„Pe-Tscha-Tscha“ ist kein Tanz

SEACON-Sessions

ScreenshotWie bereits kurz berichtet, war ich mal wieder hoch im Norden. Und neben der Seeluft, dem Fisch und der sonnigen Wetterlage (schau schau) gab es auch ’ne Menge fachliches Futter. Wie versprochen, hier mehr davon…

Pecha Kucha

Pecha Kucha ist kein Tanz, auch wenn jede Menge Rhythmus drin ist: 20 Folien à 20 Sekunden ist ein spezielles Kurzvortragsformat.

Zuerst habe ich auf der diesjährigen Eröffnung gelernt, dass man „Pecha Kucha“ entweder „Petscha Kutscha“ aussprechen kann (als Europäer) oder als „Pe-Tscha-Tscha“ (als linguale Klugscheißerin). Auf der Konferenz hab ich das dann mal so, mal so ausgesprochen, mal will ja nicht nur klugscheißen ;-)

Der erste Pecha-Kucha-Beitrag „Hilfe, ich renne, aber komme nicht voran“ von Rico Saßen hat mir gut gefallen, weil…
… er eine sehr gute Zusammenfassung über ein paar nützliche Methoden bot, inklusive Bewertung und Erfahrungen zu den einzelnen Methoden.

Der zweite Pecha-Kucha-Beitrag „Die Falle der Durchschnittswerte – wie sie in Schätzungen der Softwareentwicklung vermieden werden kann“ von Daiany Palacios hat mir gut gefallen, weil…
… das Thema von Vielen falsch verstanden wird und es eine Empfehlung für ein Buch gab, das ich vielleicht doch auch mal lesen werde: „The Flaws of Averages“ (kürzer auch als Artikel online zu finden „The Flaws of Averages / web.stanford.edu„). Und weil die Sprecherin offensichtlich weiß, wovon sie spricht.

Später kam noch der Pecha-Kucha-Beitrag „Skalierende Softwarearchitektur: mehr als Architektur!“ von Michael Lesniak dazu, der mir gefiel, weil…
… ich mich gern immer wieder über Architektur informiere, denn die ist eben wirklich MEHR als einfach nur technisches Routinezeugs. (Leider hab ich hiervon die Fotos verloren, so dass ich nicht mehr genau weiß, was alles Tolles vorkam *seufz*)

Open-Space-Sessions

Davon gab es wieder jede Menge (so 14 bis 16 Themen). So viele, dass in der Präsentation der Ergebnisse vor dem Plenum der letzte arg gekürzt werden musste und das Publikum nun auf die Foto-Dokumentation der voll beschriebenen Stellwand warten musste. Hier also das Foto:


Klick: Foto in groß: Multiprojektmanagement

Weitere OS-Themen: Beruf: Women in Tech, Coding: Wie entwickeln wir in 10 Jahren?, Vorgehen: Wie kommt man vom lokalen Optimum zum Sprung auf höhere (Nachbar-) Gifpel?, Technik: Microservices etc. pp.

Solutionlab

1 agile Beratungsfirma & 2 beratene Unternehmen stellen vor, wie sie Innovation finden und dass das Ergebnis wieder in den Regelbetrieb integriert wird. Die Phasen dauern jeweils mehrere Wochen (Vorbereitung, Nachbereitung), 1 Woche (vier oder fünf Tage Solutionslab) und sind erfolgreich, wenn ein Board den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Rücken stärkt: Auswahl der Lab-Crew, Vertretung der Leute aus der Linie während der Vor-, Lab- und Nacharbeiten, „politischen Rückhalt“ (Boardmembers kommen aus dem Vorstand, Betriebsrat, Führungsriege).

Folie zum Prozess: Vorbereitung, Pitch-Day, Lab, Nachbereitung

Projekte richtig starten: DoPI

Folie mit guten Gründen für einen aufwändigen Vorbereitungsprozess beim Projektstart
Definition of Project Initiation… klingt gut, die Jungs wissen auch, wovon sie reden. Trotzdem hatte ich am Ende noch nicht das Gefühl, dass das vorgestellte Format als Werkzeug für meine Belange wirklich ausgefeilt ist. Ein bisschen besser auf den Punkt gebracht und visualisiert, auch einheitlicher, hätte mich der Beitrag eher angesprochen.

Dafür war alles da, was wichtig ist: Ausgangspunkt und Ziel, Hindernisse auf dem Weg dahin (inkl. Impediment Buster), eine Metapher vom Seefahren, Walking Skeleton, der Elefant (von allen Ecken aus von Blinden „begriffen“ und unterschiedlich eingeschätzt) …

Was wirklich gut war? Die Darstellung der Komplexitätstreiber und wie das die Leute zu Fall bringt (hopefully auf „Not-AUS“ und nicht ins Leere…).

Folie mit Fokusbereichen: Geschäftswert, Lieferung, Wertoptimierung, Systemoptimierung

Keynote: Leben, Leiden und Rettung eines SW-Systems

In diesem Vortrag stellte ein Architekturprofi vor, was mit Architektur passiert, wenn man nicht aufpasst…

Der Plot: VENOM ist der Name des Beispielprodukts, das vorgestellt wird – ein eCommerce-System für ziemlich komplizierte Produkte: Das System ist „hysterisch“ gewachsen, wird von einer ziemlich desolat organisierten Firma (SAMM Inc.) entwickelt und betrieben.

Die IT ist als Kostenstelle ist (angeblich) immer zu teuer und in Verzug.

VENOM verliert seit einiger Zeit gravierend Marktanteile – es droht die wirtschaftliche Katastrophe.

Daraufhin zieht SAMM Inc. die Reißleine: Sie beauftragt ein Team, die Rettung von VENOM mit der gesamten Organisation vorzubereiten und durchzuführen. Dabei stehen neben der Technik auch organisatorische Prozesse zur Disposition.

Folie Berechnung in der Middleware

Die Wirklichkeit: Der (fiktive) Plot ist tatsächlich völlig real, denn er ist eng angelehnt an ein echtes Projekt. Der Vortag zeigte den „rise and fall of the system“ und Aspekte aus dem „cultural change“. Er stellte die Auswirkungen desaströser Architekturarbeit und verkorkster Entwicklungs-, Betriebs- und Unternehmensprozesse vor.

