… mit Kontext: charakterisiert, was programmieren ausmacht, welche Fähigkeiten gefordert sind und warum es Spaß macht. Schattenseiten bzw. eine Vorwarnung, was nicht soooo spannend oder schön ist, sind auch drin
Übersicht über Spaßfaktoren und Spaßverderber für verschiedene Arbeits- und Karrierebereiche wie z. B. Computerspieleentwicklung, Embedded Systems etc.
Tipp Methode „Phantominspektor“ (was man machen will, jemand anderem erklären; der muss nicht mitdiskutieren, nur zuhören, max. Verständnisfragen stellen; der Lerneffekt passiert durchs Erklären) – das funktioniert!
Autor hat Dinge aus „schlauen Büchern“ übernommen (angenehm: der Autor schmückt sich nicht mit fremden Federn)
Guter Schreibstil (wie in einem Gespräch unter guten Kollegen, nicht zu formal-technisch), kurzweilige und lesefreundliche Abschnitte: das Ding liest sich weg wie nix, zumindest die Texte
Praxisperspektive mehr als in andern Büchern spürbar, inkl. gutem Gefühl für Komplexität (nicht zu einfach-langweilig, nicht zu kompliziert-überfordernd)
Jedes Kapitel schließt mit Aufgaben. Interessante, überschaubare, hübsche kleine Aufgaben, die ich nicht schon 1000mal bei Programmierlehrbüchern gesehen habe. Was mit Texten! Was mit parsen! Gut gefällt mir auch die Sortieraufgabe, die mit Münzen dargestellt ist statt mit bloßen Zahlen. Das Grundschulrechnen lässt grüßen, und die graue Theorie bekommt Farbe, was ja auch für ältere Semester schneller zum Begreifen führt…
Nach jedem Kapitel gibt’s neben den Programmieraufgaben, die das Gelernte abfragen, auch jedesmal Kontrollfragen. Sehr schön auch aus neurologischer lernpädagogischer Sicht – Reflektieren hilft. Mein Tipp dazu: Vorher schon die Fragen lesen, unter diesem Gesichtspunkt das Kapitel durch arbeiten und am Ende die Fragen nochmal zum Festigen des Gelernten nutzen. Das Ganze wird rund durch den lernförderlichen Dreiklang Einführungstext (was kommt hier gleich), Kapitelinhalt (ran an die Kartoffeln) und Kapitelabschluss (was hab ich hier gelernt): Das Wesentliche wird angekündigt, dann kommt die Praxis inklusive eigenem Ausprobieren und schließlich die Zusammenfassung des Kapitels mit den Kontrollfragen.
Die Einführung in das Thema Pseudocode ist exzellent. Der Autor erläutert, inwiefern Schlüsselwörter und Leitfragen als Handwerkszeug dienen, um einen Text in einen Algorithmus und von da in einen Programmcode zu übersetzen.
An verschiedenen Stellen stellt der Autor Vor- und Nachteile gegenüber, z. B. was das schrittweise Vorgehen bei Problemen bzw. Algorithmen angeht. Verfeinern ist wichtig, hat aber Grenzen. Lobenswert, das den Einsteiger/innen gleich mit auf den Weg zu geben.
Mir als IT-Analytikerin hat natürlich gefallen, dass Programmierlehrlinge gleich mal gewarnt werden: „Die meisten Programmierer müssen sich selbst immer wieder am Riemen reißen, um sich nicht in Details zu verlieren. […] Dennoch kann es vorkommen, dass Sie bestimmte Bereiche bereits relativ früh detailliert programmieren müssen.“ Das zeigt Erfahrung und zeigt ein differenziertes Bild der Komplexität beim Programmieren.
Fazit: Wer mit C# das Programmieren anfangen will, sollte sich das Buch unbedingt ansehen! Und auch für andere Programmiereinsteiger lehrreich. Außerdem macht es einfach Spaß. Gute Mischung aus allgemeinen Prinzipien und tiefem Eintauchen in den Programmcode.
Fazit:
Themen
- Was ist Programmieren und wo kommt es vor?
- Algorithmisches Denken
- Die Wahl der Programmiersprache und erste Anmerkungen zu C#
- Vom Text zum Algorithmus
- Erste Schritte: Hello World & Balkendiagramme
- Sprachkonzepte
- Objektorientierte Programmierung
- Notepad selbst machen
- Grafische Anwendungen: Storyboard und Prototyp
- Benutzeroberflächen programmieren: Steuerelemente & Verwandte
- Hilfsmittel: Papier und Bleistift, Repository, Unit-Tests etc.
Zusatznutzen: Buchleser/innen können auf der Website die Volltextsuche nutzen. Sehr nützlich :-)
Bernhard Wurm: „Programmieren lernen! Schritt für Schritt zum ersten Programm“. Galileo Computing 2010. 24,90 EUR. Mit DVD. ISBN 978-3-8362-1462-9
Maria

Für die Lektüre des Buches ist Erfahrung mit Coaching, Beratung oder als Trainerin unbedingt erforderlich. Alles in allem ist es kurz, knapp und kompakt gehalten. Das ist recht gut gelungen. Im ersten Teil steht die individuelle Sicht im Fokus (persönliches Coaching, Führungskräfteweiterentwicklung). Im zweiten Teil geht es um die Intelligenz der Organisation als System. Stichwort Gruppendynamik, insbesondere im Zuge von Veränderungen. In diesem Teil habe ich ein paar neue Perspektiven und Theorien kennen gelernt (über meine eigenen Praxiserfahrungen hinaus).



Er heißt Evin Zaborney und hat sich 1986 das Knuddeln für alle ausgedacht, um daran zu erinnern, wie schön umarmen sein kann. Und knuddeln kann Jede und Jeder: Kinder ihre Eltern, Geschwister einander, Freunde ihre Freunde, Liebende selbstverständlich auch, und sogar Fremde. Die stehen dann in der Fußgängerzone und werben mit einem Schild um den Hals: „Free hugs“ – das ist doch mal herzerwärmend in dieser kalten Jahreszeit!
„Märchen? Scrum? Was soll das denn für’n Quatsch sein?“ dachte ich, als ich das Buch entdeckte. Bisher hatte ich zwar vom
Mit der Box zur Kreativität gelingt der Einstieg ins Thema leicht, was Neulinge freut. Darüber hinaus sind aber auch mächtige – und bewährte – Kreativitätsmethoden enthalten. Auf den Karten gibt es viele Anregungen für typische Aspekte der Kreativität: Unter anderem Perspektivenwechsel, Unmögliches oder Fehler zulassen (und damit auch neue Möglichkeiten). Die Karten decken dabei viele verschiedene Bereiche ab, es geht ums Wissen, ums Schätzen, ums Kombinieren – und sogar ums Kochen. Meine Lieblingskarte schlägt ein akustisches Memoryspiel vor, das würde ich gern mal ausprobieren.
Diese Box enthält als typische Übungsszenarien Rätsel, die meist in Form von Kriminalfällen daher kommen. Wer die „
Kleiner Tipp am Rande, aus dem Netz gefischt:


