Gibt es das nicht auch als OpenSource?

OpenSource-Alternativen leicht finden

Hin und wieder kommt es vor, dass Menschen nach OpenSource-Alternativen für kommerzielle Software suchen. Ich werde regelmäßig gefragt, was man denn für Software X oder Y als Alternative nehmen könnte. Da es unzählige Alternativen gibt von ausgereift bis „irgendwie so mittel“ und kein Mensch diese alle im Überblick hat, gibt es mittlerweile mehrere Webseiten, die eine Übersicht versprechen. Ich möchte Euch hier eine Sammlung verschiedener kuratierter Webseiten vorstellen.

www.opensourcealternative.to
Screenshot der WebseiteDie Website www.opensourcealternative.to bietet laut eigenen Aussagen über 300 verschiedene OpenSource-Alternativen im Überblick an. Man kann nach verschiedenen Kategorien filtern wie „Analytics“, „Database“ oder „CRM“ und bekommt eine Auflistung aller Alternativen nebst Kurzbeschreibung. Das sieht z. B. so aus: „Erpnext – Open Source Alternative to Salesforce, SAP“

Wählt man die jeweilige Software, gelangt man auf eine Detailseite, die die Links zum jeweiligen Tool beinhaltet. Mehr ist auf der Seite i. d. R. aber nicht zu finden. Auch die Suchfunktion finde ich persönlich eher mäßig gut. Eine Suche mit dem Begriff „SAP“ bringt mich nicht zur oben genannten Software „Erpnext“. Dafür ist die Seite sehr übersichtlich gehalten, und man findet sich schnell zurecht. Neben den Kategorien kann man auch noch nach Software-Lizenz und Programmiersprache filtern.

www.btw.so/open-source-alternatives
Screenshot der WebseiteVon der Idee ähnlich ist die Seite www.btw.so/open-source-alternatives mit ca. 200 OpenSource-Alternativen. Hier sind diese einerseits nach Kategorien aufgeteilt und andererseits kann man sich über die Alternativen zu bekannten Programmen nähern – eine nicht ganz unübliche Herangehensweise. Dabei geht die Seite deutlich kleinteiliger vor, weswegen in einigen Kategorien auch nur wenige Angebote zu finden sind. Eine Suchfunktion rundet das Ganze ab.

Wählt man eines der Angebote, werden auch hier eher sparsame Informationen geteilt. Was mir gut gefällt: Es gibt einen Eintrag darüber, ob die Lösung „self hostable“ ist oder nicht.
Die Möglichkeit, sich über Alternativen zu bekannten Programmen zu nähern, finde ich persönlich gut. Auch die Suchfunktion unterstützt bei der Suche, indem angefangene Wörter sinnvoll ergänzt werden. Andererseits ist die Seite in meinen Augen etwas unübersichtlicher.

opensource.builders
Screenshot der WebseiteDie Seite opensource.builders wählt einen direkteren Weg zur jeweiligen OpenSource-Alternative. Zunächst kann man entweder über die Suche oder über mehrere Filter die Auswahl einschränken. Gefiltert werden kann nach Kategorie, Software-Lizenz und Programmiersprache. Die Suchfunktion erlaubt auch, nach kommerziellen Produkten zu suchen, um deren OpenSource-Alternative anzeigen zu lassen. Hat man eine Alternative gefunden und wählt diese, landet man direkt auf der entsprechenden Webseite. Dafür gibt es weniger Informationen zu den einzelnen Lösungen.

alternativeto.net
Screenshot der WebseiteDie letzte Seite im Bunde ist alternativeto.net. Neben einer obligatorischen Suchfunktion kann man über Alternativen zu kommerziellen Produkten filtern oder sich die am meisten gesuchten Alternativen anschauen. Die Seite beinhaltet beim ersten Blick die größte Menge an Alternativen, alleine 234 für Adobe Photoshop. Die Suchfunktion unterstützt bei der Suche und kann auch gut mit Freitext umgehen.
Bei jeder gefundenen Lösung können Nutzer:innen Kommentare abgeben, die von anderen Nutzer:innen gevotet werden können. Das macht das Ganze in meinen Augen etwas unübersichtlicher. Dafür bekommt man eine große Auswahl und auch gleich die ein oder andere Information über die Tauglichkeit der jeweiligen Software.

Und kennt Ihr auch eine spannende, interessante, hilfreiche, schräge Webseite, die OpenSource-Alternativen aufzeigt? Schreibt diese gerne in die Kommentare.

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Checker: Kontrast auf Websites testen

Barrierefreiheit umsetzen

Farbfehlsichtige und sehbehinderte Website-Gäste können Farben nicht oder nur eingeschränkt identifizieren und unterscheiden. Sie verstehen deshalb oft schwerer, welche Information über eine (veränderte) Farbe transportiert wird. Eine zusätzliche Hervorhebung ist nötig.

Eine Webseite mit guten Kontrasten hilft nicht nur seheingeschränkten Menschen, sondern ist für alle nutzerfreundlicher. An gute Farbkontraste kann man am einfachsten von Anfang an denken.

Wie umsetzen?

Farbe als Informationsträger

Information sollte nicht nur über Farbe vermittelt werden. Klassisches Beispiel dafür ist ein Schaubild mit einigen Kurven: Die Kurven sollten sich nicht nur über die Farbe unterscheiden, sondern auch dadurch, dass eine Kurve beispielsweise gestrichelt, die andere gepunktet dargestellt wird.

Gute Farbkontraste

Falls Grafiken angezeigt werden, brauchen auch diese ausreichende Kontraste. Ähneln sich Vordergrund- und Hintergrundfarbe in der Helligkeit, haben sie wahrscheinlich zu wenig Kontrast. Gemeint sind keine Fotos, sondern Symbole, Schaubilder oder Diagramme.

Checker

Screenshot

Die Qualität von Kontrastgebung lässt sich online oder z. B. mit dem Colour Contrast Analyser überprüfen. Das kostenfreie Tool lädt man herunter und wählt im Bereich Foreground mit der Pipette die Vordergrundfarbe aus, dann im Bereich Background die Hintergrundfarbe.

