Wir haben ein Programmkomitee!

In der Vollversammlung waren eine ganze Menge Frauen und diskutierten über die
Zukunft des Sommerstudiums. Veronikas Vorschlag, ein Programmkomitee zu
gründen, wurde begeistert angenommen. Dieses Komitee legt einen Kriterienkatalog
fest. Dort wird vorgeschrieben, welche Bedingungen grundsätzlich erfüllt sein sollten.
So ist z. B. zu klären, ob die Regelung, dass ein und dieselbe Frau nur einmal eine
Ringvorlesung halten darf, gekippt wird.
Vom Call for Lectures, über Sichtung und Sortierung eingegangener Vorschläge für
Kurse bis hin zur Qualitätssicherung reicht die Palette der Aufgaben. Die Mitglieder
des Komitees werden zunächst für ein Jahr verpflichtet.

Die Aktiven und ihr fachlicher Hintergrund:

  • Julia Böttcher (als Studentin / Hauptstudium)
  • Brigitte Hinteregger (aus der Erwachsenenbildung und EDV-Technik)
  • Annika Hinze (aus der Wissenschaft)
  • Brigitte Jellinek (aus Wirtschaft und Lehre)
  • Patricia Jung (als Praktikerin aus der Wirtschaft)
  • Andrea Schweer (als Studentin / Grundstudium)
  • und dazu noch Veronika (als Veronika)

Das Programmkomitee wird unterstützt durch einen Beirat. Beirätinnen sind beratend
tätig und können Vorschläge einbringen. Im Beirat sind bis jetzt:

  • Imke Brügman
  • Sonja Hüwel
  • Maria Oelinger

Im Beirat fehlen noch reiche, pressewirksame Frauen sowie mindestens eine
Professorin. Bitte melden!

Jetzt fehlen noch Eure Kurswünsche, damit das Komitee schon mal arbeiten kann.
Erste Ideen sind:

  • 3D-Simulation Maya
  • UML
  • Wie halte ich gute Kurse?
  • Und Dein Wunsch: ________________________ Bitte ganz dringend einreichen!

Noch mehr Mitarbeit:
Welche Frau würdest Du gerne als Dozentin sehen? (Hier könnt Ihr z. B.
Buchautorinnen, Professorinnen etc. hinschreiben.)


Das Sitzungsprotokoll liegt hier
als pdf,
als doc und
als txt.

Als konkreten Diskussionspunkt gab es noch die Ringvorlesung, die dieses Jahr eher
schlecht besucht war. Eine Alternative zur jetzigen Form, Ringvorlesung um 16 h, ist
ein Keynote. Das heißt, dass jeden Morgen erst mal eine Ringvorlesung ist und
danach die Kurse beginnen. Dann wäre es aber schön, alsTagesabschluss noch
etwas Gemeinsames zu haben, z. B. Sport (freiwillig, na sicher).

Maria, Annika

Bremen – Afrika

Meditationsvorlage:

Meditationsvorlage

Wir stellen uns vor, dass wir in Afrika sind. Draußen ist es warm, die Sonne brennt auf
unsere rauchenden Köpfe hernieder. Eine leichte Brise umweht unser Haar und trägt einen Hauch
von Blütenduft mit sich. In der Ferne hören wir leise das kraftstrotzende Trompeten der Elefanten.

[cut]

14:00 h + stop + Mittagspause vorbei + stop + weiterarbeiten

[/cut]

Eine Mücke summt vorbei. Sie sticht.

 Maria

von Maria

Dozentin sein: Wie ist das?

Erfahrungen

Für alle, die es noch nicht wissen: Dozentin wird frau,
indem sie auf den Call-for-Lectures – als email oder in der informatica-Website – antwortet,
und zwar mit einer Kursidee. Die wird dann geprüft und für gut befunden
(defaultmäßig). Sobald der Kurs bestätigt ist, fängt die Planung an.
Wo kann frau lernen, was sie im September vormachen möchte?
Wo gibt es Unterlagen, die nur noch umgeschrieben werden müssen (Jahreszahl ändern oder so)?

