Saubere Energie in Indien: 4x

„India’s clean power capacity: Quadrupled in a decade“

In Sachen „Erneuerbare“ geht es auch in diesem relevanten Riesenland vorwärts. Namaste!

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Indien hat mittlerweile über rund 300 Gigawatt an erneuerbaren Energien. Nicht-fossile Energiequellen machten im Jahr 2025 mehr als die Hälfte der Leistung aus, ganze 5 Jahre vor dem von Indien selbst gesetzten Ziel.

Vier Fünftel aller in den letzten zehn Jahren neu hinzugekommenen Erzeugungskapazitäten stammen aus nicht-fossilen Quellen, und das Land investierte im vergangenen Jahr 72 Milliarden US-Dollar in die Energiewende (1,7 % des BIP).

Im vergangenen Jahr überholte Indien die Vereinigten Staaten und wurde nach China zum weltweit zweitgrößten Errichter von Wind- und Solarkraftwerken.

Okay, Kapazität ist nicht gleich Stromerzeugung: Kohle liefert nach wie vor etwa 68 % des Stroms, während nicht-fossile Quellen etwa ein Drittel ausmachen. Doch die Tendenz ist klar.

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„An exercise of perception“

Everything: Ich kann ALLES sein

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In einem dieser klugen Bücher über eine positiv gesehene, konstruktive Sicht auf die Zukunft hab ich das hier entdeckt. Ein Spiel, das die GANZE WELT zeigt. Das Spiel habe ich zwar nicht durchgespielt (noch nicht), aber den Trailer angestaunt.

Und dort kann ich alles sein: Eine Maus, ein Insekt, eine ganze Welt im All, ein Molekül, DNA, …

Eine philosophisch-natürliche „Welt-Reise“.

Worum geht’s?

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Was ist EVERYTHING?

In einer Welt, ganz anders als unsere und doch ähnlich, bewege ich mich durch den Raum.
ScreenshotsWer Du auch bist, was Du auch bist und wo immer Du gerade bist, Du bist in der Mitte – das ist das Grundprinzip des Spiels.

Es handelt sich um ein Realitätssimulationsspiel, inklusive interaktiver Steuerung, wenn man mag. „Everything“ erfordert keine Eingaben der spielenden Person – es geht auch automatisch immer weiter, wenn man es in Ruhe lässt und nicht interagiert.

Man reist durch die Welt und betrachtet sie aus verschiedenen Blickwinkeln. Das Spiel enthält einfache Elemente von Rollenspielen, Sandbox-Spielen und Simulationen.

Es ist darauf ausgelegt, Momente der Ruhe, Schönheit, Traurigkeit und Freude zu schaffen – und der Spielerin die Freiheit zu geben, zu tun, was sie möchte.

„Everything“ wurde von David OReilly über einen Zeitraum von 3,5 Jahren entwickelt, bis es 2017 veröffentlicht wurde (PlayStation 4). Der Gameplay-Film qualifizierte sich für einen Oscar, was für ein interaktives Projekt eine Premiere darstellte.

Jetzt mal genauer, bitte…

Was ist es? Das ist auf der Website ganz gut beschrieben. Hier der englische Text, angereichert mit ein paar Screenshots.

A Nature Simulation: Everything is a simulation of reality as a phenomenon of interdependent systems. There are thousands of things that perceive, think and interact differently while being driven by the same underlying rules. All things are aware of themselves, each other and their environment, and simulate with or without player interaction.

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A Universe of Things: Things are the basic unit of Everything, and the entirety of the game is designed to be playable. Levels can be characters and vice versa. The game’s universe is designed to let you travel freely in any direction, and intuitively find things when and where you’d expect them to be. Continued exploration will lead you to unseen environments, containing new sights, sounds, things, thoughts and abilities.

Create your own Universe: Everything features a persistent universe that can be both explored and used as a creative canvas. The game is fundamentally changed by player input, meaning you can create and design levels as you’re inside them. Each part of the world allows complete freedom to create your own images, worlds, scenes and experiences using things instead of pixels or polygons.

