Aus meinem Posteingang…
An alle, die von mir zu Weihnachten ein Rad bekommen haben:
Der Rückgabetermin beim Fahrradverleih ist am Mittwoch nach Neujahr.
Maria
Die Onlinezeitung zum Sommerstudium in Bremen, Baden-Württemberg und Salzburg
Aus meinem Posteingang…
An alle, die von mir zu Weihnachten ein Rad bekommen haben:
Der Rückgabetermin beim Fahrradverleih ist am Mittwoch nach Neujahr.
Maria
Die FiNuT 2020 kommt verspätet, dafür aber mit viel Potenzial. Nur 1 Dreivierteltag lang und keine Anreise, das gibt mehr Spielraum für eine Teilnahme. Und das Thema ist ja sehr spannend.
Anmeldung
Anmeldeformulare: www.finut.net/finut2020.html
Anmeldung: Formular bis 25. Okt. 2020 an orga(bei)finut.net schicken.
Wann? Sa 31. Okt. 2020
Wo? Online
Genutzt wird „Cleverworks“.
Alle angemeldete Frauen bekommen den Link zugesendet. Es wird auch einen Test ein paar Tage vor der Veranstaltung geben.
Teilnahmebeiträge erhebt die Veranstaltung in diesem Jahr nicht.
Mehr Infos:
www.finut.net/finut2020.html
Einwählen in den Chat-Raum
Orga-Team
Blicke auf die FiNuT auch aus Sicht der Nachhaltigkeit. Es sind natürlich ganz viele Blicke möglich. Zunächst aber wird es eines der wichtigsten Themen sein, die Nachhaltigkeit: Wo, wann, wie auf den vielen FiNuTs? Und dann wird Dagmar Heymann versuchen, das aus der feministischen Perspektive zu beleuchten.
Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen im Chat-Raum:
Aufstehen, Kaffee kochen, lüften, 1x um den Block laufen…
Die EU gibt ca. 30 % ihrer Finanzen für die Landwirtschaft aus. Das werden zukünftig voraussichtlich noch ca. 52 Mrd. Euro pro Jahr sein. Was wird damit finanziert und welche Vorschläge für eine Verteilung der Gelder zur Unterstützung einer nachhaltigen Landwirtschaft gibt es?
Seit 10 Jahren geht im Januar ein Bündnis von fast 100 Organisationen in Berlin auf die Straße für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, faire Erzeugerpreise, einen Umbau der Tierhaltung, ein Recht auf Nachbau und gegen Gentechnik auf dem Acker.
Claudia Leibrock
Digitalisierung, „intelligente“ Steuerungen v. a. durch KI-Anwendungen sollen helfen, z. B. Energieverbrauch zu reduzieren, den Schadstoffausstoß zu senken oder die gemeinsame Nutzung von Ressourcen oder den Tausch in Netzwerken zu ermöglichen. Dem gegenüber steht aber der enorme Verbrauch von Energie und Ressourcen für Hardware und Infrastruktur, abgesehen vom steigenden Bedarf an (seltenen) Rohstoffen, die überdies häufig unter dubiosen Umständen in Kriegs- und Krisengebieten unter rigoroser Ausbeutung von Mensch und Natur gefördert werden. Mehr mobile Anwendungen, Cloud Computing, Block Chain Technologie, KI oder Echtzeitsysteme für Industrie 4.0 führen zu weiteren Steigerungen. Wie können sich NutzerInnen in dieser ambivalenten Situation verhalten?
Prof. Dr.-Ing. Moniko Greif, Professorin und Dekanin des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften an der Hochschule RheinMain
Leben auf einem Wagenplatz – inwiefern zukunftsfähig? Im Vortrag teilt die Referentin Jilly Latumena folgende Erfahrungen:
Jilly Latumena lebt seit 2015 auf dem Wagenplatz Diogenes in ihrem Bauwagen / Tiny House. Darüber hinaus ist sie in verschiedenen Vereinen bzw. im Vorstand aktiv. Mehr Infos: https://cinta-batu.de/kontakt.html
Aufstehen, Tee kochen, lüften, 1x um den Block laufen…
Wie geht‘s weiter mit FiNuT 2021, 2022 und nachfolgenden …?
