Methoden und Techniktipps

Kurzbericht: TrainerKongress im Mai

ScreenshotDer Kongress war wieder voller Impulse und Inspirationen, Austausch und auch Spaß (Außerirdische zeichnen!) – was will man mehr?

Diesmal hat mich besonders die Sammlung von Tipps beeindruckt, die in Kleingruppen zum Einstieg entstanden sind. Thema: Online-Workshops (Trainings, Seminare, …). In 6 Minuten kurz gegenseitig vorstellen, Tipps finden, 2 bis 3 davon ins Plenum bringen (d. h. auf eine gemeinsame Ergebnisseite in Padlet). Und zwar in REIMFORM! Was für ein Opener, wo ich doch noch im Jetlag war vom Urlaub, wo ich ausgeschlafen habe ;-)

Lief alles gut, ein paar Tipps zum Thema Screencasting habe ich mir rasch notiert.

Handgeschriebene Zettel mit Modell und Antworten auf ÜbungsfrageUnd last but not least die erste Session mit „Munterrichtsmethoden“: Wie immer waren ein paar neue Ideen dabei. Einige von der Art kenne ich durch verschiedene Rezensionen in der Zeitung (und der Workshop war nochmal besser, weil live und interaktiv):

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Bilderbücher auf Ukrainisch als PDF

Kostenlos: Vorlesen & verteilen

Blau-gelbes KreideherzAb sofort gibt es diese 4 Bilderbücher auf Ukrainisch als Download:

  • Kleiner Dachs & großer Dachs – Der riesengroße Streit von Annette Herzog und Olga Strobel, Penguin JUNIOR
  • Minus Drei wünscht sich ein Haustier von Ute Krause, cbj Verlag
  • Platz da, ihr Hirsche! von Stephanie Schneider und Susan Batori, Penguin JUNIOR
  • Der kleine Drache Kokosnuss – Mein Bildwörterbuch von Ingo Siegner, cbj Verlag

Zu finden sind sie unter:
www.penguinrandomhouse.de/Bilderbuch-Kino-Unsere-liebsten-Charakter-ganz-gross/aid89615.rhd#Bilderbuchkinos-auf-Ukrainisch

Weitersagen!

Wie kommen die Geschichten nun zu den jungen Geflüchteten aus der Ukraine? Hier ist Mithilfe gefragt! Weitersagen! Machen wir gemeinsam das Angebot so bekannt wie möglich, damit möglichst viele Vorlesende, engagierte Helfer:innen und auch Buchhandlungen erreicht werden können.

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Gemeinsam für Kids

Bei der Verlagsgruppe rannte der im Börsenblatt erschienene Artikel „Ukrainische Kinder brauchen Bücher, Bücher, Bücher!“ sozusagen geöffnete Türen ein. Die Planung, Bilderbücher ins Ukrainische übersetzen zu lassen, war schon im vollen Gange. Und so ist das Angebot jetzt da.

Helferinnen

Übersetzt haben die Bücher Olga Strobel, Lesya Skintey und Olha Rachynska. Olga Strobel dazu:

„Über Nacht wurden ukrainische Kinder der Möglichkeit beraubt, beschützt und unbeschwert in ihrem Heimatland aufzuwachsen. […] Ihnen zu helfen […] hat für mich, gebürtige Ukrainerin, in diesen schweren Zeiten die oberste Priorität.

Liebevolle, lustige Geschichten, vorgelesen in ihrer Heimatsprache, spenden den geflüchteten Kindern ein Stück weit Geborgenheit, geben Halt und lenken sie von den düsteren Gedanken ab. […] Und wenn wir damit die traurigen Kinderaugen zum Leuchten bringen – selbst für die kurze Vorlesezeit – wäre das schon ein kleiner Sieg des Lichts über die Dunkelheit.“

Auch Verlagsleiterin Susanne Krebs war sofort begeistert:

„Wir möchten möglichst schnell etwas tun, um den vielen ukrainischen Kindern bei uns das Ankommen zu erleichtern, zumindest so, wie wir es halt können: mit Geschichten.

