Welt-Hüpf-Tag 2006

Welt-Hüpf-Tag 2006

Nur noch ein Jahr…

Am 20. Juli 2006 ist es soweit. Die Welt wird wackeln! Genau um 11.39.13 GMT ist geplant, die Welt aus den Fugen zu rütteln.

Sinn des spaßigen Aufrufs über das Web ist, die Erde in eine neue Umlaufbahn zu schieben, indem Millionen Menschen sich zusammenschließen zum gemeinsamen Sprung. Laut Veranstaltern hat die Wissenschaft berechnet, dass die planetare Verschiebung höchstwahrscheinlich die globale Erwärmung stoppt, die Tageslänge erhöht und ein einheitlicheres Klima hervorruft. Laut Worldjump hat Prof. Niesward aus München am 23. Juni 2004 einen Bericht veröffentlicht, der bestätigt, dass die geballte Anstrengung vieler Menschen den Planeten Erde aus seiner momentanen Umlaufbahn bewegen kann.

Die Wissenschaftler der Gravitationsphysik schätzen, dass diese Ablenkung aus dem momentanen Orbit mindestens 600 Millionen Leute auf der westlichen Hemisphäre erforderte, die gleichzeitig hüpfen (und landen). "Beweisdaten" sind auf der Worldjump-Website verfügbar.

Angenommen, wir wollen längere Tage und weniger Klimastress, wie macht frau mit?

  1. Sei am Tag X in einer der richtigen Zeitzonen
  2. Hole Dir Deine lokale Sprungzeit von der Website der Worldjumper
  3. Suche Dir einen Platz mit harter Oberfläche, auf dem Du springen kannst (weicher Sand nützt nix)
  4. Spring zur exakt richtigen Zeit, und lande genauso pünktlich

Weil Vieles in der Gruppe mehr Spaß macht, kann frau sich auf der Website auch registrieren und bei Bedarf rechtzeitig an den Sprungzeitpunkt erinnern lassen.

"Thank you for joining. Let us trust in the power of the human communitiy!"

Alle Infos unter www.worldjumpday.org

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 Maria

von Maria

FiNuT tut gut! FiNuT macht Mut!

FotoJedes Jahr am Himmelfahrtswochenende findet ein viertägiger Kongress statt, der von und für Frauen in Naturwissenschaft und Technik
organisiert wird. Die Themen spannen sich vom Erfahrungsaustausch über
Fachvorträge bis zu politischen Diskussionen. Die Besucherinnen kommen
aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und oft sind auch einige
weitgereiste Gäste dabei. Das Spektrum reicht dabei von der Schülerin
bis zur Rentnerin, und von der Professorin bis zur Handwerkerin.
In den letzten Jahren haben jeweils um die 300-600 Frauen teilgenommen,
wobei jeweils mehr als 100 Veranstaltungen (Vorträge, Workshops,
Exkursionen) angeboten wurden. Rund um den Kongress gibt es vielfältige
Gelegenheiten, sich zu treffen, kennenzulernen, Kultur zu genießen und
zusammen zu feiern.

Dieses Jahr findet der 31. Kongress "Frauen in Naturwissenschaft und
Technik" vom 05. bis 08. Mai 2005 in Bremen statt. Er wird unter dem
Motto gezeitenwechsel mit den Schwerpunkten "Frauenräume" und
"Internationalisierung" stehen.
Die Schwerpunktthemen werden auf dem Kongress aus unterschiedlichen
Perspektiven in über 80 Veranstaltungen beleuchtet. Der abendlichen
Zerstreuung und Entspannung dient ein reichhaltiges Kulturprogramm.

Foto Weitere Details zur Anmeldung und den Schwerpunktthemen finden sich auf
der Website www.finut05.finut.net.
Wer sich bis zum 15.03. anmeldet, erhält einen Frühbucherinnenrabatt!

Der Flyer: www.finut05.finut.net/pdf/FiNuT05.pdf

bis zur FiNuT :)

Loubna

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Und hier die Einladung selbst:

FotoVERANSTALTERIN:
TuNiF Nordwest e. V.
Stedinger Str. 33
28203 Bremen
Tel.: 0421 / 794 790 97
mail: finut2005@finut.net
www.finut05.finut.net
SPENDENKONTO: Martina Strub – TuNiF Nordwest e.V.
Kto. 690 154 302, Postbank Hamburg, BLZ 250 100 30

31. Kongress "Frauen in Naturwissenschaft und Technik"

Donnerstag, 5. Mai bis Sonntag, 8. Mai 2005, an der Hochschule Bremen

Logo Der Kongress "Frauen in Naturwissenschaft und Technik" (FiNuT) bietet
Frauen seit fast 30 Jahren die Möglichkeit, sich mit ihrer Studien-,
Arbeits- und Karrieresituation auseinander zu setzen und Strategien zur
Verbesserung der eigenen Situation zu erarbeiten. Hier analysieren und
diskutieren sie ihre Arbeits- und Studienfelder und entwickeln aus einer
kritischen Perspektive wissenschaftliche und technische Inhalte,
Theorien und Methoden. Alle Frauen aus den
mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Berufsfeldern, der
Geschlechterforschung und angrenzenden Fächern sind eingeladen, den
Kongress als Forum zu bereichern und zu nutzen.

In dieser Tradition veranstaltet TuNiF Nordwest – Technik und
Naturwissenschaften in Frauenhand e.V. den FiNuT-Kongress 2005 in Bremen
unter dem Motto gezeitenwechsel.

