Digitale Medien in Bremen


Logo

Neuer Master-Studiengang Digitale Medien im nächsten Wintersemester

Im Land Bremen bieten die Hochschulen gemeinsam den uebergreifenden
Studiengang Digitale Medien an. Ab dem Wintersemester 2004 gibt es das neue
Master-Studium in diesem Fachgebiet. Diverse Studienprojekte stehen zur Wahl. Bremerhaven bietet z.B. "E-Learning und Learning Management". Dort kümmern sich Prof. Dr. Ulrike Erb und Prof. Dr. Michael Ziegenbalg von der University of Applied Sciences Bremerhaven um die Studierenden.

Das Projekt "E-Learning und Learning Management"

Die Projektbeteiligte werden mit verschiedenen didaktischen, organisatorischen und technischen Aspekten konfrontiert. Sie werden Modellierungs- und Designtechniken anwenden. Video und Internet spielen auch eine Rolle, um eine Lernmanagementumgebung und multimediale E-Learning-Kurse aufzusetzen.

Einerseits untersuchen und evaluieren die Teilnehmer/innen verschiedene Komponenten von E-Learning-Plattformen und Authoringsystemen, Kursverwaltungssysteme, Lernumgebungen, kollaborative Tools (Email, Diskussion, Whiteboard, Videokonferenzen etc.)
Auf der anderen Seite werden die Studierenden webbasierte, mehrsprachige Kurssoftware inklusive Videoaufnahmen produzieren. Diese Software wird auf der Grundlage von Papierunterlagen entwickelt.

Das ganze Projekt ist kollaborativ angelegt. Das bedeutet, dass einige Aufgabe durch kleine Teams erledigt werden. So wird es ein Team für die Evaluationstools geben, ein anderes für die Analyse der Lernmanagement-Anforderungen der kooperierenden Firma. Ein Team wird die Videos für die Kurse aufnehmen. Um diese und weitere Teams zu koordienieren und ihre Kommunkation zu unterstützen, werden kollaborative Tools eingesetzt.

Viel Interesse

Bei solch spannenden Projekten ist es kein Wunder, wenn der Studiengang auf reges Interesse stößt. Also, wer jetzt Lust hat, kann sich über die Aufnahmekriterien, Organisatorisches und natürlich weitere Projekte informieren. Und wie immer – wer zuerst kommt, mahlt (oder lernt) zuerst.

Weitere Projekte und Informationen zum Studiengang sind auf der Website zu finden: www.digitale-medien-bremen.de/

 Maria

von Maria

Die Wahrheit über Dienstreisen

Die Wahrheit über Dienstreisen

Arbeiten in einem europäischen Forschungsprojekt

Foto Was ist eigentlich ein EU-Forschungsprojekt? Viele Forscher/innen, in meinem Fall der Zusammenschluss von acht Partnerinstitutionen aus fünf Ländern. Dazu ein innovatives Forschungsvorhaben, in meinem Fall die Einbindung kollaborativer Software in ein pädagogisches Konzept.

Worum geht’s? Um COLDEX (Collaborative Learning and Distributed Experimentation). Wir wollen wissenschaftliches Experimentieren und Modellieren ermöglichen, indem wir IT-Methoden und -Tools entwickeln und Schulen, Universitäten und anderen Einrichten zur Verfügung stellen. In Schweden werden in so ’ner Art naturwissenschaftlichem Mitmach-Museum Workshops zum Thema Biodiversität durchgeführt. Dabei geht es darum, autarke Gewächshäuser einerseits zu simulieren, andererseits wirklich solche Gewächshäuser zu bauen und Basilikum anzupflanzen.

Der Schwerpunkt liegt bei diesem Projekt nicht im technischen, sondern im pädagogischen Bereich. Soll heißen, im Mittelpunkt stehen verschiedene Szenarien aus Wissenschaften wie Biodiversität, Chemie, Seismologie, Astronomie … alles zusammen im großen Kontext des "Life in Space".

Dieser Ansatz soll zur Motivationssteigerung unter den Lernenden beitragen. Das funktioniert auch. Zum Beispiel haben wir mit Schüler/innen zusammen versucht, Lego-Robotern einen Weg aus verschiedenen Labyrinthen zu zeigen. Der Reiz liegt darin, die Simulation der Mindstorms mit Robotern zum Anfassen zu kombinieren. Und das Thema "Robotik" passt ja wieder zur Mars-Mission, also zum Weltraumthema.

Jetzt aber mal zum interessanten Teil – den Projektinterna. Unsere Partner kommen aus Schweden, Spanien, Portugal, Chile und Deutschland. Genau, Chile liegt gar nicht in Europa. Das darf aber trotzdem mitspielen, was den Vorteil hat, dass wir unsere Szenarien und Tools auch in Südamerika verbreiten können und so eine interkulturelle Brücke schlagen.

Ein wichtiger Meilenstein für dieses hehre Ziel ist ein Workshop in Buenos Aires, bei dem Lehrenden und andern "Multiplikatoren" das Projekt, die Szenarien und Möglichkeiten zum Einsatz nahe gebracht wurden. Bisher habe ich auch schon in Schweden, Luxemburg und Madrid gearbeitet. Und damit kommen wir, wie versprochen, zur Wahrheit über Dienstreisen.

nach oben

Die Wahrheit über Dienstreisen

1. Dienstreisen sind nicht so toll

Foto Dienstreisen heißen Dienstreisen, weil man dort Dienst schieben muss. Meistens sitzt man in irgendwelchen Diskussionen oder Präsentationen, während es draußen doch soviel zu entdecken gibt. Es ist auch gar nicht so einfach, eigene Gedanken in einer fremden Sprache exakt auszudrücken (in Echtzeit, weil es ja ums Sprechen, nicht ums Schreiben geht; LEO hilft also nicht weiter…). Genauso schwierig kann es sein, die Gedanken der Anderen zu verstehen. Während der Veranstaltungen muss jemand protokollieren (guess, who!). Schließlich gilt es, Vor- und Nachbereitungen, inklusive der leidigen Bürokratie und Reiseorganisation zu bewerkstelligen. Last, but not least: Die tägliche Arbeit bleibt liegen und schreit nach der Rückkehr um so lauter.