Bilderbücher zum Download bieten sich da besonders an und können vielleicht mit Unterstützung von Helfenden für tröstliche Vorlesesituationen genutzt werden und Sprachlosigkeiten aufbrechen. Wir haben Titel gewählt, die auch ein bisschen ins Grundschulalter hinein wirken können, wie z. B. das Bildwörterbuch von Ingo Siegners Kleinem Drachen Kokosnuss, mit dem elementare Begriffe zweisprachig erschlossen werden können. Auch „Minus Drei wünscht sich ein Haustier“ von Ute Krause kann etwas ältere Kinder mit ansprechen. „Platz da, ihr Hirsche!“ von Stephanie Schneider und Susan Batori hat eine schöne, Gemeinsamkeit stärkende Botschaft, und „Kleiner Dachs und großer Dachs“ von Annette Herzog und Olga Strobel ist sogar gleich begeistert von der Illustratorin selbst übersetzt worden […].“

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Schöne und Unbekannte

Pflanzen

ScreenshotMai! Mein Vorfreudemonat auf Sommer und Urlaub. Die Zeit, wo die Bäume zeigen, dass sie noch leben. Da ich jetzt endlich mal ins Grüne fahre, wieso nicht auch mal an anderes Grünzeug denken und ihnen einen kleinen feinen Artikel widmen? Bittesehr.

Wo waren wir? Ach ja: „Die Zeit, wo die Bäume zeigen, dass sie noch leben.“ Und das nicht nur hier bei uns, sondern auch in Übersee. Genaugenommen Australien.
Red Tingles

Bäume: „Einen schöneren Baum findet man nicht.“, Bill Bryson in seinem Australienbuch. Den Baum musste ich mir natürlich mal ansehen. Und… naja… für einen Eukalyptus ist er echt ganz hübsch. Und ENORM GROSS :-)

Landschaft

Diese Bäume stehen natürlich irgendwo in einer Landschaft. Apropos Landschaft…
In Australien gibt es eine einzigartige Gebirgskette, erst in den 1980ern entdeckt. Wie cool ist das denn?

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Bungle Bungles

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Mechanik und Physik des Windes und der Kraft: Strandbiester

Selbstlaufende Konstruktionen

Besonders schön ist Physik, wenn sie spielerisch aussieht. Oder künstlerisch aufgegriffen wird. Und wenn dann noch solides Handwerk dazu kommt, in dem die Mechanik in ihrer schönsten Form ineinandergreift, dann fange ich an zu träumen.

Wer träumt mit?

Sceenshot

Die Strandbiester aus den Niederlanden haben viele Beine, können fliegen und sind einfach ein Hingucker. Die Nordsee sieht sowas sicher auch nicht alle Tage!

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Nicht nur die Fotos sind beeindruckend, im Bewegtbild erschließt sich erst der ganze Spaß (inklusive deutlicher Tonspur der Meeresbrise):
www.strandbeest.com/evolution/volantum

Mehr Infos

Zur Evolution und Genese sowie zu den Verwandtschaftsverhältnissen der Biester gibt es hier noch mehr zu erfahren:
www.strandbeest.com

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Richtig gut SW bauen, wie beim Gärtnern

Der pragmatische Programmierer

Cover„Bei der Programmierung geht es darum, zu versuchen, die Zukunft weniger schmerzhaft zu gestalten.“ Dieses Zitat aus dem Geleitwort bringt auf den Punkt, warum man das Buch lesen sollte.

Es ist eines dieser seltenen Fachbücher, die ich nach Jahren immer noch im Regal stehen habe (die erste Auflage). Und immer wieder versucht bin, sie anderen ins Regal zu stellen. Jetzt ist die Jubiläumsausgabe da.

Ziel der Autoren ist, die Freude am Programmieren (wieder) zu wecken. Unabhängig von bestimmten Sprachen, Vorgehen oder Frameworks werfen die beiden einen Blick auf das, was gut funktioniert. Wie man Leute zu gutem Handwerk verhilft und Teams zu einem guten Klima verhilft.

Erläutert werden neben Best Practices auch Fallstricke. Gute Beispiele und interessante Analogien machen das Buch außerdem zu einer Fundgrube für Argumente in Gesprächen mit verschiedenen Stakeholdern. Übungen aus den Abschnitten werden im Anhang durch Lösungen bzw. Lösungsvorschläge ergänzt.

Zielgruppe: Leute, die nicht nur den Arbeitstag rumkriegen möchten, sondern stolz auf ihr Werk sein möchten. Und die keine Scheu haben, einmal Aufgebautes mit der Zeit auch immer wieder anzupassen.

