Tierisches Glas

Radiolarien

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Das sind auch als Strahlentierchen bekannte Kleinlebewesen. Sie leben im Ozean und wurden früher manchmal auch als Gittertierchen bezeichnet. Die einzelligen Meereslebewesen besitzen kunstvolle, glasartige Gehäuse.

Der Name Strahlentierchen kommt von den strahlenförmig nach außen gerichteten, feinen Plasmafäden (Axopodien), mit Hilfe derer die Radiolarien Kleinorganismen erbeuten.

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Die Gehäuse der Tierchen sind wirklich hübsch.

Fasziniert bin ich von der Fragilität der kleinen Racker: Radiolarien sind schwer zu beobachten und zu fotografieren, weil sie überaus fragil und kurzlebig sind. Ihr Leben ist so flüchtig, dass sie in Sammelbehältern nur kurz lebendig gehalten werden können. Noch gefährlicher ist für die Radiolarie das Mikroskopieren, wo sie zwischen Objektträger und Deckglas gequetscht wird. Da muss man dann hilflos zuschauen, wie das farbenfrohe Leben aus den empfindlichen Meeres-Märchenprinzessinnen verschwindet – ein anschauliches Beispiel für die tragische Vergänglichkeit des Lebens…

Ähm… schweife ich ab? Fasziniert bin ich jetzt jedenfalls. Und wünsche den kleinen Kerlen jede Menge Ozean um sich rum. Macht’s gut für heute!

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