4. März: World Engineering Day…

17 Icons Development Goals…for Sustainable Development

Die 40. Generalkonferenz der UNESCO hat 2018 den Ingenieurtag für nachhaltige Entwicklung definiert.

2020 wird er nun zum 1. Mal gefeiert. Organisationen, Ämter der Vereinten Nationen, Regierungen, Schulen, Universitäten sollen an diesem Tag für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren. Damit möchte die UNESCO auf den wichtigen Beitrag hinweisen, den speziell Ingenieur*innen zur nachhaltigen Entwicklung leisten.

Rund 23 Millionen Ingenieur*innen auf der ganzen Welt kommt eine zentrale Rolle bei der Erreichung der 17 UN Sustainable Development Goals zu.

In Deutschland hat sich der Verein deutscher Ingenieure (VDI) ebenfalls mit dem Thema beschäftigt (und ja, der Verein ist auch für Ingenieurinnsen, klar).

Seit 2018 gibt es eine Arbeitsgruppe, an der der VDI beteiligt ist. Es gibt z. B. eine Veröffentlichung „VDI-Handlungsfelder Zirkuläre Wertschöpfung„, die klare Handlungsempfehlungen gibt, wie sich der Rohstoffverbrauch senken lässt und wie sich wirtschaftliche Wachstumseffekte erzielen lassen. Werkstoffe lassen sich ja nicht endlos aus Primärrohstoffen gewinnen.

Darüber hinaus arbeitet der Verein eng mit der WFEO (World Federation of Engineering Organizations) zusammen, in der er bei den globalen Themen wie Nachhaltigkeit gemeinsam mit den Partnern in der WFEO daran arbeitet, die Rolle der Ingenieur*innen und Technologie hervorzuheben.

Außerdem gibt es ein binationales Projekt zum Thema Food Security: Studis sowie Young Professionals aus Deutschland und Brasilien haben gemeinsam eine Möglichkeit entwickelt, die dem nachhaltigen urbanen Gemüseanbau dient. Wie das? Damit können Nahrungsmittel ohne großen Aufwand und sehr einfach zu Hause angebaut werden. Der Anbau von Nahrungsmitteln geschieht dort – natürlich – rein ökologisch. Wer setzt zu Hause schon Pestizide ein? Außerdem wird nur das angepflanzt, was man wirklich braucht.

Mehr Infos
www.wfeo.org/world-engineering-day-for-sustainable-development
www.vdi.de/news/detail/wir-feiern-heute-den-world-engineering-day-for-sustainable-development

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Macht mit: freestyle-physics

Physik-Wettbewerb für Kids

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Der Nachwuchs ist wieder gefragt. Wissenschaft zum Anfassen, Physik für Neugierige.

Herausforderungen in Kürze:

  • Selbstlaufender Fußball
  • Luftkissenfahrzeug
  • Klapp-Papierbrücke
  • Solarofen
  • Wasserrakete

Eckdaten

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13

Wann?
Anmeldung bis 1. Jun. 2020
Wettbewerb vom 15. bis 19. Jun. 2020

Wo? Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg

Mehr Infos

Aufgabenplan:
https://aglorke.uni-due.de/wp/aufgaben-2020
Aufgabendetails:
Aufgaben zu freestyle physics 2020 (pdf)

Anmeldung:
https://aglorke.uni-due.de/wp/anmeldung-zum-wettbewerb-2

Rahmenprogramm:
https://aglorke.uni-due.de/wp/was-ist-freestyle-physics/rahmenprogramm

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Graphen (sprich: Graphéén)

Material mit nützlichen Eigenschaften

ScreenshotGraphen, was ist das? Kohlenstoff. Allerdings nicht irgendeiner. Es ist ein 2-dimensionaler, wabenförmiger Kohlenstoff (anders als z. B. Graphit, das aus vielen Schichten besteht). Damit ist Graphen so etwas wie eine Folie aus Kohlenstoff. Die Stärke beträgt 0,3 Nanometer, d. h. es ist 100.000-mal dünner als menschliches Haar.

Vorteile: Leitfähigkeit (Strom & Wärme) und Flexibilität.

Forscher*innen am SAIT (Samsung Advanced Institute of Technology) haben es geschafft, daraus Graphenkugeln („Graphenbälle“) herzustellen: Um einen Nanopartikelkern aus einer Graphen-Siliziumoxid-Verbindung schichten sich weitere Schichten Graphen. Schließlich erhält das Ergebnis eine 3-dimensionale, popcornähnliche Form.

