AL, KL, KI, AI – oder doch lieber

AL, KL, KI, AI – oder doch lieber "Robotik"?

Betrachtungen über "Artificial Life" in Anlehnung an die Ringvorlesung "Bodies that matter? Körperkonzepte in der Artificial Life- und Robotikforschung" am 13.9.

"Körperkonzepte in der Artificial-Life- und Robotik-Forschung", das klang spannend – war ich doch gerade erst über eine Hausarbeit von Kommilitonen zum Thema "Artificial Life" gestolpert, die mir auf unterhaltsame Art einen umfassenden Einblick gewährt hatte. Leider geriet der Vortrag der gestrigen Ringvorlesung nicht so unterhaltsam. Nun ja, ich hatte auch gerade einen Tag zuvor einen exzellenten Vortrag zum Thema "Wie halte ich einen Vortrag?" gehört und damit ein mustergültiges Beispiel vor dem inneren Auge – die Messlatte lag also ziemlich hoch. Immerhin war die anschließende dreiviertelstündige Diskussion ganz interessant, durchaus kontrovers, auf jeden Fall aber sehr angeregt.

Was ist nun eigentlich "Artificial Life"? – Im 18. Jahrhundert wurden Menschen und Tiere als eine bestimmte Klasse von Automaten angesehen und eine mechanische Ente, die fressen, schnattern und kacken konnte, als künstliches "Leben" gepriesen. Artificial Life (Künstliches Leben) heute hat – bislang – nichts mit Genetik oder Reproduktionsmedizin zu tun, vielmehr geht es vor allem um die Ähnlichkeit der dem Computer bzw. Organismen innewohnenden Logik.

AL (KL) – die Abgrenzung zur Künstlichen Intelligenz (KI, engl. AI) ist nicht ganz klar – ist Gegenstand einer noch recht jungen, erst vor etwa fünfzehn Jahren entstandenen Forschungsrichtung, interdisziplinär angesiedelt zwischen Physik, Mathematik, Informatik, Biologie und Kognitionspsychologie. Die – meist männlichen – Forscher definieren "Leben" auf verschiedene Arten, z.B. "Leben ist eine Eigenschaft der Form, nicht der Materie", "Leben ist das Resultat der Organisation von Materie" oder "wesentliches Merkmal von Leben ist die Informationsverarbeitung". Alles Ansätze, die nicht zufällig deutliche Parallelen zum Computer aufweisen.

Ein alter Traum der "Männschheit" scheint wahr zu werden: Leben zu erschaffen, eine Koevolution von Mensch und Maschine in Gang zu setzen. Als Beweis, tatsächlich Leben erschaffen zu haben, führen die Forscher oft das Auftreten von "Emergenz" ins Feld. Emergenz lässt sich nicht eindeutig definieren: es kann die unvorhersehbare Entstehung von etwas Neuem bedeuten oder z.B. das komplexe Verhalten eines Schwarms, dessen einzelne Mitglieder nach ganz einfachen Regeln funktionieren. Nach Ansicht der Referentin Jutta Weber "ist Emergenz vielleicht auch einfach der Begriff für alles Verhalten, das die Forscher sich nicht erklären können".

Unter AL versteht die Wissenschaft heute mehr oder minder "intelligente" (was auch immer Intelligenz eigentlich ist) Roboter oder auch reine Software-"Lebewesen", die flexibel sind, auf ihre Umwelt reagieren, sich weiterentwickeln und reproduzieren können. Die mit AL-Ansätzen arbeitende Robotik will Prinzipien des Lebendigen in mechanische Systeme übertragen; Roboter sollen zu autonomem Verhalten in komplexen Umgebungen befähigt werden. ls Anwendungsbeispiel wird oft die Alten- oder Krankenpflege angeführt. Zwar fehlt dabei der lebensnotwendige zwischenmenschliche Kontakt, andererseits könnten aber auch problematische Machtgefälle zwischen Pflegepersonal und PatientInnen vermieden werden, so Jutta Weber. Offenbar war die Angst vor dem Alter, Gebrechen und Tod doch eine wesentliche Triebfeder für AL-Forscher: Roboter scheinen so viel robuster zu sein als der instabile menschliche Körper – die lästige biochemische "Wetware".

Links:
http://www.informatik.uni-bremen.de/~pkoenig/ALifeOB.pdf – Hausarbeit "Artificial Life – Risiken und Nebenwirkungen"

Pictures:
http://www.nyu.edu/pages/linguistics/courses/v610051/gelmanr/cult_hist/text/p240.html – Jacques de Vaucansons "mechanische Ente"
http://www.ai.mit.edu/projects/humanoid-robotics-group/kismet – z.B. "disgust"
http://www.ai.mit.edu/projects/humanoid-robotics-group/coco

  Rike

von Rike

Wir haben ein Programmkomitee!