2. Dienstreisen sind toll

Foto Das liegt daran, dass man eine Menge netter Leute kennenlernt. Oft bekommt man vor Ort Einblicke, die einem als Touri vollkommen verborgen blieben. Es gibt Insider-Restaurants und Blicke hinter die Kulissen, z. B. in Schweden in die Deko einer schwedischen Raumfahrer-Serie. Und in Luxemburg gibt es in der Kantine der Europäischen Kommission froschgrüne Stühle. Wer hätte das gedacht. In Buenos Aires habe ich mir die "Installationsanleitung" für Mate besorgt. Mehr zu Argentinien gibt es im Argentinien-Artikel.

Links
COLDEX: www.coldex.info
LEO (Dt-En Wörterbuch): dict.leo.org

Fußnote:
kollaborative Software – Benutzer/innen können von mehreren Rechnern aus gleichzeitig dieselbe Applikation (denselben Arbeitsbereich) nutzen, sie sehen also alle dasgleiche und jede/r kann eingreifen, z.B. in die Modellierung, die gerade aufgebaut wird

nach oben

 Maria

von Maria

Weitere Lehrangebote gesucht

Der Rat der weisen Frauen kam zusammen

Foto Wie angekündigt, traf sich das Programmkomitee im Januar, um die nächste informatica feminale zu organisieren. Wir haben getagt, gesichtet, sortiert und diskutiert (s. Foto am Ende). Hoffnung besteht, dass das nächste Sportprogramm von verantwortungsvollen Bevollmächtigten übernommen wird. Dann werden nicht nur unsere geistigen, sondern auch unsere physischen Talente gefördert. Sabine stimmte für Fußball, Rike für Tanzen. Mal sehen, was es wirklich wird… Wichtigste Erkenntnis: Das nächste Programm wird spannend, anspruchsvoll und sehr abwechslungsreich.

Als sehr hilfreich hat sich Euer Feedback vom letzten Jahr erwiesen. Dankeschön!

Nachdem die Organisatorinnen beim Treffen in Freiburg schon fleißig Vorarbeit geleistet hatten, konnten wir für Bremen neben den bereits eingegangenen Vorschlägen ein paar weitere Veranstaltungen finden, die wir auch gern anbieten würden. Zu diesem Zweck sind jetzt Frauen aufgerufen, die ihre Erfahrungen einbringen möchten. Die einzelnen Themen sind aufgesplittet nach Veranstaltungsort, Bremen oder Salzburg. Gedacht ist das so, dass wir für beide Standorte geeignete Dozentinnen aufspüren.

Nochmal der Aufruf: Weitere Lehrangebote werden gesucht!

Für die informatica feminale in Bremen, 06. – 17. Sep. 2004, möchten wir gern (im Umfang jeweils 7 oder 14 Doppelstunden, so dass ETCS-Punkte verteilt werden können):

  • Web- + Datenbanken-Projekt
  • Einführung in Datenbankmanagementsysteme
  • Praktische Einführung in SQL
  • Extreme Programming
  • CVS, make und andere Tools für Entwicklerinnen unter Unix
  • KDE-Programmierung
  • C-Programmierung
  • Python oder Ruby (Einführung)
  • Haskell – funktionale Programmierung
  • Einführung zu Rechnernetzen
  • Screendesign (Gestaltung verbunden mit praktischem Arbeiten)
  • Logik-Programmierung
  • Testen und Validieren
  • Neuronale Netze
  • Linux für Fortgeschrittene
  • Perl + CGI für Ein- und Umsteigerinnen
  • Avatare, virtuelle Persönlichkeiten (insbesondere auch feministische Aspekte)
  • Technik und Geschlecht
  • Lötkurs mit Erweiterung zu Schaltplanentwicklung
  • IT + Journalismus / Buchpublikationen

7 Doppelstunden entsprechen einer halben Woche, 14 Doppelstunden sind 5 Tage (Mo – Fr). Einreichungen für Veranstaltungsangebote (Bremen) bis spätestens 7. Februar 2004 per
Online-Formular: www.informatica-feminale.de/Sommerstudium/Call.html

Und auch in Salzburg ist noch etwas offen. ditact_women´s IT summer studies, 23.08 – 04.09.2004:

  • C++ Programmierung (gewünscht 15 Einheiten)
  • Mediengestaltung und Design (gewünscht 15 Einheiten)
  • HTML
  • PHP
  • e-learning
  • Medizininformatik
  • Bioinformatik
  • Wirtschaftsinformatik

Einheiten sind 45 Minuten lang, ein Tag hat 6 Einheiten, eine Veranstaltung dauert maximal 5 Tage. Einreichungen von Veranstaltungsangeboten hierfür bitte bis spätestens 25. Februar 2004 auch per Online-Formular: www.ditact.ac.at/programm.html
(Achtung: Vom 5.- 23.2. herrscht in Salzburg Urlaub)

So, dann hoffe ich, dass sich viele melden – ob als Dozentin oder im Sommer als Teilnehmerin, ganz egal!

Foto

nach oben

 Das Programmkomitee und Maria

von Das Programmkomitee

Rentier-Bausatz

Heute mal eine kleine Ablenkung im Informatik-Alltag. Damit wir Kopfmenschen auch mal wieder zum Basteln kommen… Und weil es in Bremen leider (noch) keine Rentiere gibt.

Material

  • ein handelsüblicher Hund (A), möglichst graubraun
  • eine Clownsnase vom letzten Karneval (B)
  • eine helle Badekappe von Oma (C)
  • ein Plüsch-Hirschgeweih aus der Dorfkneipe (D)

Anleitung

Werbung DEW 1. Klebe D auf C.
2. Ziehe C und B über A. (Vorsicht, Verletzungsgefahr!)