Der Wechsel der Gezeiten ist das Sinnbild eines stetig wiederkehrenden
und kraftvoll verändernden Phänomens. Mit der Hervorhebung des Wechsels
wird der Bezug auf aktuelle Veränderungen u.a. in der Gesellschaft, in
der Frauenpolitik, in der Arbeitswelt und in den Fachdisziplinen
hergestellt. Das Motto ruft dazu auf, sich als gestalterische Kraft zu
begreifen und sich als solche mit diesen Veränderungen aktiv auseinander
zu setzen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Bremer Kongresses sind die Bereiche
"Frauenräume" und "Internationalisierung".

In dem ersten Schwerpunktthema sollen die Kategorien Frau und Mann
hinterfragt und der Kongress als "Frauenraum" reflektiert werden. Ist es
in Zeiten des Gender Mainstreaming heute noch zeitgemäß, Frauenräume zu
erhalten?

Das zweite Schwerpunktthema bietet den Teilnehmerinnen die Möglichkeit,
die Situation von Frauen in Naturwissenschaft und Technik im
internationalen Vergleich zu erörtern und sich über europäische
Frauennetzwerke und Initiativen zu informieren.
Unter diesen Schwerpunkten werden sich an zwei Tagen über 100
Referentinnen einfinden um in 80 Vorträgen, Seminaren und Workshops ihre
Arbeits- und Interessensfelder darzustellen und zu diskutieren.

Auf drei Podiumsdiskussionen werden Expertinnen über die folgenden
Themen diskutieren:

  • Geschlechtergerechte Modularisierung – mehr als nur ein Gendermodell
    (femina technica, Hochschule Bremen)
  • Gender Mainstreaming: Potenziale für Gender Studies in Natur- und
    Technikwissenschaften?
    (ZFS der Universität Bremen und ZFG der Carl von Ossietzky Universität
    Oldenburg)
  • Der REACH-Entwurf – ein Gezeitenwechsel in der Chemikalienpolitik?

Der Kongress wird am Donnerstag, den 5. Mai 2005 mit dem Auftaktplenum
eröffnet. Am Freitag (6. Mai) und am Samstag (7. Mai) finden die
Veranstaltungen in je vier Zeitblöcken a 90 Minuten statt. Am Sonntag,
den 8. Mai 2005, endet der Kongress mit dem Abschlussplenum.

Begleitend zum Kongress wird den Teilnehmerinnen ein kulturelles
Rahmenprogramm angeboten:

  • Am Freitag findet eine Theaterveranstaltung mit der Frauengruppe des
    Oldenburger Improvisationstheaters "Weideglück" statt.
  • Am Samstag wird auf der Kongressparty c.e.kuper aus Bremen auftreten.
  • Das Kommunalkino bietet ein spezielles Programm mit den Filmen "Pashke
    und Sophia" und "Copy Me. I want to travel", die die Themen
    "Transgender" und "Frauen in der Informatik" aus einer ungewöhnlichen
    Perspektive betrachten.
  • Außerdem werden historische frauenspezifische Stadtführungen angeboten.

Wir freuen uns, viele von Ihnen auf dem Kongress begrüßen zu dürfen.
Bitte geben Sie diese Einladung auch an andere Frauen weiter, die an der
Teilnahme interessiert sind. Wenn Sie Multiplikatorin in Ihrer Stadt
oder Institution sein möchten, senden wir auf Anfrage gerne
Informationsmaterial zu (Plakat, Flyer). Der Flyer lässt sich außerdem
ganz unkompliziert von unserer Website herunterladen und kopieren.

Kontakt: Kongressbüro FiNuT 2005
Bürozeiten:
Hochschule Bremen Di 16-18 Uhr,
Frauenbüro Do 16-18 Uhr
Neustadtswall 30
28199 Bremen
Tel. 0421 / 59 05 – 48 80

 Loubna

von Loubna

Informationen clustern

Das Programmkomitee hat getagt

Bild Die diesjährige informatica feminale beginnt sich langsam zu materialisieren. Das riesige Angebot, das Dozentinnen aus den verschiedenen Ecken der Informatik eingereicht haben, haben die Mitglieder des Programmkomitees gesichtet, sortiert, geclustert, umsortiert und zu der übersichtlichen Menge des vorläufigen Programms angehäuft. Dabei sind wieder einige Lücken zu Tage getreten. Einige der Themen, zu denen sich noch Dozentinnen melden können, sind: HTML und CSS, Ubiquitous computing, Usability von Anwendungssoftware, Computerspiele … Die komplette Liste kommt per Mail über die informatica-Mailingliste und andere Verteiler.

BildNeben der inhaltlichen Einordnung gab es aber auch noch Anderes zu besprechen. Als da wären das Rahmenprogramm, die Evaluation der letzten informatica feminale und das liebe Geld. Der Reihe nach:

Der Rahmen des Rahmenprogramms bleibt bestehen: Empfänge und Fest werden für leibliches und seelisches Wohlbefinden sorgen. Das geistige Wohlbefinden braucht noch Eure Initiative: Für das Fest werden kulturelle Beiträge gesucht. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer kurzen Kabarettnummer zum Thema Informatik? Oder Pantomime? Oder mal wieder ein informatica-Film? Oder… oder… oder?

Die Veranstaltungen vom letzten Jahr wurden alles in allem sehr positiv bewertet. (Ihr erinnert Euch sicher an die Online-Fragen zu Evaluation.) Viele der angesprochenen Probleme waren bekannt (technischer oder organisatorischer Natur) und werden natürlich gelöst, wo immer es nur geht. Auch für das kommende Sommerstudium sind wieder Feedback-Möglichkeiten geplant.

