert sich zusammen mit der women&work, denn „es wäre wünschenswert, wenn sich mehr Frauen und Mädchen für eine Karriere in der Wissenschaft entschieden. Der Erfinderinnenpreis ist hierfür eine gute Plattform. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, den Preis auch in diesem Jahr wieder als Sponsor unterstützen zu dürfen.“

Zielgruppe

Für den Erfinderinnenpreis können sich sowohl Privatpersonen, als auch Unternehmerinnen, Start-Up-Gründerinnen und Frauen aus Forschungs- und Entwicklungsteams bewerben. Die Bewerberinnen müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

Die Preisträgerinnen werden von einer Jury ausgewählt und während der women&work 2020 ausgezeichnet.

women&work

Ob Studentin, Absolventin, erfahrene Fachfrau, Wiedereinsteigerin, Job-Wechslerin oder Führungskraft – die women&work ist seit 2011 ein wichtiger Anlaufpunkt für Frauen, die ihre Karriere bewusst starten, entwickeln oder ausbauen möchten. Neben den über 250 Ausstellern bietet das  Kongressprogramm mit mehr als 70 Vorträgen, Slams und Karriere-Talks jede Menge Tipps und Tricks für den Erfolg im Beruf.

Die Karriere- und Leadership-Lounge lädt die Besucherinnen ein, Kontakte zu mehr als 150 Netzwerken, Beratern, Coaches und Experten zu knüpfen.

Der Besuch der Messe ist kostenfrei, eine Registrierung für den Eintritt ist nicht notwendig.

Mehr Infos

www.womenandwork.de

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Finnischer Onlinekurs zur Künstlichen Intelligenz

The Elements of AI

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Der KI-Onlinekurs wurde in Finnland entwickelt. Teemu Roos, außerordentlicher Professor, ist für den wissenschaftlichen Teil verantwortlich, und Hanna Hagström, Direktorin von KI bei Reaktor, für den wirtschaftlichen. „The Elements of AI“ ist Teil des KI-Bildungsprogramms des finnischen Zentrums für KI und wird in Kooperation mit The Open University und Mooc.fi angeboten.

Reaktor bietet als KI- und Tech-Partner für moderne Unternehmen Unternehmensberatungs- und Vermittlungsleistungen an, die auf technologischer Kompetenz und Implementierungsexpertise basieren. Reaktor KI sagt von sich, dass sie Maschinen hilft, komplexe Realitäten zu verstehen.

Die Uni in Helsinki ist die größte und älteste Universität Finnlands.

Mehr Infos und Onlinekurs:
www.elementsofai.de

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Initiative: Erste deutsche Astronautin

Frau(en) ins All!

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Die Initiative in Form einer Stiftung soll dafür sorgen, dass die erste deutsche Astronautin zu einer Mission zur internationalen Raumstation ISS aufbrechen kann. Der Start erfolgt dann 2021, wenn alles klappt.

Unter anderem sollen Erkenntnisse in der medizinischen Forschung gewonnen werden. In Deutschland liegen noch keine Forschungsergebnisse aus medizinischen Selbstversuchen zum weiblichen Körper im All vor. Dabei könnte die medizinische Forschung im All signifikante Erkenntnisse zur Frauenmedizin am Boden liefern, von denen Millionen von Frauen profitieren würden. An Bord der ISS führen Wissenschaftler immer auch medizinische Selbsttests durch, um wichtige Erkenntnisse für die Medizin am Boden zu gewinnen. Da diese Wissenschaftler aus Deutschland bisher alle männlich waren, profitieren Männer bisher stärker von dieser Art der Forschung.

Mir gefällt auch der Aspekt der Role Models daran sehr gut. Das Projekt möchte Mädchen Mut machen, ihren eigenen Weg zu gehen – denn Mädchen brauchen starke Vorbilder. Und was könnte stärker sein als eine Astronautin? Eben.

