Call: IF und IS in Bremen 2018 / Summer Courses 2018

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Die Uni Bremen lädt alle Fachdozentinnen der Ingenieurwissenschaften oder der Informatik sowie interdisziplinär im Fach arbeitende Frauen ein, Lehrangebote für die Sommeruni einzureichen.

Internationale Sommeruni

Beitäge: Bis 17. Feb. 2019
Auswahl Beiträge: März 2019
Wann? 12. bis 30. Aug. 2019
Wo? Uni Bremen

Fachfrauen aus Wissenschaft und Praxis können ihre Lehrvorschläge zu Themen aus dem gesamten Spektrum von Elektrotechnik & Informationstechnik sowie aus Maschinenbau & Verfahrenstechnik sowie aus der der Informatik und ihrer interdisziplinären Bezüge einreichen.

Wir laden Dozentinnen ein, die Sommeruniversität als Experimentierfeld für innovative Lehre zu nutzen und diese mit hoch motivierten Teilnehmerinnen zu erproben. Weiterhin sind Dozentinnen mit Angeboten rund um Studium, Beruf und Karriere eingeladen.

Auswahl der Beiträge und Kriterien

Die Auswahl der Lehrveranstaltungen wird durch ein Programmkomitee erfolgen. Es werden Lehraufträge an die Dozentinnen vergeben. Internationale Dozentinnen sind sehr willkommen. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch.

Fokus 2019: Frauen im Netz – Feministisch Netzwerken!

Die Informatica Feminale versteht sich als ein Netzwerk für Frauen. Wir tauschen uns über technische und soziale Veränderungen aus, die uns täglich begegnen und die wir als Technikerinnen mit gestalten.

Der Fokus 2019 soll Raum bieten für eine Reflexion. Frauen mit Interesse an Technik können sich (auch experimentell) mit dem Zusammenhang von Technikverständnis und gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen. Gewünscht sind dazu Lehrangebote, die sich aus feministischen Perspektiven mit der Anwendung von Technikwissenin verschiedenen Bereichen beschäftigen: Pflege, Bildung, Gesundheit, Ernährung, Haushalt, Mobilität, Alltagsvernetzung, Werbung, Sport, Militarisierung, etc. Vorschläge für Beiträge, die die Themen Gender, Geschlechtergerechtigkeit, Feminismus, Technik und Ethik behandeln, sind auch ausdrücklich erwünscht.

Firmen mit geschlechtersensiblen Organisationskonzepten und Personalmanagement-Strategien, die (Technik-)Frauen auf Führungspositionen jedweder Art bringen, sind herzlich eingeladen. Sie können ihre Best Practices den Teilnehmerinnen der Sommeruni präsentieren.

Charakter der Sommeruni

Die Sommeruni stellt eine offene, explorative Lehr- und Lernumgebung dar. Um ein vielfältiges Programm für unterschiedliche Studienphasen zu erzielen, werden Vorlesungen, Seminare, Workshops, Vorträge aus dem gesamten Spektrum der Fachgebiete gesucht. Insbesondere von Studentinnen des Grundstudiums werden Angebote zu grundlegenden Fertigkeiten stark nachgefragt. Verbindungen von Theorie und Praxiseinheiten – auch von Ausschnitten zur Vertiefung regulärer Lehrveranstaltungen – sind interessant. Spezialthemen aus allen Bereichen sind auch immer begehrt. Studentinnen  sollen außerdem soziale Kompetenzen erwerben, Soft-Skill-Kurse sind gefragt.

Die Sommeruniversität zielt außerdem auf die fachliche Vernetzung von Studentinnen und die berufsbegleitende Weiterbildung von Frauen auf universitärem Niveau.

Für Firmen

Für Firmen bieten wir während der Sommeruniversität vielfältige Sponsoringmöglichkeiten. Mit der zeitgleichen Durchführung der beiden Sommeruniversitäten Ingenieurinnen-Sommeruni und Informatica Feminale besteht Gelegenheit zum Austausch mit Absolventinnen aus Informatik und Ingenieurwissenschaften.

Weiter…

Bitte machen Sie auch interessierte Kolleginnen, Mitarbeiterinnen und Studentinnen auf diesen Call aufmerksam.
Mehr Infos unter:
www.informatica-feminale.de/2019/call
www.ingenieurinnen-sommeruni.de/2019/call

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International Women in Computer Science treffen: GHC 2019

Aus meinem Posteingang…

Get Ready for GHC 19!

GHC-NewsletterJanuary 16 we open the Grace Hopper Celebration (GHC 19) Call for Participation, applications for GHC 19 Scholarships, and submissions for the Poster Session. Information about these opportunities: https://ghc.anitab.org

Submission forms open on January 16 at 9 a.m. PT.

GHC 19 will be Oct. 2–4 in Orlando, USA.

We Need GHC 19 Volunteers
Help review thousands of applications and allow us to create a robust schedule, send scholars to GHC, and create unique programming.
GHC 19 Committees: https://ghc.anitab.org/2019-connect

Abie Award Nomination

https://anitab.org/awards-grants/abie-awards

Submit a nomination. At AnitaB.org, we celebrate and highlight the success of women technologists and those who support women in tech. Our Abie Award winners are honored at GHC. Each winner receives a cash prize, an opportunity to speak at GHC, and an expenses-paid trip to GHC.

    • Technical Leadership Abie Award
      This award is our most prestigious award and celebrates a woman who led or developed a product, process, or innovation that made a notable impact on business or society.
    • Student of Vision Abie Award
      … honors young women dedicated to creating a future where the people who imagine and build technology mirror the people and societies for which they build.
    • Emerging Technologist Abie Award
      … recognizes an inspiring woman in the first 10 years of her technology career.
    • Educational Innovation Abie Award in Honor of A. Richard Newton
      … recognizes educators for developing innovative teaching practices and approaches that attract girls and women to computing, engineering, and math in K-12 or undergraduate education.
    • Social Impact Abie Award
      … recognizes those making a positive impact on women, technolog, and society. Nominees may have developed technology that caused social change or empowered women and increased their influence.

Systers PIO Awards

The Systers Pass It On Awards:
https://anitab.org/awards-grants/pass-it-on-awards-program

Systers PIO honor Anita Borg’s desire to create a network of women technologists helping each other. The cash award helps fund women in computing or projects that inspire and support girls and women to enter computing. We encourage recipients to „pass on“ the benefits they gain from the award, creating a movement of women helping women.