Das Kontrastverhältnis sollte über 4,5:1 liegen, damit die Anforderung erfüllt und der Kontrast für seheingeschränkte Menschen wahrnehmbar ist.

Weitere Informationen

Wer mehr erfahren möchte, liest diesen Artikel:
Barrierefreie Kontraste (11/2020) / tollwerk.de.

Mehr Infos

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„Grundschule forkt Messenger“

Bericht über die Entwicklung eines schul-eigenen Messengers

Statt auf Teams oder Google oder WhatsApp setzt eine Grundschule beim Homeschooling auf einen selbst angepassten Matrix-Client.

Screenshot

Der Konrektor an der Gemeinschaftsgrundschule Hermannstraße in Stolberg suchte einen Messenger, den Grundschüler:innen gut bedienen können und der die Datenschutz- und die Fürsorgepflicht der Schule berücksichtigt. Da er nichts fand, installierte er einen Matrix-Server und forkte den Client Fluffychat, um ihn an die Bedürfnisse der Schule und der Kids anzupassen. Herausgekommen ist: Hermannpost.

Hermannpost

Im Interview auf Golem.de erzählt Konrektor Ruiz, wie es zu diesem Projekt kam und eine Grundschule in Nordrhein-Westfalen Messenger-Betreiber wurde.

Was ist bei der Hermannschule besonders, dass sie es schafft, einen eigenen Messenger auf die Beine zu stellen?

Ruiz: […] Unsere Schulleiterin hat den digitalen Bildungsauftrag schon immer sehr ernst genommen, also schon lange, bevor es den Digitalpakt Schule gab. Wir haben beispielsweise schon länger in jedem Klassenzimmer eine interaktive Tafel. […] Wir vermitteln den Kindern die Möglichkeiten, die durch den Einsatz von Medien eröffnet werden. Als Schule versuchen wir aber auch, digitale Werkzeuge zu finden, die unsere Arbeit erleichtern. Und wenn etwas nicht ganz passt, dann basteln wir uns auch mal was Passendes zusammen. Wir scheuen ungewöhnliche Wege nicht.

Golem.de: Mit diesen Voraussetzungen habt ihr auch sofort auf Matrix gesetzt?

Ruiz: Nein, […] Nach Elternanfragen beschlossen wir, einen Kanal über Whatsapp zu öffnen. Allerdings nicht über die privaten Geräte der Lehrer, sondern über dienstliche Tablets mit LTE und mit eigener dienstlicher Rufnummer. Um dem Datenschutz möglichst gerecht zu werden, war die Bedingung, keine Gruppen anzulegen und keine Kontakte zu speichern.

Matrix statt Whatsapp

Die Erfahrungen mit Whatsapp waren ziemlich gut. Darüber liefen Projekte, bei denen Kinder Aufgaben auf Papier gelöst haben oder Sachen gebastelt haben und  dann Fotos davon geschickt haben.

Man muss bedenken: Es handelt sich um eine Grundschule. Erstklässler:innen können noch gar nicht lesen und schreiben und müssen trotzdem irgendwie kommunikativ eingebunden werden. Da helfen Sprachnachrichten. Manche Kinder haben die Schule regelrecht zugespamt. Denen mussten dann erklärt werden: „Überlege dir vorher, was du eigentlich sagen willst und nimm erst dann eine Sprachnachricht auf.“ Eine frühe Form von Medienbildung :-)

Der Haken war, dass dies auf Whatsapp lief. Mit allen bekannten Problemen. Also sollte eine Alternative her.

Gar nicht so einfach.

Ruiz: Wir haben dann […] nach Alternativen gesucht, aber jede hatte immer irgendeinen Haken. […] war die Verwaltung teils sehr kompliziert, die Lizenzen sehr teuer oder es fehlten Sprachnachrichten, die wir unbedingt brauchten. Ich hatte mir dann den Matrix-Client Element, damals noch Riot, angeschaut. Da war die größte Hürde die Eingabe von Nutzername und Passwort – vor allem, wenn man sichere Passwörter möchte. Dann kam mir die Idee: Wir haben ja Zugriff auf den Quellcode, vielleicht können wir da eine Lösung mit einem QR-Code beim Anmeldeprozess dazwischenschieben. Ich hatte mir das […] angeschaut, ob das klappen könnte. Dabei bin ich dann auf den Matrix-Client Fluffychat gestoßen, der sehr viel benutzerfreundlicher aussieht und von der Bedienung Whatsapp oder Signal sehr ähnlich ist. Außerdem konnte er Sprachnachrichten, was Element damals noch nicht konnte.

Also besorgte sich die Schule einen Matrix-Server: Im Keller auf dem alten Verwaltungsserver wurde flugs CentOS installiert. Für die Installation vom Matrix-Server Synapse gab’s Hilfe von einem externen professionellen Admin, der eine große öffentliche Matrix-Instanz in Deutschland betreibt und nun auch diesen Server verwaltet. Mit ihm besteht DSGVO-Konform einen Auftragsverarbeitungsvertrag.

Glück im Unglück: Als das Hochwasser kam und die Schule überflutet hat, war der Server im Keller futsch. Zum Glück konnte man auf das Backup zurückgreifen und das Kommunikationsnetz war schneller wieder am Start.

Eine Matrix macht noch keinen Messenger

Ein Matrix-Server allein ist natürlich noch kein Messenger. Wie ging es weiter?

Ruiz: Die spannendere Frage war dann: Kriegen wir Fluffychat an unsere Bedürfnisse angepasst? Wir wollten beispielsweise verhindern, dass Eltern andere Kinder anschreiben können. Aber auch die Kinder untereinander sollten sich nicht ungefragt anschreiben können oder Gruppen bilden. Wir wollten schon im Ansatz vermeiden, dass es überhaupt zu Mobbingfällen kommen kann.