Was macht das Buch aus?

„Pragmatisch“ ist m. E. nicht der treffendste Begriff dafür. Eher geht es darum, wirklich gute Programmierarbeit zu leisten, die robust ist und sich immer mit dem Fluss der Welt anpassen lässt.

In diesem Sinne lautet die Analogie für das Programmieren viel mehr Gartenbau als Hausbau: Man bereitet den Boden, macht es Schädlingen schwer und sieht zu, wie sich das große Ganze entwickelt. Wildwuchs ist schnell im Blick und wird sanft in die richtigen Bahnen gelenkt. Und am Ende kann man die Hängematte auspacken und genießen, was man geschaffen hat.

Aus dem Vorwort der Jubiläumsausgabe (eher frei zitiert):

20 Jahre sind in Bezug auf Software viele Lebensalter. […] Gleichzeitig haben 20 Jahre keinerlei Auswirkungen auf den gesunden Menschenverstand. Die Technologie mag sich geändert haben, die Menschen nicht. Praktiken und Ansätze, die damals eine gute Idee waren, sind auch heute noch gut. […] Ergänzt werden die überarbeiteten Teile durch Inhalte, die die sich verändernden Einstellungen und Umgebungen reflektieren: Von der agilen Bewegung […] über eine steigende Akzeptanz funktionaler Programmiersprachen bis hin zur Berücksichtigung von Privatsphäre und Sicherheit. […]

Fazit: Unbedingt (wieder) empfehlenswert. Mit Anspruch an das eigene Berufsethos.

Themen: Wie man…

  • … den Verfall von Software bekämpft (Entropie)
  • … flexiblen, dynamischen und anpassungsfähigen Quelltext schreibt
  • … das eigene Handwerkszeug optimal nutzt
  • … sich vor Sicherheitslücken schützt
  • … Probleme bei nebenläufigem Code löst
  • … Teams bildet
  • … effektiv testet
  • … Anwender:innen begeistert
  • Anforderungen und (unlösbare) Rätsel
  • Persönliche Verantwortung
  • Architekturtechniken
  • Orthogonalität & Umkehrbarkeit
  • Zeitliche Kopplung
  • Geschwindigkeit: Leistungsfähigkeit von Algorithmen
  • (Falsche) Zustände
  • Aktoren und Prozesse
  • Design by Contract
  • Ressourcen balancieren
  • Programm vs. reale Welt
  • Prototypen & PostIts
  • Schlauer werden: Wissensportfolio
  • Kommuniziere! Schreiben, reden, …

 

Die Rezension zur älteren Ausgabe in der Zeitung: Pragmatisch diesseits und jenseits der Logik

David Thomas und Andrew Hunt: „Der pragmatische Programmierer. Für Einsteiger, fortgeschrittene Programmierer und alte Hasen“. Hanser 2021. 39,99 EUR. ISBN 978-3-446-46384-4.

Website zum Buch: https://pragprog.com/titles/tpp20/the-pragmatic-programmer-20th-anniversary-edition

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Interview mit Physikerin

Vorbild

Warum kennen wir mehr berühmte Physiker als Physikerinnen? Warum wählen weniger Mädchen Physik als Studienfach? Wie können Schülerinnen für die Physik begeistert werden?

Solchen Fragen widmet sich Prof. Dr. Cornelia Denz nicht nur wissenschaftlich, sondern auch ganz praktisch: Sie gründete in Münster ein Experimentierlabor, kurz MExLab Physik.

Im Interview mit dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf Münsterland reflektiert sie über Diversität und Vielfalt, Rollenbilder und Vorurteile, die Sichtbarkeit von Frauen und die Bedeutung der Pubertät für das naturwissenschaftliche Interesse von Jugendlichen.

Komplettes Interview:
www.competentia.nrw.de/kompetenzzentren/kompetenzzentrum_Muensterland/aufgaben/Vorbildfrauen/10_Vorbildfrauen_CorneliaDenz.pdf

Quelle: Newsletter 31.3.2022 / BerufsWege e.V.

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Sumsisumm… Aktion

Wir tun was für Bienen

Artenvielfalt, ein wichtiger Faktor gegen eine übermäßige Klimaänderung. Und Bienen gehören dazu. Deswegen empfehle ich heute diese Aktion.

