Eure Buchtipps 2002

Gesammelt in Bremen

Wir möchten uns an dieser Stelle für Eure Tipps bedanken.
Damit sind die Weihnachts-Geburtstags-Namenstags-Abschlusswunschzettel schon bald voll!
Natürlich könnt Ihr weiterhin
Vorschläge machen und diese an redaktion@horus.at schicken.

Themen:
Informatik  
Arbeits- und Studienorganisation  
Sachbuch  
Schmöker  


Fachbuch

Informatik

Kent Beck: "Extreme Programming. Die revolutionäre Methode für Softwareentwicklung in kleinen Teams."
Beck, Kent. Vorw. v. Erich Gamma. Professionelle Softwareentwicklung.
2000. XX, 186 S. 24,5 cm. Gebunden. 614gr.
ISBN: 3-8273-1709-6 -ADDISON-WESLEY, MÜNCHEN- 59.90 DM – 437.00 öS
Für alle die, die’s immer mal besser machen wollen. Empfehlenswert für alle,
die von ihrer/m ProjektleiterIn frustriert sind.
Extreme Programming (XP) entstand, um auf die besonderen Anforderungen von
Software-Entwicklungsprojekten einzugehen, die von kleinen Teams durchgeführt werden
und sich durch vage und sich ständig ändernde Anforderungen auszeichnen.
Der „Extremo“ Kent Beck stellt in diesem ersten Buch zu XP die z. T. provokanten
und kontrovers diskutierten Thesen anschaulich dar.
Die deutsche Ausgabe macht diesen extremen Ansatz einem breiteren Publikum zugänglich
und fordert auf, die Art und Weise, wie Software entwickelt wird, zu überdenken.

Empfohlen von Miriam und Madeleine
Buchcover

Judith Bishop: Java lernen. Mit CD-ROM. Anfangen, anwenden, verstehen.
Zu Java 2. 2. Aufl. 2001. 752 S. 24 cm. Kartoniert. 1268gr.
ISBN: 3-8273-1794-0 -ADDISON-WESLEY, MÜNCHEN-
79.90 DM – 583.00 öS – 73.00 sFr
im Original:
Java Gently. 3rd ed. 2001. XXVII, 508 p. 23 cm. Kartoniert.
1120gr. ISBN: 0- 201-71050-1 -ADDISON-WESLEY LONGMAN,
AMSTERDAM- 100.95 DM – 737.00 öS

Empfohlen auf der Dozentinnenkonferenz 2001
Buchcover

Brooks: Menschmaschinen. Zum Thema Robotik, für ca. 25,- EUR.

Empfehlende ist: anonym
Buchcover

Jennifer Fleming: Web Navigation. Designing the User Experience. O’Reilly 1998, US
DOLLAR 34,95. Jennifer Fleming beschreibt anhand von Beispielen und angenehm vielen
Bildern, wie frau eine Website so konzipieren kann, dass die Navigation die
Besucherin nicht vor Rätsel stellt, sondern sie unterstützt.

Empfohlen von Maria
Buchcover

Hector Garcia-Molina, Jeffrey D. Ullman, Jennifer D. Widom: Database Systems: The Complete Book.
Prentice Hall 2001, EUR 54,45. Umfassendes Buch zu Datenbanken.
Einführung, aber auch weiterführend. Das erste Drittel ist extra als "A Beginner’s Course"
zu bekommen. Zielgruppe: Anfängerinnen und schon gehört.

Empfohlen von Annika
Buchcover

Michael Kerres: Mulitmediale und telemediale Lernumgebungen. Konzeption und Entwicklung.
Zum Thema Planung von Lernmedien, EUR 39,80. Es geht um Lernanwendungen,
E-Learning usw.

Empfohlen von Birgit
Buchcover

Kopka: LaTeX – Eine Einführung. ca. EUR 40,- Für Anfängerinnen.

Empfehlende ist: anonym
Buchcover

Steve Krug: Don’t make me think. Web Usability – Das intuitive Web. Zum Thema Mediendesign.
EUR 24,95. Viel Witz und gesunder Menschenverstand.

Empfohlen von Karin Wunderlich
(DAS Buch zum Thema, das englische Original ist auch empfehlenswert [Maria])
Buchcover
Buchcover

Randal L. Schwartz, Tom Phoenix: Learning Perl. Einführung in Perl. Verlag Die Furt 2002, EUR 34,-
Ein Buch für Anfänger. Am Besten auch noch auf Deutsch. Diese Einführung ist sehr kurz und bewährt.

