
Dr. Herbst: Mein Abschied vom Pool
»Sleepless in Bremen« fragt an: »Um nach Hause zu fahren, muss ich den Pool verlassen. Wie kann ich mich von meinem Rechner trennen?«
Dr. Herbst: »Das ist ein tragischer Augenblick im Leben einer jeden Rechnerin. Aber denke daran, auch zu Hause gibt es einen Keller mit Compis. Gehe vor wie folgt:
Nulltens: Daten nach Hause mailen.
Erstens: ALLE Anwendungen schließen
Zweitens: KDE beenden, ausloggen (auf sämtlichen Konsolen).
Drittens: Aufstehen, den Blick schweifen lassen (hast Du etwas liegenlassen: Unterlagen, Müll, Geld…?)
Viertens: Raum verlassen, Rechnerbereich verlassen.
Fünftens: Karte abgeben, Geld einsacken!
Sechstens: Jetzt kannst Du nicht mehr in den Pool gehen!!!
Also überleg Dir gut, wann Du das machst. Es gibt kein Zurück!«
Fehlt noch das Leben. Die alten Industrieruinen werden zu Veranstaltungsorten umfunktioniert, also Konzerte, Theater, (open air) Kino findet zwischen Waschkaue, Gasometer und Kraftzentrale statt. Der Hafen ist der größte Binnenhafen der Welt (das musste ich irgendwo unterbringen…), auch da läuft ’ne Menge an Umstrukurierung: Kunst, Kultur, Arbeiten und Leben in den alten Gebäuden, dazu moderne Architektur.