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Urheber: www.davidoreilly.com/everything

Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Everything_(video_game)
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Jura-Studis: Law Clinics

Rechtsberatung

Jura-Studis wenden ihr Wissen an, und wir können profitieren. Win-win.

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Es gibt verschiedene Schwerpunkte in verschiedenen Regionen.

Der DSR ist der Dachverband studentischer Rechtsberatungen.
Themen

  • Data Protection Law.Clinic
  • Femininist Law Clinic
  • The Female Suite
  • Women Entrepreneurs Law Clinic
  • Beratung für Start-Ups
  • Corporate Law Clinic
  • Startup Law Clinic
  • Studentische Rechtsberatung
  • Beratung für Senioren
  • Beratung im Mietrecht
  • Beratung im Klimarecht
  • Beratung im Umweltrecht
  • Legal Clinic
  • NPO Law Clinic
  • Abschiebehaftberatung Nord
  • Refugee Law Clinic

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t1p.de/law-clinics
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Elektromobilität wächst hier und dort

Ein Drittel der Neuwagen in Deutschland ist mittlerweile vollelektrisch. Reine Elektrofahrzeuge machten im September 2026 stolze 34,5 % der Zulassungen aus.

Auch im übrigen Europa geht der Trend in die gleiche Richtung: In Portugal und Belgien ist mittlerweile die Hälfte aller Neuwagen vollelektrisch, in Frankreich ist es jeder dritte. Da Benzin und Diesel mittlerweile spürbar verteuern, können die Autofirmen gar nicht schnell genug produzieren.

Anstieg der Elektromobilität bei Autos für verschiedene Länder, in Form von Kurven über die Zeit

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Pressemitteilung
https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2026/pm41_2026_n_09_26_pm_komplett.html

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Blaugrüne Infrastruktur für das Klima

Städte abkühlen

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In einem Fernsehbeitrag zu guten Ideen für eine Zukunft, die die Klimawandelfolgen berücksichtigt, habe ich von „blaugrüner Infrastruktur“ in Städten gehört. Das Ganze ist Teil des Konzepts „Schwammstadt„.

Dass mehr Grün in die Städte gehört, ist ja klar. Und zu diesem Grün kann man gleich das Blau mitplanen. Also Pflanzen, die nicht in erster Linie einem ästhetischen Anspruch genügen, sondern gute Karten für das Klima mitbringen. Pflanzen, die bei Trockenheit gute Überlebenschancen haben? Klar. Und noch mehr: Pflanzen, die Wasser vertragen, auch wenn es in kürzester Zeit in großer Menge kommt. Und dies im Boden und im Pflanzengewebe speichern können. Um so Dürrezeiten zu überstehen UND die Umgebung zu kühlen.

Großartig!

Was ist blau-grüne Infrastruktur?

„Blau-grüne Infrastruktur beschreibt die Kombination von Wasser- („blau“) und Grünflächen („grün“) als integrale Bestandteile der städtischen Planung. Anstatt die beiden Elemente voneinander zu trennen, wird die Wechselwirkung zwischen Wasser und Vegetation bewusst gestaltet. Grünflächen wie Parks, urbane Wälder, Gründächer, Regenwassergärten und Rückhaltebecken tragen dazu bei, das Mikroklima zu verbessern und Oberflächenwasser zu managen. Gleichzeitig ermöglichen Gewässer, offene Kanäle und Feuchtgebiete die nachhaltige Speicherung, Reinigung und Nutzung von Regenwasser.

