freestyle-physics… geht auch online

Anfang März habe ich Euch freestyle-Physics vorgestellt. Der Wettbewerb findet jetzt ein bisschen abgespeckt statt. Aber er findet statt: Virtuell.

Die ursprünglich für freestyle-physics 2020 vorgesehenen Aufgaben werden auf freestyle-physics 2021 verschoben. Aber gerade jetzt wollen die Organisatoren weiterhin zum Basteln und Tüfteln animieren und stellen diese neue Aufgabe, die sich auch unter den aktuellen Bedingungen durchführen lässt: https://aglorke.uni-due.de/wp/2020/04/02/freestyle-physics-virtuell

Pappkatapult

Den Bau und die Konstruktion des Katapultes und einen Schuss wird dann als Video gefilmt, und das Video wird hochgeladen – die Weite, Umsetzung, Originalität und Präsentation werden dann von der freestyle-physics-Jury bewertet.

Auch wenn bei freestyle-physics normalerweise Teams zusammenarbeiten und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so ihre Stärken vereinen, muss sich in dieser speziellen Situation jede und jeder an das Kontaktverbot halten! Natürlich können sich die Teilnehmenden mit Freunden über die Aufgaben per Telefon oder Skype austauschen und sich Tipps geben. Oder Geschwister konstruieren gemeinsam.

Einsendeschluss der Videos: 15. Jun. 2020
Bekanntgabe der Gewinnse: 19. Jun. 2020

Mehr Infos:
Für Infos, wie man Videos hochladen kann, eine E-Mail an: info [at] freestyle-physics [dot] de schreiben.
Teilnehmen kann man bis Jahrgangsstufe 13.

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Digital ins Museum: HNF

Geschlossen, gleichzeitig aber geöffnet!

LogoAuch das Heinz Nixdorf MuseumsForum ist bis auf Weiteres geschlossen. Doch im Digitalen ist das Computermuseum weiter aktiv. Bei Facebook, Instagram und Twitter gibt es aktuelle Infos und Unterhaltsames aus der Welt der Informationstechnik.

Neu im Programm: Mittags live

Neu im Programm ist die Serie #MittagsImMuseum.

Jeden Di und Do um 14 h berichtet Geschäftsführer Dr. Jochen Viehoff bei Facebook live aus dem HNF:
https://de-de.facebook.com/heinznixdorfmuseumsforum
Man kann dabeisein, kommentieren, Fragen stellen und die Beiträge aktiv mitgestalten.

Historie der Computer

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Interessiert an der Computergeschichte? Dann ist der Blog des HNF ein guter Tipp.

2-mal pro Woche gibt es hier Einblicke in die goldene Zeit der Homecomputer, man erfährt Kurioses aus der Welt der IT und Unbekanntes von Pionieren des Informationszeitalters.

Link: https://blog.hnf.de

Museumsbesuch vom Sofa aus

Haben Sie Lust, das Museum bequem vom Sofa aus zu besuchen? Dann erkunden Sie das HNF auf dem virtueller Rundgang.
Virtuelle Runde: www.hnf.de/dauerausstellung/virtuelle-rundtour.html

Einen detaillierten Blick in die Sammlung des weltgrößten Computermuseum ermöglicht Museum Digital. Die Plattform listet über 600 deutsche Museen, darunter natürlich auch das digitale HNF.
Museum Digital:
https://owl.museum-digital.de

Auch Google bietet etwas für die Kulturbegeisterten unter uns; dort ist auch das HNF vertreten.
Google Arts and Culture:
https://artsandculture.google.com

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Frau am Bau: Neue Baustoffe und kluge Ideen

Bioverfahrenstechnikerin: Selbstheilender Beton

Biovefahrenstechnikerin Sarah Hintermayer erfoscht selbstheilenden Beton.

Sie hat zusammen mit ihrem Kollegen Jan Hellriegel herausgefunden, dass die Beimengung von geeigneten Mikroorganismen im Beton dazu führt, dass sich der Beton selbst repariert. Wenn z. B. Risse entstehen, weil Feuchtigkeit eindringt, ist das natürlich ziemlich unschön. Gerade diese Feuchtigkeit ist es nun aber, die beim „Selbstheilen“ genutzt werden kann. Sie aktiviert die verkapselten Organismen im Beton und regt diese zur Aktivität an. Für die Laien drücken es die Beiden so aus: „Sie müssen sich das vorstellen wie bei einem Korallenriff.“

