Gipfeltreffen

Bremen wieder die Stadt der Expertinnen

Farbbalken

Liebe Teilnehmerinnen, verehrte Dozentinnen der IF in Bremen!

Im neunten Jahr (tatsächlich!) der IF treffen wir uns wieder an der Uni, um neue Trends und alte Wahrheiten zu diskutieren. Wir werden lernen, lehren, Erfahrungen austauschen. Außerdem werden wir natürlich wieder Aha-Erlebnisse haben. Spaß auch. Was gibt es Schöneres, als mit Spaß tolle Projekte ans Laufen zu bringen? Eben.

Nach bisherigen Recherchen haben wir in diesem Jahr wieder erstklassige Expertinnen und motivierte Teilnehmerinnen vor Ort. Dazu gehören nicht nur, aber auch, die Abgesandten einer bekannten, hier nicht näher benannten internationalen Suchmaschine. Die Fachveranstaltungen bieten auch mal wieder eine große Bandbreite. Von AJAX bis Zeitmanagement ist alles dabei, praktische und theoretische Informatik, Wissen über CSS und PHP und XML und GIS und SQL. Auf alles das freu ich mich schon!

Außerdem gibt es wieder die berühmt-berüchtigten Roboter(hunde), mal sehen, ob es am Samstag wieder eine Vorführung gibt…? Oder vielleicht hat ein anderer Kurs das Potential, die Abschlussparty zu bereichern? Keine Scheu, bisher haben alle noch bestanden vor dem kritischen IF-Publikum (im Ernst, bessere Zuschauerinnen/-hörerinnen sucht frau lange).

Logo

Tja, die Zeitung wird es vielleicht auch wieder geben. Dazu müssen nur ein paar Artikel her. Oder Leute, die sich da engagieren möchten. Oder beides! Was die Artikel angeht, ist es ganz einfach mitzumachen: Einfach einen .txt (evtentuell mit .jpg/.gif) schicken an die
Zeitungsredaktion: zeitung(at)horus(dot)at. Oder an Maria oder Rike geben. Von dort kommt der Text dann in die Onlinezeitung: http://zeitung.informatica-feminale.de.

Worüber schreiben?

Was interessiert denn die Teilnehmerinnen der IF? Natürlich Informatik, natürlich auch Frauen in der Informatik, aber auch (Buch-)Rezensionen, Berichte aus den Kursen der IF, Interviews mit Studentinnen, Dozentinnen, Praktikerinnen und Professorinnen, dazu noch Geschichten und Besonderheiten aus Bremen. Und was Euch sonst so einfällt.

Wer sich noch mehr einbringen möchte, kann auch die Online-Vorlage (HTML ohne "Rahmen") benutzen. Natürlich kann sich auch eine spontante Redaktion bilden, die eine Druckausgabe herausbringt, ein neues Layout bastelt etc.

Auf jeden Fall werden sicher ein paar Artikel in der Onlinezeitung erscheinen und von der diesjährigen IF 2006 in Bremen berichten. Also, merkt Euch den Link: http://zeitung.informatica-feminale.de!

Wir sind schon sehr gespannt auf Euch,
Maria für die (Online-)Redaktion

PS: Ein Artikelwunsch wurde schon geäußert, wer mag denn mal über den Eröffnungsvortrag schreiben…?

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 Maria

von Maria

Platzwahl

Noch freie Plätze in tollen Kursen

Die informatica feminale in Bremen lädt ein – und es besteht noch die Chance, interessante Kurse zu belegen. Ausgebucht sind bisher nur der Roboterkurs mit dem Asuro und das Löten. Für Blogfans gibt es leider nur noch einen Kurs: "Ich blog das". Leider fallen die Social-Software-Kurse aus. Aber es gibt u. a. diese exzellenten Kurse (Online-Anmeldung; runterscrollen) zu buchen:

  • Softwareentwicklung:
    • Linux
    • LaTeX
    • Windows-Programmierung mit C++
    • Java: Fehlersuche und Testen
    • Systems and Software Engineering
    • MS Access
    • MySQL
    • PostgreSQL
    • Ontologie-basierte Wissensrepräsentation
    • User Interfaces
    • Projektmanagement
    • Betriebswirtschaftliche Grundlagen
  • Web und Internet:
    • Media Engineering
    • CSS
    • PHP
    • AJAX
    • Ich blog das
    • Internettechnologien und Systeme
    • Webanwendungen CMS
  • Aktuelle Informatik:
    • Künstliche Neuronale Netze
    • Monte-Carlo-Methoden
    • Maschinelles Lernen
    • Kryptographie
    • Identity-Management
    • MatLab
    • GIS
    • Programmierung von Roboterhunden
    • Spiele programmieren
    • Datenschutzrecht
    • Fachliteratur recherchieren
  • Studium und Karriere:
    • Moderations- und Kreativitätstechniken
    • Teamarbeit
    • Wissenschaftliches Schreiben, professionelle Präsentationen
    • Zeit- und Selbstmanagement
    • Intervision: Konfliktmanagement, Lösungsentwicklung, Führung
    • Kommunikationskurs Gesprächsführung
    • Selbstmarketing
    • Interkulturelle Kompetenz
    • Networking

Die ganze Liste an Kursen gibt es auf der Anmeldeseite der informatica feminale (runterscrollen). Völlig voreingenommen kann ich persönlich empfehlen: IF SUK 07: Schreiben und Präsentieren und IF SFO 09 : User Interfaces, die was taugen. Aber im Ernst, die Kurse sind doch eigentlich immer alle klasse, oder?

