Structured Query Language
Rezensionsreihe Sprachkurse heute: Datenbanksprache SQL
SQL mit Oracle
Oracle9i
Webandwendungen mit Oracle9i
SQL mit Oracle

Das Buch führt ein in relationale und objektrelationale Datenbanken.
Mir hat es gut gefallen, weil frau anhand von Beispielen schnell in die Materie vordringt.
Der Autor streut die SQL-Syntax von Anfang an ein.
Da hat frau Lust, sofort alles direkt auszuprobieren.
Ein funktionales Buch für ein praktisches Thema.
Der Anhang liefert eine Untersuchung zur redundanzfreien Speicherung,
ein Fallbeispiel und das unerlässliche Entity-Relationship-Modell.
Auch in den Softskills sammelt das Buch Pluspunkte:
Es ist broschiert und so leicht und kompakt,
dass frau mal wieder Zugliteratur mit Anspruch zur Verfügung steht.
Dazu kommen kurze Abschnitte, so dass frau jederzeit
die Lektüre unterbrechen kann.
Da steht der nächsten Bahnreise nichts mehr im Weg ;-)
Themen:
- Traditionelle Datenverarbeitung + Datenbanksysteme
- Tabellen einrichten + füllen
- Tabellen + Inhalte ändern, löschen und ausgeben
- Datenauswahl + Funktionsaufrufe
- Abfrageergebnisse sichern
- Datenzugriff beschleunigen
- Summarische Anzeige + Materialized Views
- Verschachtelung + Auswahloperatoren
- Einsatz von Objekttypen + Methoden
- Objekt-Tabellen + Objekt-Views
- Konsistenz + Zugriffsrechte
- SQL-Anweisungen einbetten (PL/SQL + Pro*C/C++)
Wolf-Michael Kähler: „SQL mit ORACLE“.
Vieweg Verlag 2001. 32,90 EUR. ISBN 3-528-15698-8.
Oracle9i

Die Einführung in die Objektorientierung ist kurz und gut.
Die Autoren liefern die Erklärung: Was heißt „objektrelational“
und seit wann wohnt das Oracle inne?
Das Buch richtet sich an Datenbanklerinnnen, Studentinnen und Oracle-Einsteigerinnen
bzw. -Umsteigerinnen.
Damit kein Missverständnis entsteht: Es handelt sich keinesfalls um ein Anfängerinnenbuch!
Zum Beispiel setzen die Autoren Normalformen voraus, indem sie sie einfach benutzen.
Ohne Vorwissen in DB-Theorie steht frau da auf dem Schlauch.
Nichtsdestotrotz bietet es einen leichten Einstieg in das Thema,
wenn die Grundlagen bekannt sind.
Leicht verdaulich ist das Thema Datentypen und ihre Bedeutung dargestellt.
Datentypen bzw. deren Eigenschaften erläutert das Buch sehr übersichtlich.
Weiterer Pluspunkt ist der Anhang, der u. a. die verwendete
Backus-Naur-Form-ähnliche Schreibweise erklärt.
Dort findet die Leserin desweiteren das Beispiel in UML-Notation,
das vorgestellte Beispielschema in Oracle (Typen und Tabellen erzeugen) und
OCI-Beispiele für das gleiche Auftrag-Lieferant-Szenario.
By the Way: Dieses Buch ist mit fast 1 kg Gewicht nicht für’s Camping zu empfehlen …
Themen:
- Objektrelationale Grundlagen
- Oracle-Datenmodell
- Erweitertes SQL von Oracle
- PL/SQL – Die DB-Programmiersprache
- Eingebettetes SQL in Pro*C/C++
- Oracle Call Interface
- Transaktionssteuerung
- Physische Speicherung und Tuning
- Grundlagen der Oracle-Systemarchitektur
- Verteilung und Replikation
- Partionierung und Zugriffsschutz
- Java-Entwicklung
Uwe Hohenstein, Volkmar Pleßer: „Oracle9i.
Effiziente Anwendungsentwicklung mit objektrelationalen Konzepten“.
dpunkt.verlag 2002. 49,- EUR (D) / 50,40 EUR (A). ISBN 3-89864-125-2.
Webanwendungen entwickeln mit Oracle9i