Und das auf unterhaltsame Weise, was am Ende eines langen Tages sehr angenehm ist. Danke dafür!

Anschließend folgte ein Plädoyer, wie methodische Verbesserung von Organisation bis zum Code funktionieren kann, nicht nur zur Rettung von VENOM: Von der systematischen Architekturbewertung über die Entwicklung angemessener Verbesserungsmaßnahmen bis hin zur effektiven Umsetzung.

Alles in allem ein Beispiel, wie Modernisierung und Evolution sich mit Projektalltag und Feature-Druck vereinbaren lässt.

Metriken

Wer verkaufen will, muss messen. Also wissen, was man wie schnell schafft, zum Beispiel. Um die Stakeholder, vor allem Geldbringer und Kundschaft, über den Fortschritt und die Zukunftsmöglichkeiten in Sachen neue Software zu informieren. Als Prognose möglichst nah an einer realistischen Zeitlinie. Wie oben berichtet, hat Daiany Palacios dazu schon einen Input geliefert. Und ganz am Ende der Konferenz gab es dann noch den Vortrag „Leichtgewichtige Projekt-Metriken – Zahlen, Daten, Fakten (fast) ohne Tools“ von Michael Mahlberg, der mir auch sehr gut gefallen hat, weil…
… es um die Information ging und nicht um eine schicke Darstellung für die Aktionärsversammlung. Ganz im Sinne von Lean und Fokus auf das Wesentliche.

Mächtig daneben

Die Ankündigung „Wer fragt der führt (aber anders!). “Mächtige” Fragen für agile Führungskräfte“ hatte mich – trotz der wuseligen Zeichensetzung – gleich angesprochen. Ich dachte, das wäre ein Highlight für mich in diesem Jahr. Schade. Denn hier habe ich tatsächlich den Saal verlassen. Es fing schon nicht gut an… Einer der beiden Vortragenden war mir vorher schon negativ aufgefallen, weil er seinen Vortrag vorher am Tag so überzogen hatte, dass die folgende Open-Space-Session nur mit Verspätung starten konnte. Nicht sehr professionell.

Nun standen vorn 2 Leute auf der Bühne. Und machten viele Wörter um wenige Inhalte, wirkten unkoordiniert und auf sich selbst fixiert („wir wollten beide diese T-Shirts anziehen, jetzt hab nur ich eins an“) statt auf das Publikum. Als sie dann nach vielen Vorreden auf die erste Frage kamen, und auch dort noch viele Worte machten, hab ich meine Zeit woanders besser genutzt.

Was die Frage erste „mächtige“ Frage war? Habe ich tatsächlich vergessen, da sie so banal war. Irgendwas Richtung „Wollen Sie wirklich?“ oder sowas in der Art.

Fazit: Immer wieder gern :o)

Wieder war es spannend, ich habe was gelernt, Leute getroffen und mich mit ihnen vernetzt, Buchtipps eingesammelt… okay, auch gegessen, gespielt und eine 3D-Brille mit Augmented Reality (Flugzeug mitten in der Konferenz-Ausstellungsfläche) ausprobiert.

Nächstes Jahr komme ich wieder: Am 4. und 5. Juni 2020 wieder in Hamburg.

Mehr nachlesen

Programm der SEACON 2019

Noch ein Tipp: Recuva ist ein Tool zum Wiederherstellen von Daten. Super, wenn man müde von der Konferenz die SD-Karte löscht, bevor die Kopie auf der externen Festplatte angekommen ist…

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Call: Systemdesign bei der MUC 2019

„Positive Computing – Systemdesign für das Wohlbefinden!“

Gesucht sind Beiträge für einen Workshop im Rahmen der Mensch und Computer 2019 in Hamburg.

Wann?

  • Einreichung: 31. Mai 2019
  • Beitrag angenommen? 21. Jun. 2019
  • Einreichung finaler Beiträge: 5. Jul. 2019
  • Workshop: 10. Sep. 2019

Was?

Positive Computing: Systemdesign, dass hilft, das Wohlbefinden und die Potenzialentfaltung von Menschen zu steigern. Dieser (neue) Ansatz betrachtet Technologien nicht länger als Hemmnis für den Menschen, sondern versucht, Systeme so zu gestalten, dass Menschen

  • motiviert mit ihnen umgehen und
  • sich unterstützt und
  • wohl fühlen.

Die Ursprünge von Positive Computing liegen in Positiver Psychologie und Positivem Design. Die ersten Anwendungen finden sich entsprechend bei der Mensch-Technik-Interaktion: Affective Computing oder Persuasive Computing. Dazu gehören auch Systeme, die für Social Media entwickelt wurden.

Gewünschte Themen:

  • Sozio-emotionale Effekte künstlicher Entitäten wie Roboter, virtuelle Agenten und virtuelle Realitäten
  • Sozio-emotionale Aspekte der Nutzung und Wirkung Sozialer Medien
  • Kognitive, emotionale und konative Aspekte der Nutzung und Interaktion mit technischen Endgeräten, insbesondere Mobiles und Wearables
  • Vorgehensmodelle für den Entwurf von menschzentrierten, Wohlbefinden-­orientierten Sys­temen
  • Messverfahren und –instrumente für Wohlbefinden und Potenzialentfaltung.
  • Systemdesign für besondere Zielgruppen (z. B. Menschen mit Beeinträchtigungen, Altersgruppen, Migrationshintergrund) mit dem Ziel Autonomie-, Kompetenzempfinden und/oder soziale Eingebundenheit / Verbundenheit zu steigern.
  • Fallbeispiele für Positive Computing aus der betrieblichen Praxis
  • Fallbeispiele für Positive Computing in Bildungskontexten
  • Fallbeispiele für Positive Computing im Bereich Smart Home
  • Fallbeispiele für Positive Computing im Bereich Innovationsmanagement

Wozu?

Ziel des Workshops: „[…] das Zusammentragen und die Diskussion von aktuellen Erkenntnissen, Methoden, Instrumenten und zugehöriger Metriken für das Design und die Evaluation von menschzentrierten, Wohlbefinden-orientierten, technischen Systemen mit dem Ziel, ein Instrumentarium für Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen zusammenzustellen, welches eine zielgerichtete Entwicklung und Evaluation dieser Systeme zulässt. Fallbeispiele und Demonstratoren sollen den praktischen Bezug für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche aufzeigen.“ (Zitat von der Website)

Mehr Infos:
http://muc19.positive-computing.de
http://muc2019.mensch-und-computer.de

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Mehr Frauen für die Politik: Mentoring in Niedersachsen startet

Aus meinem Posteingang…

Worum geht es?