In der Vollversammlung waren eine ganze Menge Frauen und diskutierten über die
Zukunft des Sommerstudiums. Veronikas Vorschlag, ein Programmkomitee zu
gründen, wurde begeistert angenommen. Dieses Komitee legt einen Kriterienkatalog
fest. Dort wird vorgeschrieben, welche Bedingungen grundsätzlich erfüllt sein sollten.
So ist z. B. zu klären, ob die Regelung, dass ein und dieselbe Frau nur einmal eine
Ringvorlesung halten darf, gekippt wird.
Vom Call for Lectures, über Sichtung und Sortierung eingegangener Vorschläge für
Kurse bis hin zur Qualitätssicherung reicht die Palette der Aufgaben. Die Mitglieder
des Komitees werden zunächst für ein Jahr verpflichtet.

Die Aktiven und ihr fachlicher Hintergrund:

  • Julia Böttcher (als Studentin / Hauptstudium)
  • Brigitte Hinteregger (aus der Erwachsenenbildung und EDV-Technik)
  • Annika Hinze (aus der Wissenschaft)
  • Brigitte Jellinek (aus Wirtschaft und Lehre)
  • Patricia Jung (als Praktikerin aus der Wirtschaft)
  • Andrea Schweer (als Studentin / Grundstudium)
  • und dazu noch Veronika (als Veronika)

Das Programmkomitee wird unterstützt durch einen Beirat. Beirätinnen sind beratend
tätig und können Vorschläge einbringen. Im Beirat sind bis jetzt:

  • Imke Brügman
  • Sonja Hüwel
  • Maria Oelinger

Im Beirat fehlen noch reiche, pressewirksame Frauen sowie mindestens eine
Professorin. Bitte melden!

Jetzt fehlen noch Eure Kurswünsche, damit das Komitee schon mal arbeiten kann.
Erste Ideen sind:

  • 3D-Simulation Maya
  • UML
  • Wie halte ich gute Kurse?
  • Und Dein Wunsch: ________________________ Bitte ganz dringend einreichen!

Noch mehr Mitarbeit:
Welche Frau würdest Du gerne als Dozentin sehen? (Hier könnt Ihr z. B.
Buchautorinnen, Professorinnen etc. hinschreiben.)


Das Sitzungsprotokoll liegt hier
als pdf,
als doc und
als txt.

Als konkreten Diskussionspunkt gab es noch die Ringvorlesung, die dieses Jahr eher
schlecht besucht war. Eine Alternative zur jetzigen Form, Ringvorlesung um 16 h, ist
ein Keynote. Das heißt, dass jeden Morgen erst mal eine Ringvorlesung ist und
danach die Kurse beginnen. Dann wäre es aber schön, alsTagesabschluss noch
etwas Gemeinsames zu haben, z. B. Sport (freiwillig, na sicher).

Maria, Annika

Büroklammerkreisel

Büroklammerkreisel

Beitrag zum Thema interaktive Zeitung

Büroklammerkreisel

Die versierte Bastlerin weiß Langeweile in Vorlesungen
(also nicht auf der Informatica Feminale) oder länglichen Besprechungen
mittels einer handelsüblichen Büroklammer wie folgt zu bekämpfen.
Wir haben da schon mal was vorbereitet:

Der Winkel beta sollte 53,13° betragen,
ansonsten einfach biegen, formen und knicken, was das Zeug hält.

Physikalische Details, Risiken und Hintergründe bekommt Ihr unter
http://www.e20.physik.tu-muenchen.de/~cucke/ftp/lectures/sakaide.pdf.

Fröhliches Basteln!

 Julia

von Julia

Bioinformatik: Dreidimensionale Auferstehung

Blickpunkt Bioinformatik:


Dreidimensionale Auferstehung


Aus den eingefrorenen Leichen eines Mannes und einer Frau hat das Visible Human Project der National Library of Medicine digitale Datensätze erstellt. Die Leichen wurden Schicht für Schicht abgetragen und fotografiert. Mit Hilfe histologischer Serienschnitte (Histologie ist die Wissenschaft und Lehre vom zellulären Feinbau und der Funktion der Körpergewebe) aus dem Bereich der Biologie lässt sich die Anatomie präzise darstellen. Nachteilig ist jedoch die Datenmenge, die das Handling erschwert.


Ein Anwendungsgebiet ist die medizinische Ausbildung: am virtuellen Patienten (Daten des Visible Human) können anatomische Kenntnisse vertieft und die Ultraschalldiagnostik erlernt werden.