Previous winners:
https://anitab.org/profiles/pio-award-recipients

Apply for a Pass It On Award:
https://systers.submittable.com/submit/76301/systers-pass-it-on-awards

Inspiring the Next Generation of Talent

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TMCF and Apple believe creating a diverse and inclusive workplace is the best way to attract great talent, inspire great ideas, and do great work. That’s why they’ve partnered to create the HBCU Initiative aimed at inspiring young innovators and expanding the technical talent pool at Historically Black Colleges and Universities (HBCUs).

Learn more about the scholarship and internship opportunity:
www.tmcf.org/our-programs/career-preparation/apple-tmcf-hbcu-initiative

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„Hochbegabung frei entfalten“

Orga-Büro

Trotz starkem Drang nach Winterschlaf hab ich mich zu Silvester aus dem Bau getraut. Mit zwei Bekannten (eine Mensa-Mitglied, der andere ihr Mann) bin ich nach Münster gefahren. Den Jahreswechsel habe ich dort mit lauter besonderen Menschen verbracht: Mitglieder und Gäste des Vereins Mensa (Näheres zum Verein s.u.). Auch internationale Teilnehmer*innen waren dabei. Insgesamt waren rund 200 Leute da, wenn ich mich recht erinnere.

Dort bin ich schließlich auf die Idee gekommen, den Verein hier vorzustellen. Bittesehr, bittegleich…

Was macht man an Silvester unter lauter Hochbegabten?

Man hört Vorträge (zur Verschwörungstheorie oder über Disconnectedness), macht Workshops mit (Should I tell at work?), spielt Gesellschaftsspiele (z. B. Codenames), trifft sich zum Geocaching, sieht zusammen die Feuerzangenbowle und Dinner for One, lässt sich durch die Gehirn-Ausstellung im Museum führen, lernt tanzen und probiert das dann abends gleich nochmal aus… und noch Einiges mehr… Ach ja, essen kam natürlich auch nicht zu kurz *g*

Am meisten haben mir die Gespräche gefallen, es waren wirklich viele interessante und ein paar beeindruckende Leute dort.

Wie tickt MinD? „Wie sind die so“?

Es gab mal einen Zeitungsartikel über die Mensaner*innen im Ruhrgebiet, darin hat der Autor den Abend wie folgt zusammengefasst: „Wie Markus Lanz auf Ecstasy“. Passt schoon ganz gut. Wenn man’s so sagt, bekommt man schon einen groben Eindruck: Alle reden, es geht um Hochtrabendes und Banales, das Thema wechselt schnell, die Wortbeiträge noch schneller. Anstrengend. Und anregend.

Was gibt’s beim Verein?

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Mensa ist der weltweit größte Verein für hochbegabte Menschen jeden Alters mit 140.000 Mitgliedern in mehr als 100 Ländern. Mensa in Deutschland e.V. ist mit fast 15.000 Mitgliedern die drittgrößte Gruppe weltweit. Der Verein ist Interessenvertretung beim Deutschen Bundestag und engagiert sich für die Förderung und Erkennung von Hochbegabung, z. B. Mensa Kids & Juniors für hochintelligente Kinder und Jugendliche oder Mensa Youth für junge Erwachsene. Seit 2004 verleiht MinD den Deutschen IQ-Preis und seit 2010 den MinD-Spielepreis.

Es gibt viele internationale, nationale, regionale und lokale Veranstaltungen. Manche sind offen für alle (z. B. der monatliche Stammtisch in Duisburg). Andere sind für Mensa-Mitglieder und von ihnen mitgebrachte Gäste zugänglich (z. B. das Silvester-Event diesmal in Münster). Wieder andere sind nur für Mitglieder zugänglich (z. B. ein Spielenachmittag in privater Umgebung). Mitglieder können selbst Veranstaltungen initiieren und festlegen, ob diese nur für Mitglieder oder auch für Gäste offen sind.

Mir persönlich scheint der Austausch am wichtigsten. Es gibt neben den häufigen Veranstaltungen auch SIGs (Special Interest Groups) zu allen möglichen Themen: Jobs, Wandern, Feminismus, …. und eine Parallele zum Couchsurfing: SIGHT oder  „Service of Information, Guidance and Hospitality to Travelers“. Und natürlich noch mehr:

Wie wird man Mensanerin?

  1. Ausprobieren: Online-IQ-Test:
    www2.mensa.de/ueber-den-iq/online-tests-raetsel/online-iq-test
    … sagt etwas darüber aus, wie die Chancen bei einem „echten“ Test stehen.
  2. Standardisierten, überwachten IQ-Test (aktuell 60,- EUR) irgendwo in der Nähe machen:
    www2.mensa.de/mitglied-werden/intelligenztest
    … liefert einem die IQ-Punktzahl (falls man einen schlechten Tag hatte und kanpp unter der Grenze liegt, darf man den Test kostenlos wiederholen)
  3. Hat man ein Testergebnis mit IQ ≥ 130, bekommt man mit der Post die Möglichkeit, sich beim Verein anzumelden (Jahresgebühr aktuell 55,- EUR)

 

Übrigens sind viele Mensanerinnen (und auch viele Mensaner) im der IT-Branche oder haben was mit Ingenieurwissenschaften zu tun. Andere sind Heilpraktikerin, Arzt, Lehrerin oder Musiker. Kinder, Teens, Studis, Freiberuflerinnen, Rentner. Alles eben. Und auch sonst ist die Mischung sehr bunt.

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Regionalwettbewerb Jugend forscht

Motto 2019: „Frag nicht mich. Frag Dich“

Jugend forscht ist ein Wettbewerb für Schüler, Azubis und Studierende, die sich für MINT-Themen begeistern.

Wann? Sa 16. Feb. 2019 ab 14 h
Preisverleihung: 17 h
Wo? Heinz Nixdorf MuseumsForum

Bildquelle: Website HNF60 bis 80 Jungforscherinnen und Jungforscher im Alter von 10 bis 21 Jahren stellen ihre Forschungsprojekte einer Jury vor. Wer hier gewinnt, fährt zum Landeswettbewerb und kann sich da für den Bundeswettbewerb qualifizieren.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich die Arbeiten der Jungforscher anzuschauen. Der Eintritt ist frei.

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Sturmglas…. sagt das Wetter voraus

Bild eines SturmglasesBei mir gab’s heute morgen eine schöne Überraschung: Schnee!!

Und damit man sich vorher schon freuen kann, könnte man sich ja diese Erfindung wünschen. Oder sie verschenken… Sie liefert zwar nur eine eher grobe Vorhersage, dafür sehr beeindruckend.

Wie funktioniert’s? Mit Alkohol. Und mit Campher.

Ein hermetisch abgeschlossenes Glasgefäß gefüllt mit einer Campher-Alkohol-Lösung ist die Umgebung für ein wettergesteuertes Phänomen. Hier drin können je nach Außenbedingung Kristalle in unterschiedlichen Formen wachsen und sich wieder auflösen. Die äußeren Bedingungen wechseln abhängig vom (aufziehenden) Wetter.