ScreenshotDer Frauenanteil in den Parlamenten ist noch immer erschreckend gerin. Und im Bundestag seit der letzten Wahl sogar rückläufig. Um diesem Trend entgegen zu wirken, fördert ein niedersächsisches Ministerium ein Mentoring-Programm für Frauen.

Was wird geboten?

Interessierten Frauen werden von einer Mentorin oder einem Mentor ein Jahr lang begleitet. Diese sollen die Frauen dabei unterstützen, einen Einstieg in die Kommunalpolitik zu finden. Drumherum gibt es mehrere Rahmenveranstaltungen.

Wer kann mitmachen?

Alle Frauen, die …

  • …. an Politik interessiert sind und die Gesellschaft vor Ort voranbringen wollen,
  • … bereit sind, persönliches und zeitliches Engagement einzubringen,
  • … mit Unterstützung einer erfahrenen Person persönliche Perspektiven in der Politik entwickeln wollen,
  • … sich einer politischen Grundausrichtung zuordnen können.

Junge Frauen und Frauen mit einer Zuwandersgeschichte sind ganz besonders angesprochen.

Bewerbung

Bewerbungsfrist: 15. Mai 2019

Mehr Infos:
www.frau-macht-demokratie.de

Also Ladies, ran an den Speck! Wir freuen uns über einen Erfahrungsbericht!

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FiNuT als Buch: 40 Jahre Frauen in Naturwissenschaft und Technik

Aus meinem Posteingang…

Feministisch_4.40

CoverMit Beiträgen von Helga Satzinger, Sigrid Schmitz, Helene Götschel, Waltraud Ernst, Ulrike Röhr, Smilla Ebeling, Eva Tulp, Kira Stein, Afsar Soheila Sattari, Inka Greusing, Corinna Bath, Petra Lucht, Claudia Leibrock sowie Dagmar Heymann, Bärbel Mauß, Claudia Schuster, Astrid Venn

Unter dem Titel „Feministisch_4.40 – 40 Jahre Frauen in Naturwissenschaft und Technik (FiNuT)“ veranstalteten die Frauen in Naturwissenschaft und Technik, die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin und das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin gemeinsam am 26. und 27. Mai 2017 im Deutschen Technikmuseum eine Tagung anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der autonomen Treffen, Kongresse und Tagungen FiNuT. Dabei wurden die 40-jährige Geschichte der FiNuT-Kongresse und die damit in Zusammenhang stehende‚ „Naturwissenschaftlerinnen- und Technikerinnenbewegung“ gewürdigt sowie unterschiedliche Aspekte der Tätigkeit von Frauen in Naturwissenschaft und Technik in den vergangenen Jahrzehnten beleuchtet. Die Beiträge diese Bandes richten ihren Blick auf die Geschichte von FiNuT, die zweite Frauenbewegung und die Situation von Ingenieurinnen im 20. Jahrhundert sowie auf die Situation von Genderlehre in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik in der Gegenwart. Hinzu kommen verschiedene aktuelle und politisch relevante Themen in Naturwissenschaft, Technik und in der aktuellen Genderforschung. Die Dialoge geben dem „Blick zurück nach vorn“ eine besonders zukunftsweisende Note.

Dagmar Heymann, Bärbel Mauß, Claudia Schuster, Astrid Venn (Hrsg.): „Feministisch_4.40. 40 Jahre Frauen in Naturwissenschaft und Technik“. Talheimer Verlag 2018. 24,- EUR. ISBN 978-3-89376-182-1

NUT – Schriftenreihe Band 13, hrsg. von Frauen in Naturwissenschaft und Technik e.V. in Kooperation mit der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin ist erhältlich im Buchhandel und beim Talheimer Verlag:
www.talheimer.de/gesamtverzeichnis.html?page=shop.product_details&flypage=flypage-ask.tpl&category_id=19&product_id=1859

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In allen Regenbogenfarben

Wer eine Webseite, eine App oder auch eine Präsentation gestaltet, kommt irgendwann an den Punkt, sich mit dem Thema Farben zu beschäftigen. Ich möchte Euch hierfür zwei nützliche Web-Tools vorstellen.

Coolors

Screenshot der Webseite coolors.coCoolors ist ein Farbschemagenerator, der es Euch ermöglicht, schnell und einfach ein – nun ja – Farbschema zu generieren. Das ist nützlich, wenn ihr z. B. erstmal eine Idee bekommen wollt, in welchem Farbschema Eure neue App vielleicht am besten aussehen könnte oder wie bestimmte Farben miteinander aussehen.

Ihr könnt aber auch eine oder mehrere Farben als RGB-Code angeben und weitere dazu passende Farben generieren lassen. Zusätzlich bietet das Tool die Möglichkeit, eine Farbe aus einem vorhandenen
Bild zu extrahieren. Da man das Bild hochladen muss, würde ich persönlich dafür lieber ein lokales Programm nutzen.

Adobe Farbrad

Screenshot der Webseite color.adobe.com/de/create/color-wheelEin weiteres nützliches Webtool ist das Adobe Farbrad. Hier hat die geneigte Farbsuchende andere Einstell- und Ausprobiermöglichkeiten. Z. B. können gewünschte Farben sowohl als RGB- als auch als Hex-Code eingegeben werden. Auch hier gibt es Bild-Import-Funktionalitäten.

Top: Man kann das Tool auch nach gewünschter Farbharmonie einstellen, z. B. monochromatisch oder Komplementärfarben.

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Erfinderinnenpreis

„…nach wie vor ist die Erfinderlandschaft männlich geprägt. Dass Frauen entscheidend zur innovativen Zukunftsgestaltung beitragen und sehr oft faszinierende Lösungen finden, der Digitalisierung eine soziale Komponente zu geben, ist viel zu wenig bekannt“, sagt Melanie Vogel, Initiatorin des Erfinderinnenpreises.