Empfohlen von Barbara
Buchcover

Larry Wall: Apocalypse 1 – 5, Online-Publikation
bei www.perl.com/pub/a/2002/06/04/apo5.html
Perl 6. Zielgruppe: Schon gehört.

Empfehlende ist: müde
Website

Arbeits- und Studienorganisation

Winfried U. Graichen, Lothar J. Seiwert: Das ABC der Arbeitsfreude. Techniken, Tips und Tricks für Vielbeschäftigte.
Moderne Verlagsgesellschaft 1994. Zeitmanagement / Arbeitstechniken. Zielgruppe: Anfängerinnen.

Empfohlen von Birgit
Buchcover

Tom de Marco: Der Termin. Zum Thema Projektmanagement. ca 15,- EUR.
Zielgruppe: Anfängerinnen. Liest sich ganz toll, kein Stück trocken.

Empfohlen von Madeleine
Buchcover

Metzig: Lernen zu lernen. ca EUR 20,-. Verschiedene Lernmethoden, Prüfungsvorbereitung, …

Empfohlen von Birgit
Buchcover

Seiwert: 30 Minuten für optimales Zeitmanagement. Zum Thema Zeitmanagement, ca. EUR 5,-.
Für Anfängerinnen und die, die’s schon mal gehört haben.
Praktisches kurzes Buch, das schnell zu mehr Zeit und weniger Stress führt.
Buchcover

 
Sachbuch

Amir D. Aczel: „Fermats dunkler Raum. Wie ein großes Rätsel der Mathematik gelöst wurde“
Diana-Taschenbuch 1999 (Heyne-Verlag), ISBN 3-453-15583-1. DM 15,-
Sehr unterhaltsam geschrieben; frau lernt viele Mathematiker auf dem Weg zur Lösung des Problems kennen.

Empfohlen von Maria
Buchcover

Simon Singh: Fermats letzter Satz. Mathematik-Geschichte als Taschenbuch (dtv 2000)
Für alle; für komplette Laien verständlich und unterhaltsam.
Empfohlen von Kerstin
Buchcover

 
Schmöker

Jutta Bauer: Selma. Lappan Verlag, 7,90 EUR. Es geht um ein
Schaf, das frisst, schläft und mit den Lämmern herumtollt. Ja, es ist ein Kinderbuch.

Empfohlen von Maria
Buchcover

Martha Grimes: Richard-Jury-Krimis

Empfohlen von Andrea
Buchcover

Michel Houellebecq: -Alle Bücher von ihm- zwischen EUR 7,- und EUR 18,-.
Weltansichten eines französischen Informatikers.

Empfehlende ist: anonym
Buchcover

Barbara Kingsolver: The Poisonwood Bible. Farber und Farber 2000, EUR 13,60.
Gibt’s bestimmt auch auf Deutsch. Eingebettet in der Handlung ist die Geschichte Kongos
(Zimbabwes) der 60er (Lumumba).

Empfohlen von Kirsten
Buchcover

Liza Marklund: Studio 6. Rowohlt 2002, EUR 10,-. Tolle schwedische Krimis!!
Eine Frau als Heldin, mit den üblichen Ärgernissen und Problemen. Sehr witzig und spannend.

Empfehlende ist: unbekannt
Buchcover

Kathy-Reichs-Krimis. Manche Stellen sind ein bisschen eklig (forensische Anthropologie), aber super-spannend.

Empfohlen von Andrea
Buchcover

Will Self: Spass. Eine Moritat. Rowohlt 1998, EUR 8,50. Witzig, aber auch manchmal schockierend,
Suchtgefahr!

Empfohlen von Madeleine
Buchcover

Neal Stephenson: Cryptonomicon. London, Arrow Books 2000. Thriller, 918 S. Unbedingt auf Englisch lesen!

Empfohlen von Andrea und Miriam (ich bin bis S. 233 gekommen … [Maria])
Buchcover

Sandi Toksvig: Elefantenballett. 7,- EUR. Für Leseratten.

Empfehlende ist: anonym.
Buchcover

Sara Wheeler: Terra Incognita. Reisen in der Antarktis. Zum Thema Reiseliteratur.
ca EUR 14,-.
"Wirklich schönes Buch von einer sehr netten Frau, scheint mir"
Verlag Frederik + Thaler? Für alle.