Die FiNuT-Treffen leben vom engagierten Austausch und den persönlichen Kontakten der Frauen in Naturwissenschaft und Technik – in 2020 fehlen für eine bundesweite Tagung in Darmstadt auf Grund des unkalkulierbaren Pandemieverlaufs die Voraussetzungen. Alternativ bietet das Orgateam Euch nun erstmalig ein Online-Meeting an.
Der Aufwand zur Teilnahme für interessierte Frauen wird durch das Einloggen von zu Hause kleiner. Gleichzeitig geht aber viel Spontanität und Herzlichkeit durch die notwendige Disziplin verloren. Deshalb können bei Interesse regionale Zusammenkünfte kleinerer Gruppen organisiert werden. Das Orgateam bittet deshalb darum, die Bereitschaft zur lokalen Vernetzung und dazu den eigenen Wohnort bei der Anmeldung anzugeben. Das ist natürlich nicht verpflichtend.
Kontakt: orga(bei)finut.net
Maria
Wir laden ein zum…
Bring dich am Wochenende vom 2. bis 4. Okt. 2020 ein und arbeite gemeinsam mit Gleichgesinnten konkret an analogen und digitalen Lösungen für die Verkehrswende.
Im Rahmen eines Hackathons entwickeln Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Kenntnissen und Interessen gemeinsam innovative und kreative (Software)Lösungen für ein Problem – üblicherweise in Teams. Einfach Einsteigen ist eine Initiative, die den Nahverkehr in Bremen und im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) voranbringen möchte. Wir möchten mit Deinen Ideen und Deiner Kreativität gemeinsam den Nahverkehr verbessern. Der Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen (VBN) unterstützt den Hackathon. Weitere Anfragen an Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen sind raus, und wir rechnen mit konkreten Herausforderungen für Euch von deren Seite. Wir selbst werden ggf. auch eigene Projekte einbringen. U.a. treibt uns die Idee für ein Einfach Einsteigen-Spiel an, das auf spielerische Art Verkehrswende-Ideen vermittelt.
In selbst gewählten Themen rund um Lösungen für den Nahverkehr wird gearbeitet, überlegt, getüftelt und ausprobiert. Wir starten mit Vertreter*innen des Bremer Nahverkehrs, die Themenvorschläge anbieten. Danach geht es los. Am Sonntag schließen wir mit den Abschlusspräsentationen der entstandenen Projekte. Wir versprechen Euch Spaß, neue Ideen, gute Stimmung und Sinnhaftigkeit. Für Essen, Getränke und eine Übernachtungsbörse wird gesorgt sein. Im Gegensatz zu anderen Hackathons wollen wir keinen Wettbewerb, sondern lieber Spaß, neue Ideen, gute Stimmung und Sinnhaftigkeit.
Wir suchen Soft- und Hardwareentwickler*innen und Planer*innen, Mobilitätsgestalter*innen, Visionär*innen und andere kreative Geister: Menschen mit Begeisterung und neuen Ideen für Nahverkehr und Verkehrswende. Programmierkenntnisse sind keine Voraussetzung!
Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du auf einem Hackathon richtig bist, oder sonstige Fragen und Anregungen hast, dann schreib uns eine Mail: team(bei)einsteigen.jetzt.
Hier kannst Du Dich anmelden: https://pretix.eu/einfacheinsteigen/hackathon-2020
Wann? 2. bis 4. Okt. 2020
Am 2. Oktober ist die Auftaktveranstaltung um 15 h, am 4. Oktober die Abschlusspräsentation von 15 bis 17 h. Dazwischen könnt ihr Euch Eure Zeit frei einteilen, an Euren Projekten arbeiten und Euch vernetzen.