Die Kernelemente einer blau-grünen Infrastruktur beinhalten die natürliche Versickerung von Regenwasser, die Entlastung von überlasteten Kanalnetzen, die Bereitstellung von Lebensräumen für Flora und Fauna sowie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität für die Menschen. Es geht dabei um die systematische Verknüpfung von Elementen, die das natürliche Wassersystem und grüne Erholungsräume in das städtische Umfeld einbetten.“ Quelle: www.ibmolt.de/fachartikel/4/18

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Blaugrüne Infrastruktur

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Artenrettung: Primaten erhalten

Bedroht und gerettet
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Der Rote Colobus aus dem Nigerdelta war der Wissenschaft bis 1993 unbekannt und verlor innerhalb von zwei Jahrzehnten 90 % seines Bestands, sodass die Population auf schätzungsweise 200 Tiere schrumpfte. Mit diesen wenigen Exemplaren in freier Wildbahn ist der Primat, der ausschließlich im zentralen Niger-Delta vorkommt, vom Aussterben bedroht.

Als waldabhängige Art, die sich von Blättern ernährt, ist das Überleben dieses Affen von ungestörten Sumpfwäldern abhängig, doch sein Lebensraum überschneidet sich mit einem der Gebiete mit der höchsten Bevölkerungsdichte weltweit. Zum SW/Niger-Delta-Waldprojekt gehört ein engagiertes Team, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine treibende Kraft für den Erhalt der Artenvielfalt in Nigeria zu werden.

Rachel Ikemeh

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Das ist die Frau, die fast im Alleingang eine Primatenart gerettet hat: Ikemehs 2013 ins Leben gerufenes, von der Community getragenes Projekt schützt mittlerweile mehr als 80 km² und 16 bedrohte Arten. Die Colobus-Population hat sich verdoppelt.

In diesem Jahr eröffnete sie Nigerias erstes lokal verwaltetes Meeresschutzgebiet.

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Verkehrswende: Helsinki ohne Verkehrstote

Besseres Klima, mehr Leben

… und alle kommen auch mit weniger Autos an ihr Ziel.

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Vor rund vierzig Jahren begann Finnland, neue Lösungen zu entwickeln. Ein Ziel war, tödliche Verkehrsunfälle zu verhindern. Und es wirkt. Zwischen 2024 und 2025 verzeichnete Helsinki zwölf Monate in Folge keinen einzigen Verkehrstoten. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten lagen in Helsinki bereits weitere neun Monate hintereinander ohne tödlichen Unfall im Straßenverkehr.

Wie funktioniert sowas?

Ein umfassender Stadtentwicklungsplan spielt eine zentrale Rolle. Doch nicht nur das. „[…] Genauso entscheidend ist aber, dass sich die Menschen im Verkehr sicherer verhalten, dass Fahrzeuge sicherer werden und dass Gesetze und Kontrollen greifen“, erklärt der Verkehrsingenieur bei der Abteilung für Stadtumwelt in Helsinki. „Die Stadt hat Tempolimits gesenkt, Wege für Fußgänger und Radfahrer verbessert, Fahrbahnen verengt und Standorte für Blitzer eingerichtet. Der öffentliche Nahverkehr ist sehr gut, das hilft ebenfalls, die Zahl der Autofahrten und damit von Kollisionen zu senken.“

Entsprechende Infrastruktur sorgt für mehr Verkehrssicherheit, z. B. Tunnel an stark befahrenen Knotenpunkten in der Innenstadt und Brücken zwischen benachbarten Stadtteilen, die ausschließlich Fußgängern und Radfahrern vorbehalten sind. Außerdem sind Regeln wichtig: Seit rund 20 Jahren gilt für die Stadt Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit. Das wird auch kontrolliert. Und es gibt eine Null-Toleranz-Kultur gegenüber Raserei und Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss.

Der Leiter der Verkehrsüberwachung bei der Polizei Helsinki stellt fest: „Wichtig sind auch Kommunikationskampagnen. Wir sind sehr aktiv in den sozialen Medien. Allein im vergangenen Jahr erreichten unsere Kanäle 30 Millionen Aufrufe. Diese Kampagnen vervielfachen die Sichtbarkeit eines einfachen Bußgeldbescheids um Hunderte oder Tausende Male. Der Einfluss auf das Fahrverhalten der Menschen ist enorm.“

Die Stadt will ihre Bilanz weiter verbessern. Ab 2030 sollen Privatwagen auf den stark genutzten Straßen rund um den Hauptbahnhof verschwinden, erläutert der Geschäftsführer des Finnischen Verkehrssicherheitsrats. „Die größere Frage ist die Akzeptanz. Was gilt in einem Land oder in einer Stadt als zumutbar? […] Die Menschen in Helsinki haben entschieden, dass sie sicherere Straßen wollen.“

Was können andere EU-Hauptstädte und Großstädte aus Helsinkis Erfolgsgeschichte lernen?