Darüber hinaus können reale Patientendaten wie Computertomographie-, Kernspintomographie- oder 3D-Ultraschalldaten genutzt werden, um spezielle klinische Fragestellungen genauer beantworten zu können. Ein Beispiel hierfür ist die Operationsplanung bei Hüftfrakturen auf der Grundlage von CT-Daten.


Die Generierung von dreidimensionalen Objekten im Bereich der Medizin und Biologie verzeichnet immer mehr Erfolge. Der Einsatz als Lehrsystem oder als Tool im Bereich der Operations- und Versuchsplanung ist nicht nur hilfreich, sondern dient vor allem auch der Fehlereliminierung und der Evaluation.


In der Biologie nimmt die dreidimensionale Visualisierung ebenfalls einen großen Stellenwert ein. Ein Beispiel ist das „Mouse Atlas and Gene Expression Database Project“ der University of Edinburgh, das sich mit der dreidimensionalen Darstellung von Mausembryonen und der Integration von Genfunktionen befasst. Wünschenswert für die Grundlagenforschung wäre jedoch ein vierdimensionaler Atlas, der die Embryonalentwicklung als ein Modell abbildet und damit zeitabhängige Beziehungen integriert.



Sabine

von Sabine

Ein Vortrag zum Thema: Entwurfsaspekte interaktiver 3D-Inhalte

Ein Vortrag zum Thema „Entwurfsaspekte interaktiver 3D-Inhalte


Am nächsten Dienstag (17.09.02) findet von 18.15 bis ca. 21.00 Uhr die 92. Vortragsveranstaltung der Bremer Regionalgruppe der Gesellschaft für Informatik (GI) im Entwicklungszentrum Nord der T-Systems, Willy-Brandt-Platz 1-3 (Passage am Hauptbahnhof Ausgang Bürgerweide, linker Eingang, 6.Stock) statt.


Prof. Dr. Christian Geiger von der Hochschule Harz in Wernigerode wird zum Thema „Entwurfsaspekte interaktiver 3D-Inhalte – aktuelle Entwicklungen (auch) für mobile Geräte, Illustration und Unterhaltung“ referieren: „Mit der steigenden Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit heutiger 3D-Systeme wird der einfache Entwurf interaktiver 3D-Inhalte immer wichtiger, damit nicht nur 3D-ProgrammiererInnen ansprechende Inhalte erstellen können. Aspekte des Entwurfsprozesses von 3D-Inhalten war daher das Thema eines von der SIGGRAPH unterstützten mehrtägigen Workshops, bei dem eingeladene TeilnehmerInnen über diese Thematik diskutierten und ihre Arbeiten präsentierten. Der Vortrag stellt die interessantesten Ergebnisse dar und ergänzt diese durch weitere Projekte, die insbesondere auf die Anwendungsbereiche Mobile Computing, Illustration und Unterhaltung fokussieren.“


Die Teilnahme an dieser Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Eine Mitgliedschaft in der GI oder ACM (Association for Computing Machinery) ist nicht erforderlich. Da auch ein Imbiss geplant ist, bitten die Veranstaltenden um eine möglichst frühzeitige Anmeldung bei Uta Bohnebeck (e-Mail: bohnebec@informatik.uni-bremen.de
oder Tel.: 218-7838 oder -7090).
Spontane Besucherinnen sind aber auch willkommen!


Links:


http://www.tzi.de/~bohnebec/rg-bremen.html
(GI-Gruppe HB/OL)


http://www.agc.fhg.de/campfire
(SIGGRAPH-Workshop)


Rike

von Rike

Das 5. Sommerstudium ist eröffnet!

informatica feminale eröffnet!