Ab sofort können sich Frauen mit Ideen, Erfindungen und Innovationen wieder bewerben. Die Preisverleihung findet am 4. Mai auf der women&work, Europas Leitmesse für Frauen & Karriere, statt. Zum 3. Mal wird der women&work-Erfinderinnenpreis in diesem Jahr verliehen. Damit werden Frauen für innovative Ideen und bahnbrechende Erfindungen ausgezeichnet.

Bewerbungsschluss: 10. Apr. 2019
Preisverleihung women&work: 4. Mai 2019
Wo? Frankfurt

Bewerbung

Ab sofort können sich Frauen ab 18 Jahren bewerben, die die eine Erfindung in Deutschland entwickelt und / oder beim Deutschen Patent- und Markenamt oder beim Europäischen Patentamt angemeldet haben. Teilnehmen können:

  • Privatpersonen (Solo-Erfinderinnen)
  • Unternehmerinnen
  • Weibliche Teammitglieder aus Forschungs- oder Entwicklungsteams
  • StartUp Gründerinnen

Der women&work-Erfinderinnenpreis wird in vier Kategorien vergeben:

1. Technologie
2. Service & Sozial
3. Geschäftsmodell & Organisation
4. Sonderpreis: Humanismus 4.0

Preisverleihung und Karriere

Die Preisverleihung findet am 4. Mai um 11 h im Rahmen der women&work, Europas Leitmesse für Frauen & Karriere statt. Was gibt es zu gewinnen? Kontakte, (gute) Presse, Austausch. Dazu eine Urkunde und einen Pokal.

Studentin, Absolventin, erfahrene Fachfrau, Wiedereinsteigerin, Führungskraft oder einfach nur ambitioniert – auf der women&work treffen Besucherinnen auf über 100 Top-Arbeitgeber, die nach weiblicher Verstärkung Ausschau halten.

Bewerbergespräche, Vorträge und ein umfangreiches Kongressprogramm helfen beim persönlichen Networking und bei der erfolgreichen Karriereplanung.

Eintritt: Kostenfrei
Registrierung: Nicht nötig, weder für den Eintritt noch die Preisverleihung

Mehr Infos:
www.womenandwork.de
www.Erfinderinnenpreis.de

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Studieren in Harvard und am MIT

Logo der WebseiteWer wollte das nicht schon immer mal sagen: „Ich studiere an der Harvard-Universität und am MIT“? Dass das möglich ist, ohne gleich in die USA zu ziehen oder irgendwelche Eignungstests zu durchlaufen, zeigt das Online-Institut edX. Das 2012 gegründete Institut bietet über 2.500 Kurse in unterschiedlichsten Studiengebieten an.
Kosten
Die Nutzung ist nach einer Registrierung kostenlos. Wer jedoch Zertifikate für abgeschlossen Kurse erhalten möchte, muss mit Kosten rechnen.

Studiengänge

Die Online-Studiengänge sind eine Mischung aus Texten, Videos und Übungsaufgaben. Sehr schön: Die Videos haben häufig ein Transkript, so dass man bei nuschelnden Dozenten und Dozentinnen nochmal nachlesen kann, was er oder sie gesagt hat. Auch nett: Bei den Übungsaufgaben bekommt man sofort eine Rückmeldung, ob die eigenen Antworten richtig sind oder nicht. Abgerundet wird das ganze durch ein Forum zu jedem Kurs, in dem man sich – so man denn möchte – mit anderen Studierenden austauschen kann.

Kurssprachen

Kurssprache ist zumeist englisch, aber auch spanische, chinesische und japanische Kurse habe ich schon gesehen. Wer also diese Sprachen zusätzlich aufpolieren will ist hier genau richtig :-)

Kurse u. a.

  • Bitcoin and Cryptocurrencies
  • Deep Learning
  • IoT Sensors and Devices
  • Upper-Intermediate English: Business
  • Analyzing Data with Python
  • Micro and Nanofabrication (MEMS)

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Vortrag: Medienkompetenz, was soll ich davon halten?

Matthias Spielkamp von AlgorithmWatch aus Berlin hält den Vortrag „Medienkompetenz: Nebelkerze, Lebenslüge oder letzte Bastion der Demokratie?“ in Paderborn.

Worum geht’s?

Medienkompetenz ist die Antwort auf alle Herausforderungen der Digitalisierung – so offenbar der Konsens von Unternehmen, Politik und auch Zivilgesellschaft. Koordinierte Desinformationskampagnen, Hyper-Komplexität von datenbasierten Geschäftsmodellen und algorithmischer Entscheidungsfindung: All‘ das ist beherrschbar mit der richtigen Grundausstattung an Medienkompetenz.

Oder doch nicht? Eine Betrachtung aus der Praxis.

Wann? Do 21. Mär. 2019 um 19 h
Wo? Heinz Nixdorf MuseumsForum

Der Eintritt ist frei. Der Vortrag dauert ca. 2 Stunden.

Vortragsbeschreibung:
www.hnf.de/veranstaltungen/vortraege/date/2019/03/21/cal/event/tx_cal_phpicalendar/medienkompetenz_nebelkerze_lebensluege_oder_letzte_bastion_der_demokratie.html

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Call: IF und IS in Bremen 2019 / Summer Courses 2019

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Die Uni Bremen lädt alle Fachdozentinnen der Ingenieurwissenschaften oder der Informatik sowie interdisziplinär im Fach arbeitende Frauen ein, Lehrangebote für die Sommeruni einzureichen.

Internationale Sommeruni

Beitäge: Bis 17. Feb. 2019
Auswahl Beiträge: März 2019
Wann? 12. bis 30. Aug. 2019
Wo? Uni Bremen

Fachfrauen aus Wissenschaft und Praxis können ihre Lehrvorschläge zu Themen aus dem gesamten Spektrum von Elektrotechnik & Informationstechnik sowie aus Maschinenbau & Verfahrenstechnik sowie aus der der Informatik und ihrer interdisziplinären Bezüge einreichen.

Wir laden Dozentinnen ein, die Sommeruniversität als Experimentierfeld für innovative Lehre zu nutzen und diese mit hoch motivierten Teilnehmerinnen zu erproben. Weiterhin sind Dozentinnen mit Angeboten rund um Studium, Beruf und Karriere eingeladen.