Wofür die Stiftung sorgen möchte:

  • Mädchen und junge Frauen für die Raumfahrt sowie Naturwissenschaften und Technik begeistern
  • Wissenschaft und Forschung an Bord der ISS unterstützen und die Ergebnisse der Wissenschaft zugänglich machen
  • Organisation, Planung und Durchführung der Forschung der ersten deutschen Astronautin im Weltall
  • Intensive Vorbereitung auf der Erde
  • Begleitung des Fluges
  • Aufenthalt auf der Raumstation ISS und anschließende Rückkehr

Mehr Infos
https://dieastronautin.de

Mehr zum Thema

Eine super Ergänzung zu der Astronautin…
Link: https://code4space.org

(Danke für den Tipp, Birgit)
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4. März: World Engineering Day…

17 Icons Development Goals…for Sustainable Development

Die 40. Generalkonferenz der UNESCO hat 2018 den Ingenieurtag für nachhaltige Entwicklung definiert.

2020 wird er nun zum 1. Mal gefeiert. Organisationen, Ämter der Vereinten Nationen, Regierungen, Schulen, Universitäten sollen an diesem Tag für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren. Damit möchte die UNESCO auf den wichtigen Beitrag hinweisen, den speziell Ingenieur*innen zur nachhaltigen Entwicklung leisten.

Rund 23 Millionen Ingenieur*innen auf der ganzen Welt kommt eine zentrale Rolle bei der Erreichung der 17 UN Sustainable Development Goals zu.

In Deutschland hat sich der Verein deutscher Ingenieure (VDI) ebenfalls mit dem Thema beschäftigt (und ja, der Verein ist auch für Ingenieurinnsen, klar).

Seit 2018 gibt es eine Arbeitsgruppe, an der der VDI beteiligt ist. Es gibt z. B. eine Veröffentlichung „VDI-Handlungsfelder Zirkuläre Wertschöpfung„, die klare Handlungsempfehlungen gibt, wie sich der Rohstoffverbrauch senken lässt und wie sich wirtschaftliche Wachstumseffekte erzielen lassen. Werkstoffe lassen sich ja nicht endlos aus Primärrohstoffen gewinnen.

Darüber hinaus arbeitet der Verein eng mit der WFEO (World Federation of Engineering Organizations) zusammen, in der er bei den globalen Themen wie Nachhaltigkeit gemeinsam mit den Partnern in der WFEO daran arbeitet, die Rolle der Ingenieur*innen und Technologie hervorzuheben.

Außerdem gibt es ein binationales Projekt zum Thema Food Security: Studis sowie Young Professionals aus Deutschland und Brasilien haben gemeinsam eine Möglichkeit entwickelt, die dem nachhaltigen urbanen Gemüseanbau dient. Wie das? Damit können Nahrungsmittel ohne großen Aufwand und sehr einfach zu Hause angebaut werden. Der Anbau von Nahrungsmitteln geschieht dort – natürlich – rein ökologisch. Wer setzt zu Hause schon Pestizide ein? Außerdem wird nur das angepflanzt, was man wirklich braucht.

Mehr Infos
www.wfeo.org/world-engineering-day-for-sustainable-development
www.vdi.de/news/detail/wir-feiern-heute-den-world-engineering-day-for-sustainable-development

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Graphen (sprich: Graphéén)

Material mit nützlichen Eigenschaften

ScreenshotGraphen, was ist das? Kohlenstoff. Allerdings nicht irgendeiner. Es ist ein 2-dimensionaler, wabenförmiger Kohlenstoff (anders als z. B. Graphit, das aus vielen Schichten besteht). Damit ist Graphen so etwas wie eine Folie aus Kohlenstoff. Die Stärke beträgt 0,3 Nanometer, d. h. es ist 100.000-mal dünner als menschliches Haar.

Vorteile: Leitfähigkeit (Strom & Wärme) und Flexibilität.

