MINT: Daten auswerten

Filtern auf Reports aus MINT-Zahlen

Die Reports geben Auskunft über Studis aus MINT-Fächern, filterbar auf den Dimensionen Fächergruppe, Studienphase und Region. Die Datenbasis besteht aus 25.000 Datensätzen.

Screenshot

Eigene Auswertung erhalten

ScreenshotEine eigene Sicht auf die Auswertungen sind möglich auf diesen Kriterien:

  • Fächergruppe
  • Region (Bundesland, Gesamt)
  • Zeitraum (Jahr)
  • Anzahl (Anzahl der Frauen in absoluten Zahlen)
  • Prozentwert (Frauenanteil)
  • Anzahl/Anteil Männer

Mehr Infos

www.komm-mach-mint.de/service/mint-datentool
www.komm-mach-mint.de/service/mint-datentool/das-zaehlt-zu-mint

Ein paar Ergebnisse: Frauenanteil

In den Ingenieurwissenschaften insgesamt war der Frauenanteil 2019 bei 24 %.
In der Informatik lag der Frauenanteil 2019 bei knapp 22 %.
Der Frauenanteil beim Studienabschluss (Absolventinnen) lag 2019 bei rund 32 %; im ersten Semester über alle Fächer (Studienstart) lag der Frauenanteil bei rund 34 %.
Augen-Logo Maria

Tipp: Analogie-Wörterbuch für IT-Fachbegriffe

Versteht mich doch!

Wie erklärt man einer nicht so IT-affinen Person einen IT-Fachbegriff wie API, DDoS oder HTTP?

Häufig nutzt man dafür andere IT-Fachbegriffe und hängt seine Zuhörer*innen schnell ab. Das englischsprachige Sideways Dictionary geht einen anderen Weg und zeigt eine oder mehrere Analogien für entsprechende Begriffe – ganz ohne „Fachchinesisch“.

Beispiele

Screenshot

Oder: API wird über die Schnittstellen am eigenen Fernsehgerät, DDoS mit 20 Sumo-Wrestlern und HTTP mit dem „Bat-Signal“ aus den Batman-Filmen erklärt. Die besten Analogien können „hochgevotet“ werden und wer mag, kann auch eigene einreichen.

Augen-Logo Anke und Maria

Linux-Aufräumhelfer Stacer

Screenshot von StacerWer einen Linux-Rechner hat, nutzt häufig die Konsole, um administrative Arbeiten zu erledigen. Beispielsweise um zu überprüfen, wie viel Platz noch auf der Festplatte ist, um einen hängenden Prozess abzuschießen oder um Log-Dateien nach einem Crash zu sichten. Für viele dieser Tätigkeiten gibt es bereits grafische Benutzungsoberflächen. Wer lieber ein einziges Tool für vieles haben will, sollte sich Stacer anschauen.

 

 

Mit dem Tool lassen sich unter anderem

  • Start-Apps festlegen
  • Log-Dateien einsehen und löschen
  • Installierte Pakete ansehen und löschen
  • CPU-, Netzwerk- und Arbeitsspeicher-Auslastung visualisieren
  • Installations-Repositories verwalten
  • Laufende Prozesse überblicken
  • u.v. m. …

Stacer gibt es für Ubuntu, Debian und Fedora. Wer mag, kann aber auch den Quellcode selber kompilieren. Alle Informationen dazu finden sich im GitHub-Repository von Stacer.

Happy aufräuming!

Augen-Logo Anke

Komfortabel APPs & Co übersetzen

Vorschläge aufrufen, hin- und herübersetzen & sehen, ob’s passt

Screenshot

Bei der Arbeit bin ich auf dieses nette Übersetzungstool gestoßen. Die Bedienung fand ich recht komfortabel (bei der Demo, selbst hab ich es noch nicht ausprobiert). Man kann sich aussuchen, von welcher Ausgangssprache man in welche Zielsprache übersetzen möchte und bekommt Vorschläge. Die kann man dann noch ändern, feinschleifen oder einfach so lassen. Sehr nett.
Mehr Infos unter https://phrase.com/lp/freeplan.