Das Geld, wie immer, könnte mehr sein. In Zeiten knapper Kassen wird auch in Bremen immer mal wieder ein Topf kleiner. Nichtsdestotrotz sind wir guter Dinge, dass das hohe Niveau der informatica feminale gehalten oder übertroffen wird. Aber falls Eine von Euch Sponsor/innen kennt, nur keine falsche Schüchternheit, gebt Bescheid! Dazu gehören auch günstige Unterkünfte in Bremen für Studentinnen und andere Teilnehmerinnen, die sich keine teuren Hotels leisten können. Oder gibt es Eine unter Euch, die Naturalien auftreiben kann (gern in Form von Büchern oder Schokolade…)? Naja, lasst Eurer Phantasie freien Lauf. [Das tu ich in der Zeitung ja auch immer ;-)]

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 Maria

von Maria

Wo ist der nächste Eisladen?

Wo ist der nächste Eisladen?

Bericht zur Ringvorlesung

Live Touristische Informationen, wie sie auch in Büchern zu finden sind, aktuelle Veranstaltungsdaten (inklusive der Konzertabsage in letzter Minute), die Sturmflut-Warnung, und dazu noch auf ihre persönlichen Interessen zugeschnittene Empfehlungen für den Ort, an dem sie sich gerade befindet – das hätte frau doch vielleicht ganz gerne. Mit solcherlei Informationssystemen beschäftigt sich Dr. Annika Hinze, die extra für uns aus Neuseeland kam, um uns ihr Forschungsgebiet nahe zu bringen.

"Kontextbasierte" Ansatz bedeutet dabei die Einbeziehung verschiedener Informationen über die Nutzerin, ihre Interessen, Ort und Zeit, das Wetter, ihre aktuelle Rolle (z.B. Geschäftsfrau oder Touristin), ihre persönliche Historie (wo war sie schon, was interessiert sie offensichtlich gerade usw.).

Eine lebhafte Diskussion kam auf, als es darum ging, wie sich aus den ganzen Informationen vernünftige Empfehlungen herausfiltern lassen. Seit dem letzten Besuch haben sich meine Interessen von Architektur auf Parties verlagert, ich will nicht zum dritten Mal hören, dass der Sender Freies Berlin einen Paternoster hat, und nach dem fünften Eisladen wird mir vielleicht doch langsam schlecht. Ziel ist ein System, das ähnlich – nein, besser(!) funktioniert als die Buchempfehlungen von amazon – wobei die Problematik der wechselnden Interessen noch ungelöst ist.

In Informationssystemen stecken haufenweise interessante Fachgebiete: Geoinformationssysteme, Datenbanken, Semantic Web, Benachrichtigungssysteme, Peer-to-Peer, Machine Learning … Die Verbindung dieser ganzen Bereiche steckt noch in den Kinderschuhen, d.h. es braucht Leute, die sich in "mehr als einem" dieser Gebiete auskennen.

Fazit: Es gibt noch viel zu tun!

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 Rike und Maria

von Rike und Maria

Kleine Nachlese

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Was war if 2004? Eine subjektive Bilanz

Maria allein zuhaus. Ohne WLAN, ohne Kurse, ohne Rahmenprogramm. OHNE EUCH! Bin ich jetzt traurig? Nur ein bisschen, denn es war eine tolle Zeit mit Euch. Genug Energie und Motivation für das kommende Jahr getankt. Seht selbst:

Fotoditact 2004

Mathematisches Handwerkszeug und Beachvolleyball-Turnier

if 2004 – Woche 1

Eröffnung mit Buffet, Einblick in gesche.online

Foto Suche nach dem Eisladen

Erste wav-Probe

Der Macchiavella-Kurs: Vielbeachtet

Kanupaddeln mit und ohne Erstkontakt

Foto if 2004 – Wochenende

Der GI-Empfang: Roboterhunde, deren Charme frau sich nicht entziehen kann

Tag des offenen Denkmals: Ich reise im Überseemuseum nach Ozeanien

Filmabend: Wie das Fernsehen Frauen- und Männerrollen einschränkt

Foto if 2004 – Woche 2

Hardware-Ausfall über’s Wochenende hat noch Konsequenzen

Foto Der Debian-Server-Linux-Kurs beginnt

Copy-Shop mit T-Shirt-Druckservice für wav

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?

Bekomme mein Ersatzteil einen Tag vor if-Schluss

Heute ist Abschlussabend: wav, Stapelpreisverleihung und Tanz

Müde Kriegerinnen, wohin frau schaut

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Maria

Lauter Stapel

Die Vielzahl der Einreichungen für unsern Stapelwettbewerb hat uns umgehauen. Göttin-sei-Dank hatten wir genug Preise von unsern Sponsoren dabei. Hier also die Gewinner:

1. Preis

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2. Preis

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Auf den weiteren Plätzen

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Leider nicht beim Abschlussabend eingereicht, aber wahrlich Wert, hier vorgestellt zu werden:

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 Maria

von Maria

Der DFB lässt grüßen

Der DFB lässt grüßen

Was passiert, wenn man neun Frauen, einen Ball und mehrere Jacken auf einen Sportplatz lässt? – Richtig, ein professionelles Fussballprojekt ist geboren.

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Schnell finden sich fünf aktive Spielerinnen, die nach einem kleinen Hürdenlauf (oder war es doch ein Bergsteige-Lehrgang?) motiviert sind, ein energie-geladenes Spiel zu beginnen. Kein Weg war ihnen zu weit, kein Zaun zu hoch und kein Schlüsselloch zu klein. Wenn frau sich etwas in den Kopf gesetzt hat, gibt es nichts und niemanden, das sie von ihrem Projekt abhalten kann.

Ihr fragt euch sicherlich jetzt… neun gehen los… fünf spielen… was war mit dem Rest? – Wie es bei professionellen Spielen nun einmal üblich ist, sind mehr Funktionärinnen als Spielerinnen anwesend. Ja, wenn frau etwas macht, dann auch richtig und professionell. Neben den beiden sagenumwobenen Frauschaften (Team Bitzählerinnen und Team Bytedreherinnen) ist auch eine professionelle Scout anwesend, die ihr ganzes Augenmerk auf das spielerische Können der Teammitglieder legt. Die Managerin starrt die ganze Zeit gebannt auf ihren Monitor und verfolgt die steigenen Aktienkurse der beiden Vereine. Die DFB-Funktionärin hat einen wunderbaren Preis mitgebracht, und der will natürlich auch gewonnen werden.