Forscher*innen am SAIT (Samsung Advanced Institute of Technology) haben es geschafft, daraus Graphenkugeln („Graphenbälle“) herzustellen: Um einen Nanopartikelkern aus einer Graphen-Siliziumoxid-Verbindung schichten sich weitere Schichten Graphen. Schließlich erhält das Ergebnis eine 3-dimensionale, popcornähnliche Form.

Graphen ist 200-mal stärker als Stahl. Es gilt als das stärkste Material der Welt. Dabei hat es ein sehr geringes Gewicht. Wie stabil ist es? Ein Elefant müsste auf einem spitzen Bleistift auf der Folie mit der Dicke von Frischhaltefolie balancieren, um sie zu löchern. Die Stabilität rührt von den negativ geladenen Eletronen her, die durch die positiv geladenen Kohlenstoffatome fließen. Der Ladungsunterschied bewirkt eine starke elektrostatische Anziehung.

Ein Fußballfeld-großes Stück Graphenfolie wiegt weniger als ein Gramm. Krass.

Anwendungsfall Akku

Die Idee, dieses Konstrukt als Ersatz für herkömmliche Akkutechnologie einzusetzen, besteht daraus, diese kugelartigen Gebilde an der Kathode bzw. Anode von Li-Ionen-Akkus zu ölatzieren. Die Graphenbälle fungieren dann als Schutzmantel für nickreiche Kathoden. So soll die Langlebigkeit erhöht werden. Problem dahinter: Beim Aufladen kommt es zum Abbau der Schichtstruktur. Das liegt an der Chemie. Durch den Graphenmantel soll dieser Abbau verringert werden, die Grenzflächenstsbilität mit den Elektrolyten wird verbessert. Eletrolyte sind das Medium, das die Ionen zwischen Anode, Kathode und Elektronen wandern lässt.

Die Leitfähikgeit der Elektrode wird mit Graphen stärker. Auch das führt wiederum zur einer höheren Langlebigkeit. Außerdem können solche Akkus schneller wieder aufgeladen werden: 12 bis 30 Minuten für eine Ladung statt aktuell ca. 15 Min. für die erste Hälfte der Ladung und einer noch langsameren Ladezeit für die restliche Hälfte.

Wird neben der Kathode noch die Anode graphen-verschichtet, so verbessert das die Akkus weiter, was sich vor allem in einer verbesserten Lebensdauer zeigt: 78,6 % der Kapazität konnten nach 500 Ladezyklen bie 5 Coloumb und 60 °C nachgewiesen werden. Herkömmliche Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Oxid-Akkus mit Graphit lagen nach weniger als 25 Ladezyklen nur noch bei 10 % ihrer Kapazität.

Anwendung

Diese Art herkömmlicher Akkus ist u. a. in Fahrzeugen zu finden. Das macht das erforschte Prinzip nicht nur für Handys, sondern auch für die Autobranche natürlich sehr interessant.

Die Folieneigenschaft von Graphen eignet sich für den Einsatz in Bildschirmen. Forscher*innen des FEP (Fraunhofer Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik) haben laut einer Pressemitteilung vom 11. Jan. 2017 OLED-Elektroden aus Graphen herstellen können.

Quelle: ak[due]ll (Printausgabe), Uni Duisburg-Essen, Februar 2020

Mehr Infos:
www.giga.de/extra/forschung-und-wissenschaft/news/fraunhofer-graphen-oled-unzerbrechliche-displays-touchscreen-erfolg

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Gesichtet: Beiträge für die Sommerunis in Bremen

Programmkomitee 22.02.2020

Stellwand mit Beiträgen in ClusternDas Komitee aus 11 Fachfrauen wühlte sich an einem Samstag an der Uni Bremen durch die eingereichten Beiträge. Ingenieurwissenschaften, Informatik, Bindestrichfächer, Soft Skill, Rahmenprogramm. Vorträge, Kurse, Workshops, Seminare, Vorlesungen. 130 Beiträge für ca. 50 bis 60 Veranstaltungen, die im 2-wöchigen Programm im Sommer Platz finden.