Empfohlen von Annika
Buchcover

 Annika, Julia und Maria

von Annika, Julia und Maria

Leserinnenbrief

Leserinnenbrief



Liebes Redaktionsteam,



[…] kann Eurem Aufruf für Beiträge […] mit einem Häppchen unter "Vermischtes" nachkommen – ein lyrischer Beitrag zu Thema "Notebook-Hochschule" ;-)) (vielleicht findet sich ja jemand, die es auf die Schnelle vertont – dann könnte es auch auf dem Kulturteil des Abschlussfestes von einer noch nicht gefundenen Sängerin vorgetragen und von der ebenfalls noch nicht gefundenen Pianistin begleitet werden…) Ulrike



Liebe Ulrike, natürlich veröffentlichen wir Deinen Beitrag gern:


Erste Begegnung



Stromvorsorge.



Stecken Sie das Wechselstrom-Netzkabel in die Stromaugenhöhle.



Stecken Sie dann andere Ende des AC-Netzkabels in einem lebenden AC-Steckdose. Stecken Sie den Batteriepack mit der ausgestreckten Nase im Fach hinein. Die Batterie Ikone auf der geführten LED Status Tafel wird blinzeln, und einer Batterie niedrig Verwarnung wird hupen. Irgendwelche Fehler, die während der Prüfung gefunden werden, werden auf dem Bildschirm gezeigt und hupen vielleicht auch. Sie müssen nach dem einschalten Ihres Notebooks diesen heiße-Schlüssel drücken, um Ihrem ansehenden Vergnügen an zu passen. Schlüssel mit blauem Druck benehmen sich anders. Ein Lichter schneller Klopf funktioniert immer am besten. Um das Schleppen einer Ikone zu simulieren, benutzen Sie die Klopf-und-Reibung-Geste…



Klopf, aufheben, Klopf, und schleppen. Das folgende Kapitel wird Ihnen zeigen, wie Sie jenseits der Grundkenntnisse gehen können, und andere aufregende Merkmale versuchen können.



Innerhalb vieler Text Anwendungs Programme funktioniert die <Enter> Schlüssel wie eine harte Rückkehr.







Benutzerhandbuch 2000, im Lieferumfang zum Gericom 1st Supersonic Notebook ausgewählt und arrangiert: Ulrike Wilkens, 2001



(Text (außer Überschrift) grammatisch und orthografisch unverändert gegenüber dem Original.) Ulrike Wilkens





von Ulrike Wilkens

Bremen – Afrika

Meditationsvorlage:

Meditationsvorlage

Wir stellen uns vor, dass wir in Afrika sind. Draußen ist es warm, die Sonne brennt auf
unsere rauchenden Köpfe hernieder. Eine leichte Brise umweht unser Haar und trägt einen Hauch
von Blütenduft mit sich. In der Ferne hören wir leise das kraftstrotzende Trompeten der Elefanten.

[cut]

14:00 h + stop + Mittagspause vorbei + stop + weiterarbeiten

[/cut]

Eine Mücke summt vorbei. Sie sticht.

 Maria

von Maria

Auf geht es in die zweite Woche!

Auf geht’s in die zweite Woche!

Sieben Tage lang haben wir programmiert und gebastelt, vorgetragen und zugehört, gelötet und mit Beamern gekämpft, wir haben HTML, Linux und Java kennengelernt, uns mit Maschinellem Lernen und Projektmanagement beschäftigt, Vorträge zu ICANN, Coaching und Artificial Life gehört, wir haben neue Frauen kennengelernt und alte Bekanntschaften aufgefrischt, verschiedene Bremer Kneipen getestet, haufenweise Gummibärchen, Obst und Kekse vertilgt und laufend Kaffee und Tee geschlürft. Nebenbei hat Veronika die Finanzierung des nächsten Sommerstudiums unter Dach und Fach gebracht (DANKE, Veronika!!!), wir haben T-Shirts und Werbe-Plakate bestellt, die Zeitung ist fünfmal herausgekommen (fast immer ohne Zutun der beiden Dozentinnen ;-) und sogar Freitag, der 13., ist halbwegs spurlos an uns vorübergegangen!

Aber nun ist bereits die zweite Woche angebrochen. Wir haben nur noch vier Tage vor uns, und danach ein schier endloses Jahr, bis endlich der nächste September hereinbricht… aber nein, wir wollen nicht schon jetzt den Abschiedstränen freien Lauf lassen, denn noch haben wir einiges vor uns. Denn auch diese Woche wird angefüllt sein mit hochinteressanten Vorträgen und spannenden Workshops, mit DELPHI, LaTeX und Multimedia, mit Kommunikation, Geschichte und Online-Journalismus, Datenbanken, Perl und Consulting, Styleguide und Requirements. Und – nicht zuletzt – mit unserem Abschlussfest! Dafür brauchen wir immer noch Kultur. Und eine Pianistin, die Brechtstücke am Klavier begleiten kann.

