SEACON macht sich startklar – Cracks und Verbreitung einer Idee…

So, Ihr wisst, was zu tun ist? Mich vertreten, na klar: Alle, die zur SEACON gehen, dürfen mir gern ihre persönlichen Eindrücke, Lernhöhepunkte und Anekdoten schicken: zeitung.informatica-feminale(bei)web.de ;-) Denn diesmal kann ich leider nicht persönlich kommen.

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Aber: Es wird wieder spannend. Vor allem, da es diesmal um das Thema „Dynamisch auf Entwicklungen reagieren“ geht. Mittlerweile hat sich die agile Vorgehensweiseja weiter verbreitet, ganze Firmen schielen auf die IT-Cracks, „die das schon machen“ – Stichwort Lean und Agile Management. Dort startet die Kurve, wir „Cracks“ wissen, dass das erst der Anfang ist.

Kleiner Abschweif… einen Buchtipp dazu, was beim Einführen und Vorgehen nach Scrum in der zweiten Runde zu bedenken ist, gibt’s hier:
Scrum und XP: Erfahrungswerte, ganz frisch aus Schweden

Kurzer Überblick über die Softwarekonferenz in 3 Tracks:
IT? Entwicklung? Architektur? Organisationsdynamik? Auf nach Norden!

Mehr Infos:
www.sea-con.de/seacon2017.html

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Referentinnen gesucht: Internet Security Days

Aus meinem Posteingang…

Zusammen mit eco veranstaltet die iX wieder die Internet Security Days 2017 im Phantasialand in Brühl bei Köln.

Das Programm planen zwei Frauen (eine von eco und eine von der iX) und sier würden sich sehr wünschen, dass der Frauenanteil in diesem Jahr höher als im
letzten Jahr wird (leider letztes Jahr null weibliche Einreichungen).

Reicht also den CfP gern an alle Euch bekannten ITlerinnen mit Schwerpunkt IT-Sicherheit weiter. Es ist wirklich eine schöne Veranstaltung in nettem
Umfeld und die Organisatorinnen würden sich sehr über rege weibliche Beteiligung freuen :-)

Termin: 28. und 29. Sep. 2017
Bewerbungsfrist: 17. Apr. 2017

Veranstaltungsort: Phantasialand in Brühl bei Köln

Die Bewerbung sollte folgende Angaben enthalten:

  • Kontaktdaten des Referenten und Unternehmens
  • Kurzer Lebenslauf der Referentin
  • Abstract (max. 200 Zeichen) und detaillierte Informationen zu den Schwerpunkten des Beitrags (max. 1000 Zeichen)
  • Geplantes Format: Vortrag oder Workshop
  • Gewünschte Dauer
  • Besondere Technikanforderungen vor Ort

Mehr Infos
https://isd.eco.de

Call: PDF ISD_CfP-2017

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VDI-Wissensforum-Studie: Digitales Lernen in den Ingenieurwissenschaften

Aus meinem Posteingang…

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Digitales Lernen hat Grenzen

5.12.2016: Fazit = Studie des VDI Wissensforums zeigt: Digitales Lernen hat Grenzen.

Immer schneller müssen Ingenieure und technische Fach- und Führungskräfte Innovationen und Projekte realisieren. Die Themen werden nicht nur komplexer, sondern müssen wegen der fortschreitenden Digitalisierung häufiger aktualisiert werden. Digitale Lernangebote scheinen eine gute Lösung zu sein, schnell und flexibel Wissen zu erwerben. Aber eignen sie sich wirklich für alle Themen?

Digitales Lernen gibt es seit mehr als zehn Jahren. Immer mehr machen davon Gebrauch. Trifft das auch auf Ingenieure zu? Nutzt ihnen das hier angebotene Wissen überhaupt in ihrem Job oder gibt es Inhalte, die nur über Präsenzveranstaltungen vermittelt werden können?

Erkenntnis 1

56 % aller befragten Ingenieure und technischen Fach- und Führungskräfte gaben an, digitale Weiterbildungsformen zu nutzen. Trotzdem gilt E-Learning nicht als entscheidender Karrierebaustein oder gar Heilsbringer.

