Austellung 21. Jan 2005 bis 12. Feb 2005 in Trier

Für Freundinnen der Computerkunst gibt es mal wieder eine Ausstellung. Diesmal ist in Trier Einiges zum Thema Cyber-Gärten zu sehen. Die gezeigten Projekte sind verschiedenen Themengebieten zugeordnet:
- Video
- Generative Bilder
- Töne, Bilder, Räume
- Installation & Projektion
- Medieninnovation
- Transformation & Transfer
- Location – Dislocation
Zur Ausstellung gibt es auch noch eine projekt-begleitende Konferenz (sie fand am 28./29. Jan statt). Dabei werden die Schnittstellen zwischen Kunst, Kultur und Wissenschaft von KünstlerInnen, TechnikerInnen und WissenschaftlerInnen bearbeitet. Zukunftsweisend stehen Positionen für das Jahr der Europäischen Kulturregion Luxplus, 2007, zur Diskussion. Ein Beispiel für das Thema Installation & Projektion ist der "Octocubus Garden" von Tobias Albrecht:
"Octocubus Garden wurde als eine multiperspektivische 3D-Animation von insgesamt fünf, räumlich aufeinander abgestimmten Filmen eigens für die Multiscreening-Installation in Cybergärten und wirkliches Grün entwickelt. Die Blicke der Betrachter schweifen über fünf großformatige Screens und tauchen schwebend in eine geometrisch strukturierte und von kristallinen Wesen bevölkerte Unterwasserwelt ein."
Hinter Konzeption und Produktion steht das Kompetenzentrum für Cross-Media-Verfahren der FH Trier. FH-Professor Franz Kluge, Professor des Bereichs Neue Medien, ist die treibende Kraft hinter der Vision:
"Unter dem Leitmotiv ‚kultur-transfer-culturel‘ ist Cybergärten und wirkliches Grün eine erste Zeichensetzung auf einem Weg, der in der europäischen Großregion Saar-Lor-Lux, Rhein und Wallonie nach neuen Kombinationen und Verknüpfungen der Orte, Räume und Kulturen sucht. Cybergärten und wirkliches Grün drängt aus dem künstlichen Paradies in die Wirklichkeit. Der Garten steht als Metapher für kreatives Wachstum und als Programm für ein Labor, in dem die Potenziale der Neuen Medien für Kreation, Interaktion und Kommunikation ausgelotet werden."
Als ganzheitlicher Ansatz steht hinter dem Projekt die (geistig-künstlerisch-virtuell-reale) Ortsbestimmung: Grenzüberschreitungen, Verknüpfungen von Information und Topografie und die Möglichkeit eines vernetzten Kultur- und Bildungsraums in der europäischen Großregion Saar-Lor-Lux, Rhein und Wallonie. Das Projekt wird von der Nikolaus Koch Stiftung, der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, der Landesgartenschau Trier sowie der Mediennachwuchsförderung des Landes Rheinland-Pfalz, der Röhm GmbH Darmstadt und der Fraunhofer Technologie-Entwicklungsgruppe Stuttgart unterstützt. Eine solche Sponsorschaft kann direkt neidisch machen…
Infos:
Ausstellungskonzeption, Programm, Abbildungen unter www.cybergaerten.de downloaden oder
bei info@cybergaerten.de anfordern
Das Leitmotiv ‚kultur-transfer-culturel‘ von Cybergärten und wirkliches Grün gibt es unter www.fh-trier.de/cybergaerten/Cyb_Programm.pdf
Da gibt es auch das Programm der Konferenz und weiterer Begleitveranstaltungen.
Maria
von Maria
At the university of Waikato, Hamilton, New Zealand, students and researchers work in the computer science department. The work is quite similar to other international cs working groups, but yet different. It’s – in a way – an utterly new world for a visitor from Germany. Like me. (Almost) each member of the department comes from a land far, far away. This results in a rich pool of experiences and views. Which is an advantage, for interesting and new ideas can be evolved, but sometimes it’s difficult to handle. The common denominator is the scientific language and the common interest in the projects, e.g. Digital Libraries, Usability or Information Systems.