So kann man an den Veränderungen der Kristalle das Wetter der nächsten 1 bis 2 Tage ablesen. Die Vorhersage geht so (Quelle: www.sturmglas-shop.de/die-funktionsweise-des-sturmglases.html):

  • Große Farn-ähnliche Kristalle bilden sich – es wird kalt und stürmisch
  • Farn-ähnliche Kristalle lösen sich auf – es gibt wärmeres Wetter
  • Kristalle schweben nach unten – Frost kommt
  • Kristalle überall im Glas – es wird Niederschläge geben
  • Klare Flüssigkeit – es wird heiter, sonnig und klar

 

Mehr Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Sturmglas

Wikipedia zitiert: „Laut dem Journal of Crystal growth sind Veränderungen bezüglich der Kristallstruktur ausschließlich auf Veränderungen der Umgebungstemperatur zurückzuführen.“ Vielleicht haben die ja nur nicht genau hingeguckt… es ist doch viel schöner, wenn man an die Sturmvorhersage glaubt!

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Vortrag: Menschlichkeit simulieren – Künstliche Intelligenz in Videospielen

Prof. Stephan Jacob vom Studiengang Animation & Game, Hochschule Darmstadt, wirft einen Blick hinter die Kulissen der Entwicklung von Videospiel.

Wann? 13. Dez. 2019 um 19 Uhr
Wo? Heinz-Nixdorf-Museum, Paderborn

Der Vortrag erhellt, wie Spielfiguren entwickelt werden, die als Gegner eine Herausforderung sind, jedoch auch Fehler machen und dem Spieler damit eine Chance geben zu gewinnen. Er ist Teil der Reihe „Mensch, Roboter!“ und begleitet den Ausstellungsbereich zu Künstlicher Intelligenz und Robotik. Der Referent hinterfragt, wie sich das Verhalten der Spielfiguren mit mathematischer Exaktheit beschreiben lässt.

Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung.

Mehr Infos:
www.hnf.de/veranstaltungen/vortraege/date/2018/12/13/cal/event/tx_cal_phpicalendar/mensch_roboter_menschlichkeit_simulieren_kuenstliche_intelligenz_in_videospielen.html

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Profis über das Hirn: Mädchen und Jungs – Frauen und Männer

Dr. Gerald Hüther: ScreenshotMädchen und Jungs – wie verschieden sind sie?

Diesen Vortrag hielt Dr. Gerald Hüther, erfahrener Experte der Hirnforschung, bei einer Fortbildungsveranstaltung zum Girls´ Day.

Er zeigt hier, wo und wieso es Unterschiede in der Entwicklung beider Geschlechter gibt und wie sich diese auswirken. Also hauptsächlich im Hirn. Und auch insgesamt. X-Chromosome und Y-Chromosome und wo man Mitleid entwickelt. Und warum Unterschiede ja ganz schön sind. Und dass Gleichsein nicht das Wichtigste ist (gleiche Chance schon, das ist ja was anderes).

Gerald Hüther stellt auch die Sinnfrage, ob es denn einen Girls´ Day geben muss. Dazu gibt es unterm Video noch ein paar Anmerkungen.

Vortragslink:
www.youtube.com/watch?v=V5UAgR8gyFY (ca. 50 Min)
Am 7. Apr. 2016 veröffentlicht auf YouTube. Der Vortrag wurde am 15. März 2016 in Linz / Österreich aufgezeichnet.

ScreenshotVera F. Birkenbihl: „Männer – Frauen. Mehr als der sogenannte Unterschied“ (in 2 Teilen)

Wie es zum Geschlecht kommt, wenn ein Kind entsteht. Und wie es weitergeht. Und wie das Gehirn männlich oder weiblich ist. Und auch der Körper. Sehr unterhaltsam, sehr spannend, sehr informativ.

Zitat: „Eigentlich… sind wir nicht kompatibel…
wie ein PC und ein Macintosh. (Wir sind hier Männer und Frauen.) Beispiel: Für Frauen ist Kommunikation für Verbindung zuständig. Für Männer ist Kommunikation ein Machtinstrument. Männer- und Frauengehirne neigen zu unterschiedlicher Wahrnehmung und entsprechenden Reaktionen darauf. Wir können jedoch lernen und uns austauschen, so dass es funktioniert.

Noch ein Zitat: „Männer definieren ihre Identität ausschließlich über Männer. Frauen über Menschen.“

Für Männer sind Taten wichtiger. (Als Worte.) So, und daraus kann man lernen. Beispiel aus dem Vortrag: Ein Paar sitzt zu Hause, er ohne Hemd. Sie könnte jetzt sagen, dass sie das stört und warum. Was tut sie? Zieht ihre Bluse und ihren BH aus. Er steht wortlos auf und geht sich etwas anziehen. So ist das gemeint, dass für Männer Taten wichtiger sind als Worte.

ScreenshotNach Milliarden von Jahren einer getrennt erfolgten Entwicklung (grundlegende Asymmetrie) und Millionen von Jahren mit einer zwangsläufig sehr unterschiedlichen Basis-Motivation wurden 1928 zwei Werke publiziert, die alles, was man wusste, in Frage stellten. Eines begründete den Behaviorismus (Umwelt ist alles), das zweite schien zu beweisen, dass jede Kultur völlig anders geartete Männer und Frauen heranziehen kann (Kultur-Relativismus). Als dann in den Siebzigern ein gewisser Dr. John Money behauptete, alle Kinder seien bis Ende des zweiten Lebensjahres neutral, und könnten zu Jungen ODER Mädchen erzogen werden, stand die absurde Tatsache fest.

Man muss wissen, wie es dazu kam, um zu begreifen, wie echte Gender-Chancengleichheit geschaffen werden kann.

www.youtube.com/watch?v=PNmumMFx8l4 (ca. 2,5 Std.)
Am 3. Feb. 2013 veröffentlicht auf YouTube.

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Redox-Flow-Batterie: Riesig und unterirdisch

ScreenshotNicht nur für Chemikerinnen und Umweltingenieurinnen interessant; dieser Spektrum-Artikel beschreibt, wie man Energie nicht nur nachhaltig herstellen, sondern auch aufbewahren kann: „Eine gigantische Batterie im Untergrund„. Gut geschrieben ist der Artikel außerdem. Kein Wunder, die Wissenschaftsjournalistin Katja Engel (außerdem promovierte Materialwissenschaftlerin) kenne ich vom dib und weiß daher, dass sie was davon versteht.

Worum geht’s?