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Wir haben eine Life-Reporterin vor Ort und schalten nun zu ‚Karla Kolumna‘

"Meine Damen und Damen, ich befinde mich hier auf dem wohl größten und schönsten Sportplatz der Weltmetropole Bremen. Die Zuschauerränge sind von gröhlenden Fans besetzt. Noch werden die letzten Markierungen für das Spiel gesetzt… Taschen dienen als Tormarkierungen… was für eine Sensation. Und da marschieren sie ein, wie die Titaninnen stehen sich die zwei Teams gegenüber. Ich sitze hier voller Spannung und harre der Dinge, die da kommen mögen. Ich kann mich kaum auf dem Stuhl halten vor Spannung und bin hin und weg von der Stimmung, die in der Luft liegt.

Doch was ist das? Ein völlig neues und modernes Spielkonzept scheint hier vertreten zu sein. Es gibt nur eine Torfrau und diese scheint zum Wohle aller völlig unparteiisch zu sein…

Schon nach wenigen Minuten fällt das erste Tor. Das Geschrei im Fanblock ist groß und die Buh-Rufe der anderen Seite sind kaum zu ertragen. Doch keine lässt sich hier entmutigen. Schnell kommt es zum Ausgleich, und die zweite Halbzeit beginnt mit einem 3:3.

Das Konzept der Torfrau-Rotation ist mir fremd und ich interviewe schnell die eine oder andere Spielerin, bevor sie sich wieder waghalsig in das atemberaubende und energiegeladene Spiel stürzt.

Doch was ist jetzt? Die Bytedreherinnen scheinen nachzulassen… drei Tore in nur wenigen Minuten… Das lassen die Bytedreherinnen nicht wirklich auf sich sitzen, in der letzten Minute versuchen sie noch den Ausgleich, doch die Bitzählerinnen gehen mit 6:4 in Führung. Und damit gebe ich zurück an die Redaktion."

Ja, so kann es einer also ergehen, wenn frau sich einen Ball leiht und sich eine halbe Stunde Spaß gönnt. Alle waren zufrieden, und auch dieses sportliche Ereignis der Extraklasse lässt sich unter der Kategorie ‚Erfolgreiche Frauen starten erfolgreiche Projekte‘ verbuchen.

Bis dann und Toi Toi Toi

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 Verena

von Verena

Auf zur Venus – ein erfolgreicher Solidaritätslauf

Auf zur Venus – ein erfolgreicher Solidaritätslauf


Letzen Sonntag trafen sich im Bürgerpark die unterschiedlichsten Menschen, um für einen guten Zweck zu schwitzen. Von Kindern über professionelle Sportler bis zu älteren Menschen war alles dabei – nur die informaticas waren prozentual gesehen leider deutlich in der Minderzahl.


Das Prozedere war einfach: Bei der Anmeldung erhielt man eine Karte, auf der jede Runde (Laufen 1,5 km, Radfahren 3 km) mit einem Stempel festgehalten wurde. Diese gesammel-ten Kilometer werden von Sponsoren mit je einem Euro belohnt, die dem "Bremer Arbeitskreis Brustkrebs" zugunsten von Brustkrebs-Patien-tinnen zugute kommen.


Jede lief so schnell und so lange sie mochte. Kalte Getränke und frisches Obst standen jederzeit for free zur Verfügung. Die Atmosphäre, die Gemeinschaft der Menschen, die sich gegenseitig anspornten und für gewonnene Kilometer beglück-wünschten, wurde noch durch die Gute-Laune-Klänge einer Sambatruppe unterstützt.


Am Ende wurden unter allen noch anwesenden TeilnehmerInnen gespon-sorte Preise verlost, die sich echt gelohnt haben (z.B. ein Wochenende im Parkhotel). Insgesamt wurden über 10.000 Kilometer erreicht.


Für mich persönlich war das Laufen durch die schöne Parkanlage ein willkommener Ausgleich zu der Kopfarbeit in der Woche davor. Auch wenn ich mich die nächsten zwei Tage vor Muskelkater kaum bewegen konnte… :-)


Fazit: das frühe Aufstehen lohnt sich! Auf dass sich vielleicht nächstes Jahr mehr informaticas dazu motivieren können.

 Rita

von Rita

Dozentinnen-Essen


Grundsätzlich finde ich die Idee, einen Raum (und leckeres Essen) für die Dozentinnen untereinander zu schaffen, sehr gut. So ergibt sich ein reger Erfahrungsaustausch. Aber: Ein abendlicher Treff hätte den Vorteil, dass keine Dozentin verhindert ist, weil sie für ihren Kurs noch Dinge vorbereiten, kopieren, ausprobieren muss. Die Mittagspause ist einfach prädestiniert für diese Dinge.


An dieser Stelle auch ein Aufruf an die Nicht-Dozentinnen


Ihr könnt, dürft, sollt auch mal überlegen, ob Ihr mal einen Kurs anbietet. Ich kann es jedenfalls nur empfehlen.

 Maria

von Maria

Auch Kanus können kentern…

Auch Kanus können kentern…


Nicht nur Softwareprojekte können kentern, sondern auch Kanus





Die Führungskraft in einem Kanu-Projekt nennt sich Steuerfrau, daneben (oder räumlich gesprochen besser: davor) gibt es noch die beiden, die arbeiten, in diesem speziellen Fall: paddeln. Nun kann die Arbeiterin mitsteuern, und die Steuerfrau durchaus auch mitarbeiten, jedoch kommt es zu Komplikationen, wenn die Führungskraft durch das Mitpaddeln ihre Führungsarbeit vernachlässigt. Wobei man erwähnen muss, dass auch bei hochkonzentrierter Steuerarbeit ein gewisses Restrisiko verbleibt, welches zu den bekannten ZickZack-Kursen führt.