Wir haben dann den Code von Fluffychat übernommen […] und begannen, Anpassungen vorzunehmen. […] unser angepasster Messenger heißt nicht mehr Fluffychat, sondern Hermannpost. Vor allem haben wir aber Funktionen eingeschränkt oder vereinfacht.

Z. B. gibt es dort deutlich weniger Einstellungsmöglichkeiten, was die Nutzung vereinfacht. Manche Optionen wurden einfach ausgeblendet oder die Icons wurden grundschulfreundlicher gestaltet. Außerdem können nur Lehrer Gruppen anlegen. Die Nutzerlisten in den Gruppenräumen wurden entfernt, über die man normalerweise sehen kann, wer sonst noch in dem Raum ist. Es werden keine Statusnachrichten angezeigt, wenn ein Mitglied einer Gruppe hinzugefügt wird oder diese verlässt.

Login mit QR-Codes

Das Problem war, wie können sich Grundschüler:innen, die teilweise noch nicht schreiben können, einloggen? Nutzername und ein langes, kompliziertes Passwort taugen dafür offensichtlich nicht. So entstand die Idee mit dem QR-Code. Das hat direkt funktioniert.

Das nächste Problem: Wenn so ein QR-Code rumliegt, kann ihn jede:r scannen und so Zugangsdaten erfahren. Blöd. Außerdem sollten sich die Kinder so nicht mit einem anderen Matrix-Client als dem der Schule anmelden können. Also wurde das Passwort mit AES verschlüsselt und als QR-Code ausgedruckt. Die Kinder können den QR-Code scannen und die Hermannpost-App kann das verschlüsselte Passwort dann entschlüsseln. Zur Sicherheit ist das Passwort allerdings nicht vollständig: Die letzten vier Ziffern fehlen. Die müssen die Kinder bzw. die Eltern noch eintippen, damit sich niemand nur durch den Scan des QR-Codes anmelden kann.

Wofür wird der Messenger genutzt?

Ruiz: Seit der Rückkehr zum Präsenzunterricht hat sich der Fokus auf Ankündigungen, Erinnerungen und direkte Kommunikation verschoben. Während des Lockdowns wickelten wir den kompletten Unterricht über den Messenger ab. […] Wir hatten einen Stundenplan, den die Kinder in Echtzeit verfolgen konnten. Wir starteten mit den Logo-Nachrichten, dazu gaben wir den Kindern Aufgaben. Für den Projektunterricht hatten wir Projekthefte erstellt und verteilt, für jede Seite gab es über die Hermannpost Zusatzmaterial wie zum Beispiel HTML-Seiten, Sachgeschichten von der Sendung mit der Maus oder von uns erstellte Videos oder ein Quiz. Dazwischen gab es immer Bewegungspausen mit Videos, die die Sportlehrkräfte gemacht haben. Über öffentliche Räume konnten die Kinder darüber hinaus Zusatzangebote wahrnehmen, wie Musik, Basteln oder Nähen. […] Zwischen den Lehrkräften haben wir die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiviert, bei den Schülern und Eltern haben wir sie erst einmal vermieden, weil die Schlüssel immer wieder verlorengehen und dann alte Nachrichten nicht mehr gelesen werden können. Das passiert leider auch bei den Lehrern immer wieder, die wir im Unterschied zu Eltern und Kindern geschult haben. Entsprechend haben wir die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Eltern und Kinder bisher unzumutbar gefunden. Wir suchen an dem Punkt noch nach einer Lösung.

Warum keine Videokonferenz?

Ruiz: […] wegen der Privatsphäre finden wir Videokonferenzen schwierig. Da hört und sieht man insbesondere in kleinen Wohnungen schon viel aus den Familien, was einen eigentlich nichts angeht.

Hermannpost in Appstores

Fluffychat ist in Flutter geschrieben, was den Link zu Android und zu iOS schafft. Im Google Play Store ist Hermannpost als Beta-Version gelistet. Das hat den Vorteil, dass es deutlich weniger aufwendig ist als die andere Variante, weil weniger Kontrollinstanzen von Google durchlaufen werden müssen.

Bei iOS ist das komplizierter. Bisher gibt es zwar wenige iOS-Nutzer, aber genug, dass die App auch hier zur Verfügung stehen muss. Auch hier als Beta-Programm, allerdings muss zuerst Testflight installiert werden, damit Beta-Apps per geteiltem Link installiert werden können. Zudem muss die App im Testflight mindestens alle 90 Tage aktualisiert werden, auch wenn die Schule und ihre digitalen Helfer nichts geändert haben.

Eine Desktop-Variante oder einen Web-Client gibt es zur Zeit nicht.

Was heißt es für die Schule, nebenher ihren eigenen Messenger zu betreiben?

Ruiz: Das Grundproblem ist Zeit. Eigentlich haben wir nicht die Ressourcen, um einen eigenen Messenger zu betreiben. […] Fluffychat führt laufend neue Funktionen ein und macht viel Refactoring – das ist natürlich toll, aber wir kommen da einfach kaum hinterher.

Welcher Wunsch ist noch offen?

Ruiz: Eigentlich wünschen wir uns, dass jemand die Entwicklung des Messengers übernimmt. Also unsere Ideen und Erfahrungen aufgreift und das Projekt fortführt, professionalisiert und dann auch für andere Schulen öffnet – es muss ja nicht Hermannpost heißen. […]

Alle Infos

Interview vom 24. Januar 2022:
www.golem.de/news/matrix-grundschule-forkt-messenger-2201-162562.html

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Programmiere ein virtuelles Haustier: Plätze frei Ende Juli

Haustier-Roboter bauen

Wir bauen ein virtuelles Haustier (das mit etwas Kreativität auch „anfassbar“ wird), jede Teilnehmerin kann sich ihr eigenes Haustier ausdenken und bauen. Mit Unterstützung der Dozentinnen können Einsteigerinnen und auch diejenigen, die schon programmieren können, am Ende ihr Haustier fertigstellen und zum Leben erwecken.