Erkenntnis 2

56 % der Befragten, die angaben, E-Learning zu nutzen, nannten folgende Formate, die sie nutzen:

  • Webinare (74,9 %)
  • Videobasierte Lernformen (42,2 %)
  • Lern-CDs (19,4 %)
  • Virtuelle Klassenräume (12,2 %)
  • digitale Vorlesungen (8,4 %), d. h. Massive Open Online Courses (MOOC)

Erkenntnis 3

Die Vorteile des Digitalen liegen für 84,1 % vor allem in der zeitlichen und örtlichen Flexibilität. 56,3 % empfinden es als positiv, dass weder Reise- noch Übernachtungsaufwand entstehen.

Erkenntnis 4

Das Kerngeschäft der Ingenieure spielt also beim digitalen Lernen nur eine eher geringe Rolle.

Der Grund: Besonders häufig kritisierten die Ingenieure, dass sie dabei keine Möglichkeit haben, Fragen zu stellen (82,2 %). Besonders wichtig wäre ihnen dabei eben auch der zwischenmenschliche Austausch, der digital nicht möglich ist (78,3 %). Es fehlt schlicht an Feedback von Referenten und anderen Teilnehmern.

Dabei spielt die Materie an sich eine entscheidende Rolle. Während sich faktisches Wissen sehr gut über digitale Lernformen vermitteln lässt, finden diese ihre Grenzen, wenn es um die Vermittlung methodischen Wissens geht. Hier bevorzugen die Befragten Präsenzveranstaltungen.

Erkenntnis 5

Darüber hinaus schwankt die Qualität der digitalen Angebote stark. Mitunter sind laut den Befragten nicht alle Inhalte fachlich korrekt, aktuell, vollständig und umfassend dargestellt. Zudem erwarten die Ingenieure in den Referenten ausgewiesene Experten auf ihrem Gebiet mit langjährigen Erfahrungen und entsprechendem didaktischen Wissen.

Auch mangelt es im digitalen Bereich oft an Neutralität in der Lehre, da z. B. Unternehmen eigene Webinare anbieten und dabei einzig ihre Produkte und Leistungen anpreisen.

Die wichtigsten Ergebnisse im Einzelnen

Nutzung

Frage nach der persönlichen Nutzung: 56 % gaben an, E-Learning zur beruflichen Weiterbildung zu nutzen, davon 23,6 % auch oder hauptsächlich mobil.

Inhalte

Für folgende Themenbereiche wird E-Learning in den befragten Unternehmen genutzt:

43,3 % Software
31,8 % Rechtsthemen
27,5 % Soft Skills und Führungsthemen
23,1 % Konventionelle technische Themen
17,2 % Hardware und Netzwerke
17,0 % Automatisierung, Elektrotechnik, Elektronik
15,3 % Technischer Vertrieb

Vorteil digital

Vorteile digitalen Lernens (jeweils als Sehr wichtig und Eher wichtig angegeben):

68,5 % Zeitersparnis
56,3 % Kein Reise- und Übernachtungsaufwand
84,1 % Zeitliche Flexibilität
71,8 % Örtliche Flexibilität
72,7 % Individuelles Lernen
58,5 % Modulares Lernen

Nachteil digital

Nachteile digitalen Lernens (jeweils als Sehr wichtig und Eher wichtig angegeben):

78,3 % Kein persönlicher Austausch möglich
74,2 % Gefahr von minderwertigen Angeboten
67,8 % Störfaktoren am Arbeitsplatz
75,8 % Fehlendes Feedback von Referenten und anderen Teilnehmern
82,2 % Keine Möglichkeit, Fragen zu stellen

Zusammenfassung

Lernen am Bildschirm und digitale Lernformen sind bei mehr als der Hälfte aller befragten Ingenieure bereits Standard und werden weiter zunehmen. Dabei sind Webinare die meist genutzte Lernform.

Dennoch schwankt die Qualität der Angebote stark und die Neutralität der Inhalte ist nicht immer gewährleistet.

Trotz der hohen zeitlichen und örtlichen Flexibilität, die E-Learning ermöglicht, fehlt es Ingenieuren insbesondere an Interaktionsmöglichkeiten. Aber gerade die sind ein ganz entscheidender Faktor bei dem Erwerb komplexen methodischen Fachwissens der Technik. E-Learning könnte in Zukunft auch hier wichtiger werden, aber zuvor muss das grundlegende Interaktionsproblem gelöst werden.