Auswahl der Beiträge und Kriterien

Die Auswahl der Lehrveranstaltungen wird durch ein Programmkomitee erfolgen. Es werden Lehraufträge an die Dozentinnen vergeben. Internationale Dozentinnen sind sehr willkommen. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch.

Fokus 2019: Frauen im Netz – Feministisch Netzwerken!

Die Informatica Feminale versteht sich als ein Netzwerk für Frauen. Wir tauschen uns über technische und soziale Veränderungen aus, die uns täglich begegnen und die wir als Technikerinnen mit gestalten.

Der Fokus 2019 soll Raum bieten für eine Reflexion. Frauen mit Interesse an Technik können sich (auch experimentell) mit dem Zusammenhang von Technikverständnis und gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen. Gewünscht sind dazu Lehrangebote, die sich aus feministischen Perspektiven mit der Anwendung von Technikwissenin verschiedenen Bereichen beschäftigen: Pflege, Bildung, Gesundheit, Ernährung, Haushalt, Mobilität, Alltagsvernetzung, Werbung, Sport, Militarisierung, etc. Vorschläge für Beiträge, die die Themen Gender, Geschlechtergerechtigkeit, Feminismus, Technik und Ethik behandeln, sind auch ausdrücklich erwünscht.

Firmen mit geschlechtersensiblen Organisationskonzepten und Personalmanagement-Strategien, die (Technik-)Frauen auf Führungspositionen jedweder Art bringen, sind herzlich eingeladen. Sie können ihre Best Practices den Teilnehmerinnen der Sommeruni präsentieren.

Charakter der Sommeruni

Die Sommeruni stellt eine offene, explorative Lehr- und Lernumgebung dar. Um ein vielfältiges Programm für unterschiedliche Studienphasen zu erzielen, werden Vorlesungen, Seminare, Workshops, Vorträge aus dem gesamten Spektrum der Fachgebiete gesucht. Insbesondere von Studentinnen des Grundstudiums werden Angebote zu grundlegenden Fertigkeiten stark nachgefragt. Verbindungen von Theorie und Praxiseinheiten – auch von Ausschnitten zur Vertiefung regulärer Lehrveranstaltungen – sind interessant. Spezialthemen aus allen Bereichen sind auch immer begehrt. Studentinnen  sollen außerdem soziale Kompetenzen erwerben, Soft-Skill-Kurse sind gefragt.

Die Sommeruniversität zielt außerdem auf die fachliche Vernetzung von Studentinnen und die berufsbegleitende Weiterbildung von Frauen auf universitärem Niveau.

Für Firmen

Für Firmen bieten wir während der Sommeruniversität vielfältige Sponsoringmöglichkeiten. Mit der zeitgleichen Durchführung der beiden Sommeruniversitäten Ingenieurinnen-Sommeruni und Informatica Feminale besteht Gelegenheit zum Austausch mit Absolventinnen aus Informatik und Ingenieurwissenschaften.

Weiter…

Bitte machen Sie auch interessierte Kolleginnen, Mitarbeiterinnen und Studentinnen auf diesen Call aufmerksam.
Mehr Infos unter:
www.informatica-feminale.de/2019/call
www.ingenieurinnen-sommeruni.de/2019/call

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Gekonnt streiten, klug argumentieren: Debattieren

Warum Debattieren?

ScreenshotDas Debattieren fördert die Rede- und Streitkultur – Grundlage einer jeden demokratischen und pluralistischen Gesellschaft. Man muss bei professionellen Reden nicht nur glaubwürdig seine Position vermitteln, man muss auch argumentativ überzeugen und nicht zuletzt Emotionen wecken und so die Herzen des Publikums erreichen.

Diese Fähigkeiten werden im Kontext der Debatte geübt, indem sich die teilnehmenden Teams auch in unbekannte Fragestellungen und Positionen hineindenken. Ganz wichtig ist, auch den Argumenten der Gegenseite aufmerksam zuzuhören und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Es wird also nicht nur Redekompetenz geschult, sondern auch die Fähigkeit, das Gegenüber ernst zu nehmen und ausreden zu lassen.

Das Debattieren an Hochschulen hat eine lange Tradition: In Großbritannien wurde der erste Debattierclub bereits 1815 an der Uni Cambridge gegründet. In den USA gehört das Debattieren zur Schulausbildung genauso selbstverständlich wie Schulsport. Seit vielen Jahren messen sich die Clubs in landesweiten und internationalen Turnieren.

Seit Anfang der 1990er Jahre zeigt sich auch in Deutschland der Trend: Vorreiter waren einige Studis an der Tübinger Universität, die 1991 die Tübinger Debatte gründeten. Seitdem sind jedes Jahr weitere Debattierclubs in ganz Deutschland dazugekommen, 2001 fand die erste Deutsche Meisterschaft im Debattieren in Berlin statt. Inzwischen gibt es über 70 Debattierclubs im deutschsprachigen Raum.

Ein Debattierclub ist in erster Linie ein Ort zum Üben und Ausprobieren. Was die Themen angeht, sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt.

Cicero wusste es schon: „Reden lernt man nur durch Reden“. Besondere Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich, entscheidend ist allein der Spaß am Debattieren. Das Rhetoriktraining kann auch zur Persönlichkeitsentfaltung beitragen. Wer kennt nicht die Angst, vor einer Menschenmenge zu stehen und etwas Sinnvolles sagen zu müssen? Diese Angst wird im Debattierclub in einer lockeren Atmosphäre abgebaut.

Du kannst also gleich loslegen und dir einen Debattierclub in deiner Nähe suchen: www.vdch.de/clubs-vor-ort

Mehr Infos:
Verband der Debattierclubs an Hochschulen: www.vdch.de

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Coden: Workshops für Neulinge

Cook and Code

„COOK and CODE“ ist eine Münchner Initiative. Die Idee: Workshops für Programmierneulinge, dazu gibt es was zu essen. Schon mal eine gute Basis!

Screenshot
Gearbeitet wird mit dem Ionic Creator, einem Editor, der per Drag and Drop funktioniert. Am Ende soll dann eine App herauskommen.

Kursthemen z. B.

  • HTML5
  • Python
  • Internet of Things

Initiative: https://andcode.de/cook

Women Who Code

„Women Who Code“ haben sich ein Ziel gesetzt: „Empowering Women in Technology“. Das heißt frei übersetzt, dass Frauenkarrieren in Tech-Berufen im Fokus stehen.