Hier ein Beispiel aus dem letzten Jahr:

Quasi nebenbei lernt man so die Grundlagen der Programmierung: Schleifen, Bedingungen, Variablen, gekapselten Funktionen… Und darüber hinaus noch mehr, wir betrachten die Konstruktion im Gesamtkontext:

  • Was genau wird gebaut (Design / SW-Design)?
  • Wie soll es funktionieren (Use Cases)?
  • Was muss dafür von der Technik an Sensoren und im Code vorgesehen werden (SW-Architektur und SW-Entwicklung)?

Wir werden mit Calliope (Hardware wird leihweise verschickt) und mit OpenRoberta (Online-Editor, über jeden Browser möglich, keine Installation erforderlich) arbeiten.

Ausführliche Kursbeschreibung

Wer jetzt Lust bekommen hat, hier ist die vollständige Beschreibung:
https://scientifica.de/bildungsangebote/informatica-feminale-bw/informatica-feminale-bw-2021/if-kurse-2021/detailansicht/event/21if-27-hw2-haustier-roboter-bauen-mit-einem-microcontroller

Termine Programmierkurs

LogoAnmeldeschluss: 30. Juni 2021
Workshop: 29.bis 31. Juli 2021
Wo? Online

Weitersagen

Sagt das gern auch weiter, wir freuen uns schon auf 2,5 interessante Tage. Spaß haben wir da auch, versprochen!

Augen-Logo Maria

Dabei oder mittendrin: SEACON bittet um Beiträge

Dabeisein: Save the Date

Screenshot PDF-Call-InfosNach einer erfolgreichen digitalen Konferenz im vergangenen Jahr findet die SEACON digital auch in diesem Jahr statt.

Versprochen sind „hochinformative Sessions, spannende Diskussionen und Austausch rund um das Thema Software Engineering + Architecture“.

Und genau das bekommt man auch, wie ich schon festgestellt habe. Außerdem kann man mal wieder das eigene Netzwerk und den Horizont erweitern. Und das ohne Reisestress direkt von Zu Hause oder vom (Home) Office aus.

Am besten wird’s natürlich, wenn Ihr selbst was einreicht :-)

Mitmachen: Vortrag einreichen

Du willst als Sprecherin auf der SEACON digital 2021 dabei sein? Dann nutze jetzt die Gelegenheit und reiche einen Beitrag ein.

Call for Papers: www.sea-con.de/seacon2021/programm/call-for-papers.html
Deadline: 8. Feb. 2021
Konferenz: 21. und 22. Apr. 2021

Screenshot

Danach wird der sechsköpfige Fachbeirat die eingereichten Vorträge bewerten und das Programm für die SEACON digital 2021 zusammenstellen.

▶ Call for Papers (PDF): SEACON 2021 Call for Papers
▶ Vortrag einreichen per Formular: confcall.sigsdatacom.de

Augen-Logo Maria

Wissenschaftliches Video-Portal TIB-AV

Screenshot der Website Das TIB AV-Portal ist ein Portal für wissenschaftliche Videos aus unterschiedlichen Disziplinen, u. a. Technik, Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik, Physik.

Zu den Themen gehören Computervisualisierungen, Lernmaterialien, Simulationen, Experimente, Interviews, Videoabstracts, Vorlesungs- und Konferenzaufzeichnungen und mehr. Bekannte Herausgeber im Portal sind neben diversen Universitäten auch die Konferenzen re:publica oder FOSDEM (Free and Open Source Developers’ European Meeting). Man kann selbst eigene wissenschaftliche Videos veröffentlichen. Das Portal bietet:

  • Hosting & Langzeitarchivierung der Videos
  • Automatische Metadatenanreicherung
  • Dauerhafte Zitierbarkeit mit Digital Object Identifier (DOI)
  • Verlinkung zwischen Video, Artikel, Forschungsdaten, NameIDs
  • Semantische Suche
  • Rechtskonforme Veröffentlichungspraktiken

Viel Spaß beim Suchen und Veröffentlichen!

Augen-Logo Anke

MINT: Daten auswerten

Filtern auf Reports aus MINT-Zahlen

Die Reports geben Auskunft über Studis aus MINT-Fächern, filterbar auf den Dimensionen Fächergruppe, Studienphase und Region. Die Datenbasis besteht aus 25.000 Datensätzen.

Screenshot

Eigene Auswertung erhalten

ScreenshotEine eigene Sicht auf die Auswertungen sind möglich auf diesen Kriterien:

  • Fächergruppe
  • Region (Bundesland, Gesamt)
  • Zeitraum (Jahr)
  • Anzahl (Anzahl der Frauen in absoluten Zahlen)
  • Prozentwert (Frauenanteil)
  • Anzahl/Anteil Männer

Mehr Infos

www.komm-mach-mint.de/service/mint-datentool
www.komm-mach-mint.de/service/mint-datentool/das-zaehlt-zu-mint

Ein paar Ergebnisse: Frauenanteil

In den Ingenieurwissenschaften insgesamt war der Frauenanteil 2019 bei 24 %.
In der Informatik lag der Frauenanteil 2019 bei knapp 22 %.
Der Frauenanteil beim Studienabschluss (Absolventinnen) lag 2019 bei rund 32 %; im ersten Semester über alle Fächer (Studienstart) lag der Frauenanteil bei rund 34 %.
Augen-Logo Maria

Tipp: Analogie-Wörterbuch für IT-Fachbegriffe

Versteht mich doch!

Wie erklärt man einer nicht so IT-affinen Person einen IT-Fachbegriff wie API, DDoS oder HTTP?

Häufig nutzt man dafür andere IT-Fachbegriffe und hängt seine Zuhörer*innen schnell ab. Das englischsprachige Sideways Dictionary geht einen anderen Weg und zeigt eine oder mehrere Analogien für entsprechende Begriffe – ganz ohne „Fachchinesisch“.