Natürlich braucht die Zeitung auch immer noch Leute, die schreiben, zeichnen … Also alles einfach an redaktion@horus.at mailen.

 Rike, Maria

von Rike, Maria

Berichtigung

Zur Ausgabe von gestern

StarOffice hatte gestern schon die ersten "Freitag-der-13."-Macken:
Beim Drucken hat es das letzte Zeichen in der Vortragsankündigung "10 Jahre WWW" verschluckt.

Leider handelte es sich dabei um ein wesentliches Zeichen,
nämlich das schließende Anführungszeichen, das auch den letzten Satz noch deutlich als wörtliche Rede
der Dozentin selbst gekennzeichnet hätte. Also: Wir haben mitnichten die werte Dozentin beschimpft –
sie hat sich selbstironisch auf die Schippe genommen!

 Die Redaktion

von Die Redaktion

Ein verflixter Tag …

Wenn der Wecker heute morgen nicht geklingelt hat, wenn Euch der Bus vor der Nase weggefahren ist,
wenn das Seminar klammheimlich verlegt wurde und Ihr vor leeren Räumen gestanden habt,
dann setzt Euch einfach in eine Ecke, lehnt Euch zurück und seid froh –
es hätte schlimmer kommen können. Die Festplatte hätte gelöscht sein können,
Eure E-mail könnte nach /dev/null umgezogen sein oder die informatica feminale hätte
komplett ausfallen können. Denn es hat uns mal wieder erwischt, oder besser:
die Abergläubischen und Zahlenfetischistinnen unter uns, denn auf dem Kalender steht:

Freitag der 13.!

Im Netz der Netze fördert die Suche nach "Freitag, der 13." Interessantes zu Tage.
Ich lande ausgerechnet auf "www.maennerseiten.de", wo man mir mitteilt: "Mathe-Prof erklärt:
Nach dem 13. kommt der 14.!". – Gut, dass ein Mathematiker den Männern endlich mal die Wahrheiten dieser
Welt nahebringt!

Ein neuer Versuch: beim Einbeziehen von "Frauen" werden mir zwar keine interessanten Weltneuheiten
offenbart, aber ich stoße auf eine Seite, die behauptet: "Frauen lügen nicht". Na, hoffentlich hat
diese Seite keine Frau geschrieben, da riecht’s mir doch schon wieder stark nach Selbstbezüglichkeit.

Auch bei der Suche nach "Informatikerinnen" und "Freitag, der 13." ist Spannendes zu erfahren:
Informatikerinnen jagen Elefanten, indem sie den folgenden Algorithmus ausführen:

  1. Gehe nach Afrika
  2. Beginne am Kap der guten Hoffnung
  3. Durchkreuze Afrika von Süden nach Norden bidirektional in Ost-West-Richtung
  4. Für jedes Durchkreuzen tue:
    • Fange jedes Tier, das Du siehst
    • Vergleiche jedes gefangene Tier mit einem als Elefant bekannten Tier
    • Halte an bei Übereinstimmung

Nein, auch das ist kein guter Vorschlag. Geht nicht nach Afrika, sondern bleibt wie geplant
bei der informatica, wenn auch im falschen Raum und ohne E-mail. Vielleicht sagen wir ja nicht
immer ganz die Wahrheit, und Elefanten jagen wir auch nicht unbedingt – aber Bären lassen wir uns
auch nicht aufbinden. Hals- und Festplattenbruch!

 Julia

von Julia

Virtuelles weltweites Akademikerinnen-Netzwerk auf Bremer Server

Was ist vifu?

Die virtuellen Internationalen Frauenuniversität (vifu) ist ein
Ergebnis der Internationalen Frauenuniversität (ifu), die parallel zur EXPO
2000 mehr als 800 Wissenschaftlerinnen aus 115 Ländern zusammenführte.
Dabei ist die Universität Bremen beteiligt, nicht nur als Server-Standort.

Was ist das Ziel und wie ist der Erfolg?

"Software wird in diesem partizipativen Prozess weniger als Produkt,
sondern als Dienstleistung verstanden. Ein kreatives und selbstbestimmtes
Konzept technologischer Ausbildung der Teilnehmerinnen und deren
Einflussnahme auf die Technik selbst, auf ihre Funktionalität und
Benutzbarkeit gehen Hand in Hand", meint Heidi Schelhowe, die als
Informatik-Professorin an der Universität Bremen ist.
Die Einbeziehung und das technologische Wissen der
ifu-Teilnehmerinnen sorgte dafür,
dass sie in ihrem eigenen Land selbst zu Pionierinnen technischer Entwicklungen
wurden.
Wenige virtuelle Bildungsumgebungen werden so gut angenommen
wie die vifu, für die immer noch jeden Tag aus mehr als 100 Ländern über
1000 Zugriffe registriert werden.

