Blaugrüne Infrastruktur für das Klima

Städte abkühlen

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In einem Fernsehbeitrag zu guten Ideen für eine Zukunft, die die Klimawandelfolgen berücksichtigt, habe ich von „blaugrüner Infrastruktur“ in Städten gehört. Das Ganze ist Teil des Konzepts „Schwammstadt„.

Dass mehr Grün in die Städte gehört, ist ja klar. Und zu diesem Grün kann man gleich das Blau mitplanen. Also Pflanzen, die nicht in erster Linie einem ästhetischen Anspruch genügen, sondern gute Karten für das Klima mitbringen. Pflanzen, die bei Trockenheit gute Überlebenschancen haben? Klar. Und noch mehr: Pflanzen, die Wasser vertragen, auch wenn es in kürzester Zeit in großer Menge kommt. Und dies im Boden und im Pflanzengewebe speichern können. Um so Dürrezeiten zu überstehen UND die Umgebung zu kühlen.

Großartig!

Was ist blau-grüne Infrastruktur?

„Blau-grüne Infrastruktur beschreibt die Kombination von Wasser- („blau“) und Grünflächen („grün“) als integrale Bestandteile der städtischen Planung. Anstatt die beiden Elemente voneinander zu trennen, wird die Wechselwirkung zwischen Wasser und Vegetation bewusst gestaltet. Grünflächen wie Parks, urbane Wälder, Gründächer, Regenwassergärten und Rückhaltebecken tragen dazu bei, das Mikroklima zu verbessern und Oberflächenwasser zu managen. Gleichzeitig ermöglichen Gewässer, offene Kanäle und Feuchtgebiete die nachhaltige Speicherung, Reinigung und Nutzung von Regenwasser.

Die Kernelemente einer blau-grünen Infrastruktur beinhalten die natürliche Versickerung von Regenwasser, die Entlastung von überlasteten Kanalnetzen, die Bereitstellung von Lebensräumen für Flora und Fauna sowie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität für die Menschen. Es geht dabei um die systematische Verknüpfung von Elementen, die das natürliche Wassersystem und grüne Erholungsräume in das städtische Umfeld einbetten.“ Quelle: www.ibmolt.de/fachartikel/4/18

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Blaugrüne Infrastruktur

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