Graphen ist 200-mal stärker als Stahl. Es gilt als das stärkste Material der Welt. Dabei hat es ein sehr geringes Gewicht. Wie stabil ist es? Ein Elefant müsste auf einem spitzen Bleistift auf der Folie mit der Dicke von Frischhaltefolie balancieren, um sie zu löchern. Die Stabilität rührt von den negativ geladenen Eletronen her, die durch die positiv geladenen Kohlenstoffatome fließen. Der Ladungsunterschied bewirkt eine starke elektrostatische Anziehung.

Ein Fußballfeld-großes Stück Graphenfolie wiegt weniger als ein Gramm. Krass.

Anwendungsfall Akku

Die Idee, dieses Konstrukt als Ersatz für herkömmliche Akkutechnologie einzusetzen, besteht daraus, diese kugelartigen Gebilde an der Kathode bzw. Anode von Li-Ionen-Akkus zu ölatzieren. Die Graphenbälle fungieren dann als Schutzmantel für nickreiche Kathoden. So soll die Langlebigkeit erhöht werden. Problem dahinter: Beim Aufladen kommt es zum Abbau der Schichtstruktur. Das liegt an der Chemie. Durch den Graphenmantel soll dieser Abbau verringert werden, die Grenzflächenstsbilität mit den Elektrolyten wird verbessert. Eletrolyte sind das Medium, das die Ionen zwischen Anode, Kathode und Elektronen wandern lässt.

Die Leitfähikgeit der Elektrode wird mit Graphen stärker. Auch das führt wiederum zur einer höheren Langlebigkeit. Außerdem können solche Akkus schneller wieder aufgeladen werden: 12 bis 30 Minuten für eine Ladung statt aktuell ca. 15 Min. für die erste Hälfte der Ladung und einer noch langsameren Ladezeit für die restliche Hälfte.

Wird neben der Kathode noch die Anode graphen-verschichtet, so verbessert das die Akkus weiter, was sich vor allem in einer verbesserten Lebensdauer zeigt: 78,6 % der Kapazität konnten nach 500 Ladezyklen bie 5 Coloumb und 60 °C nachgewiesen werden. Herkömmliche Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Oxid-Akkus mit Graphit lagen nach weniger als 25 Ladezyklen nur noch bei 10 % ihrer Kapazität.

Anwendung

Diese Art herkömmlicher Akkus ist u. a. in Fahrzeugen zu finden. Das macht das erforschte Prinzip nicht nur für Handys, sondern auch für die Autobranche natürlich sehr interessant.

Die Folieneigenschaft von Graphen eignet sich für den Einsatz in Bildschirmen. Forscher*innen des FEP (Fraunhofer Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik) haben laut einer Pressemitteilung vom 11. Jan. 2017 OLED-Elektroden aus Graphen herstellen können.

Quelle: ak[due]ll (Printausgabe), Uni Duisburg-Essen, Februar 2020

Mehr Infos:
www.giga.de/extra/forschung-und-wissenschaft/news/fraunhofer-graphen-oled-unzerbrechliche-displays-touchscreen-erfolg

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Ausstellung: Rechenmaschinen

Sammlung in Bonn

Im Arithmeum sind seit dem letzten Jahr besondere historische Exponate zu sehen. Die Ausstellungsstücke hat IBM dem Museum geliehen, sie sind bis auf Weiteres in Bonn zu finden.

Mechanik übernimmt Kopfarbeit

1645. Ein junger Mann erfindet eine Maschine, die mit dem Übertrag auf den nächsten Zehner fertig wird: Die Pascaline. Der junge Mann heißt Blaise Pascale. Und sein Vater kann das Gerät als Steuerberater gut gebrauchen. Sie ist aus Messing, Elfenbein und Holz.

1855. Das Piano-Arithmometer von Charles Xavier Thomas de Colmar wurde auf der Weltausstellung 1855 vorgestellt. Es ist die größte Rechenmaschine des 19. Jahrhunderts. Das Arithmometer verwendet das Prinzip der Leibniz-Maschine.

Mehr Infos

Arithmeum:
www.arithmeum.uni-bonn.de

Sonderausstellung:
www.arithmeum.uni-bonn.de/ausstellungen/details/dauerleihgaben-von-rechenmaschinen-aus-der-sammlung-ibm.html

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Gesichtet: Beiträge für die Sommerunis in Bremen

Programmkomitee 22.02.2020

Stellwand mit Beiträgen in ClusternDas Komitee aus 11 Fachfrauen wühlte sich an einem Samstag an der Uni Bremen durch die eingereichten Beiträge. Ingenieurwissenschaften, Informatik, Bindestrichfächer, Soft Skill, Rahmenprogramm. Vorträge, Kurse, Workshops, Seminare, Vorlesungen. 130 Beiträge für ca. 50 bis 60 Veranstaltungen, die im 2-wöchigen Programm im Sommer Platz finden.