Die Strategie „Vision Zero“ der Europäischen Union hat das Ziel, die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr bis 2050 so weit wie möglich auf null zu drücken. Dahinter steht der Gedanke, dass Verkehrstote und Schwerverletzte vermeidbar sind.

„Das Ziel wurde hier vor vierzig Jahren formuliert. Heute ist es Realität. Es ist wichtig, sich ehrgeizige Ziele zu setzen und vorauszuschauen“, sagt Martti Tulenheimo („Chefspezialist“ beim finnischen Radfahrerverband). „Wenn ich nur einen Punkt nennen dürfte, dann: Tempolimits senken. Das ist entscheidend. Damit kann jede Stadt anfangen“, betont Verkehrsingenieur Roni Utriainen. „Natürlich ist jede Stadt anders. Manche europäischen Hauptstädte sind zehnmal so groß wie Helsinki, doch sie können trotzdem jeden Tag ein Stück besser werden“, fasst Liikenneturva-Geschäftsführer Pasi Anteroinen zusammen.

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https://de.euronews.com/my-europe/2026/07/03/helsinki-ohne-verkehrstote-wie-die-stadt-zum-vorbild-fur-verkehrssicherheit-wird

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Informatica feminale in Freiburg: Die ersten schon da…

Sommeruni

Ja, die ersten sind schon angemeldet. Wer schnell ist, kann noch bis zum 31.5.2026 den Early-Bird-Preis ergattern.

Die Kurse sind wie immer spannend und bieten ein breites Themenspektrum. Wie man am Programm sieht: scientifica.de/bildungsangebote/informatica-feminale-bw/aktuell/kursuebersicht/

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Apropos Programm: Das Rahmenprogramm ist auch wieder 1a!

… und wo hab ich die ersten denn nun getroffen? In der Signalgruppe, die es dafür gibt.

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Mitmalen: Schmetterlinge retten ihren Lebensraum

Aktion

Gegen das Insektensterben: Kids und Erwachsene dürfen und sollen mitmachen.

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Wann? Deadline 30. Jun. 2026

Wie?

  1. Einen bunten, naturgetreuen oder fantasievollen Schmetterling zeichnen, skizzieren, malen, und zwar so:
    • Der Schmetterling hat einen weißen Hintergrund
    • Er steht frei auf dem Hintergrund
    • Er hebt sich deutlich vom Hintergrund ab
  2. Bild fotografieren / digitalisieren
  3. Bild hochladen
  4. Daten eingeben: Vorname, Emailadresse, ob der Schmetterling einen weißen Hintergrund hat, …

Bunter Falter in Braun, Gelb, Orange, RotMit den Schmetterlingen wird ein digitaler Schwarm generiert. Einige fliegen später animiert im Musikvideo zu Dominik Eulbergs Track Stachelbeerspanner oder vielleicht auch in Mittlerer Weinschwärmer.

Fünf Schmetterlinge bekommen am Ende einen Preis. Vielleicht sogar meiner…?

Ernster Hintergrund

Schmetterlinge können als Frühwarnsignal dienen. Verschwinden sie, stimmt in ihrem Lebensraum etwas nicht.

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www.enkeltauglich.bio

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EU-weite Naturschutzgesetze schützen

Wichtige Naturschutzgesetze: Nicht zurückdrehen!