WWC ist eine internationale Organisation, bei der frau Mitglied werden kann, um sich (weltweit) zu vernetzen. Wer Mitglied ist, hat Zugang zu verschiedenartigen Lernmaterialien. Es gibt ein „Job Board“, Praktika und Konferenztickets. Und natürlich bietet die Community auch an, dass erfolgreiche Frauen sichtbar werden. Naja, so ganz habe ich diese Vorteile noch nicht verstanden, da mir die Texte dazu zu knapp waren und hinter den Links einfach Anmeldeoptionen warteten. Wer hier einen Tipp hat oder mehr weiß, darf sich gern bei der Zeitung melden: zeitung.informatica-feminale(bei)web.de

In Berlin findet Ihr das scheinbar einzige deutsche WWC-Network, doch darf man natürlich auch neue Netzwerke woanders aufbauen.

Zitat von Sarah Köhler, einer CCW-Aktiven: „Beim Programmieren gibt es nicht immer nur eine Lösung, die man finden muss. Es gibt immer hundert Lösungen – und man muss entscheiden, welche die beste ist.“

Link: www.womenwhocode.com/about

Techettes

Logo„Techettes Frankfurt“ ist eine lokale Community für Frauen aus der Region. Auch hier gibt es Workshops, dazu Podiumsdiskussionen. Und explizit sind Männer eingeladen: „Männer dürfen auch zu unseren Veranstaltungen kommen. Allerdings müssen sie … zwei Frauen als Begleitung mitbringen, um unsere Sache als Multiplikator zu unterstützen.“

Für Daniela Zimmermann, Techette, ist „Coding wie eine Knobelaufgabe“.

Link: techettes-frankfurt.com

Wer hat’s… gewusst?

Beide IT-Karriere-Ideen habe ich aus einer Uni-Zeitschrift, deren Namen ich leider nicht mehr finde, weil er auf den herausgerissenen Seiten nicht unten aufgedruckt ist. Sorry for that… aus dem Artikel dort stammen auch die Zitate oben.

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Bullet-Journal-Planung … nur nach dem Seminar?

Was ist ein Bullet Journal?

Das Grundprinzip findet Ihr im Zeitungsartikel Instrument: Bullet Journal.

Rezension: Bullet Journal

CoverDem Grundprinzip will auch dieses spezielle Beispiel eines Bullet Journals folgen. Angeboten wird der DIN A5-Planer zum Ausfüllen und Mitnehmen, für den der Verlag vespricht: „…finden Sie Tipps und systematische Vorgehensweisen für alles, was Sie dazu brauchen“. Da bin ich etwas anderer Ansicht… die wesentlichen Elemente sind da. Nur fehlt im Buch selbst genau eine kurze Einführung oder Beschreibung für diejenigen Leser*innen, die gerade erst mit der Methode anfangen.

Außerdem beziehen sich die Autorinnen hier immer wieder auf ein nicht näher erklärtes Seminar (oder Workshop). Anders gesagt: Das Buch ist so gestaltet, dass es im / nach einem Seminar genutzt werden kann, um Ziele aus dem Seminar umzusetzen und die Zielumsetzung immer wieder zu checken.

Das ist ja an sich nicht schlecht gedacht. Nur verstehe ich im engeren Sinn kein Bullet Journal darunter, eher eine spezielle Variante davon (auf Englisch würde ich sagen „extended subset“). Also eine Zielumsetzungs- und Retrospektiven-Hilfe. Was leider aus dem Klappentext nicht hervorgeht, denn sonst hätte ich nicht etwas anderes erwartet, als ich nun vor mir liegen habe.

Ein paar nette „Features“ hat es dennoch, z. B. so etwas in der Art von Flipchart-Vorlagen, die folgende Themen visualisieren, mit Platz zum Eintragen von eigenen Begriffen, Wörtern, Sätzen, Zielen:

  • Situationslandkarte (gezeichnete Landschaft mit Platz für eigene Wörter)
  • Todos reduzieren
  • Andere Personen einplanen (also: Delegieren)
  • Probleme lösen
  • Fehler überwinden
  • Kleine Schritte

Wie gesagt, alles im Stil von Flipcharts, und  zwar eher als hilfreiche Fragen und Stichwörter, nicht als erklärende Best Practices.

Im Pressetext wird dann doch noch der Kontext geklärt: „Das Umsetzen von Vorhaben im Alltag ist besonders bei Weiterbildungen ein entscheidender Punkt. Weil jedes Training den erfolgreichen Transfer des Gelernten nur antriggern kann, rückt die weitere Unterstützung in den Blick. Das Bullet Journal Meine Ziele erreichen knüpft zu diesem Zweck auch am Ende eines Trainings, Workshops oder Coachings an und eignet sich dafür, an Teilnehmer verteilt zu werden.“

Empfehlung an den Verlag: Den Untertitel zum Titel machen.

Schade, die Grundidee ist gut!

Fazit: Irritierender Klappentext, sehr enge Zielgruppe – ich denke, das ginge besser

Stefanie Diers, Vera Sleeking : „Bullet Journal: Meine Ziele erreichen“. managerSerminare 2018. 16,90 EUR. ISBN 978-3-95891-050-8.

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Instrument: Bullet Journal

Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal ist ein leeres Notizbuch, das du komplett selber gestaltest. Wofür du es benutzt, liegt ganz bei dir: Planer, Kalender, Notizbuch… was immer du gerade benötigst. Du kannst also dein gesamtes Leben darin planen und festhalten!

Aufbau:

  • Index ganz vorn, damit man die seblst einsortieren Inhalte wieder findet (= Inhaltsverzeichnis des Journals)
  • Darauf folgt: Future Log. Hier trägt man alles ein, was in den kommenden Monaten wichtig
  • Das dritte Element ist die Monatsübersicht
  • Schließlich kommt die Tagessicht, die hauptsächlich als To-Do-Liste gedacht ist

Wer hat’s erfunden?

Erfunden hat’s Ryder Carroll.

Woher kommt`s?