Fertig ist das Rentier.

 

Frei nach Werbung der DEW (Dortmunder Energie und Wasser) in der Stadtillustrierten "coolibri" Dezember 2003; Bild: DEW

 Maria

von Maria

Abschluss 2003

Ein Erlebnisbericht mit Ausblick

Foto
"Aus der Vielzahl der wundervollen Einsendungen haben wir – und wir haben es uns NICHT leicht gemacht – die besten heraus gesucht. Platz vier: Christiane. Bitte, lies vor!"
Das war der Auftakt zu unserer Preisverleihung. Das Zeitungsrätsel rund um das Programm der informatica feminale 2003 in Bremen war ein voller Erfolg. Danke, liebe Leserinnen!
Der erste Kulturbeitrag des Festes zeigte wieder einmal die Kreativität der if-Teilnehmerinnen.

Definitionen, Umschreibungen und sogar ein Bilderrätsel rund um das Lösungswort "informatica" wurden eingereicht und verdientermaßen prämiert.

Gekommen waren zum Abschlussabend viele von Euch, schätzungsweise… hm… so um die 40 – 60 Informatikerinnen und Informatikinteressierte. Sie alle ließen sich das wieder mal ausgezeichnete Essen schmecken, tauschten Erlebtes und Erfahrenes aus und feierten zwei gelungene Wochen Sommerstudium.

Foto Das Highlight des Abends* war der Auftritt des FeierChoir [faier kwaier]. Für unsere treuen Leserinnen gibt es das Programm mit allen Texten als PDF (93 KB) oder online im Wiki der Zeitung.
* für uns auf jeden Fall!

Das war natürlich noch lange nicht das Ende des Abends. Später wurden die Tische beiseite geräumt, um Platz zu schaffen. Und dann durften wir das erstklassige Parkett testen. Einige Musikwünsche wurden von der DJane erfüllt, obwohl der CD-Player nicht ganz gesund war. Die gute Gelegenheit wurde auf dem Gang auch nochmal zu einer zweiten, spontanen Session am Klavier und mit Gesang genutzt. Woraufhin die Musik im Tanzsaal sich auf unsern Geschmack eingestellt hatte und wir das Prickeln in den Tanzbeinen spürten. Die Letzten sind wohl erst in den frühen Morgenstunden gegangen. Und auch nur, weil Freitag ja noch wichtige Kurse liefen…

Foto
Und weil das dieses Jahr noch lange nicht das Ende war, durften einige von uns nach Österreich fahren. Oder nach Furtwangen. Und dort ging es genauso engagiert weiter. Mit Kursen, der Zeitung und einem berühmt-berüchtigten Vortrag. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ohne Frage sehen wir uns alle nächstes Jahr in Bremen, denn:

"Wir kommen wieder!"           resp. My Way

 

 

 
 

Anregungen, Kritik und Ideen mailst Du einfach an zeitung@horus.at.

nach oben

 Maria

von Maria

Mausüberfall

Mausüberfall

Mundraub in der Cafete

Foto
Jede von uns kennt sie, die Maus. Wir arbeiten fast täglich mit ihr. Sie hilft uns beim Drag+Drop, beim Copy+Paste, beim Surfen und im Malprogramm. Doch manchmal, wenn es draußen wieder dunkler und ungemütlicher wird, wenn der Mond nachts durch die Wolken bricht und die Eulen heulen – dann passieren seltsame Dinge. Eine Metamorphose findet ihren Weg in unsere Welt.

Die Maus wird zur … MAUS. Die MAUS ist keine gewöhnliche, sondern eine Raubmaus. Deshalb solltet Ihr gerade in der dunklen Jahreszeit die Augen offen halten. Schützt Eure Käsebrote!

Für die Ängstlichen unter Euch: Keine Angst, außer Käse ist nichts und niemand in Gefahr. Mein Wort drauf.

nach oben

 Maria

von Maria

Preisrätsel

Preisrätsel

Die wertvollen – hier nicht genannten – Preise werden beim Abschlussfest vergeben

Aus den markierten Feldern ergibt sich das Lösungswort. Es könnte übrigens sein, dass wir die Preise nicht einfach verlosen, sondern an diejenigen verteilen, die uns die schönsten, witzigsten oder kreativsten Definitionen für das Lösungswort liefern.

Und wie immer bei solchen Gelegenheiten gilt: "Wenn Sie unser Programmheft gelesen haben, dürfte die Lösung kein Problem für Sie darstellen." (sprich: einige der Wörter finden sich im Programmheft wieder)

Rätsel

Waagerecht Senkrecht
1.gibt’s als …netze und als …schalen, aber leider (doch) nicht bei dieser informatica

2.daran denkt die Informatikerin beim Anblick eines Pinguins
3.diese Informatik ist bei vielen eher ungeliebt
4.Paula hat Post!
5.Startschuss für Programme: "Edit, Compile, …!"
6.Grundlegende Kurse bei der informatica
7.zu deutsch: c.t., wenn’s s.t. losgehen sollte; bedeutet einen Realwelt-…
8…. leicht gemacht, … für Einsteigerinnen
9.ohne ist die informatica nur halb so schön; das Abschlussfest lebt von solchen Beiträgen
10.fiel aus – zu mathematisch??
11.heuer: Zeit vom 25. August – 5. September (diese Frage ist unseren österreichischen Freundinnen gewidmet)
12…. ohne Mann sind wie Fische ohne Fahrrad
13.das Praktischste für die Informatikerin, das es hier gab
14.Spezialgebiet von 18 senkrecht
15.das Highlight jeder informatica
16.Herz und Seele der informatica
17.Ganz Irre?

