Flug des Weihnachtsschlittens verfolgen

Raketenabwehrtechnologie habe ich bisher nicht mit Vorfreude in Verbindung gebracht. Bis heute.

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ScreenshotIn Nordamerika gibt’s technisch begabte Menschen, und Nordamerika liegt nah am Weihnachtsmannquartier, dem Nordpol. In Nordamerika findet man das NORAD (North American Aerospace Defense Command), das speziell für Weihnachten eine Übersicht bereitstellt (seit 1955) und weiterentwickelt (bis 2014), den „Santa Tracker“.

LogoWer sich für den Himmel über der Erde und für Fluggeräte interessiert, kann an Weihnachten auch den Flug des Weihnachtsmanns live im Internet verfolgen. Und bis dahin gibt es jede Menge interessante Infos auf der Website zu entdecken. Auf Englisch oder auf Deutsch. Folgt unbedingt dem Link „NORAD HQ“ oder „NORAD Hauptzentrale“. Nicht nur die technischen Daten des Schlittens vom Weihnachtsmann (s. Bild oben) sind dort nachzulesen. Also viel Spaß mit den „häufig gestellten Fragen“ und insbesondere mit den Antworten darauf!

Um den Tracker in Aktion zu erleben, müsst Ihr natürlich warten, und zwar bis zum (… naaaa, wann wohl?!?!?)
24. Dezember

Ein kleiner Vorgeschmack gefällig? Bitte sehr…

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Radar

Da ist zunächst das Radarsystem von NORAD, das „North Warning System“. Dieses System umfasst 47 Installationen im Norden von Kanada und Alaska. Jedes Jahr passt NORAD genau auf, wann das Radarsystem anzeigt, dass der Weihnachtsmann den Nordpol verlässt. Sobald das Radarsystem mitteilt, dass er abgehoben hat, verwenden wir unsere Satelliten, die wir sonst zum Schutz vor Luftangriffen auf Nordamerika einsetzen.

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Tradition

NORAD und der Vorgänger (Continental Air Defense Command) begleiten den Weihnachtsmann nun schon seit über 50 Jahren auf seiner alljährlichen Reise.

Diese Tradition hat ihren Ursprung im Jahr 1955 und entstand durch einen Tippfehler in einer Telefonnummer, mit der ein Kaufhaus aus Colorado Springs für eine Weihnachtsmann-Hotline geworben hatte. Kinder, die diese Nummer anriefen, bekamen deshalb nicht den Weihnachtsmann ans Telefon, sondern wurden mit dem Stab des Oberbefehlshabers verbunden. Der damalige Einsatzleiter Colonel Harry Shoup ließ daraufhin mit den Radarsystemen nach Anzeichen dafür suchen, dass der Weihnachtsmann seine Reise vom Nordpol in Richtung Süden angetreten hat. Jedem Kind, das bei NORAD anrief, wurde die aktuelle Position des Weihnachtsmanns durchgegeben – so entstand die Tradition.

1958 gründeten die Regierungen von Kanada und den USA ein gemeinsames Luftabwehrkommando: NORAD. Dies setzte die Tradition der Ortung des Weihnachtsmanns fort.

Alle Infos unter
www.noradsanta.org

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