Um ein fehlendes Puzzleteil in der Energiewende. Jedenfalls könnte es das sein. Geforscht wird an riesigen Batterien im Untergrund. In Ostfriesland soll bald die erste ihren Dienst tun. Der aktuelle Rekord liegt bei der Lithiumionenbatterie Hornsdale Power Reserve. Gebaut hat sie Tesla. Sie liefert seit Ende 2017 Strom ins australische Netz. Ausgestattet ist sie mit einer Kapazität von 129 MWh.

Der ganze Artikel:
www.spektrum.de/news/eine-gigantische-batterie-im-untergrund/1575718

Redox-Flow-Batterie:
https://de.wikipedia.org/wiki/Redox-Flow-Batterie

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Call for Lectures: Sommerkurse in Furtwangen 2019

informatica feminale Baden-Württemberg 2019

LogoDie nächste informatica feminale Baden-Württemberg findet vom 30. Jul. bis 3. Aug. 2019 an der Hochschule Furtwangen, Fakultät Digitale Medien (I-Bau), statt.

Die Sommerhochschule bildet nicht nur weiter, sondern vernetzt auch Studentinnen und Fachfrauen aus der Informatik und verwandten Gebieten. Das Schlagwort digitale Transformation definiert auch die beruflichen Möglichkeiten neu. Deshalb sollen mit dem Kursprogramm insbesondere aktuelle Fachkompetenzen vermittelt werden. Darüber hinaus gilt es hier, Inspirationen für persönliche Karrierewege zu schaffen.

Alle interessierten (und fähigen) Frauen sind aufgerufen – ob Dozentin, Lehrbeauftragte, Professorin oder Berufstätige in der IT – mitzuwirken und ihre Angebote für halbwöchige oder Tageskurse, Workshops oder Vorlesungen einzureichen.

Auch werden wieder Beiträge für den Conference Day (Vortragsdauer: 45-90 Minuten) gesucht.

Zeitplan

Annahmeschluss für den Call for Lectures: 2. Jan. 2019
Entscheidung Programmkomitee: Jan. / Feb. 2019
Sommerhochschule: 30. Jul. – 3. Aug. 2019 / Conference Day am 1. Aug. 2019

Die Themenwünsche rund um die IT:

  • Künstliche Intelligenz (KI) / Machine Learning / Learning Analytics / Bots
  • Robotik / Autonome Systeme / Mensch-Maschine-Interaktion / Sensorik & Aktorik
  • Industrie 4.0 / Arbeiten 4.0
  • Blockchain / Kryptografie
  • Cloud Computing / HPC = High Performance Computing / Cloud Services
  • Smart Home / Internet of Things (IoT) / Konnektivität
  • Datenanalyse / Big Data / Data Mining
  • Autonomes Fahren / E-Mobility
  • Datenverarbeitung / ECM = Enterprise Content Management / ERP = Enterprise Resource Planning
  • Datenschutz & Datensicherheit
  • Web-Frameworks & Applications (z. B. Symfony, Bootstrap,…)
  • Responsive Websites & Contentmanagementsysteme (z. B. WordPress, Typo3, Joomla, …)
  • E-Commerce, Online-Shop-Software
  • 3D-Modellierung und -Visualisierung (z. B. 3D Max, Blender, Unity, Unreal, …)
  • IS = User Interface Design / UX = User Experience Design
  • Spieleprogrammierung / Gamification
  • XR = Extended Reality Technologien (Virtual, Augmented und Mixed Reality)
  • Digitale Bildbearbeitung mit MATLAB, Simulink, Scilab, …
  • App-Entwicklung / Android, iOS, Windows, plattformübergreifend / Prototyping-Tools
  • Mini-Computer, Raspberry Pi, Arduino & Co.
  • (Agiles) Projektmanagement mit Scrum und Co.
  • IT-Sicherheit / Cybercrime / Cybermobbing
  • Alternative Energiesysteme / Erneuerbare Energien / Energiespeicherung
  • Zukunftstechnologien, z. B. Energy Harvesting / Lichtwellenkommunikation
  • Neue Berufsbilder und Karrierechancen im Bereich Digitalisierung
  • Social Skills, z. B. Wissenschaftliches Schreiben, Bewerbungstraining, Stressbewältigung, Rhetorik…

.. und weitere Themenvorschläge werden auch gern entgegengenommen.

Die Unterrichtsstunden entsprechen dem folgenden Raster:

  • Halbwochenkurse: 16 Einheiten à 45 min
  • Tageskurse: 6-8 Einheiten à 45 min
  • Vorträge: 1-2 Einheiten à 45 min

Infos

Call: https://scientifica.de/index.php?id=173
Formular zum Cal: https://scientifica.de/index.php?id=196
informatica feminale Baden-Württemberg: https://scientifica.de/index.php?id=informatica-feminale

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Reibung

ScreenshotImmer dann, wenn sich Körper berühren bzw. gegeneinander bewegen, stellt die aufmerksame Beobachterin eine Kraft fest. Jeder bewegte, nicht angetriebene Körper wird allmählich langsamer und kommt irgendwann zum Stillstand. Die Geschwindigkeit des Körpers nimmt ab, bis sie gleich Null ist. Schlussfolgerung: Es muss eine bremsende Kraft da sein. Diese heißt Reibungskraft.

Verantwortlich dafür sind unebene Körperoberflächen und Kohäsionskräfte, die zwischen den Molekülen derjenigen Körper wirken, die aneinander reiben. Wie man Reibungskraft berechnen kann, könnt Ihr nachlesen im Skript „Arten der Reibung & Reibungskraft berechnen“ auf Maschinenbau-Wissen.de.

Nun gibt es aber nicht nur „1 Reibung“, sondern die Physik unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Reibung.

Äußere Reibung

Auch Festkörperreibung oder Coulombsche Reibung genannt. Diese Art von wird unterteilt in

    • Haftreibung
    • Gleitreibung
    • Rollreibung
    • Wälzreibung
    • Bohrreibung
    • Seilreibung

Als Eselsbrücke kann man das so erklären, dass Haftreibung dafür sorgt, dass meine Möbel stehen bleiben, auch wenn ich mich oder etwas dagegenlehne. Haftreibung sorgt dafür, dass nicht alles anfängt zu „schwimmen“. Gleitreibung dagegen ist meist geringer als die Haftreibung. Das merkt Ihr, wenn Ihr dann endlich geschafft habt, beim Umzug den Schrank auf dem Teppich in Bewegung zu versetzen. Den überhaupt in Bewegung zu setzen ist schwerer, als ihn dann in Bewegung zu halten. (Schönen Gruß auch an die „Kollegin“ der Reibung, die Trägheit.)