Bauingenieurin: Robuster Dämmstoff zum Upcyclen

Bauingenieurin Gabriele Gärtner kennt sich mit Dämmung aus. Sie weiß, wie sich das Material bei Hitze und in Verbindung mit Feuchtigkeit verhält. Der Dämmstoff, mit dem sie arbeitet, ist rein mineralisch auf Basis von Siliciumdioxid. Die mineralische Hochleistungswärmedämmplatte kommt in Bauanwendungen, z. B. in Fassadenelementen, Betonfertigteilen oder als Kerndämmung zum Einsatz. Es vereinigt Dämmung und Brandschutz in einem. Das Material enthält keine Biozide, Bindemittel oder Brand hemmenden Zusätze und ist komplett recyclebar und sogar upcycelbar für neue, hochwertige Wertstoffe und für neue Produkte.

Mehr Infos

Gewinn Ideenwettbewerb (Beton):
https://corporate.evonik.de/de/unternehmer-im-unternehmen-1139.html

Beton und Dämmung:
www.industriepark-wolfgang.de/cms/ipw/de/pages/article.aspx?articleId=116301 und
www.op-online.de/region/hanau/hanau-hessen-tage-industriekultur-evonik-gestartet-12887141.html

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Reicht das Papier? Rechner online

Beruhigend

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Die neuen Materialien sind so gut, dass man gar nicht soviel davon braucht. Wer nicht selbst rechnen möchte, kann sich das auch online ausrechnen lassen.

Berechnungsgrundlage

Für die Mathematiker*innen unter uns…

  • Die Berechnung erfolgt auf Grundlage von 4-lagigem Toilettenpapier mit 150 Blatt aus.
  • Hat man 3-lagiges Toilettenpapier erwischt, dann könnt sind es sogar 200-250 Blatt – das reicht dann noch länger :)

Achso, pro Toilettengang gehen wir von einem Verbrauch von großzügigen 10 Blatt aus! Die Berechnung geht vom worst case aus. Es gibt auch Hersteller mit mehr Blatt pro Rolle.

Beispielrechnungsergebnis

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Link

https://reichtmeinklopapier.de

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Wir-versus-Virus-Hackathon

Corona gegenübertreten – Let’s go!

Der #WirVsVirus Hackathon

Worum geht’s?

Gemeinsam mit der Bundesregierung den digitalen Beteiligungsprozess in der Corona-Krise starten. Überall in Deutschland arbeiten Leute individuell und gemeinsam an Lösungen. Der #WirVsVirus Online Hackathon ist der digitale Raum, in dem alle gemeinsam Lösungen für neu auftretende Herausforderungen entwickeln, testen und verbessern können.

Aufruf für das Wochenende 20 bis 23.März 2020

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Bis Donnerstagabend hatte jede:r Bürger:innen sowie die Bundesministerien Zeit, Herausforderungen einzureichen. Was sind derzeit die drängendsten Herausforderungen? Für welches Problem wünschst Du Dir eine Lösung?

Alle sind eingeladen, die Zeit, Lust & Internetzugang haben.

Startpunkt Hackathon

Zitat von der Website:

Der Hackathon ist ein Startpunkt für einen kontinuierlichen Beteiligungsprozess zur Entwicklung gemeinsamer Lösungen, damit wir dies große Herausforderung durch Covid-19 als Gesellschaft meistern. Du willst mit Deinem Team weiter an Eurer Lösung arbeiten? Ihr bringt das Commitment mit, in den kommenden Wochen und Monaten aus Euren Prototypen echte tragfähige Lösungen zu entwickeln? Oder ihr seid bereits eine bestehende Initiative und braucht Unterstützung in den nächsten Schritten? Genau dafür werden wir gemeinsam mit der Bundesregierung ein digitales Unterstützungsprogramm starten, damit Eure Lösungen maximale Wirkung in der Corona-Krise entfalten können.

Schirmherrschaft

Der #WirVsVirus Hackathon ist der Hackathon der Bundesregierung und steht unter der Schirmherrschaft des Chefs des Bundeskanzleramtes Prof. Dr. Helge Braun.

Mehr Infos:
https://wirvsvirushackathon.org/

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Finnischer Onlinekurs zur Künstlichen Intelligenz

The Elements of AI

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Der KI-Onlinekurs wurde in Finnland entwickelt. Teemu Roos, außerordentlicher Professor, ist für den wissenschaftlichen Teil verantwortlich, und Hanna Hagström, Direktorin von KI bei Reaktor, für den wirtschaftlichen. „The Elements of AI“ ist Teil des KI-Bildungsprogramms des finnischen Zentrums für KI und wird in Kooperation mit The Open University und Mooc.fi angeboten.