Quelle: www.vdi.de/index.php?id=45031&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=72522&cHash=1508ec63ce2f27c8285d6c33dfc26d7c

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Heinz-Nixdorf-Forum: Januar bis Juli 2017

HNF-BilderEs gibt neue Ausstellungsbereiche:

Es gibt Vorträge, alle unter dem Motto Vernetzt und vermessen – Leben in der digitalen Welt, jeweils 19 h:

Es gibt sogar noch mehr:

Am 1. März 2017 um 18 h öffnet die Ausstellung Sicher im Netz – Fragen – Lösungen – Strategien. Sie informiert über Sicherheit in der digitalen Welt. Anmeldung bis zum 20. Feb. 2017 unter Tel 05251-306-660 oder service(bei)hnf.de.

Die aktuellen Ausstellungen KonsumKompass und Noch alte Tasten im Schrank? sind noch bis zum 12. Feb. 2017 zu sehen.

Schließlich gibt es noch Events:

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Minis für die Grundschule: „Wat is ’n Rechner?“

Da stellemer uns getz ma jaaanz dumm … Wat is … ’n Rechner?

Diese Frage gehört beantwortet, ganz klar. Je früher, desto besser. Also Grundschule. Und so wird es tatsächlich jetzt gemacht.

heise-calliope

Heise erzählt uns davon, dass ab 2017 der Mikrocontroller Calliope mini im Saarland an Grundschulen für den Einstieg in den Umgang mit Hardware verwendet werden soll. Für Interessierte enthält der Artikel auch einen Überblick über die Hardwarekomponenten.

calliope-mini

Hinter dem kleinen, sternförmigen Mikrocontroller versteckt sich das Ziel der gemeinnützigen Calliope GmbH. Die Plattform orientiert sich am britischen BBC Micro Bit, der seit Anfang des Jahres an Schulen verteilt und eingesetzt wird. Die Anforderungen, die aus dem Schulunterricht entstehen, sollen mit dem Calliope mini besser adressiert werden als beim Micro Bit. Grove– und Motoren-Anschlüsse ermöglichen viele Erweiterungen, ohne zusätzliche Bauelemente in unterschiedlichen Unterrichtssituationen notwendig zu machen. Auch das Layout der Platine ist verbessert worden im Vergleich zum Layout des BBC Micro Bit.

Mehr Infos:
http://calliope.cc/ueber-mini
www.heise.de/make/meldung/Calliope-mini-Mikrocontroller-fuer-die-Grundschule-3361271.html

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Sprachplattform „Daheim“ zum Mitmachen

Daheim willkommen-daheim.orgDaheim ist eine Videotelefonie-Plattform für mobiles Lernen und kulturellen Austausch zwischen Zugezogenen und Deutschsprechenden. Menschen, die ihr Deutsch verbessern möchten, treffen auf solche, die sich flexibel und unkompliziert engagieren möchten. Natürlich geht es auch um Geflüchtete, die Unterstützung brauchen. Andererseits aber auch um Deutschsprechende, die neugierig auf andere Perspektiven und – vielleicht – ungewöhnliche Fragen sind.

Anders gesagt, wer gut und gern Deutsch spricht, findet hier Leute mit internationalem Hintergrund, die sich sprachlcih weiterentwickeln möchten. Da sind jede Menge interessante Begegnungen zu erwarten.

Ziel

Deutschlernen und verstehen, wie Deutschland funktioniert. „Daheim“ möchte die deutsche Willkommenskultur mobil machen und den Spracherwerb unterstützen, um das Ankommen zu erleichtern – jederzeit, überall und wann immer es gerade passt.

Systemvoraussetzungen

Zum Start der Plattform braucht Ihr zum Mitmachen Firefox oder Chrome. Bisher klappt das Ganze mobil nur auf Android-Geräten. Weitere Zugangsmöglichkeiten sind in Arbeit, also nicht verzagen :-)

Link:
https://willkommen-daheim.org

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Call for papers SEACON 2017

seacon-2017

Ab sofort könnt Ihr Vorschläge für die SEACON 2017 einreichen. Als Formate für die Konferenz kommt einiges in Frage:

Andere Formate: Wer eine Idee hat für ein anderes Format, das zur SEACON passt, kann auch das gern vorschlagen.

Wann und wo?

Die Konferenz findet von Do 11. bis Fr 12. Mai 2017 in Hamburg statt.