Wo? Creative Hub Bremen, Falkenstraße 45, 28195 Bremen
Du bist nicht vor Ort? Wir bemühen uns darum die Auftakt- und Abschlusspräsentation zu streamen und bemühen uns um Collaborationtools, die es Teams erlauben, auch Externe einzubinden.
Mehr Infos:
https://einsteigen.jetzt/hackathon
Während des Hackathons gelten die üblichen Corona-Regeln: Abstand, Hygiene, und Masken im Haus. In den Veranstaltungsräumen müssen voraussichtlich keine Masken getragen werden.
Sophie und ihr Team
Es geht weiter: Klima retten! Zukunft vorbereiten!
Wann? 25. Sep 2020 / verschiedene Events und Zeiten
Auf der Website kann man nachsehen, ob etwas in der Nähe stattfindet (Bremen ist auch dabei). Oder man organisiert selbst was. Plakate gibt’s auf der Website unter: https://fridaysforfuture.de/keingradweiter/plakate
Natürlich sind alle Aktionen so geplant, dass die Corona-Regeln eingehalten werden. Ehrensache :-)
Maria

eco sucht die Female Heros der Internetwirtschaft, und zwar beim eco award 2020 in der Kategorie Ladies in Tech. Nominiert werden können inspirierende weibliche Fach- und Führungskräfte der Internetbranche (bis Ende August, danach Auswahlverfahren und Public Voting).
Ende Nominierungsphase: 31. Aug. 2020
Vorstellung Nominierte ab: 12. Sep. 2020
Public Voting Start: 15. Sep. 2020 bis 15. Okt. 2020
Bekanntgabe/Preisverleihung: 4. Nov. 2020
Bewerbung und alle nötigen Unterlagen einreichen.
Teilnahmebedingungen:
www.eco.de/wp-content/uploads/2020/07/200727-teilnahmebedingungen_eco-award-2020_.pdf
Bewerbungsformular (PDF-Formular):
200622-lit-Bewerbungsformular-eco-award-2020
Maria
Ein Tuning-Tag also. Nun. So. Erst mal spoilern: Es hat sich gelohnt: Viel Futter, tolle Leute, großartig! Zwischen Hamburg, Berlin, München, Duisburg gab’s genug Erfahrungen für einen agilen Austausch.
Ursprünglich wollte ich nach Hamburg fahren. Guess what? Im Juli hat sich auch diese Veranstaltung in ein virtuelles Event verwandelt.
Meine Fragen vor dem Tag:
Ob das online über soviele Stunden genauso gut funktioniert? Wie werden die Pausengespräche virtualisiert? Gibt es überhaupt welche? Ist das nicht das Wichtigste an solchen Treffen: Erfahrungsaustausch? Unternehmens- / firmen- / organisationsübergreifend?
Meine Antworten nach dem Tag:
Ja, fast. Ein bisschen. Ja. Naja, Open Space kann manchmal noch wertvoller sein als Pausengespräche. (Nur mein Ohr tut mir weh, diese leidigen Headsets… Und zum ersten Mal auch mein Rücken vom konzentrierten – und neugierigen – InDenLaptopmonitorKriechen.)
Rund 20 Leute, die teilnehmen, dazu noch 3 Leute vom Veranstalter. Der Tag startet mit einem virtuellen Kaffeetrinken, eine Viertelstunde vor Start darf man schon ankommen. Das ist nett.
Nach der üblichen Begrüßung und Orgakrams beginnt der fachliche Teil.
Starter ist ein kurzer Vortrag. Im Kern geht es um Antifragilität. So nennt man die Eigenschaft, wenn Zufälle, Ungewissheit, Probleme, … ein System stärker werden lassen. Also noch etwas mehr als Resilienz, die sich von Hindernissen nicht unterkrigen lässt. Unter dem Titel…
… geht es rund 12 Min lang um Organisationsentwicklung und Produktentwicklung im agilen Umfeld.