Reaktor bietet als KI- und Tech-Partner für moderne Unternehmen Unternehmensberatungs- und Vermittlungsleistungen an, die auf technologischer Kompetenz und Implementierungsexpertise basieren. Reaktor KI sagt von sich, dass sie Maschinen hilft, komplexe Realitäten zu verstehen.

Die Uni in Helsinki ist die größte und älteste Universität Finnlands.

Mehr Infos und Onlinekurs:
www.elementsofai.de

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Initiative: Erste deutsche Astronautin

Frau(en) ins All!

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Die Initiative in Form einer Stiftung soll dafür sorgen, dass die erste deutsche Astronautin zu einer Mission zur internationalen Raumstation ISS aufbrechen kann. Der Start erfolgt dann 2021, wenn alles klappt.

Unter anderem sollen Erkenntnisse in der medizinischen Forschung gewonnen werden. In Deutschland liegen noch keine Forschungsergebnisse aus medizinischen Selbstversuchen zum weiblichen Körper im All vor. Dabei könnte die medizinische Forschung im All signifikante Erkenntnisse zur Frauenmedizin am Boden liefern, von denen Millionen von Frauen profitieren würden. An Bord der ISS führen Wissenschaftler immer auch medizinische Selbsttests durch, um wichtige Erkenntnisse für die Medizin am Boden zu gewinnen. Da diese Wissenschaftler aus Deutschland bisher alle männlich waren, profitieren Männer bisher stärker von dieser Art der Forschung.

Mir gefällt auch der Aspekt der Role Models daran sehr gut. Das Projekt möchte Mädchen Mut machen, ihren eigenen Weg zu gehen – denn Mädchen brauchen starke Vorbilder. Und was könnte stärker sein als eine Astronautin? Eben.

Wofür die Stiftung sorgen möchte:

  • Mädchen und junge Frauen für die Raumfahrt sowie Naturwissenschaften und Technik begeistern
  • Wissenschaft und Forschung an Bord der ISS unterstützen und die Ergebnisse der Wissenschaft zugänglich machen
  • Organisation, Planung und Durchführung der Forschung der ersten deutschen Astronautin im Weltall
  • Intensive Vorbereitung auf der Erde
  • Begleitung des Fluges
  • Aufenthalt auf der Raumstation ISS und anschließende Rückkehr

Mehr Infos
https://dieastronautin.de

Mehr zum Thema

Eine super Ergänzung zu der Astronautin…
Link: https://code4space.org

(Danke für den Tipp, Birgit)
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Die Dänen… ganz schön pfiffig

Einfach und effektiv was tun gegen Hamsterkäufe

Während der weltweiten Quarantäne darf man ja nur noch wenig tun; z. B. Einkaufen. Was Manche nicht verstehen:
Einkaufen ≠ Hamstern

Dänische Rechnung

Die Dänen nun sind so klug und führen einen Staffelpreis ein.

Das Prinzip:

  • 1 Gebinde = Normalpreis
  • ab dem 2. Gebinde = 25-facher Preis

Hamsterkäufe erledigen sich damit quasi von allein…

Quelle: www.radiopilatus.ch/artikel/159886/so-einfach-stoppen-daenen-die-hamsterkaeufe

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4. März: World Engineering Day…

17 Icons Development Goals…for Sustainable Development

Die 40. Generalkonferenz der UNESCO hat 2018 den Ingenieurtag für nachhaltige Entwicklung definiert.

2020 wird er nun zum 1. Mal gefeiert. Organisationen, Ämter der Vereinten Nationen, Regierungen, Schulen, Universitäten sollen an diesem Tag für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren. Damit möchte die UNESCO auf den wichtigen Beitrag hinweisen, den speziell Ingenieur*innen zur nachhaltigen Entwicklung leisten.

Rund 23 Millionen Ingenieur*innen auf der ganzen Welt kommt eine zentrale Rolle bei der Erreichung der 17 UN Sustainable Development Goals zu.

In Deutschland hat sich der Verein deutscher Ingenieure (VDI) ebenfalls mit dem Thema beschäftigt (und ja, der Verein ist auch für Ingenieurinnsen, klar).

Seit 2018 gibt es eine Arbeitsgruppe, an der der VDI beteiligt ist. Es gibt z. B. eine Veröffentlichung „VDI-Handlungsfelder Zirkuläre Wertschöpfung„, die klare Handlungsempfehlungen gibt, wie sich der Rohstoffverbrauch senken lässt und wie sich wirtschaftliche Wachstumseffekte erzielen lassen. Werkstoffe lassen sich ja nicht endlos aus Primärrohstoffen gewinnen.