Free für Freelancer & Co.

Screenshot

Interessant ist, dass es für Freelancer, Entrepreneurs und StartUps eine Free-Version gibt: 3 Nutzer*innen, 2 Sprachen, 10.000 MAU (~ App User pro Monat). Man kann sich u. a. über GitHub anmelden.

Added Value: Blogtipps für SWE

Auf der Website bin ich beim Stöbern noch auf diese 10 Blogs, die SW-Entwickler*innen lesen müssen (naja, müssen), gekommen:
https://phrase.com/blog/posts/10-must-read-blogs-for-software-developer

Einen Tipp davon hab ich gleich wieder erkannt: Joel on Software habe ich vor Urzeiten mal entdeckt und bin sofort Fan davon geworden, denn Joel Spolsky hat auch ein Buch geschrieben, das ich toll fand: User Interface Design for Programmers – nicht ganz neu, aber die Grundprinzipien gelten größtenteils immer noch… das menschliche Gehirn und die Wahrnehmung ändern sich ja sooooo schnell auch nicht :-)

Papageibild PhrasePS

GitHub…. da hab ich auch noch ’ne Empfehlung. Es gibt auf openhpi.de einen Kurs (zum Selbststudium, für absolute Versionsteamprogrammierungsneulinge geeignet genauso wie für Programmierprofis):
https://open.hpi.de/courses/git2020

PPS: Eigentlich fand ich nur den Papagei cool… erwischt ;-)

Papageibild Phrase

Augen-Logo Maria

Panopticlick – Wie gesprächig ist dein Browser?

Screenshot der Webseite Manche Browser sind beim Surfen äußerst gesprächig und verraten mehr über die Surfende als gewünscht. Wer das mal für den eigenen Browser überprüfen möchte, für die stellt die Bürgerrechtsorganisation Eletronic Frontier Foundation (auch als EFF bekannt) den Service „Panopticlick“ bereit.

Einfach auf den Button „Test Me“ klicken, ein paar Minuten warten und das Ergebnis in einer tabellarischen Form bekommen. Praktischerweise bietet die EFF ein Browser-Plugin für alle gängigen Browser an, das den Schutz erhöht. Es heißt Privacy Badger.

Ich war bisher der Meinung, dass ich meinen Browser schon recht gut abgedichtet hatte, der Test hat mich eines Besseren belehrt.

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Digitale Dienstreise Sommer 2020: Agiler Tuning Tag mit viel Futter virtuell

Ein Tuning-Tag also. Nun. So. Erst mal spoilern: Es hat sich gelohnt: Viel Futter, tolle Leute, großartig! Zwischen Hamburg, Berlin, München, Duisburg gab’s genug Erfahrungen für einen agilen Austausch.

Warum überhaupt Agilität tunen?

  1. Weil gutes agiles Arbeiten nie fertig ist (egal, wie gut die Definition of Done auch sein mag).
  2. Weil es zuviele „agile“ Projekte gibt, die noch gar nicht richtig angefangen haben, agil zu sein.
  3. Weil ich in hier bei mir zuwenig agile Menschen kenne, um mich auszutauschen.
  4. Weil es immer gut ist, sich Impulse zu holen.
  5. Weil es mich in meiner Arbeit (und Persönlichkeit) weiter entwickelt.

Der Plan

Ursprünglich wollte ich nach Hamburg fahren. Guess what? Im Juli hat sich auch diese Veranstaltung in ein virtuelles Event verwandelt.

Meine Fragen vor dem Tag:

Ob das online über soviele Stunden genauso gut funktioniert? Wie werden die Pausengespräche virtualisiert? Gibt es überhaupt welche? Ist das nicht das Wichtigste an solchen Treffen: Erfahrungsaustausch? Unternehmens- / firmen- / organisationsübergreifend?