Einreichungsschluss: 25. Nov. 2016

Themen und mehr

Welche Neuerungen gibt es? Die Trackstruktur ist an die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen angepasst.
2017 geht es um die Themen

  • Skalierbare Architekturen
  • Adaptionsfähige Organisationen
  • Dynamikrobuste Entwicklungsprozesse

Akzeptanzkriterien

Akzeptiert werden Beiträge, die praxisrelevant sind, interessante, lebendige und (in einem gewissen Rahmen) unterhaltsame Vorträge versprechen, von Erfahrung zeugen. Bevorzugt werden Einreichungen, die unkonventionelle Formate darstellen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf alternative Weise partizipativ einbeziehen. Spaß machen soll es möglichst auch. Na was? Das kriegt Ihr doch hin ;-)

Die letztjährigen Vortragenden haben bewiesen, dass diese Anforderungen zu erfüllen sind.

Infos

Infos zum Call for Papers, Details und Termine:

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Science Media Center – Journalistmus trifft Wissenschaft

Logo SMCEin Forscher behauptet, Alzheimer sei ansteckend. Ein Vulkanausbruch legt den Flugverkehr lahm. Eine Schauspielerin lässt sich die Brüste amputieren.

Wenn Medien wissenschaftliche Sachverhalte im Tagesgeschehen einordnen müssen, wenn Breaking News aus der Wissenschaft öffentlich für Wirbel sorgen oder dramatische Ereignisse kurzfristig bewertet werden sollen – immer dann stehen Journalisten vor einer Herausforderung:

  • Wie und wo lässt sich jetzt schnell eine verlässliche wissenschaftliche Expertise finden?
  • Woher rasch qualifizierte und aussagewillige Expert*innen nehmen, die Zitate liefern?
  • Wer liefert in emotional geführten Debatten sachliche Argumente und qualifizierte Fakten?

Die Vielzahl von Publikationen, Informationsquellen, Themengebieten und Fachsprachen innerhalb der Wissenschaften lässt sich ohne Hilfe kompetenter Leute kaum durchdringen. Hier kommt es ins Spiel: SMC, das Science Media Center Germany.

Zahlen: 2.700 Wissenschaftler, 300 Themen. Das SMC läuft in Großbritannien schon seit Jahren. Im Frühjahr 2016 war es auch in Deutschland soweit: Wenn Leute aus dem Journalismus auf der Suche nach Expertisen sind, ist die Einschätzung aus der Wissenschaft gefragt; zeitnah und fundiert, verfügbar für möglichst viele Nachrichten- und Wissenschaftsformate und zugänglich für verschiedene Mediengattungen.

Mit der Kompetenz aus der Wissenschaft und dem Service des SMC könnte es gelingen: Deutschsprachige Medien liefert gute Berichterstattung zu bestmöglichem Wissen. Argumente aus der Wissenschaft, die mehr Beachtung verdienen, finden leichter ihren Weg in die Öffentlichkeit. So bereichern Forschende und Wissenschaffende mit ihrem Fachwissen die öffentliche Meinungsbildung in der Gesellschaft und die Entscheidungsfindung in der Politik. Gut für alle.

Wenn Du für Dein Fachgebiet Teil der Expertise-Datenbank werden möchtest, kannst Du Dich mit folgenden Angaben anmelden:

  • Forschungseinrichtung
  • Themenschwerpunkte
  • Begründung, warum Du Dich als Expertin siehst

Mehr Infos:
www.sciencemediacenter.de

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AcademiaNet

AcademiaNet

Das Projekt

Wozu so ein Projekt? Frauen sind in wissenschaftlichen Führungspositionen nach wie vor stark unterrepräsentiert. Nur 20% der höchstdotierten Professuren sind EU-weit weiblich besetzt; in einigen Ländern, z. B. in Deutschland, liegt der Anteil sogar nur bei 15%. Ähnliche Zahlen gelten für wichtige Gremien und Kommissionen, die über Forschungspreise, Berufungen und Fördergelder entscheiden. In Politik und Wissenschaft ist man sich inzwischen einig, dass die geringe Zahl weiblicher Führungskräfte ein brachliegendes Potential bedeutet. Es fehlen jedoch passende Instrumente, um schnell sehr gute und geeignete Wissenschaftlerinnen zu finden.