Darüber hinaus arbeitet der Verein eng mit der WFEO (World Federation of Engineering Organizations) zusammen, in der er bei den globalen Themen wie Nachhaltigkeit gemeinsam mit den Partnern in der WFEO daran arbeitet, die Rolle der Ingenieur*innen und Technologie hervorzuheben.

Außerdem gibt es ein binationales Projekt zum Thema Food Security: Studis sowie Young Professionals aus Deutschland und Brasilien haben gemeinsam eine Möglichkeit entwickelt, die dem nachhaltigen urbanen Gemüseanbau dient. Wie das? Damit können Nahrungsmittel ohne großen Aufwand und sehr einfach zu Hause angebaut werden. Der Anbau von Nahrungsmitteln geschieht dort – natürlich – rein ökologisch. Wer setzt zu Hause schon Pestizide ein? Außerdem wird nur das angepflanzt, was man wirklich braucht.

Mehr Infos
www.wfeo.org/world-engineering-day-for-sustainable-development
www.vdi.de/news/detail/wir-feiern-heute-den-world-engineering-day-for-sustainable-development

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Macht mit: freestyle-physics

Physik-Wettbewerb für Kids

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Der Nachwuchs ist wieder gefragt. Wissenschaft zum Anfassen, Physik für Neugierige.

Herausforderungen in Kürze:

  • Selbstlaufender Fußball
  • Luftkissenfahrzeug
  • Klapp-Papierbrücke
  • Solarofen
  • Wasserrakete

Eckdaten

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13

Wann?
Anmeldung bis 1. Jun. 2020
Wettbewerb vom 15. bis 19. Jun. 2020

Wo? Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg

Mehr Infos

Aufgabenplan:
https://aglorke.uni-due.de/wp/aufgaben-2020
Aufgabendetails:
Aufgaben zu freestyle physics 2020 (pdf)

Anmeldung:
https://aglorke.uni-due.de/wp/anmeldung-zum-wettbewerb-2

Rahmenprogramm:
https://aglorke.uni-due.de/wp/was-ist-freestyle-physics/rahmenprogramm

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Graphen (sprich: Graphéén)

Material mit nützlichen Eigenschaften

ScreenshotGraphen, was ist das? Kohlenstoff. Allerdings nicht irgendeiner. Es ist ein 2-dimensionaler, wabenförmiger Kohlenstoff (anders als z. B. Graphit, das aus vielen Schichten besteht). Damit ist Graphen so etwas wie eine Folie aus Kohlenstoff. Die Stärke beträgt 0,3 Nanometer, d. h. es ist 100.000-mal dünner als menschliches Haar.

Vorteile: Leitfähigkeit (Strom & Wärme) und Flexibilität.

Forscher*innen am SAIT (Samsung Advanced Institute of Technology) haben es geschafft, daraus Graphenkugeln („Graphenbälle“) herzustellen: Um einen Nanopartikelkern aus einer Graphen-Siliziumoxid-Verbindung schichten sich weitere Schichten Graphen. Schließlich erhält das Ergebnis eine 3-dimensionale, popcornähnliche Form.

Graphen ist 200-mal stärker als Stahl. Es gilt als das stärkste Material der Welt. Dabei hat es ein sehr geringes Gewicht. Wie stabil ist es? Ein Elefant müsste auf einem spitzen Bleistift auf der Folie mit der Dicke von Frischhaltefolie balancieren, um sie zu löchern. Die Stabilität rührt von den negativ geladenen Eletronen her, die durch die positiv geladenen Kohlenstoffatome fließen. Der Ladungsunterschied bewirkt eine starke elektrostatische Anziehung.

Ein Fußballfeld-großes Stück Graphenfolie wiegt weniger als ein Gramm. Krass.

Anwendungsfall Akku

Die Idee, dieses Konstrukt als Ersatz für herkömmliche Akkutechnologie einzusetzen, besteht daraus, diese kugelartigen Gebilde an der Kathode bzw. Anode von Li-Ionen-Akkus zu ölatzieren. Die Graphenbälle fungieren dann als Schutzmantel für nickreiche Kathoden. So soll die Langlebigkeit erhöht werden. Problem dahinter: Beim Aufladen kommt es zum Abbau der Schichtstruktur. Das liegt an der Chemie. Durch den Graphenmantel soll dieser Abbau verringert werden, die Grenzflächenstsbilität mit den Elektrolyten wird verbessert. Eletrolyte sind das Medium, das die Ionen zwischen Anode, Kathode und Elektronen wandern lässt.