Verwandt mit der Gleitreibung sind die Rollreibung (bei Dingen, die rollen statt gleiten, oder die Rollen beistzen) und die Wälzreibung (eine Überlagerung von Gleit- und Rollreibung). Spezielle Beachtung erfordern auch die Bohrreibung, die am Auflagepunkt eines sich um eine Achse drehenden Körpers entsteht, und die Seilreibung, bei der ein um einen runden Körper gelegtes Seil betrachtet wird.

Innere Reibung

Dies ist die Bewegung der Teilchen in einem Stoff, stellt Euch einfach mal Fluide vor. Hier geht es um

  • Zähigkeit
  • Verformungen
  • Strömungen

Stellt Euch hier nicht nur „sortenreine“ Stoffe vor, sondern auch die Bewegung von Körpern in Flüssigkeiten oder die Dämpfung von Schallwellen. Abweichungen von der Idealen Elastizität gilt als Art der inneren Reibung im Festkörper. Innerer Reibung und Viskosität kann man allerdings nur für Fluide gleichsetzen.

Merksatz: „Die innere Reibung von Schüttgut definiert sich über den Schüttwinkel

Reibung und Energie

Gemäß dem Energieerhaltungssatz bewirkt Reibung keinen Energieverlust. Was sein kann, ist, dass die Entropie zunimmt und Wärmeenergie entsteht. Ein Puck beim Eishockey bleibt irgendwann liegen, weil Reibung seine kinetische Energie in Wärme umwandelt. Der Puck gleitet auf einer geschmolzenen Wasserschicht auf dem Eis und seine Bewegungsenergie wandelt sich, bis er nicht mehr kann…

Reibt man ein Streichholz auf der Streichholzschachtel, kann man durch die Reibungswärme (unter Einsatz von geeigneter Materialien und Chemikalien wie Eisenoxid und Phosphor) Feuer machen.

Reibung und Werbung

Ein hübsches Beispiel für Werbung, die einen physikalischen Effekt aufgreift, ist mir in der Vorbereitung des Artikels unter die Augen gekommen. Ich möchte es Euch nicht vorenthalten:
Screenshot

Hier erklären die Vertreiber einer Sportsalbe gegen unangenehme Folgen von Druck, Reibung und Feuchtigkeit auf die Haut, wie ein Radiergummi funktioniert. Und zeigen so, dass die Haut (a) kein Papier ist und (b) mit ihrer Salbe sehr gut geschützt ist.

(Disclaimer: Ich hab keine Ahnung, ob das funktioniert, wie gut die Salbe ist oder ob man sie empfehlen kann oder eher davon abraten sollte. Hier möchte ich nur die Idee mit dem Radiergummi vorstellen, denn die Erklärung und die Analogie finde ich gut gelungen.)

Reibung und Sport

In vielen Sportarten spiel Reibung ebenfalls eine Rolle. So z. B. beim Klettern (mit Seil) oder Bouldern (Klettern ohne Seil, immer in Absprunghöhe, soll ja nicht lebensgefährlich sein). Da kann man mittels der Tritttechnik Reibung (wenn Tritte fehlen) an Höhe gewinnen.

ScreenshotWeist eine Route (fast) keine greif- oder antretbare Griffe und Tritte auf, steht man erstmal „wie der Ochs vorm Berg“. Doch es gibt eine Möglichkeit, trotzdem das eigene Gewicht der Schwerkraft zu entreißen. Ha! Es kommt vor allem auf eine gute Tritttechnik an. Anstatt die Zehen auf einem komfortablen vertikalen Stück Fels zu platzieren, nutzt man die komplette Sohle des Kletterschuhs. Dadurch finden man auf der rauen Oberfläche einer mehr oder wenigen schrägen Fläsche der Kletterwand dennoch Halt. Oder man hat zwei zueinander mehr oder weniger orthogonal stehende Flächen, in die man sich quasi „einklemmen“ kann – s. Foto. Da braucht es in der Tat manchmal etwas Selbstvertrauen. Und Übung. Doch das klappt. (Wer’s nicht glaubt, ich hab’s selbst mal ausprobiert!)

Mehr Infos

www.maschinenbau-wissen.de/skript3/mechanik/kinetik/272-reibungskraft-berechnen
https://en.wikipedia.org/wiki/Friction
https://de.wikipedia.org/wiki/Reibung
Quelle Radierer: www.ilon-protect-salbe.de/sport/die-ilon-protect-salbe/die-funktionsweise
Quelle Sport: www.am-fels.de/rissklettern-reibung-und-verschneidung-bouldern
Bildquelle Kaminklettern: www.schmidt-zabierow.at/pages/klettern/traunspitzl-14-routen.php

dib-Ingenieurin „Reibung“

Lest dazu auch das Magazin des dib (dt. Ingenieurinnenbundes), die Herbstausgabe „Die Ingenieurin“, denn dort gibt es den Schwerpunkt „Reibung“ (gestaltet vom dib-Team im Ruhrgebiet). Dafür werdet Ihr entweder Mitglied oder findet eine, die Mitglied ist und Euch das Magazin ausleihen kann ;-)

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„Trotzdem“

Montag stand bei der Sommeruni unter dem Stern der Daten.

Seminar „Digitale Gesellschaft – Rolle der Informatik“

Das Thema hatte schon bei der Anmeldung schnell Anklang gefunden, das Seminar war gefragt.

10 Aspekte von Datafizierung in der Bildung

Die Teilnehmerinnen hatten im Voraus bereits jede Menge Material zur Verfügung, mit dem sie sich vorbereiten konnten. Dabei ging es speziell um Datafizierung, und zwar in drei Themenblöcken:

  • Offene Verwaltungsdaten und Civic Tech – open government data and civic tech
  • Datafizierung und Bildung – datafication and eduction
  • Die Vermessung des Selbst – quantifying the self

Neben allgemein einführenden Texten gab es also jede Menge speziellere Blickwinkel kennenzulernen. Unterm Strich ging es jedoch vor allem um die Sicht auf Helikopterebene: Entscheidungen treffen auf Grund von Datenauswertungen. Gerade beim Thema Bildung hätten wir uns etwas mehr konstruktive Ideen gewünscht. Denn die gibt es ja durchaus auch. Also: Wie kann man in Kindergarten, Schule, Hochschule und anderen Bildungseinrichtungen „Data Literacy“ einbringen? Wo gibt es Defizite, für die man durchaus Lösungen finden könnte? Ein Erfahrungsbericht zeigte beispielsweise, dass junge Studierende noch gar nicht mit einfachen Excelfunktionen umgehen können… da lässt sich doch was machen! :-)

Zu viert haben wir darüber am Montag dann noch bis zum Einbruch der Dunkelheit in der Kneipe im Viertel diskutiert. Bis die erste müde wurde und ging… (ja, das war ich und deswegen endet der Bericht hier auch.)

