Gute Tat jederzeit & von überall

Mal ’n Schnack mit Oma halten!

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Entstanden ist die Idee zu Beginn der Pandemie. Das Motto: „Gespräche gegen die Einsamkeit“

Der Auslöser damals: Die physische Distanz, die Senior:inne aufbauen mussten, soll durch umso mehr soziale Nähe ausgeglichen werden. Freiwillige helfen dabei.

Viele Seniorinnen und Senioren trauen sich aus berechtigter Sorge vor Ansteckung während der Pandemie kaum auf die Straße. Was früher dem Tag die Farbe verliehen hat – der Plausch mit dem Nachbarn, ein paar Worte mit der Bäckerin – ist nun nicht mehr möglich. Für viele weckt die Corona-Krise sogar Erinnerungen an den Krieg: Sie spüren wieder die Angst vor einem unsichtbaren Feind, die Ungewissheit, die Isolation, die angespannte Nervosität überall, den Ausnahmezustand.

Beruhigende Worte, offene Ohren von Mensch zu Mensch: Telefon-Engel

In einer solchen Gemütslage sind beruhigende Worte und ein offenes Ohr das wertvollste, was es gibt. Damit der Lebensmut erhalten bleibt, braucht es Gespräche von Mensch zu Mensch. Hier setzen die Telefon-Engel an: Seniorinnen und Senioren können ihren Namen und ihre Nummer hinterlassen und werden dann von einem freiwilligen Helfer oder einer Helferin angerufen. Nun können sie über alles sprechen, was sie bewegt. Das Thema ist dabei ganz egal, was zählt, ist der Kontakt.

Wenn die beiden gut miteinander auskommen, entsteht eine Telefon-Patenschaft: eine Verbindung, die auch über die Corona-Krise hinaus halten kann.

Besonders beeindruckend fand ich die Statements der Betroffenen: Unter der Rubrik Stories kann man ein paar der Senior:innen sehen und hören. Alles Typen!

Was für eine coole Idee!!!

Mehr Infos:
https://retla.org/telefonengel
https://retla.org/stories

Und selbst?

Vielleicht gibt es bei Euch in der Nähe ja auch sowas? Wenn Ihr nicht unbedingt in und um München, sondern vielleicht mehr in Bremen und umzu oder sonstwo sowas als Freiwillige mitmachen möchtet? Ich werde hier mal nachfragen, in der Nachbarschaft, im Ort, in der Gegend…

Augen-Logo Maria

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