Woher kommt es, dass das Tool Eingang in die Zeitung gefunden hat? Naja, beim letzten Buchabend (neue Bücher im Herbst) in meiner Lieblingsbuchhandlung hab ich das erste Mal davon gehört. Und dann immer mal wieder solche Bücher gesehen. Und damit bin ich nicht allein… „Das Bullet Journal wird immer beliebter, auf dem Buchmarkt tauchen verschiedene Titel auf.“ Es verspricht folgendes:

  • Produktivität
  • Individualität
  • Flexibilität
  • Kreativität

Quelle der Definition und Kurzbeschreibung: https://vanilla-mind.de/bullet-journal

Bullet Journaling

Wer das Grundprinzip oben aufmerksam gelesen hat, kann sich noch mehr Eindruck verschaffen: Warum es funktioniert, welche Mechanismen greifen, was sich der Erfinder dabei gedacht hat, und was er denkt, wieso das Mittel „Papier“ besser funktioniert als das Benutzen von Apps. Das Video versteht man, wenn man das Prinzip verstanden hat. Man muss es selbst noch nicht angewendet haben:

Screenshot Video still

Hier interviewt Diogo von ROADDELTA den Bullet-Journal-Erfinder Ryder Carroll (22.22 minutes, in English).

Ich habe dort viele nachvollziehbare Aussagen herausgehört, was das Instrument nützlich mach. Da unterhalten sich zwei kluge Jungs, denke ich!

Auch auf Deutsch

Deutschsprachiger Blog zu Bullet Journaling: www.punktkariert.de

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Weiterentwicklung… Verantwortung :-)

Worum geht’s?

Verantwortung. Äh, ja. Und worum genau?

Es geht darum, wie gute Führung funktionieren kann… soll… Spaß macht. Ganz unten auf der Führungsfähigkeitenleiter steht: „Leugnen“. Darüber steht „Beschuldigen“. Wie Jede weiß, sind das nicht die besten Führungsqualitäten ;-)

Aufwärts wird’s besser, es geht hoch bis zur Verantwortung. Auf einen Blick:

Aus SlideshareZwischen Schämen und Verpflichtung ist eine Bruchstelle, dort ist der Punkt, wo die innere Kündigung passiert (Quit). Das ist oft der Punkt, an dem ein Wieder-Einschwenken in eine konstruktive Richtung sehr schwierig wird.

Typische Reaktionen (Gedanken, Aussagen) findet Ihr im Schnippsel rechts. Und ganz oben steht sinngemäß „Darum kümmere ich mich“ oder „das übernehme ich“. Und ich verspreche euch (ich hab’s ausprobiert), es kann sich dann tatsächlich äußern in „das macht Spaß“!

Soweit prima. Und wenn man das verinnerlicht hat? Dann erwischt man sich trotzdem dabei, auf den unteren Stufen hängen zu bleiben und muss sich dies bewusst machen. Das wird leichter, wenn man immer wieder im Alltag die kleine persönliche Retrospektive einbaut. Also sich selbst immer mal wieder gegen so schlaue Prinzipien wie dies hier vorgestellte checkt. Und das fühlt sich dann auch noch gut an, selbst wenn’s anstrengend ist. Ach ja, und was sich gut anfühlt, bringt auch neue Energie :-)

Warum empfohlen?

Ich habe den Verantwortungsprozess (Responsibility Process) nicht direkt von Mr. Avery kennengelernt, sondern durch ein Interview in der agile review von it-agile. Und da ich von der SEACON weiß, dass dort „richtig“ agil gearbeitet wird, konnte ich der Empfehlung dort gut folgen.

Noch ein Wort: „Richtig“ agil arbeiten ist für mich derzeit der beste denkbare Weg, gut zusammenzuarbeiten. Eine bessere Vorgehensweise ist mir bisher nicht begegnet. Was sicher auch daran liegt, dass grundlegende Werte wie Verantwortung und ehrliche Haltungen wie Verantwortungsgefühl eine sehr stabile Basis sind. Und dass eine solche Haltung die Voraussetzung für ein Vertrauensverhältnis ist, dass aus meiner Sicht entscheidend für (wiederholten) Erfolg ist.

Wer hat’s erfunden?

Christopher Avery, Management Consultant in den USA.

Alle wichtigen Infos:
www.christopheravery.com/responsibility-process

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Call informatica feminale BW 2019

Screenshot

Es ist wieder soweit… 2019 ruft an.

Wann? 29. Jul. bis 3. Aug. 2019
Wo? Furtwangen

Gesucht sind wieder Fachfrauen, die Kurse, Workshops oder Vorträge halten möchten.

Deadline für Beiträge: 2. Jan. 2019

Mehr Infos:
https://scientifica.de/index.php?id=412

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Jetzt anmelden: 10. meccanica feminale 2019

Aus meinem Posteingang…

Kurse im Februar

Anmeldeschluss: Montag 7. Jan. 2019
Frühjahrshochschule: 19. bis 23. Feb. 2019

Die Frühjahrshochschule dient Studentinnen und interessierten berufstätigen Fachfrauen aus dem Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik und verwandten Fachrichtungen zur Vernetzung. Außerdem kann frau auch ganz was Handfestes lernen.

Am Donnerstag, 19. Feb. 2019 findet der Conference Day mit Fachvorträgen aus Industrie und Wissenschaft statt. Dazu ist die interessierte Öffentlichkeit ebenfalls eingeladen. Eine Anmeldung zu den Vorträgen ist nicht notwendig. Zwei parallele Sessions warten mit abwechslungsreichen Vorträgen auf, u. a. Careers in Space Sector (englisch), Robotik, virtuelle Teamarbeit, neue Verfahren der Bildverarbeitung.

Über 40 Kurse, Seminare und Workshops werden angeboten, zum Beispiel …

  • Künstliche Intelligenz
  • Elektromobilität
  • Sensorik
  • Wasser-Management
  • MATLAB
  • LaTeX
  • Excel VBA
  • Race Car Aerodynamics
  • Hyperschallflug
  • Qualitätsmanagement
  • „YES WE SCAN“

Außerdem gibt es Soft- und Social-Skill-Kurse zu Industrie 4.0, Businessplanung und Angebote zur Karriereentwicklung. Zu den Kursen und Vorträgen kommen auch wieder zahlreiche Unternehmensvertreterinnen, diesmal u. a. von der Daimler AG, Lufthansa Systems, Space Applications Services NV/SA, Volume Graphics, der Akka GmbH, der ITK Engineering GmbH, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Für viele Fachkurse können Studentinnen (nach vorheriger Absprache mit ihrem Studiendekan) Credit Points nach ECTS erhalten. Die Teilnahmegebühr für Berufstätige beträgt 240,- EUR pro Halbwochenkurs, für Studentinnen 40,- EUR pro Halbwochenkurs, Ermäßigungsmodalitäten stehen im Programmheft.