In der Europäischen Union werden derzeit wichtige Naturschutzgesetze in Frage gestellt – zugunsten kurzfristiger Wirtschaftsinteressen einzelner Branchen. Damit gefährden politische Entscheidungsträger:innen unsere Gesundheit und unsere Zukunft. Denn diese Gesetze schützen, was für unser Leben unverzichtbar ist: sauberes Trinkwasser, gesunde Lebensmittel, gute Luft und eine intakte Natur.

Werden Umweltstandards gesenkt, steigt das Risiko von Verschmutzung. Mit Folgen für Mensch und Umwelt. Schadstoffe in Wasser, Boden und Luft begünstigen Krankheiten und beeinträchtigen unsere Lebensqualität dauerhaft. Besonders problematisch: Viele dieser Entscheidungen auf EU-Ebene werden unter starkem Lobbydruck getroffen und sind für die Öffentlichkeit kaum nachvollziehbar.

Die Petition fordert von unseren europäischen Politiker:innen, die bestehenden Naturschutzgesetze zu verteidigen und weiterzuentwickeln, statt sie auszuhöhlen.

Mehr Infos: mitmachen.wwf.de/hands-off

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Solarpunk

Gute Aussicht: Zukunft

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Solarpunk dreht sich um grüne Städte, in denen Parks und Gärten mehr Raum einnehmen als Asphalt. Wo es Häuser gibt, die Energie erzeugen statt verbrauchen. Wenn Gemeinschaften ihre Ressourcen selbst verwalten. Eng verwandt mit Hopepunk.

Es gibt bereits: Gebäude aus Myzelium, Singapur als „Stadt im Garten“, das Ökodorf Tamera in Portugal oder Bosco Verticale („senkrechter Wald“) in Mailand. Und es geht weiter, jede Menge Leute forschen an solchen Ideen, setzen sie um, finden Finanzierungsmöglichkeiten.

Kurzgeschichtensammlungen wie Solarpunk: Ecological and Fanstatical Stories (2018) oder Filmprojekte wie Dear Alice (2021) weiten den Horizont und machen Lust auf „Morgen“.

Wer’s genauer nachlesen möchte: The Solarpunk Manifesto (2014) unter
https://iandennismiller.github.io/solarpunk/manifesto/english.html zum Nachlesen oder https://open.spotify.com/episode/3zfHnlqIXBOTw1sj15aftb zum Nachhören

Mehr Infos

https://de.wikipedia.org/wiki/Solarpunk

www.tor-online.de/magazin/science-fiction/solarpunk-alles-was-du-ueber-das-genre-wissen-musst

www.deutschlandfunkkultur.de/die-solarpunk-bewegung-genug-von-der-klima-apokalypse-podcast-dlf-kultur-d5e31986-100.html

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App bringt Pflanzenwissen

Bee active

Die App ist nicht nur für Kids, sondern für alle interessant, die spielerisch die Natur besser kennenlernen möchten. Ein virtuelles Bienenvolk wird in der realen Umgebung platziert. Diese echten Pflanzen „versorgen“ die Spielebienen. Die App erkennt die Pflanzen, wenn man sie fotografiert, und zeigt, wie viel Nektar und Pollen sie liefern.

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Die ersten Schritte sind echt intuitiv, nur die nervige Musik hab ich erst später ausschalten können.

Fazit: Nett, werde ich beim Spazierengehen sicher hier und da mal ausprobieren.

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Alle mitmachen: Wilde Daten sammeln

Einblicke ins Leben: Wildlife Insights

Wildlife Insights basiert auf Fachwissen aus Feldforschung und Sensorik, zieht modernste Technologie und fortschrittliche Analytik zu Rate. Wozu? Um Menschen weltweit die Möglichkeit zu geben, Daten über Wildtiere auszutauschen und Wildtierpopulationen besser zu überblicken und ggf. Maßnahmen einzuleiten. Frei zugänglich ist die Wildlife Insights-Plattform, wenn man eigene Bilder hochladen möchte, sodass Arten mithilfe künstlicher Intelligenz automatisch identifiziert werden können. Dies spart sehr, sehr, sehr viele Stunden Zeit. Diese gesparte Forschungszeit steht damit nun für die Analyse und Anwendung von Erkenntnissen zum Schutz der Tierwelt zur Verfügung.