Bleibt jedoch kurzzeitig die Steuerfunktion aus, weil sich die Führungskraft nach den anderen Booten umdreht, so kommt es, dass das Kanu ins Trudeln gerät und dann schnurstracks auf einen ins Wasser hängenden Dornenbusch zusteuert. Dornen sind nun leider nicht das, was die Arbeiterinnen gerne sich um ihren Körper schmiegen verspüren wollen, und anstatt professionell zu reagieren, gab die vordere Paddlerin den ersten Quieker von sich und wich den Dornen einfach aus, indem sie von ihrem Sitz nach hinten rutschte und sich mit vollem Körpergewicht auf die linke Seite lehnte, wo es eben keine Dornen gab. Der Paddlerin in der Mitte erging es nicht besser, und so kam es wie es kommen musste: ein Ausflug direkt ins kühle Nass…


Man könnte hierbei durchaus von einer Verkettung ungünstiger Umstände sprechen. Unter sehr viel Gelächter und couragiertem Einsatz der Helferinnen aus dem zweiten Boot (das Boot der Augenzeuginnen) schafften wir es dann doch, wieder ins Boot einzusteigen. Das Gros an Wasser hatten wir in einer Stemmaktion aus dem Boot herauskippen können, was sich leider auch nicht ganz leicht gestaltete, da der Untergrund mehr schlickig als fest war, und wir mindestens knöcheltief einsanken.


Das Zurückpaddeln – muss man zur Verteidigung unserer Ehre hinzufügen – schafften wir fast schon meisterlich. Man lernt eben dazu.


Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch noch an die Mitstreiterinnen aus den beiden anderen Booten, die uns klitschnasse Frauen dann notdürftig mit trockenen Ersatz-Klamotten versorgten.


Zwei von uns jedoch mussten trotzdem erstmal die durchnässten Beinkleider in der untergehenden Abendsonne antrocknen lassen, bevor frau dann den Weg nach Hause antrat – dorthin, wo die heiße Dusche lockte.


Und somit ist dann auch das für den Abend geplante Projekt "Tanzen-Gehen" ins Wasser gefallen. Alles in allem klingt obiges wohl schlimmer als es in Wirklichkeit war, denn: Kanufahren macht riesigen Spaß. Es sollte nur allen geraten sein, Ersatzkleidung dabei zu haben.

 Loubna, Vero und Sonja

von Loubna, Vero und Sonja

Botanica – das grüne Science Center

Botanica – das grüne Science Center

Rhododendren für Anfänger

Heute machten sich drei Frauen (Leena, Sonja und Steffi) auf eine spannende Reise durch die Welt der Pflanzen. Die Botanica ist inmitten eines großen Rhododendron-Parks gelegen, in dem wir durch verschiedene Themengärten spazierten. Wir passierten einen wohlriechenden Duftgarten mit Kräutern und Blüten, ein Wohnzimmer mit gemütlichen Sesseln, in die man sich einfach hineinsetzen musste, und viel mehr Rhododendrenarten, als wir ueberhaupt für möglich hielten. In der Ausstellung geht es mit dem Reisepass durch mehrere Laender. Zunächst jedoch kann man einiges über unsere Umwelt und die Pflanzen lernen, und das ist gar nicht langweilig. Man kann fast überall Knöpfchen drücken (kommt dem Spieltrieb einiger Informatikerinnen entgegen), riechen, fühlen, hören, und mit allen Sinnen die Dinge erfahren. Nachdem man weiß, wie das Produkt der Photosynthese schmeckt, wird man in die wilde Welt entlassen.


Hier kommt endlich der Reisepass zum Einsatz. Man erkundet die Eigenheiten von Nepal über Borneo bis Japan, und bekommt in jedem Land einen Stempel. Zum Erkunden beutzt man wieder alle Sinne. Ich habe noch jetzt den Geschmack des leckeren Tees auf der Zunge.


Den Abschluss bildet die Sonderausstellung MausOleum, in der Lach- und Sachgeschichten zum Anfassen präsentiert werden. Erinnert Ihr euch noch, wie der Katzentatzentanz geht? Welche Produkte waren Stars in den Sachgeschichten? Das könnt Ihr leicht selbst herausfinden…


Öffnungszeiten jeden Tag von 9 bis 18 Uhr. (Die Maus im Japanhaus gibt’s noch bis zum 26.September).


Eintritt für Studentinnen 8 Euro
Eintritt für Erwachsene 9 Euro
Eintritt für Geburtstagskinder 0 Euro
Bahn: Linie 4 bis Horner Kirche

 Steffi

von Steffi

Informatica goes water…

Sechs mutige Frauen fanden sich am Dienstag bei der Kanustation ein, um das Abenteuer „Kanu fahren“ zu bestreiten. Die beiden Kanadier wurden zu Wasser gelassen und mit mehr oder minder Kanu-Erfahrenen besetzt. Selbstsicher wie sie waren, verschmähten sie die äußerst „schicken“ Schwimmwesten in der Hoffnung, keine negativen Erfahrun-gen mit dem kühlen Nass zu machen.

Ohne Wasserkarte, Navigationssystem oder elektronische Lenkhilfen stachen sie in See – oder besser gesagt in einen kleinen Kanal – und verließen sich ganz auf die Steuerfrauen.