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 Maria

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FIfF: Informatik im Bild

Fotowettbewerb

"Alles hören, alles sehen, alles machen – dank Informatik"
ist das Motto der FIfF-Jahrestagung 2006, die vom 3. – 5.11.2006 in Bremen stattfindet.
Anlässlich dieser Tagung läuft momentan ein Fotowettbewerb. Das FIfF (Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V.) sammelt derzeit Beiträge in Form digitaler Fotografien, die mit kritischem Blick zeigen, was "dank Informatik" ist – als Antwort auf die Frage:

Lässt sich – dank Informatik: mittels digitaler Fotografie – auch die Rückseite der Dinge darstellen? Lässt sich insbesondere die "andere Seite" der Informatik, also die, die nicht in Hochglanzmagazinen, an Messeständen und in aufwändigen Werbefilmen präsentiert wird, fotografisch dokumentieren oder in Szene setzen? Als kritischer Blick auf eine (Lebens-, Um-, Arbeits-, Alltags-, …) Welt, in der wir "Alles hören, alles sehen, alles machen – dank Informatik"?

Teilnahmebedingungen

Wettbewerbsbeiträge sollen in Form digitaler Fotografien eingereicht werden, die mit kritischem Blick zeigen, was "dank Informatik" ist. Um die ausgewählten Arbeiten für die Ausstellung angemessen als Prints vergrößern zu können, ist eine Mindestgröße von 2 Megapixeln erforderlich.

Einsendeschluss: 15. 10. 2006

Bis dahin müssen die Beiträge als digitale Datei
(mindestens 2 Megapixel, tiff oder jpeg, auf CD-ROM oder DVD)
bei der

FIfF-Geschäftsstelle,
Goetheplatz 4,
D-28203 Bremen,

oder bei
wettbewerb(at)fiff(dot)de

eingegangen sein.

Mitmachen können alle außer den Jurymitgliedern. TeilnehmerInnen müssen die Urheberrechte am Foto haben.
Die EinsenderInnen behalten ihre Rechte an den eingesandten Werken. Sie gestatten mit der Teilnahme dem FIfF die nicht-exklusive Nutzung der Motive in eigenen Publikationen (Poster, Bücher, Zeitschriften, Websites u.ä.). Der/die FotografIn wird bei jeder Publikation genannt.

Wie InformatikerInnen fotografisch Position beziehen, ist
für die VeranstalterInnen ebenso spannend wie die Sicht all derer, die damit
leben müssen, dass dank Informatik alles machbar scheint.

Preisgeld

1. Preis: 333 Euro
2. Preis: 222 Euro
3. Preis: 111 Euro

Drei Geldpreise und eine Ausstellung ausgewählter Fotografien in der Galerie des ZIMT, Flughafenallee 10, in Bremen winken als Belohnung für die drei besten Beiträge.

Die Herausforderung lautet:
Dank Informatik? – Alles zeigen!

Die informatica feminale ist sicher eine gute Gelegenheit, passende Fotos zu schießen!

Mehr Infos:
Website zur FIfF-Jahrestagung 2006 (alles hören, alles sehen, alles machen … dank Informatik)
Dank Informatik: www.informatikjahr.de

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Präsentation des Buches

Präsentation des Buches "Kleine Geschichte des Webdesign"

Premiere

An der Hochschule Bremerhaven findet am Mittwoch, die Präsentation des Buches "Kleine Geschichte des Webdesign – Rundfunk und Printmedien im WWW 1994 – 2006" von Prof. Dr. Rada statt. Die Buchvorstellung ist öffentlich. Geht mal hin und seht, ob es wirklich das hält, was es verspricht:

Eine umfassende Aufarbeitung zur Geschichte des Webdesigns gibt es bislang nicht – weder in Deutschland noch in den USA. Der Autor, der im Studiengang Digitale Medien lehrt, gibt in seinem Werk einen allgemeinen Überblick über die Geschichte des kommerziellen Webdesigns und stellt dabei die gestalterische Entwicklung anhand konkreter Fallbeispiele dar.

Ort und Zeit:
"Alte Mensa" der Hochschule Bremerhaven (Haus K)
Mittwoch, 14. Juni, um 18 Uhr

Link:
www.hs-bremerhaven.de/Buchvorstellung_Kleine_Geschichte_des_Webdesigns.html

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RoboCup 2006

14. – 20. Juni in Bremen

Zehn Jahre RoboCup – und zum Jubiläum findet das Turnier erstmals in Deutschland statt. Wenn das mal nix mit der Fußballweltmeisterschaft zu tun hat ;-)

Die Wettbewerbe laufen vom 14. bis zum 18. Juni. Danach werden auf dem RoboCup-Symposium bis zum 20. Juni aktuelle Forschungsergebnisse diskutiert. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer übersteigt dieses Jahr immerhin die 2000-Grenze. Als Besucherin kann frau sich auch die Ausstellung "Service-Robotik" zum Thema Personal Robot im Privatbereich und die Sonderschau "10 Jahre RoboCup" ansehen.

Wettbewerbskategorien (klar, dass wir unseren Teams die Daumen drücken):

  • RoboCupRescue
    Katastrophen-Szenarien, bei denen Roboter z. B. nach Erdbeben helfen, Überlebende zu retten
  • RoboCupJunior
    für Schülerinnen und Schüler mit

    • Fußball-Wettbewerbe
    • Labyrinth-Wettbewerbe
    • kreative Tanz-Wettbewerbe
  • RoboCupSoccer
    • Simulation
    • Small-Size Liga
    • Middle-Size Liga
    • Sony Vierbeiner-Liga
    • Humanoide Liga

Wo? Messe Centrum Bremen

Mehr Infos:
www.robocup2006.org

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Neue Angebote und alte Wünsche

Neue Angebote und alte Wünsche,
Informatikjahr und Informatikjahrzehnt

Das Programmkomitee hat die nächste IF im Griff

FotoAm ersten Februarwochenende war es soweit. Das Programmkomitee hat die bisherigen Angebote für Veranstaltungen gesichtet. Und es war wieder einmal sehr spannend. Und ein bisschen traurig. Denn für Sabine Römermann, das technische Backbone der letzten IFs, konnte leider keine Verlängerung erreicht werden. Sabine, wir werden Dich vermissen!