Dem klassischen Ansatz, durch Standardisierung bzw. Zentralisierung Risiken im Vorfeld vermeiden zu wollen, steht der flexible Ansatz gegenüber: „Vorbereitet sein“ mit Fokus auf „Verlust beschränken, Gewinn maximieren“. Dazu gehört auch, nicht alles auf 1 Karte zu setzen.
So kommt man zu dem Schluss, dass man vielleicht viele Produkte im Köcher haben sollte. Oder dass man kleine Schritte macht. Oder Experimente etabliert. Dazu gehört auch das Prinzip Primum non nocere. Probier’s aus, solange es nicht schadet (naja, absehbar schadet).
Als Beispiel für kurze Schleifen bekamen wir eine erhellende Erkenntnis aus der Mäusezucht präsentiert: Wusstet Ihr, dass viele medizinische Studien auf demselben Stamm von Mäusen beruht? Die allesamt fitter sind als die Durchschnittsmaus? Jung, stark, widerstandsfähig – weil ständig reproduziert (kurze Zyklen = junge Mäuse züchten die nächste Generation). Und mit denen testet dann alle Welt unsere Medizin. (Ich schweife ab: Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Menschen eigentlich im Durchschnitt keine Supermäuse sind. Also Vorsicht vor solcherart Studien. Also, viel gelernt über Telomere… Altern… und Faktenbasis.)
Zurück zur Agilität. Fazit: Kurze Zyklen und frühes Feedback vermeidet große Risiken. Das macht ein System robust, resilient und antifragil.
Unterstützt durch ein digitales Whiteboard mit Klebezetteln, Tabellen, Pfeilen (miro.com) ging es dann in den aktiven Part.

Je nach Interesse konnten wir uns ein Thema rauspicken und dort für rund 25 Minuten eintauchen, bevor es wieder zurück und in die nächste Runde ging.
Die einzelnen Themen bekamen jeweils ein eigenes Chart, das wir nutzen konnten (nicht mussten). Da kam dann sowas in der Art dabei heraus, wie hier zu sehen für das „Lern-Feuer 2.0“.
Zwischen den Open-Space-Sessions gab es ’ne Stunde Mittagspause. Dann starteten wir mit einer Übung, die nichts mit unseren Themen, sondern mit Selbstorganisation zu tun hatte. Das war wieder mal sehr erhellend – und das nicht nur, weil unsere Gruppe die meisten „Ergebnisse“ hinbekommen hatte ;-)
Wir haben etwas über Prozessbetrachtung, Aufgabenverständnis, Definition of Done und obendrauf auch noch etwas über das eingesetzte Tool (miro) gelernt.
Gottseidank waren Pausen eingeplant. Auch wenn’s immer wieder sehr, sehr spannend ist, sich ausgiebig auszutauschen… Bewegung zwischendurch sowie Tee, Kaffee, sonstige wichtige Dinge hatten zu Recht auch ihren Platz. Ein kleines bisschen Smalltalk war noch drin, vor allem beim Warten darauf, dass sich alle bis zur Session durchgeklickt hatten und im anderen Raum angekommen waren.
In der Feedbackrunde am Ende war der Tenor
Für mich war nach 2×3 Stunden Online-Interaktion am Ende so ziemlich die Grenze erreicht. Was auch daran liegt, dass ich zu Hause eben keine optimale Online-Umgebung habe. Hätte ich ein Büro dafür nutzen können, wäre das sicher weniger anstrengend gewesen.
Der nicht-so-faktenorientierte, persönliche Austausch mit Leuten, die ähnliche Herausforderungen haben wie ich, fiel etwas hinten runter (Visitenkartentausch hab ich nicht hinbekommen). Was die Themen angeht, erlebte ich unterm Strich einen tollen Tag, was u. a. an der hilfreichen „kollegiale Beratung“ liegt. Viel Futter, etwas (zu?) wenig Socialising.
Maria
Steht ’ne Frau vor einem Laden und kann nicht rein. Nein, so fängt kein Witz an. So fängt eine Idee an.
