Die Kunst des spielerischen Scheiterns

In Komödien ist Scheitern notwendig für den Erfolg. Wenn jemandem etwas misslingt, kann das komische Element erst entstehen. Für den oder die Scheiternde im echten Leben ist das allerdings noch ein Tabu, ein persönlicher Makel. Auch wenn mittlerweile immer öfter Scheitern als Lernchance dargestellt wird, schwingt immer ein „selbst Schuld“ mit. Darum lässt sich mit dem Scheitern so schwer offen umgehen. Fehlschläge kratzen ganz schön am Selbstvertrauen.
In diesem Buch will ein Clown uns lehren, im Scheitern „Selbstvertrauen zu wahren“. Denn er sieht gerade im Scheitern eine Lösung – ein Clown ohne Problem hat ein Problem. Jedes Hindernis sieht er als Einladung, seine Perspektive zu ändern und so seinen Blick zu weiten. Während wir üblicherweise auf Probleme mit Gegenwehr reagieren, löst der Clown sie spielerisch auf. Seine Strategie ist geeignet, meine Bandbreite an Lösungsalternativen zu ergänzen. Deswegen war ich neugierig auf das Buch.
Von philosophischen, psychologischen und kommunikativen Weisheiten der alten Figur des Clowns können wir lernen. Seine Clownmethode überträgt der Autor und Gründer einer Clownschule auf das Leben. Erfolg hängt seiner Ansicht nach nicht davon ab, was andere von mir denken, sondern was ich selbst von mir halte. Betrachtet man eine Störung als Impuls für eine nötige Verwandlung, kann man Konflikte zur Inspiration nutzen. So weit, so klar. Und als eine von mehreren Perspektiven sicher nützlich.
Was heute als „Failure-Night“ Eventcharakter hat, kennt der Clown schon lange: Niederlagen vermeiden zu wollen, funktioniert nicht; Stolpern ist ein fester Bestandteil des Lebens. Ohne dass wir das Risiko des Fallens oder Stolperns eingehen, kommen wir nicht voran. Der Clown sagt: „Wir scheitern uns sozusagen voran!“
Leider liest sich das Ganze ein bisschen wie „DIE Wunderwaffe“. Da bin und bleibe ich skeptisch, schließlich ist niemand allein für sich, sondern wir sind Teil verschiedener Gemeinschaften – und da spielt es doch hier und da eine Rolle, was die anderen von einem denken… Nichtsdestotrotz bin ich mit dem Clown einig: Auch nach dem Scheitern geht es weiter, also aufstehen, durchatmen, kreativ werden und weiter. Egal, in welche Richtung :-)
Fazit: Als Inspiration geeignet
Themen
- Selbstvertrauen erwerben
- Atem stabilisiert
- Befreien vom reinen Funktionieren
- Äußeren Druck spielerisch nutzen
- Druck als Halt
- Mit Krisen umgehen
- Nicht mehr müssen, wollen
Michael Stuhlmiller: „Die Kunst des spielerischen Scheiterns. Wahres Selbstvertrauen gewinnen mit der Clown-Methode“. Kailash Verlag 2016. 19,99 EUR (D). 20,60 EUR (A) . ISBN 978-3-424-63116-6.
Maria





The next chance to explore the Fallturm from the inside will be on Tuesday after the courses will have been finished. Then the participants who are lucky to get a place on the tour list will experience not only the beautiful sight of the tower, but also its inner values…

The former submarine bunker „Valentin“ is the second largest above ground bunker in Europe. It was built as an armament project. „Valentin“ is the ruin of a submarine dockyard, built for the Nazi marine in WWII. During the years 1943 and 1945 there were imprisoned thousands of persons from all over Europe, forced to built the bunker.










Das Flipchart ist ein praktisches Präsentationsmedium, Visualisierungen sind schnell gemacht. Allerdings muss man mit Stiften und Charts umgehen können, um bemerkenswerte Ergebnisse auf das Papier zu zaubern. Nur – wie geht das? Wie gestalte ich in kürzester Zeit ein aussagekräftiges Plakat? Welche Effekte kann ich in die Präsentation einbauen und wann sollte ich das machen? Wie komme ich Schritt für Schritt dazu, scheinbar schwierige zeichnerische Herausforderungen zu meistern? …
Zusammen mit dem Manager-Seminare-Buch kann man beim Schilling-Verlag auch ein bisschen Equipment bekommen, als praktisches Bundle. Das Buch … na, siehe oben. Die Marker sind top, mit dem grauen lassen sich eindrucksvoll Schatten malen und so Skizzen auf einfache Weise aufwerten (s. Foto rechts, mein schneller Versuch eines Baums).



Die weiße Rückseite der Folienkarten lässt sich als Mikrowhiteboard nutzen. Wenn man mit einem Boardmarker darauf schreibt, kann man die Beschriftung innerhalb von 3 Stunden wieder weg wischen. Bevor man wischt, wartet man am besten ca. 10 Sekunden. Darum werden solche Marker als „trocken abwischbar“ bezeichnet ;-)
Wischer
Schließlich will ich Euch meine Einschätzung zum Permanentmarker von Faber-Castell nicht vorenthalten, mit dem ich die farbigen Moderationsfolien beschriftet habe. Er ist wirklich gut dafür geeignet. Er schreibt klar, flüssig und ohne sonderlich große Schmiererei. Die Trocknungszeit auf Stattys Notes liegt bei ein paar Sekunden. Der Stift ist als Dreieck geformt und liegt mit seinem „Grip“ – ein paar hervorgehobenen runden Noppen – angenehm in der Hand. Die Farbe ist dick und satt.