Alles wurde gesichtet und nach bewährten Kriterien einsortiert. Am Ende bekamen ca. 80 Einreichungen einen grünen Klebepunkt, die anderen wurden mit gelben oder roten Punkten versehen. Zu den Kriterien gehörten die Evaluationsergebnisse der letzten Jahre, Passung zum Programm (und dem Fokusthema für dieses Jahr), Anzahl der eingereichten Beiträge pro Dozentin etc.

ModerationskarteEs war anstrengend, interessant, spannend und spaßig. Die Sommerunis in Bremen stellen sich (wieder) neu auf, neue Rahmenbedingungen und fachliche Trends fließen ein.

Es geht los, es geht weiter, wir sehen uns im Sommer!

 

Sommerunis:
Informatica Feminale: www.informatica-feminale.de
Ingenieurinnen-Sommeruni: www.ingenieurinnen-sommeruni.de

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D21-Studie „Digital Gender Gap“

Aus meinem Posteingang…

GEWINN möchte heute auf eine aktuelle Studie hinweisen, die der Verbundpartner im Projekt GEWINN, das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., gemeinsam mit der Initiative D21 e. V. veröffentlicht hat:

„Digital Gender Gap“ ist eine Sonderauswertung der Studie D21-Digital-Index 2018 / 2019, die jährlich den Digitalisierungsgrad der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahre misst. Das Lagebild zu Gender(un)gleichheiten in der digitalisierten Welt zeigt deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Digitalisierungsgrad auf aber auch in der Arbeitswelt hinsichtlich technischer Ausstattung und Möglichkeiten zum flexiblen Arbeiten. Die Studie gibt Empfehlungen, wie Akteurinnen und Akteure im Bildungsbereich sowie in Unternehmen und Organisationen ihren Teil zu mehr Chancengleichheit in einer digitalisierten Arbeitswelt beitragen können.

CoverZur Studie: https://kompetenzz.de/aktivitaeten/digital-gender-gap
Oder direkt als PDF: D21: Digital Gender Gap

„Wir hoffen, dass die Studie Ihnen nützliche Erkenntnisse und Anregungen für Ihre weitere Arbeit bietet. Weisen Sie gern in Ihren Netzwerken darauf hin und diskutieren Sie bei Twitter mit uns!“
#DigitalGenderGap @kompetenzz_ev @gender_useit

Herzliche Grüße
vom GEWINN-Team

Call: Sommeruni in Bremen. Macht mit!

Sommeruni: Informatica Feminale & Ingenieurinnensommeruni

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Call for Contributions: Innovative Lehrangebote gesucht

Informatikerinnen und interdisziplinär im Fach arbeitende Frauen sind herzlich eingeladen, Lehrangebote zu entwickeln und für die Sommeruni 2020 einzureichen. Aktuelle oder grundlegende Themen aus dem gesamten Spektrum der Informatik und verwandter Gebiete sind willkommen.

Die Universität Bremen vergibt Lehraufträge an die Dozentinnen.

Termine

  • Einreichungsschluss für Beiträge: 17. Feb. 2020
  • Sichten der Beiträge: 22. Feb. 2020
    Öffentliche Sitzung des Programmkomitees der Informatica Feminale; Interessentinnen bitte vorher anmelden.
  • Programm erstellen: Feb. bis Apr. 2020 inkl. Rücksprache mit den Dozentinnen
  • Anmeldung öffnet: Ab Mai 2020 Programm online & Platzzuteilung an Teilnehmerinnen nach Eingang
  • Anmeldeschluss für Teilnahme: Mitte Juli 2020 Anmeldeschluss für Teilnehmerinnen
  • Sommerunis: 10. – 22. Aug. 2020 Informatica Feminale & Ingenieurinnen-Sommeruni

Sonstige Eckdaten

Wo? Uni Bremen
Was? 23. Informatica Feminale (internationales Sommerstudium für Frauen in der Informatik) und 12. internationale Ingenieurinnen-Sommeruni

Das Organisationsteam lädt Dozentinnen ein, die Sommeruniversität als Experimentierfeld für innovative Lehre zu nutzen und diese mit hoch motivierten Teilnehmerinnen zu erproben. Das kann ich bestätigen, die Teilnehmerinnen sind wirklich total motiviert! Ich hab’s schon oft ausprobiert :-)

Die Informatica Feminale und die gleichzeitig stattfindende Ingenieurinnen-Sommeruni verstehen sich als ein Netzwerk von und für Frauen. Wir tauschen uns über technische und soziale Veränderungen aus, die uns täglich begegnen und die wir als Technikerinnen mit gestalten. Auch das hab ich ausprobiert. Und für gut und wertvoll befunden. Probiert’s aus, das Netzwerk ist offen, breit aufgestellt und schafft eine Wohlfühlatmo.

