„…ein Kindlein geboren“ … gute Nachricht für Väter

Ausgiebig Elternzeit nehmen

Mütter

Mütter bekommen öfter Absagen auf Bewerbungen und haben damit erst gar keine Chance, einen neuen Job zu bekommen. Oder sie werden im Vorstellungsgespräch entsprechend skeptisch bzgl. der Kinderbetreuung interviewt. Sie werden seltener befördert als kinderlose Frauen oder Männer. Dass sie weniger verdienen, sagt die Statistik auch.

Väter

Männern scheint das Vatersein weniger negative Konsequenzen zu bescheren. Im Schnitt bekommen sie sogar höhere Gehälter und haben bessere Aufstiegschancen als kinderlose Männer.

Väter bekommen auch dann Vorstellungsgespräche, wenn sie 12 (nicht nur 2) Monate Elternzeit genommen hatten.

Rund 90 % der Väter, die für ihr Kind in Elternzeit gegangen waren, sagteln danach, dass ihnen die Auszeit beruflich nicht geschadet hat.

Anspruch

Seit über 10 Jahren gibt es Anspruch auf Elternzeit. Eltern in Deutschland dürfen maximal 14 Monate lang beim Kind bleiben und beziehen in dieser Zeit 65 % ihres Einkommens.

Die 14 Monate können nur dann voll ausgeschöpft werden, wenn jedes Elternteil mindestens 2 Monate in Elternzeit ist.

Hoffnung

Bleibt zu hoffen, dass aus den inzwischen oft üblichen 2 Monaten (aus meiner Erfahrung aufgeteilt auf 2×1 Monat) künftig mehr werden. In Richtung Gleichberechtigung wäre das doch schön. Und ich schwör, für die gesellschaftliche Atmo wär’s auch nicht von Nachteil!

Quelle: „Papa passt nicht in die Planung“ – VDI nachrichten 21. Dez. 2018 / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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