Da steht ein Mann vor rund 50 wohl nicht ganz unkritischen Frauen, redet über Familienpolitik und fühlt sich offenbar pudelwohl. Nicht bei allen Zuhörerinnen stieß Prof. Dr. Hans-Jörg Kreowski mit seinem Abstecher in diese Thematik bei der gestrigen Eröffnungsrede zur informatica feminale auf Freude und Interesse. Spannend war wohl trotz allem, zu sehen, dass bei mancher Partei noch immer und allen Ernstes das Stichwort Frauenpolitik unter echter ‚Wahlfreiheit zwischen Familie und Erwerbstätigkeit‘ abgehakt wird. Es bleibt also noch viel zu tun. Zum Punkt ‚Bildung als Rohstoff‘ gelingt Prof. Kreowski dann schliesslich noch eine nette Bemerkung: „Bildung kann nicht abgebaut werden, Bildung ist etwas, das entstehen muß“. Es lebe die Mehrdeutigkeit.
Auch Veronika Oechtering begrüßt froh gestimmt uns viele Informatikerinnen und andere technikbegeisterbaren Frauen. Sie berichtet von den vielfältigen Problemen und Sorgen im Rahmen der Vorbereitungen der informatica feminale. Nun, schön, dass es trotzdem geklappt hat.
Es folgt der erste Teil der Ringvorlesung und damit ein Vortrag von Prof. Dr. Gudrun Klinker von der Universität München. Wir erfahren, wie mittels handlichen Geräten auch der unschudigsten Mitbürgerin das täuschungsechte Aussehen einer Borg verliehen werden kann. Augmented Reality ist hier das Zauberwort. Neben dem Einsetzen nichtvorhandener Objekte in reale Landschaften per Datenbrille sind auch schon mal halb virtuelle, halb reale Tic-Tac-Toe-Spiele Forschungsobjekte. Ansonsten scheint die Branche, wenn nicht von großen Worten, so doch von recht viel Phantasie beflügelt zu sein.
Da werden schon mal eben „die physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt“, bzw. es geschieht, dass der „Berg zu den Propheten kommt“.
Auch wenn angesichts der fortgeschrittenen Tageszeit ein wenig mehr Schwung im Vortrag wünschenswert gewesen wäre, so war es doch eine gelungene Einführung in das Arbeitsgebiet. Schade nur, daß trotz angestrengter Erforschung der Wirklichkeitserweiterung auch in diesem Fachbereich die Bewusstseinserweiterung für den Gebrauch der deutschen Sprache ein wenig auf der Strecke bleibt und man von Anglizismen umzingelt wird. Aber vielleicht kommt ja auch der Berg an Worten noch zur Prophetin.
Angesichts der recht spannenden, aber durchaus wohlschmeckenden kulinarischen Köstlichkeiten im Anschluss dachte dann sicherlich so manche Teilnehmerin der informatica feminale bei einem Gläschen Sekt: „Eine gelungene Einführungsveranstaltung, mal seh’n, wie’s weitergeht …“.

    Julia

    von Julia

inHaus

Innovationszentrum Intelligentes Haus Duisburg

inHaus Duisburg

Haustechnik der nächsten Generation verspricht das Projekt inHaus. Dort ist alles mit allem vernetzt:
Der Schließmechanismus der Haustür, die Kaffeemaschine,
die Heizung und das Badewasser, die Webcam, die Sitzheizung im Auto. In dem kleinen Doppelhaus gibt es ein
Werkstatthaus, in dem am Projekt – oder besser: im Projekt – geforscht wird. Die andere Hälfte ist
als Wohnhaus eingerichtet.

Big Brother an der Tür

Big Brother mal andersherum: Hier können die Bewohner sehen, wer vor der Tür steht.
Neben diesem praktischen Detail stehen Wohnästhetik, Ergonomie, Hygiene, Behaglichkeit und Lebensstil
im Blickpunkt der Forscher.

Sicherungen

Soviel Technik braucht ein paar Sicherungen mehr… Ziel des Projektes ist aber nicht nur die Sicherheit,
sondern auch sparsamer Energieeinsatz. Die Vernetzung im inHaus soll den Bewohnern viel von dem lästigen
Alltagskram abnehmen: Ist die Waschmaschine kaputt, meldet sie sich beim Techniker, der kleinere
Fehler per Ferndiagnose und -reparatur beheben kann. Der Gefahr von externen Angreifern auf das ganze System
sind sich die Betreiber dabei sehr wohl bewusst.

Big Monitor

Ein Traum? High-Tech-Wohnzimmer mit Riesen-Monitor. Noch ein paar Dinge zum Träumen:
Die intelligente Badewanne ist fernbedienbar, zeigt die Wassertemperatur an, hat Kindersicherung
und natürlich Überlaufschutz. Sie meldet sich, wenn sie die gewünschte Füllhöhe
erreicht hat und verfügt sogar über einen Verbrühschutz.

Mehr Infos im Netz: www.inhaus-duisburg.de oder aktuell
www.ehome-berlin.de (29. – 30. Aug 2002)

 Maria

von Maria

Darstellung großer Datenberge

Darstellung großer Datenberge

Computational Visualization 31. Jul bis 9. Aug 2002

Sommerschule für StudentInnen

Studierende und Doktoranden können vom 31. Juli bis 9. August
Computational Visualization kennenlernen. Da es keine Tagungsgebühr gibt,
ist ein Reinschnuppern in die Thematik auch für Sparsame möglich ;-)
Einführungsvorträge sorgen für Grundlagenwissen.
Die Hauptvorträge sind für alle Studierenden verständlich,
die im Sommer 2002 mindestens im vierten Semester sind.
Es werden Vorträge geboten,
die computergestützte Verfahren zur Verarbeitung und Darstellung großer Datensätze
vorstellen. Die Visualisierung ist eine wichtige Grundlage für
Entscheidungs-, Produktions- oder Verarbeitungsprozesse.
Die Sommerschule bietet Gelegenheit, die erforderlichen Techniken aus Mathematik
und Informatik kennenzulernen.
Die Sommerschule bietet den TeilnehmerInnen die Gelegenheit,
in praktischen Übungen am Computer selbständig Themen der Visualisierung
zu erkunden.