Bienen füttern

ScreenshotWer dann den vielen Bienen selbst helfen möchte, kann beim bundesweiten Pflanzwettbewerb mitmachen und dabei noch was gewinnen.

Aktionsende: 31. Jul. 2022

Wie?

  • Einzel- oder Gruppenaktionen starten
  • Flächen mit NEUEN Pflanzen bepflanzen (Ausnahme: Kategorie „Bestehende Naturgärten“)
  • Heimische Pflanzenarten nutzen: möglichst ausschließlich, mindestens jedoch 75 Prozent
  • Natürliche Strukturen schaffen, z. B. Steine, Totholz, Sand, Wasser
  • Text und Fotos hochladen
  • Über Aktion informieren und für Außenwirkung sorgen (z. B. Pressearbeit, Posts in den Social Media, Infoabend, Blog)

 

Wettbewerbskategorien

  • Balkone, Terrassen, Dachgärten, vertikale Gärten
  • Privatgärten klein (< 500 m2)
  • Privatgärten groß (> 500 m2)
  • Firmengärten
  • Kleingartenparzellen
  • Schul- und Jugendclubgärten
  • Kita-Gärten
  • Kommunale Flächen
  • Vereinsgärten, Liegenschaften von Verwaltung, Kirche etc., Sonstige
  • Bestehende Naturgärten (Pflege und Infoarbeit)
  • Extrapreis: Musik für den Bienenschutz

 

Mehr Infos:

https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html
Rezension Sumsisumm…Taschenkalender

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Sumsisumm…Taschenkalender

Bienenkalender

CoverJeder Monat im Kalender ist einer (Wild-)Bienenart gewidmet. Es gibt Infos zum Aussehen, zum Lebensraum und zu Gewohnheiten.

Bisher wusste ich z. B. gar nicht, dass Bienen die Farbe Rot nicht erkennen können und daher am liebsten die blauen und gelben Blüten anfliegen. Oder dass die Dunkle Erdhummel zur Gattung der „Echten Bienen“ gehört. Oder dass die Holzbiene mit bis zu 28 mm Größe die größte unserer Wildbienen ist. Und ich habe entdeckt, wo die Biene ihre 5(!) Augen hat. Und gelernt, dass Hummeln eine Art von Biene sind – BRRRRRUMMMMM ;-)

InhaltsseiteDie handgezeichneten Illustrationen sind naturgetreu und informativ. Es gibt immer auch eine Skizze in Originalgröße, dazu vergrößerte Abbildungen. Damit kann man gleich in die Natur gehen oder (eigene) Fotos damit abgleichen, um z. B. die Art zu bestimmen. Die Texte sind fundiert und nutzen umfangreiche Quellen wie trachtfliessband.de oder www.wildbienen.info zurück.

Praktische Wochenübersichten, liebevoll angereichert mit Bienenmotiven, bieten Platz zum Planen. Als Bonus gibt es noch heraustrennbare Postkarten.

Fazit: Als Geschenk für Bienenfreunde oder als hübscher Jahresplaner, der Buchkalender taugt gut als Begleiter für 2023.

Themen

  • Wildbienen-Porträts
    • Frühlings-Pelzbiene
    • Rote Mauerbiene
    • Dunkle Erdhummel
    • Holzbiene
    • uvm.
  • Bienenverhalten rund ums Jahr
  • Aussehen, Lebensraum und Gewohnheiten von Wildbienen

„Bienenkalender 2023“. Taschenkalender Landwirtschaftsverlag 2022. 18,- EUR. ISBN 978-3-7843-5718-8.

Mehr Infos:

Zeitungsartikel: Sumsisumm… Aktion
https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html

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Women in Tech: Reisestipendien

Chance für Studentinnen

Das Chancengleichheitsteam des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) vergibt Reisestipendien an Informatikstudentinnen. Für die Stipendiatinnen geht es 2022 auf gleich zwei Tech-Konferenzen:

  • Europas größte Women in Tech Konferenz in Amsterdam und
  • die erste Women in Tech Konferenz am HPI in Potsdam.

Der Austausch untereinander und universitätsübergreifend kann die Studentinnen in ihren Karrierewegen unterstützen. Der Fokus liegt bei den Stipendien auf Inspiration, Future Skills und den gemeinsamen Austausch über Karrierewege, Erfahrungen, Herausforderungen und Ziele.

