Karriere gestalten: Fachhochschulprofessorin werden

Heute hab ich mal wieder einen interessanten Termin für Euch entdeckt.

haw-Logo

Informationsveranstaltung
Freitag, 30. Oktober 2009, 15.00 – 19.00 Uhr
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Anmeldeschluss: 15. 0ktober 2009
an gleichstellung_zentral(at)haw-hamburg(dot)de

Aus dem Programm:

15.45 Uhr Einblicke in das Berufungsverfahren

16.00 Uhr Podium mit Professorinnen der HAW Hamburg:
„Berufung: Professorin – weibliche Karrierewege, Berufsalltag und Fachkultur an der Fachhochschule“

17.15 Uhr Platz für Fragen

18.00 Uhr „Wie werden Professuren besetzt? Chancengleichheit im Berufungsverfahren“

Außerdem:

Infostände und Markt der Möglichkeiten an der HAW Hamburg und an niedersächsischen Fachhochschulen, Datenbanken, Präsentation der Fakultäten und der Stabsstelle Gleichstellung, Gastvortragsprogramm, Lehrauftrag, Gastprofessur

Die Fakultäten der
HAW Hamburg:

  • Design, Medien und Information
  • Life Sciences
  • Technik und Informatik
  • Wirtschaft und Soziales

Mehr im Flyer FH-Professorin werden 2009 HAW Hamburg

Weitere Infos:
www.fh-hannover.de/professur
www.haw-hamburg.de/karriere

WoMenPower 2010 „Mobility + Energy“

Hannover 23. April 2010

Nächstes Jahr findet auf der Hannovermesse wieder der Kongress WoMenPower mit Beiträgen zu Karrierefragen, Erfolgsstrategien im Beruf und Integration von Beruf und Privatleben statt. Unter dem Motto „Mobility + Energy“ ruft der Call for Papers interessierte Referentinnen und Referenten auf, sich zu den Kernthemen in unterschiedlicher Form aktiv am Kongress zu beteiligen.

Einsendeschluss ist der 31.10.2009

Weitere Infos und den  Call mit Terminen und Modalitäten für die Einreichung von Vorschlägen gibt es auf der Seite www.womenpower-kongress.de . Geplante Schwerpunkte:

  • Beratung und Information für Ingenieurinnen: Lebensweg- und Berufswegplanung, Berufseinstieg, Karriereperspektiven und Mentoring
  • Führung: Bedeutung von Soft Skills für Führung, Umgang mit Macht, Eignung für Leadership, Führungserfahrung in internationalen Karrieren, Unternehmenskultur und „Boss mit Baby“
  • Wiedereinstieg nach Outplacement, Sabbatical, Neuorientierung, elder care
  • Zeiten der Globalisierung: „Zur Elternzeit weg – was dann?“, Karriere: Aufstieg/Entwicklung, Dual Career Programme, Mobilität, Karriere mit 50+, Mentoring für internationale Karrieren, Wissenschaftskarrieren
  • Interkulturalität: Interkulturelle Aspekte für internationale Karrieren
  • Netzwerken: International, beruflich, strategische Allianzen, Übergang von Jugendnetzwerken zur nächsten beruflichen Stufe
  • Design und Produktgestaltung unter Gender- und Diversityaspekten
  • Persönlichkeit

Bei dem breiten Themenspektrum ist es ja nicht schwer, einen Beitrag einzureichen. Die Anmeldung ist per RTF-Formular möglich. Die Form darf von Podiumsdiskussion, Impulsreferat mit anschließender Diskussion reichen über Open-Space- und interaktive Workshops bis hin zu Messerundgang bzw. Führung und „Q & A mit den Impulsreferentinnen und -referenten“ (Q & A? Questions and answers? Quittengelee und Apfelkompott? … ich weiß es nicht).

Also ran an den Speck!

Umfrage

Noch bis zum 15.10.2009 läuft eine WoMenPower-Umfrage zum Thema „Ansichtssache: Karriere und Globalisierung!“: http://www.hannovermesse.de/55430. Die Ergebnisse der Befragung von 2008 „Ansichtssache: Potenziale und Vielfalt!“ findet sich dort auch. Aber plant etwas Zeit ein, es sind viele Fragen (etwa eine halbe Stunde und ’ne heiße Schokolade).