Planungshilfe:
www.informatica-feminale.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/01/IF-Call-Planungshilfe-2020-de.pdf

Themen

Kurs- und Vortragsangebote aus dem gesamten Spektrum der theoretischen, praktischen, technischen und angewandten Informatik sowie aus dem gesamten Spektrum von Elektrotechnik/ Informationstechnik sowie aus Maschinenbau & Verfahrenstechnik und ihrer interdisziplinären Bezüge sind willkommen. Weiterhin sind Dozentinnen mit Angeboten rund um Studium, Beruf und Karriere eingeladen.

Zusatzprogramm 2020 mit Fokus „Körpergrenzen“

Körpergrenzen verschwimmen: sei es mit der Optimierung des Gesundheitszustands oder der Außendarstellung von Körpern, mit scheinbar nicht kontrollierbaren Sammlungen von Körperdaten bis hin zu den Körpern, die die Folgen von technischer Kriegsführung tragen.

Die Sommeruni 2020 soll Raum und Zeit bieten für eine kritische Reflexion und (gern auch experimentelle) Auseinandersetzung mit diesem Zusammenhang von Technikverständnis und gesellschaftlichen Entwicklungen. Gewünscht sind dazu Lehrangebote, die sich aus feministischen Perspektiven mit der Anwendung von Technikwissen aus Informatik und Ingenieurwesen in verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen wie zum Beispiel Pflege, Bildung, Gesundheit, Ernährung, Haushalt, Mobilität, Alltagsvernetzung, Werbung, Sport, Militarisierung etc. beschäftigen.

Vorschläge für Lehrveranstaltungen, Diskussionsrunden, Workshops und Vorträge, welche die Themen Gender, Geschlechtergerechtigkeit, Feminismus, Technik und Ethik behandeln, sind ebenso ausdrücklich erwünscht.

Für Firmen

Firmen mit geschlechtersensiblen Organisationskonzepten und Personalmanagement-Strategien, die Ingenieurinnen erfolgreich auf ein breites Spektrum an Führungspositionen bringen, sind herzlich eingeladen, den Teilnehmerinnen ihre Best Practicesder zu präsentieren. Zugleich gibt es wie immer Sponsoring-Möglichkeiten.

Programmkomitee

Die öffentliche Sitzung des Programmkomitees findet am 22. Feb. 2020 an der Universität Bremen statt.

Interessentinnen hierfür melden sich bitte vorher beim Sommeruni-Team an, damit es die Sitzung entsprechend vorbereiten kann: if(bei)informatica-feminale.de

Mehr Infos

Informatica Feminale: www.informatica-feminale.de
Ing-Sommeruni: www.ingenieurinnen-sommeruni.de

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Filmtipp: Magie der Mathematik

Dokumentation

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Beschreibung auf 3sat:

Seit Jahrhunderten trägt Mathematik zu wissenschaftlichen Errungenschaften und technologischen Fortschritten der Menschheit bei. Sogar in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens ist sie zu finden. So auch in der Natur, der Musik, der Kunst und der Architektur.

Immer wieder gelingt es der Wissenschaft, die Welt mit mathematischen Formeln zu erklären, Zusammenhänge zu beleuchten und zukünftige Entwicklungen präzise vorauszusagen. Doch was ist das Geheimnis dieser mathematischen Genauigkeit? Gemeinsam mit Physikern, Ingenieuren und Mathematikern, darunter die Mathematikerin Ysette Weiss von der Universität Mainz sowie Günter M. Ziegler vom Institut für Mathematik an der FU Berlin, untersucht der Astrophysiker Mario Livio nun die Geheimnisse, die der Macht der Mathematik zugrunde liegen.

Dabei stellen sich die Experten die Frage, ob Mathematik die natürliche Sprache des Kosmos oder bloß ein vom Mensch entwickeltes Werkzeug ist, um diese zu begreifen. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Welt der Zahlen und Formeln wird so dem Mythos der Mathematik auf den Grund gegangen.

