Bremer Besonderheiten

Bremer Besonderheiten


In dieser kleinen Serie wollen wir einige besonders auffallende und charmante Besonderheiten des Bremer Lebens vorstellen, die vielleicht nur Auswärtigen so auffallen können. Heute: die Linienpost. Welche Postkarte, welcher Brief darf sich da nicht besonders geehrt vorkommen, mit der Straßenbahn befördert worden zu sein?
Und Dir? Was ist Dir aufgefallen?

Universum Science Center

Universum Science Center
(Expoprojekt)


von Maria


Das Interesse der Bürger auf Fragen der Forschung zu lenken und die Attraktivität Bremens als Wissenschafts- und Technologiestandort zu steigern, sind die Ziele des Projekts. Es entsteht eine Tür zu den Wissenschaften, hier werden aktuelle Fragen der Forschung in einer multimedialen Erlebniswelt veranschaulicht.



Seit Menschen denken können, versuchen sie, die Welt zu verstehen, begeben sich Forscher und Wissenschaftler auf die Suche, um zu ergründen, was sich eigentlich nicht fassen läßt.



Das Universum Science Center Bremen schafft uns einen Ort, der uns spielerisch und mit viel Spaß teilhaben läßt an den Wundern unseres Lebens und der Welt um uns herum, der uns hierüber zum Staunen bringt, neugierig macht, Fragen weckt und der uns die Entdeckung all dieser Erfahrungen zu einer aufregenden Handlung werden läßt.


Die Welt verstehen – Staunen – Entdecken


Öffnungszeiten täglich 10.00 bis 19.00 Uhr, mittwochs 10.00 bis 21.00 Uhr
Anfahrt Linie 6, Haltestelle Universität / NW 1, Wiener Strasse
Eintritt 16,- DM (Ermäßigung 10,- DM)
Web
http://www.universum.bremen.de

Bremen – Stadt am Wasser

Bremen – Stadt am Wasser – ein paar Touri-Tipps


von Rike






Bremen liegt bekanntermaßen an der Weser. Und die bietet so einiges: neben Hafenrundfahrten (über Tourist-Information, Tel. 01805 10 10 30) gibt es noch "Das Schiff" (Hal Över, Martinianleger, Tel. 33 89 89), das z.B. eine sonntägliche Frühstücksfahrt, eine Fahrt auf der Lesum oder auch eine abendliche Schlemmerfahrt anbietet. Wenn eine lieber nur die Weser per Fähre überqueren möchte, kann sie auch mit der Sielwallfähre zum Café Sand übersetzen und dort ab 10 Uhr gemütlich frühstücken, Kuchen essen oder auch am Sandstrand schwimmen gehen (Vorsicht vor kreuzenden Booten und Schiffen!). Schwimmen lässt es sich auch sehr gut im Werder- oder Unisee – bei Regen soll es im Wasser ja immer schön warm sein… Die neugestaltete Schlachte am Südrand der Innenstadt direkt an der Weser lohnt einen Besuch, wenn eine lieber die Schiffe vom Ufer aus bestaunen und dabei nett dinieren möchte. Neben den größeren Gewässern hat auch der Emmasee im Bürgerpark seine Reize. Dort läßt es sich vortrefflich Bootfahren, eine große Runde auf dem Kanal durch den halben Park dauert etwa zwei Stunden. Gleich nebenan bietet der kleine Minigolfplatz Raum zur Entspannung, und welche will, kann gleich noch ein paar Schritte weiter nach Norden gehen und den kleinen Tierpark (kostenlos!) besuchen.

Morbides Bremen

Bremen zur Crime Time


von Herle


Die ehrwürdige Hansestadt Bremen ist eine frische moderne Hafenstadt.


Lachende Menschen vor sommerblauem Himmel und maritimer Umgebung schmücken die offiziellen Broschüren.


Eine lebensfrohe Stadt. Eine lebensfrohe Stadt?


Der Erfolg des Musicals "Jekyll&Hyde" im Musical-Theater Bremen läßt erste Zweifel aufkommen.


Verharmlosend wird die Story als "erotisch, dramatisch, mystisch" verkauft. Kein Wort vom Mord an Lucy.


Dass Rocky stirbt, weiß frau. Trotzdem wird an dieser Stelle auf die Aufführung des ewigen Erfolgsmusicals "The Rocky Horror Show" im Waldau Theater hingewiesen.


Der Totenkopf ist sein Zeichen – der Pirat. Die Piratin? Im 18. Jahrhundert auch ein Job für Frauen.