Vortrag „Was soll die Ethik in der Informatik – Beiträge der Philosophie zur Technikgestaltung“

Judith Simon ist Professorin für Ethik in der Informationstechnologie an der Universität Hamburg und hat international zu Philosophie, Wissenschaftstheorie und Technikfolgenabschätzung geforscht. Sie beschäftigt sich jetzt vor allem mit der Verschränkung ethischer, erkenntnistheoretischer und politischer Fragen im Kontext von Big Data und Digitalisierung. Ethische Analysen mit erkenntnistheoretischen und politischen Fragen müssen jetzt schon und künftig noch mehr zusammengedacht werden.

Auf der IF hat Judith Simon dazu einen sehr lebendigen Vortrag gehalten. Dort ging es u. a. um die „epistemische Intransparenz“. Damit ist klar, dass wir (noch … immer… überhaupt?) Vieles im Bereich Big Data und KI gar nicht mehr mit unseren einzelnen Gehirnen erfassen können.

Epistemische Intransparenz von Big Data

Im Vortrag wurden vorher noch drei Zugänge zur Ethik in der Informationstechnologie dargestellt und am Beispiel neuerer Entwicklungen an der Schnittstelle von Big Data und Künstlicher Intelligenz erörtert: Ethik in der Informationstechnologie al …

  1. Ethik der Profession
  2. Ethik der Nutzung von Technologien
  3. Ethik der Technologien selbst

Dieser dreifache Zugang ist notwendig, aber nicht hinreichend.

Für das Verständnis digitaler Technologien und deren Auswirkungen auf Menschen und Gesellschaften ist dann eben die komplexe sozio-technische Verteilung von Handlungsfähigkeit zu betrachten, eben auch die Frage des Verständnisses. Da gehören Fragen von Macht und Verantwortung natürlich immer dazu.  *seufz*

PDF-KartensetBesonders spannend fand ich das Kartenspiel, von dem die Professorin erzählt hat. Ich hab das mal gegoogelt:
www.valuesatplay.org/game-tools

Das Spiel gehört zu Designmethoden mit „dem Publikum“. Als Teil von Values at Play entwickelt, wird (wurde) das Kartenspiel in K-12-Klassen und in Hörsälen eingesetzt. So wie es aussieht, bekommt man es allerdings nicht mehr. Es gibt nur noch gebrauchte Restexemplare. Immerhin habe ich noch eine ausdruckbare PDF-Datei gefunden: GAGCardsExpanded

Mit Anleitung (grow-a-game_instructions) und Erläuterung zu den Karten (grow-a-game_overview).

Beim Einsatz von Grow-A-Gam brainstormt eine Gruppe von Leuten neue Ideen, um menschliche Werte zu priorisieren. Vorherige Erfahrungen in Sachen Design sind nicht notwendig, es kann von erfahrenen Designer*innen und von Neulingen eingesetzt werden, die Spaß daran haben, Spiele zu erfinden.

„Trotzdem“

Trotzdem… trotz widriger Umstände (krankheitsbedingter Ausfall wesentlicher Beiträge) und trotz des schier riesigen Bergs an Herausforderungen bei Big Data und Ethik. Schließlich ging es auch hier darum, einfach einen eigenen Teil beizutragen.

Wenn ich schon nicht komplett „mündige digitale Bürgerin“ sein kann, um informierte Entscheidungen über meine Daten zu treffen, kann ich doch dort, wo ich genug verstehe, bewusst damit umgehen. Wenn das Leben mal wieder anders kommt, als es geplant war, kann ich das Beste draus machen.

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Ausstellung: Falsch gedacht!

Irrtümer und Fälschungen der Archäologie

Screenshot

Einhornskelett, Krone (äh… Henkel eines Holzeimers), Steinzeitwerkzeug (äh… Werbemüll eines Wurstfabrik) – das sind nur ein paar Beispiele für die Ausstellungsstücke.

Wann? Bis zum 9. Sep. 2018
Wo? Herne

Die Ausstellung ist nicht nur für Archäologinnen und Antikenforscherinnen interessant, sondern zeigt auch sehr anschaulich, dass man seine Aussagen lieber sorgfältig prüfen sollte, bevor man damit an die Öffentlichkeit geht. Lehrreich!

Es gibt auch zwei Bücher für alle, die es nicht schaffen, die Ausstellung zu besuchen. Natürlich der Ausstellungskatalog „Irrtümer und Fälschungen“ von Josef Mühlenbrock und Tobias Esch.Der Katalog revidiert populäre, aber überholte Thesen zu vergangenen Epochen und ihren Artefakten, rollt spektakuläre Betrugsfälle neu auf und stellt archäologische Arbeitsme thoden vor. Dann gibt es passend dazu noch das Buch „Motel der Mysterien“ von David Macauly. Hier entdeckt ein Archäologe des 5. Jahrtausends nach(!) Christus unsere Gegenwartskultur und sitzt dem einen oder anderen Irrtum auf.

Mehr Infos:
www.irrtuemer-ausstellung.lwl.org

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Schon mal die Uni kennenlernen …

mintroduce – Vorkurse an der Uni

Ein MINT-Studium ist interessant und bereitet auf attraktive Jobs vor. Es bringt zugleich einige Herausforderungen mit sich. Die fachwissenschaftlichen Denkweisen und Methoden unterscheiden sich deutlich von denen, die man aus der Schule kennt. Oder sie sind – wie etwa in den Ingenieurwissenschaften – völlig neu.

Auch der Umfang der Lehrinhalte, die in den Vorlesungen behandelt werden, übersteigt den aus der Schule gewohnten Umfang deutlich und erfordert daher ein anderes Zeit- und Lernmanagement. Auch das kann man lernen.

Wer ein MINT-Studium erfolgreich bewältigen möchte, sollte sich frühzeitig orientieren. Dazu gibt es an der Uni Duisburg-Essen mit mintroduce ein Angebot an Vorkursen, in denen gute Voraussetzungen dafür geschaffen werden sollen, damit das Studium von Beginn an Spaß macht und erfolgreich ist.

Welche Kurse optimal auf ein Studienfach vorbereiten, kann man über einen Selbsteinschätzungstest der Uni erfahren. Außerdem sind auf der Website auch einige organisatorische Hinweise und Tipps zusammengestellt (etwa zu Vorkurstickets für den ÖPNV, zur Mensa und zu Lernzentren).