Diskussion

Screenshot Mediathek
Beschreibung auf 3sat:

Der Begriff „Mathematik“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Lernen“ oder „Wissen“. Lange bevor die Schrift erfunden wurde, gab es schon geometrische Muster und Zahlen. Die Logik der Mathematik schafft universell geltende Wahrheiten. So ist zum Beispiel der berühmte Satz des Pythagoras vor über 2.500 Jahren gefunden und bewiesen worden. Seitdem hat sich nichts an seinem Wahrheitsgehalt geändert. Physik, Chemie, Biologie sind beispielsweise undenkbar ohne die Mathematik.

Gerade in unserer modernen Alltagswelt spielt Mathematik eine viel größere Rolle, als man es vermuten würde. Ohne Mathematik gäbe es zum Beispiel keinen aktuellen Wetterbericht, keine Bahn würde fahren, Computer, Smartphones und das Internet würden nicht existieren. Überall stecken die logischen Formeln der mathematischen Hochtechnologie dahinter. Neben den vielen Facetten der Mathematik und der ihr innewohnenden Logik gibt es auch heute noch viele ungelöste mathematische Geheimnisse, mit denen sich Wissenschaftler mit großer Hingabe beschäftigen.

Gäste der Diskussionsrunde

Die Diskussion startet mit Beiträgen über die obige Dokumentation. Außerdme geht es um das Thema „Mathe und Mädchen“.

Petra Schwer ist Professorin am Institut für Algebra und Geometrie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Sie lehrt und forscht an Geometrischer Gruppentheorie und kombinatorischer Darstellungstheorie.

Albrecht Beutelspacher studierte in Tübingen Mathematik, Physik und Philosophie. Er begleitete unter anderem von 1988 bis 2018 eine Professur für Geometrie und Diskrete Mathematik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er ist Gründer und Leiter des Mathematikums in Gießen. Er hat außerdem Bücher geschrieben, die mir gefallen: „Das ist o. B. d. A. trivial!“ und „Einmal sechs Richtige

Hannes Leitgeb ist studierter Philosoph und Mathematiker. Er ist Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Leiter des „Münchner Zentrums für mathematische Philosophie“.

Videos

www.3sat.de/wissen/wissenschaftsdoku/die-magie-der-mathematik-100.html
www.3sat.de/wissen/scobel/scobel–die-magie-der-mathematik-100.html

Fazit: Etwas philosophisch, natürlich populärwissenschaftlich, (trotzdem) nett

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ditact 2020

Newsletter-Bild mit Logos

Call for lectures 2020

Beitragsschluss: Noch bis Ende Februar 2020 ist der Call for Lectures für die disjährige ditact geöffnet.

Wann? Summer studies 24. Aug. bis 5. Sep. 2020
Wo? Uni Salzburg

Bewerbungen als Lektorin bei der „ditact_women‘s IT summer studies“ sind jetzt möglich und es ist den Organisatorinnen ein großes Anliegen, auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.

Das Programm ist in sechs Themen aufgeteilt:

  • IT-Grundlagen
  • IT-Spezialisierung
  • IT-Anwendungen
  • IT-Management
  • IT & Didaktik
  • IT & Karriereplanung

Zur Orientierung ist im Call eine Liste mit verschiedenen Unterthemen sowie das Programm der ditact 2019 (als mögliche Anregung).

Mehr Infos:
Call: https://ditact.ac.at/event/ditact-2020/call
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Studium? Zwei Semester lang MINT antesten

Orientierungsjahr an der HTW Berlin

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Die Hochschule für Technik und Wirtschaft hat zusammen mit der Handwerkskammer Berlin ein Angebot zusammengestellt, in dem man sich zum Studium oder zur Ausbildung im Bereich MINT orientieren kann.

Termine

Wann? Ab April 2020
Bewerbungsschluss: 15. Jan. 2020 verlängert: 5. Mär. 2020

Zielgruppe und Inhalt

Wer mit der Schule fertig ist, kann bei „O ja!“ verschiedene Ausbildungsberufe und Studiengänge kennenlernen. Dazu kommt die Möglichkeit, Erfahrungen in Unternehmen zu sammeln. Und obendrauf gibt es noch Grundlagenwissen zu Mathe, Pyhsik, Programmierung und E-Technik. Danach dürfte die Entscheidung doch leichter fallen.