Ganz wichtig ist es, die Gummibärchen, Haribos o. ä. zu besorgen, mit denen die
Teilnehmerinnen in eine entspannte Lernstimmung versetzt werden sollen.
Dozentinnen stehen früh auf, arbeiten bis spät in die Nacht an ihrem Kurskonzept,
den Folien und Übungsaufgaben und tragen die Verantwortung. Sie kommunizieren
sehr viel, denn sie müssen nicht nur mit der Co-Dozentin diskursieren und ihren
Teilnehmerinnen diskutieren, sondern auch im Veranstaltungsbüro und mit den
Technikern das – Achtung: Denglisch – Environment schaffen. Vor, während und
kurz nach den Kernzeiten des Kurses müssen sie die heuschreckenplagenähnlichen
Einfälle von StudentInnen abwehren, da die Rechnerräume natürlich stark gefragt
sind.

Dozentinnen müssen gut durchtrainiert sein, da sie Unmengen an unglaublich
schweren Dingen wie Bücher, Rechner, Kopien, Folien und Teetassen mit sich
herumschleppen und mit nur zwei Händen alles an Zubehör jonglieren, das nachher
im Kursraum benötigt wird. Alle, die Moderationskisten, Rucksack, T-Shirt und
Stadtplan mit Keksen und der neuen Zeitung koordinieren wollen, sollten den
Sporttipp aus der Montagszeitung beherzigen* und werden ausbalanciert im
Kursraum ankommen.

* Joga oder Tai Chi

eine Dozentin

von eine Dozentin

Auf geht es in die zweite Woche!

Auf geht’s in die zweite Woche!

Sieben Tage lang haben wir programmiert und gebastelt, vorgetragen und zugehört, gelötet und mit Beamern gekämpft, wir haben HTML, Linux und Java kennengelernt, uns mit Maschinellem Lernen und Projektmanagement beschäftigt, Vorträge zu ICANN, Coaching und Artificial Life gehört, wir haben neue Frauen kennengelernt und alte Bekanntschaften aufgefrischt, verschiedene Bremer Kneipen getestet, haufenweise Gummibärchen, Obst und Kekse vertilgt und laufend Kaffee und Tee geschlürft. Nebenbei hat Veronika die Finanzierung des nächsten Sommerstudiums unter Dach und Fach gebracht (DANKE, Veronika!!!), wir haben T-Shirts und Werbe-Plakate bestellt, die Zeitung ist fünfmal herausgekommen (fast immer ohne Zutun der beiden Dozentinnen ;-) und sogar Freitag, der 13., ist halbwegs spurlos an uns vorübergegangen!

Aber nun ist bereits die zweite Woche angebrochen. Wir haben nur noch vier Tage vor uns, und danach ein schier endloses Jahr, bis endlich der nächste September hereinbricht… aber nein, wir wollen nicht schon jetzt den Abschiedstränen freien Lauf lassen, denn noch haben wir einiges vor uns. Denn auch diese Woche wird angefüllt sein mit hochinteressanten Vorträgen und spannenden Workshops, mit DELPHI, LaTeX und Multimedia, mit Kommunikation, Geschichte und Online-Journalismus, Datenbanken, Perl und Consulting, Styleguide und Requirements. Und – nicht zuletzt – mit unserem Abschlussfest! Dafür brauchen wir immer noch Kultur. Und eine Pianistin, die Brechtstücke am Klavier begleiten kann.

Natürlich braucht die Zeitung auch immer noch Leute, die schreiben, zeichnen … Also alles einfach an redaktion@horus.at mailen.

 Rike, Maria

von Rike, Maria

Berichtigung

Zur Ausgabe von gestern

StarOffice hatte gestern schon die ersten "Freitag-der-13."-Macken:
Beim Drucken hat es das letzte Zeichen in der Vortragsankündigung "10 Jahre WWW" verschluckt.

Leider handelte es sich dabei um ein wesentliches Zeichen,
nämlich das schließende Anführungszeichen, das auch den letzten Satz noch deutlich als wörtliche Rede
der Dozentin selbst gekennzeichnet hätte. Also: Wir haben mitnichten die werte Dozentin beschimpft –
sie hat sich selbstironisch auf die Schippe genommen!