Was Computational Visualization ist

Das sind alle computergestützte Verfahren zur Darstellung großer Datensätze.
Durch die grafische Aufbereitung soll ein menschlicher
Betrachter die für ihn wichtigen Aspekte dieser Daten
erfassen können. Dazu müssen die Daten sowohl rechnerisch als auch grafisch
aufbereitet werden.

Internationale Atmosphäre

Hauptredner in der Vortragsreihe ist einer der international
führenden Experten: Professor Chandrajit Bajaj, Direktor
des Center for Computational Visualization an der University of Texas in
Austin. Einige deutsche Experten stellen ihre Arbeit vor.
Die meisten Vorträge sind in englischer Sprache.

Anmeldung

Wer am gemeinsamen Bankett schlemmen möchte, zahlt 20,- EUR.
Die Anmeldung läuft noch bis zum 15. Juli 2002:
http://www.cvgpr.uni-mannheim.de/sommerschule/anmeldung.html
Oder:
Lehrstuhl für Bildverarbeitung, Mustererkennung und Computergrafik
Prof. Dr. Christoph Schnorr
68131 Mannheim
schieker@ti.uni-mannheim.de

Aus dem Programm

  • Splines
  • Freiformoberflächen
  • Techniken zur Hochauflösung
  • Volumenvisualisierung
  • Grafikhardware
  • Datenquellen
  • Maschenverfahren (Mesh Processing)
  • Visualisierungstechniken: Isocontouring, Volume Rendering, Streamlines…
  • 3D-Bilddatenvisualisierung
  • Segmentierung
  • Geometrierekonstruktion
  • Anwendungsfälle aus Kosmoligie, Technik, Medizin und Biologie

Infos:
http://www.cvgpr.uni-mannheim.de/sommerschule

Maria

von Maria

Dozentinnenkonferenz 2002

Hochschuldidaktisches Seminar "Lehr- und Lernformen für ein frauenorientiertes Studium in der Informatik"

Zielgruppe

  • Frauen, die als Dozentin in einem Sommerstudium tätig waren/sind
    oder die an diesem Projekt interessiert sind.
  • Professorinnen
  • Assistentinnen
  • Frauenbeauftragte an FHs in Ba-Wü

Thema

Ziel des Seminars ist ein Austausch über Lehr- und Lernkonzepte in der Informatik.
Einerseits geht es um Anregungen für eine lebendige und motivierende Lehre,
andererseits sollen die Dozentinnen der Informatica Feminale in Bremen und Furtwangen neue Impulse
für die Vorbereitung Ihrer Lehrangebote erhalten.

Inhalte

Es wird das Konzept eines Projektkurses vorgestellt, in dem Methoden und Techniken zur Entwicklung
einer datenbankgestützten Internet-Applikation vermittelt und erprobt werden können.
Die Ergebnisse einer Evaluation zu Erfahrungen zum Lernen und Lehren in einem monoedukativen
Umfeld als Ergeäntzung zur koedukativen Alltagswelt werden vorgestellt und diskutiert.

[aus der Einladung zum Seminar am Fr, 14. Jun. 2002 an der FH Mannheim]

 Maria

von Maria

Filmtipp fürs Frühjahr

Filmtipp für’s Frühjahr

Ice Age: www.apple.com/trailers/fox/ice_age/
In dem computeranimierten Film "Ice Age" geht es zwar auch um die große Eiszeit,
aber im Vordergrund steht eine komische Gruppe Tiere, die sich um ein verlorenes
Menschenbaby kümmert. Heimlicher Hauptdarsteller ist Scrat,
das Säbelzahnhörnchen. Die Story ist nicht sonderlich tiefgreifend,
aber der Film macht durchaus Spaß.

Hingehen, lachen, entspannen. Das Richtige nach einem harten Arbeitstag ;-)

Trailer gibt’s
unter www.apple.com/trailers/fox/ice_age/. Zum Ansehen braucht frau den QuickTime-Player.