O ja! (Orientierungsjahr Ausbildung Studium):
www.htw-berlin.de/studium/o-ja-orientierungsjahr-ausbildung-studium

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Uniglobale: MINT-Frauen, die die Welt verbessern

ScreenshotUniglobale stellt Frauen vor, die die Welt verbessern; Ingenieurinnen, die Ideen haben. Und diese Ideen setzen sie auch um: Menschen retten, Ozeane säubern, Wassernot lindern. Andere wenden Terroranschläge und Cyberattacken ab. Bei Uniglobale kann man die Arbeit folgender Frauen kennenlernen:

  • Kapitänin Carola Rackete und Offizierin Lina Schulze (Nautik-Absolventin)
  • Architektin Marcella Hansch
  • Ingenieurinn und Bauleiterin Lisa Bethke

 

Artikel: www.uniglobale-blog.com/thema/frauen-mint-welt-verbessern

Und das sind nur vier. Junge Frauen, die sich mit dem Wissen aus ihrem Studium großen Problemen widmen. Neben ihnen gibt es noch viele Heldinnen. Die meisten davon kennt niemand. Macht aber nix, sie verbessern die Welt ja trotzdem :-)

Na, guck Dich doch einfach mal um. Im Hörsaal neben Dir, im Hauptseminar-Chat-Tool, auf der Sommeruni, … !

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Software entwickeln als Frau… 2019

Eine Branche mit vielen Männern

Das Heft hab ich an der Uni aufgesammelt, es sind einige interessante Artikel und Infos drin.

PDF unicum beruf 6/2019So habe ich auch aktuelle Zahlen gefunden. Immer noch sind es rund 20 % Frauen in der IT. Und dann hab ich noch gelernt, dass sich diese Zahl so schnell nicht ändern wird. Denn nicht nur im Joballtag ist das die Prozentzahl, die man findet. Sondern auch bei den Neueinschreibungen im Studium sind es 20 %.

Ein Beitrag hat meine Aufmerksamkeit besonders gefesselt:

Frau codet… 2019

Sehr gut gefallen hat mir das Interview mit Sonja Krause-Harder, in der sie erzählt, was sie „als Frau oder in der Informatik-Branche nervt“.

Die Erfahrungen der Software-Entwicklerin zeigen, dass es immer eine besondere Herausforderung ist, wenn man zu einer Minderheit gehört. Und: Dass  das auch 2019 immer noch ein Thema ist. Schade. Denn gerade viele junge Frauen, die im Studium stecken, neigen dazu, das Thema abzuhaken unter „…klar war das früher ein Problem, heute herrscht doch Gleichberechtigung“. Von wegen.

Weiße Männer reden… 2019

Auch habe ich gelernt, dass im Sommer 2019 eine internationale IT-Konferenz abgesagt wurde, weil nur weiße männliche Redner im Programm waren. Drei Speaker, die jeweils zwei Vorträge auf der Konferenz halten sollten, boten dem Veranstalter an, auf ihre Zweitvorträge zugunsten einer potenziellen Rednerin zu verzichten und außerdem ihre Reisekosten zu reduzieren. Dieses Angebot schlug der Veranstalter mit dem Hinweis auf die bereits verstrichene Deadline für Einreichungen aus. Besonders erfreut hat mich, dass sich männliche Redner auf die Seite von Diversity gestellt haben, z. B. Karl L. Hughes auf Twitter:

Mehr Infos

IT-Ausgabe unicum beruf
Link: https://unicum-media.com/wp-content/uploads/2018/09/unicum-beruf-ausgabe-6-2019.pdf
PDF: unicum-beruf-ausgabe-6-2019

IT-Konferenz abgesagt
Golem-Meldung: www.golem.de/news/diversitaet-nur-maenner-auf-der-rednerliste-php-konferenz-abgesagt-1908-143463.html
Twitter Karl L. Hughes: twitter.com/KarlLHughes/status/1151525811616387073

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Trends 2020: Zukunft verschiedener Jobs

Mein Job in der Zukunft

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Mehr Infos:
job-futuromat.iab.de

Deutsche Digitale Bib: Kulturhackathon

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Ziel

Das Event will Kulturinstitutionen mit Entwickler*innen, Designer*innen, Gamer*innen und (Digital-)Kulturbegeisterten zusammenbringen, um aus digitalen Sammlungen und offenen Datensätzen von Kultureinrichtungen innovative Anwendungen wie Apps, Webseiten oder Spiele zu erdenken.

Mehr Infos:
www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/journal/aktuell/kulturstiftung-des-bundes-foerdert-kulturhackathon/

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Mathematische Philosophie

Geistige Geschwister: Mathematik & Philosophie

Banner von der Website

Idee und Motivation

Nachzulesen auf der Website:

„The Munich Center for Mathematical Philosophy (MCMP) is organising the sevent Summer School on Mathematical Philosophy for Female Students, which will be held from July 26 to July 31, 2020 in Munich, Germany. The summer school is open to excellent female students who want to specialise in mathematical philosophy.
The school’s aim is to encourage female students to engage with mathematical and scientific approaches to philosophical problems, and thereby help to redress the gender imbalance in formal philosophy: it offers the opportunity for study in an informal and interdisciplinary setting, for lively debate, and for the development of a network of students and professors interested in the application of formal methods to philosophy.“

Deadlines habe ich auf der Website leider (noch) nicht finden können.