Beispiele

Screenshot

Oder: API wird über die Schnittstellen am eigenen Fernsehgerät, DDoS mit 20 Sumo-Wrestlern und HTTP mit dem „Bat-Signal“ aus den Batman-Filmen erklärt. Die besten Analogien können „hochgevotet“ werden und wer mag, kann auch eigene einreichen.

Augen-Logo Anke und Maria

Linux-Aufräumhelfer Stacer

Screenshot von StacerWer einen Linux-Rechner hat, nutzt häufig die Konsole, um administrative Arbeiten zu erledigen. Beispielsweise um zu überprüfen, wie viel Platz noch auf der Festplatte ist, um einen hängenden Prozess abzuschießen oder um Log-Dateien nach einem Crash zu sichten. Für viele dieser Tätigkeiten gibt es bereits grafische Benutzungsoberflächen. Wer lieber ein einziges Tool für vieles haben will, sollte sich Stacer anschauen.

 

 

Mit dem Tool lassen sich unter anderem

  • Start-Apps festlegen
  • Log-Dateien einsehen und löschen
  • Installierte Pakete ansehen und löschen
  • CPU-, Netzwerk- und Arbeitsspeicher-Auslastung visualisieren
  • Installations-Repositories verwalten
  • Laufende Prozesse überblicken
  • u.v. m. …

Stacer gibt es für Ubuntu, Debian und Fedora. Wer mag, kann aber auch den Quellcode selber kompilieren. Alle Informationen dazu finden sich im GitHub-Repository von Stacer.

Happy aufräuming!

Augen-Logo Anke

Komfortabel APPs & Co übersetzen

Vorschläge aufrufen, hin- und herübersetzen & sehen, ob’s passt

Screenshot

Bei der Arbeit bin ich auf dieses nette Übersetzungstool gestoßen. Die Bedienung fand ich recht komfortabel (bei der Demo, selbst hab ich es noch nicht ausprobiert). Man kann sich aussuchen, von welcher Ausgangssprache man in welche Zielsprache übersetzen möchte und bekommt Vorschläge. Die kann man dann noch ändern, feinschleifen oder einfach so lassen. Sehr nett.
Mehr Infos unter https://phrase.com/lp/freeplan.

Free für Freelancer & Co.

Screenshot

Interessant ist, dass es für Freelancer, Entrepreneurs und StartUps eine Free-Version gibt: 3 Nutzer*innen, 2 Sprachen, 10.000 MAU (~ App User pro Monat). Man kann sich u. a. über GitHub anmelden.

Added Value: Blogtipps für SWE

Auf der Website bin ich beim Stöbern noch auf diese 10 Blogs, die SW-Entwickler*innen lesen müssen (naja, müssen), gekommen:
https://phrase.com/blog/posts/10-must-read-blogs-for-software-developer

Einen Tipp davon hab ich gleich wieder erkannt: Joel on Software habe ich vor Urzeiten mal entdeckt und bin sofort Fan davon geworden, denn Joel Spolsky hat auch ein Buch geschrieben, das ich toll fand: User Interface Design for Programmers – nicht ganz neu, aber die Grundprinzipien gelten größtenteils immer noch… das menschliche Gehirn und die Wahrnehmung ändern sich ja sooooo schnell auch nicht :-)

Papageibild PhrasePS

GitHub…. da hab ich auch noch ’ne Empfehlung. Es gibt auf openhpi.de einen Kurs (zum Selbststudium, für absolute Versionsteamprogrammierungsneulinge geeignet genauso wie für Programmierprofis):
https://open.hpi.de/courses/git2020

PPS: Eigentlich fand ich nur den Papagei cool… erwischt ;-)

Papageibild Phrase

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Panopticlick – Wie gesprächig ist dein Browser?

Screenshot der Webseite Manche Browser sind beim Surfen äußerst gesprächig und verraten mehr über die Surfende als gewünscht. Wer das mal für den eigenen Browser überprüfen möchte, für die stellt die Bürgerrechtsorganisation Eletronic Frontier Foundation (auch als EFF bekannt) den Service „Panopticlick“ bereit.

Einfach auf den Button „Test Me“ klicken, ein paar Minuten warten und das Ergebnis in einer tabellarischen Form bekommen. Praktischerweise bietet die EFF ein Browser-Plugin für alle gängigen Browser an, das den Schutz erhöht. Es heißt Privacy Badger.

Ich war bisher der Meinung, dass ich meinen Browser schon recht gut abgedichtet hatte, der Test hat mich eines Besseren belehrt.

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Digitale Dienstreise Sommer 2020: Agiler Tuning Tag mit viel Futter virtuell

Ein Tuning-Tag also. Nun. So. Erst mal spoilern: Es hat sich gelohnt: Viel Futter, tolle Leute, großartig! Zwischen Hamburg, Berlin, München, Duisburg gab’s genug Erfahrungen für einen agilen Austausch.

Warum überhaupt Agilität tunen?

  1. Weil gutes agiles Arbeiten nie fertig ist (egal, wie gut die Definition of Done auch sein mag).
  2. Weil es zuviele „agile“ Projekte gibt, die noch gar nicht richtig angefangen haben, agil zu sein.
  3. Weil ich in hier bei mir zuwenig agile Menschen kenne, um mich auszutauschen.
  4. Weil es immer gut ist, sich Impulse zu holen.
  5. Weil es mich in meiner Arbeit (und Persönlichkeit) weiter entwickelt.

Der Plan

Ursprünglich wollte ich nach Hamburg fahren. Guess what? Im Juli hat sich auch diese Veranstaltung in ein virtuelles Event verwandelt.

Meine Fragen vor dem Tag:

Ob das online über soviele Stunden genauso gut funktioniert? Wie werden die Pausengespräche virtualisiert? Gibt es überhaupt welche? Ist das nicht das Wichtigste an solchen Treffen: Erfahrungsaustausch? Unternehmens- / firmen- / organisationsübergreifend?

