Der Rabbi hat immer recht
Das Format des Büchleins ist eher klein und leicht, absolut taschentauglich und zum Mitnehmen.
Klappt man es auf, merkt man allerdings sofort: Es handelt sich um schwerverdauliche Kost. Wer Philosophie, Sprachfinessen und religiöse Ansichten nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Der Untertitel hat mich auf eine falsche Fährte geführt. Hier gibt es keine Tipps für verschiedene Arten von Problemen, keinen Algorithmus und keine einfach zu lernende Methoden.
Gut: Das Buch hat mich an der einen oder andern Stelle zum Nachdenken gebracht. Auch wenn ich nicht immer dergleichen Meinung bin wie der Autor. Rabbi Nilton Bonder beschreibt Erfahrungen und Strategien, die die jüdischen Denkweise zu bieten hat. Er beleuchtet komplexe Sachverhalte und regt an, diese neu zu betrachten. Aber erst die konkreten Anekdoten, Witze und Beispieltexte lassen mich ahnen, was er meint.
Die „jiddische Logik“ geht weit über die sokratische Logik hinaus, wird ergänzt durch uralte Erfahrungswerte, Intuition, bis hin zu Mythischem oder Übernatürlichem.
Die Sätze sind nicht ohne, Wörter kommen für mich unerwartet mit neuem Sinn darin vor. Dann folgt meist etwas Konkretes, das ich wieder verstehe, sinngemäß sowas wie: „Rabbi, wie vermeide ich als Verantwortlicher für Viele eigentlich Fehlurteile?“ – „Durch viel Erfahrung.“ – „Und wie sammelt man viel Erfahrung?“ – „Durch Fehlurteile.“
Fazit: Schwere Kost … hier sind keine leichten Antworten zu finden!
Themen
- Die Welt, in der Erkennbares erkennbar ist
- Der Text und sein Zusammenhang
- Die Frage der Gefäße
- Was ist eine Antwort?
- Geistige Widerstandsnester
- Ästhetische Denkblockaden
- Vom Wert des Nicht-Wissens
- Vom Unwert des Offensichtlichen
- Die Welt, in der Erkennbares verborgen ist
- In neuen Bezugsrahmen
- „Kannst du nicht oder willst du nicht?“
- Der Blick hinter die Kulissen
- Die paradoxe Intervention
- Die ironische Variante
- Vorhersagen
- Die Welt, in der Verborgenes erkennbar ist
- Das wahre Ziel findet seinen Pfeil
- Verschiedene Arten von Logik
- Der Zugriff auf die intuitive Welt
- Auf absurden Wegen zur Erkenntnis
- Die Kraft der Dummheit
- Wie man Unmögliches zustande bringt
- Die Welt, in der Verborgenes verborgen ist
- Über Fehler zum Erfolg
- Das Risiko, keine Fehler zu machen
- Mit dem Herzen lernen
- Nicht sehen und doch wissen
Rabbi Nilton Bonder : „Der Rabbi hat immer recht. Die Kunst, Probleme zu lösen“. Carl Auer 2014. 17,95 EUR. ISBN 978-3-89670-883-0.
Maria



Angst vor dem Altwerden schleicht sich leicht ein: Dahinsiechen, Einsamkeit, Demenz, Armut, Verlust von selbstbestimmtem Leben – das hört sich alles nicht gut an. Der Autor ist gerade 50 geworden und möchte das Thema am liebsten verdrängen. Aber irgendwann dämmert ihm: Das ist die schlechteste Lösung. Er fragt sich: Wie kann ein würdevolles, lustiges und bezahlbares Leben im Alter aussehen und was muss man heute dafür tun?
„Wie von selbst ist das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten, in dem die Utopie eines alten, müden Esels Wirklichkeit wird, zu unserem Leitfaden geworden.“ So finden – zuerst nur sieben – Leute einen Weg, wie sie ihre Idee nicht nur verwirklichen konnten, sondern auch nach dem Einzug gemeinsam voran kommen.



… und wenn Ihr von hier ein bisschen weiter nach Osten vorankommt, biegt Ihr in die Bibliotheksstraße ein. Wo es weitergeht. Dann Finger auf die Pfeiltasten, Adrenalin ausstoßen. Schreien!





Der erste Eindruck ist gut: Die Gestaltung ist ansprechend, leicht nostalgisch angehaucht und die Fotos sind etwas ungewöhnlich, was ich sehr gelungen finde. Das Buch ist aufgeteilt nach Art und Weise: Kräuter, Gemüse, Obst und…. Praxis.

Die Informatik wirkt in Außendarstellung und Fachkultur für viele junge Menschen nicht attraktiv. Dass sie eine äußerst lebendige und vielseitige Disziplin ist, die sowohl technologische als auch gesellschaftliche Entwicklungen reflektiert und berücksichtigt, stellt jetzt Buch verschiedener Fachleute dar. Das Forschungsprojekt InformAttraktiv untersuchte das Bild der Informatik sowie ihre Forschungsinhalte und brachte die Informatik in Dialog mit Gender-/Diversityforschung.
Irgendwo in irgendeinem Ozean gibt es einen Wal. Einen Wal, der anders ist. Er fiept auf einer einzigartigen Frequenz: 52 Hertz.