Angebotene Fächer

  • Mathematik
  • Physik und Energy-Science
  • Chemie
  • Biologie und Medizin
  • Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Maschinenbau/Wirtschaft
  • Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie/Wirtschaft und Informationstechnik/Wirtschaft
  • Elektro- und Informationstechnik
  • Energietechnik, Medizintechnik und NanoEngineering
  • Bauingenieurwesen
  • Angewandte Informatik und Angewandte Kognitions- und Medienwissenschaften (Komedia)
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Wirtschaftsinformationstechnik- und Angewandte Informatik-Systems Engineering-Studierende
  • Lehramt Mathematik
  • Lehramt Physik
  • Lehramt Chemie
  • Lehramt Biologie

Thementag „Selbstmanagement fürs Studium“

Thementag: www.uni-due.de/mint/selbstmanagement.php

Lernen an der Uni ist in vielerlei Hinsicht anders als in der Schule. Selbstständigkeit, Planen und Organisieren ist ebenso gefragt wie die Fähigkeit, sich selbst immer wieder neu zu motivieren – und das ist manchmal gar nicht so leicht…

Am Mi 26. Sep. 2018 findet daher ab 9 h für Teilnehmende aller Kurse der Thementag „Selbstmanagement fürs Studium“ am Campus Duisburg statt.

In vier kurzen Vorträgen zu den Themen Zeitmanagement, Prüfungen & Stressbewältigung, Motivation und Lerntechniken lernst du Tipps und Tricks für den Studienalltag kennen.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Dozent/innen der parallel laufenden Kurse berücksichtigen den Thementag bei ihrer inhaltlichen Planung, so dass Du problemlos an der Veranstaltung teilnehmen kannst.

Die genauen Uhrzeiten findest du ab Mitte 2018 unter http://udue.de/myself.

Mehr Infos:
www.uni-due.de/mint
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Lernen in Bremen = IF und IS: Jetzt anmelden!

Kursangebot

Beide Sommerunis richten sich an Studentinnen aller Hochschularten und aller Fächer sowie an Frauen, die sich weiterbilden möchten. Es gibt rund 50 Kurse mit Inhalten der Ingenieurwissenschaften und der Informatik vom Studieneinstieg über Grundlagen bis zu Spezialthemen. Workshops zu Beruf und Karriere runden das Programm ab.

Im Programm sind Lehrveranstaltungen u. a. zu Modellierung und Datenanalyse, Mobilitätskonzepte, Programmierung (für Profis und für Einsteigerinnen), Werkstoffen, Stoff- und Energieströmen, Patentmanagement, Nachhaltigkeit, Web-Technologien, Visualisierung, Datenschutz und Sicherheit, Robotik und technischen Netzen, Datenbanksystemen, Höchstleistungsrechnen, Betriebssystemen, Projekt- und Qualitätsmanagement, Schreib- und Präsentationstechniken, Führungsstrategien, Kommunikation sowie Interkulturellen Kompetenzen.

Lernen intensiv und in kleine Gruppen

Der Unterricht findet in kleinen Gruppen durch internationale Dozentinnen aus Wissenschaft und Praxis statt. Teilnehmerinnen können Wochenkurse und halbwöchige Angebote besuchen und Leistungsnachweise sowie Credit Points erwerben. Unterrichtssprachen sind Deutsch oder Englisch.

Das Orgateam in Bremen erwartet Teilnehmerinnen von Universitäten und Fachhochschulen aus dem In- und Ausland, außerdem Abiturientinnen und Fachfrauen.

Fokus 2018: „Geschlechterpolitik und Ingenieurinnen-Arbeit“

Der Fokus bezieht sich auf die Aspekte Gender, Geschlechtergerechtigkeit, Informatik und Ethik. Zugleich finden Vorträge rund um Studium, Beruf und Karriere statt. Firmen mit geschlechtersensiblen Organisationskonzepten und Personalmanagementstrategien, die Ingenieurinnen erfolgreich auf ein breites Spektrum an Führungspositionen bringen, präsentieren ihre Best Practices.

Teilnahme

Wann? 6. bis 24. Aug. 2018
Anmeldeschluss: 24. Jul. 2018

Beide Sommerunis können kombiniert werden. Die Anmeldegebühr beträgt einmalig 40,- EUR für zwei Wochen für Studentinnen und Nicht-Erwerbstätige; die Gebühr beträgt 60,- EUR für alle drei Wochen.

Der Teilnahmebeitrag beträgt für erwerbstätige Frauen 40,- EUR pro Tag.

Während der gesamten Zeit steht eine kostenlose Kinderbetreuung zur Verfügung.

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21. internationales Sommerstudium Informatica Feminale
Kursangebote aus der Informatik
Anmeldung: www.informatica-feminale.de

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10. internationale Ingenieurinnen-Sommeruni
Kursangebote aus Elektrotechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik
Anmeldung: www.ingenieurinnen-sommeruni.de

Außerdem

Zusätzlich bieten Exkursionen zu Forschungsinstituten, technischen Unternehmen sowie zu Kulturinstitutionen Eindrücke vom Land Bremen und dem Nordwesten Deutschlands.

Verschiedene Firmen und Institutionen werden sich zudem im Laufe der drei Wochen bei den Sommerunis vorstellen und Kontakte zu engagierten Studentinnen oder neuen Mitarbeiterinnen suchen.

Anmeldungen und Bestellungen von kostenlosen Flyern sind über die Websites möglich.
Bitte weitersagen!

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Workshop: Genderforschung in MINT

Aus meinem Posteingang…

Der Workshop „Genderforschung in MINT“ findet am 19. Juli 2018 in Freiburg statt.

Dieser ist der zweite von drei Workshops, die im Rahmen des BMBF geförderten Projekts „Gendering MINT digital – Opens Science aktiv gestalten“ im Verbund der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Hochschule Offenburg und der Humboldt-Universität zu Berlin, durchgeführt werden.

Der erste Workshop fand am 15.03.2018 unter dem Titel „Gendersensitive Didaktik und Digitalisierung“ statt.
Die Workshopreihe wird durch ein abschließendes Symposium in Berlin abgerundet.

Infos zum Workshop:
www.genderingmint.uni-freiburg.de/index.php/workshops/workshop-2

Quelle:
www.kompetenzz.de/Aktuelles/Veranstaltungen/2018/Juli/Workshop-Genderforschung-in-MINT

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Was will ich…? Magazine für Schülerinnen und Schüler

Aus meinem Posteingang…

„Was will ich…?“

Die automatische Vervollständigung der Google-Suche schlägt vor:

  • Was will ich werden
  • Was will ich studieren
  • Was will ich wirklich

Um Schülerinnen und Schülern bei der Suche nach einer Antwort zu unterstützen, hat „Komm, mach MINT.“ fünf Broschüren zur Berufsorientierung herausgegeben, die kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden können.