1.das können wir doch alle – oder?
2.Input aus der Cafeteria
3.da wohnt das Web
4.da wohnt HTML (in der Zukunft, und zwar als extendedhtml)
5.die Wissenschaft vom Rechnerbauen
6.geht meist ohne Schmuck ab; findet nicht jeden Tag statt
7.die Typen brauchen wir gelegentlich beim Programmieren
8.das A zum O bei … und Semantik
9.mach‘ mal …
10.ohne … klappt fast kein Projekt – mit … wenigstens ein paar
11.mit Spannung erwartet – und ausgefallen! Aber nächstes Jahr!
12.Pionierin der Programmiersprachenentwicklung
13.Vorträge von Brigitte sind nicht nur fachl. einwandfrei, sondern auch sehr …
14.Kirchen haben es, Websites sind es manchmal
15.das machen wir bestimmt alle – irgendwann und irgendwie
16.so gibt’s die Zeitung auch
17.damit kommuniziert die Informatikerin oft und gern
18.kommuniziert mit ihresgleichen hoffentlich öfter als mit 17 senkrecht
19.ist zu 16 waagerecht wie feminale zu informatica
20.gif, jpeg, tif oder …; ganz modern

Lösung

nach oben

 Die Redaktion

von Rike und Maria

Kulturtipp für Raumfahrerinnen

Kulturtipp für Raumfahrerinnen

Ausstellung bis zum 12. Okt im Überseemuseum

Foto
Die aktuelle Ausstellung im Überseemuseum bringt die Besucherinnen in die Weiten des Alls. Nein, gelogen. Soooo weit kommt die Menschheit gar nicht, wenigstens nicht mit Raumschiffen, Satelliten, Forschungssonden. Immerhin eröffnen uns Teleskope wie Hubble den Blick in fernere Teile des unendlichen (?) Alls. Zurück nach Bremen: Im Museum bekommt frau zu sehen, wie der Alltag der AstronautInnen / KosmonautInnen an Bord der Raumfahrzeuge aussieht. Wirklich sehr überrascht war ich, hier in Bremen wahrharftigen, echten Raumfahrern zu begegnen. Sie sind während der gesamten Dauer der Ausstellung im Museum anzutreffen (Stichwort
"C.E.B.A.S.").

Ein anderes "Ausstellungsstück" ist die Simulation einer Raumfahrt von der Erde zum Mars. Die Reise dauert so um die viereinhalb Minuten und hat mir viel Spaß gemacht, vor allem, weil ich sie allein machen durfte ;-)

Die Ausstellung läuft noch bis zum 12. Oktober.
Öffnungszeiten für Einzelbesucherinnen: Di–Fr 9–18h, Sa+So 10–18h, Eintritt 5,- EUR.

nach oben

 Maria

von Maria

Improvisationstheater

Improvisationstheater "Inflagranti"

Der besondere Tipp

Vielleicht kennt die ein oder andere von Euch Improvisationstheater, hat es schon mal gesehen oder gar schon selbst mitgemacht. Das Publikum fungiert als "Regie-Assistenz", die SchauspielerInnen setzen "spontan" um, was sie geliefert kriegen.

In Bremen gibt es eine Theater-Truppe, die regelmäßig am ersten Dienstag im Monat (also auch heute!) in ihrem "schnürschuh theaterhaus" im Buntentorsteinweg Improvisationstheater macht. Dabei werden die ZuschauerInnen als Ideenliefernde einbezogen: sie wählen Personen, Namen, Themen oder Orte aus, basteln gleich ganze Skriptzeilen oder geben "Offenbarungssprüche" vor. Neben szenischem Spiel versucht sich die schnürschuh-Truppe auch an Musiktheater oder gar ganzen Opern – mit zwar teilweise eher mäßigem Erfolg, aber der Pianist ist einsame Spitze!

Vor Beginn kann jede nach Belieben Schwämme und Rosen erwerben, die dann während der Aufführungen in Richtung der SchauspielerInnen geworfen werden: eine Rose als "Szenenapplaus", ein (nasser!) Schwamm als lautloser "Buh-Ruf". Es sei verraten, dass in der Regel deutlich mehr Rosen als Schwämme fliegen. Trotzdem empfiehlt sich ein Platz "nicht ganz" in der ersten Reihe – die dort Sitzenden kriegen nämlich zu kurz geworfene Rosen und Schwämme in den Nacken!
"Inflagranti" – dienstags um 20 Uhr im schnürschuh theaterhaus, Buntentorsteinweg 145.

nach oben

 Rike

von Rike

Paula in Bremen

oder:
Künstlerkolonie Worpswede nur für Frauen?

Foto

Derzeitig findet in Bremen eine Ausstellung zu den Worpsweder Malern statt, wie sie von Rilke gesehen wurden. Zum 100. Jubiläum der Erstauflage von Rainer Maria Rilkes Buch „Worpswede“ widmen insgesamt achtzehn Institute in Bremen, Worpswede und Fischerhude diesen Sommer allein dem Dichter und der berühmten Künstlerkolonie mit ihren Malern Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Hans am Ende, Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler. Rilke hatte, ganz typisch für seine Zeit, nur die männlichen Maler wahrgenommen. Leider folgen die Organisatoren der(n) Ausstellung(en) seinem Beispiel – die Künstlerinnen werden nicht weiter erwähnt.

Das Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen hält dagegen mit einer Ausstellung, in der die Frauen zu Wort (und Bild) kommen. In Analogie zu den anderen Ausstellungskonzepten wird hier eine Künstlerinnnen-Ausstellung von 1899 erneut zusammengestellt (soweit möglich). Diese erste Ausstellung der damals jungen Künstlerinnen Marie Bock, Clara Westhoff und Paula Becker wurde 1899 sehr ungnädig von der Kritik aufgenommen. Die progressiven Kunstformen der Künstlerinnen wurden nicht nur nicht anerkannt, sondern sogar vehement verrissen. So tobte der Bremer Maler und Kritiker Arthur Fitger unter anderem in der "Weser-Zeitung", die Kunst der Westhoff sei "reichlich dreist", für die Bewertung der Bilder ihrer Freundinnen reiche "der Wortschatz einer reinlichen Sprache nicht aus". Die Künstlerinnen-Ausstellung "Rücksichtslos geradeaus malend" ist verlängert worden bis zum 14.September.