 Maria

von Maria

Her mit den Witzen

Aufruf zum intelligenten Schmunzeln

Welche Lieblings(Informatik)Witze habt Ihr so auf Lager?
Was erzählt Ihr Euch abends in der Kneipe?
Womit bringt Ihr selbst den Prof oder Chef zum Lachen?
Immer her damit, die Redaktion sammelt eure Einsendungen (an redaktion@horus.at).

Die Sammlung wird dann in einer der nächsten Ausgaben veröffentlicht.
So, das war’s. Wer meckert da?
Gut, Ihr sollt schon mal einen Vorgeschmack bekommen:

"A mathematician is a machine for converting coffee into theorems."

Als ein Informatiker eines Tages die Straße überquerte, wurde er von
einem Frosch angesprochen: "Wenn du mich küsst, werde ich eine
wunderschöne Prinzessin."
Er beugte sich runter, hob den Frosch auf und steckte ihn in
die Tasche.

Der Frosch sprach erneut zu ihm: "Wenn du mich küsst und mich zur
Prinzessin machst, bleibe ich eine Woche bei dir."
Der Ingformatiker nahm ihn aus der Tasche, lächelte ihn an und steckte ihn
wieder zurück.
Da schrie der Frosch: "Wenn du mich küsst und zur Prinzessin machst,
bleibe ich bei dir und mache was du willst!"
Wieder nahm er den Frosch heraus, lächelte ihn an und steckte ihn
wieder zurück.

Da fragte der Frosch schließlich: "Was ist los? Ich habe dir gesagt,
ich sei eine schöne Prinzessin, ich bleibe bei dir und
mache was du willst. Warum küsst du mich nicht?"
Darauf der Informatiker: "Schau ich bin Informatiker. Ich habe keine Zeit
für eine Freundin. Aber ein sprechender Frosch …. das ist cool!"

 Redaktion

von Maria

Der Trip geht weiter

Heise-News vom 19. Nov. 2001

Wenn das nicht Absicht war!
Douglas Adams hinterlässt uns auf seiner Festplatte einen Haufen Dateien.
Die jetzt ausgewertet werden müssen.
Nach der Auswertung soll im nächsten Mai Teil sechs der
Hitchhiker-Reihe mit dem Titel "A Salmon of Doubt" herauskommen.
Der Inhalt ist noch nicht bekannt. Nur, dass die Story
in einer Sammlung zusammen mit andern Werken, u.a. dem Drehbuch zur Fernsehserie,
veröffentlicht wird.
Darauf sind wir schon gespannt. Rezensionen älterer Douglas-Werke bitte an
redaktion@horus.at.

Douglas Adams starb am 11. Mai 2001 mit
49 Jahren an einem Herzinfarkt.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/data/anw-19.11.01-000/

 Maria

von Maria

Bericht über die informatica in der iX

Bericht über die informatica in der iX

In der Novemberausgabe der iX hat Heise einen Bericht über die informatica veröffentlicht.
Darin hat Patricia Jung beschrieben, was die informatica 2001 ausgemacht hat.
Der Artikel hat mir besonders deshalb so gut gefallen, weil es mal nicht darum geht,
die Tatsache herauszustellen, dass – oh Wunder – Frauen was mit Computern zu tun haben.
Vielmehr geht es um die fachlichen Inhalte und den Kongress-Charakter.

Den Artikel „Doppelfunktion“ gibt es als pdf-Version unter
http://www.oelinger.de/maria/informatica/presse/
zum runterladen.

Maria

Neue HTML-Referenz für Webmistresses

Neue HTML-Referenz für Webmistresses

Gut, Stefan Münz ist keine Frau, aber was soll’s.
Immerhin hat er zusammen mit Astrid Keller ein Buch über CSS geschrieben
und Anne Heck betreibt die Original-Homepage von SelfHTML.
(Das CSS-Buch ist zwar ganz nett; allerdings verraten die zwei nicht,
welcher Style besondere Probleme mit unterschiedlichen Browsern hat.
Es gibt nur URLs, die entsprechende Listen enthalten.)
Münz‘ HTML-Referenz ist das Beste,
was mir in dem Bereich bis jetzt begegnet ist.

