Maria lernt: „Creating Robotic Applications Usable by Non-Experts“

ScreenshotSo was Nettes… eine lernende Roboterin, die in Duisburg an der Uni wohnt und dort von Laien fürs Leben lernt. Ihr Bruder wohnt da auch, deswegen fühlt sie sich nicht allein. Ziel des wissenschaftlichen Projekts ist, Normalmenschen die individuelle Programmierung ihrer Roboter für zu Hause zu erleichtern. Gedacht ist an Roboter, die pflegen (dann natürlich größere Exemplare) oder als Begleiter („robot companions“) dienen.

Natürlich ist das noch nicht ganz perfekt und hier und da gibt es noch Verbesserungsbedarf. Sitzt Maria auf dem Fußboden und versucht, ohne Hilfe aufzustehen, plumpst sie schließlich jedes Mal auf ihren Rücken. Kann sie sich z. B. an eine Hand lehnen, die sie leicht nach hinten abstützt, klappt es aber schon.

Und auch Spielregeln kann sie anhand von sehr einfachen Rückmeldungen lernen, z. B. die von „17 und 4“. Als Rückmeldung kann man sie an den Händen und Füßen (rechte/linke Hand für gut/sehr gut; rechter/linker Fuß für schlecht/ganz schlecht) berühren. Beim nächsten Mal hat sie dann dann diesen Punkt gelernt. Mit andern Worten: Sie braucht nur das Feedback, ob sie gerade die richtige Karte gewählt hat, und kann daraus selbst die Spielregeln herleiten, wenn sie genug übt. Kluges Mädchen!

Filmbeitrag:
www.nrwision.de/programm/sendungen/ansehen/compott-thema-humanoide-roboter-im-alltag.html

Institutsseite:
www.is.uni-due.de/forschung/projekte/you_and_your_robot_companion

 

Tipp: Hört mal nur das Audio vom Film. Da fühl ich mich ganz gut getroffen ;-)

Augen-Logo Maria

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