Ziele

Die Robert Bosch Stiftung und Spektrum der Wissenschaft stellt mit AcademiaNet ein Instrument für die gezielte Suche nach Expertinnen in Form einer Plattform im Web bereit. Wissenschaftlerinnen aller Fachdisziplinen sind hier mit ihrem Profil vertreten.

Die Besetzung von Führungspositionen und Gremien mit Wissenschaftlerinnen soll damit leichter werden.

Außerdem finden Journalist*innen und Konferenzorganisator*innen hier ausgewiesene Expertinnen als Ansprechpartnerinnen.

Aufnahmekriterien

Die Aufnahmekriterien sind hervorragende wissenschaftliche Qualifikation, akademische Mindestreife bzw. selbstständige Führungstätigkeit der nominierten Wissenschaftlerinnen sowie weitere unterstützende Kriterien. Details dazu sind auf der Website zu finden.

Infos

Mehr Infos:
www.academia-net.de/
www.academia-net.de/aufnahmekriterien/
www.academia-net.de/sixcms/media.php/1295/AcademiaNet_DE_web.pdf

Augen-Logo MariaAcedemiaNet

Scrum und XP: Erfahrungswerte, ganz frisch aus Schweden

Cover Scrum- und XP-FeldberichtHenrik Kniberg hat ein Buch geschrieben. Und dann nochmal ein paar Jahre später als Director’s Cut. Es geht darin um Scrum, um XP, um die Stolperfallen und Irrwege im Projektalltag.

Das Beste an der 1. Auflage war der ungeheure Praxisbezug. Und das Beste an der 2. Auflage sind die Kommentare, die er in den Originaltext der 1. Auflage eingestreut hat. Die spiegeln seine Erfahrungen der letzten Jahre wider und zeigen, wie sich die Vorgehensmodelle u. a. bei Spotify verändert haben. Director’s Cut eben.

Das Original findet Ihr auf infoq:
www.infoq.com/minibooks/scrum-xp-from-the-trenches-2
infoq 2015. Zweite Auflage

Die deutsche Version könnt Ihr hier lesen:
Scrum und XP Feldbericht. Wie wir das mit Scrum machen
Deutsche Übersetzung Juni 2016

(Naja, ganz frisch… immerhin ist das Buch erst vom letzten Jahr. Schokolade ist so lange frisch, an Fisch denke ich jetzt mal nicht… *gg*)

By the way, für Fans der Klugscheißerei: Wer die Frage-und-Antwort-Technik alter griechischer Philosophietexte mag, kann hier stilistische Parallelen finden.

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SEACON-Bericht: Was Architektur mit Kultur zu tun hat, ein T-Shirt und Miss Marple

Im Mai war es wieder soweit, die Konferenz für Softwareentwicklung und Architektur in Hamburg fand statt. Und wieder war es interessant. Tja, muss ich nächstes Jahr wohl nochmal hin, am 11. und 12. Mai 2017. Und meinen geplanten Wanderurlaub doch wieder verschieben…

Nun aber erst mal zu diesem Jahr, und was es da zu berichten gibt:

Architektur und Kultur

Was Architektur mit Kultur zu tun hat, hat Johann Hartmann in seiner GmbH Mayflower herausgefunden: Wie gut die Architektur von Software ist, hängt entscheidend davon ab, wie die Kultur ist, in der sie entsteht. Hartmann ist dort nicht nur Gründer, sondern auch Chief Tailwind Officer – also oberster Rückenwindverantwortlicher. CTO mal anders… Er versteht diese Rolle so, dass er seinen Leuten den Rücken freihält, damit sie ihre Arbeit machen können. Und geht soweit, dass er jemanden einstellt, der ihm im Vorstellungegespräch verrät, dass er gerade mit seinem alten Arbeitgeber im Rechtsstreit steht. Mutig!

Wieso tut ein Chef sowas?!?! Weil er davon überzeugt ist, dass eine gute Firmenkultur sich in Arbeitsergebnissen äußert, die besser sind als die der Mitbewerber. Also in diesem Fall: Will der Chef eine gute, robuste, flexible und Erfolg versprechende Architektur für seine Softwareprodukte, so muss er dafür den Rahmen schaffen. Und dazu gehört als wesentlicher Faktor eben eine gute Arbeitsatmosphäre und eine Umgebung, die konstruktive und flüssige Zusammenarbeit fördert. Stichworte: Offenheit, Transparenz, klare Ziele und Rollen.