 Die Redaktion

von Die Redaktion

Informatica Feminale T-Shirts

Es gibt T-SHIRTS

Nachdem die Redaktion im letzten Jahr völlig uneigennützig diesen wahnsinnig erfolgreichen T-Shirt-Design-Wettbewerb veranstaltet hat, gibt es dieses Jahr nun wirklich T-Shirts. Im Veranstaltungsbüro könnt Ihr die Grössen S (Bauchfrei für 11-jährige) und Freesize (für eine Brigitte oder zwei Marias) bewundern. Ihr könnt aber auch T-Shirts in dazwischen liegenden Größen bestellen.
Preise:

girlie-Schnitt: 12,- Euro (bessere Qualität)
Standard: 8,50 Euro
Freesize: 9,- Euro

Auf dem T-Shirt sind die Augen aus dem if-Logo () aufgedruckt,
die Position des Aufdrucks könnt Ihr selbst bestimmen. Wenn Ihr eine Schwarz-Weiß-Vorlage mitbringt, kann auch die aufgedruckt werden. Außerdem gibt’s im Veranstaltungsbüro Stoffmalstifte für Autogramme und spontane Kunstwerke.
Danke, Veronika, dass Du dafür auch noch Zeit gefunden hast.
Wenn Ihr ein tolles T-Shirt designed habt, meldet auch bei uns. Wir werden die schönsten Shirts photographieren und in der Zeitung veröffentlichen, und das beste T-Shirt bei der Abschlussveranstaltung prämieren.

die Redaktion

von die Redaktion

Hurra, es ist wieder soweit!

Hurra, es ist wieder soweit!

Der September ist da und mit ihm die wunderbare informatica-Zeit: zwei volle Wochen Informatik & Co nur für Weibsbilder – was kann frau sich Schöneres wünschen?
…Naja, sie könnte sich wünschen, auch den Rest des Jahres – statt nur mit männlichen Hackerinnen – mit ComputerarbeiterINNEN zu verbringen, die genau wie sie Spaß am logischen Denken, an kniffligen Programmieraufgaben, an Linux, Links und LaTeX haben. Mit Frauen, die nicht genervt die Augen verdrehen, wenn von RAM und Bytes die Rede ist, die keine Angst vor Mäusen haben.
Jetzt aber sind wir hier und arbeiten zusammen in Bremen. Neben der harten Arbeit gibt es aber auch noch jede Menge Gelegenheit, viel Vergnügliches zu unternehmen: Kneipentreffs, Cafete, GI-Empfang, 5-Jahres-Jubiläum informatica feminale, Stadtrundgang, Weserfahrt, Theater, Essen…

Rike, Maria

von Rike, Maria

inHaus

Innovationszentrum Intelligentes Haus Duisburg

inHaus Duisburg

Haustechnik der nächsten Generation verspricht das Projekt inHaus. Dort ist alles mit allem vernetzt:
Der Schließmechanismus der Haustür, die Kaffeemaschine,
die Heizung und das Badewasser, die Webcam, die Sitzheizung im Auto. In dem kleinen Doppelhaus gibt es ein
Werkstatthaus, in dem am Projekt – oder besser: im Projekt – geforscht wird. Die andere Hälfte ist
als Wohnhaus eingerichtet.

Big Brother an der Tür

Big Brother mal andersherum: Hier können die Bewohner sehen, wer vor der Tür steht.
Neben diesem praktischen Detail stehen Wohnästhetik, Ergonomie, Hygiene, Behaglichkeit und Lebensstil
im Blickpunkt der Forscher.

Sicherungen

Soviel Technik braucht ein paar Sicherungen mehr… Ziel des Projektes ist aber nicht nur die Sicherheit,
sondern auch sparsamer Energieeinsatz. Die Vernetzung im inHaus soll den Bewohnern viel von dem lästigen
Alltagskram abnehmen: Ist die Waschmaschine kaputt, meldet sie sich beim Techniker, der kleinere
Fehler per Ferndiagnose und -reparatur beheben kann. Der Gefahr von externen Angreifern auf das ganze System
sind sich die Betreiber dabei sehr wohl bewusst.

