Checker: Kontrast auf Websites testen

Barrierefreiheit umsetzen

Farbfehlsichtige und sehbehinderte Website-Gäste können Farben nicht oder nur eingeschränkt identifizieren und unterscheiden. Sie verstehen deshalb oft schwerer, welche Information über eine (veränderte) Farbe transportiert wird. Eine zusätzliche Hervorhebung ist nötig.

Eine Webseite mit guten Kontrasten hilft nicht nur seheingeschränkten Menschen, sondern ist für alle nutzerfreundlicher. An gute Farbkontraste kann man am einfachsten von Anfang an denken.

Wie umsetzen?

Farbe als Informationsträger

Information sollte nicht nur über Farbe vermittelt werden. Klassisches Beispiel dafür ist ein Schaubild mit einigen Kurven: Die Kurven sollten sich nicht nur über die Farbe unterscheiden, sondern auch dadurch, dass eine Kurve beispielsweise gestrichelt, die andere gepunktet dargestellt wird.

Gute Farbkontraste

Falls Grafiken angezeigt werden, brauchen auch diese ausreichende Kontraste. Ähneln sich Vordergrund- und Hintergrundfarbe in der Helligkeit, haben sie wahrscheinlich zu wenig Kontrast. Gemeint sind keine Fotos, sondern Symbole, Schaubilder oder Diagramme.

Checker

Screenshot

Die Qualität von Kontrastgebung lässt sich online oder z. B. mit dem Colour Contrast Analyser überprüfen. Das kostenfreie Tool lädt man herunter und wählt im Bereich Foreground mit der Pipette die Vordergrundfarbe aus, dann im Bereich Background die Hintergrundfarbe.

Das Kontrastverhältnis sollte über 4,5:1 liegen, damit die Anforderung erfüllt und der Kontrast für seheingeschränkte Menschen wahrnehmbar ist.

Weitere Informationen

Wer mehr erfahren möchte, liest diesen Artikel:
Barrierefreie Kontraste (11/2020) / tollwerk.de.

Mehr Infos

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