Recap

Meine Antworten nach dem Tag:

Ja, fast. Ein bisschen. Ja. Naja, Open Space kann manchmal noch wertvoller sein als Pausengespräche. (Nur mein Ohr tut mir weh, diese leidigen Headsets… Und zum ersten Mal auch mein Rücken vom konzentrierten – und neugierigen – InDenLaptopmonitorKriechen.)

Die Gruppe

Rund 20 Leute, die teilnehmen, dazu noch 3 Leute vom Veranstalter. Der Tag startet mit einem virtuellen Kaffeetrinken, eine Viertelstunde vor Start darf man schon ankommen. Das ist nett.

Der Tag

Nach der üblichen Begrüßung und Orgakrams beginnt der fachliche Teil.

Starter ist ein kurzer Vortrag. Im Kern geht es um Antifragilität. So nennt man die Eigenschaft, wenn Zufälle, Ungewissheit, Probleme, … ein System stärker werden lassen. Also noch etwas mehr als Resilienz, die sich von Hindernissen nicht unterkrigen lässt. Unter dem Titel…

„Kleine Geflügelkunde“

… geht es rund 12 Min lang um Organisationsentwicklung und Produktentwicklung im agilen Umfeld.

Dem klassischen Ansatz, durch Standardisierung bzw. Zentralisierung Risiken im Vorfeld vermeiden zu wollen, steht der flexible Ansatz gegenüber: „Vorbereitet sein“ mit Fokus auf „Verlust beschränken, Gewinn maximieren“. Dazu gehört auch, nicht alles auf 1 Karte zu setzen.

So kommt man zu dem Schluss, dass man vielleicht viele Produkte im Köcher haben sollte. Oder dass man kleine Schritte macht. Oder Experimente etabliert. Dazu gehört auch das Prinzip Primum non nocere. Probier’s aus, solange es nicht schadet (naja, absehbar schadet).

Als Beispiel für kurze Schleifen bekamen wir eine erhellende Erkenntnis aus der Mäusezucht präsentiert: Wusstet Ihr, dass viele medizinische Studien auf demselben Stamm von Mäusen beruht? Die allesamt fitter sind als die Durchschnittsmaus? Jung, stark, widerstandsfähig – weil ständig reproduziert (kurze Zyklen = junge Mäuse züchten die nächste Generation). Und mit denen testet dann alle Welt unsere Medizin. (Ich schweife ab: Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Menschen eigentlich im Durchschnitt keine Supermäuse sind. Also Vorsicht vor solcherart Studien. Also, viel gelernt über Telomere… Altern… und Faktenbasis.)

Zurück zur Agilität. Fazit: Kurze Zyklen und frühes Feedback vermeidet große Risiken. Das macht ein System robust, resilient und antifragil.

Open Space Sessions

Unterstützt durch ein digitales Whiteboard mit Klebezetteln, Tabellen, Pfeilen (miro.com) ging es dann in den aktiven Part.

Board mit Agenda: Digitale Tabelle mit Klebezetteln

Je nach Interesse konnten wir uns ein Thema rauspicken und dort für rund 25 Minuten eintauchen, bevor es wieder zurück und in die nächste Runde ging.

Screenshot miro-BoardDie einzelnen Themen bekamen jeweils ein eigenes Chart, das wir nutzen konnten (nicht mussten). Da kam dann sowas in der Art dabei heraus, wie hier zu sehen für das „Lern-Feuer 2.0“.

Zwischen den Open-Space-Sessions gab es ’ne Stunde Mittagspause. Dann starteten wir mit einer Übung, die nichts mit unseren Themen, sondern mit Selbstorganisation zu tun hatte. Das war wieder mal sehr erhellend – und das nicht nur, weil unsere Gruppe die meisten „Ergebnisse“ hinbekommen hatte ;-)

Wir haben etwas über Prozessbetrachtung, Aufgabenverständnis, Definition of Done und obendrauf auch noch etwas über das eingesetzte Tool (miro) gelernt.