Lehrkräfte können außerdem auf (erst mal) zwei Handreichungen zum Einsatz der Broschüren im Unterricht zurückgreifen. Weitere Handreichungen sind in Planung.

1. Mathematik-Broschüre | Die Summe deiner Berufsmöglichkeiten

BroschürentitelAuszubildende, Studentinnen und Mathematikerinnen berichten von ihrer Leidenschaft für Mathematik und zeigen, warum sich eine Ausbildung oder ein Studium in jeder Hinsicht lohnt.

Mehr:
http://material.kompetenzz.net/komm-mach-mint/schuelerinnen/mathematik-broschuere.html

2. Informatikbroschüre | Facettenreiche Berufe in der Informatik

Informatik ist spannend und abwechslungsreich! Auszubildende, Studentinnen und Berufstätige stellen ihre Informatikkarrieren vor. Diese Broschüre zeigt, wie viele interessante Bereiche es in der Informatik gibt.

Mehr:
http://material.kompetenzz.net/komm-mach-mint/multiplikatorinnen/informatikerinnenbroschuere.html

3. Naturwissenschaften-Broschüre | Berufsperspektiven in den Naturwissenschaften

Zwanzig Naturwissenschaftlerinnen verschiedenster Disziplinen berichten von ihrem Alltag in Ausbildung, Studium und Beruf, von spannenden Projekten, neuen Forschungsansätzen, ihrem beruflichen Werdegang und ihren Zielen.

Mehr:
http://material.kompetenzz.net/komm-mach-mint/schuelerinnen/naturwissenschaften-broschuere.html

4. Technikbroschüre | Vielseitig – Praktisch – Cool

Die Broschüre gibt Einblick in den spannenden Ausbildungs-, Studien- und Berufsalltag von Ingenieurinnen. Die facettenreichen Portraits werden durch jede Menge Hintergrundinformationen zu den einzelnen Fachgebieten, Hinweisen zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sowie Tipps und Links zur vertiefenden Lektüre ergänzt.

Mehr:
http://material.kompetenzz.net/komm-mach-mint/multiplikatorinnen/technikbroschuere.html

5. Energiebroschüre | Energiegeladen in die Zukunft

In der Broschüre werden spannende berufliche Perspektiven im Berufsfeld Energie vorgestellt. Auszubildende, Studentinnen, Ingenieurinnen und Forscherinnen geben Einblick in ihre Energieberufe und die damit verbundenen Möglichkeiten.

Mehr:
http://material.kompetenzz.net/komm-mach-mint/schuelerinnen/energiebroschuere.html

Für Lehrkräfte

Einsatz der Technik-Broschüre im Unterricht | Handreichung für Lehrkräfte

Titelbild Lehrkraft-Handreichung InformatikDie Handreichung bietet Lehrerinnen und Lehrern Unterstützung, um die Berufsmöglichkeiten in der Technik an Schülerinnen und Schüler zu vermitteln.

Mehr:
http://material.kompetenzz.net/komm-mach-mint/multiplikatorinnen/einsatz-der-technik-broschuere-im-unterricht-eine-handreichung-fuer-lehrkraefte.html

Einsatz der Informatik-Broschüre im Unterricht | Handreichung für Lehrkräfte

Die Handreichung bietet Lehrerinnen und Lehrern Unterstützung, um die Berufsmöglichkeiten in der Informatik an Schülerinnen und Schüler zu vermitteln.

Mehr:
http://material.kompetenzz.net/komm-mach-mint/multiplikatorinnen/handreichung-informatik-lehrkraefte.html

 

Links

Quelle: www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Was-will-ich-Magazine-zur-Berufswahl
Material: http://material.kompetenzz.net/komm-mach-mint

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Studie: Was die Deutschen über Technik denken

Aus meinem Posteingang…

Das TechnikRadar von acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und Körber-Stiftung) zeigt aktuelle Daten. Die repräsentative Studie, die am 25. Mai 2018 in Berlin vorgestellt wurde, soll jetzt regelmäßig durchgeführt werden und mögliche Fehlentwicklungen des technologischen Wandels sichtbar machen.

Einige Ergebnisse sind unten aufgelistet. Wenn es um den Nutzen von Technik geht, denken die Befragten zuerst an die Gesellschaft:

  • 73,7 % meinen, dass Technik mit gesellschaftlichen Werten wie Umweltschutz und Gerechtigkeit im Einklang stehen soll.
  • 24,9 % finden technische Neuerungen nur dann gut, wenn sich daraus persönliche Vorteile ergeben.
  • 24,6 % gehen davon aus, dass sie mehr Probleme löst als sie schafft.
  • 32,9 % der Deutschen erwarten, dass Herausforderungen wie Hunger, Armut und Klimawandel mit technischer Hilfe gelöst werden können.

Mehr Infos:
www.acatech.de/de/aktuelles-presse/presseinformationen-news/news-detail/artikel/neue-studie-zeigt-was-die-deutschen-ueber-technik-denken.html

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Ran an die Sommerunis! Informatica Feminale

Es ist eröffnet! Die Anmeldungen können starten.

Klickt Euch durch, sucht Euch aus den spannenden Sachen was aus – ich hab auch schon was!

Das ganze Programm

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Bremen

Screenshot

Anmeldungen für Bremen:
www.informatica-feminale.de/re/de/Anmeldung.php

Freiburg

Screenshot

Anmeldungen für Freiburg:
scientifica.de/bildungsangebote/informatica-feminale-bw/informatica-feminale-bw-2018/if-kurse-2018

Besondere Empfehlungen

Bremen:

Freiburg:

 

Warum diese Kurse? Naja, wenn alles klappt, sehen wir uns da ;-)

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Beuth Hochschule für Technik Berlin: Promotionsstipendien

Aus meinem Posteingang…

„Zur Förderung von kooperativen Promotionen vergibt die Beuth Hochschule zweimal jährlich Promotionsstipendien an hochqualifizierte Absolventinnen und Absolventen für die Vorbereitung sowie die Zwischen- und Abschlussfinanzierung von Promotionsvorhaben. Die Auserwählten erhalten für 12 Monate ein Stipendium in Höhe von 1.250,- EUR im Monat. Eine einmalige Verlängerung des Stipendiums um ein weiteres halbes Jahr ist auf Antrag möglich.

[…] Bewerbungen können zweimal jährlich zum 15. Januar und 30. Juni […] eingereicht werden. […] Gewünscht – aber keine Bedingung – ist ein Forschungsthema, das in Zusammenhang mit der Hochschulstrategie Stadt der Zukunft steht.“

Mehr Infos:
www.beuth-hochschule.de/promotionsstipendium

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