Corina Huber hatte diese sehr einfache, gleichzeitig sehr effektive Idee. Und die Idee wird auch bereits nachgeahmt. Großartig.
So baut man die Rampen.
So wird sie eingesetzt: Bei Bedarf und mobil.
Darf ich mir was wünschen? Mehr von solchen Idee, bitte! Ihr da draußen, Ihr seid doch kreativ. Beweist es und habt Spaß dabei :-)
Maria
Wer eine eigene Webseite mit WordPress betreibt und sich schon immer gefragt hat, wie und ob die Seite eigentlich halbwegs umweltverträglich ist, kann hierfür das Plugin GreenerWp verwenden. Das Plugin ist direkt auf der WordPress-Plugin-Seite zu finden. Es überprüft die Seite anhand von Best Practices und gibt entsprechende Rückmeldung in einem Dashboard, so dass die Webmasterin weiß, an welchen Stellen der Webseite noch Optimierungsbedarf besteht.
Wer kein WordPress nutzt, kann stattdessen den greenerWP Environmental Sustainability Scanner einsetzen und prinzipiell beliebige Webseiten überprüfen.
Happy scanning!
Anke
Die Idee: Einen Online-Shop und einen Bauernmarkt kombinieren.
Also nehmen man eine Plattform, die Hungrige und regionale Lebensmittel zusammenbringt. Auf dem Marktschwärmer-Regionalmarkt in der Nähe (1x / Woche) treffe ich Erzeuger*innen persönlich zur Übergabe, und andere Kunden sind auch da. Da kann ich mich natürlich dann auch direkt mit Gleichgesinnten austauschen.
Online bestellen…
… am nächst gelegenen Treffpunkt abholen (und Leute treffen).
Falls kein Treffpunkt in der Nähe existiert, kann man selbst die Initiative ergreifen und „eine Schwärmerei starten„.
Link: https://marktschwaermer.de
PDF: Marktschwärmer-Zahlen-Fakten-Juni-2020
Maria
Richtig. Diversity, Solidarität, immer und besonders auch in unseren (Frauen-)Netzwerken.
Mehr Infos:
https://anitab.org/news/announcements/a-statement-from-anitab.org
Maria
Wer hat’s erfunden? Ein StartUp in Kassel: Katja, Philip und Chris.

Die Idee ist wirklich gut… man nehme Lichtkeimer, also Wildblumensamen und packe sie umweltfreundlich ein. Das Ganze so, dass sie wie Konfetti aussehen und sich auch genauso in die Luft werfen lassen.
Auf der Website findet man zu allen Saaten Informationen. Da gibt es Feld-Thymian, Duftveilchen und Ausdauernden Lein.
Manche der Samen brauchen erst einmal Frost, um zu keimen. Also was für jede Jahreszeit. Cool!
Sicherheitshalber gibt es noch den Hinweis, dass das Konfetti „ausschließlich für den Einsatz in Siedlungsgebieten bestimmt“ ist. Naja, daneben steht aber auch ein Tipp, wie man das Saatgut in einem Blumenbeet zum Keimen bringt :-)
Ein bisschen spielen kann man auf der Website auch… bewegt man die Maus über die Website, folgt eine Biene den Bewegungen. Wenn man schon etwas müde ist nach einem langen Tag vor’m Bildschirm, ist das genau das Richtige, um ins Wegzudösen rüberzugleiten ;-)
Mehr Infos
Website:
https://saatgutkonfetti.de
Fernsehbeitrag beim hessischen Rundfunk:
www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/die-ratgeber/sendungen/buntes-konfetti–es-geht-auch-umweltfreundlich,video-114886.html
Maria
Ich mach’s kurz: Shutdown sperrt die Leute zu Hause ein, Verschmutzung lässt nach, das Wasser wird sauberer, die Luft wird sauberer.. und der nette Baum von nebenan kann endlich wieder durchatmen … und uns bestenfalls im Sommer wieder mehr Schatten spenden.