Recap

Meine Antworten nach dem Tag:

Ja, fast. Ein bisschen. Ja. Naja, Open Space kann manchmal noch wertvoller sein als Pausengespräche. (Nur mein Ohr tut mir weh, diese leidigen Headsets… Und zum ersten Mal auch mein Rücken vom konzentrierten – und neugierigen – InDenLaptopmonitorKriechen.)

Die Gruppe

Rund 20 Leute, die teilnehmen, dazu noch 3 Leute vom Veranstalter. Der Tag startet mit einem virtuellen Kaffeetrinken, eine Viertelstunde vor Start darf man schon ankommen. Das ist nett.

Der Tag

Nach der üblichen Begrüßung und Orgakrams beginnt der fachliche Teil.

Starter ist ein kurzer Vortrag. Im Kern geht es um Antifragilität. So nennt man die Eigenschaft, wenn Zufälle, Ungewissheit, Probleme, … ein System stärker werden lassen. Also noch etwas mehr als Resilienz, die sich von Hindernissen nicht unterkrigen lässt. Unter dem Titel…

„Kleine Geflügelkunde“

… geht es rund 12 Min lang um Organisationsentwicklung und Produktentwicklung im agilen Umfeld.

Dem klassischen Ansatz, durch Standardisierung bzw. Zentralisierung Risiken im Vorfeld vermeiden zu wollen, steht der flexible Ansatz gegenüber: „Vorbereitet sein“ mit Fokus auf „Verlust beschränken, Gewinn maximieren“. Dazu gehört auch, nicht alles auf 1 Karte zu setzen.

So kommt man zu dem Schluss, dass man vielleicht viele Produkte im Köcher haben sollte. Oder dass man kleine Schritte macht. Oder Experimente etabliert. Dazu gehört auch das Prinzip Primum non nocere. Probier’s aus, solange es nicht schadet (naja, absehbar schadet).

Als Beispiel für kurze Schleifen bekamen wir eine erhellende Erkenntnis aus der Mäusezucht präsentiert: Wusstet Ihr, dass viele medizinische Studien auf demselben Stamm von Mäusen beruht? Die allesamt fitter sind als die Durchschnittsmaus? Jung, stark, widerstandsfähig – weil ständig reproduziert (kurze Zyklen = junge Mäuse züchten die nächste Generation). Und mit denen testet dann alle Welt unsere Medizin. (Ich schweife ab: Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Menschen eigentlich im Durchschnitt keine Supermäuse sind. Also Vorsicht vor solcherart Studien. Also, viel gelernt über Telomere… Altern… und Faktenbasis.)

Zurück zur Agilität. Fazit: Kurze Zyklen und frühes Feedback vermeidet große Risiken. Das macht ein System robust, resilient und antifragil.

Open Space Sessions

Unterstützt durch ein digitales Whiteboard mit Klebezetteln, Tabellen, Pfeilen (miro.com) ging es dann in den aktiven Part.

Board mit Agenda: Digitale Tabelle mit Klebezetteln

Je nach Interesse konnten wir uns ein Thema rauspicken und dort für rund 25 Minuten eintauchen, bevor es wieder zurück und in die nächste Runde ging.

Screenshot miro-BoardDie einzelnen Themen bekamen jeweils ein eigenes Chart, das wir nutzen konnten (nicht mussten). Da kam dann sowas in der Art dabei heraus, wie hier zu sehen für das „Lern-Feuer 2.0“.

Zwischen den Open-Space-Sessions gab es ’ne Stunde Mittagspause. Dann starteten wir mit einer Übung, die nichts mit unseren Themen, sondern mit Selbstorganisation zu tun hatte. Das war wieder mal sehr erhellend – und das nicht nur, weil unsere Gruppe die meisten „Ergebnisse“ hinbekommen hatte ;-)

Wir haben etwas über Prozessbetrachtung, Aufgabenverständnis, Definition of Done und obendrauf auch noch etwas über das eingesetzte Tool (miro) gelernt.

Drumherum

Gottseidank waren Pausen eingeplant. Auch wenn’s immer wieder sehr, sehr spannend ist, sich ausgiebig auszutauschen… Bewegung zwischendurch sowie Tee, Kaffee, sonstige wichtige Dinge hatten zu Recht auch ihren Platz. Ein kleines bisschen Smalltalk war noch drin, vor allem beim Warten darauf, dass sich alle bis zur Session durchgeklickt hatten und im anderen Raum angekommen waren.

In der Feedbackrunde am Ende war der Tenor

  • … dass es erstaunlich gut auch digital funktioniert hat.
  • … dass wir uns trotzdem noch lieber persönlich getroffen hätten, wenn wir die Wahl gehabt hätten.
  • … dass der Austausch für alle wertvoll war.

 

Für mich war nach 2×3 Stunden Online-Interaktion am Ende so ziemlich die Grenze erreicht. Was auch daran liegt, dass ich zu Hause eben keine optimale Online-Umgebung habe. Hätte ich ein Büro dafür nutzen können, wäre das sicher weniger anstrengend gewesen.

Der nicht-so-faktenorientierte, persönliche Austausch mit Leuten, die ähnliche Herausforderungen haben wie ich, fiel etwas hinten runter (Visitenkartentausch hab ich nicht hinbekommen). Was die Themen angeht, erlebte ich unterm Strich einen tollen Tag, was u. a. an der hilfreichen „kollegiale Beratung“ liegt. Viel Futter, etwas (zu?) wenig Socialising.

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Tool für grafisch Begabte

Shapes finden, wilde Kreationen erschaffen

Screenshot

„The Alchemy drawing canvas has an intentionally reduced level of functionality. No undo, no selecting, and no editing. Interaction focuses instead on the output of a great number of good, bad, strange and beautiful shapes.

To take a good look at what Alchemy can (and can not) do, check out the Videos section: http://al.chemy.org/videos

Inspiriert

Einige Künstler (ob „Chris“ weiblich ist, hab ich nicht rausgefunden) haben ihre visuellen Schöpfungen, die sie durch die Arbeit mit dem Tool gezeichnet haben, ausgestellt.

