Catcalling: Petition gegen verbale Belästigung

Respekt

Nicht jeder Mann macht es, aber jede Frau kennt es. Catcalling bedeutet, dass verbale sexuelle Belästigung ausgeübt wird. Catcalls sind keine Komplimente, sie sind erkennbar daran, dass sie sich auf äußere Merkmale bzw. eindeutige Absichten beziehen: „Ey Blondie“, „Schnecke komm doch mal rüber“, Kuss- und Pfeifgeräusche oder anzügliche Gesten sind keine Komplimente. Catcalling ist das Ausnutzen von Dominanz und Macht.
Wieso macht man das überhaupt? Weil’s geht. Traurig, aber wahr.

Bewusstsein

Verbale sexuelle Belästigung ist in Deutschland kein eigener Straftatbestand. Heißt das, sexuelle Belästigung ohne Anfassen ist in Ordnung? Die Petition schlägt eine Lösung vor: Verbale sexuelle Belästigung braucht einen eigenen Platz im Gesetz. Catcalling sollte zum Beispiel mit Bußgeldern bestraft werden.

Begründung: Viel wichtiger als die Geldstrafen ist das Bewusstsein, das geschaffen wird. Es geht um Respekt und ein Miteinander auf Augenhöhe. Ein Gesetz gegen Catcalling demonstriert, dass verbale sexuelle Belästigung definitiv falsch ist. Nicht in Ordnung.

Klingt abstrakt, aufwendig und schwer umsetzbar?

Europäische Nachbarn

In Frankreich ist Catcalling schon seit 2018 strafbar und wird mit Geldstrafen von bis zu 750,- EUR geahndet. Auch in Portugal, Belgien und in den Niederlanden ist Catcalling illegal.

Petition

Hier gibt es mehr Infos und man kann unterschreiben:
www.openpetition.de/petition/online/es-ist-2020-catcalling-sollte-strafbar-sein/unterschreiben/adresse

Augen-Logo Maria

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