Paula Moderson-Becker lebte um die Jahrhundertwende in Worpswede. Schon als Kind beschloss sie, Malerin zu werden. Nach einer knapp zweijährigen Ausbildung an einer privaten Mal- und Zeichenschule in Berlin setzte sie ihr Studium ab 1898 in der Künstlerkolonie Worpswede fort. In dem nördlich von Bremen gelegenen Dorf lernte sie auch ihren späteren Mann kennen, den Maler Otto Modersohn. Später erfüllte sie sich einen großen Traum und unternahm eine Mal-Reise nach Paris. Sie starb sehr früh im Kindbett, nachdem sie lange Zeit vergeblich auf eine Schwangerschaft gehofft hatte. Erst nach ihrem frühen Tod 1907 wurde ihr umfangreiches Werk gesichtet, und man erkannte in ihr eine Wegbereiterin der Moderne, die künstlerisch vieles von dem vorweg nahm, womit andere gerade erst begannen.

Das Paula Modersohn-Becker Museum in der Bremer Böttcherstraße ist weltweit das erste (!) Museum, das einer Künstlerin gewidmet wurde und präsentiert dauerhaft Meisterwerke seiner Namensgeberin. Das schöne Museumsgebäude ist eines der Hauptwerke expressionistischer Architektur in Deutschland. Museum und Haus gehen auf den Kaffee-HAG-Unternehmer Ludwig Roselius zurück. Das Gebäude wurde eigens entworfen, um die Roselius’sche Sammlung von Werken Paula Modersohn-Beckers unterzubringen. Das Haus wurde 1927 eröffnet.
Siehe auch: "Ein später Sieg über männliche Ignoranz", Artikel unter www.tachauch.de/szene/kultur/ausstellungen/21062003_rilke.html

nach oben

 Annika

von Annika

Blaumeier

Blaumeier

Wenn eine sich fragen sollte, warum
wir den Film "Verrückt nach Paris" extra ankündigen
– wo es doch noch viel mehr gute Filme gibt, die sich zu empfehlen
lohnen -, so können wir ihr verraten, dass an diesem Film
ziemlich viele BremerInnen wesentlich mitgewirkt haben: Regie geführt
haben Eike Besuden, der lange für Radio Bremen als Freier
Mitarbeiter tätig war, und Pago Balke, der seit 1987 als
Regisseur und Schauspieler bei Blaumeier arbeitet und auch das
Drehbuch geschrieben hat. Die drei HauptdarstellerInnen Paula Kleine,
Wolfgang Göttsch und Frank Grabski sind SchauspielerInnen des
Bremer Blaumeier-Ateliers.


Entstanden ist Blaumeier aus der
"Blauen Karawane", einer Gruppe von
PsychiatriepatientInnen, KlinikmitarbeiterInnen, KünstlerInnen
und sonstigen Interessierten, die 1985 auf Missstände in
psychiatrischen Einrichtungen aufmerksam machen und Anstöße
zu deren Beseitigung geben wollte. Die beteiligten KünstlerInnen
hatten Masken, Bilder, Großfiguren, Geschichten und ein
Theaterstück zum Thema "Bremer Stadtmusikanten"
entwickelt. Dieses Märchen stand für die Wiedereinbürgerung
der Ausgegrenzten ins öffentliche Leben ihrer Stadt, und die
vielen Werke und Requisiten dokumentierten die Forderung nach der
Beseitigung von Anstaltsmauern und Beendigung der jahrzehntelangen
Verwahrung der sogenannten Unheilbaren.


Ein ehemaliger Stall in Walle wurde
zur Endstation der "Blauen Karawane". Zum Atelier umgebaut,
dienen die Räume nun als Theater-Spielstätte, Werkstatt und
Lager. Es finden Theater-Improvisationen, Bilder-Ausstellungen und
Masken-Performances bis hin zu großen Theateraufführungen
mit mehr als 400 Zuschauenden statt. Mit diesen Aktivitäten
tritt das Blaumeier-Ateller auch auf Bremer Straßen und Plätzen
in Erscheinung.


Bei Blaumeier dient der künstlerische
Ausdruck nicht der Unterstützung eines therapeutischen oder
pädagogischen Konzeptes. Die entstehenden Produkte werden allein
unter künstlerischen Aspekten betrachtet und präsentiert.


(Quelle:
http://www.blaumeier.de)

 Rike

von Friederike

Python-Kurs

Über den Python-Einführungskurs

Dieser Kurs fand, wie sich das für
einen Programmierkurs gehört, in einem Pool statt. Somit konnten wir Studentinnen
die theoretischen Kenntnisse sofort praktisch anwenden. Dozentin Dany Kemmler
war immer sehr sportlich angezogen, nämlich in kurzer Hose, was bei mir
schon beim Anblick einen kalten Schauer auf dem Rücken erzeugte, da der
Pool für meinen Geschmack schon zu gut gekühlt war.


Der Kurs klärte am ersten Tag grundlegende
Fragen: Werdegang der Dozentin, kurze Anmerkungen zur Geschichte von Python,
wo bekommt man Python her und muss man etwas dafür bezahlen. Weiterhin
gab es noch Hinweise im Umgang mit Linux und dem Editor Emacs. Doch damit nicht
genug: wir sind schon am ersten Tag zu kleinen Programmen gekommen, die wir
selbst schreiben mussten. Das ist eine sehr gute Möglichkeit, um sich mit
einer Programmiersprache vertraut zu machen.


Am zweiten Tag sind wir dann voll eingestiegen
und haben uns mit Bedingungen und Schleifen in der Python-Notation sowie Fehlerbehandlung
bei der Eingabe vertraut gemacht. Auch hier waren unsere Programmierideen bei
der Erstellung kleiner Testprogramme gefragt. Damit jeder die Chance hatte,
ein korrektes Programm zu erstellen, wurde uns immer sehr viel Zeit gegeben.
Diese konnte hervorragend genutzt werden, um dies und das noch aus zu probieren
oder mal im Internet zu surfen.