T-Shirt

Noch ein Chef, derselbe Ansatz, eine andere Variante, diesmal im Foto festgehalten:

prime directive iss

Dieser Chef möchte, dass Wertschätzung gelebt wird. Und er macht es vor. Falls es zu einem Fehler kommt oder etwas schief geht, dreht er sich einfach um…

prime directive chief

Es handelt sich um Dirk-Andrew Heil von der ISS Software GmbH, außerdem Fachbeirat der SEACON. Das T-Shirt hat er extra drucken lassen, bevor er damit vor seine Mannschaft getreten ist, um ihnen seine Idee von Führung zu veranschaulichen. Also, „… machen Sie es so! Energie!“

Und Miss Marple…?

Anhand von Filmausschnitten haben zwei Profis erklärt, wie agile Softwareentwicklung funktioniert. Zum Beispiel, dass verschiedene Beteiligte unterschiedliche Wahrnehmungen haben, dass man Rollen gleich zu Beginn klärt und mit guter Arbeit am Ende mehr erreicht als mit „Dem-Kunden-nach-dem-Mund-reden“.
SEACON-Konferenzbericht-OBJEKTspektrum-Teaser

Mehr…

… findet Ihr im Artikel im OBJEKTspektrum 04/2016:

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Architekturkenntnisse auffrischen

SAS Berlin 2016 Die Entwickler Akademie und JAXenter präsentieren den nächsten Software Architecture Summit in Berlin. Die Veranstaltung umfasst 2 Tracks und 12 Workshops. Teilnehmer*innen profitieren von der Praxiserfahrung bekannter nationaler und internationaler Architekturexperten.

Wann? 26. bis 28. Sep. 2016

Early Bird bis 25. Aug. 2016

Mehr Infos:
http://software-architecture-summit.de

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Wettbewerb: Cyber Security Challenge

Aus meinem Posteingang…

CSCG2016Du entdeckst Sicherheitslücken im Schlaf und hast die richtigen Lösungen parat? Knifflige Rätsel wecken Deinen Ehrgeiz? Am Computer macht Dir keiner was vor? Du willst ins deutsche Landesfinale und das European Cyber-Talent 2016 werden? Dann ist dieser Wettbewerb für Dich.

Die Cyber Security Challenge Germany sucht junge Talente, um die Zukunft Deutschlands sicherer zu gestalten. Zeig‘, was Du kannst und qualifiziere Dich für den europaweiten Wettbewerb 2016.

Netter Nebeneffekt: Mit dem Sieg hinterlässt Du Deine besondere Visitenkarte bei führenden Unternehmen der IT-Branche.

Zielgruppe und weitere Infos

Für Schülerinnen bis 20 und Studentinnen bis 30 Jahren. Weitere Infos hier: www.cscg.de

Deadline

Ab jetztbis zum 1. Aug. 2016 kannst Du neun Online-Challenges lösen. Zählst du dabei zu den Besten, geht es zum Landesfinale nach Berlin. Dort kämpfst Du dann um Deine Qualifikation für die European Cyber Security Challenge (www.europeancybersecuritychallenge.eu).

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Stress? Unnützes Warten? Ärger? Das könnte helfen…

Quelle: http://one-moment-meditation.de/one-moment-meditationBin über eine nette Website gestolpert. Dort hab ich mir erklären lassen, wie man im Alltag Mini-Meditationen hinbekommen kann. Gar nicht so schlecht. Es gibt auch ein ganzes Buch dazu. Falls Du das Buch kennst und empfehlen oder verreißen kannst, schreib mir mal: zeitung.informatica-feminale/bei/web.de

Kurze Zusammenfassung

Ein Erklärfilmchen zeigt, worum es geht: Wir würden gern schnell entspannen können, wenn mal wieder alles drunter und drüber geht. Ist aber gar nicht so einfach. Selbst wenn ich den ersten Schritt gemacht habe und mir irgendwo die Basics fürs Meditieren hab beibringen lassen, gibt es…

Das Problem

Meditationsorte

Tja, draußen in der Natur, wo nur die Vögel piepen und die Luft rein ist, ist das mit dem Ruhigwerden ja relativ simpel. Aber im Alltag? Wie soll das gehen? Und bis ich da mal im entspannten Modus bin, ist ja doch wieder was dazwischen gekommen. Hmm, dagegen hilft Angucken des Films zur…