Drumherum

Gottseidank waren Pausen eingeplant. Auch wenn’s immer wieder sehr, sehr spannend ist, sich ausgiebig auszutauschen… Bewegung zwischendurch sowie Tee, Kaffee, sonstige wichtige Dinge hatten zu Recht auch ihren Platz. Ein kleines bisschen Smalltalk war noch drin, vor allem beim Warten darauf, dass sich alle bis zur Session durchgeklickt hatten und im anderen Raum angekommen waren.

In der Feedbackrunde am Ende war der Tenor

  • … dass es erstaunlich gut auch digital funktioniert hat.
  • … dass wir uns trotzdem noch lieber persönlich getroffen hätten, wenn wir die Wahl gehabt hätten.
  • … dass der Austausch für alle wertvoll war.

 

Für mich war nach 2×3 Stunden Online-Interaktion am Ende so ziemlich die Grenze erreicht. Was auch daran liegt, dass ich zu Hause eben keine optimale Online-Umgebung habe. Hätte ich ein Büro dafür nutzen können, wäre das sicher weniger anstrengend gewesen.

Der nicht-so-faktenorientierte, persönliche Austausch mit Leuten, die ähnliche Herausforderungen haben wie ich, fiel etwas hinten runter (Visitenkartentausch hab ich nicht hinbekommen). Was die Themen angeht, erlebte ich unterm Strich einen tollen Tag, was u. a. an der hilfreichen „kollegiale Beratung“ liegt. Viel Futter, etwas (zu?) wenig Socialising.

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Tool für grafisch Begabte

Shapes finden, wilde Kreationen erschaffen

Screenshot

„The Alchemy drawing canvas has an intentionally reduced level of functionality. No undo, no selecting, and no editing. Interaction focuses instead on the output of a great number of good, bad, strange and beautiful shapes.

To take a good look at what Alchemy can (and can not) do, check out the Videos section: http://al.chemy.org/videos

Inspiriert

Einige Künstler (ob „Chris“ weiblich ist, hab ich nicht rausgefunden) haben ihre visuellen Schöpfungen, die sie durch die Arbeit mit dem Tool gezeichnet haben, ausgestellt.

Gallery:
http://al.chemy.org/gallery

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Scanner für umweltverträgliche Webseiten

Logo GreenerWPWer eine eigene Webseite mit WordPress betreibt und sich schon immer gefragt hat, wie und ob die Seite eigentlich halbwegs umweltverträglich ist, kann hierfür das Plugin GreenerWp verwenden. Das Plugin ist direkt auf der WordPress-Plugin-Seite zu finden. Es überprüft die Seite anhand von Best Practices und gibt entsprechende Rückmeldung in einem Dashboard, so dass die Webmasterin weiß, an welchen Stellen der Webseite noch Optimierungsbedarf besteht.

Wer kein WordPress nutzt, kann stattdessen den greenerWP Environmental Sustainability Scanner einsetzen und prinzipiell beliebige Webseiten überprüfen.

Happy scanning!

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Bremer Programm(ierung): Spielen mit Sensoren und Soft Skills

Erste Veranstaltung buchbar, plant den O> Sommer :o)

Die Sommeruni beginnt… im Juli: Das erste Angebot ist nun buchbar.

Vorhang auf! Es ist… „Python für Anfängerinnen“ (unter „Programmierung“)! Vier Tage Kurs im Juli (20. bis 23.), um folgende Kenntnisse zu erlangen:

  • Grundlegende Programmierung in Python
  • Datenstrukturen in Python
  • Grundlagen der objektorientierten Programmierung in Python
  • Installation und Einsatz von Zusatzpaketen
  • Ein- und Ausgabe
  • Fehlerbehandlung

Kontinuierliche Ergänzung

Es geht los! Für Eure Kalender habe ich noch mehr, was ich schon mal spoilern kann. Und seid gewiss, das ist noch lange nicht alles.