Dennoch konnte ein Zick-Zack-Kurs nicht vermieden werden, was allerdings dazu führte, dass wir Bekanntschaft mit einer „Wasser-raststätte“ schlossen. Dort konnte man sich freizügig an einem Pflaumen-baum bedienen und wurde von einem Anwohner vorsorglich darauf hin-gewiesen, dass die Pflaumen durchaus Würmer enthalten können. Wir haben jedoch keine gefunden und konnten uns so unbeschwert dem Geschmack widmen. Kurze Zeit später tauchten auch noch Brombeersträucher auf, an denen wir natürlich auch nicht vor-beifahren konnten, ohne probiert zu haben.

Die Rückfahrt erwies sich dann schon als wesentlich einfacher, da die Gruppen aufeinander abgestimmt waren und somit die Koordination leichter fiel. Nach zwei Stunden hat-ten sie alle wieder trockenen Boden unter den Füßen, ohne gekentert zu sein.

Fazit: Maximaler Spaß, bei geringer körperlicher Anstrengung. (Oder möchte eine der Mitfahrerinnen pro-testieren? ;-)

Wer nun Lust aufs Kanu fahren bekommen hat, kann sich entweder selbst zwei Frauen suchen und ein Kanu mieten oder findet sich am Montag gegen 12:30 Uhr im Cafe des Tagungsbüros ein, um die Forma-litäten zu regeln und dann am Diens-tag Abend in einer etwas größeren Gruppe Kanu zu fahren.

 Antje

von Antje

Die Redaktion stapelt

Wer stapelt mit?

Foto Wie bereits berichtet, stapeln die Bremer. Und wir stapeln (alle) mit: In der Redaktion ist bereits sowas wie "Stapelfieber" ausgebrochen. Da werden Dinge aufeinander gestellt, das könnt Ihr Euch nicht vorstellen. Selbst vor Lebendigem wird nicht zurück geschreckt. Hoffentlich passiert da nicht noch was …

Wettbewerb

Foto Zur Erinnerung: Wir von der Zeitung rufen Euch auf, auch solche Stapelbilder zu machen. Ob gemalt und gescannt, per Grafikprogramm komponiert oder einfach als Foto. Reicht ein, was die Ideen hergeben. Natürlich hindert Euch niemand daran, den Computer bzw. die Informatik irgendwie einzubeziehen … wir sind schon sehr gespannt!

Wer findet den Fehler im Schaf-Maus-Igel-Foto? Das ist nämlich gepfuscht. Mit Absicht! Das kann dann auch wirklich nicht in den Sack mit den gültigen Einreichungen rutschen. Weil da natürlich die Redaktion nicht mitmachen darf – schließlich gibt es wertvolle Preise. Falls genug Bilder zusammen kommen, können wir auch eine Ausstellung organisieren.

Foto

So, und jetzt ran an Kamera, Skizzenblock oder Grafikprogramm. Zeigt uns, dass Informatik und Kunst sich sich ideal ergänzen!

Mehr und her – mit Euren Werken:
zeitung(at)horus(dot)de

 Maria für die Redaktion

von Die Redaktion

Das 7. Jahr – noch gibt es Plätze!!

Das 7. Jahr – noch gibt es Plätze!!

 +++ Programmierkurse voll +++ Theoriekurse spannend +++ E-Learning noch frei +++
 

Hallo, Spät- und Unentschlossene,

für das Sommerstudium vom 6.-17.9.2004 in Bremen sind noch Plätze zu haben. Die Programmierkurse sind schon proppenvoll. Dafür gibt es noch jede Menge weitere spannende Angebote, auf die wir Euer Augenmerk lenken wollen. Als da wären im TIF-Bereich:

Tools, die Studium und Praxis erleichtern (da könnt Ihr mich noch besser kennen lernen ;-); Linux-Anwendungen (für Pinguin-Fans); Zellularautomaten (machen Laune); Graphen und Sortierungen; und Datensammlungen unter Gender-Aspekt.

Webbies aufgepasst, auch für’s Netz gibt es noch Interessantes: Hier könnt Ihr E-Learning lernen, mit digitaler Kreide schreiben und in die Rechtsinformatik reinschnuppern (macht sich gut bei Bewerbungen, wenn frau da ein paar Kenntnisse mitbringt…)

Das nächste Thema ist Software-Entwicklung. Die Geheimtipps hier sind "Software Engineering", "Software-Entwicklung" und "Funktionale Programmierung".

Zu Studium und Karriere könnt Ihr noch die folgenden Softskills erwerben bzw. wertvolle Unterstützung einholen:

  • Moderieren und Visualisieren
  • Technisches Schreiben (da hätte ich dann gern die Kursunterlagen, Mitschriften, Erfahrungsberichte…!)
  • Abschlussarbeit finden und in der Diplomandinnenrunde diskutieren

Natürlich gibt es insgesamt mehr. Seht Euch also ruhig noch mal im Programm um.

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 Maria

von Maria

Bremer stapeln

Wer stapelt mit?

Foto Heimweh nach Bremen? Diese Website hilft. Und vertreibt die Zeit bis zum nächsten Sommerstudium.

Wieso stapeln?
Stapeln ist in Bremen ein Recht, verbrieft seit 1541. Klingt gut, hatte aber einen Haken: Händler, die durch Bremen kamen, mussten ihre Waren eine Zeit lang stapeln, d.h. zum Verkauf anbieten. Ganz schön clever. Damit hatten die Bremer ein Vorkaufsrecht und wurden schwer reich. Oder so. Heute sehen die Stapel anders aus, aber seht selbst (Foto unten).

Wettbewerb

ePostkarten Und jetzt wird’s spannend: Wir von der Zeitung rufen Euch auf, auch solche Stapelbilder zu machen. Ob gemalt und gescannt, per Grafikprogramm komponiert oder einfach als Foto. Reicht ein, was die Ideen hergeben. Natürlich hindert Euch niemand daran, den Computer bzw. die Informatik irgendwie einzubeziehen … wir sind schon sehr gespannt!