Bevor es los geht: Anlässlich des "Informatikjahres", das 2006 in Deutschland ausgerufen wird, wollen wir mal festhalten: IF − JEDES Jahr Informatik! Nächstes Jahr ist die gute alte informatica feminale dann regelrecht historisch, denn die informatica feminale wird 10 (in Worten: zehn!) Jahre alt. Damit haben wir schon jetzt das Jahrzehnt der Informatik. Der Slogan könnte also lauten:

10 Jahre IF − Jahrzehnt der Informatik

Gutes gibt es aber noch mehr zu berichten: Studienanfängerinnen in der Informatik in Bremen sind derzeit mit 31% vertreten (und auch in absoluten Zahlen gibt es hier Zuwachs). Im Bachelor-Studiengang liegt der Satz sogar bei über 50%! Respekt! Lob gab es auch. Und zwar soviel, dass Veronika es gar nicht fassen konnte. Die Evaluationsauswertung der IF 2005 ergab tatsächlich einhelliges Lob. Anschließend ging es dann in medias res: Sichten und Sortieren der Veranstaltungsangebote.

Unter anderem wird es wieder einen empfehlenswerten Kurs von Birgit Koch geben, nämlich "Moderations- und Kreativitätstechniken". Oder Datenbanken (endlich wieder!), außerdem "Social Software" und Projektmanagement, Programmieren, Löten und Einiges zu Internet und Web. Folgende Angebote fehlen derzeit noch:

  • Java-Einführung für Programmieranfängerinnen (Niveau 2./3. Sem)
  • Java für Umsteiger auf OO
  • WLAN: Wie funktioniert es, wie hackt man, was kann man damit anstellen
  • VoIP, skype, sipgate, etc.
  • Wiki-Installation
  • UML
  • Linux: Installationsparty, Einsteigerinnen, Umsteigerinnen etc.

Natürlich gibt es wieder die bewährten Diplomandinnen- und Doktorandinnenrunden. Außerdem ist auf Andreas Vorschlag hin angedacht, dass sich Konferenzerfahrene mit Neulingen zum "KonferenzHowTo" treffen – wo frau dann mal erfragen kann, was so nicht auf der Konferenzwebsite steht…

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Was sonst noch toll wäre (unsortiert und ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Wie kann ich meinen Arbeitsplatz ergonomisch einrichten?
  • StarLogo
  • Weblog-und Feed-Aggregator-Installation (würd‘ ich glatt selbst machen, wenn Eine einen Server zur Verfügung stellen kann)
  • Funktionale Programmierung mit Haskell
  • Medienengineering
  • XML
  • Feinde müssen draußen bleiben: Antivirenstrategien und Firewalls
  • Bildverarbeitung professionell (Gimp, Photoshop?)
  • PGP Keysigning-Party
  • (L|W)AMPPP-Installation
  • Game building
  • Computeranimation bzw. Computerkunst
  • Oracle-Kurs
  • Genderaspekt von Software
  • RFID (sinnvolle Anwendung, pro und kontra)
  • Gesundheitskarte: Was steckt drin und was dahinter?
  • Geocaching: Vortrag und Exkursion, so ’ne Art "Schnitzeljagd"
  • Bookcrossing: Eine veröffentlicht im Internet, wo sie Bücher hinterlegt hat; dann gehen Andere los und machen "Bookcatching" (innen kann frau noch reinschreiben, wie es funktioniert); wer es findet, kann im Internet veröffentlichen, wo es lag und wie (unter welchen Umständen?) es gefunden wurde
  • Ruby / Ruby on Rails
  • Vortrag CCC bzw. Haecksen
  • Meteorologie: Datenverarbeitung auf größten Rechnersystemen
  • SETI@home
  • Alternative I/O-Geräte: Tanzmatte, Braille-Zeile, Sprachein-/ausgabe, Wearables … vs. Barrierefreiheit (Bremen: IGEL)

Weitere Themen beim Treffen waren die diesjährige Dozentinnenkonferenz in Bremen (20. Mai 2006), die Grace-Hopper-Celebration for Women in Computing in San Diego, USA, und die Vorbereitung der 10-Jahres-Feier nächstes Jahr. Also, Ladies, wir freuen uns auf den September und hoffen, Ihr seid dann wieder mit genausoviel Spaß dabei wie wir. Wir sehen uns!

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 Maria

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Wiki reist in ferne Länder

Wiki reist in ferne Länder

… aus dem Hyperspace

Wiki reist! Ein weiterer Wikipedia-Ableger beschäftigt sich mit dem Reisen. Ziel des Projektes ist ein "vollständiger, aktueller und verlässlicher weltweiter Reiseführer, dessen Inhalte völlig frei [verfügbar] sind". Die deutsche Version gibt es seit dem 7. Oktober 2004 und umfasst bereits 1450 Artikel, die von Wikitravellern von überall her verfasst wurden.

Website

Natürlich werden ständig neue Mitschreiber/innen gesucht. Wie bei der Wikipedia, der freien Enzyklopädie, sollen die Mitschriften dabei durch die Mitarbeit Vieler auf hohem Niveau sein. Wer schon mal mitgeschrieben hat, weiß, dass Teilen auch Spaß machen kann.

Wer kann mitmachen?

Alle, die reisen. Egal wohin, egal wie lange, egal wie. Jeder Beitrag zählt, und ist er noch so klein. Frau muss auch keine Reiseexpertin sein, Interesse genügt. Auf jeder Seite gibt es einen Bearbeiten-Knopf, der zu einem Webformular führt, mit dessen Hilfe frau den Inhalt der Seite verändern kann. Nach dem Speichern ist die neue Version sofort online. Eben ein ganz normales Wiki. Als Orientierung gibt es Tipps für Autor/innen und Richtlinien, was wohin passt. Außerdem gibt es ein Stilhandbuch für "ideale Seiten". Wie gesagt, es geht aber auch erstmal ganz einfach mit Ausprobieren los. Zitat zu den Richtlinien: "Aber kümmere dich nicht allzu sehr darum, wenn du keine Lust dazu hast."