Was sagen die Teilnehmerinnen?

"Wir schaffen uns über die
vifu unser eigenes Mentoring-System und gewinnen Einfluss in
Wissenschaft und gesellschaftlicher Praxis", sagt eine vifu-Nutzerin.
"vifu ist Teil unseres täglichen Lebens geworden",
freut sich Dr. Khin Ni Ni Thein, Direktorin des Burmesischen
Water and Resource Training Centre (WRTC).
"Für meine Abschlussarbeit brauchte ich empirisches Material.
Über den vifu-Server stellte ich meine Frage und erhielt einen Tag später
82 Antworten aus aller Welt", berichtet eine andere Teilnehmerin.

Das internationale Netzwerk ist noch bis Ende des Jahres finanziell
abgesichert. Bleibt zu hoffen, dass es auch darüberhinaus weitergeht!

Infos:
Universität Bremen
Fachbereich Mathematik / Informatik
Prof. Dr. Heidi Schelhowe
eMail: schelhow@informatik.uni-bremen.de
http://www.vifu.de

 Maria

von Maria

Leserinnenbrief: Maskottchen

Was Ihr so auf Euren Schreibtischen, am Schlüssel, an der Wand… habt

Maskottchen?

Wenn es sie als Plüschtier gäbe, dann hätte ich eine clarus
Dogcow als
Maskottchen. Die Süße dogcow macht "moof" und sieht herzallerliebst
aus. Mehr über sie:
http://developer.apple.com/products/techsupport/dogcow/tn31.html

Beliebte Nerd-Tiere wie z.B. der Tux, oder schlimmer noch, der
bsd-Daemon/Teufel, sehen leider furchtbar billig aus, wie von der
Kirmes. Für das Geld kauf ich mir lieber ne vi-Tasse(oder gleich 6).
Ansonsten sitzen auf meinem Arbeitsmonitor ein Relaxo-Pokemon (dick,
stark und träge, wer kann das sein ;-) und ein Marzipan-Apfel.

 Nina

von Nina

Stürmische Zeiten

Stürmische Zeiten

Zum Rechner – dem Wetter zum Trotz!

Hallo, hast Du im Oktober mal aus dem Fenster geguckt?
Warst Du vielleicht sogar draußen?
Und? Ist Dir was aufgefallen?
Genau! Es war Sommer. SOMMER!

Und in Bremen? Sehen wir mal nach:

Regen
So, 09. September: Wetter

Das wirkt schon irgendwie abschreckend, oder?
Jeder halbwegs normale Mensch würde bei so einem Unwetter
nicht mal einen Hund vor die Tür jagen.
Geschweige denn am Wochenende freiwillig das warme Bettchen verlassen.
So sollten alle an diesem Tag brav zuhause bleiben und
mal wieder richtig andächtig den Sonntag feiern…
Tja. Da hat der Herr Petrus die Rechnung ohne uns gemacht.
Denn siehe da, es geschah etwas. Und das war an der Uni in Bremen:

Unerschrockene
Ein Haufen unerschrockener Informatikerinnen.

Informatikerinnen sitzen die meiste Zeit drin.
Im Pool, im Netz, in der Uni, in der Firma…
Ob in der Woche oder am Wochenende.
Aber um zum Rechner zu kommen, schwimmen sie sogar zum Pool,
wenn’s sein muss!

 Maria

von Maria

Entführung aufgedeckt


Entführung aufgedeckt

Einige Ergebnisse der "Moin, Moin"-Umfrage sind wieder aufgetaucht

Unsere Frage war: Wo kommt der Ausdruck "Moin Moin" her, und was bedeutet er auf Hochdeutsch? Eure Antworten dazu wurden anscheinend entführt; viele sind bis heute nicht wieder aufgetaucht. Wir dokumentieren hier diejenigen Antworten, die sich mysteriöserweise nach der Rückkehr aus Bremen im Rucksack einer der Redakteurinnen wiederfanden. Hinweise zum Verbleib der übrigen Antworten bitte an redaktion@horus.at.