Seit Ende Oktober gibt es SelfHTML 8.0.
Das ist so neu, dass die Links in die Zukunft zeigen:
Sie werden erst mit Online-Schaltung des neuen Servers funktionieren.
Appetithäppchen gefällig? Bitteschön:

  • Web-Technologien: (Dynamisches) (X)HTML, CSS, XML, JavaScript, CGI, PHP, Perl (s. auch http://perlwelt.horus.at)
  • Ergänzendes: Internationalisierung (Zeichensätze, Unicode etc.), Grafik, Web-Projektverwaltung,
    Technik (HTTP-Statuscodes, Mime-Typen, Sprachenkürzel, Client-Identifikationen,
    Robots, Server-Reaktionen, Farbpaletten)
  • Extras: Layoutvorlagen und kleine Helfer (Farbwähler Hexadezimal,
    Hexadezimal-Umrechner, Punkt/Inch/Millimeter-Umrechner, Unix-Dateirechte-Setzer)

Download unter http://www.teamone.de/selfaktuell/
Online unter http://www.netzwelt.com/selfhtml/

 Maria

von Maria

Verkehrszeichen – der sinnvolle Einsatz von animierten GIFs

Verkehrszeichen: Achtung, Steinschlag

Dass mit animierten GIFs äußerst behutsam umzugehen ist,
hat sich bei Usability-Anhängern mittlerweile herumgesprochen.
Wer noch nicht davon überzeugt ist, besuche die Seite der Friemersheimer Dorfschenke:
http://www.dorfschenke.de/fotos/fotoauf.htm

Achtung: Nicht einfach auf www.dorfschenke.de gehen, sonst startet ein perfides Fenster des Browsers,
das sich bei mir nur über den Task-Manager schließen ließ!!!

Um die wahre Schönheit und den eigentlichen Nutzen von animierten GIFs zu erkennen,
besucht Ihr am besten die Seiten der
Bürgerinitiative für animierte Verkehrszeichen.
Dort kann frau sich inspirieren lassen.

Da die Seite wirklich sehr sehenswert ist, möchte ich hier nicht zuviel verraten. Nur eins:
Bitte schaut Euch auch die Technik-Ecke an! Es lohnt sich!

Merke: Wer in seinen Webseiten Bewegung haben möchte,
sollte auch wirklich etwas haben, das Bewegung braucht!
Also etwa einen technischen Vorgang erläutern o.ä.
Außerdem würde ich dringend empfehlen, Animation nur "on demand“,
d.h. hinter einem Link anzubieten. Denn dann kann die Besucherin der Seite
in Ruhe den Text lesen, bevor sie entscheidet,
ob sie die bewegten Bilder überhaupt interessieren.

Link: http://home.t-online.de/home/Lienke/bifaz.htm

 Maria

von Maria

Programmieren – leicht gemacht

Programmieren – leicht gemacht

http://www.loubna.de/prog/index.html
Die Idee enstand auf der ersten informatica feminale in einem Java-Anfängerinnenkurs, die Umsetzung begann auf einer Konferenz der Informatikfachschaften (KIF Nov. 99 in Bremen), und daraus entstanden ist eine Website mit Bücher- und Websitetipps rund um das Thema „Programmiersprachen lernen“ für Anfänger/innen!
Die Site wächst natürlich immer noch und ich hoffe, dass ihr davon profitieren könnt und weitere Tipps miteinbringt!
Ein weiterer Tipp wird auf alle Fälle das Buch „EasyPerl leicht, klar, sofort“ von Brigitte Jellinek und Jutta Hämmerle-Uhl (erscheint demnächst im Markt+Technik Verlag; URL: http://perlwelt.horus.at).
Loubna

von Loubna

Jobsuche – Bläh!

Jobsuche – Bläh!



Wenn frau feststellt, dass studieren ohne gesicherten finanziellen Hintergrund nicht wirklich Spaß macht, ist es an der Zeit, einen Job zu suchen.


Das Erste und Schwierigste: Was will ich machen, wer bin ich und was kann ich?


Schreib am besten auf: Was macht Dir Spaß? Womit kannst Du Dich beschäftigen, ohne dass Du merkst, wie die Zeit vergeht? Wofür schätzen Dich Deine FreundInnen?


Gibt es noch was, was Du relativ schnell lernen kannst, bevor Du Dich auf die Pirsch nach einem Job machst?


Weitere Probleme sind zeitliche und örtliche Gebundenheit. Da gilt es dann, besonders hartnäckig zu suchen.


Wo? Gelbe Seiten, Aushänge an der Uni, Bekannte, Profs,…


Meiner Erfahrung nach eher aussichtslos: Arbeitsamt und Stellenanzeigen. Online-Jobbörsen sind auch nur bedingt zu empfehlen. Meine Online-Versuche mit den meisten Treffern (genau genommen einem… der aber gut bezahlt) war www.alma-mater.de.


Hast Du eine Auswahl von Firmen oder Institutionen o.ä., kannst Du Deine Bewerbung verfassen. Wichtig dabei ist, auf die Besonderheiten der Ansprechpartner einzugehen. Also nicht nur alles aufzählen, was Du kannst, sondern auch Dinge weglassen, die für diese Stelle nicht weiter interessant sind!


