Meditation radikal anders?

Die innere Ruhe kann mich mal

CoverDer ein oder anderen gestressten Großstädterin ist bestimmt schon mal der Gedanke gekommen, man müsse jetzt mal dringend die eigene innere Ruhe finden, am besten in einem Kloster in Tibet. Aber nein, der eigene Zeitplan erlaubt das leider nicht, aber Meditation solle da ja helfen, hört man. Also flugs einen VHS-Kurs gebucht und diesen irgendwie zwischen Arbeit, Einkaufen und Kinderbetreuung gequetscht. Aber irgendwie
will sich die innere Ruhe nicht wirklich einstellen, oh weh.

Dieses Szenario hatte ich ein Stück weit im Kopf, als mich der Titel dieses Buches angesprungen hat, verspricht es doch einen Ausweg aus der Misere.

Worum geht es? Der Autor spricht aus seiner langjährigen Erfahrung als Meditationslehrer und versucht, Entspannung in die Thematik zu bringen. Er erklärt der Leserin, dass es beim Meditieren eben nicht darum geht, einer bestimmten Methode zu folgen oder sich auf eine bestimmte Art hinzusetzen. Das erzeuge kontraproduktiven Druck, den man ja eigentlich gar nicht haben will.

Man könnte das ganze Buch zusammen fassen mit den Worten „Lassen Sie sich in Frieden“.

Das Buch liest sich sehr flüssig, der Autor streut immer wieder interessante Anekdoten aus seiner Lehrtätigkeit ein. Allerdings kam für mich gefühlt nach der Einleitung (!) nichts wirklich neues mehr.

Fazit: Kurzweilig, mehr aber auch nicht

Themen

  • Hören Sie auf zu meditieren
  • Hören Sie auf, ruhig zu werden
  • Hören Sie auf, ein Bewusstsein zu entwickeln
  • Hören Sie auf, perfekt sein zu wollen

Fabrice Midal: „Die innere Ruhe KANN MICH MAL. Meditation radikal anders“. dtv 2018. 14,90 EUR (D) / 15,40 EUR (A). ISBN 978-3-423-26184-5.

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