Als Ergänzungsband zum gerade vorgestellten Buch gibt es auch was für Web-Dabbies.
Gerade im Juni 2003 frisch erschienen ist dieser dicke Wälzer mit fast 530 Seiten.
Java, Oracle9i und Web in einem Paket – das bietet eine ganze Menge interessante Themen
für die professionelle Webmistress.
Ob Einführung in XML, Beispiele für Java/SQL-Abbildungen
oder die kurze Erklärung objektrelationaler Modellierung im Anhang:
Das Buch schafft eine breite Basis, die frau dann vertiefen kann.
Anschaulich und in kurzen Abschnitten geben die Autoren der Leserin
das gesamte Spektrum der Erstellung von web-basierten Anwendungen mit Oracle9i und Oracle9iAS
an die Hand.
Themen:
- Grundlagen Webanwendungen (HTTP, Applets, Webarchitekturen etc.)
- JDBC – Datenbankschnittstelle für Java
- SQLJ – SQL für Java
- Java im Datenbankserver
- DB-Unterstützung für XML
- Oracle9i Application Server
Uwe Hohenstein, Klaus-Dieter Schmatz: „Webanwendungen entwickeln mit Oracle9i.
Java, XML, JDBC & SQLJ, Oracle9i Application Server“.
dpunkt.verlag 2003. 49,- EUR (D) / 50,40 EUR (A). ISBN 3-89864-223-2.
Maria
von Maria





















Svenja Hofert behandelt in dem A4-großen Band wirklich Außergewöhnliches. Einige Beispiele wirken wie frisch aus der Werbeagentur – nicht gerade seriös…
Noch ein Ratgeber von Svenja Hofert. Leider nicht besonders gut. Online-Bewerbungsformulare erklären sich größtenteils von selbst. Bei den Email-Bewerbungen stellt die Autorin zwei Emailprogramme vor, das dürfte eher für Nicht-Informatikerinnen interessant sein. Bei den Datei-Anhängen steht rtf vor pdf, auch nicht ganz gelungen. Das Scan-Kapitel ist für Unerfahrene hilfreich, das Powerpoint-Kapitel… Nein. Nicht nur, dass ich die Akzeptanz dieser Art der Bewerbung anzweifle. Es sind auch sachliche Fehler drin: Zu einer Folie mit Serifen-Schrift gehört ein Beschreibungstext, der behauptet, es gäbe keine Serifen. Hmpf. Soll ich noch erwähnen, dass es eine Anleitung gibt, um mit Word eine Bewerbungshomepage zu erstellen? Auch die Design-Beispiele haben mich nicht überzeugt.
Marion Grünberg hat auf 160 Seiten genau das abgehandelt, was der Titel verspricht und die Leserin erwartet. *freu*
Ein schönes Buch. Gut für’s Sofa und Tee mit Schokolade.
Auf 111 Seiten reißt die Autorin Outfit, Umgang mit Chef und Kollegen, Kommunikation und Geschäftsessen kurz an. Im Großen und Ganzen sind die Tipps gut einsetzbar. Leider bleibt Petra Begemann aber an der Oberfläche. Viel Neues habe ich in den ersten Kapiteln nicht gelernt. Dass frau sich im Unternehmen an die dortigen Gepflogenheiten anpasst, ist eine Binsenweisheit. Dennoch kann es sich lohnen, mal einen Blick in den Knigge zu werfen.
Typische Probleme beim Führen stehen im Mittelpunkt dieses Buches. Dabei geht es jedoch nicht um 08-15-Ratschläge, nach denen die Chefin vorgehen soll. Vielmehr listet der Autor zu jedem Problemfall ein paar Fragen und Anregungen für deren Beantwortung auf. Damit hat frau das Rüstzeug, um selbst auf die optimale Lösung zu kommen.











Zunächst zur Verwirrung: Carl Steinweg hat dieses Buch nicht geschrieben. Das ist lediglich das Pseudonym der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IT-Service Providers der Bertelsmann AG. Wer also ein Foto des Autors auf der angeschlossenen Website www.carl-steinweg.de sucht, wird enttäuscht werden ;-)