Spielen mit Sensoren: Programmierung im Handumdrehen

Calliope mini – Einstieg

Calliope-Workshop I: Einsteigerinnen (14 SWS)

Wann? Mo und Di 10. / 11. Aug. 2020

Worum geht’s?
Mikrocontrollerplatine programmieren

Mehr als andere ähnliche Geräte bringt der Calliope bereits in der Grundausstattung viele Sensoren und andere Komponenten mit, die uns im Workshop zur Verfügung stehen: Lagesensor, Kompass, Temperaturmesser, Anschlussmöglichkeiten für Krokodilklemmen und sogar für gewöhnliche Knete können die Teilnehmerinnen ausprobieren. Programmiert wird grafisch, der entstandene Quellcode aus der C-Familie lässt sich anzeigen.

Der Workshop wird die Teilnehmerinnen in die Lage versetzen, ganz unterschiedliche Anwendungen zu erstellen: Spielen, kommunizieren, Bilder ausgeben (mit und ohne Farbe), Musik (naja, eher Sound), …

Nach einer leicht verständlichen und kurzen Einführung sind die Teilnehmerinnen schnell selbst in der Lage, an ihren „Herzensprojekten“ zu arbeiten. Bei Hindernissen, die auftauchen, helfen die Dozentinnen bei der Lösungsfindung.

Der Workshop versteht sich als Plattform für eigenständiges Lernen. Er eignet sich auch gut als Lernraum für Lehrende (Schule, Uni, Freizeit), die Kids oder anderen Einsteigerinnen und Einsteigern das Programmieren beibringen möchten. Programmieren lernen und Lernraum für Lehrende in einem Workshop – geht das? Das geht. Birgit macht das jeden Tag.

Calliope mini – Aufbau

Foto einer Platine

Calliope-Workshop II: Aufbaukurs (14 SWS)

Wann? Do und Fr 13. / 14. Aug. 2020

Worum geht’s?

Für alle, die schon etwas Erfahrung mit grafischer Programmierung haben (z. B. aus dem Einstiegsworkshop oder aus den Calliope-Workshops in den letzten Jahren der Sommeruni). Hier können wir noch mehr eintauchen (ja genau, der Calliope sieht ja ein bisschen aus wie ein pummeliger Seestern).

Soft Skills

Kreativitätstechniken und Ideenmanagement

Kreativität: Workshop (14 SWS)

Wann?  Mo und Di 17. / 18. Aug. 2020

Worum geht’s?

Der Workshop beleuchtet drei Kategorien des Ideenmanagements
I. Ideen generieren
II Ideen sortieren
III Ideen auswählen

Die vorgestellten Techniken kann man für verschiedene Themenbereiche nutzen. Zum Beispiel, wenn es darum geht, eine Präsentation zu erstellen, ein Projekt anzureichern, eine wissenschaftliche Publikation zu konzipieren, eine Besprechung vorzubereiten oder ein Seminar durchzuführen.

Die Teilnehmerinnen können die vorgestellten Strategien an eigenen Fragestellungen ausprobieren. Die Methoden eignen sich, um neue Wege zu beschreiten, die eigene Arbeitsweise zu verändern und zum Überwinden von Denkblockaden.

Spaß macht das auch noch! Na klar!

More to come…

Auch hier ist noch einiges im Fluss. (Für Insider: Weser)

Programm und Anmeldung

Zitat von der Website:

03.07.2020: Das […] Programm für 2020 wird in den nächsten Tagen noch erweitert. Sie können nach einer ersten Anmeldung später immer weitere Kurse hinzufügen. Anmeldungen sind jetzt möglich!

Hier werden nun also immer wieder neue Angebote zu finden sein. Die Kategorien müssen aufgeklappt werden (manche sind heute noch leer, also bitte bei Interesse einfach mal öfter vorbeikommen – es lohnt sich).

