Endlich Öko-Opern

Bio-MP3-Player

BILDDarauf haben wir gewartet – endlich eine Musikmaschine, die genauso umweltfreundlich ist wie das gute alte Klavier oder die Blockflöte. Noch weniger Klimabelastung gibt’s nur beim Singen. (Aber Achtung, das könnten die Nachbarn anders sehen …) Die schlechte Nachricht gleich zu Anfang: Das Ding ist nicht billig. 600,- Eurinchen muss frau locker machen. Und es kommt erst im Sommer auf den deutschen Markt. Bis dahin ist es nur in Korea zu bekommen.

Wie funktioniert’s?

Hinten am Gehäuse sind ein paar Hochleistungssolarzellen angebracht, die für den nötigen Strom sorgen. Und keine Sorge, im Winter und im Keller könnt Ihr damit auch Euren Lieblingssongs lauschen. Dafür gibt es noch ein extern anschließbares Solarzellenmodul, das den eingebauten Langzeitakku für eine knappe Woche (6 Tage oder 144 Stunden) auflädt. So lange kann frau beim besten Willen weder feiern noch chillen. Bei der Produktion wird natürlich auch darauf geachtet, dass nur recyclebare Materialien verwendet werden. Und am Ende des Player-Lebens wartet dann auch noch die umweltgerechte Verwertung. So soll es sein.

Das Ding ist aber nicht nur ökologisch wertvoll, sondern sieht auch noch verboten gut aus. Den Schmuck gibt es zwar leider nicht dazu, aber die Hardware an sich gefällt doch auch schon sehr.

ÖKO-TEST wertet „sehr gut“:

Der neue Bio-MP3-Player „Ecostar“ weist alle notwendigen Kriterien auf, die die Elektroverwertungsordnung für umweltverträgliche Kleingeräte verlangt. Die Verwendung robuster Bauteile verspricht eine hohe Langlebigkeit. Darüberhinaus wurde auf eine 100-prozentige Verwertbarkeit geachtet. Empfehlenswert!

Wer jetzt Blut geleckt hat, kann noch mehr davon haben. Es gibt auch grüne Notebooks.

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