Klingt arg kurz? Dann lest doch den Artikel vom VDI, da ist das etwas differenzierter dargestellt ;-)
Artikel unter:
www.vdi.de/news/detail/welche-folgen-die-corona-krise-auf-die-umwelt-hat
Maria
…for Sustainable DevelopmentDie 40. Generalkonferenz der UNESCO hat 2018 den Ingenieurtag für nachhaltige Entwicklung definiert.
2020 wird er nun zum 1. Mal gefeiert. Organisationen, Ämter der Vereinten Nationen, Regierungen, Schulen, Universitäten sollen an diesem Tag für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren. Damit möchte die UNESCO auf den wichtigen Beitrag hinweisen, den speziell Ingenieur*innen zur nachhaltigen Entwicklung leisten.
Rund 23 Millionen Ingenieur*innen auf der ganzen Welt kommt eine zentrale Rolle bei der Erreichung der 17 UN Sustainable Development Goals zu.
In Deutschland hat sich der Verein deutscher Ingenieure (VDI) ebenfalls mit dem Thema beschäftigt (und ja, der Verein ist auch für Ingenieurinnsen, klar).
Seit 2018 gibt es eine Arbeitsgruppe, an der der VDI beteiligt ist. Es gibt z. B. eine Veröffentlichung „VDI-Handlungsfelder Zirkuläre Wertschöpfung„, die klare Handlungsempfehlungen gibt, wie sich der Rohstoffverbrauch senken lässt und wie sich wirtschaftliche Wachstumseffekte erzielen lassen. Werkstoffe lassen sich ja nicht endlos aus Primärrohstoffen gewinnen.
Darüber hinaus arbeitet der Verein eng mit der WFEO (World Federation of Engineering Organizations) zusammen, in der er bei den globalen Themen wie Nachhaltigkeit gemeinsam mit den Partnern in der WFEO daran arbeitet, die Rolle der Ingenieur*innen und Technologie hervorzuheben.
Außerdem gibt es ein binationales Projekt zum Thema Food Security: Studis sowie Young Professionals aus Deutschland und Brasilien haben gemeinsam eine Möglichkeit entwickelt, die dem nachhaltigen urbanen Gemüseanbau dient. Wie das? Damit können Nahrungsmittel ohne großen Aufwand und sehr einfach zu Hause angebaut werden. Der Anbau von Nahrungsmitteln geschieht dort – natürlich – rein ökologisch. Wer setzt zu Hause schon Pestizide ein? Außerdem wird nur das angepflanzt, was man wirklich braucht.
Mehr Infos
www.wfeo.org/world-engineering-day-for-sustainable-development
www.vdi.de/news/detail/wir-feiern-heute-den-world-engineering-day-for-sustainable-development
Maria
Uniglobale stellt Frauen vor, die die Welt verbessern; Ingenieurinnen, die Ideen haben. Und diese Ideen setzen sie auch um: Menschen retten, Ozeane säubern, Wassernot lindern. Andere wenden Terroranschläge und Cyberattacken ab. Bei Uniglobale kann man die Arbeit folgender Frauen kennenlernen:
Artikel: www.uniglobale-blog.com/thema/frauen-mint-welt-verbessern
Und das sind nur vier. Junge Frauen, die sich mit dem Wissen aus ihrem Studium großen Problemen widmen. Neben ihnen gibt es noch viele Heldinnen. Die meisten davon kennt niemand. Macht aber nix, sie verbessern die Welt ja trotzdem :-)
Na, guck Dich doch einfach mal um. Im Hörsaal neben Dir, im Hauptseminar-Chat-Tool, auf der Sommeruni, … !
Maria
Fliegen ist Bäh. Tja. Und was jetzt? Wohin wollen wir im Urlaub sonst so? Die Antwort gibt das Projekt „Katzensprung“.

Mehr Infos:
www.katzensprung-deutschland.de
Maria
Für die 46. Tagung FiNuT – Frauen in Naturwissenschaft und Technik am Himmelfahrtswochenende werden engagierte Referentinnen für Vorträge, Workshops oder Arbeitsgruppen gesucht. Die Tagung findet in Darmstadt unter dem Dach eines Wohn- und Lebensprojekts statt.