Die Leitfähikgeit der Elektrode wird mit Graphen stärker. Auch das führt wiederum zur einer höheren Langlebigkeit. Außerdem können solche Akkus schneller wieder aufgeladen werden: 12 bis 30 Minuten für eine Ladung statt aktuell ca. 15 Min. für die erste Hälfte der Ladung und einer noch langsameren Ladezeit für die restliche Hälfte.

Wird neben der Kathode noch die Anode graphen-verschichtet, so verbessert das die Akkus weiter, was sich vor allem in einer verbesserten Lebensdauer zeigt: 78,6 % der Kapazität konnten nach 500 Ladezyklen bie 5 Coloumb und 60 °C nachgewiesen werden. Herkömmliche Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Oxid-Akkus mit Graphit lagen nach weniger als 25 Ladezyklen nur noch bei 10 % ihrer Kapazität.

Anwendung

Diese Art herkömmlicher Akkus ist u. a. in Fahrzeugen zu finden. Das macht das erforschte Prinzip nicht nur für Handys, sondern auch für die Autobranche natürlich sehr interessant.

Die Folieneigenschaft von Graphen eignet sich für den Einsatz in Bildschirmen. Forscher*innen des FEP (Fraunhofer Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik) haben laut einer Pressemitteilung vom 11. Jan. 2017 OLED-Elektroden aus Graphen herstellen können.

Quelle: ak[due]ll (Printausgabe), Uni Duisburg-Essen, Februar 2020

Mehr Infos:
www.giga.de/extra/forschung-und-wissenschaft/news/fraunhofer-graphen-oled-unzerbrechliche-displays-touchscreen-erfolg

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Ausstellung: Rechenmaschinen

Sammlung in Bonn

Im Arithmeum sind seit dem letzten Jahr besondere historische Exponate zu sehen. Die Ausstellungsstücke hat IBM dem Museum geliehen, sie sind bis auf Weiteres in Bonn zu finden.

Mechanik übernimmt Kopfarbeit

1645. Ein junger Mann erfindet eine Maschine, die mit dem Übertrag auf den nächsten Zehner fertig wird: Die Pascaline. Der junge Mann heißt Blaise Pascale. Und sein Vater kann das Gerät als Steuerberater gut gebrauchen. Sie ist aus Messing, Elfenbein und Holz.

1855. Das Piano-Arithmometer von Charles Xavier Thomas de Colmar wurde auf der Weltausstellung 1855 vorgestellt. Es ist die größte Rechenmaschine des 19. Jahrhunderts. Das Arithmometer verwendet das Prinzip der Leibniz-Maschine.

Mehr Infos

Arithmeum:
www.arithmeum.uni-bonn.de

Sonderausstellung:
www.arithmeum.uni-bonn.de/ausstellungen/details/dauerleihgaben-von-rechenmaschinen-aus-der-sammlung-ibm.html

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Gesichtet: Beiträge für die Sommerunis in Bremen

Programmkomitee 22.02.2020

Stellwand mit Beiträgen in ClusternDas Komitee aus 11 Fachfrauen wühlte sich an einem Samstag an der Uni Bremen durch die eingereichten Beiträge. Ingenieurwissenschaften, Informatik, Bindestrichfächer, Soft Skill, Rahmenprogramm. Vorträge, Kurse, Workshops, Seminare, Vorlesungen. 130 Beiträge für ca. 50 bis 60 Veranstaltungen, die im 2-wöchigen Programm im Sommer Platz finden.

Alles wurde gesichtet und nach bewährten Kriterien einsortiert. Am Ende bekamen ca. 80 Einreichungen einen grünen Klebepunkt, die anderen wurden mit gelben oder roten Punkten versehen. Zu den Kriterien gehörten die Evaluationsergebnisse der letzten Jahre, Passung zum Programm (und dem Fokusthema für dieses Jahr), Anzahl der eingereichten Beiträge pro Dozentin etc.

ModerationskarteEs war anstrengend, interessant, spannend und spaßig. Die Sommerunis in Bremen stellen sich (wieder) neu auf, neue Rahmenbedingungen und fachliche Trends fließen ein.

Es geht los, es geht weiter, wir sehen uns im Sommer!

