MINT = N = Biologie, Ökologie
Der Welt-Schildkröten-Tag ist am 23. Mai – jetzt schon einplanen. Also mal den Schirm aufspannen, auch wenn es nicht regnet. Und damit aussehen wie eine innerstädtische Schildkröte im Lulatsch-Look…
Schon vor mehr als 220 Millionen Jahren bevölkerten Schildkröten die Erde. Bisher waren sie also klasse in Sachen Anpassungsfähigkeit. Das hat sich mit der Entwicklung der Menschheit geändert. Mahr als 320 verschiedenen Arten gibt es, alle bringen ihre Jungen durch Eiablage zur Welt. Die Krokodile sind unter den noch lebenden Reptilien die nächsten Verwandten der Schildkröten.
Initiiert von der American Tortoise Rescue, wurde schließlich der Gedenktag durch die Humane Society of the United States ausgerufen. Der Welt-Schildkröten-Tag soll auf die Bedürfnisse der Reptilien aufmerksam machen. Schutzprojekte und eine artgerechte Haltung stehen im Mittelpunkt der Informationsarbeit.
Alter!
Eine der wohl bemerkenswertesten Eigenschaften von Schildkröten ist, dass sie sehr alt werden können. Manche Arten erreichen ein Alter von weit über 100 Jahren. Im Jahr 2006 verstarb eine im Zoo von Kairo lebende Galapagos-Riesenschildkröte im Alter von 270 Jahren. Timothy, eine Maurische Landschildkröte, wurde 160 Jahre alt – obwohl sie ihre ersten 40 Jahre auf einem Kriegsschiff als Maskottchen der britischen Marine verbrachte, wohl eher wenig artgerecht.
Mach hin!
Nicht alle Schildkröten sind so langsam, wie die der Gattung Gopherus. Mit nur 0,21 bis 0,48 Kilometer pro Stunde gehören sie zu den langsamsten Schildkröten. Die Lederschildkröte mit bis zu 2,5 Metern Panzergröße schwimmt mit bis zu 35 km/h durchs Wasser.
Halt die Luft an!
Suppenschildkröten können die Luft anhalten, und das mit einer Rekordzeit von bis zu fünf Stunden. Das schafft sie, indem sie ihre Herzfrequenz auf wenige Schläge pro Stunde senkt.
Quelle:
www.kleiner-kalender.de/event/schildkroeten-tag/0304c.html
Maria




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