Anmeldeschluss Beiträge: Fr 29. Feb. 2020
Wann? 21. – 24. Mai 2020
Wo? Darmstadt
Meldet Eure Vorträge, Workshops oder Arbeitsgruppen mit einem kurzen Abstract mit folgenden weiteren Angaben an:
Um die thematische Vielfalt der Angebote zu erhöhen, begrüßt das Orga-Team es, wenn der Call an interessierte Frauen weitergeleitet und in Frauennetzwerken bekannt gemacht wird. Außerdem kann man eigene Themen vorschlagen und hoffen, dass das auch reinpasst (das funktioniert, ich hab’s ausprobiert, schon zum dritten Mal).
Als Naturwissenschaftlerinnen, Technikerinnen und Ingenieurinnen betreffen uns die Veränderungen des Weltklimas privat und beruflich. Mit unseren Projekten und in unserer Forschung nehmen wir Einfluss auf zukünftige Entwicklungen.
Deshalb möchte die FiNuT besonders dazu aufrufen, Beiträge zum Themenbereich Klima und Nachhaltigkeit einzureichen: FiNuT for Future!
Kontakt: orga(bei)finut.net
Webseite: www.finut.net
Tagungsort: www.agora-eg.de
Flyer: Call for Paper 2020 (PDF)
Dieses Jahr will ich endlich auch mal wieder hin, ich hab sogar schon Urlaub dafür bekommen. Wir sehen uns?!?
Maria
Der 36. Chaos Communication Congress (36C3) ist am 30.Dez. 2019 in Leipzig zu Ende gegangen. Ich war für Euch vor Ort und habe mir einen Eindruck verschafft. Ein riesiges Messegelände, 17.000 Hacker, dunkle Hallen und Tonnen an blinkenden und leuchtenden LEDs. Dazu rund um die Uhr Vorträge, Meetups und Spontanzusammenkünfte von Menschen, die gemeinsam ein Thema bearbeiten wollen.
Themen und Vorträge
Dieses Jahr war das Motto des Kongresses „Resource Exhaustion“. Es lenkte das Augenmerk auf die nahende Klimakatastrophe (warum ich nicht „Klimawandel“ schreibe, könnt ihr dem Vortrag „Vom Ich zum Wir – Gesellschaftlicher Wandel in den Reden im Bundestag“ entnehmen). Dazu gab es einige Vorträge, u. a. „Fridays for Future – Schule schwänzen für das Klima “ oder über die Frage „Wie klimafreundlich ist Software?“
Auch technische und politische Themen standen natürlich auf der Agenda. Da niemand wirklich alles sehen kann, werden viele Vorträge gestreamt. Ihr könnt sie auf media.ccc.de betrachten. Meine Empfehlung ist „BahnMining – Pünktlichkeit ist eine Zier“ von David Kriesel, der sehr unterhaltsam eine Datenanalyse zu Zugverspätungen durchgeführt hat.
Special Guests
Besondere Gäste in diesem Jahr waren für mich Anke Domscheit-Berg (MdB für die Linke), die einen Vortrag gehalten hat und Edward Snowden, der beim Vortrag „Human Rights at a Global Crossroads“ zugeschaltet war. Und auch Saskia Esken (Informatikerin und Bundesvorsitzende SPD zusammen mit Norbert Walter-Borjans) war auf dem 36C3.
Kultur und Umgang miteinander
Eine Sache, die mir aufgefallen ist, ist die grundlegende Haltung in Bezug auf das Miteinander. Zwei der Slogans des Kongresses sind „All creatures are welcome“ und „be excellent to each other“. Und genau das wird auch gelebt. Da gibt es Unisex-Toiletten, jeder Zugang ist weitestgehend barrierefrei, und es gibt spezielle Ruheräume insbesondere für Autisten, um etwas Abstand von dem ganzen Geblinke zu bekommen. „Anderssein“ ist hier nichts Schlimmes oder Ungewöhnliches, sondern gehört einfach dazu.