Alles wurde gesichtet und nach bewährten Kriterien einsortiert. Am Ende bekamen ca. 80 Einreichungen einen grünen Klebepunkt, die anderen wurden mit gelben oder roten Punkten versehen. Zu den Kriterien gehörten die Evaluationsergebnisse der letzten Jahre, Passung zum Programm (und dem Fokusthema für dieses Jahr), Anzahl der eingereichten Beiträge pro Dozentin etc.

ModerationskarteEs war anstrengend, interessant, spannend und spaßig. Die Sommerunis in Bremen stellen sich (wieder) neu auf, neue Rahmenbedingungen und fachliche Trends fließen ein.

Es geht los, es geht weiter, wir sehen uns im Sommer!

 

Sommerunis:
Informatica Feminale: www.informatica-feminale.de
Ingenieurinnen-Sommeruni: www.ingenieurinnen-sommeruni.de

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Call: Sommeruni in Bremen. Macht mit!

Sommeruni: Informatica Feminale & Ingenieurinnensommeruni

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Call for Contributions: Innovative Lehrangebote gesucht

Informatikerinnen und interdisziplinär im Fach arbeitende Frauen sind herzlich eingeladen, Lehrangebote zu entwickeln und für die Sommeruni 2020 einzureichen. Aktuelle oder grundlegende Themen aus dem gesamten Spektrum der Informatik und verwandter Gebiete sind willkommen.

Die Universität Bremen vergibt Lehraufträge an die Dozentinnen.

Termine

  • Einreichungsschluss für Beiträge: 17. Feb. 2020
  • Sichten der Beiträge: 22. Feb. 2020
    Öffentliche Sitzung des Programmkomitees der Informatica Feminale; Interessentinnen bitte vorher anmelden.
  • Programm erstellen: Feb. bis Apr. 2020 inkl. Rücksprache mit den Dozentinnen
  • Anmeldung öffnet: Ab Mai 2020 Programm online & Platzzuteilung an Teilnehmerinnen nach Eingang
  • Anmeldeschluss für Teilnahme: Mitte Juli 2020 Anmeldeschluss für Teilnehmerinnen
  • Sommerunis: 10. – 22. Aug. 2020 Informatica Feminale & Ingenieurinnen-Sommeruni

Sonstige Eckdaten

Wo? Uni Bremen
Was? 23. Informatica Feminale (internationales Sommerstudium für Frauen in der Informatik) und 12. internationale Ingenieurinnen-Sommeruni

Das Organisationsteam lädt Dozentinnen ein, die Sommeruniversität als Experimentierfeld für innovative Lehre zu nutzen und diese mit hoch motivierten Teilnehmerinnen zu erproben. Das kann ich bestätigen, die Teilnehmerinnen sind wirklich total motiviert! Ich hab’s schon oft ausprobiert :-)

Die Informatica Feminale und die gleichzeitig stattfindende Ingenieurinnen-Sommeruni verstehen sich als ein Netzwerk von und für Frauen. Wir tauschen uns über technische und soziale Veränderungen aus, die uns täglich begegnen und die wir als Technikerinnen mit gestalten. Auch das hab ich ausprobiert. Und für gut und wertvoll befunden. Probiert’s aus, das Netzwerk ist offen, breit aufgestellt und schafft eine Wohlfühlatmo.

Planungshilfe:
www.informatica-feminale.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/01/IF-Call-Planungshilfe-2020-de.pdf

Themen

Kurs- und Vortragsangebote aus dem gesamten Spektrum der theoretischen, praktischen, technischen und angewandten Informatik sowie aus dem gesamten Spektrum von Elektrotechnik/ Informationstechnik sowie aus Maschinenbau & Verfahrenstechnik und ihrer interdisziplinären Bezüge sind willkommen. Weiterhin sind Dozentinnen mit Angeboten rund um Studium, Beruf und Karriere eingeladen.