Verlosung

Unter allen Anmeldungen wird ein Reisegutschein der Deutschen Bahn im Wert von 150,- EUR verlost (bitte AGBs beachten). Danach nur noch Vergabe von Restplätzen.

Mehr Infos
meccanica: www.meccanica-feminale.de
Anmeldung und Kursübersicht: https://scientifica.de/index.php?id=mf2019-kursuebersicht

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dib-Tagung: „Sketch-Notes“-Workshop für Studentinnen

Workshop-Flyer-Bild

Workshoptermin: 25. Nov. 2018
Anmeldeschluss: 5. Nov. 2018
Wo? Hannover

Ankündigungstext: „Sketchnotes sind skizzierte Notizen, eine visuelle Methode, Informationen auf den Punkt zu bringen und Komplexität zu reduzieren. Als Arbeitstechnik eignen sie sich sowohl für eigene Notizen als auch für Sitzungen, Lehr- oder Vortragssituationen. Leicht erlernbar!“ Zudem erfahren die Studentinnen Tipps & Tricks aus der Praxis.

Inhalte:

  • Zeichnen – visuelle Anker, die jede lernen kann
  • Schreiben – wie Schriftarten eff­ektiv eingesetzt werden können
  • Farben – es gibt mehr als Rot, Blau, Schwarz
  • Inhalte – reduzieren für die Nachhaltigkeit
  • Struktur – Lesbarkeit und Übersicht

Die Kosten für den Workshop inkl. Mittagessen belaufen sich auf 30,00 EUR. Der Workshop kann einzeln gebucht werden, ohne Teilnahme an der Tagung.

Mehr Infos im Flyer Flyer oder auf der Website. Die Anmeldung erfolgt online.

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Call for Lectures: Sommerkurse in Furtwangen 2019

informatica feminale Baden-Württemberg 2019

LogoDie nächste informatica feminale Baden-Württemberg findet vom 30. Jul. bis 3. Aug. 2019 an der Hochschule Furtwangen, Fakultät Digitale Medien (I-Bau), statt.

Die Sommerhochschule bildet nicht nur weiter, sondern vernetzt auch Studentinnen und Fachfrauen aus der Informatik und verwandten Gebieten. Das Schlagwort digitale Transformation definiert auch die beruflichen Möglichkeiten neu. Deshalb sollen mit dem Kursprogramm insbesondere aktuelle Fachkompetenzen vermittelt werden. Darüber hinaus gilt es hier, Inspirationen für persönliche Karrierewege zu schaffen.

Alle interessierten (und fähigen) Frauen sind aufgerufen – ob Dozentin, Lehrbeauftragte, Professorin oder Berufstätige in der IT – mitzuwirken und ihre Angebote für halbwöchige oder Tageskurse, Workshops oder Vorlesungen einzureichen.

Auch werden wieder Beiträge für den Conference Day (Vortragsdauer: 45-90 Minuten) gesucht.

Zeitplan

Annahmeschluss für den Call for Lectures: 2. Jan. 2019
Entscheidung Programmkomitee: Jan. / Feb. 2019
Sommerhochschule: 30. Jul. – 3. Aug. 2019 / Conference Day am 1. Aug. 2019

Die Themenwünsche rund um die IT:

  • Künstliche Intelligenz (KI) / Machine Learning / Learning Analytics / Bots
  • Robotik / Autonome Systeme / Mensch-Maschine-Interaktion / Sensorik & Aktorik
  • Industrie 4.0 / Arbeiten 4.0
  • Blockchain / Kryptografie
  • Cloud Computing / HPC = High Performance Computing / Cloud Services
  • Smart Home / Internet of Things (IoT) / Konnektivität
  • Datenanalyse / Big Data / Data Mining
  • Autonomes Fahren / E-Mobility
  • Datenverarbeitung / ECM = Enterprise Content Management / ERP = Enterprise Resource Planning
  • Datenschutz & Datensicherheit
  • Web-Frameworks & Applications (z. B. Symfony, Bootstrap,…)
  • Responsive Websites & Contentmanagementsysteme (z. B. WordPress, Typo3, Joomla, …)
  • E-Commerce, Online-Shop-Software
  • 3D-Modellierung und -Visualisierung (z. B. 3D Max, Blender, Unity, Unreal, …)
  • IS = User Interface Design / UX = User Experience Design
  • Spieleprogrammierung / Gamification
  • XR = Extended Reality Technologien (Virtual, Augmented und Mixed Reality)
  • Digitale Bildbearbeitung mit MATLAB, Simulink, Scilab, …
  • App-Entwicklung / Android, iOS, Windows, plattformübergreifend / Prototyping-Tools
  • Mini-Computer, Raspberry Pi, Arduino & Co.
  • (Agiles) Projektmanagement mit Scrum und Co.
  • IT-Sicherheit / Cybercrime / Cybermobbing
  • Alternative Energiesysteme / Erneuerbare Energien / Energiespeicherung
  • Zukunftstechnologien, z. B. Energy Harvesting / Lichtwellenkommunikation
  • Neue Berufsbilder und Karrierechancen im Bereich Digitalisierung
  • Social Skills, z. B. Wissenschaftliches Schreiben, Bewerbungstraining, Stressbewältigung, Rhetorik…

.. und weitere Themenvorschläge werden auch gern entgegengenommen.

Die Unterrichtsstunden entsprechen dem folgenden Raster:

  • Halbwochenkurse: 16 Einheiten à 45 min
  • Tageskurse: 6-8 Einheiten à 45 min
  • Vorträge: 1-2 Einheiten à 45 min

Infos

Call: https://scientifica.de/index.php?id=173
Formular zum Cal: https://scientifica.de/index.php?id=196
informatica feminale Baden-Württemberg: https://scientifica.de/index.php?id=informatica-feminale

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