Artenrettung: Primaten erhalten

Bedroht und gerettet
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Der Rote Colobus aus dem Nigerdelta war der Wissenschaft bis 1993 unbekannt und verlor innerhalb von zwei Jahrzehnten 90 % seines Bestands, sodass die Population auf schätzungsweise 200 Tiere schrumpfte. Mit diesen wenigen Exemplaren in freier Wildbahn ist der Primat, der ausschließlich im zentralen Niger-Delta vorkommt, vom Aussterben bedroht.

Als waldabhängige Art, die sich von Blättern ernährt, ist das Überleben dieses Affen von ungestörten Sumpfwäldern abhängig, doch sein Lebensraum überschneidet sich mit einem der Gebiete mit der höchsten Bevölkerungsdichte weltweit. Zum SW/Niger-Delta-Waldprojekt gehört ein engagiertes Team, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine treibende Kraft für den Erhalt der Artenvielfalt in Nigeria zu werden.

Rachel Ikemeh

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Das ist die Frau, die fast im Alleingang eine Primatenart gerettet hat: Ikemehs 2013 ins Leben gerufenes, von der Community getragenes Projekt schützt mittlerweile mehr als 80 km² und 16 bedrohte Arten. Die Colobus-Population hat sich verdoppelt.

In diesem Jahr eröffnete sie Nigerias erstes lokal verwaltetes Meeresschutzgebiet.

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