Mehr und her – mit Euren Werken:
zeitung(at)horus(dot)de

Beispiel

Quelle:
www.bremen2010.de

 Maria für die Redaktion

von Maria und die Redaktion

Digitale Medien in Bremen


Logo

Neuer Master-Studiengang Digitale Medien im nächsten Wintersemester

Im Land Bremen bieten die Hochschulen gemeinsam den uebergreifenden
Studiengang Digitale Medien an. Ab dem Wintersemester 2004 gibt es das neue
Master-Studium in diesem Fachgebiet. Diverse Studienprojekte stehen zur Wahl. Bremerhaven bietet z.B. "E-Learning und Learning Management". Dort kümmern sich Prof. Dr. Ulrike Erb und Prof. Dr. Michael Ziegenbalg von der University of Applied Sciences Bremerhaven um die Studierenden.

Das Projekt "E-Learning und Learning Management"

Die Projektbeteiligte werden mit verschiedenen didaktischen, organisatorischen und technischen Aspekten konfrontiert. Sie werden Modellierungs- und Designtechniken anwenden. Video und Internet spielen auch eine Rolle, um eine Lernmanagementumgebung und multimediale E-Learning-Kurse aufzusetzen.

Einerseits untersuchen und evaluieren die Teilnehmer/innen verschiedene Komponenten von E-Learning-Plattformen und Authoringsystemen, Kursverwaltungssysteme, Lernumgebungen, kollaborative Tools (Email, Diskussion, Whiteboard, Videokonferenzen etc.)
Auf der anderen Seite werden die Studierenden webbasierte, mehrsprachige Kurssoftware inklusive Videoaufnahmen produzieren. Diese Software wird auf der Grundlage von Papierunterlagen entwickelt.

Das ganze Projekt ist kollaborativ angelegt. Das bedeutet, dass einige Aufgabe durch kleine Teams erledigt werden. So wird es ein Team für die Evaluationstools geben, ein anderes für die Analyse der Lernmanagement-Anforderungen der kooperierenden Firma. Ein Team wird die Videos für die Kurse aufnehmen. Um diese und weitere Teams zu koordienieren und ihre Kommunkation zu unterstützen, werden kollaborative Tools eingesetzt.

Viel Interesse

Bei solch spannenden Projekten ist es kein Wunder, wenn der Studiengang auf reges Interesse stößt. Also, wer jetzt Lust hat, kann sich über die Aufnahmekriterien, Organisatorisches und natürlich weitere Projekte informieren. Und wie immer – wer zuerst kommt, mahlt (oder lernt) zuerst.

Weitere Projekte und Informationen zum Studiengang sind auf der Website zu finden: www.digitale-medien-bremen.de/

 Maria

von Maria

Die Wahrheit über Dienstreisen

Die Wahrheit über Dienstreisen

Arbeiten in einem europäischen Forschungsprojekt

Foto Was ist eigentlich ein EU-Forschungsprojekt? Viele Forscher/innen, in meinem Fall der Zusammenschluss von acht Partnerinstitutionen aus fünf Ländern. Dazu ein innovatives Forschungsvorhaben, in meinem Fall die Einbindung kollaborativer Software in ein pädagogisches Konzept.

Worum geht’s? Um COLDEX (Collaborative Learning and Distributed Experimentation). Wir wollen wissenschaftliches Experimentieren und Modellieren ermöglichen, indem wir IT-Methoden und -Tools entwickeln und Schulen, Universitäten und anderen Einrichten zur Verfügung stellen. In Schweden werden in so ’ner Art naturwissenschaftlichem Mitmach-Museum Workshops zum Thema Biodiversität durchgeführt. Dabei geht es darum, autarke Gewächshäuser einerseits zu simulieren, andererseits wirklich solche Gewächshäuser zu bauen und Basilikum anzupflanzen.

Der Schwerpunkt liegt bei diesem Projekt nicht im technischen, sondern im pädagogischen Bereich. Soll heißen, im Mittelpunkt stehen verschiedene Szenarien aus Wissenschaften wie Biodiversität, Chemie, Seismologie, Astronomie … alles zusammen im großen Kontext des "Life in Space".

Dieser Ansatz soll zur Motivationssteigerung unter den Lernenden beitragen. Das funktioniert auch. Zum Beispiel haben wir mit Schüler/innen zusammen versucht, Lego-Robotern einen Weg aus verschiedenen Labyrinthen zu zeigen. Der Reiz liegt darin, die Simulation der Mindstorms mit Robotern zum Anfassen zu kombinieren. Und das Thema "Robotik" passt ja wieder zur Mars-Mission, also zum Weltraumthema.

Jetzt aber mal zum interessanten Teil – den Projektinterna. Unsere Partner kommen aus Schweden, Spanien, Portugal, Chile und Deutschland. Genau, Chile liegt gar nicht in Europa. Das darf aber trotzdem mitspielen, was den Vorteil hat, dass wir unsere Szenarien und Tools auch in Südamerika verbreiten können und so eine interkulturelle Brücke schlagen.

Ein wichtiger Meilenstein für dieses hehre Ziel ist ein Workshop in Buenos Aires, bei dem Lehrenden und andern "Multiplikatoren" das Projekt, die Szenarien und Möglichkeiten zum Einsatz nahe gebracht wurden. Bisher habe ich auch schon in Schweden, Luxemburg und Madrid gearbeitet. Und damit kommen wir, wie versprochen, zur Wahrheit über Dienstreisen.