Zusatzprogramm 2020 mit Fokus „Körpergrenzen“

Körpergrenzen verschwimmen: sei es mit der Optimierung des Gesundheitszustands oder der Außendarstellung von Körpern, mit scheinbar nicht kontrollierbaren Sammlungen von Körperdaten bis hin zu den Körpern, die die Folgen von technischer Kriegsführung tragen.

Die Sommeruni 2020 soll Raum und Zeit bieten für eine kritische Reflexion und (gern auch experimentelle) Auseinandersetzung mit diesem Zusammenhang von Technikverständnis und gesellschaftlichen Entwicklungen. Gewünscht sind dazu Lehrangebote, die sich aus feministischen Perspektiven mit der Anwendung von Technikwissen aus Informatik und Ingenieurwesen in verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen wie zum Beispiel Pflege, Bildung, Gesundheit, Ernährung, Haushalt, Mobilität, Alltagsvernetzung, Werbung, Sport, Militarisierung etc. beschäftigen.

Vorschläge für Lehrveranstaltungen, Diskussionsrunden, Workshops und Vorträge, welche die Themen Gender, Geschlechtergerechtigkeit, Feminismus, Technik und Ethik behandeln, sind ebenso ausdrücklich erwünscht.

Für Firmen

Firmen mit geschlechtersensiblen Organisationskonzepten und Personalmanagement-Strategien, die Ingenieurinnen erfolgreich auf ein breites Spektrum an Führungspositionen bringen, sind herzlich eingeladen, den Teilnehmerinnen ihre Best Practicesder zu präsentieren. Zugleich gibt es wie immer Sponsoring-Möglichkeiten.

Programmkomitee

Die öffentliche Sitzung des Programmkomitees findet am 22. Feb. 2020 an der Universität Bremen statt.

Interessentinnen hierfür melden sich bitte vorher beim Sommeruni-Team an, damit es die Sitzung entsprechend vorbereiten kann: if(bei)informatica-feminale.de

Mehr Infos

Informatica Feminale: www.informatica-feminale.de
Ing-Sommeruni: www.ingenieurinnen-sommeruni.de

Screenshot

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ditact 2020

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Call for lectures 2020

Beitragsschluss: Noch bis Ende Februar 2020 ist der Call for Lectures für die disjährige ditact geöffnet.

Wann? Summer studies 24. Aug. bis 5. Sep. 2020
Wo? Uni Salzburg

Bewerbungen als Lektorin bei der „ditact_women‘s IT summer studies“ sind jetzt möglich und es ist den Organisatorinnen ein großes Anliegen, auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.

Das Programm ist in sechs Themen aufgeteilt:

  • IT-Grundlagen
  • IT-Spezialisierung
  • IT-Anwendungen
  • IT-Management
  • IT & Didaktik
  • IT & Karriereplanung

Zur Orientierung ist im Call eine Liste mit verschiedenen Unterthemen sowie das Programm der ditact 2019 (als mögliche Anregung).

Mehr Infos:
Call: https://ditact.ac.at/event/ditact-2020/call
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Sonnenblende zum Durchgucken

Transparente digitale Sonnenblende

Pressebild Bosch

Normale Sonnenblenden schützen Die Augen vor blendendem Gegenlicht. Aber: Einmal heruntergeklappt, versperren sie wichtige Teile des Sichtfelds. Bosch hat auf der CES 2020 vorgestellt, wie die Zukunft aussieht: Ein transparentes LCD-Display. Der Virtual Visor wird mit der „Insassenbeobachtungskamera“ verbunden, die die Position der Augen erkennt. Algorithmen werten diese Informationen aus und die Sonnenblende verdunkelt auf dem Display ausschließlich den Teilbereich, in dem die Sonne oder andere Lichtquellen die Fahrerin blenden würden. Der Rest bleibt durchsichtig. So hat man die größtmögliche Sicht auf den Verkehr. Klingt schlau.