Die Zusammenführung von Bildern aus aller Welt resultiert in aktuellen Daten, die für eine effektive Überwachung der Tierwelt nützlich sind.

Wildlife Insights ermöglicht mit der Plattform eine Community, in der alle (Forschenden), die mögen, Daten aus Projekten auf der ganzen Welt einsehen und in großem Umfang nutzen können. Auch, um Einfluss auf die Politik zu nehmen.

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Tools und Technologien stehen bereit, um „Big Data” zur Tierwelt mit Entscheidungsträgern zu verbinden. Oberstes Ziel: Tierpopulationen weltweit erholen sich wieder.

Mehr Infos:
www.wildlifeinsights.org/get-started

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Lust auf Zukunft

Klima-Buchmesse

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Wann? 19. bis 22. Mär 2026 / parallel zur Buchmesse
Wo? Leipzig

Was isses?

Bücher rund um eine gute Zukunft und natürlich das Klima: Romane, die berühren, Jugendbücher, Naturführer, psychologische, philosophische, naturwissenschaftliche, politische Sachbücher.

Die heiße Phase für die Planung des Lesefestivals beginnt im Winter, um das Programm vorzubereiten. In den ersten Monaten des neuen Jahres arbeiten dann viele fleißige Hände an der Planung der Veranstaltungen. Und natürlich ist auf der Leipziger Buchmesse selbst das meiste los, wenn die Diskussionsrunden und Lesungen stattfinden.

Wer macht’s?

„Wir sind etwa 30 ehrenamtlich engagierte Menschen, darunter neun ordentliche Vereinsmitglieder. Zwar haben wir uns in Leipzig gegründet, unsere Mitglieder leben aber in der ganzen Republik und noch anderswo. Wir sind berufstätig oder stecken im Studium, viele von uns haben Familie – also haben wir eigentlich alle genug zu tun. Doch die Klimakrise, gegen die viel zu wenig getan wird, lässt uns keine Ruhe.

Wir alle lieben Bücher und glauben an die Kraft des Wortes: daran, dass wir Menschen uns über Wissenschaft, über Geschichten aktivieren lassen. Bücher können dazu beitragen, die nötigen Veränderungen anzustoßen.

[…] Wir arbeiten freiwillig, selbstorganisiert, dezentral, überaus motiviert – und mit großer Leidenschaft für die Themen Klima und Umwelt im Medium Buch.“

Mehr Infos unter klimabuchmesse.de

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Städtische Naturoasen der Zukunft

Grüne Städte

CoverStädte lebenswerter, gerechter und widerstandsfähiger machen – geht das? Das geht!
Das Buch stellt 13 Städte weltweit vor, von Basel bis Singapur, von Paris bis Wuhan. Hier ist die grüne Transformation bereits in der Praxis angekommen. Das gute Gefühl nach dem Lesen: Überall entstehen innovative, naturbasierte Lösungen, die Klima, Gesundheit und Gemeinschaft stärken. Es lohnt sich, Zuversicht aufzubauen, sich schlau zu machen, aktiv zu werden. Auch wenn es sich manchmal soooo mühselig anfühlt.

Mit fundiertem Wissen aus Stadtökologie, Governance und Partizipation verbindet das Buch Forschung und Praxis zu einem Panorama urbaner Zukunft. Hoffnung inklusive.

Es zeigt, dass Veränderung möglich ist. Nicht irgendwann, sondern hier und heute, wenn Menschen und Stadtregierungen gemeinsam  mit und für die Natur handeln.
Aus Schweizerinnen Sicht geschrieben, jedoch inspirierend für alle. Die große Bandbreite macht Hoffnung und bietet für Jede/n einen Anknüpfungspunkt in der eigenen Umgebung oder Stadt.

