TOP 25 der Ingenieurinnen Deutschlands

Die einflussreichsten Ingenieurinnen sind jetzt vom dib (deutscher ingenieurinnenbund e.V.) bekanntgebeben worden.

Aus Berlin kam am 27. September die Meldung rein, wer im Finale in der Top-25-Liste gelandet ist. Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens hatte der dib in diesem Jahr dazu aufgerufen, Ingenieurinnen für die Wahl der  einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands vorzuschlagen. Zahlreiche Unternehmen, Hochschulen, Verbände, Netzwerke und Privatpersonen folgten dem Aufruf und nominierten ihre Favoritin. Über 200 Ingenieurinnen wurden genannt. Für die Top 25 wurden Frauen mit einem Studienabschluss oder einer Promotion in den Ingenieurwissenschaften mit deutscher Staatsbürgerschaft bzw. mit einem Arbeitsort in Deutschland berücksichtigt. Entscheidend für die Auswahl war die aktuelle Position, die die Ingenieurin besetzt.

Das Ergebnis

Das Ergebnis könnt Ihr Euch in Form einer Liste ansehen: „Die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands“. Es ist schon interessant, sich die Vielfalt der Positionen anzusehen. Wer noch mehr erfahren will, kann sich beim dib eine Pressemappe (zip-Datei mit 4,3 MB) mit Profilen der Top 25 und Viten der Jury-Mitglieder herunterladen.

Wozu eine Topliste?

Die Liste soll einerseits weibliche Vorbilder bekannt machen und die fachliche Vielfalt darstellen, in denen Ingenieurinnen erfolgreich sind. Das soll insbesondere bei den Mädchen und jungen Frauen den Blick auf ihre Möglichkeiten im Hinblick auf die Karriere weiten. Andererseits soll die Liste die Stereotype in den Köpfen aufweichen. Der dib möchte den Beruf der Ingenieurin für die Öffentlichkeit greifbarer und anschaulicher machen.

Was heißt „einflussreich“?

Ihr Einfluss wurde von der Jury anhand der aktuellen Position und der damit verbundenen Verantwortung der Ingenieurinnen gemessen. Subjektiv, aber nichtsdestotrotz aussagekräftig. Spannend liest sich dabei im Ergebnis die Bandbreite von Ingenieurinnen in der Wirtschaft, von Frauen an Hochschulen und in Verbänden, von der Position in einem Konzern bis hin zur Leiterin eines kleineren Unternehmens.

Wer war die Jury?

Nicht einfach „irgendwelche“ dib-Frauen, sondern Leute aus ganz unterschiedlichen Bereichen (Biographien gibt’s auf der Website des dib):

  • Wolfgang Gollub, Projektleiter von think.ing beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall
  • Sylvia Kegel, Mitglied des Vorstands des deutschen ingenieurinnenbundes
  • Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende des Geschäftsführenden Vorstandes des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit, Professorin für Gender und Diversity Studies an der Hochschule Osnabrück
  • Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D.
  • Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt

Weitere Infos

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