Es gibt noch andere Möglichkeiten, Wikitravel zu helfen. Für Leute mit besonderen Fertigkeiten gibt es entsprechende Expeditionen. Und jeden Monat gibt es das "Ziel des Monats", im November war das Alexandria (im Dezember ist es Marokko). Alexandria, die Stadt, die das Informationszeitalter vorausgenommen hat (mit dieser großen, großen Bibliothek, die es damals gab, sozusagen das WWW der Antike). Alexandria (al-Iskandari-ya) ist die zweitgrößte Stadt Ägyptens und eine Hafenstadt an der ägyptischen Mittelmeerküste am westlichen Nilarm des Nildeltas. Seine Bevölkerung umfasst 3.328.000 Einwohner (1996). Die Stadt wird im Norden vom Mittelmeer und im Süden vom Mareotis-See begrenzt (und den Rest könnt Ihr ja online weiterlesen ;-)

Link:
www.wikitravel.org/de

Interessante Orte für Informatikerinnen:
Wien, AWIT
Salzburg, Aditact
Hamilton, NZCWC
San Diego, USAGHC
Bremen, Dinformatica feminale
Baden-Württemberg, Dinformatica feminale

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 Maria

von Maria

Die Bremer Stadtinformatikerinnen

Das Schauspiel vom Abschlussfest 2005

Beim diesjährigen Abschlussfest in Bremen gab es einen kulturellen Akt. Eigentlich sogar fünf (+ 1). Nur eine Handvoll Proben und etwas Koordination waren nötig, um wieder zu beweisen, dass Informatikerinnen sehr vielseitig sind. Regie und Schauspielerei, humanistische Bildung und Humor, all das findet frau bei den Teilnehmerinnen der informatica feminale. Und jetzt, Bühne frei für die Aktricen…

Akt I – Ausgangspunkt Süddeutschland

Nah einem kleinen Gehöft in Süddeutschland lebte eine selbständige Informatikerin, die Tag für Tag ihrer aufreibenden Arbeit von Aquise, Auftragserstellung, Bauchpinseln der Kundschaft und Programmieren nachging. Es war wieder einmal ein langer, anstrengender Arbeitstag gewesen, als sie sich sagte: "Schluss!"

Und so zog sie aus, weg von ihrer Firma. Und dachte bei sich: "Etwas Besseres als die Gewerbeaufsicht finde ich überall!"

Akt II – Im Dorf

Nachdem sie eine Weile gewandert war, kam sie in ein Dorf. Dort traf sie eine Professorin.
"Ich bin gerade im Erziehungsurlaub und vermisse meine anspruchsvolle Arbeit sehr. Mann und Kinder wollen immer nur wissen, ob die Playstation auch mit Linux zu verbinden geht und warum es in der Schule immer noch kein WLAN gibt."

Da sagte die Unternehmerin zur Professorin: "Ich bin ausgezogen, mein Glück anderswo zu finden, wo mich keine Kunden nach unmöglichen Implementierungen mit zu knappen Deadlines fragen. Und etwas Besseres als Playstation und Babyfon findest du überall!"

Akt III – In der Stadt

So gingen sie ab da zu zweit auf die Reise, bis sie in eine Stadt kamen. Dort trafen sie eine Studentin und hörten zu, wie sie ihnen ihr Leid klagte: "Ich bin jetzt im 20. Semester und habe immer noch kein Thema für meine Abschlussarbeit gefunden. Die Vorlesungen sind voll – und überall sind Männer, die sich nicht für meine Problemstellung interessieren, sondern ständig über Taktzahlen und Prozessoptimierung reden."

Da sagte die Professorin zu ihr: "Wir sind auf dem Weg, unser Glück im Norden zu finden. Schließ dich uns an, wir werden sicher bald genug sein, um unsern Lebensunterhalt mit Dingen zu verdienen, die uns Spaß machen."

Akt IV – Im Wald

So geschah es, und zu dritt gingen sie fröhlich ihres Weges. In einem tiefen, tiefen Wald kamen sie an einer kleinen technischen Universität vorbei, wo sie weinend in einer Lichtung eine Doktorandin trafen. Sie fragten sie nach dem Grund ihres Kummers und hörten die altbekannte Geschichte: "Ich will promovieren. Mein Betreuer ist nie zu erreichen. Wenn wir dann doch mal ein Gespräch haben, kommen ihm immer neue Ideen, die ich noch in meine Arbeit einarbeiten soll. Meine Kollegen interessieren sich gar nicht für mein Thema. Und außerdem glaube ich, dass ich gar nicht gut genug bin, eine Doktorarbeit zu schreiben. Buhäh!"
schluchzte sie und die drei mussten sie erst beruhigen, bevor sie ihr ihren Plan erzählen konnten.

Da sagte die Studentin: "Wir gehen nach Norden und machen da unser Glück. Komm mit, wir glauben an dich und dass du bei uns einen wertvollen Beitrag leisten wirst! Und etwas besseres als deine ausufernde Doktorarbeit findest du überall!"

So waren sie nun zu viert und richteten ihre Schritte weiter in den tiefen Wald. Gerade, als es dunkel wurde, erreichten sie eine Hütte, an der draußen ein Zettel hing:

 
   Kneipentreff ab 20 h auf den Namen "informatica feminale"
 

Es war aber erst halb sieben und sie sahen durchs Fenster, um sich den Laden mal anzusehen. Da saßen lauter lärmende Menschen: Politiker, Firmenvertreter, Informatiker, Computerhasser und so weiter.