Beeindruckt hat mich Melbourne, das besonders große Herausforderungen für besondere Entwicklungen genutzt hat. Und dadurch auch einen besonderen Rückhalt in der Bürgerschaft finden konnte. Oder London: Ein städtischer Nationalpark, wie cool ist das!

Schön zu sehen ist auch der nachhaltige, langfristige Blick: Städte bekommen es hin, auf Jahrzehnte (Jahrhunderte) zu planen, unabhängig von der jeweiligen kommunalen Regierung. Wow. Die meisten Beispiele zeigen schon eine längere Entwicklungsgeschichte und beweisen damit, dass es mehr gibt als politisches Greenwashing und Leuchtturmprojekte, die mehr dem Image als der Transformation verpflichtet sind.

Mannheim ist auch so ein bahnbrechendes Beispiel, und zwar in Sachen Digitalisierung. Hier werden besonders geschickt und umfassend Daten erfasst, die dann tatsächlich auch für künftige Entwicklungen hinzugezogen werden. Stichwort: ClimateView, das u.a. mit Szenarien (interaktiv) von dezentralen Maßnahmen Auswirkungen auf das Stadtklima zeigen kann.

Viele verschiedene Perspektiven beleuchten die 13 Beispiele und Learnings daraus von vielen Seiten, u. a. auf der zeitlichen Dimension: Akute Aktionen < Belange vulnerabler Gruppen mittelfristig gezielt betrachten – langfristige Maßnahmen.

Vergleichstabellen und die Übersicht über Themen-Städte-Projekte erleichtern, bestimmte Aspekte in den Stadtbeispielen schnell (wieder) zu finden.

Nicht so gut: Beim Lesen ermüde ich etwas, da sich vieles doppelt. Und das liegt nicht nur an der guten Idee, sich über verschiedene Perspektiven zu nähern. Knapper im Text, gern mit genauso vielen Verweisen auf andere Kapitel im Buch, würde dem Werk vermutlich noch mehr Publikum finden. Und die Schriftart mit ihren besonderen Schnörkeln zieht zwar Aufmerksamkeit auf sich, hat meinen Lesefluss jedoch leider gebremst. Das hat das Durcharbeiten anstrengender gemacht als nötig wäre.

Besonders für dieses Thema vermisse ich ein Stichwortverzeichnis im Buch.

Themen

  • Soziale Gerechtigkeit, Raumnutzung und Umweltgerechtigkeit
  • Urbane Landwirtschaft & Gärtnern: Nahrung aus der Stadt
  • Wassermanagement, begrünte Gebäude & Hitzemanagement
  • Biodiversität & Naturschutz
  • Bottom-Up-/Top-Down-Aktivitäten
  • Formen der Zusammenarbeit, partizipative Strukturen
  • Multifunktionale Lösungen
  • Adaptive Governance
  • Regulatorische Innovation
  • Demokratiedilemma
  • Wissenstraditionen als Innovationsquelle, indigenes Wissen, Skalierungsstrategien für Partizipation (Bürgerschaft)
  • Kulturelle Anknüpfungspunkte
  • Wirtschaftliche Tragfähigkeit & Ökonomisierungsproblem
  • Gentrifizierung vermeiden
  • Transformationsdynamik und Übertragbarkeit
  • Schattenseiten der Transformation
  • Erfolgsfaktoren

Autorin

Dr. Claudia Acklin (Sozialpädagogik, Journalismus, Design) ist Autorin des Podcasts „Die Natur und die Stadt“ (natureandthecity.ch). Ihre Erfahrung aus 40 Jahren in Medien, Bildung und Politikberatung, fließt hier ein.

Fazit: Umfassend, inspirierend – gerade durch den Beweis der Machbarkeit

Claudia Acklin: „Grüne Städte. Wo die Transformation bereits gelingt“. oekom 2026. 32,- EUR. ISBN 978-3-98726-510-5.