Achtung: Auch der Lebenslauf kann durchaus unterschiedlich aussehen, je nach Firma!


Mit meinen fertigen Bewerbungsunterlagen habe ich mich auf die Socken gemacht und bin persönlich zu den Firmen gegangen, um meine Mappe abzugeben.


So hatte ich in 50% aller Versuche sofort ein Vorstellungsgespräch.


Vorteil: Die Chefs lasen meine Unterlagen nicht durch, bevor ich kam ®
weniger Vorurteile!


Leider gab es aber auch unschöne Erfahrungen: In einer Firma wollten mir drei junge, erfolgreiche Herren im Anzug erklären, dass ich doch lieber „was mit Texten“ machen soll…


Schließlich habe ich meinen Traumjob gefunden. Bei mir lief das über einen Uni-Aushang. Aber das ist eine andere Geschichte… (vgl. zeitung vom 11.09.)



Maria

von Maria

lynn und ada

lynn und ada



Die Mailing List lynn
für Linux-Userinnen hat zur Zeit über 120 Teilnehmerinnen. Dort gibt es keine dummen Fragen, alle sind höflich und es wird weder geprotzt noch geplaudert. Anfängerinnen sind willkommen. Seit einiger Zeit hat sich aus lynn eine weitere Mailing List für Frauen herauskristallisiert: ada.


Dort können sich Programmiererinnen (auch über andere Betriebssysteme) austauschen. Das Ganze wird von Patricia Jung betrieben.


Sie ist Diplom-Chemikerin. Seit ihrer ersten Begegnung mit dem Computer (ihr Vater hat sie einmal zu seiner Arbeit mitgenommen) ist sie vom Computer fasziniert und wollte nach dem Abitur Informatik studieren.


Jemand hat ihr aber erzählt, sie soll dafür unbedingt Pascal können. Mangels Unterstützung und richtiger Informationen hat sie sich damals ein Informatikstudium nicht zugetraut. Während ihres Studienaufenthaltes in England hat sie zum ersten Mal ein Unix-System benutzt, das ihr kompliziert und geheimnisvoll erschien, so dass sie sich sofort sagte: Das lerne ich irgendwann richtig.


Seitdem hat sie sich intensiv mit Unix und Linux beschäftigt, mit dem Ergebnis, dass sie nie als Chemikerin gearbeitet hat, sondern als Systemadministratorin, Programmiererin, technische Dokumentarin. Z. Zt. ist sie stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift Linux-User (www.linux-user.de). Patricia will Frauen in ihrem Interesse für Informatik unterstützen, denn sie weiß aus Erfahrung, dass viele diese Unterstützung nicht haben.Anmeldung bei lynn:Email an listar@lists.answergirl.de
mit dem Betreff subscribe lynn. Anmeldung bei ada:Email an listar@lists.answergirl.de
mit dem Betreff subscribe ada.


Ihr könnt Euch auch online unter http://lists.answergirl.de
anmelden. Patricia Jung: trish@trish.de



Zina

von Zina

Vom Leben im StartUp

Vom Leben im StartUp


Praxisbericht

Jeden Morgen großes Frühstücksbuffet, Frei-Cola
und Frei-Ü-Eier und außerdem ein Kicker in der Ecke – das
ist das Klischee, das viele von StartUp-Firmen haben. So ist es
natürlich nicht!

Es gibt zwar herrliche
Arbeitszeiten (i.d.R. nicht vor 9:00 h ) und Freiwasser, aber keinen
Kicker. Einen Pool-Billard-Tisch… aber nur klein… und die
Dartscheibe ist schon wieder verschwunden, ehrlich…

Im Ernst: Die Arbeit im StartUp hat große Vorteile,
wie ich finde. Projekte können von A bis Z bearbeitet
werden, der Informationsfluss ist sehr gut (es sei denn, bei
riesigen StartUps) und die Motivation ist hoch.

www.spirito.de

Die Nähe zu
Kollegen und Kunden erleichtert das gegenseitige Verständnis.
Natürlich gibt es auch Nachteile, was die Sicherheit und die
Finanzen angeht. Aber dafür gibt es an jeder Ecke was Neues zu
lernen. Die Strukturen sind noch weich, so dass
Verbesserungsvorschläge auf offene Ohren stoßen.

Resumee: Warum arbeite ich dort?
Weil ich ganzheitlich (schönes Wort :-) arbeiten kann. Und weil
die Atmosphäre toll ist.

Wer nicht gut selbständig
arbeiten kann und viele Anweisungen braucht, sollte sich aber lieber
nach etwas Größerem umsehen.

 Maria

von Maria