 

Sommerunis:
Informatica Feminale: www.informatica-feminale.de
Ingenieurinnen-Sommeruni: www.ingenieurinnen-sommeruni.de

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D21-Studie „Digital Gender Gap“

Aus meinem Posteingang…

GEWINN möchte heute auf eine aktuelle Studie hinweisen, die der Verbundpartner im Projekt GEWINN, das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., gemeinsam mit der Initiative D21 e. V. veröffentlicht hat:

„Digital Gender Gap“ ist eine Sonderauswertung der Studie D21-Digital-Index 2018 / 2019, die jährlich den Digitalisierungsgrad der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahre misst. Das Lagebild zu Gender(un)gleichheiten in der digitalisierten Welt zeigt deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Digitalisierungsgrad auf aber auch in der Arbeitswelt hinsichtlich technischer Ausstattung und Möglichkeiten zum flexiblen Arbeiten. Die Studie gibt Empfehlungen, wie Akteurinnen und Akteure im Bildungsbereich sowie in Unternehmen und Organisationen ihren Teil zu mehr Chancengleichheit in einer digitalisierten Arbeitswelt beitragen können.

CoverZur Studie: https://kompetenzz.de/aktivitaeten/digital-gender-gap
Oder direkt als PDF: D21: Digital Gender Gap

„Wir hoffen, dass die Studie Ihnen nützliche Erkenntnisse und Anregungen für Ihre weitere Arbeit bietet. Weisen Sie gern in Ihren Netzwerken darauf hin und diskutieren Sie bei Twitter mit uns!“
#DigitalGenderGap @kompetenzz_ev @gender_useit

Herzliche Grüße
vom GEWINN-Team

Call: Sommeruni in Bremen. Macht mit!

Sommeruni: Informatica Feminale & Ingenieurinnensommeruni

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Call for Contributions: Innovative Lehrangebote gesucht

Informatikerinnen und interdisziplinär im Fach arbeitende Frauen sind herzlich eingeladen, Lehrangebote zu entwickeln und für die Sommeruni 2020 einzureichen. Aktuelle oder grundlegende Themen aus dem gesamten Spektrum der Informatik und verwandter Gebiete sind willkommen.

Die Universität Bremen vergibt Lehraufträge an die Dozentinnen.

Termine

  • Einreichungsschluss für Beiträge: 17. Feb. 2020
  • Sichten der Beiträge: 22. Feb. 2020
    Öffentliche Sitzung des Programmkomitees der Informatica Feminale; Interessentinnen bitte vorher anmelden.
  • Programm erstellen: Feb. bis Apr. 2020 inkl. Rücksprache mit den Dozentinnen
  • Anmeldung öffnet: Ab Mai 2020 Programm online & Platzzuteilung an Teilnehmerinnen nach Eingang
  • Anmeldeschluss für Teilnahme: Mitte Juli 2020 Anmeldeschluss für Teilnehmerinnen
  • Sommerunis: 10. – 22. Aug. 2020 Informatica Feminale & Ingenieurinnen-Sommeruni

Sonstige Eckdaten

Wo? Uni Bremen
Was? 23. Informatica Feminale (internationales Sommerstudium für Frauen in der Informatik) und 12. internationale Ingenieurinnen-Sommeruni

Das Organisationsteam lädt Dozentinnen ein, die Sommeruniversität als Experimentierfeld für innovative Lehre zu nutzen und diese mit hoch motivierten Teilnehmerinnen zu erproben. Das kann ich bestätigen, die Teilnehmerinnen sind wirklich total motiviert! Ich hab’s schon oft ausprobiert :-)

Die Informatica Feminale und die gleichzeitig stattfindende Ingenieurinnen-Sommeruni verstehen sich als ein Netzwerk von und für Frauen. Wir tauschen uns über technische und soziale Veränderungen aus, die uns täglich begegnen und die wir als Technikerinnen mit gestalten. Auch das hab ich ausprobiert. Und für gut und wertvoll befunden. Probiert’s aus, das Netzwerk ist offen, breit aufgestellt und schafft eine Wohlfühlatmo.

Planungshilfe:
www.informatica-feminale.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/01/IF-Call-Planungshilfe-2020-de.pdf

Themen

Kurs- und Vortragsangebote aus dem gesamten Spektrum der theoretischen, praktischen, technischen und angewandten Informatik sowie aus dem gesamten Spektrum von Elektrotechnik/ Informationstechnik sowie aus Maschinenbau & Verfahrenstechnik und ihrer interdisziplinären Bezüge sind willkommen. Weiterhin sind Dozentinnen mit Angeboten rund um Studium, Beruf und Karriere eingeladen.