Things to do in the sparetime are really weird. New Zealand is the official home of extreme sports. Freeclimbing, bungee jumping, virtual bungee jumping, hiking, sheep shearing, sky diving, off-road driving, zorbing (i.e. down-rolling a hill within a big sphere filled with water) …
Prepared after some time travelling around the north island, I’ve returned to Hamilton to give my talk "Handling of Metadata in a Collaborative Modelling Environment". And a surprising thing happened: The audience became alive! Which has seldom been seen in the scientific world. Even those who are usually more quiet, asked and explained and were really curious. So we’ve discussed their work and my work and we could see a possible thought of cooperation.
Bericht von der GHC 2004 – Women in Computing
Der Workshop "Summer Universities for Women in Computer Science" findet regen Anklang, 42 Teilnehmerinnen und 1 Teilnehmer sind gekommen, um von der informatica feminale zu hören. Nachdem sie das Ur-Konzept kennen, wird die ditact aus Salzburg vorgestellt. Schließlich kommt der Ausblick auf den
Für angehende Wissenschaftlerinnen gibt es Tipps zur Themensuche für die Dissertation, eine Poster-Ausstellung von Doktorandinnen und natürlich jede Menge erfahrene Frauen, die für Fragen immer offen sind. Für angehende Praktikerinnen waren die großen Namen mit Infoständen vertreten: Amazon, Google, IBM, HP, Microsoft, auch einige amerikanische Unis …
Der Empfang versammelt die Teilnehmerinnen zum ersten Kennenlernen. Auch für die Stipendiatinnen ist schon ein Treffpunkt festgesetzt. Am nächsten Tag ist von IBM eine Schifffahrt auf dem Chicago-River auf dem Plan, der in der Mittagspause karrierefördernd wirkt. Abends gibt es das Banquet – sehr leckeres Essen, Reden und Dank an die Teilnehmer/innen. Als auf der Leinwand University of Duisburg-Essen auftaucht, bekomme ich doch ein kleines wummeriges Gefühl in der Magengegend. Ui, aufregend!
Last, but not least: Als gewiefte Journalistinnen sind uns noch ganz viele Besonderheiten in Chicago aufgefallen. Nicht nur, dass die Redaktion natürlich von der Chicago Tribune angetan ist – so nette Redaktionsräume würden wir auch nehmen, klar. Aber das ist eine andere Geschichte…
Schon mal überlegt, ob das Bücherregal auf den Sperrmüll darf? Oder damit geliebäugelt, das Fenster zuzumauern? Viele von uns wünschen sich Kinogenuss für zu Hause. Woher aber die große Leinwand nehmen?
Seit einem Jahr läuft das Projekt. Als Hilfsmittel wird simple Hardware eingesetzt. Ein gängiger Beamer, ein Camcorder und ein Computer mit Spiele-Grafikkarte gehören zur Grundausstattung. Eine Kamera liefert über die TV-Karte die Bilder der Projektionsfläche. Verschiedene Testraster dienen zur Analyse der Fläche. Das erste Beispiel zeigt die Projektion in eine grob verputzte Hausecke. Die Verzerrungen werden erfasst und ausgeglichen.

Das dritte Beispiel zeigt die Korrektur zweier Störfaktoren: Muster und Struktur. Die Schemazeichnung oben macht deutlich, wie die Projektionsfläche abgetastet und das Bild korrigiert wird.
Die Drucker in der Ebene 0 funktionieren nicht-deterministisch. Was okay ist, wenn frau es vorher weiß… Sie drucken manchmal einen Druckauftrag, meist aber nicht. Der Ausdruck von vier DinA-4-Seiten im Original auf zwei verkleinerte DinA-4-Seiten im Ausdruck verschluckt die Wörter an der rechten Seite. Wichtig ist auch, dass frau in P5 am Rechner sitzt. Von dort geht mehr als nur jeder zehnte Druckauftrag raus – anders als aus P2. (Falls eine eine Erklärung dafür hat, bitte ans Amt für übernatürliche Störungen schicken.) So haben wir den Samstag nachmittag fluchend im Pool verbracht, um dann OHNE Zeitung zum GI-Empfang zu fahren. Da war der Frustpegel schon ziemlich hoch. Doch das war noch nicht alles.