Verfolgungswahn und Durchblick

augen.gifIn der neuesten Ausgabe der CyberNews vom CyberMentor-Programm habe ich einen Webtipp für papierne Illusionen gefunden. Und zwar einen Drachen aus Papier, der sich immer dem Betrachter zuwendet – beeindruckend fand ich das Video des Effekts: Three dragons. Da kann frau sich die Illusion ausdrucken, den Drachen ausschneiden und zusammenkleben. Und dann die lieben Mitmenschen verblüffen. Oder magst Du lieber Katzen? Oder Hunde? Und da gibt’s noch mehr Illusionen: www.grand-illusions.com/opticalillusions

stereogramm-machen.jpgDie Älteren unter den Leserinnen werden sich erinnern: Stereogramme. Das sind bunte Bilder, die einen 3-D-Effekt verbergen und eine weitere Dimension denjenigen bieten, die „richtig“ Schielen können. Bei www.3d-eye.info wird erklärt, wie’s funktioniert. Und es hat auch sonst ein paar Infos auf Lager. Die englischsprachige Seite www.easystereogrambuilder.com lässt Euch Eure eigenen Stereogramme basteln (mit verstecktem Text oder Bild). Ein animiertes Stereogramm findet sich bei wikimedia: Animated Shark, und wir übernehmen keine Haftung, wenn Euch schwindlig wird! Hier ist unser selbst erzeugtes Versteckbild. Anklicken zum Vergrößern und draufstarren, bis der Text erscheint:

Bild

Früher gab’s schon einmal was dazu in der Zeitung:

… und auch Literatur dazu ist schon im Archiv: Sehen und zeigen

Danke nochmal an die CyberMentor-Finderinnen der Surftipps (Drache und Stereogramme).

BookCrossing

bookcrossing.comWas isses?

BookCrossing – oder BC, BCing or BXing – ist, wenn frau (oder man) ein Buch an einem öffentlich zugänglichen Platz liegen lässt, damit es dort von Jemandem mitgenommen werden kann, der im Idealfall auch wieder Bücher auslegt. Die Bezeichnung kommt von bookcrossing.com, einem kostenlosen Buchclub im Web, der dazu aufgerufen hat, die ganze Welt zu einer Bibliothek zu machen.

Auf bookcrossing.com kann frau nachlesen, welche Bücher derzeit am häufigsten gekreuzt werden… das wird stündlich aktualisiert.

Wie geht’s?

Es gab schon Bücher, die mit Hilfe von Ballons auf die Reise gehen. Um die Reise von Büchern verfolgen zu können, gibt es auf der Bookcrossingwebsite für jedes Exemplar eine eigene BCID (BookCrossing-IDentitätsnummer).  Bei bookrossing.com kann frau zu jedem Buch Kommentare hinterlassen. Vor dem Auslegen bekommt das Buch nun seine BCID verpasst, gern mit einer persönlichen Bemerkung versehen. Dieses Buch kann frau jetzt öffentlich liegen lassen oder sonstwie weitergeben.

Was reinschreiben?

Bei bookcrossing gibt es einen Beispieltext, den frau ins Buch schreiben kann:

„I’ve registered this book at BookCrossing.com so I can track its journey through this world. Please go to www.BookCrossing.com/123-456789 to let me know you found it, then read it and/or pass it on for someone else to enjoy. Thank you!“

(123-456789 ist dabei der Platzhalter für die von der Website vergebene Nummer.)

Worauf achten?

Natürlich sind dabei wettergeschützte Orte zu bevorzugen, denn nicht alle Bücher werden sofort gefunden. In der Regel wird das Auslegen (mit Ortsangabe) in die Datenbank eingetragen, damit andere Bookcrosser gezielt auf die Suche gehen können.

Die Finderin gibt die BCID auf der Website ein und kann dann notieren, wo sie das Buch gefunden und bestenfalls auch, wie es ihr gefallen hat. Der gespeicherte Kommentar wird automatisch per E-Mail an die erste, die das Buch registriert hat, und an alle anderen Vorbesitzer geschickt.

Allerdings wird nicht jedes Buch gefunden; manch ein Exemplar gilt lange als verschollen, bis es doch noch mit einem Eintrag auf der Website auftaucht, andere verschwinden für immer.

Zum Registrieren von Büchern muss frau sich anmelden, einen Eintrag schreiben können alle Finder, die die vollständige BCID kennen.

Jede angemeldetet Benutzerin bekommt ihr Bücherregal. Dort sind alle Bücher aufgelistet, die von der entsprechenden Nutzerin registriert wurden. Dazu noch alle, die sie bekommen hat. Bei jedem Buch ist zu sehen, bei wem es sich gerade befindet oder ob es gerade irgendwo öffentlich rumliegt.

Wie kam’s soweit?

Bookcrossing wurde vom Amerikaner Ron Hornbaker erfunden, der auf die Idee kam, Bücher in die Freiheit zu entlassen und einen freien Buchclub zu gründen. Anfangs begeisterten sich nur wenige für die Idee, aber nach einigen Artikeln in großen Zeitungen, unter anderem in der c’t, wuchs das Interesse. In Deutschland gab es 2008 knapp 49.000 Bookcrosser, die etwa 470.000 Bücher registriert haben.

Wo treffen?

Auf regionaler Ebene finden regelmäßig Treffen statt, meist einmal im Monat. Ein internationales Treffen in Deutschland gab es erstmals 2004. Das letzte deutschlandweite Treffen fand im Juni 2008 in Hamburg statt. Wo und wann solche Treffen stattfinden, steht auf der deutschen Webseite (www.bookcrossers.de).