  • Ein rosarotes kosmisches modisches Bonbon
  • Ursprünglich hatte Hein Blöd eine Katze. Sie war übel erkältet und so kam es, dass… Hein den ganzen Tag voller Mitleid wie die Katze "Moin Moin" sagte. Und zwar zu jedem, den er traf.
    Hochdeutsch: "Stell Dir vor, meine Katze ist erkältet und ach ja: Hallo!"
  • Moin Moin ist die norddeutsche Art, den Tag zu genießen – somit kommunizieren sie immer wieder, dass sie nicht gewillt sind aufzuwachen.
  • Von "oh, my" (über obskure Wege zu "my, my", dann ins Norddeutsche), engl. etwa "ach du meine Güte". Sprich: "siehst Du aber wieder sch…lecht aus heute".
  • Sollte eigentlich "Moin Moout" heißen, analog zu "garbage in, garbage out"! "Mo" ist die norddeutsche Version von foo.


Andrea

von Andrea

Danke

Die Begeisterung Eurerseits für unsere Zeitung hat uns für den ganzen Stress vor den Ringvorlesungen entschädigt.


Ihr wart ein wundervolles Publikum!



die Redaktion

von Die Redaktion

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?


Abschluss der diesjährigen informatica feminale…


… und damit auch der Zeitung für dieses Jahr. Bedankten möchten wir uns bei unseren treuen Leserinnen, Artikelschreiberinnen und natürlich dem Orga-Team. Wir werden Euch vermissen!!!


Die if 2001 ist zwar zu Ende, aber nicht verzagen: Die Online-Zeitung wird auch über’s Jahr verfügbar sein :-)


Das ist ein dauerhaftes Angebot! (siehe auch Brigittes Artikel zu diesem Thema)
die Redaktion

von die Redaktion

Die Sage von der Gluckhenne

Die Sage von der Gluckhenne


Gründungsgeschichte von Bremen



Es waren einmal ein paar hei-matlose Fischerfamilien. Auf der Flucht vor mächtigen Nachbarn, die ihnen ihre Freiheit nehmen wollten, fuhren sie mit ihren Booten auf der Weser. Es war bewölkt und regnerisch, und so suchten sie nach einem guten, trockenen Platz am Ufer, wo sie sich niederlassen könnten, denn die Weser war fischreich und würde ihnen ein gutes Leben bieten. Gegen Abend drang plötzlich ein Strahl der untergehenden Sonne durch die Wolken und fiel auf eine Glucke mit ihren Küken, die sich im Heidekraut auf einer Düne einen Schlafplatz suchten. Die Menschen sahen in den Tieren ein Symbol ihrer eigenen Situation, nahmen dies als göttliches Zeichen und beschlossen, sich an dieser Stelle anzusiedeln. Die Düne sollte fortan ein „Hort der Freiheit“ sein.


So wurde in grauer Vorzeit der Grundstein für die Stadt Bremen gelegt. (frei nach Friedrich Wagenfeld)


Am Bremer Rathaus finden sich auch eine steinerne Henne und ihre Küken, vermutlich gelten sie aber mehr als Zeichen für Fruchtbarkeit und Mütterlichkeit denn als Hinweis auf diese sagenhafte Gründungsgeschichte Bremens.



Rike


von Rike

Impressionen von den allabendlichen Kneipentreffs

Impressionen von den allabendlichen Kneipentreffs


Feldforschung



Dienstag: Treffpunkt Schlachthof – der erste Kneipentreff – wird wohl jemand dem schlechten Wetter trotzen und den Weg dorthin finden?


Welch Überraschung, als frau nach einigem Suchen die Kneipe betritt und sogleich auf einen großen Tisch mit Gleichgesinnten trifft. Jetzt hätte frau nur noch wissen müssen, dass sie hier ja ganz gut essen kann… da wäre vielleicht das eilige, nicht gerade liebevoll belegte Brot gar nicht nötig gewesen. In angenehmer Atmosphäre kann frau hier andere Teilnehmerinnen kennenlernen und den Abend bei einem Bierchen nett ausklingen lassen.


Mittwoch: Treffpunkt Lagerhaus – für viele Frauen gar nicht weit von ihrer Bleibe in Bremen entfernt – wie praktisch.


Hier geht es ein wenig anders zu als am Abend zuvor. Die Getränke müssen von der Theke selbst geholt werden, was aber auch nicht weiter tragisch ist. Nur der reservierte Tisch scheint irgendwie nicht ganz auszureichen. Trotzdem verbringt frau hier einen gemütlichen Abend.


Donnerstag: Treffpunkt Übersee – gleich am Hauptbahnhof und sehr leicht zu finden.


Wieder trifft frau auf einen recht großen Tisch voller Teilnehmerinnen der informatica und freut sich auf nette Gespräche und vielleicht auch neue Bekanntschaften.