Die Women in Tech Konferenz richtet sich an alle, die in modernen Arbeitskulturen die Chance sehen, mehr Chancengleichheit und Diversität im IT-Sektor zu erreichen.

Bewerbungsschluss auf die Stipendienplätze: 24. Apr. 2022

In den PDFs sind Details zu den Reisestipendien und zur Future Work Konferenz in Potsdam zu finden.

 

Women in Tech: Scholarships

The Equality Team of the Hasso Plattner Institute (HPI) awards travel scholarships to female computer science students. This year, the scholarship recipients will travel to two tech  conferences: Europe’s largest Women in Tech conference in Amsterdam and the first Women in Tech conference at HPI in Potsdam. Exchanging ideas with each other and across universities can support female students in their career paths and focus the scholarships on inspiration, future skills and sharing career paths, experiences, challenges and goals. The Women in Tech conference is for everyone who sees modern work cultures as an opportunity to achieve more equality and diversity in the IT sector.

Deadline for applications for the scholarships: April 24 2022

PDFs contain details about the travel scholarships and about the Future Work Conference in Potsdam (page 2 in English, for each).

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Suchen zu Ostern: Wörterfinden-Spiel als soziales Event

Suchspiel mit Buchstaben

Beispiel-Ergebnis erfolgreich beim 3. VersuchGerade zu Ostern ist das Suchen ja mega-beliebt! Hier mal eine andere Art von Anregung dazu.

In diesem Jahr taucht wieder mal ein Hype im Web auf: wordle. Das ist eine feine kleine Website, auf der man jeden Tag ein Wort raten kann. EIN Wort! Ein einziges Wort!

Anzeige der statistische Werte und des Countdown bis zur nächsten RundeHat man den Versuch des Tages – egal ob erfolgreich oder nicht – abgeschlossen, muss man bis zum nächsten Tag warten, bis ein neues Worträtsel kommt.

Die Tastatureingabe erfolgt per Maus. Und die eingeblendete Tastatur zeigt an, welche Buchstaben schon entdeckt sind, welche nicht reingehören und welche noch zur Verfügung stehen.

Ist das nicht langweilig?

Nö. Das ist recht ungewöhnlich. Und macht das Ganze zu so einer Art Cliffhanger.

So kommt auch der soziale Aspekt rein: Am Ende bekommt man das Angebot, das Ergebnis zu teilen. Und damit kann man sich dann schön mit der eigenen Filterblase vergleichen.
Beispiel-Ergebnis erfolgreich beim 5. VersuchBei dem Versuch von heute muss ich mich wahrlich nicht verstecken: 3 Wörter eingetippt, Lösung eingeloggt. Hey-ya!

 

Zum Spiel:
www.powerlanguage.co.uk/wordle

Noch ein Beispielergebnis - Chunk
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Checker: Kontrast auf Websites testen

Barrierefreiheit umsetzen

Farbfehlsichtige und sehbehinderte Website-Gäste können Farben nicht oder nur eingeschränkt identifizieren und unterscheiden. Sie verstehen deshalb oft schwerer, welche Information über eine (veränderte) Farbe transportiert wird. Eine zusätzliche Hervorhebung ist nötig.

Eine Webseite mit guten Kontrasten hilft nicht nur seheingeschränkten Menschen, sondern ist für alle nutzerfreundlicher. An gute Farbkontraste kann man am einfachsten von Anfang an denken.

Wie umsetzen?

Farbe als Informationsträger

Information sollte nicht nur über Farbe vermittelt werden. Klassisches Beispiel dafür ist ein Schaubild mit einigen Kurven: Die Kurven sollten sich nicht nur über die Farbe unterscheiden, sondern auch dadurch, dass eine Kurve beispielsweise gestrichelt, die andere gepunktet dargestellt wird.

Gute Farbkontraste

Falls Grafiken angezeigt werden, brauchen auch diese ausreichende Kontraste. Ähneln sich Vordergrund- und Hintergrundfarbe in der Helligkeit, haben sie wahrscheinlich zu wenig Kontrast. Gemeint sind keine Fotos, sondern Symbole, Schaubilder oder Diagramme.