Akt V – Ein warmer Platz und genug zu essen

Weil es aber drinnen so gemütlich und warm aussah, und es außerdem ein erstklassiges Buffet gab, beschlossen die Reisenden, hier zu bleiben. Und weil sie höfliche Reisende waren, fingen sie an, denen drinnen ein Ständchen zu bringen ["wav", der IF-Chor, singt]. Daraufhin verließen die Menschen drinnen das Lokal, auch weil sie offensichtlich ein schlechtes Gewissen hatten, dass sie Informatikerinnen noch nie unterstützt hatten.

Die vier gingen also rein und aßen das Buffet leer. Nach einem kurzen Tanz sanken ihre Köpfe auf die Theke, und sie schliefen ein.

Draußen trieben sich doch noch ein paar der geflohenen Gäste herum; einer – er war Bildungsbehördenentscheider – traute sich noch einmal herein, um zu sehen, ob die Informatikerinnen wohl wieder weg seien.

Showdown

Da stellte ihm die Studentin die Frage: "Was tust Du für ein gutes Lehrangebot?"
Die Professorin fragte: "Wo sind die Kinderhortplätze an der Uni?"
Die Selbständige bohrte nach: "Wieso werde ich nicht gefördert, wenn ich Arbeitsplätze schaffen will?"
Und die Doktorandin wollte wissen: "Wann wird es wieder Mentoringprogramme und Stipendien geben?"

Daraufhin ergriffen er und alle, die noch draußen gewartet hatten, feige die Flucht. Die Vier aber kamen nach Bremen und eröffneten eine Informatikfrauenuniversität mit reichhaltigem Rahmenprogramm, und wenn sie nicht gestorben sind, dann wollen wir da auch mitmachen!

In den Hauptrollen

  • Unternehmerin: Gabriele
  • Professorin: Brigitte
  • Studentin im 20. Semester: Katja
  • Doktorandin: Andrea
  • Bildungsbehördenentscheider: ???*
  • Regie: Katja
  • Plot: Maria

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* Wer’s weiß, kann der Zeitung schreiben: zeitung(bei)horus(fliegendreck)at
Natürlich darf das auch, wer noch ein gutes Foto oder die Plakate zu den Orten geknipst hat :-)

 Maria und Katja

von Maria und Katja

Bionik: Technik lernen von Mama Natur

Bremen guckt sich technische Finessen von der Natur ab, und zwar vom 07. bis 21. Oktober 2005

Logo Dabei spielen neben Biologie und Mathematik, neben Physik und Werkstoffwissenschaften auch Biotechnologie und Informationstechnologie eine tragende Rolle. In diesem Monat ist eine Ausstellung zu unterschiedlichsten Bionik-Themen mit Exponaten, Versuchen, Präsentationen und Mitmachszenarien zu sehen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Biosensorik, Neuro- und Kognitionswissenschaften mit den Projekten Informationsbionik und Organisationsbionik und die Luft- und Raumfahrt mit Strukturbionik, Optimierungsverfahren und Robotik.

Was ist denn eigentlich Bionik?
Bionik wurde als Begriff vom amerikanischen Luftwaffenmajor Jack E. Steele 1958 geprägt. Als Zusammensetzung aus "Biologie" und "Technik" wird damit zum Ausdruck gebracht, wie für technische Anwendungen Prinzipien verwendet werden können, die aus der Biologie abgeleitet wurden. Die Bionik ist deswegen ein sehr interdisziplinärer Bereich, in dem z.B. Biologen, Ingenieure, Techniker und Designer zusammen arbeiten.
de.wikipedia.org/wiki/Bionik

Die Ausstellung findet Ihr im Bremer Rathaus, Untere Rathaushalle, Am Markt 21 in Bremen. Die Öffnungszeiten waren leider so gut versteckt, dass sie zu Redaktionsschluss noch unbekannt waren. Dafür gibt es aber eine Kontaktadresse, bei der frau sich über die ganze Veranstaltung schlau machen kann: info@w2m.net.

Einige Forschungssschwerpunkte der Bionik an der Hochschule Bremen

FotoOptimierungsverfahren
Optimierung ist ein Schlüsselbegriff für alle derzeitigen technischen Verfahren, Produkte und Prozesse. Hier spielt die Natur ihren unübersehbaren Vorsprung deutlich aus – immerhin hat sie dafür 3,5 Milliarden Jahre Zeit gehabt. Von Interesse sind allerdings innerhalb dieser Schwerpunktausrichtung nicht die üblichen Optimierungsstufen, sondern vielmehr die natürlichen Optimierungsverfahren, die sowohl als "Evolutionsstrategie" als auch als "Energie-" bzw. "Form-Optimierungs"-Prozesse Eingang in die Entwicklung neuer Techniken und Technologien gefunden hat.

Biosensorik
Biologische sensorische Systeme haben für mögliche technische Anwendungen ein vielfältiges Potenzial. Neben hochauflösenden Optiken treten immer mehr akustische und viele mechanische Fern- und Nahdetektoren in den Fokus. So können Strömungs- und Druckgradientensensoren, die prinzipiell in flüssigen wie in gasförmigen Medien eingesetzt werden können, eine Fülle von möglichen Anwendungen im Bereich der stationären oder mobilen Unterwasser-Strömungsmessung und Druckmessung als auch zur Messung von komplexen Luftströmungen, z. B. im Automobil- und Flugzeugbau, ermöglichen. (In Kooperation mit IMSAS, Uni Bremen)