International Conference on Deontic Logic and Normative Systems

„DEON 2020 will be co-located with the Summer School on Mathematical Philosophy for Female Students, to be held in Munich from 26th until 31st July 2020.“ (deontisch = soziale Regeln betreffend; es geht um die Logik der auf Normen bezogenen Begriffe „sollen / dürfen / erlaubt / verboten“)

Deadlines für die Abstracts für die Teilnahme sind im März 2020.

Mehr Infos

www.mathsummer.philosophie.uni-muenchen.de/index.html
www.mcmp.philosophie.uni-muenchen.de/news/cfa_mathsummer2020/index.html
www.mcmp.philosophie.uni-muenchen.de/events/workshops/container/deon-2020/index.html

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Alter im Universum… und auf Erden

Material im Sonnensystem: Alter überrascht

ScreenshotIm Januar 2020 schafft es eine Meldung in die Massenmedien: Staub entdeckt, der älter ist als die Erde!

Ein Leckerli, auf das sich diejenigen stürzen, die unterm Bett wissenschaftliche Sensationen wittern. Jetzt mal cool bleiben. Rein rational betrachtet ist doch niemand überrascht? Ja, das Universum ist älter als die Erde. Und Elemente sind älter als die Sonne, sogar Moleküle!

… wer mehr wissen will, für den hab ich mal zwei Hintergrundberichte recherchiert. Viel Spaß beim Eintauchen ins All!

Mehr Infos

ScreenshotAlter Stein:
www.msn.com/de-ch/news/other/material-c3-a4lter-als-die-erde-e2-80-93-entdeckt-an-der-eth/ar-BBYWqfo

Altes Wasser:
www.sueddeutsche.de/wissen/astrophysik-wasser-auf-der-erde-soll-aelter-als-die-sonne-sein-1.2146225

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Call: FiNuT – Frauen in Naturwissenschaft und Technik

Referentinnen gesucht

Logo FiNuTFür die 46. Tagung FiNuT – Frauen in Naturwissenschaft und Technik am Himmelfahrtswochenende werden engagierte Referentinnen für Vorträge, Workshops oder Arbeitsgruppen gesucht. Die Tagung findet in Darmstadt unter dem Dach eines Wohn- und Lebensprojekts statt.

Termine und Orga

Logo agoraDie wichtigen Termine sind…

Anmeldeschluss Beiträge: Fr 29. Feb. 2020
Wann? 21. – 24. Mai 2020
Wo? Darmstadt

Beitrag anmelden

Meldet Eure Vorträge, Workshops oder Arbeitsgruppen mit einem kurzen Abstract mit folgenden weiteren Angaben an:

  • Name, Vorname, Fachrichtung und Email der Referentin
  • Veranstaltungsform und geplante Dauer
  • Max. Teilnehmerinnen-Zahl (sofern eine Beschränkung erforderlich)
  • Benötigte technische Ausstattung

Gesuchte Themen

Um die thematische Vielfalt der Angebote zu erhöhen, begrüßt das Orga-Team es, wenn der Call an interessierte Frauen weitergeleitet und in Frauennetzwerken bekannt gemacht wird. Außerdem kann man eigene Themen vorschlagen und hoffen, dass das auch reinpasst (das funktioniert, ich hab’s ausprobiert, schon zum dritten Mal).

Schwerpunkt 2020: Klima und Nachhaltigkeit

Als Naturwissenschaftlerinnen, Technikerinnen und Ingenieurinnen betreffen uns die Veränderungen des Weltklimas privat und beruflich. Mit unseren Projekten und in unserer Forschung nehmen wir Einfluss auf zukünftige Entwicklungen.

Deshalb möchte die FiNuT besonders dazu aufrufen, Beiträge zum Themenbereich Klima und Nachhaltigkeit einzureichen: FiNuT for Future!

Kontakt und Infos

Kontakt: orga(bei)finut.net
Webseite: www.finut.net
Tagungsort: www.agora-eg.de
Flyer: Call for Paper 2020 (PDF)

Besondere Emfpehlung

Dieses Jahr will ich endlich auch mal wieder hin, ich hab sogar schon Urlaub dafür bekommen. Wir sehen uns?!?