Checker

Screenshot

Die Qualität von Kontrastgebung lässt sich online oder z. B. mit dem Colour Contrast Analyser überprüfen. Das kostenfreie Tool lädt man herunter und wählt im Bereich Foreground mit der Pipette die Vordergrundfarbe aus, dann im Bereich Background die Hintergrundfarbe.

Das Kontrastverhältnis sollte über 4,5:1 liegen, damit die Anforderung erfüllt und der Kontrast für seheingeschränkte Menschen wahrnehmbar ist.

Weitere Informationen

Wer mehr erfahren möchte, liest diesen Artikel:
Barrierefreie Kontraste (11/2020) / tollwerk.de.

Mehr Infos

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Mal wieder was zusammen machen?

Einsamkeit überwinden – Freunde finden

Cover HomeStudying, HomeOffice, Kontaktverbote… das Gefühl der Einsamkeit ist in der Mitte von uns allen angekommen. OK, es war vorher schon da, jeder Mensch fühlt sich mal einsam. Andere Faktoren neben einer Pandemie – Alter, Trennung, Umzug, Krankheit, Jobwechsel – sind weitere Ursachen für das ungute Gefühl.

Modernes Leben verstärkt die Tendenz zum „Einbrödeln“. Lebenslange Kontakte mit denselben Leuten werden in einer mobilen und flexiblen Welt zur Seltenheit. Schwups, schon ist die Gefahr der Vereinsamung gegeben. Die Einsamkeit kommt nach Hause. Blöd. Und außerdem ist es krass ungesund (true fact, wissenschaftlich bewiesen): Depressionen, Alkoholsucht, Demenz, Immunkrankheiten oder Herzkreislauferkrankungen. Damit lohnt ein Blick auf das Thema nicht nur jetzt, sondern sowieso.

Das Buch zeigt erst einmal, wie Einsamkeit und Einsamkeitsgefühle überhaupt entstehen. Hat man das verstanden, kann man dem Problem viel besser begegnen, wie so oft. Ein paar Fragen helfen dabei, das Thema in den Griff zu bekommen:

Wie entsteht Einsamkeit?
Was kann man tun, wenn die Einsamkeitsgefühle überhand nehmen?
Wie gelingt es, neue Kontakte zu knüpfen?
Wie hält man Freundschaften lebendig?

Im hinteren Teil gibt es Hilfe zur Selbstreflexion, Modelle aus der Psychologie und viele Ideen für Handlungsoptionen.

Die Autorin ist Coach und Trainerin. Sie liefert in ihrem Ratgeber Instrumente, die dabei helfen, sich im ganz eigenen Tempo wieder hinaus in die Welt zu wagen. Aufgrund ihrer langjährigen und internationalen Erfahrung in verschiedenen Positionen, ihrer psychologische Ausbildung und ihrem Einfühlungsvermögen kann sich nicht nur Fakten liefern, sondern das Gefühl auch selbst gut reflektieren.

Highlight: Gut analysiert – hier kann man lernen, was eine gute und glaubwürdige Entschuldigung ausmacht. Zum Buch bietet die Autorin auch Arbeitsblätter zum Download an.

Fazit: Braucht Durchhaltevermögen beim Lesen (nicht nur leichtverdauliches Futter für’s Hirn), dabei sehr fundiert und durchdrungen von Praxiserfahrung. Mit viel Input für eigene Reflexion. Durchaus empfehlenswert.

Themen

  • Seelische und körperliche Auswirkungen
  • Selbstreflexion
  • Aktionsradius erweitern
  • Nächste Schritte planen
  • Qualität vor Quantität
  • Das Beste erwarten
  • Kontakt aufnehmen
  • Vertrauen aufbauen
  • Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®)
  • EASE: Kontrolle über mein Leben zurückgewinnen

Silke Weinig: „Einsamkeit überwinden. Freunde finden. Schritt für Schritt. Kontakte knüpfen und zurück ins Leben finden“. humboldt 2022. 19,99 EUR. ISBN 978-3-8426-4247-8.

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Software und Apps: Easter Eggs

Spaß mit den Entwicklungsteams

Ein Beispiel:
Screesnhot
Wenn man bei Google in die Suchmaske „do a barrel roll“ eingibt, dreht sich die ganze Trefferliste einmal, bevor sie erscheint. Und dann findet man noch mehr solcher Spielereien.

Woher kommt’s?