Der 21. Chaos Communication Congress des Chaos Computer Club mit dem Titel The Usual Suspects findet vom 27.12. bis 29.12.2004 in Berlin statt, Infos unter
Mit dabei sind wieder die Haecksen, ein Zusammenschluss weiblicher CCC-Mitglieder, siehe http://www.haecksen.org
In Zeiten, in denen elektrischer Strom noch lange nicht üblich war, vermutet man kaum den ersten Vorläufer des Computers: ein programmierbarer Apparat, der mit Zahlen und Symbolen umgehen, sie nach bestimmten Gesetzen verarbeiten und auch speichern konnte. Die “Analytische Maschine”, von Charles Babbage 1834 entwickelt, besaß ein Vollautomatisches Rechenwerk für die vier Grundrechenarten auf dem Prinzip des dekadischen Zählrades ("Mühle"), einen Zahlenspeicher für 1000 Zahlen von je 50 Stellen ("Variablenspalten"), ein Dateneingabegerät für Zahlen und Rechenvorschriften und eine Datenausgabe-Vorrichtung sowie ein Druckwerk. Die Programmierung der Maschine sollte über Lochkarten erfolgen – ein Prinzip, das zu dieser Zeit bereits erfolgreich eingesetzt wurde, um die Arbeit an Webstühlen zu vereinfachen und Muster zu “programmieren”.
Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften dieser Maschine war, dass ihre “Software” hauptsächlich von einer Frau, nämlich Ada Byron Lovelace, entwickelt wurde. Ada war das Kind von Anabella Milbanke und Lord George Gordon Byron. Ihre Eltern trennten sich, als sie 5 Jahre alt war. Ihre Mutter, selbst Mathematikerin, sorgte dafür, dass Ada eine gute Ausbildung in Mathematik und Astronomie erhielt. Im Alter von 17 Jahren lernte Ada 1833 den Mathematiker Babbage kennen und war von seiner Differenzmaschine, der Vorläuferin der Analytischen Maschine, begeistert. 1834 entwickelte Babbage die Idee der Analytischen Maschine und gab die Arbeit an der Differenzmaschine auf.
Worum geht’s?
Nach der Spielidee wurde erst einmal ein Prototyp gebaut. In einem mobilen Testlabor mit blinden und sehbehinderten Schülern der Nikolauspflege in Stuttgart sowie mit sehenden Kindern der Warmbronner Grundschule wurde dieser getestet. Dabei zeigte sich, dass bzgl. des Spiel-Verständnisses kein Unterschied zwischen den nicht-sehenden und sehenden Kindern festzustellen war: Alle entwickelten die gleichen Strategien, um das Spielziel zu erreichen.

Das "Beyond-Pages"-Environment ist für die Messe ins Kongresszentrum verlagert worden. Worum geht’s? Durch Berührung einer virtuellen Buchseite kann frau das Blättern simulieren:
An manchen Tagen fällt das Gehen etwas schwerer. "Heute ist so ein Tag", denkt sich Else Meier. Erleichtert lässt sich die Siebzigjährige auf ihr Sofa sinken. Etwas zu Trinken wäre nicht schlecht: "Care-O-bot: Bring mir bitte Orangensaft!"
Care-O-bot® II kann ziemlich viel:
Auch wenn noch über all die Schoko-Nikoläuse und Lebkuchen herumstehen… die nächste informatica feminale ist schon in Planung. Der
Gemeinsame Angebote mehrerer Dozentinnen haben sich sehr bewährt. Das bietet sich insbesondere für interdisziplinäre Themen an. Für umfangreiche Veranstaltungen erhalten die Dozentinnen Lehraufträge der Universität Bremen oder der Fachhochschule Furtwangen.