Der Kongress legt besonderen Wert auf das Thema „Fotos machen, wenn Leute darauf zu sehen sind“. Hier ist die Zustimmung der abgebildeten Personen einzuholen, weswegen ich selber nur wenige – garantiert personenfreie – Fotos geschossen habe.
Auch habe ich noch nie so viele (männliche) Feministen getroffen, die selbst auf großen Bühnen Ungleichheit anprangern durften. Was soll ich sagen, ich habe mich die ganze Zeit rundum wohl gefühlt.
Fazit
Ein großes und spannendes Event der Hacker-Community, mit vielen interessanten Vorträgen und Einblicken. Wer bisher noch nicht auf dem Kongress war, sollte auf jeden Fall mal vorbeischauen. Wie man an Tickets kommt, verrate ich euch aber ein andermal.



Anke
2005 wurde die Bremen zur ersten deutschen Stadt der Wissenschaft gekürt. Innovation aus Tradition – so beschreibt Bremen selbst das. Das Themenjahr 2020 steht in Bremen wieder im Zeichen der Wissenschaft.
Museen, Science Center und viele verschiedene Veranstaltungsorte. Einblicke in Wissenschaftseinrichtungen, Hochschulen und zukunftsweisende Technologien soll es geben. Events aus der Kultur- und Kreativszene ergänzen die reine Wissenschaft.
Wissenschaft muss nicht trocken und verstaubt sein. Ganz im Gegenteil, sie behandelt hochaktuelle Themen, die alle angehen: Klimawandel, die Frage der Zukunft von Mobilität oder die Digitalisierung.
Wann? Das ganze Jahr 2020
Wo? Bremen
Mehr Infos:
www.bremen.de/wissenschaft/phaenomenal-2020
… und bei Facebook und Twitter unter dem Hashtag #bremenphänomenal
Maria
Wann? 11. bis 14. Sep. 2020
Wo? Warwick, GB
„The University of Warwick warmly invites you to the 18th International Conference of Women Engineers and Scientists (ICWES18).
[…] ICWES is the flagship event of the International Network of Women Engineers and Scientists (INWES). ICWES attracts engineers and scientists from all over the world, providing a unique opportunity to exchange information on their work, careers and offers a plethora of opportunities to discuss innovative technologies in the 21st century across the engineering, science and technological professions, allowing unrivalled networking with colleagues in business, academia and government.
By hosting this fascinating event we hope to encourage females of all backgrounds to pursue a career in Engineering and Sciences and to offer an insight into the excitement and opportunities available. Further by supporting INWES in its campaign for gender diversity in Engineering and Sciences, we feel that we are helping in building and sustaining the pipeline of female talent in challenging disciplines which transform societies.
The conference will be structured around the theme Global Humanitarian Challenges covering topics such as pollution, renewable energy, sustainable cities, water and sanitation, natural/man-made disasters, education and training in tackling societal challenges.“
https://warwick.ac.uk/fac/sci/eng/icwes18
Maria
Im Rahmen meines Festivals im November ga es einen interessanten Abend mit der österreichischen Klimaforscherin Prof. Kromp-Kolb. Sie spricht nicht nur
sehr lebendig, sondern auch gut verständlich.
Es gab einen Mitschnitt auf Radio Klosterneuburg, wo die Veranstaltung stattfand. Hier die Links:
Festival, dieses Jahr mit „Natur und Gesellschaft“ als einem Schwerpunktthema:
https://sites.google.com/view/naechte-der-philosophinnen/festival-2019
Radiosendung (Podcast):
https://unser-klosterneuburg.at/energie/vom-klimawandel-zur-klimakrise-helga-kromp-kolb-und-margarete-maurer-im-klosterneuburg-radio/
Vielen Dank an Margarete für diesen Tipp (via FiNuT-Mailingliste).
Maria