Robotik
Viele Ergebnisse aus den Untersuchungen zur Lokomotion der Tiere führen inzwischen zur Entwicklung autonomer Laufmaschinen nach Vorbild der Tiere. Durchgesetzt haben sich hier im Wesentlichen sechs- bzw. achtbeinige Laufroboter, die in der Lage sind, auch unwegsames Gelände mit geringem Steuer- und Kontrollaufwand zu meistern. Darüber hinaus werden allerdings auch teilautonome Systeme (wie Roboterarme) nach natürlichem Vorbild konstruiert. Hier ist es vor allem die Steuer- und Kontrolleinrichtung, die nach natürlichem Vorbild dezentral organisiert ist. Aber auch der Wandel von starren zu elastischen "Extremitäten" orientiert sich am Vorbild der Natur. (In Kooperation der Uni des Saarlandes, TU Berlin und TU Ilmenau)

Organisationsbionik
Organisationsformen in der Natur werden immer häufiger hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit in die Organisationsformen von Wirtschaftsunternehmen überprüft. Und tatsächlich scheinen sich eine ganze Reihe von Analogien für die nähere Untersuchung anzubieten. Dabei hat auch die Natur verschiedene Unternehmensorganisationen für so unterschiedliche Anforderungsprofile wie etwa in KMU (Kleinen und Mittleren Unternehmen) und in der Großindustrie im Angebot.

Diese und mehr Infos unter www.hs-bremen.de/bionik/pages/FO_schwerpunkte.html

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 Maria

von Maria

Impressionismus 2005

Bilder von der Bremer informatica feminale

Foto
Wenn’s mal wieder klemmt… ist die typische informatica-Teilnehmerin (wie immer) selbst die Frau.

Foto
Was sollen viele Worte? In Bremen war Sommer! Volle zwei Wochen!

FotoWas so alles am Wochenende entsteht, wenn es an der Uni so richtig ruhig ist. Und die Konstrukteurinnen stehen sogar Sonntag morgen schon in den Startlöchern. Nicht zu vergessen: Die lichtsensitive, selbstöffnende Legoblume mit Schmetterling.

Und dies Ding geht auch ohne Strom – und ohne Akku, ohne Störfunk. Und ist auch nicht zu orten.
Foto

Foto
Da kann frau dann auch mal länger drüber nachdenken.
Hat eine von Euch zufällig Philosophie im Angebot?

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Highlight der Nutzerin-Eingabe: die Tanzmatte. An dieser Stelle geht eine virtuelle Tapferkeitsmedaille für die Frau in der Cafeteria, die das so lang ertragen hat (nächstes Mal bauen wir das Ding woanders auf, okay?).

Foto
Wenn’s mal wieder eng wird… frag doch einfach zwei starke Frauen, die wissen, wie’s geht.

Wir sehen uns wieder! Nächstes Jahr in Bremen!! Versprochen.

Alle, die Linux und LaTeX mögen. Alle, die Softskills haben oder noch entwickeln. Alle, die dem Web oder dem Wesen der Informatik verfallen sind. Alle, die Ringe auch in Vorlesungen glänzend zur Schau stellen. Alle, die dem 10-jährigen entgegenfiebern und deswegen das 9-te nicht unvollendet lassen wollen. Alle, die mit Spaß schnell viel Neues lernen wollen. Alle, die zwischendurch Erfahrungsaustausch und Netzwerkbildung in der Cafeteria und der wirren Mensa betreiben. Alle, die am Ende von zwei Wochen sehr müde, aber motiviert neue Freundschaften geschlossen haben. Alle… alle … alle …, die wir jetzt gerade so vermissen, bis wir uns wiedersehen.

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 Maria und die Redaktion

von Maria

Nachlese

Das war ein Fest. Zum Glück hat es nicht geregnet – keine Ahnung, wie wir alle in die Kneipe reingepasst hätten.

Der Chor hat diesmal den Abend eröffnet. Zum ersten Mal haben wir mehrstimmig gesungen – eine Premiere! Für nächstes Jahr wird schon fleißig geplant, wir hoffen auf eine größere Beteiligung.

Ebenfalls zum ersten Mal gab es einen theatralen Beitrag. Maria hat mit den „Bremer Stadtinformatikerinnen“ eine wunderbare Version eines typisch bremischen Märchens geliefert, die spontan in der Cafeteria zusammengestellte Theatertruppe hat hervorragend gespielt.

Das Büffet war toll. Für Vegetarierinnen war es zwar leider nur kalt, aber dafür gab es so viele leckere Dinge, dass sich sicher viele von uns eher nach Hause gerollt als gegangen sind.

Leider gab es diesmal keinen Tanz mit DJane. Die Räumlichkeiten gaben das wohl nicht her. Aber nächstes Jahr wieder, ok?

 Friederike

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von Friederike

Ein großes Dankeschön

Ein großes Dankeschön

Ohne die tatkräftige Zusammenarbeit zahlreicher Personen wäre die informatica undenkbar. Allen voran natürlich Veronika: Danke für ein weiteres Sommerstudium mit vielen wunderbaren Kursen, der typischen netten Atmosphäre und schönen Gelegenheiten, sich mit anderen Informatikerinnen auszutauschen – fachlich und anderweitig.

Vielen, vielen Dank auch an die Orgas im Veranstaltungsbüro, die immer geduldig und hilfsbereit auf die diversen Wünsche und Nöte der Teilnehmerinnen und Dozentinnen eingegangen sind.

Ein riesengroßes Danke an die Cafeteria-Helferinnen, die unermüdlich Wasser schleppten, Tassen spülten, Knabberkram nachfüllten und auch noch die Tanzmatte geduldig ertrugen.

Danke an Verena für die Unterstützung bei der Zeitungsredaktion. Ohne Dich hätte es die Ausgabe vom 6.9. nicht gegeben.

Danke an alle, die das Programm des Abschlussfestes bereichert haben: an die sangesfreudigen Mittäterinnen im Chor, an Walli, die die Koordination übernommen hat, an Maria für die versierte Begleitung des Chores und für eine wunderbare Version der „Bremer Stadtinformatikerinnen“, an die hervorragenden Nachwuchsschauspielerinnen, die das Stück aufgeführt haben, und an Loubna, die professionell durch das Programm geführt hat.