Programm:
www.informatica-feminale.de/re/de/Anmeldung.php

Augen-Logo Maria

Twitter in dezentral – Introducing Mastodon

Mastodon LogoVielleicht hast Du bisher soziale Netzwerke gemieden, weil Dir das Geschäftsgebaren der dahinter liegenden Firmen nicht gefallen hat (evtl. wegen der Monopolstellung oder dem Verhalten als Datenkrake). Du siehst aber schon den Mehrwert eines sozialen Netzwerks für Dich?

Dann habe ich vielleicht eine mögliche Alternative: Sie nennt sich Mastodon und funktioniert ähnlich wie Twitter.

Der Unterschied ist, dass Mastodon ein dezentrales Netzwerk ist, basierend auf Open Source Software. Jede kann sich hier eine eigene Mastodon-Instanz aufbauen (öffentlich oder privat) und mit allen Benutzerinnen anderer Instanzen kommunizieren. Ähnlich wie bei Twitter können kurze Nachrichten mit bis zu 500 Zeichen geschrieben werden, die auch Bilder oder Videos enthalten können. Anderen Nutzerinnen kann man folgen oder andere folgen der eigenen Instantz, und auch Hashtags sind möglich.

Für die Nutzung auf Smartphone oder Desktop stehen unterschiedliche Apps zur Verfügung, die meisten davon auch kostenlos.

Der große Vorteil ist in meinen Augen die Dezentralität: Wird eine Instanz abgeschaltet (ob durch eine Regierung oder den Betreiber selber), kann das Netzwerk weiterhin genutzt werden. Ich habe Mastodon im Rahmen des Chaos Communication Congresses sehr zu schätzen gelernt, da während der Kongress-Zeit enorm viele Informationen darüber gestreut wurden. Probier es einfach mal aus!

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Tipps für Telefonkonferenzen und Online-Meetings

Sehr gute Ideen für Gespräche

Folgende Tipps empfehle ich sehr. Wer sich daran nicht hält, hat erkennbar weniger Spaß an remote Meetings.
So geht’s sehr gut:

  • Teste vorher deine Tools
  • Sorge für einen pünktlichen Start
  • Bestimme einen Moderator
  • Plane etwas mehr Zeit ein als für Offline-Meetings
  • Setze einen klaren Fokus für das Meeting
  • Starte mit einem Check-In
  • Folge dem Moderator
  • Rufe die oder den nächsten Gesprächsteilnehmer*in auf
  • Schließe deine Geräte am Strom an

Gute Ideen für Gespräche

Wer die sehr guten Ideen aufgreift, kann noch mehr tun, um verteiltes Arbeiten angenehmer zu machen. Sei es akkustisch, sei es kommunikativ.

So geht’s gut:

  • Nutze möglichst ein Headset
  • Mikro aus, wenn du nicht sprichst
  • Halte eine Audio-Alternative bereit
  • Stelle geschlossene Fragen
  • Frage nach Widerstand
  • Reflektiert gemeinsam

Bedarfsorientiert

Hier kommt es drauf an, worüber man spricht. Ob sprechen reicht oder ob der optische Kanal essenziell ist.

Gemeinsam ansehen:

  • Schalte deine Kamera ein
  • Mache dein Gesicht erkennbar
  • Bereite unterstützende Tools vor, z. B. Screensharing oder eine gemeinsame Dateiablage in der Cloud

Drumherum

Vergiss das drumherum nicht, vor allem bei längeren Gesprächsterminen.

Konzentration aufrecht erhalten:

  • Stell Getränke bereit
  • Stell gern auch Essen für Dein Hirn bereit;, nur soll’s keine Geräusche machen, also KEINE CHIPS ;-)
  • Mache Pausen
  • Beweg dich zwischendurch mal, und wenn’s nur Zappeln vorm Rechner ist

 

Aufgegriffen und ergänzt nach: www.it-agile.de/remote

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Webtools

Tools für Webmistress und Content Manager

Lass Deine Website scannen, finde die richtigen Worte und mach keine (Rechtschreib-) Fehler.