Big Monitor

Ein Traum? High-Tech-Wohnzimmer mit Riesen-Monitor. Noch ein paar Dinge zum Träumen:
Die intelligente Badewanne ist fernbedienbar, zeigt die Wassertemperatur an, hat Kindersicherung
und natürlich Überlaufschutz. Sie meldet sich, wenn sie die gewünschte Füllhöhe
erreicht hat und verfügt sogar über einen Verbrühschutz.

Mehr Infos im Netz: www.inhaus-duisburg.de oder aktuell
www.ehome-berlin.de (29. – 30. Aug 2002)

 Maria

von Maria

Darstellung großer Datenberge

Darstellung großer Datenberge

Computational Visualization 31. Jul bis 9. Aug 2002

Sommerschule für StudentInnen

Studierende und Doktoranden können vom 31. Juli bis 9. August
Computational Visualization kennenlernen. Da es keine Tagungsgebühr gibt,
ist ein Reinschnuppern in die Thematik auch für Sparsame möglich ;-)
Einführungsvorträge sorgen für Grundlagenwissen.
Die Hauptvorträge sind für alle Studierenden verständlich,
die im Sommer 2002 mindestens im vierten Semester sind.
Es werden Vorträge geboten,
die computergestützte Verfahren zur Verarbeitung und Darstellung großer Datensätze
vorstellen. Die Visualisierung ist eine wichtige Grundlage für
Entscheidungs-, Produktions- oder Verarbeitungsprozesse.
Die Sommerschule bietet Gelegenheit, die erforderlichen Techniken aus Mathematik
und Informatik kennenzulernen.
Die Sommerschule bietet den TeilnehmerInnen die Gelegenheit,
in praktischen Übungen am Computer selbständig Themen der Visualisierung
zu erkunden.

Was Computational Visualization ist

Das sind alle computergestützte Verfahren zur Darstellung großer Datensätze.
Durch die grafische Aufbereitung soll ein menschlicher
Betrachter die für ihn wichtigen Aspekte dieser Daten
erfassen können. Dazu müssen die Daten sowohl rechnerisch als auch grafisch
aufbereitet werden.

Internationale Atmosphäre

Hauptredner in der Vortragsreihe ist einer der international
führenden Experten: Professor Chandrajit Bajaj, Direktor
des Center for Computational Visualization an der University of Texas in
Austin. Einige deutsche Experten stellen ihre Arbeit vor.
Die meisten Vorträge sind in englischer Sprache.

Anmeldung

Wer am gemeinsamen Bankett schlemmen möchte, zahlt 20,- EUR.
Die Anmeldung läuft noch bis zum 15. Juli 2002:
http://www.cvgpr.uni-mannheim.de/sommerschule/anmeldung.html
Oder:
Lehrstuhl für Bildverarbeitung, Mustererkennung und Computergrafik
Prof. Dr. Christoph Schnorr
68131 Mannheim
schieker@ti.uni-mannheim.de

Aus dem Programm

  • Splines
  • Freiformoberflächen
  • Techniken zur Hochauflösung
  • Volumenvisualisierung
  • Grafikhardware
  • Datenquellen
  • Maschenverfahren (Mesh Processing)
  • Visualisierungstechniken: Isocontouring, Volume Rendering, Streamlines…
  • 3D-Bilddatenvisualisierung
  • Segmentierung
  • Geometrierekonstruktion
  • Anwendungsfälle aus Kosmoligie, Technik, Medizin und Biologie

Infos:
http://www.cvgpr.uni-mannheim.de/sommerschule

Maria

von Maria

Virtuelles weltweites Akademikerinnen-Netzwerk auf Bremer Server

Was ist vifu?

Die virtuellen Internationalen Frauenuniversität (vifu) ist ein
Ergebnis der Internationalen Frauenuniversität (ifu), die parallel zur EXPO
2000 mehr als 800 Wissenschaftlerinnen aus 115 Ländern zusammenführte.
Dabei ist die Universität Bremen beteiligt, nicht nur als Server-Standort.

Was ist das Ziel und wie ist der Erfolg?