Die Schreckin (!) der Meere und ihre Helfer können im Überseemuseum gleich neben den Schrumpfköpfen bestaunt werden.


Leichen im Keller? Eine ganze Armada von Leichen kann im Bleikeller des Doms bewundert werden. Ein niemals restlos aufgeklärtes Phänomen bewirkte, dass Leichen in den Grüften des Domes mumifizieren. Vom Dach gestürzte Dachdecker und im Duell verendete Offiziere sind uns auf diese Art erhalten geblieben.


Von der "erfolgreichsten Giftmischerin Deutschlands" zeugt nur ein kleiner Stein im Pflaster am Westportal des Doms.


Hier wurde 1831 Gesche Gottfried wegen 15 vollendeter und 15 versuchter Morde an Ehemännern und anderen geköpft. Richtige Männer äußern noch im Jahr 2000 ihre Abscheu vor dieser frevelhaften Frau und spucken zielgenau auf den "Spuckstein".


Die innere Sicherheit im städtischen Raum ist heute nicht mehr von Giftmischerinnen und anderen Frauen bedroht. Dank an die flächendeckende Viedeoüberwachung.


Safety first wird vom 14. 9.-12.10 in Kunst, Aktionen, Vorträgen und Filmen im Kulturzentrum Schlachthof thematisiert.


Wer da lieber gleich auswandert, schaue sich die interaktive Sonderausstellung in Bremerhaven zum gleichnamigen Thema an.


Die genauen Daten findet ihr in der Onlineversion.




von Herle

Mensa-Tipps

Mensa – Tipps


In der Serie »Überleben in Bremen« befragen wir Einheimische Spezialistinnen zu den überlebenswichtigen Themen des Studenten-Lebens. Alle Meinungen sind rein subjektiver Natur und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit. YMMV.


Unsere erste Inverviewpartnerin war Tanja Jahnz, Studentin der Informatik, seit 4 Jahren Kundin der Mensa.





Das neue Mensa-Gebäude in rot und orange findet man vom MZH schräg über die Strassenbahngleise, die Treppe hoch und dann der Nase nach.





Die preisgünstigsten Gerichte in der Mensa sind die beiden "Essen": Essen I zu DM 3,50, Essen II zu DM 2,00. Zu Essen I gibt es immer eine Tagessuppe, deren positive Eigenschaften mit den Worten "warm" und "salzig" erschöpfend beschrieben sind.





Konkret zum Plan der nächsten Tage:


Mittwoch: Essen I: Broccoli- Nußecke mit Käsesauce, Kaisergemüse, bunte Spiralnudeln, Eiskrem. Tanjas Kommentar:Ok, aber sehr wenig. Es empfiehlt sich das Essen II (deftiges Bauernfrühstück
mit Gewürzgurke) gleich auch noch zu essen, wenn man satt werden will.





Donnerstag: Das Essen I (bunter Krautsalat, Rinderhacksteak gefüllt mit Frischkäse, Tomatenrahm u. Tagliatelle) bekommt wieder ein "OK". Tanjas enthusiastische Empfehlung gilt dem Essen II: "Milchreis
in Bio-Milch gekocht mit Schattenmorellen Zimt & Zucker". (Auch ohne Zähne verzehrbar).


Die Mensa-Woche endet am Freitag
mit "paniertem Seelachsfilet, Schnittlauchdipp und buntem Kartoffelsalat" (Essen I). Achtung: Der Kartoffelsalat ist manchmal warm und mit viel Majo. Essen II "Minestrone" kann Tanja wegen ihrer Tomaten-Allergie nicht beurteilen.





Es bleibt immer noch die Flucht zu "Pfanne, Wok & Co" oder "Pasta, Suppen & Co" – dort sind die Preise aber um einiges höher.





Fazit: "OK aber wenig" kann man die Kommentare von Tanja zusammenfassen. Für eine Mensa und für die geringen Preise ein sehr gutes Urteil.





Noch ein paar allgemeine Tipps: Allergikerinnen seien gewarnt vor unerwarteten Zutaten, am besten den Koch holen lassen und fragen. Barzahlung ist bei den beiden äusseren Kassen möglich, auch bei der linken!





Für alle, die noch das Mensa-Zelt vom letzten Jahr kennen, lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch des wirklich sehr schönen neuen Mensa-Gebäudes.





Autorin: Brigitte Jellinek, Salzburg
Interviewpartnerin: Tanja Jahnz, Bremen.