Jede Software (und vermutlich jede App), die was auf sich hält, hält versteckte Features bereit: Easter Eggs. Es können kleine Spielereien wie der Barrel-Roll oder sogar ganze Spielchen sein. Oder einfach ein witziger Inhalt. Gemeinsam ist ihnen allen, dass man das Tor zu ihnen erst öffnen muss, sozusagen. Denn der Weg dorthin ist versteckt.

Viel Spaß beim Suchen!

PS: Wer noch eins gefunden hat, darf gern per Email an zeitung.informatica-feminale(bei)web.de oder per Kommentar direkt hier beitragen.
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Aktuelle Daten zur Gleichstellung in D

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Das ifo-Institut bietet eine Erhebung, die zeigt, warum und wo genau die Gleichberechtigung in Deutschland weit hinter den besten europäischen Ländern zurückliegt.
ifo-Studie: www.ifo.de/publikationen/2022/aufsatz-zeitschrift/wo-steht-deutschland-2022-bei-der-gleichstellung-der

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Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) hat auf seiner Website eine Übersicht über den Stand der Geschlechtergleichstellung in Deutschland mit einem Fokus auf den Arbeitsmarkt (allgemein, nicht IT- oder ingenieurwissenschaftsspezifisch).
WSI-Infos: www.wsi.de/de/wsi-genderdatenportal-14615.htm

Quelle: Newsletter 31.3.2022 / BerufsWege e.V.

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SEACON 2022: Online-Konferenz zu Software-Engineering & Architecture

Hamburg virtuell

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Dieses Jahr finden die Sessions der SEACON nochmal online statt. Das ist eine gute Gelegenheit, hier mal kostengünstig reinzuschnuppern.

Da ich die Konferenz seit 2010 kenne, kann ich das nur empfehlen. Es gibt immer eine Reihe aktueller Impulse, das Programm ist breit aufgestellt. Vie People Management, Architekturfragen und weitere Technikthemen (wie KI). Agile Arbeit, Projektmanagement, Anforderungsmanagement, Team-und Zusammenarbeit etc.

Termin

Wann? 18. und 19. Mai 2022

Teilnahmegebühr

Super Early Bird: 8. Apr. 2022
Bis zu diesem Termin gibt es besonders günstige Tickets
Early Bird: 6. Mai 2022
Bis zum 6. Mai gibt es einen kleineren Rabatt auf das Konferenzticket

Es gibt außerdem ein „3 für 2“-Angebot, wenn sich 3 Personen anmelden, müssen nur 2 Personen zahlen.

Mehr Infos
www.sea-con.de/seacon2022/programm/konferenzprogramm

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Musik für Hoffnung

Musikvideo „Wozu sind Kriege da?“ (feat. Lindenberg)

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Aus aktuellem Anlass, Musik & Frieden.

Videos – Wozu sind Kriege da:

 

Video und Lyrics – Give peace a Chance:

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Tierisches Glas

Radiolarien

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Das sind auch als Strahlentierchen bekannte Kleinlebewesen. Sie leben im Ozean und wurden früher manchmal auch als Gittertierchen bezeichnet. Die einzelligen Meereslebewesen besitzen kunstvolle, glasartige Gehäuse.

Der Name Strahlentierchen kommt von den strahlenförmig nach außen gerichteten, feinen Plasmafäden (Axopodien), mit Hilfe derer die Radiolarien Kleinorganismen erbeuten.

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Die Gehäuse der Tierchen sind wirklich hübsch.

Fasziniert bin ich von der Fragilität der kleinen Racker: Radiolarien sind schwer zu beobachten und zu fotografieren, weil sie überaus fragil und kurzlebig sind. Ihr Leben ist so flüchtig, dass sie in Sammelbehältern nur kurz lebendig gehalten werden können. Noch gefährlicher ist für die Radiolarie das Mikroskopieren, wo sie zwischen Objektträger und Deckglas gequetscht wird. Da muss man dann hilflos zuschauen, wie das farbenfrohe Leben aus den empfindlichen Meeres-Märchenprinzessinnen verschwindet – ein anschauliches Beispiel für die tragische Vergänglichkeit des Lebens…

Ähm… schweife ich ab? Fasziniert bin ich jetzt jedenfalls. Und wünsche den kleinen Kerlen jede Menge Ozean um sich rum. Macht’s gut für heute!