Wie? Zum Beispiel mit diesen kleinen Helferlein, die Dir als Tools ein paar lästige Arbeiten abnehmen und Deine Kreativität anstupsen können.

Qualität checken

Link: Screenshotsiteliner.com
Finde Doppelten Content, kaputte Links, die durchschnittliche Seiten(datei)größe, Ladezeit der Seiten, …
Screenshot

Rechtschreibprüfung

Link: www.duden.de/rechtschreibpruefung-online
Duden: Text eintippen oder kopierten Text einfügen. Finde Fehle, Wortwiederholungen, Interpunktion, überzählige Leerzeichen, …
Screenshot

Texte analysieren

Link: https://wortliga.de/textanalyse
Prüfe Lesbarkeit, Lesezeit, Satz- und Wortlänge. Finde Abkürzungen, Nominalstil, Phrasen, …
Screenshot

Suchmaschinen-Magie

Frage an die Welt im Web

Link: answerthepublic.com
Finde Formulierungsideen, Suchverhalten der Weböffentlichkeit, zusammenhängende Begriffe, … Eine Frage oder ein Wort eingeben in Deiner gewünschten Sprache, und das Tool liefert eine grafische Darstellung von Webinhalten:
Screenshot

Wortideen finden durch die Welt im Web

Link: www.hypersuggest.com
Finde Deine Wörter im Zusammenhang, Sätze, Phrasen, Bilder zum Suchwort, News zum Begriff … Wörter eingeben, Ergebnisse finden im Web. Man kann einfach googlen, oder W-Fragen (englisch) dazuschalten, die Sicht einschlägiger Webvorreiter einholen.
Screenshot
Das Ergebnis für meinen Beispielbegriff (englisch mit Wh-Questions):
screenshot

Noch ein Tipp für Bilder: Fotos und Grafiken

Aktuelle Daumenregeln für Bilder im Web:

  • Format: png
  • Bildgröße optimal max. 150 KB

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Frontend für YouTube

YouTube ist für viele nicht mehr wegzudenken, sei es aus Recherchegründen oder zur Unterhaltung. Wer der Datenkrake Google möglichst wenig Informationen preis geben möchte, der empfehle ich das alternative YouTube-Frontend https://invidio.us.

Was mir persönlich besonders gefällt: invidio.us ist werbefrei und bietet zu jedem Video einen Download-Link an.

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Got a licence to kill?

ScreenshotWer kreativ unterwegs ist – sei es als Entwicklerin, Musikerin oder Zeichnerin – und etwas veröffentlichen möchte, sollte sich spätestens jetzt mit dem Thema Lizenzierung beschäftigen. Die zentrale Frage dabei ist: Wie soll mein Werk nach der Veröffentlichung genutzt werden dürfen? Hier ein kurzer Überblick, wo Ihr Informationen dazu bekommen könnt:

  • Choose a licenceWebsite choosealicense.com: Ein erster guter Anlaufpunkt, um sich über die verschiedenen Lizenzen zu informieren. Hier findet Ihr auch einen entsprechenden Lizenztext zum kopieren.
  • LogoWebsite opensource.org: Wer in der Welt der Softwareentwicklung unterwegs ist, findet hier Infos. Hier gibt es neben den Lizenztexten auch noch Frequently Asked Questions (FAQ).
  • LogoLizenzüberblick https://de.creativecommons.org: Wer den Schwerpunkt mehr im künstlerischen Bereich hat, ist bei Creative Commons richtig. Insbesondere das Tool zur Wahl der richtigen Lizenz ist hier sehr hilfreich.