Eine-Minute-Meditation

In der Animation gibt es in nicht mal 6 Minuten die kurze Erklärung vom Problem bis zum Effekt, inklusive einer 1-Minute-Meditation direkt zum Selbermitmachen :-)

Und ich denke, wer das öfter mal probiert, hat ihn irgendwann gefunden, und dann ist er da, …

Der Effekt

Meditationsorte-mit-etwas-Übung

Der Effekt ist, dass man nach unauffälligem Üben in alltäglichen Situationen immer schneller in der Lage ist, ruhig zu werden. Geht übrigens auch ganz gut in langweiligen Meetings. Und Geübte schaffen das Ruhigwerden dann auch in weniger als einer Minute, das verspricht jedenfalls der Experte. Ich muss jetzt aber mal üben gehen… ommmmm :-)

 

Infos und Film unter:
http://one-moment-meditation.de

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Optik und Wahrnehmung: Farbsehen ausprobieren

Heute habe ich Euch mal ein paar Farbsehtests aus dem Web besorgt. Viel Spaß beim „Nachsehen“ ;-)

Galileo: Wieviel Farben?

Farbsehtest Galileo

Hier habe ich gelernt, dass ich Tetrachromat bin. Wusste bisher nicht, dass man sowas unterscheiden kann, aber man lernt ja nie aus… Laut Galileo bin ich damit sowas wie eine Biene. Hmmm.
www.galileo.tv/life/der-grosse-test-wie-viele-farben-koennt-ihr-erkennen

Brigitte: Farbabweichung erkennen

Brigitte Farbabweichung

Bingo! Hier habe ich alles erkannt. Und nun Du:
www.brigitte.de/gesund/gesundheits-tests/sehtest-farben-1265643/

Anspruchsvoll: Farbverlauf ordnen

Bei diesem Test gilt es, die Farbkästen so zu verschieben, dass sich ein geordneter Verlauf ergibt.
xritephoto Farbverlauftest Challenge

Tja, und beim Ordnen der Farbkästen war ich hier für mein Alter und mein Geschlecht eher Mittelmaß.
xritephoto Farbverlauftestergebnis

Also, schlag mich! Hier: http://xritephoto.com/cool-tools

Wikipedia - IshiharaDrumherum ums Farbsehen

Beim Testsausprobieren bin ich noch auf ein paar weitere interessante Sachen gestoßen, die ich Dir nicht vorenthalten möchte. Ach ja, Optik ist so ein nettes Thema. Hier also der Rest meines Sonntagsnachmittagsausfluges:

Das kennst Du vielleicht schon, die Farbtafeln von Ishihara, die sieht man gern mal in der Fahrschule: https://de.wikipedia.org/wiki/Ishihara-Farbtafel

Und da ist noch die Sache mit den vier Arten von Farbrezeptoren:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tetrachromat
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ditact_women’s IT summerstudies: Jetzt anmelden

ditactAb sofort könnt Ihr Euch zur ditact_women’s IT Sommeruni anmelden. Die ditact findet am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg statt.

Wann? 22. Aug. 2016 – 03. Sep. 2016

Programm und Rahmen

Über 40 Lehrveranstaltungen und Workshops bieten einen Einblick in die Welt der Informatik und berücksichtigen Trends und wichtige Fachgebiete aus der IT.

Das Programm enthält neben Lehrveranstaltungen auch ein- und zweiwöchige Module (u. a. Web, IT Governance, HCI, Smarte Schule…) sowie international anerkannte Zertifizierungskurse (Software Requirements Management und Software Usability und User Experience).

Außerdem gibt es spannende kostenfreie Vorträge zu Themen wie „SEO = mehr als SEO“, „Neue Räume für Neues Arbeiten“ und „Sichere Email“, die mittags am Unipark stattfinden und für Frauen und Männer offen sind.

Für Mütter steht eine kostenfreie Kinderbetreuung zur Verfügung.

Ein Rahmenprogramm für Körper und Geist runden das Programm ab: Yoga am Morgen und Stammtisch am Abend.

Kosten, Anmeldung und mehr Infos

Die Kurskosten liegen zwischen 25,- EUR und 60,- EUR, einwöchige Module zwischen 120,- EUR und 145,- EUR.