Nur der Kellner… der hatte das Ganze dann doch nicht so recht im Griff und schien die meiste Zeit eher überfordert zu sein.


Freitag: Treffpunkt Enchilada – nein, doch Schüttinger – oder vielleicht doch nicht? – Nichts genaues weiß frau nicht…


Wenn frau aber in der Ringvorlesung war, bekam sie mit, dass das Enchilada kurzfristig abgesagt wurde (kleine Umfrage am Rande: wie viele sind denn am Freitag vergeblich im Enchilada aufgelaufen??) und als Alternative das Schüttinger im Angebot stand.


Macht nichts, kennt frau ja sowieso beides nicht, also geht sie eben ins Schüttinger.


Dort ist es schon etwas schwieriger als die Abende davor, die Frauen der informatica zu finden. Auch das Ambiente ist doch eher „interessant“ als richtig ansprechend. Frau hat das Gefühl, den Altersdurchschnitt gleich um mehrere Jahre zu verringern, und fühlt sich vielleicht nicht ganz so wohl inmitten der laut trällernden Männer und Frauen, die irgendeinem Reisebus entsprungen zu sein scheinen.


Aber es wurde ja schon zu Anfang der informatica darauf hingewiesen, dass die Kneipentreffs auch dazu dienen können, erneut loszuziehen und sich eine andere Lokalität zu suchen. Also schnell noch ein paar andere Teilnehmerinnen auf dem Weg nach draußen eingesammelt und ab in den Regen (eigentlich sinnlos, das noch extra zu erwähnen – wir kennen das Wetter hier ja alle).


Nach einem erfrischenden Fußmarsch findet sich dann auch eine Kneipe, in der es ausreichend Platz für die relativ große Gruppe Frauen hat. Mit einem Blick auf das Schild am Eingang stellt frau dann fest, dass sie nun doch im Enchilada gelandet ist. Hier ist die Stimmung recht gut, die Gespräche sind sehr interessant und vor allem die Cocktails wirklich lecker.




Samstag: Da gab es keinen Kneipentreff, sondern einen sehr netten Empfang im Gästehaus der Universität Bremen.


Sonntag: Eigentlich ist als Treffpunkt der Irish Pub im Ostertorsteinweg angesagt. Als frau dann aber, leider etwas zu spät, dort eintrifft, wird ihr von einer etwas genervten Bedienung mitgeteilt, dass ja schon ein Tisch für die informatica reserviert gewesen wäre, aber niemand gekommen sei und – oh Schande – auch niemand wieder abgesagt hätte. Schwache Leistung… und frau zieht enttäuscht wieder von dannen.


Fazit


Die Kneipentreffs sind jedenfalls ein sehr schöner Ausklang für den Abend und vielleicht hat ja jetzt die Eine oder Andere von Euch noch Lust bekommen, dort mal vorbeizuschauen.
Yvonne


von Yvonne

Mitgehört in der Mensa

Mitgehört in der Mensa


Heutiges Ohren-Opfer: Miriam


„… ich arbeite in diesem Berliner StartUp, in Berlin-Mitte, also ’ner ziemlich piekfeinen Gegend, wo es wirklich häufig vorkommt, dass wir uns im Büro die Nacht um die Ohren schlagen. Wir haben halt ziemlich flexible Arbeitszeiten, vor 10h ist vormittags meist noch keiner da.


Neulich klingelt es dann auf einmal morgens um 4h. Um diese Uhrzeit ist das meist so ’ne Mischung aus Spaß und Arbeit.


Da steht jedenfalls ein Mann vom Wachdienst und fragt, was denn hier los sei. Bei ihm sei ein Signal ausgelöst worden, das anspringt, wenn jemand später als 23h über den Hof geht.


Ja, sag ich, aber das kommt doch wohl so ziemlich jeden Abend bei uns vor, es gibt doch kaum eine Nacht, in der hier keiner ist.


Ja, sagt er, deswegen sei er ja hier, weil es eben jeden Abend diese Meldung gäbe.“
Maren

von Maren

Bre(h)ms Tierleben

"Bre(h)m s Tierleben"


Bericht



Die Bremer Stadtmusikanten sind ja nie bis nach Bremen gekommen – sie blieben lieber im Räuberhaus, nachdem sie die eigentlichen Bewohner verjagt hatten. Trotzdem sind sie in Bremen gleich mehrfach zu sehen: "beinahe echt" vor dem Theater am Goetheplatz (die morbide Version gleich daneben) und in Bronze (1951 von Gerhard Marcks gestaltet) zwischen Rathaus und Liebfrauenkirche – oft gesucht und manchmal sogar gefunden.