Am dritten und letzten Tag beschäftigten
wir uns mit Funktionen mit und ohne Rückgabewerte und Modulen, um unsere
kleinen Progrämmchen noch besser zu strukturieren. Um uns besser in die
Sprache einzuarbeiten, hat uns Dany noch die Anregung für ein kleines Softwareprojekt
gegeben.


Fazit: Neben den Basics über Python haben
wir auch Tips [Tips mit 2 p tut meinen Augen weh!] und Tricks für das „Programmieren
an sich“ erhalten. Die praktischen Übungen zwischendurch lockerten
den Unterricht auf und gaben uns die Möglichkeit, erste Erfahrungen in
der Pythonprogrammierung zu sammeln. Für mich hätte es im Stoff schneller
voran gehen können, da ich schon mehr Programmiererfahrung habe. Für
Programmieranfängerinnen aber war der Kurs gut geeignet.


Als Statement zu der Programmiersprache Python
möchte ich ein Zitat aus dem Kurs anbringen: "Es ist so einfach, dass
ich nicht glaube, dass es geht."

 Susanne

von Susanne Leiberich

Sport

USB – unser sportlicher Beitrag

Wie viele schon festgestellt haben, wurde das
informatica-interne Sportprogramm nicht in die Tat umgesetzt. Dennoch gibts
es auch in Bremen einige Möglichkeiten, fit und aktiv zu bleiben.


Zum Beispiel Schwimmen:


An eigenem Leibe ausprobiert hat eine Gruppe Unerschrockener
gestern morgen das Schwimmen im Sole-Freibad Horner Bad an der Vorstr. 75. Die
Probleme fingen allerdings schon beim Finden der Lokalität an, da sich
der eigentliche Eingang an der Spittaler Straße befindet. Hat man das
Bad endlich erreicht, hinterlässt man am Eingang als Studentin 2,50 Euro
und als normale Erwachsene 3 Euro. Dabei sollten Warmduscherinnen weitere 50
Cent investieren und gleichzeitig eine Warmduschmünze erwerben.


Wenn frau sich dann nicht von der zumindest nicht
arktischen Wassertemperatur und den doch zahlreichen Frühschwimmern und
Schwimmvereinkiddies abschrecken lässt, kann sie nun gemütlich ein
paar Runden drehen und anschließend per pedes in 10 Minuten zur Uni zu
gehen.


Öffnungszeiten:


Mo-Mi. und Fr.: 6:30 – 20:00 Uhr


Do.: 12:00 – 20:00 Uhr


Sa. und So.: 10:00 – 18:00 Uhr


Zum Beispiel Laufsport:


Für Walking- und Joggingbegeisterte bietet
sich natürlich der Bürgerpark als Laufstrecke an. Auch hier ist aber
ein gewisser Orientierungssinn von nöten, um aus einer "kleinen Runde"
keinen Marathon werden zu lassen. Desweiteren sollten Nachtaktive sich ab etwa
20 Uhr auf eine nur geringe Beleuchtung im Park gefasst machen.


Zum Beispiel Gymnastik:


Welche eher an Verknotungen ihrer Extremitäten
Gefallen findet, sei auf Freitag nachmittag vertröstet. Dann will nämlich
der Kurs SOF-03 seinen PersonalTrainer implementiert (und getestet(!)) haben,
der unverbesserliche Hackerinnen in regelmässigen Abständen vom Stuhl
treiben und zu individuell angepassten Fitnessübungen auffordern will.

 Lena

von Lena

Schwimmen kann frau

Schwimmen kann frau im … Werdersee zum Beispiel

Hoffentlich habt Ihr an Euer Badezeug gedacht!
Denn dieses Jahr kommen wir bei der informatica ja erstmals in den Genuss „augustlicher“
Temperaturen. Und nach der Rekordhitze des Sommers – in Bremen hatten
wir immerhin 34 Grad – dürfte es eigentlich kaum einer zu kalt zum
Baden sein! Der Unisee ist z. Zt. 21,6 Grad warm, der Werdersee hat immerhin
noch 20 Grad, und die Weser beim Cafe Sand bietet stolze 21,8 Grad. (Stand:
21.8.)


Zum Baden freigegeben sind alle hiesigen Badeseen.
Die Wasserqualität ist allerdings deutlich unterschiedlich. Die Weser hat
mit Abstand die meisten Bakterien in sich, aber auch alle anderen Seen haben
natürlich keine Trinkwasserqualität – in rauen Mengen trinken
solltet Ihr das Zeug also besser nicht!


Quelle: http://www.umwelt.bremen.de
(Umweltdaten – Wasser – Badegewässer in Bremen)

 Rike

von Rike

eXtensible Markup Language

Rezensionsreihe Sprachkurse heute: Weltsprache XML

Einstieg in XML
    XML & Datenbanken

Einstieg in XML

Cover
Die Codebeispiele für XML sind manchmal sehr knapp gehalten,
auch erklärenden Text wünscht frau sich hier und da üppiger.
So stehen die XML-Regeln in der Erweiterten Backus-Naur-Form da,
für Kennerinnen kein Problem, für Einsteigerinnen schlecht verständlich.
Warum Kommentare und Verarbeitungsanweisungen zwar erlaubt,
aber "in der Praxis nicht unbedingt zu empfehlen" sind,
verrät der Autor nicht.

Genug gemeckert. Das Buch ist durchaus brauchbar,
um sich mit XML vertraut zu machen.
Es enthält eine breite Palette XML-verwandter Formalismen
und ist im Großen und Ganzen verständlich.
Wie von Galileo gewohnt, gibt es eine CD-ROM mit Beispielen,
Software und W3C-Dokumenten. Ein Glossar rundet das Thema XML ab.