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Weibliche MINT-Vorbilder & Podcast „Women Tech Charge“

Frauen über Technik

Wissenschaft, Karriere, Vorbilder auf Englisch

Der englischsprachige Podcast sendet Stimmen von weiblichen Profis und Expertinnen, tech-affine Vorbilder für die Karriere oder einfach inspirierende Wissenschaftsthemen. Hier könnt Ihr alles von federführenden Frauen lernen, Euch inspirieren lassen – und ein bisschen Englisch-Hörverständnis üben, denn sie reden schnell und die meisten sind Muttersprachlerinnen ;-)

Worum geht’s?

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„From fashion to finance, technology is revolutionising every area of our lives. Meet the extraordinary women who are leading the charge. Hosted by Dr. Anne-Marie Imafidon MBE, CEO of www.stemettes.org, Women Tech Charge is a series of candid, inspiring and often funny conversations with inventors, entrepreneurs and even real-life spies. These are stories of eureka moments, successes and failures, passions and ideas, which will inspire you to take charge – woman or otherwise.“

Mehr Infos

Podcast Evening Standard:
www.standard.co.uk/tech/women-tech-charge-evening-standard-podcast-episode-list-a4088361.html 

Initiative für mehr Frauen in MINT (engl. STEM):
www.stemettes.org

Dr. Anne-Marie ImafidonVorbild… Dr. Anne-Marie Imafidon:

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Master… Ideen für den nächsten Studienschritt

Kommunikation

Technik- und Innovationskommunikation

Wo? Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Wie lang? 3 Semester

Inhalte u. a.

  • Technik und Gesellschaft
  • Kommunikationstheorie
  • Wirtschaft und Recht

Mehr Infos:
www.h-brs.de/de/emt/studienangebot/master/technik-und-innovationskommunikation

Human-Computer Interaction (HCI)

Wo? Baushaus-Universität Weimar
Wie lang? 4 Semester
Voraussetzung: Englischsprachtest (Score 6.5 von 9 Punkten)

Inhalte u. a.

  • Entwurf und Entwicklung intelligenter SW-Systeme und SW-Schnittstellen
  • HCI-Methoden
  • HCI-Technologien (Virtual Reality etc.)

Studis führen konkrete Forschungsprojekte durch.

Mehr Infos:
www.uni-weimar.de/de/medien/studium/human-computer-interaction-msc

Zukunft: Innovativ und digital, im Einklang mit der Natur

ZukunftsDesign

Wo? Hochschule Coburg
Wie lang? 5 Semester
Voraussetzung: Bereitschaft zum Perspektivwechsel, zum Infragestellen des Status Quo
Zielgruppe: Absolvierende aller Fachrichtungen

Inhalte u. a.

  • Innovationstechniken
  • Ethik
  • Dynamik von Projektgruppen
  • Kommunikationsstrukturen von Projektgruppen

Profs fungieren als Coach und sorgen für eine „dynamische Lernatmosphäre“.

Mehr Infos:
www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html

Digital Transformation Management

Wo? XU Exponential University Potsdam
Wie lang? 2 Semester (Vollzeit) / 3 Semester (Teilzeit)

Besonderheit: Summer School an einer internationalen Partnerhochschule (2 – 3 Wochen im 1. Semester)

Spezialisierungsmöglichkeiten:

  • Digital Marketing
  • 1digital Engineering
  • Digital Security

Mehr Infos:
www.uni-potsdam.de/de/studium/studienangebot/masterstudium/master-a-z/wirtschaftsinformatik-master.html

Biodiversität und Naturschutz

Wo? Universität Marburg
Wie lang?
Voraussetzungen: Kenntnisse von Tier- und Pflanzenarten, Forschungsinteresse, Eigeninitiative, Teamfähigkeit

Schwerpunkt: Analyse von Arten bzgl. Ökologie und Gefährdungsstatus

Mehr Infos:
www.uni-marburg.de/de/studium/studienangebot/master/biodiversitaet-und-naturschutz-m-sc

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MINT-Preise 2020

Frauen-MINT-Award 2020

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Zielgruppe: MINT-Studentinnen und MINT-Absolventinnen
Deadline: 8. Mär. 2020
Siegprämien: 500,- bis 3.000,- EUR

Themen:

  • Cloud
  • Internet der Dinge
  • Künstliche Intelligenz
  • Cyber Security
  • Netze der Zukunft

 

Mehr Infos:
https://challenge.telekom.com/en/challenges/women-stem-award-2020

MINT-Award IT-Sicherheit

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Thema 2020: Cyber Security
Zielgruppe: MINT-Studis und MINT-Absolvierende

Mehr Infos:
www.mint-award-it-sicherheit.de
… Details ab Frühjahr – whatever that means… ;)

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