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Call: ditact 2020

Referentinnen gesucht

Der Call for Lectures für die ditact 2020 ist geöffnet. Das Orgateam in Österreich sucht weider Lektorinnen für die ditact_women‘s IT summer studies. Es ist den Organisatorinnen ein großes Anliegen, auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.

Bitte auch weitersagen!

Termine

Beitragsschluss: 29. Feb. 2020
Entscheidung über Beiträge: Mär. 2020
Sommeruni: 24. Aug. bis 5. Sep. 2020
Wo? Uni Salzburg

Die Entscheidung über das Programm wird gemeinsam mit den Projektbeirät*innen im März getroffen. Im Anschluss erfolgt umgehend die Information über die in das Programm aufgenommenen Veranstaltungen.

Themen

Das Programm der ditact ist in sechs große Themengebiete aufgeteilt:

  • IT-Grundlagen
  • IT-Spezialisierung
  • IT-Anwendungen
  • IT-Management
  • IT & Didaktik
  • IT & Karriereplanung

Zur Orientierung gibt es im Call auch eine Liste mit Unterthemen zu den einzelnen Hauptthemen sowie das Programm der ditact 2019 als Inspiration.

Mehr Infos

Call: ditact.ac.at/event/ditact-2020/call
Weebsite: ditact.ac.at

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Call: FiNuT – Frauen in Naturwissenschaft und Technik

Referentinnen gesucht

Logo FiNuTFür die 46. Tagung FiNuT – Frauen in Naturwissenschaft und Technik am Himmelfahrtswochenende werden engagierte Referentinnen für Vorträge, Workshops oder Arbeitsgruppen gesucht. Die Tagung findet in Darmstadt unter dem Dach eines Wohn- und Lebensprojekts statt.

Termine und Orga

Logo agoraDie wichtigen Termine sind…

Anmeldeschluss Beiträge: Fr 29. Feb. 2020
Wann? 21. – 24. Mai 2020
Wo? Darmstadt

Beitrag anmelden

Meldet Eure Vorträge, Workshops oder Arbeitsgruppen mit einem kurzen Abstract mit folgenden weiteren Angaben an:

  • Name, Vorname, Fachrichtung und Email der Referentin
  • Veranstaltungsform und geplante Dauer
  • Max. Teilnehmerinnen-Zahl (sofern eine Beschränkung erforderlich)
  • Benötigte technische Ausstattung

Gesuchte Themen

Um die thematische Vielfalt der Angebote zu erhöhen, begrüßt das Orga-Team es, wenn der Call an interessierte Frauen weitergeleitet und in Frauennetzwerken bekannt gemacht wird. Außerdem kann man eigene Themen vorschlagen und hoffen, dass das auch reinpasst (das funktioniert, ich hab’s ausprobiert, schon zum dritten Mal).

Schwerpunkt 2020: Klima und Nachhaltigkeit

Als Naturwissenschaftlerinnen, Technikerinnen und Ingenieurinnen betreffen uns die Veränderungen des Weltklimas privat und beruflich. Mit unseren Projekten und in unserer Forschung nehmen wir Einfluss auf zukünftige Entwicklungen.

Deshalb möchte die FiNuT besonders dazu aufrufen, Beiträge zum Themenbereich Klima und Nachhaltigkeit einzureichen: FiNuT for Future!

Kontakt und Infos

Kontakt: orga(bei)finut.net
Webseite: www.finut.net
Tagungsort: www.agora-eg.de
Flyer: Call for Paper 2020 (PDF)

Besondere Emfpehlung

Dieses Jahr will ich endlich auch mal wieder hin, ich hab sogar schon Urlaub dafür bekommen. Wir sehen uns?!?

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