In Deutschland existieren seit 2003 etliche Bookcrossing-Zonen (OBCZ: Official BookCrossing Zone), in denen frau „freigelassene“ Bücher findet. Führend sind 2008 Köln und München mit jeweils acht OBCZs. Diese Zonen sind meist Cafés oder Restaurants, die ein Regal oder ähnliches für BC-Bücher reserviert haben. Wo es das gibt, steht auch auf der deutschen Webseite.

In Rostock initiiert das Literaturhaus Rostock jährlich einen Bücherbefreiungstag, um auf das globale Phänomen des Bookcrossings aufmerksam zu machen. Dann werden mehrere hundert Bücher in der Innenstadt verteilt.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Bookcrossing und http://bookcrossing.com/

Deutsche Bookcrossingsite: www.bookcrossers.de

Und hier aus Bookcrossing.com ein paar ausgesuchte Links:

Spielen und sichten an der Bar

Buchrezensionen

Sichtbar
Spielbar

Sichtbar

CoverBei einer Präsentation auf Flipchart oder Pinnwand wachsen neben der dort entstehenden Schrift oder Grafik auch die Zweifel, ob das denn alles so richtig, lesbar, deutlich und plausibel ist und am Ende sogar noch überzeugend wirkt. Hier lernt frau die professionelle Verwendung von Materialien, Untergründen und Stiften kennen und erfährt etwas über die Wirkung von Effekten durch Formen, Symbole, Farben etc.

Die Wiederverwendbarkeit der teilweise aufwändig erstellten Visualisierungen wird generell auch berücksichtigt. Viele Ideen lassen sich schnell sofort ausprobieren. Der Fokus der beschriebenen Techniken liegt eindeutig auf der Umsetzbarkeit und leichten Lernbarkeit. Dazu wird die geneigte Leserin ermutigt, die vorgestellten Ansätze zu variieren und einen eigenen Stil zu entwickeln.

Am Ende gibt es noch einen „Bonustrack“: Auflockerungsübungen, die mit Visualisierungen zu tun haben; kleine Rätsel, um die Seminargruppe zu aktivieren oder zu fordern.

Fazit: Besorgen, durchschmökern, nicht mehr hergeben

Themen

  • Wie skizziere ich den Sachverhalt?
  • Wie bringe ich die Aussage auf den Punkt?
  • Stimmen Komposition, Farben und chronologische Platzierung der Elemente?
  • Gestaltungsideen
  • Blattkomposition
  • Schrift, Farben und Formen
  • Perspektivische Darstellung
  • Zeichnen von Menschen

Axel Rachow: „Sichtbar. Die besten Visualisierungstipps für Präsentation und Training“. managerSeminare 2007. 49,90 EUR. ISBN 978-3-936075-13-7.

Spielbar III

CoverDas Buch gehört zu einer Reihe mit einem Fundus aus Spielen, also Methoden und Übungen, für die Seminargestaltung. Der Schwerpunkt des dritten Bandes liegt auf Aktivierungsmethoden, Effekten und Metaphern. Es gibt Übungen mit fest umrissenen Lernzielen. Bei „Spitfire“ zum Beispiel: Hier erzählen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ohne Vorbereitung mit spontan eingeworfenen Begriffen eine möglichst sinnvolle Geschichte. Die Teilnehmer/innen lernen so, den inneren Bildern und Assoziationen zu vertrauen, Naheliegendes zu sagen und den inneren Zensor auszuschalten.

Neben der Spielbeschreibung sind zu jedem Spiel Variations- und Einsatzmöglichkeiten, Spielziele und technische Hinweise wie die erforderliche Gruppengröße, benötigtes Material, Dauer und Vorbereitungszeit sowie Auswertungshinweise beschrieben. Es gibt verschiedene Übersichten, die die Suche nach dem passenden Spiel für das Seminar und die jeweilige Seminarphase ermöglichen. Alle Seiten lassen sich als Karteikarten heraustrennen und zusammen mit den anderen Bänden kann frau so ihre eigene Spielkartei zusammenstellen.

Einige Einschränkungen gibt es allerdings auch. Oft muss Material für die Spiele zugekauft werden. Die Bilder zu den Spielen stehen auf den Rückseiten, so dass frau immer erst umblättern muss, um den Sinn komplett zu erfassen. Manchmal merkt man den Beschreibungen allzu deutlich an, dass viele Leute an dem Buch geschrieben haben. Einige Beschreibungen sind ungenau, z. B. „Kugelschreiber mit entfernter Mine“ oder „Mine immer draußen“ als Unterscheidungsmerkmal von Kugelschreibern für eine Übung.

Fazit: Kleine Abzüge in der B-Note, die anderen Titel der managerSeminare überzeugen mich mehr.

Axel Rachow: „Spielbar III. 62 Trainer präsentieren 83 frische Top-Spiele aus ihrer Seminarpraxis“. managerSeminare 2009. 46,- EUR. ISBN 978-3-936075-88-5.