Themen:

  • Sprachfamilie XML
  • Editoren und Entwicklungsumgebungen
  • Bausteine und Regeln
  • Dokumenttypen und Validierung
  • Inhaltsmodelle mit XML Schema
  • Navigation und Verknüpfung
  • Datenausgabe mit CSS
  • Umwandlungen mit XSLT
  • Formatierung mit XSL
  • Programmierschnittstellen für XML
  • Kommunikation zwischen Anwendungen

Helmut Vonhoegen:
"Einstieg in XML".
Galileo Press 2002. 29,90 EUR. ISBN 3-89842-137-6.
CD-ROM.

nach oben

XML & Datenbanken

Cover
Wie können XML-Dokumente auf Datenbankinformationen abgebildet werden?
Welche Neuerungen bei Datenbanksystemen erfordert XML?
Wie speichern und verarbeiten Datenbanksysteme XML-Dokumente?
Wie werden XML-Dokumente aus Datenbankinhalten generiert?

Dies sind die Kernfragen, denen das Buch auf den Grund gehen will.

In der XML-Einführung beschreiben die Autoren kurz die Grundlagen,
die für die weitere Lektüre wichtig sind.
Dabei werden auch Probleme angesprochen:
Element oder Attribut in der DTD, welches setzt frau wann ein?
Im selben Kapitel zieht das Duo der Leserin auch den Zahn,
Interoperabilitätsprobleme ließen sich mit XML ein für alle Mal lösen.

Themen:

  • Anwendungsszenarien
  • Grundlagen
  • XML-Prozessoren
  • Datenrepräsentation
  • XML-Datenbanken, Architekturmodelle, Speicherungstechniken
  • Schemata
  • Speicherorganisation und Indexstruktur
  • XML-Anfragesprachen
  • XPath Funktionsbibliothek

Zur Autorin: Meike Klettke arbeitet an der Uni Rostock als Datenbank-Spezialistin.

Meike Klettke, Holger Meyer:
"XML & Datenbanken. Konzepte, Sprachen und Systeme".
dpunkt.verlag 2003. 42,- EUR (D) / 43,20 EUR (A). ISBN 3-89864-148-1.

nach oben

Eure Buchtipps 2002

 Maria

von Maria

Von Bremen in ferne Galaxien

Raumfahrt und die Mission Erde

Ausstellung im 21. Juni – 5. Oktober 2003

Der Weltraum – zu Gast im Überseemuseum.
Dort kann frau den Raumgleiter Phoenix bestaunen
und die Bedeutung Bremens als Raumfahrtstandort ergründen.
Das Schöne daran ist, dass die Ausstellung während des Sommerstudiums läuft.
Wer also genug hat von Bits und Bytes, verlässt die Erde einfach ein paar Stunden …

(C) Arianespace
Die Besucherin taucht draußen vor dem Museum schon tief ein ins Geschehen:
Dort stehen während der Sonderausstellung Objekte aus der Bremer Raumfahrt.
Drinnen warten die Arianen 4 und 5 und ein Vulcain-Triebwerk. Nein,
noch weiß ich nicht, was das ist.

Natürlich darf der Fallturm, den wir vom Unigelände her kennen, nicht fehlen.
Ein Modell davon veranschaulicht das Prinzip der Schwerelosigkeit in der Fallkapsel.
Die Besucherin erlebt weitere physikalische Experimente und
darf in einem Aquarium die Raumkrankheit testen.

Was nutzt die Raumfahrt?
Was braucht frau für eine Fahrt ins All?
Bin ich fit genug dafür?
Wie sieht der Alltag da oben aus und welchen Gefahren begegnen Astronautinnen?
Antworten auf diese und andere Fragen
bekommt frau u. a. in der Abteilung "Das All für Alle".

(C) ESA
Für Kinder gibt es "Sonne, Mond und Sterne".
Dort gilt es, interaktiv das All zu entdecken und sinnlich zu erspielen:
Sonnensystem erforschen, im Weltraumtunnel schweben,
Kontakt zu Außerirdischen aufnehmen … an 13 Stationen.

Öffnungszeiten:
Di – Fr von 9 – 18 Uhr
Sa + So von 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

Space Park

Ab der zweiten Jahreshälfte 2003 hat Bremen eine neue Attraktion.
Der Space Park öffnet als Freizeitpark für Raumbegeisterte.
Das Entertainment-Shopping-Center lädt die Spaßgeneration
zum Freizeitvergnügen.

Zeitvertreiber:

  • 3-D Virtual Reality Coaster, eine Hightech-Achterbahn mit selbstbeschleunigendem Antrieb durch das gesamte Center
  • 4-D Theater, das Holographie-Deck eines Förderations-Raumschiffes mit der vierten Dimension: Bewegung, Gerüche u. ä.
  • Planet Quest, Endlos-Transportsystem durch verschiedene Zeit-Räume: Retrospektive der Entdeckung intelligenter außerirdischer Lebensformen (Hab ich da was verpasst …?)
  • Multiplex-Kino-Centrum
  • Restaurants, Bistros, Cafés und Fast Food

26 Hektar Freizeitspaß direkt an der Weser bietet also alles,
um mal vom Alltag abzuschalten – falls Ihr während des Sommerstudiums überhaupt dazu kommt ;-)

Links:
Übersee-Museum
Bremen
www.space-park-bremen.de in Gröpelingen

 Maria

von Maria

Treffen des Programmkomitees

Arbeitsgruppen
Vom 25. August – 5. September 2003 findet das 6. Sommerstudium der
Informatica Feminale in der Universität Bremen statt. Eine Vielzahl an Angeboten für
interessante Veranstaltungen ist eingetroffen. Für das Programmkomitee Anlass genug,
sich Ende Januar in Bremen mit dem Beirat zu treffen, um das nächste Sommerstudium
vorzubereiten.