 

Kennt Ihr vielleicht selbst weitere hilfreiche Seiten zum Thema Lizenzierung? Dann schreibt doch gerne einen entsprechenden Kommentar!
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Neues Fairphone auf dem Markt

Bild des Fairphone 3
Normalerweise würde ich für ein neues Smartphone keinen Artikel schreiben. Als ich aber kürzlich erst selbst auf der Suche nach einem neuen Gerät war und mit meinem potentiellen Neuerwerb möglichst nachhaltig unterwegs sein wollte, bin ich auf das Fairphone gestoßen.

Das niederländische Unternehmen wirbt unter anderem mit fairen und recycelten Rohstoffen sowie modularem und reparierbaren Design. Seit Anfang Sep. 2019 ist das Fairphone 3 bestellbar und für 450,- EUR im Shop zu haben. Mir persönlich gefällt die Philosophie der Firma, die unter anderem beim Ausliefern der Geräte kein allgemein übliches Zubehör wie Kopfhörer oder Ladekabel einpacken. Zum einen, weil die meisten sowas eh bereits besitzen; zum anderen, um Elektromüll zu reduzieren. Ein deutsches, recht ähnliches Smartphone gibt es übrigens von Shiftphone ab 400,- EUR.

Aber ob Fairphone, Shiftphone oder andere nachhaltige Alternativen: Das nachhaltigste Smartphone ist das, was Du bereits besitzt! Aus diesem Grund habe ich auch meinen Wunsch nach Neuerwerb zurückgestellt, bis mein alter Knochen wirklich nicht mehr will.

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Katzenbildgenerator mit Tensorflow

Screenshot der SeiteWie wir ja alle wissen, besteht das Internet zu einem Großteil aus Katzenbildern ;)

Wer hierzu schon immer einen Beitrag leisten wollte und bisher keine Katze im Zugriff hatte, der empfehle ich folgende Bild-zu-Bild-Demo. Je nach eigenem künstlerischem Talent und Anspruch lassen sich hier aus ein paar Strichen eine (immerhin) erkennbare Katze zaubern.

Technisch funktioniert das ganze mit Tensorflow, einer Open Source Lösung für maschinelles Lernen. Auf der Seite gibt es noch mehr solcher Demos, nämlich für Hausfassaden, Schuhe und Handtaschen – wer auch immer auf gerade diese Gegenstände gekommen sein mag… Viel Spaß beim Zeichnen!

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Tipp: Übersichtlich Zugfahrten miteinander vergleichen

Screenshot der Webseite BahnGuru
Wer Bahn fährt, stellt sich häufig die immer gleichen Fragen. Fährt ein Zug von A nach B? Wann fahren entsprechende Züge? Wie lange bin ich da jeweils unterwegs? Und was kostet das alles?

Wem bisher die Auskunfts- und Vergleichsmöglichkeiten der Deutschen Bahn zu unkomfortabel waren, der kann ich das Frontend BahnGuru empfehlen. Hier werden für die jeweilige Verbindung übersichtlich Preise und Fahrtzeiten aufgelistet, so dass man ganz entspannt vergleichen kann.

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Virtuell Apollo-11-Mission begleiten oder ISS besuchen

Besucherin mit VR-Brille vor Bildschirm

Du warst noch nicht im Weltall? Macht ja nix. Im Heinz Nixdorf MuseumsForum kannst Du das All hautnah erleben. Im VR-Studio im Heinz Nixdorf MuseumsForum erwartet die Gäste eine virtuelle Reise in die Weiten des Weltalls. Rauf zum Mond, Blicke hinter den Mond in die Weiten des Kosmus und hautnah Technik der ISS betrachten.

Unter dem Motto „Hinter dem Mond geht’s weiter“ kannst Du (unter Anleitung) in die virtuellen Realität eintauchen.

Setz Dir die VR-Brille auf und fliege mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin in der Saturn-V-Rakete zum Mond. Oder begib Dich auf die Spuren von Alexander Gerst und erkunde schwebend die internationale Raumstation.

Mehr:
www.hnf.de/besuch/allgemeine-informationen/fuehrungen/hinter-dem-mond-gehts-weiter.html

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