Vielleicht hat die ein oder andere von Euch die Plakate in der Cafeteria bemerkt und sich gefragt, was sich hinter dem Namen „Cyber-Mentorin“ eigentlich verbirgt.
Das Cybermentor-Programm wird von zwei Frauen an der Universität Ulm organisiert und richtet sich zur Zeit (leider) noch ausschließlich an Schülerinnen aus Baden-Württemberg. Interessierten Schülerinnen werden Mentorinnen vermittelt, die aus einem der Bereiche Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Technik kommen. Die Schülerinnen haben die Möglichkeit, Fragen aller Art los zu werden und vielleicht auch Kontakte in die Industrie zu finden.
Welche wie ich diese Idee total klasse findet und sich in ihren Schulzeiten solch einen Kontakt auch gewünscht hätte, die fordere ich auf, sich mal auf der Webseite www.cybermentor. de umzuschauen. Egal, ob Ihr noch studiert, ob Ihr lehrt oder in der Industrie tätig seid, und egal, wo Ihr herkommt: werdet Mentorin und betreut ein Jahr lang eine Schülerin. Der Aufwand ist nicht groß, nur ein wenig Zeit zum e-Mail schreiben solltet Ihr haben.
Ich würde mir dieses Programm für ganz Deutschland wünschen. Angefragt habe ich schon, ob es sich nicht ausdehnen lassen würde.
Vielleicht haben wir bald in jedem Land solch ein Mentorensystem, mit dem wir helfen, bei Schülerinnen die Vorurteile gegenüber unseren Bereichen abzubauen, und ihnen zeigen und erklären, wie unser Alltag wirklich aussieht.
Vielleicht können wir dadurch unseren Nachwuchs etwas stärken. Vielleicht.
Rita
http://www.cybermentor.de
von Rita
Unter http://academy.dyndns.org gibt es eine sogenannte „Starfleet Academy“, wo jede – ganz legal – sechzehn sich steigernde „Security Level“ knacken kann.
Die ein oder andere if-Teilnehmerin wird sich sicher noch an einen meiner Artikel aus dem letzten Jahr erinnern. Ich hatte den Avatar von Yello-Strom unter die Lupe genommen und mich nett mit der liebreizenden, hocherotischen und kommunikativen Eve unterhalten.
Als die Begeisterung für weitere gruppendynamische Aktivitäten eher gering ausfiel, versuchten sich die Teilnehmerinnen bei „Nobody is Perfect“ gegenseitig etwas vorzuflunkern. Durch überzeugenden kreativen Blödsinn habe schließlich ich gewonnen.
Währenddessen haben Leute, die lieber logisch denken wollten, neuseeländische Kreise gelegt.
Seit Montag erklärt uns Gabi Kokai Optimierungsverfahren. Dazu haben wir erstmal einige Probleme kennengelernt, die solche Verfahren zur optimalen (?) Lösung benötigen, z. B. das Problem der Vertreterin, die alle Städte besuchen soll – möglichst auf dem kürzesten Weg (auch bekannt als TSP – Travelling Saleswoman Problem).
Gedacht ist das Wiki als Austausch- und Kommunikati-onsplattform für die Teilnehmerinnen und Dozentinnen der informatica in Bremen und Baden-Württemberg sowie der ditact in Salzburg. Genutzt wird es auch als umfangreiche Informationssammlung zu allen möglichen praktischen Fragen rund um die informatica und umzu, etwa für Freizeit-Tipps oder Notdienste.