Zusatzprogramm 2020 mit Fokus „Körpergrenzen“

Körpergrenzen verschwimmen: sei es mit der Optimierung des Gesundheitszustands oder der Außendarstellung von Körpern, mit scheinbar nicht kontrollierbaren Sammlungen von Körperdaten bis hin zu den Körpern, die die Folgen von technischer Kriegsführung tragen.

Die Sommeruni 2020 soll Raum und Zeit bieten für eine kritische Reflexion und (gern auch experimentelle) Auseinandersetzung mit diesem Zusammenhang von Technikverständnis und gesellschaftlichen Entwicklungen. Gewünscht sind dazu Lehrangebote, die sich aus feministischen Perspektiven mit der Anwendung von Technikwissen aus Informatik und Ingenieurwesen in verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen wie zum Beispiel Pflege, Bildung, Gesundheit, Ernährung, Haushalt, Mobilität, Alltagsvernetzung, Werbung, Sport, Militarisierung etc. beschäftigen.

Vorschläge für Lehrveranstaltungen, Diskussionsrunden, Workshops und Vorträge, welche die Themen Gender, Geschlechtergerechtigkeit, Feminismus, Technik und Ethik behandeln, sind ebenso ausdrücklich erwünscht.

Für Firmen

Firmen mit geschlechtersensiblen Organisationskonzepten und Personalmanagement-Strategien, die Ingenieurinnen erfolgreich auf ein breites Spektrum an Führungspositionen bringen, sind herzlich eingeladen, den Teilnehmerinnen ihre Best Practicesder zu präsentieren. Zugleich gibt es wie immer Sponsoring-Möglichkeiten.

Programmkomitee

Die öffentliche Sitzung des Programmkomitees findet am 22. Feb. 2020 an der Universität Bremen statt.

Interessentinnen hierfür melden sich bitte vorher beim Sommeruni-Team an, damit es die Sitzung entsprechend vorbereiten kann: if(bei)informatica-feminale.de

Mehr Infos

Informatica Feminale: www.informatica-feminale.de
Ing-Sommeruni: www.ingenieurinnen-sommeruni.de

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Filmtipp: Magie der Mathematik

Dokumentation

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Beschreibung auf 3sat:

Seit Jahrhunderten trägt Mathematik zu wissenschaftlichen Errungenschaften und technologischen Fortschritten der Menschheit bei. Sogar in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens ist sie zu finden. So auch in der Natur, der Musik, der Kunst und der Architektur.

Immer wieder gelingt es der Wissenschaft, die Welt mit mathematischen Formeln zu erklären, Zusammenhänge zu beleuchten und zukünftige Entwicklungen präzise vorauszusagen. Doch was ist das Geheimnis dieser mathematischen Genauigkeit? Gemeinsam mit Physikern, Ingenieuren und Mathematikern, darunter die Mathematikerin Ysette Weiss von der Universität Mainz sowie Günter M. Ziegler vom Institut für Mathematik an der FU Berlin, untersucht der Astrophysiker Mario Livio nun die Geheimnisse, die der Macht der Mathematik zugrunde liegen.

Dabei stellen sich die Experten die Frage, ob Mathematik die natürliche Sprache des Kosmos oder bloß ein vom Mensch entwickeltes Werkzeug ist, um diese zu begreifen. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Welt der Zahlen und Formeln wird so dem Mythos der Mathematik auf den Grund gegangen.

Diskussion

Screenshot Mediathek
Beschreibung auf 3sat:

Der Begriff „Mathematik“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Lernen“ oder „Wissen“. Lange bevor die Schrift erfunden wurde, gab es schon geometrische Muster und Zahlen. Die Logik der Mathematik schafft universell geltende Wahrheiten. So ist zum Beispiel der berühmte Satz des Pythagoras vor über 2.500 Jahren gefunden und bewiesen worden. Seitdem hat sich nichts an seinem Wahrheitsgehalt geändert. Physik, Chemie, Biologie sind beispielsweise undenkbar ohne die Mathematik.

Gerade in unserer modernen Alltagswelt spielt Mathematik eine viel größere Rolle, als man es vermuten würde. Ohne Mathematik gäbe es zum Beispiel keinen aktuellen Wetterbericht, keine Bahn würde fahren, Computer, Smartphones und das Internet würden nicht existieren. Überall stecken die logischen Formeln der mathematischen Hochtechnologie dahinter. Neben den vielen Facetten der Mathematik und der ihr innewohnenden Logik gibt es auch heute noch viele ungelöste mathematische Geheimnisse, mit denen sich Wissenschaftler mit großer Hingabe beschäftigen.