"Software wird in diesem partizipativen Prozess weniger als Produkt,
sondern als Dienstleistung verstanden. Ein kreatives und selbstbestimmtes
Konzept technologischer Ausbildung der Teilnehmerinnen und deren
Einflussnahme auf die Technik selbst, auf ihre Funktionalität und
Benutzbarkeit gehen Hand in Hand", meint Heidi Schelhowe, die als
Informatik-Professorin an der Universität Bremen ist.
Die Einbeziehung und das technologische Wissen der
ifu-Teilnehmerinnen sorgte dafür,
dass sie in ihrem eigenen Land selbst zu Pionierinnen technischer Entwicklungen
wurden.
Wenige virtuelle Bildungsumgebungen werden so gut angenommen
wie die vifu, für die immer noch jeden Tag aus mehr als 100 Ländern über
1000 Zugriffe registriert werden.

Was sagen die Teilnehmerinnen?

"Wir schaffen uns über die
vifu unser eigenes Mentoring-System und gewinnen Einfluss in
Wissenschaft und gesellschaftlicher Praxis", sagt eine vifu-Nutzerin.
"vifu ist Teil unseres täglichen Lebens geworden",
freut sich Dr. Khin Ni Ni Thein, Direktorin des Burmesischen
Water and Resource Training Centre (WRTC).
"Für meine Abschlussarbeit brauchte ich empirisches Material.
Über den vifu-Server stellte ich meine Frage und erhielt einen Tag später
82 Antworten aus aller Welt", berichtet eine andere Teilnehmerin.

Das internationale Netzwerk ist noch bis Ende des Jahres finanziell
abgesichert. Bleibt zu hoffen, dass es auch darüberhinaus weitergeht!

Infos:
Universität Bremen
Fachbereich Mathematik / Informatik
Prof. Dr. Heidi Schelhowe
eMail: schelhow@informatik.uni-bremen.de
http://www.vifu.de

 Maria

von Maria

Dozentinnenkonferenz 2002

Hochschuldidaktisches Seminar "Lehr- und Lernformen für ein frauenorientiertes Studium in der Informatik"

Zielgruppe

  • Frauen, die als Dozentin in einem Sommerstudium tätig waren/sind
    oder die an diesem Projekt interessiert sind.
  • Professorinnen
  • Assistentinnen
  • Frauenbeauftragte an FHs in Ba-Wü

Thema

Ziel des Seminars ist ein Austausch über Lehr- und Lernkonzepte in der Informatik.
Einerseits geht es um Anregungen für eine lebendige und motivierende Lehre,
andererseits sollen die Dozentinnen der Informatica Feminale in Bremen und Furtwangen neue Impulse
für die Vorbereitung Ihrer Lehrangebote erhalten.

Inhalte

Es wird das Konzept eines Projektkurses vorgestellt, in dem Methoden und Techniken zur Entwicklung
einer datenbankgestützten Internet-Applikation vermittelt und erprobt werden können.
Die Ergebnisse einer Evaluation zu Erfahrungen zum Lernen und Lehren in einem monoedukativen
Umfeld als Ergeäntzung zur koedukativen Alltagswelt werden vorgestellt und diskutiert.

[aus der Einladung zum Seminar am Fr, 14. Jun. 2002 an der FH Mannheim]

 Maria

von Maria

Mentoring

Angebote für Frauen

Mittlerweile gibt es einige Mentoring-Programme für Frauen.
Als Muffin-Mentee interessiert mich das natürlich. Mentoring
lohnt sich!
Allein in der letzten Woche flatterten mir zwei auf den Schreibtisch:
Ein Mentoring-Programm aus Hannover und eins an der Ruhr-Uni Bochum.
Im Web bin ich dann noch über ein Mentoring-Programm
für Schülerinnen und Studentinnen
in Fulda gestolpert.

Möglichkeiten im Mentoring

  • inhaltlich-fachliche Beratung bei Studien- oder Diplomarbeiten
  • Vermittlung eines Praktikums oder Mitarbeit in einem Arbeitsprojekt
  • gemeinsamer Besuch von Fachveranstaltungen
  • fachlicher Austausch
  • Vermittlung beruflich relevanter Kontakte
  • Miterleben eines "normalen" Arbeitstages

Mentoring macht Arbeit
Zu Beginn des Mentoring sollen Ziele vereinbart werden. Mentee und MentorIn sollen bei den ersten Treffen
darüber sprechen, was erreicht werden soll. Ziele können die Vermittlung eines Praktikums,
der kontinuierliche Austausch über Fachthemen, Unterstützung in Fragen des Selbstmarketings,
Vermittlung einer Diplomarbeit, die Herstellung von Kontakten, die gemeinsame Arbeit an einem Vortrag,
Bewerbungstipps und ähnliches mehr sein.