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Rad- und menschenfreundliche Städte in Europa

Film CYCLING CITIES

Auf seiner Tour besucht der Filmemacher verschiedenen Städte… u.a. Paris, Utrecht und Kopenhagen. Er spricht mit denen, die beeindruckende Veränderungen realisiert haben. Und vergleicht auch immer mal mit Deutschland.

Screenshot Video

Mir macht der Film Hoffnung. Es ist gar nicht mal so schwierig, unsere Städte menschenfreundlicher zu machen. Oft reicht als entscheidender Schritt ein bisschen Offenheit und Umdenken.

Film auf YouTube (mit Werbeunterbrechungen) / 1:24 h:
www.youtube.com/watch?v=R5jQc1jXLAU

Termin im Ruhrgebiet

Am 8. Mär. 2026 läuft der Film im Kino, mit anschließender Diskussion:
https://nrw.vcd.org/der-vcd-in-nrw/duisburg/filmvorfuehrung-und-diskussion-der-film-cycling-cities-und-was-wir-in-duisburg-daraus-lernen-koennen

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Piepmätze zählen

Stunde der Wintervögel

Krähe mit Walnuss

MeiseNABU und LBV rufen auf, Vögel zu beobachten und die Sichtungen zu melden. Es geht um 1 Stunde, die man investiert, um im Garten, Park, Feld, Wald, Wiese, auf dem Balkon oder vor dem Fenster die kleinen gefiederten Gefährten zu zählen.

 

Wann? 9. bis 11. Jan 2026

Kohlmeise

Jede Beobachtung hilft, die Datenlage zu verbessern. Damit lassen sich dann Tiere und Lebensräume besser schützen.

Mehr Infos:
www.stundederwintervoegel.de

Vögel im Geäst

Amsel unter einem tropfenden Wasserhahn

Wildgänse

Specht
Specht

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Wildes Europa

Rewilding

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Rewilding ist eine Art nachhaltiger Naturschutz, die mir sehr gefällt.

Es geht darum, dass man die Natur sich selbst überlässt. So können natürliche Prozesse übernehmen und Land und Meer formen, geschädigte Ökosysteme reparieren und degradierte Landschaften wiederherstellen. Rewilding ermöglicht also die Wiederkehr der natürlichen Rhythmen der Tierwelt und so wildere Lebensräume mit mehr Artenvielfalt. Nicht nur in Nationalparks.

Mehr Infos

https://rewildingeurope.com/news

https://rewildingeurope.com/what-is-rewilding

https://rewildingeurope.com/category/blog

https://rewildingeurope.com/our-story

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Himbeerjahrhundert

Fun Fact

Foto von Himbeeren am StrauchDie Natur ist doch erstaunlich. Sogar die direkt hinterm Haus.

Leider habe ich keine wissenschaftliche Quelle bei meiner Internetrecherche gefunden, nur diesen Satz, irgendwo in einem Roman:
„Himbeersamen können 100 Jahre im Boden überdauern, danach sind sie bei günstigen Bedingungen in der Lage, zu keimen.“

Sachdienliche Hinweise bitte in die Kommentare oder an zeitung<kleinerklammeraffe>infotechnica.de

Die Vorstellung gefällt mir jedenfalls sehr, sehr gut. Irgendwas hat das mit meiner Hoffnungsbereitschaft gemacht. Die ist nämlich gewachsen (nein, nicht am Strauch, in mir drin).

So, das neue Jahr kann anfangen :-)
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Plastikfressendes Enzym

Chemie for future

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Forschende haben mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ein Enzym entwickelt, das einen sehr widerstandsfähigen Kunststoff zersetzen kann, der weltweit intensiv genutzt wird. Polyurethan wird in Schaumstoffmatratzen und Turnschuhen verwendet.

Das Enzym zerlegt es bei gerade mal 50 °C in nur 12 Stunden. So entstehen wiederverwendbare Chemikalien. Aus einem Problem wird wieder ein Rohstoff. Nice.

Quelle: Ars Technica
https://arstechnica.com/science/2025/10/polyurethane-is-the-latest-polymer-broken-down-by-designer-enzymes/

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