Danke auch an alle, die sich in der Vollversammlung an der weiteren Entwicklung des Sommerstudiums beteiligt haben. Danke an das alte und das neue Programmkomitee für die engagierte Unterstützung bei der Programmgestaltung der Sommerstudien.

Danke an die Dozentinnen, die Zeit und Energie für uns aufgebracht haben, und danke an alle Teilnehmerinnen, die die Angebote auch angenommen haben.

Habe ich noch eine vergessen? :-)

 Friederike

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von Friederike

Philokalischer Zirkus

ZuschauerInnen sind ArtistInnen sind ZuschauerInnen – oder nicht? Eine Trapezkünstlerin „tanzt“ mit ihrem Schatten – oder nicht? Ein Kreiselspieler lässt kleine und große Kreisel herumwirbeln und gar auf „Messers Schneide“ laufen, ganz ohne Hilfsmittel – oder nicht? Zwei Kinder philosophieren über die Zeit und das Universum, laufen in den Umbaupausen über die Bühne – oder nicht? Ein Pantomime bringt das Publikum zum Lachen und zaubert mit einem Karton – oder nicht?

Der „Circus Quantenschaum“ ist ein ganz besonderer Zirkus. Das Publikum wird einbezogen, es treten keine Tiere auf, und das Orchester spielt wunderbar schräg. „Ein Abend der kollabierenden Wahrscheinlichkeiten, wo sich das Alltägliche und Normale im poetischen Quantenschaum verliert“, so der Programmtext.

Nach meinem Eindruck aus einer öffentlichen Probe vor zwei Wochen eine sehr gelungene Synthese aus Philosophie und Physik – philokalisch eben.<(p>

Ins Leben gerufen von der bremer shakespeare company wurde das Ensemble eigens für dieses Projekt zusammengestellt. Zehn größere Nummern werden eingerahmt von philosophischen Betrachtungen und pantomimischen Einlagen. Leider nicht ganz billig, aber es lohnt sich!

Circus macht Schule

Neben den „normalen“ Zirkusvorstellungen illustriert jeweils eine Artistin einstündige wissenschaftliche Vorträge zu verschiedenen Themen. Morgen z. B. spricht eine Sozialhistorikerin aus Hannover zum Thema „Ich sehe was, was Du nicht siehst“. Sicher eine sehr unterhaltsame Art der Wissenschaftsbetrachtung.

 Friederike

Circus Quantenschaum, 7.-11.9. 20 Uhr, 10.+11.9. auch 16 Uhr, Eintritt: 17 Euro, erm. 11 Euro; Vortrag: 8.9. 11 Uhr, Eintritt: 4 Euro.
Licht- und Luftbad auf dem Stadtwerder, erreichbar mit der Weserfähre zum Cafe Sand (Linie 2/3/10 H Sielwall, den Sielwall bis zur Weser hochgehen). Die Fähre kostet zusätzlich zur Eintrittskarte nur 50 Cent.
Voranmeldung: bremer shakespeare company, T. 500 333, info@shakespeare-company.com

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von Friederike

Es geht weiter!

Ich habe nun fünf Tage lang die Zeitung gemacht und darüber meinen Kurs vernachlässigt. Morgen fängt der nächste Kurs an – und den will ich diesmal richtig mitmachen.

Das bedeutet aber nicht, dass es keine Zeitung mehr geben wird. Denn Verena hat sich bereit erklärt, die Redaktionsarbeit mit zu übernehmen. Hurra!

Wir freuen uns über weitere Mitstreiterinnen – je mehr, desto besser – und natürlich immer über Artikel und Bilder. Falls Ihr mitmachen wollt: wendet Euch persönlich am besten an mich oder per Mail unter grp-ifzeitung@tzi.de.

 Friederike

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von Friederike

Besuch im Universum Science Center

Wenn Du schon immer mal etwas über deine Ursprünge erfahren wolltest oder Dich dafür interessierst, wie unsere Erde entstanden ist, oder erleben möchtest, wie sich ein Erdbeben auf dem eigenen Sofa anfühlt… Wenn Du Deine genetischen Merkmale schon immer mal mit denen von anderen vergleichen, die Grundlagen des Flirtens üben oder eine Reise durch die Zeit machen wolltest…

Dann mach‘ Dich mit ein paar Mädels auf zum „Universum Science Center“. Von außen schaut es aus wie ein riesiges Ufo, und das ein oder andere Mal kommt frau sich sicherlich auch wie in einer anderen Welt vor, wenn sie sich an den Tisch sezt und die Welt aus den Augen eines Kindes betrachtet.

Also werft doch mal einen Blick über die Tischkante. Der Eintritt beträgt sieben Euro, und frau kann sich – ohne wirklich zu trödeln – locker fünf Stunden im Universum aufhalten. Die Preise für ein Essen oder etwas zu trinken sind ok und sollten das knapp bemessene studentische Budget eigentlich nicht überschreiten.

Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß und hoffe, Euch wird es dort genauso gehen.

 Verena

Vom 9.-11.9. kostet der Eintritt nur fünf Euro, weil das Universum Geburtstag feiert.

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von Verena

Mein Hobby und ich

oder: Wie taucht frau in eine andere Welt ab…?

Es ist Freitagabend 19.00 Uhr. Wie wild würfele ich mit anderen Leuten am Tisch um die Wette und freue mich, dass ich eine 5 gewürfelt habe, während der Peter neben mir schon wieder eine 20 geschafft hat. „Ich greife den Goblin an!“ brüllt er und stürmt auf die kleine grüne Kreatur zu. Ein fieses Lächeln huscht über das Gesicht des Gamemasters – dann der Schock: „Tja, als du näher an den Goblin rennst, entdeckst du 20 weitere, die sich im Gebüsch versteckt hatten. Willst du immer noch angreifen?“ Peters Augen öffnen sich weit und er versucht, einen glücklichen Wurf zu machen, um seinen Angriff zu bremsen. Es ist aber nichts mit Würfelglück, und er muss wohl oder übel in die Horde hinein.