Mehr Infos:

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Drei Mädels auf dem Markt

Unsere Hamburger Wochenmarkt-Küche

CoverDie Liebe zu Hamburg, zu verschiedenen Zutaten und zu gutem Essen verbindet drei Freundinnen: Nicola, Cornelia und Meike lieben es, auf den Wochenmarkt zu gehen. Die drei haben sich inspirieren lassen vom saisonalen Angebot, haben viel gekocht, sehr viel gezeichnet und sehr, sehr viel gelacht. Mit dem Buch wollen sie Neugier und Freude wecken: Am Einkaufen auf dem Markt, am Leutegucken und natürlich am gemeinsamen Kochen und Essen.

Zarte Kräuter, zu kleinen Sträußchen gebunden, saftige Tomaten, süß duftende Erdbeeren, ein Schnack im Vorübergehen – ein Fest für die Sinne! Und in den Pausen, wenn Nicola ihr Skizzenbuch herausholt, bekommt der Markt seine ganz eigenen Konturen und Farben. Bei einer der Espresso-Pausen entstand die Idee für das Kochbuch. Gegliedert nach Saison, findet man hier Rezepte, die ich sehr … hmm… modern finde. Soll heißen, sie haben mich immer mal wieder positiv überrascht – und mich nicht gelangweilt. Nach jeder „Saison“ gibt es die Seiten für die „PAUSE“, meist schön bunt und mit wenigen Wörtern gestaltet (u. a. Kräuter, Improvisieren, Vorräte, …).

InhaltsseiteSchön ist, dass alles recht einfach und überschaubar ist. Anfängerinnen-tauglich, würde ich mal sagen.

Wie man am Cover und am Bild der Inhaltsseite sieht, ist das Buch sehr schön bebildert. Immer wieder sind kleine Marktszenen eingestreut, mit kurzen Spotlights aus dem Leben, wie Mini-Comics. Seeeehr nett! Man ist sofort mitten drin im quirligen Marktleben.

Für Nordlichter hier ein paar der Märkte aus dem Buch (Bilder / Rezeptideen): Flottbeker Markt, Ottensen, Fischmarkt, Goldbekmarkt, Isemarkt :-)

Autorinnen

Nicola Maier-Reimer ist Illustratorin, Karikaturistin und Urban Sketcherin. Meike Stüber ist Stylistin, Autorin und leidenschaftliche Köchin. Cornelia Horn ist Kommunikationsdesignerin und gestaltet Konzepte.

Fazit: Wun-der-schön! Eindrucksvoll: Die Bilder! Die Rezepte! Die Liebe!

Themen

  • Saisonküche
    • März bis Juni
    • Juni bis September
    • September bis Dezember
    • Dezember bis März
  • Freundschaft
  • Lebenslust
  • Genuss

Nicola Maier-Reimer, Meike Stüber und Cornelia Horn: „Unsere Hamburger Wochenmarkt-Küche. Ein Kochbuch mit Skizzen von Hamburger Wochenmärkten“. JUNIUS 2021. 24,90 EUR. ISBN 978-3-96060-543-0.

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Frauen-Anteil in der IT stagniert

Still a man‘s world: Digitalbranche

Die VDI-nachrichten berichten: „Bitkom warnt: Frauenanteil in der IT-Wirtschaft stagniert“

Einen Tag vor dem Internationalen Frauentag hat der Bitkom Zahlen zum Frauenanteil in der Digitalbranche vorgelegt.

Die Digitalbranche bleibt klar hinter (meinen) Erwartungen zurück: 11 % der Unternehmen hat keine Frau in der Belegschaft. 76 % der Unternehmen hat einen Frauenanteil von weniger als 25 %. In 7 % der Firmen liegt der Anteil zwischen 26 % und 50 %. Das ergibt sich aus einer Studie des Bitkom.

1,2 Mio. Mitarbeitende sind in der Branche tätig, davon sind rund 29 % Frauen. Bei der Studie geht es nicht nur um die rein technischen Bereiche, sondern auch Bereiche wie Personalabteilung und Pressestellen. Die „harten Jobs“ haben demnach einen noch geringeren Frauenanteil. Schade, schade.

Fazit: Viel Luft nach oben.

Mehr Infos / Quelle:
www.vdi-nachrichten.com/karriere/arbeitsmarkt/bitkom-warnt-frauenanteil-in-der-it-wirtschaft-stagniert/

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