Gallery:
http://al.chemy.org/gallery

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Scanner für umweltverträgliche Webseiten

Logo GreenerWPWer eine eigene Webseite mit WordPress betreibt und sich schon immer gefragt hat, wie und ob die Seite eigentlich halbwegs umweltverträglich ist, kann hierfür das Plugin GreenerWp verwenden. Das Plugin ist direkt auf der WordPress-Plugin-Seite zu finden. Es überprüft die Seite anhand von Best Practices und gibt entsprechende Rückmeldung in einem Dashboard, so dass die Webmasterin weiß, an welchen Stellen der Webseite noch Optimierungsbedarf besteht.

Wer kein WordPress nutzt, kann stattdessen den greenerWP Environmental Sustainability Scanner einsetzen und prinzipiell beliebige Webseiten überprüfen.

Happy scanning!

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Bremer Programm(ierung): Spielen mit Sensoren und Soft Skills

Erste Veranstaltung buchbar, plant den O> Sommer :o)

Die Sommeruni beginnt… im Juli: Das erste Angebot ist nun buchbar.

Vorhang auf! Es ist… „Python für Anfängerinnen“ (unter „Programmierung“)! Vier Tage Kurs im Juli (20. bis 23.), um folgende Kenntnisse zu erlangen:

  • Grundlegende Programmierung in Python
  • Datenstrukturen in Python
  • Grundlagen der objektorientierten Programmierung in Python
  • Installation und Einsatz von Zusatzpaketen
  • Ein- und Ausgabe
  • Fehlerbehandlung

Kontinuierliche Ergänzung

Es geht los! Für Eure Kalender habe ich noch mehr, was ich schon mal spoilern kann. Und seid gewiss, das ist noch lange nicht alles.

Spielen mit Sensoren: Programmierung im Handumdrehen

Calliope mini – Einstieg

Calliope-Workshop I: Einsteigerinnen (14 SWS)

Wann? Mo und Di 10. / 11. Aug. 2020

Worum geht’s?
Mikrocontrollerplatine programmieren

Mehr als andere ähnliche Geräte bringt der Calliope bereits in der Grundausstattung viele Sensoren und andere Komponenten mit, die uns im Workshop zur Verfügung stehen: Lagesensor, Kompass, Temperaturmesser, Anschlussmöglichkeiten für Krokodilklemmen und sogar für gewöhnliche Knete können die Teilnehmerinnen ausprobieren. Programmiert wird grafisch, der entstandene Quellcode aus der C-Familie lässt sich anzeigen.

Der Workshop wird die Teilnehmerinnen in die Lage versetzen, ganz unterschiedliche Anwendungen zu erstellen: Spielen, kommunizieren, Bilder ausgeben (mit und ohne Farbe), Musik (naja, eher Sound), …

Nach einer leicht verständlichen und kurzen Einführung sind die Teilnehmerinnen schnell selbst in der Lage, an ihren „Herzensprojekten“ zu arbeiten. Bei Hindernissen, die auftauchen, helfen die Dozentinnen bei der Lösungsfindung.

Der Workshop versteht sich als Plattform für eigenständiges Lernen. Er eignet sich auch gut als Lernraum für Lehrende (Schule, Uni, Freizeit), die Kids oder anderen Einsteigerinnen und Einsteigern das Programmieren beibringen möchten. Programmieren lernen und Lernraum für Lehrende in einem Workshop – geht das? Das geht. Birgit macht das jeden Tag.

Calliope mini – Aufbau

Foto einer Platine

Calliope-Workshop II: Aufbaukurs (14 SWS)

Wann? Do und Fr 13. / 14. Aug. 2020

Worum geht’s?

Für alle, die schon etwas Erfahrung mit grafischer Programmierung haben (z. B. aus dem Einstiegsworkshop oder aus den Calliope-Workshops in den letzten Jahren der Sommeruni). Hier können wir noch mehr eintauchen (ja genau, der Calliope sieht ja ein bisschen aus wie ein pummeliger Seestern).

Soft Skills

Kreativitätstechniken und Ideenmanagement

Kreativität: Workshop (14 SWS)

Wann?  Mo und Di 17. / 18. Aug. 2020

Worum geht’s?

Der Workshop beleuchtet drei Kategorien des Ideenmanagements
I. Ideen generieren
II Ideen sortieren
III Ideen auswählen

Die vorgestellten Techniken kann man für verschiedene Themenbereiche nutzen. Zum Beispiel, wenn es darum geht, eine Präsentation zu erstellen, ein Projekt anzureichern, eine wissenschaftliche Publikation zu konzipieren, eine Besprechung vorzubereiten oder ein Seminar durchzuführen.

Die Teilnehmerinnen können die vorgestellten Strategien an eigenen Fragestellungen ausprobieren. Die Methoden eignen sich, um neue Wege zu beschreiten, die eigene Arbeitsweise zu verändern und zum Überwinden von Denkblockaden.

Spaß macht das auch noch! Na klar!

More to come…

Auch hier ist noch einiges im Fluss. (Für Insider: Weser)

Programm und Anmeldung

Zitat von der Website:

03.07.2020: Das […] Programm für 2020 wird in den nächsten Tagen noch erweitert. Sie können nach einer ersten Anmeldung später immer weitere Kurse hinzufügen. Anmeldungen sind jetzt möglich!

Hier werden nun also immer wieder neue Angebote zu finden sein. Die Kategorien müssen aufgeklappt werden (manche sind heute noch leer, also bitte bei Interesse einfach mal öfter vorbeikommen – es lohnt sich).

Programm:
www.informatica-feminale.de/re/de/Anmeldung.php

Augen-Logo Maria

Twitter in dezentral – Introducing Mastodon

Mastodon LogoVielleicht hast Du bisher soziale Netzwerke gemieden, weil Dir das Geschäftsgebaren der dahinter liegenden Firmen nicht gefallen hat (evtl. wegen der Monopolstellung oder dem Verhalten als Datenkrake). Du siehst aber schon den Mehrwert eines sozialen Netzwerks für Dich?