Mindmap
Zuerst wurde der Wust an Zetteln gesichtet und sortiert, bewertet und eingeordnet.
Manches war noch unklar, Rückfragen mussten formuliert werden.
Es stellte sich heraus, dass die bisherige Themeneinteilung überarbeitet werden muss.
Veranstaltungsangebote wurden nach Dauer, Ort und Inhalt getrennt. Damit konnten wir dann
den Zeitplan überarbeiten, Empfang, Ringvorlesungen, Kurse und Feiern einplanen.

Themen bestimmen
Als es darum ging, die Themenbereiche neu zu benennen und die vorhandenen Kurse
zu Themenbereichen zusammenzufassen, zu kategorisieren und das Ganze auch noch kurz, präzise
und mitreißend zu formulieren, gerieten wir unerwartet in eine (Beinahe-)Endlosschleife.
Zu diesem Zeitpunkt waren wir müde (wegen Sauerstoffmangels), uns war schlecht (von zuviel Schokolade)
und wir brauchten dringend eine Pause.

   P A U S E   ;-)

Ortstermin
Während wir langsam wieder zu Kräften kamen und eine ordentliche Brise mit frischem Sauerstoff
genossen, nutzten wir die Zeit, eine Ortsbegehung vorzunehmen. Dabei inspizierten wir auch ausgiebig
den für das nächste Sommerstudium neu vorgesehenen Raum für die Ringvorlesungen und andere
gemeinsame Termine.
Wie Ihr seht, hat der Raum eine sehr idyllische Aussicht auf die Campuswiesen.

Zurück im Chaos der Flipcharts, Tafelbilder und Rechnercluster stellten wir dann
fest, dass dem Programm noch etwas fehlt: Ein Aufruf an alle potentielle Dozentinnen. Here it is:

Das Programmkomitee hat die rund 60 bisher
eingegangenen Lehrangebote gesichtet und festgestellt, dass folgende
Themen noch zu wenig vertreten sind:

  • Praktische Einführung in C++ (im Umfang von 14 Doppelstunden entsprechend 2 SWS, verteilt auf 5 Tage)
  • C++ Standard Template Library (im Umfang von 7 Doppelstunden entsprechend 1 SWS, verteilt auf 3 Tage)
  • Praktische Java-Einführung (im Umfang von 14 Doppelstunden entsprechend 2 SWS, verteilt auf 5 Tage)
  • Java-Klassenbibliotheken (im Umfang von 7 Doppelstunden entsprechend 1 SWS, verteilt auf 3 Tage)
  • Workshop zu Rechnernetzen (mit praktischen Anteilen für die Vernetzung des eigenen Haushalts o.ä.)

Kurzvorlesungen (z. B. Auszüge aus Semesterveranstaltungen) oder
Vorträge aus den Themenbereichen:

  • Chip-Programmierung, Schaltungen, Schaltkreise
  • Rechnerarchitektur
  • Theoretische Informatik (z. B. Kodierungstheorie, Logik)
  • Datenbanken
  • Betriebssysteme
  • Rechnernetze
  • Algorithmen und Programmierung
  • Künstliche Intelligenz
  • Graphische Systeme

Veranstaltungsangebote bitte mit dem Online-Formular
bis spätestens zum 3. Februar 2003 einreichen:
www.informatica-feminale.de/Sommerstudium/Call.html

Rechnercluster
Nach weiteren heißen Diskussionen und Stunden voller toller Arbeit
waren wir uns einig, dass es beim Sommerstudium 2003 unbedingt als Neuerung geben soll:

Sport, Bewegung, Spiel und Entspannung!

Auch dafür werden noch Vorschläge oder Freiwillige gesucht,
die etwas in der Richtung anbieten wollen.

 Maria

von Maria

Rezension: Frauen in der Geschichte der Informationstechnik

Unter diesem Titel hat die Universität Bremen Ende des Jahres eine
CD-ROM mit 80-seitiger Begleitbroschüre herausgegeben, die sich der
historischen Entwicklung der Informationstechnik und insbesondere der
Rolle der Frauen darin widmet.

Wer auf der informatica feminale in Bremen 2002 die (übrigens sehr
empfehlenswerte) Vorlesung "Geschichte der Informatik" bei Veronika
Oechtering besucht hat, wird sicherlich das eine oder andere
wiedererkennen – kein Wunder, schließlich ist das aktuelle Projekt unter
maßgeblicher Beteiligung von Veronika Oechtering zu Stande gekommen.
Doch auch wer schon einen kleinen Einblick in die Thematik hat, kann in
der Broschüre bzw. CD-ROM noch viel Lesenswertes finden.

Eine auch für Laien verständliche chronologische Darstellung gibt
einen umfassenden Überblick über die Entstehungsgeschichte der
modernen Informationstechnik von ihren antiken Wurzeln über
Lochkartensysteme bis hin zum heutigen Computer. Ohne sich im Detail zu
verlieren, werden verschiedene Aspekte ausführlich dargelegt und
Wechselwirkungen zwischen technischer Entwicklung und politischer
Situation geschildert, etwa bzgl. des II. Weltkrieges oder des Kalten
Krieges.

Dabei liegt ein Schwerpunkt der Darstellung auf dem Themenbereich der
Frauenerwerbsarbeit und der häufig verschwiegenen Beteiligung von
Frauen an der informationstechnischen Entwicklung. Die Leistungen
zahlreicher Frauen werden ebenso dargestellt wie die häufig widrigen
gesellschaftlichen Umstände, unter denen sie ihre Arbeiten
durchführten. Die Kurzbiographien der genannten Wissenschaftlerinnen
runden das Informationsangebot ab.

Insgesamt bietet die Broschüre/CD-ROM eine spannende Zeitreise für
Computer- und Technikinteressierte, aber auch ein hilfreiches
Nachschlagewerk für alle, die zu den Themenfeldern
Wissenschaftsgeschichte, Frauenerwerbsarbeit oder der Rolle von Frauen
in (Natur-)Wissenschaft und Technik arbeiten.

Weitere Infos und Bestellmöglichkeiten unter www.frauen-informatik-geschichte.de

 Kerstin

von Kerstin