Ich stehe wieder einmal hinten und warte, bis ich an der Reihe bin. Endlich bin ich dran. Aber statt mich nun selbst in den Kampf zu stürzen und einen tollen Zauber zu sprechen, der jeden einzelnen Goblin zu Stein erstarren lässt, fange ich an, den jammernden Typen neben mir zu heilen, der wieder einmal nicht abwarten konnte und sich verdreschen lassen hat. Und sowas nennt sich nun Krieger … an Intelligenz mangelt es ihnen auf jeden Fall.

So oder ähnlich müsst Ihr Euch ein „Pen-and-Paper-Rollenspiel“ vorstellen. Es gibt verschiedene Regelwerke, die von Grundkonzept und der Idee her ähnlich sind: Eine Gruppe Abenteurer macht sich auf den Weg, die Welt zu retten, und entdeckt, dass dies meist nicht so einfach ist, wie sie es sich vorgestellt hat.

Keine Angst, Ihr müsst Euch nicht körperlich betätigen – es sei denn, das Würfeln an sich ist schon zu anstrengend für Eure feinen Computerhände. Das Einzige, das Ihr braucht, ist eine lebhafte Fantasie und der Wille, eine virtuelle Welt ganz ohne Computer zu entdecken.

Spielerunde „Pen and Paper“

Julika und ich laden Euch herzlich ein, das mit dem „Pen and Paper“ mal auszuprobieren. Je nach Interesse werden wir zwei Gruppen anbieten, die auch nach unterschiedlichen Regelwerken gespielt werden. Welches Regelwerk wir benutzen, ist an sich egal, denn der Spielspaß und das Erfinden und Entdecken neuer Dinge stehen im Vordergrund.

Als Termin planen wir Dienstag oder Mittwochabend. Wir stehen Euch auch gern Rede und Antwort. Meldet Euch doch einfach bei uns, wenn Ihr Fragen habt oder vielleicht mal einen kleinen Blick über den Tellerrand hinaus werfen wollt.

 Verena

Der genaue Termin wird in der Zeitung und per Aushang veröffentlicht.

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von Verena

Unser Quell des Glücks

An dieser Stelle möchten wir den netten Helferinnen im Büro und in der Cafeteria der informatica feminale 2005 unseren Dank aussprechen.

Ihr habt immer Zeit für unsere Fragen und bereitet uns mit nie leer werdenden Kaffeekannen und kleingeschnittenem Obst und Keksen eine Atmosphäre, wie man sie sich nur wünschen kann.

Die beiden Räume in der siebten Etage des MZH sind eine willkommene Anlaufstelle für die Pausen. Prima mitgedacht sind auch die beiden PCs, die frau mal eben schnell nutzen kann, um z.B. diesen Artikel zu tippen.

Schade nur, daß der Treffpunkt am Abend nicht länger zur Verfügung steht. Trotzdem: Vielen Dank! Wir fühlen uns sehr wohl.

 Annette

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von Annette

Hinweis in eigener Sache

Wo Friederike draufsteht, ist auch Friederike drin – meistens jedenfalls ;-)

Ich bin bislang „die Redaktion“ – ganz allein. Und außerdem die mit der Kamera. Nur damit Ihr wisst, wen Ihr ansprechen müsst, falls Ihr Fragen zur Zeitung habt, bei der Redaktion mitmachen wollt oder wissen wollt, wie das mit dem Artikel schreiben so geht.

Übrigens: Heute gab es so viele Artikel-Einreichungen, dass ich ein paar davon auf die morgige Ausgabe verschoben habe. Da soll ja auch noch was drinstehen …

Also: Nicht ungeduldig werden, Ihr werdet ganz bestimmt noch abgedruckt.

 Friederike

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von Friederike

Gruppendynamische Spiele

Leserinnenbrief

Hallo liebe informatica!

Möchtest Du andere nette informaticas kennenlernen? In netter Umgebung neue Impulse für Gesprächsstoff erhalten?

Etwas Gutes tun?

Dann unterstütze den Workshop „Gruppendynamik und Teambuilding für Einsteigerinnen“ mit Deiner Anwesenheit, heute um ca. 18 Uhr (nach der Vollversammlung) im Raum MZH 7230. Dauer: 10 Minuten bis so lange wir Lust haben.

Bei Fragen wende Dich an Sara Schöneberg (Anm. d. Red.: die hoffentlich ihr Namensschild trägt).

Eine Teilnehmerinnen-Liste hängt an der Nachrichten-Wand vor dem Veranstaltungsbüro aus.

Wir freuen uns auf Dein Kommen!

 Sara Schöneberg

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von Sara

Gesucht: Redaktion

Schade. Keine ist gekommen. Habt Ihr wirklich keine Lust auf Zeitung? War der Termin vielleicht zu plötzlich? Oder habt Ihr einfach nur genug zu tun mit Euren Kursen?

Egal. Ich habe Lust auf Zeitung, und ich mache die Zeitung auch gern allein – aber ohne Stress. D.h. es wird immer dann eine Zeitung geben, wenn es Artikel gibt. Und ich Zeit finde, eine Ausgabe zusammenzustellen.

Also: schreibt Artikel! Z.B. über Euren Kurs, über Bremische Besonderheiten, über Eure schnarchende Zimmernachbarin … was Ihr wollt.

Und falls es Euch doch noch überkommt, in der Redaktion mitzumachen: Meldet Euch einfach unter grp-ifzeitung@tzi.de.

 Friederike

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von Friederike