Auch wenn beide Seiten vom Mentoring profitieren,
fällt der Mentee die aktivere Rolle zu.
Sie sollte nachfragen und ihre Interessen aktiv einbringen.
Meist sind alle Informationen, die MentorIn und Mentee austauschen, streng vertraulich.
Dieser geschützte Rahmen ist die Basis für eine offene Diskussion selbst bei schwierigen Themen
wie bei eigenen Schwächen, bei Problemen im Studium und bei der Karriereplanung.

Damit die Mentee wirklich Nutzen aus den Treffen zieht,
sollte sie diese vorbereiten: Was soll beim Treffen besprochen werden?
Es kann sinnvoll sein, Leitfragen vorab zu schicken, damit die/der MentorIn die Gelegenheit hat,
sich vorzubereiten. Die Treffen sollten eine hohe Verbindlichkeit für beide Seiten aufweisen.
Form (z. B. per Telefon, E-Mail) und Häufigkeit der Kontaktaufnahme zwischen den Treffen sollten
abgesprochen werden.

Bochum
Im September 2002 findet eine Auftaktveranstaltung mit den ersten Mentoring-Duos statt.
Auch danach läuft das Programm weiter. Sowohl im Januar als auch im Mai 2003 können weitere Mentoring-Gruppen
gebildet werden.

Die MentorInnen und Mentees werden auf das Mentoring vorbereitet.
Im Rahmen der Einführungs-Workshops begegnen sich die Paare.

Beim ersten Treffen soll man sich kennenlernen und den zeitlichen und inhaltlichen Rahmen
der Zusammenarbeit klären. Wenn beide den Eindruck haben, dass fachliche Interessen gut passen
und beide auch persönlich auf einer Wellenlänge liegen, kann beim zweiten Treffen die Mentoring-Vereinbarung
unterschrieben werden. Danach gestalten die Tandems eigenständig und aktiv ihre Zusammenarbeit.

Hannover
Bis zum 1. Juli 2002 können sich Studentinnen und Doktorandinnen für einen Platz im Mentoring-Programm
der Uni Hannover bewerben. Neu ist die Möglichkeit, für neun Monate mit einem/r MentorIn aus dem
europäischen Ausland zusammenzuarbeiten.
Das Projekt läuft über das Frauenbüro der Universität Hannover, Wilhelm-Busch-Straße 4,
und das EU-Hochschulbüro Hannover / Hildesheim, die die finanzielle Unterstützung
der Auslandsaufenthalte der Mentees sichern wollen.

Ab Herbst 2002 werden die ausgewählten Bewerberinnen mit einem/r MentorIn Fragen zu
Berufsstart und Karriere, Zukunftsplanung und beruflicher Qualifikation behandeln.

Fulda
Der Fachbereich Angewandte Informatik der Fachhochschule Fulda will
Mentorinnen aus dem Berufsleben mit IT-Kenntnissen werben, die den Studentinnen des
Fachbereichs durch fachliche Beratung ermöglichen, sich im Umfeld des Studiums
und Berufs zu positionieren, eigene Interessen zu erkennen und Wege zu finden,
die Interessen zu realisieren.
Entsprechend sollen Studentinnen
geworben werden, die sich als Mentorinnen ausbilden lassen und Schülerinnen
beraten und für ein Informatik-Studium begeistern. Die Arbeit der Mentorinnen
wird ehrenamtlich geleistet.

Das "MentorinnenNetzwerk
für Frauen in naturwissenschaftlich-technischen
Fächern an hessischen Universitäten und Fachhochschulen"
begleitet junge Frauen beim Studieneinstieg, während des Studiums und beim Übergang in den Beruf
zu unterstützen. Das Projekt soll u. a. ein Netzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik aufbauen.