Anmeldung, Kursprogramm und mehr unter http://ditact.ac.at/event/ditact-2016/course.

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Lernwerkstatt Technikkommunikation:
Bewerben bis 2. Mai 2016

Aus meinem Posteingang…

Wissenschaft im Dialog

acatechWissenschaft im Dialog veranstaltet gemeinsam mit acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften) vom 13. bis 16. Jul. 2016 einen Workshop Technikkommunikation im Deutschen Museum in München. Der Workshop richtet sich an Nachwuchskräfte aus Wissenschaft, Kommunikation und Technik. Während des Workshops werden Experten aus Theorie und Praxis der Technikkommunikation dem Nachwuchs Impulse geben. Er gibt darüberhinaus Raum für Diskussion und Austausch.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bewerbungen sind mit Kurzlebenslauf und Essay bis zum 2. Mai 2016 einzureichen.

Mehr Infos unter
www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/forum-spezial/lernwerkstatt-technikkommunikation-in-muenchen

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Thema Schatten-IT

SEACON 2016Carola Lilienthal vom SEACON-Fachbeirat empfiehlt einen Beitrag der SEACON 2016. Ich hatte die Session zwar schon im Konferenzprogramm entdeckt, jetzt weiß ich aber viel besser, warum ich darauf neugierig bin. Und warum das Thema wichtig ist und für wen.

Hamburger IT Tage

Ankündigung des Beitrags unter
www.youtube.com/watch?v=uVo30Ww6owU

Zur Erinnerung, die SEACON 2016:
Artikel „Mai 2016: 2 Tage, 3 Tracks, rund 30 Vorträge
Website www.sea-con.de/seacon2016

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Call für die FiNuT 2016

Aus meinem Posteingang…

Die 42. FiNuT-Tagung findet vom 5. bis 8. Mai 2016 in der Evangelischen Landjugendakademie Altenkirchen statt. FiNuT, das kennen viele schon, heißt „Frauen in Naturwissenschaft und Technik“.

Call for Papers

Wie immer lebt das Programm von Eurer Beteiligung. Es besteht aus Beiträgen von Frauen für Frauen, und zwar aus Eurer Arbeit, zu einzelnen Fachthemen oder kultureller Art, aber auch weiterhin zu den Bedingungen, unter denen eine Organisation von Frauen in Naturwissenschaft und Technik möglich ist. Daneben machen sich das Orgateam Gedanken zu einigen möglichen Schwerpunkten und auch zu weiteren Aktivitäten wie Ausflügen. Für inhaltliche Beiträge stehen vorrangig der Freitag und Samstag zu Verfügung.

Einen kleinen Überblick über die Themen der letzten Jahre findet Ihr unter www.finut.net/doku.html.

Bitte sendet Programmbeiträge möglichst bald an orga(bei)finut.net. Gebt dabei den Titel, eine kurze Zusammenfassung des Themas, den gewünschten Zeitpunkt des Beitrages sowie die Dauer an. Programmbeiträge dauern im Normalfall 90 Min, aber auch Kurzbeiträge von 45 oder 60 Min sind willkommen.

Beiträge für das Programm

Aus den Beiträgen, die bis zum 18. Mär. 2016 gemeldet wurden, erstellt das Orgateam ein erstes Programm. Spätere Nachmeldungen sind möglich.

Ort

Altenkirchen liegt von Köln, Bonn, Koblenz, Limburg, Gießen und Siegen jeweils zwischen 50 km und 60 km entfernt. Es gibt auch einen Bahnhof, der im Bahncomputer unter Altenkirchen (Westerwald) zu finden ist.

Kosten

Für Teilnehmerinnen/Referentinnen gelten die gleichen Teilnahmegebühren. Die Gebühren enthalten Übernachtung (Einzelzimmer soweit vorhanden) und Verpflegung. Tageskarten enthalten Mittagessen, Kaffee trinken und Abendessen. Es gibt Tageskarten für die Veranstaltungen am Freitag oder Samstag (nur an der Tageskasse). Der ermäßigte Beitrag gilt für Schülerinnen, Studentinnen und Frauen mit einem geringen Einkommen.

Mehr Infos unter
Ort: www.lja.de
Anmeldung: www.finut.net/finut2016.html

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