Dann habe ich vielleicht eine mögliche Alternative: Sie nennt sich Mastodon und funktioniert ähnlich wie Twitter.

Der Unterschied ist, dass Mastodon ein dezentrales Netzwerk ist, basierend auf Open Source Software. Jede kann sich hier eine eigene Mastodon-Instanz aufbauen (öffentlich oder privat) und mit allen Benutzerinnen anderer Instanzen kommunizieren. Ähnlich wie bei Twitter können kurze Nachrichten mit bis zu 500 Zeichen geschrieben werden, die auch Bilder oder Videos enthalten können. Anderen Nutzerinnen kann man folgen oder andere folgen der eigenen Instantz, und auch Hashtags sind möglich.

Für die Nutzung auf Smartphone oder Desktop stehen unterschiedliche Apps zur Verfügung, die meisten davon auch kostenlos.

Der große Vorteil ist in meinen Augen die Dezentralität: Wird eine Instanz abgeschaltet (ob durch eine Regierung oder den Betreiber selber), kann das Netzwerk weiterhin genutzt werden. Ich habe Mastodon im Rahmen des Chaos Communication Congresses sehr zu schätzen gelernt, da während der Kongress-Zeit enorm viele Informationen darüber gestreut wurden. Probier es einfach mal aus!

Augen-Logo Anke

Tipps für Telefonkonferenzen und Online-Meetings

Sehr gute Ideen für Gespräche

Folgende Tipps empfehle ich sehr. Wer sich daran nicht hält, hat erkennbar weniger Spaß an remote Meetings.
So geht’s sehr gut:

  • Teste vorher deine Tools
  • Sorge für einen pünktlichen Start
  • Bestimme einen Moderator
  • Plane etwas mehr Zeit ein als für Offline-Meetings
  • Setze einen klaren Fokus für das Meeting
  • Starte mit einem Check-In
  • Folge dem Moderator
  • Rufe die oder den nächsten Gesprächsteilnehmer*in auf
  • Schließe deine Geräte am Strom an

Gute Ideen für Gespräche

Wer die sehr guten Ideen aufgreift, kann noch mehr tun, um verteiltes Arbeiten angenehmer zu machen. Sei es akkustisch, sei es kommunikativ.

So geht’s gut:

  • Nutze möglichst ein Headset
  • Mikro aus, wenn du nicht sprichst
  • Halte eine Audio-Alternative bereit
  • Stelle geschlossene Fragen
  • Frage nach Widerstand
  • Reflektiert gemeinsam

Bedarfsorientiert

Hier kommt es drauf an, worüber man spricht. Ob sprechen reicht oder ob der optische Kanal essenziell ist.

Gemeinsam ansehen:

  • Schalte deine Kamera ein
  • Mache dein Gesicht erkennbar
  • Bereite unterstützende Tools vor, z. B. Screensharing oder eine gemeinsame Dateiablage in der Cloud

Drumherum

Vergiss das drumherum nicht, vor allem bei längeren Gesprächsterminen.

Konzentration aufrecht erhalten:

  • Stell Getränke bereit
  • Stell gern auch Essen für Dein Hirn bereit;, nur soll’s keine Geräusche machen, also KEINE CHIPS ;-)
  • Mache Pausen
  • Beweg dich zwischendurch mal, und wenn’s nur Zappeln vorm Rechner ist

 

Aufgegriffen und ergänzt nach: www.it-agile.de/remote

Augen-Logo Maria

Webtools

Tools für Webmistress und Content Manager

Lass Deine Website scannen, finde die richtigen Worte und mach keine (Rechtschreib-) Fehler.

Wie? Zum Beispiel mit diesen kleinen Helferlein, die Dir als Tools ein paar lästige Arbeiten abnehmen und Deine Kreativität anstupsen können.

Qualität checken

Link: Screenshotsiteliner.com
Finde Doppelten Content, kaputte Links, die durchschnittliche Seiten(datei)größe, Ladezeit der Seiten, …
Screenshot

Rechtschreibprüfung

Link: www.duden.de/rechtschreibpruefung-online
Duden: Text eintippen oder kopierten Text einfügen. Finde Fehle, Wortwiederholungen, Interpunktion, überzählige Leerzeichen, …
Screenshot

Texte analysieren

Link: https://wortliga.de/textanalyse
Prüfe Lesbarkeit, Lesezeit, Satz- und Wortlänge. Finde Abkürzungen, Nominalstil, Phrasen, …
Screenshot

Suchmaschinen-Magie

Frage an die Welt im Web

Link: answerthepublic.com
Finde Formulierungsideen, Suchverhalten der Weböffentlichkeit, zusammenhängende Begriffe, … Eine Frage oder ein Wort eingeben in Deiner gewünschten Sprache, und das Tool liefert eine grafische Darstellung von Webinhalten:
Screenshot

Wortideen finden durch die Welt im Web

Link: www.hypersuggest.com
Finde Deine Wörter im Zusammenhang, Sätze, Phrasen, Bilder zum Suchwort, News zum Begriff … Wörter eingeben, Ergebnisse finden im Web. Man kann einfach googlen, oder W-Fragen (englisch) dazuschalten, die Sicht einschlägiger Webvorreiter einholen.
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Das Ergebnis für meinen Beispielbegriff (englisch mit Wh-Questions):
screenshot

Noch ein Tipp für Bilder: Fotos und Grafiken

Aktuelle Daumenregeln für Bilder im Web:

  • Format: png
  • Bildgröße optimal max. 150 KB

Augen-Logo Maria

Frontend für YouTube

YouTube ist für viele nicht mehr wegzudenken, sei es aus Recherchegründen oder zur Unterhaltung. Wer der Datenkrake Google möglichst wenig Informationen preis geben möchte, der empfehle ich das alternative YouTube-Frontend https://invidio.us.

Was mir persönlich besonders gefällt: invidio.us ist werbefrei und bietet zu jedem Video einen Download-Link an.

Augen-Logo Anke