Die URLs dazu:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/mentoring/
http://www.uni-hannover.de/frauenbuero/mentoring
http://www.fh-fulda.de/~gross/mentorin/
http://www.muffin21.de

 Maria

von Maria

Filmtipp fürs Frühjahr

Filmtipp für’s Frühjahr

Ice Age: www.apple.com/trailers/fox/ice_age/
In dem computeranimierten Film "Ice Age" geht es zwar auch um die große Eiszeit,
aber im Vordergrund steht eine komische Gruppe Tiere, die sich um ein verlorenes
Menschenbaby kümmert. Heimlicher Hauptdarsteller ist Scrat,
das Säbelzahnhörnchen. Die Story ist nicht sonderlich tiefgreifend,
aber der Film macht durchaus Spaß.

Hingehen, lachen, entspannen. Das Richtige nach einem harten Arbeitstag ;-)

Trailer gibt’s
unter www.apple.com/trailers/fox/ice_age/. Zum Ansehen braucht frau den QuickTime-Player.

 Maria

von Maria

Skripte von der informatica feminale

Gesammeltes Wissen online

Für diejenigen unter Euch,
die es nicht erwarten können bis zum nächsten Sommerstudium,
habe ich einen heißen Link.
Zum Nachschlagen, zum Vor- und Nachbereiten oder einfach zum Genießen…
Einige der Unterlagen zu den Lehrveranstaltungen,
die in den letzten vier Jahren entstanden sind,
findet Ihr unter
http://www.informatica-feminale.de/Sommerstudium/Skripte.html.

Maria

von Maria

Uni-Scouts

Studentinnen als "Big Sister" für Schülerinnen

Studentinnen der Natur- und Ingenieurwissenschaften nehmen als Uni-Scout
maximal fünf Schülerinnen in ihren Studienalltag mit.
Sie wählen die dazu geeigneten Veranstaltungen und Lerntreffen aus.
Die Treffen sollen etwa dreimal pro Semester stattfinden.
Da erfahrungsgemäß ein nur für Frauen offenes Angebot
in der Altersgruppe der Schülerinnen oft kontraproduktiv wirkt,
wird ein Jungenanteil von 30 Prozent zugelassen.

Kathrin Gräßle vom veranstaltenden AkZent schreibt:

"Als Entscheidungshilfe bei der Studienwahl gedacht,
setzt das Uni-Scout-Projekt auf einen persönlichen Austausch zwischen jungen Frauen
mit geringem Altersunterschied.
Der Große-Schwester-Effekt ermöglicht eine vertrauensvolle Partnerschaft,
in deren Verlauf auch Ängste, Schwierigkeiten und Barrieren im Zusammenhang
mit einer technisch-naturwissenschaftlichen Berufsorientierung thematisiert werden können."

Die Scouts vermitteln den Schülerinnen die Studiensituation und
kommen regelmäßig zu Treffen mit der Projektleitung.
Sie erhalten ein Zertifikat, das ihnen Teamfähigkeit,
Führungskompetenzen und pädagogisches Geschick bescheinigt.

Ausführliche Informationen ab Frühjahr 2002 auf der Homepage der Uni-Scouts
unter http://www.uni-scouts.de.

 Maria

von Maria

Kompetenzzentrum: Konferenz über Frauen in Technik

Kompetenzzentrum "Frauen in Informationsgesellschaft und
Technologie" lädt ein

Unter dem Motto
"Gender Mainstreaming als Impuls und Motor für die Studienreform in
Informatik, Ingenieur- und Naturwissenschaften"
findet am 01. und 02. Februar im Deutschen Museum in München
die Internationale High-Level-Konferenz statt.
Dort werden Modelle und Projekte vorgestellt sowie Erfolgskriterien
betrachtet. Man / frau kann dort die Möglichkeiten diskutieren,
gerade junge Frauen für die männerdominierten Studiengänge zu gewinnen.
Ziel ist es, eine Strategie zur Umsetzung zu entwickeln, um
Initiativen in Bund und Ländern erfolgreich aufzubauen.

Eingeladen sind VertreterInnen von Unternehmen,
Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Verbänden.
Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.
Konferenzsprachen sind deutsch und englisch.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldeformular
unter http://www.impulse-nutzen.de.

 Maria

von Maria