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Die Wahrheit über Dienstreisen

1. Dienstreisen sind nicht so toll

Foto Dienstreisen heißen Dienstreisen, weil man dort Dienst schieben muss. Meistens sitzt man in irgendwelchen Diskussionen oder Präsentationen, während es draußen doch soviel zu entdecken gibt. Es ist auch gar nicht so einfach, eigene Gedanken in einer fremden Sprache exakt auszudrücken (in Echtzeit, weil es ja ums Sprechen, nicht ums Schreiben geht; LEO hilft also nicht weiter…). Genauso schwierig kann es sein, die Gedanken der Anderen zu verstehen. Während der Veranstaltungen muss jemand protokollieren (guess, who!). Schließlich gilt es, Vor- und Nachbereitungen, inklusive der leidigen Bürokratie und Reiseorganisation zu bewerkstelligen. Last, but not least: Die tägliche Arbeit bleibt liegen und schreit nach der Rückkehr um so lauter.

2. Dienstreisen sind toll

Foto Das liegt daran, dass man eine Menge netter Leute kennenlernt. Oft bekommt man vor Ort Einblicke, die einem als Touri vollkommen verborgen blieben. Es gibt Insider-Restaurants und Blicke hinter die Kulissen, z. B. in Schweden in die Deko einer schwedischen Raumfahrer-Serie. Und in Luxemburg gibt es in der Kantine der Europäischen Kommission froschgrüne Stühle. Wer hätte das gedacht. In Buenos Aires habe ich mir die "Installationsanleitung" für Mate besorgt. Mehr zu Argentinien gibt es im Argentinien-Artikel.

Links
COLDEX: www.coldex.info
LEO (Dt-En Wörterbuch): dict.leo.org

Fußnote:
kollaborative Software – Benutzer/innen können von mehreren Rechnern aus gleichzeitig dieselbe Applikation (denselben Arbeitsbereich) nutzen, sie sehen also alle dasgleiche und jede/r kann eingreifen, z.B. in die Modellierung, die gerade aufgebaut wird

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 Maria

von Maria

Weitere Lehrangebote gesucht

Der Rat der weisen Frauen kam zusammen

Foto Wie angekündigt, traf sich das Programmkomitee im Januar, um die nächste informatica feminale zu organisieren. Wir haben getagt, gesichtet, sortiert und diskutiert (s. Foto am Ende). Hoffnung besteht, dass das nächste Sportprogramm von verantwortungsvollen Bevollmächtigten übernommen wird. Dann werden nicht nur unsere geistigen, sondern auch unsere physischen Talente gefördert. Sabine stimmte für Fußball, Rike für Tanzen. Mal sehen, was es wirklich wird… Wichtigste Erkenntnis: Das nächste Programm wird spannend, anspruchsvoll und sehr abwechslungsreich.

Als sehr hilfreich hat sich Euer Feedback vom letzten Jahr erwiesen. Dankeschön!

Nachdem die Organisatorinnen beim Treffen in Freiburg schon fleißig Vorarbeit geleistet hatten, konnten wir für Bremen neben den bereits eingegangenen Vorschlägen ein paar weitere Veranstaltungen finden, die wir auch gern anbieten würden. Zu diesem Zweck sind jetzt Frauen aufgerufen, die ihre Erfahrungen einbringen möchten. Die einzelnen Themen sind aufgesplittet nach Veranstaltungsort, Bremen oder Salzburg. Gedacht ist das so, dass wir für beide Standorte geeignete Dozentinnen aufspüren.

Nochmal der Aufruf: Weitere Lehrangebote werden gesucht!

Für die informatica feminale in Bremen, 06. – 17. Sep. 2004, möchten wir gern (im Umfang jeweils 7 oder 14 Doppelstunden, so dass ETCS-Punkte verteilt werden können):

  • Web- + Datenbanken-Projekt
  • Einführung in Datenbankmanagementsysteme
  • Praktische Einführung in SQL
  • Extreme Programming
  • CVS, make und andere Tools für Entwicklerinnen unter Unix
  • KDE-Programmierung
  • C-Programmierung
  • Python oder Ruby (Einführung)
  • Haskell – funktionale Programmierung
  • Einführung zu Rechnernetzen
  • Screendesign (Gestaltung verbunden mit praktischem Arbeiten)
  • Logik-Programmierung
  • Testen und Validieren
  • Neuronale Netze
  • Linux für Fortgeschrittene
  • Perl + CGI für Ein- und Umsteigerinnen
  • Avatare, virtuelle Persönlichkeiten (insbesondere auch feministische Aspekte)
  • Technik und Geschlecht
  • Lötkurs mit Erweiterung zu Schaltplanentwicklung
  • IT + Journalismus / Buchpublikationen

7 Doppelstunden entsprechen einer halben Woche, 14 Doppelstunden sind 5 Tage (Mo – Fr). Einreichungen für Veranstaltungsangebote (Bremen) bis spätestens 7. Februar 2004 per
Online-Formular: www.informatica-feminale.de/Sommerstudium/Call.html

Und auch in Salzburg ist noch etwas offen. ditact_women´s IT summer studies, 23.08 – 04.09.2004:

  • C++ Programmierung (gewünscht 15 Einheiten)
  • Mediengestaltung und Design (gewünscht 15 Einheiten)
  • HTML
  • PHP
  • e-learning
  • Medizininformatik
  • Bioinformatik
  • Wirtschaftsinformatik

Einheiten sind 45 Minuten lang, ein Tag hat 6 Einheiten, eine Veranstaltung dauert maximal 5 Tage. Einreichungen von Veranstaltungsangeboten hierfür bitte bis spätestens 25. Februar 2004 auch per Online-Formular: www.ditact.ac.at/programm.html
(Achtung: Vom 5.- 23.2. herrscht in Salzburg Urlaub)

So, dann hoffe ich, dass sich viele melden – ob als Dozentin oder im Sommer als Teilnehmerin, ganz egal!

Foto

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 Das Programmkomitee und Maria

von Das Programmkomitee