Esel, Hund, Katze und Hahn sind aber nicht die einzigen Tiergestalten, die in Bremen herumstehen. Ebenfalls in der Innenstadt, in der Sögestraße, tummeln sich seit 1974 lebensgroße Schweine samt Hirt. Die Straße hat ihren Namen von den Schweinen, die im frühen Mittelalter hier entlang getrieben wurden und sich gern von den Abfällen der ansässigen Metzgereien ernährten. Auf dem Ziegenmarkt im Viertel (Vor dem Steintor) werden heute zwar nur noch Blumen, Brot und Käse gehandelt, aber zumindest eine Ziege lässt sich dort immer noch bewundern. An der Hermann-Böse-Straße östlich von der Bürgerweide (die heißt so, weil dort, vor den Toren der Stadt, bis – wann ? – die bürgerlichen Kühe frei grasen durften) erinnert ein überlebensgroßer steinerner Elefant an die kolonialzeitliche Vergangenheit Bremens, und nur ein kleines Stück weiter Richtung "Stern" sitzt seit 1905 Kaiser Friedrich III. auf einem Pferd. Zwei weitere Pferde samt ReiterIn – diesmal als Kunst – rollen über eine Grünfläche an der Emmastraße. Elefant und Pferde könnt Ihr übrigens auch aus der Straßenbahn von und zur Uni sehen. "Etwas" weiter weg, in der Vertriebenensiedlung an der Höxterstraße in Kattenesch, erinnert seit 1962 ein großer Elch an Ostdeutschland. Seit 1787 werden nämlich alle in Trakenen geborenen Pferde mit einem Brandzeichen in Form der siebenzackigen Elchschaufel gekennzeichnet.


Vergängliche Tier-Kunst findet sich in diesem Sommer am Neustädter Werdersee: dort stehen neben anderen mehr oder weniger gelungenen Holzskulpturen auch einige Vögel und ein Krokodil an den Ufern.


Angesichts dieser "tierischen" Tradition ist es wohl keine Überraschung mehr, dass auch das vor einem Jahr eröffnete Universum Science Center nahe der Uni in Gestalt eines Wals entworfen wurde.


Natürlich hat Bremen auch lebendige Tiere zu bieten. Zwar gibt es hier keinen echten Zoo, aber z.B. im Bürgerpark einige Gehege mit Eseln, Vögeln, Rehen, Wildschweinen, einem Pfau und anderem Getier, und beim Jürgenshof nahe dem Weserstadion finden sich Hängebauchschweine, Ziegen und allerlei gefiedertes Viehzeug.


Übrigens: die Bremer Stadtmusikanten sind zwar viel bekannter, aber das eigentliche Wahrzeichen Bremens ist der "Roland" auf dem Marktplatz. Der Legende nach wird jede, die seine spitzen Knie berührt, wieder nach Bremen zurückkehren. Und wenn Ihr ein bisschen Glück habt, so könnt Ihr den Roland sogar in der Straßenbahn treffen!
Die Redaktion

von Rike

Bonus-Beilage Fragebogen

Bonus-Beilage


Fragebogen


Wie hat Dir bisher das Wetter in Bremen gefallen?


[] gut, denn in Wirklichkeit bin ich ein Frosch!


[] Warum? War was? Ich bin aus dem Pool gar nicht heraus gekommen.


[] Sch…lecht


[] Sonstiges…


Wer bist Du?


[] ein Frosch


[] künftige/letztjährige Nobelpreisträgerin


[] Die aus dem Pool


[] Brigitte


[] Sonstige…


Was nimmst Du mit nach Hause?


[] einen Haufen Papier, wo man nie wieder reinguckt


[] viele Gesichter ohne Namen


[] gute Kontakte mit Namen


[] eine Erkältung


[] eine große Tasche mit Regenschutz


[] Sonstiges…


Wovon ernährst Du Dich?


[] Schokolade


[] Kekse


[] Schokolade und Kekse


[] Koffein


[] Nikotin


[] Mensazeugs


[] Hausfrauskost


[] Sonstiges…


Welche Programme haben bei Dir alle nicht funktioniert?


[] Alle


[] Keines


[] Andere…








Disclaimer: Dieser Fragebogen ist nicht ernstgemeint. Wir wollen ihn nicht zurückhaben. Es gibt auch keine Auswertung. Aber vielleicht habt Ihr ja trotzdem Spaß damit – bei dem Wetter könnt Ihr das bestimmt genauso gut gebrauchen wie wir…