Gäste der Diskussionsrunde

Die Diskussion startet mit Beiträgen über die obige Dokumentation. Außerdme geht es um das Thema „Mathe und Mädchen“.

Petra Schwer ist Professorin am Institut für Algebra und Geometrie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Sie lehrt und forscht an Geometrischer Gruppentheorie und kombinatorischer Darstellungstheorie.

Albrecht Beutelspacher studierte in Tübingen Mathematik, Physik und Philosophie. Er begleitete unter anderem von 1988 bis 2018 eine Professur für Geometrie und Diskrete Mathematik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er ist Gründer und Leiter des Mathematikums in Gießen. Er hat außerdem Bücher geschrieben, die mir gefallen: „Das ist o. B. d. A. trivial!“ und „Einmal sechs Richtige

Hannes Leitgeb ist studierter Philosoph und Mathematiker. Er ist Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Leiter des „Münchner Zentrums für mathematische Philosophie“.

Videos

www.3sat.de/wissen/wissenschaftsdoku/die-magie-der-mathematik-100.html
www.3sat.de/wissen/scobel/scobel–die-magie-der-mathematik-100.html

Fazit: Etwas philosophisch, natürlich populärwissenschaftlich, (trotzdem) nett

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ditact 2020

Newsletter-Bild mit Logos

Call for lectures 2020

Beitragsschluss: Noch bis Ende Februar 2020 ist der Call for Lectures für die disjährige ditact geöffnet.

Wann? Summer studies 24. Aug. bis 5. Sep. 2020
Wo? Uni Salzburg

Bewerbungen als Lektorin bei der „ditact_women‘s IT summer studies“ sind jetzt möglich und es ist den Organisatorinnen ein großes Anliegen, auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.

Das Programm ist in sechs Themen aufgeteilt:

  • IT-Grundlagen
  • IT-Spezialisierung
  • IT-Anwendungen
  • IT-Management
  • IT & Didaktik
  • IT & Karriereplanung

Zur Orientierung ist im Call eine Liste mit verschiedenen Unterthemen sowie das Programm der ditact 2019 (als mögliche Anregung).

Mehr Infos:
Call: https://ditact.ac.at/event/ditact-2020/call
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Studium? Zwei Semester lang MINT antesten

Orientierungsjahr an der HTW Berlin

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Die Hochschule für Technik und Wirtschaft hat zusammen mit der Handwerkskammer Berlin ein Angebot zusammengestellt, in dem man sich zum Studium oder zur Ausbildung im Bereich MINT orientieren kann.

Termine

Wann? Ab April 2020
Bewerbungsschluss: 15. Jan. 2020 verlängert: 5. Mär. 2020

Zielgruppe und Inhalt

Wer mit der Schule fertig ist, kann bei „O ja!“ verschiedene Ausbildungsberufe und Studiengänge kennenlernen. Dazu kommt die Möglichkeit, Erfahrungen in Unternehmen zu sammeln. Und obendrauf gibt es noch Grundlagenwissen zu Mathe, Pyhsik, Programmierung und E-Technik. Danach dürfte die Entscheidung doch leichter fallen.

O ja! (Orientierungsjahr Ausbildung Studium):
www.htw-berlin.de/studium/o-ja-orientierungsjahr-ausbildung-studium

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Uniglobale: MINT-Frauen, die die Welt verbessern

ScreenshotUniglobale stellt Frauen vor, die die Welt verbessern; Ingenieurinnen, die Ideen haben. Und diese Ideen setzen sie auch um: Menschen retten, Ozeane säubern, Wassernot lindern. Andere wenden Terroranschläge und Cyberattacken ab. Bei Uniglobale kann man die Arbeit folgender Frauen kennenlernen:

  • Kapitänin Carola Rackete und Offizierin Lina Schulze (Nautik-Absolventin)
  • Architektin Marcella Hansch
  • Ingenieurinn und Bauleiterin Lisa Bethke

 

Artikel: www.uniglobale-blog.com/thema/frauen-mint-welt-verbessern

Und das sind nur vier. Junge Frauen, die sich mit dem Wissen aus ihrem Studium großen Problemen widmen. Neben ihnen gibt es noch viele Heldinnen. Die meisten davon kennt niemand. Macht aber nix, sie verbessern die Welt ja trotzdem :-)

Na, guck Dich doch einfach mal um. Im Hörsaal neben Dir, im Hauptseminar-Chat-Tool, auf der Sommeruni, … !

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