Die Konferenz ist vorbei, es lebe die Konferenz!
(… oder so …)
Zurück von der SEACON bin ich est mal begeistert. Das Erste, was ich dort gelernt habe, habe ich von zwei Achtklässlerinnen gelernt. Geht’s besser? Eher nicht.
Sie gehen auf die Evangelische Schule Berlin Zentrum, die… naja, so eine Art … agiles Heranwachsen … durchführt. Worum geht’s? Um Verantwortungsbewusstsein für sich und andere, um Selbstorganisation und Eigenständigkeit. Lernen durch Herausforderungen, selbst gesetzte Ziele und Projekte. Ob durch gesellschaftliches Engagement, Mitarbeit auf einem Obsthof oder eine selbst organisierte 3-wöchige Radtour (mit Handyverbot!) – hier können Schülerinnen und Schüler so lernen, dass sie’s wirklich begreifen. Und die „normalen Fächer“ gibt es auch, nur dass die Lernenden ihre Lernzeiten in einem groben Rahmen selbst festlegen können. Übrigens wurde die Schule von Eltern ins Leben gerufen, die mal etwas Vernünftiges auf die Beine stellen wollten. Scheint zu funktionieren. „Schule vom Schüler her denken“. Dazu gehört auch das Konzept „Schüler schulen Lehrer“. Einen guten Eindruck gibt’s auch per YouTube: www.youtube.com/watch?v=LotIFAhGrSc
Passend zum Konferenzmotto „Digitalisierung: Bei uns geht das nicht…!?“ hat die Schule auch einen digitalen Leitfaden, online nachzulesen unter www.ev-schule-zentrum.de/digitaler-leitfaden.
Gefällt? Na dann – es werden noch erwachsene, betreuende Personen gesucht. Diese begleiten Schülerinnen und Schüler, die für 3 Wochen eine Herausforderung außerhalb der Schule, oft außerhalb Berlins, bestehen müssen. Prinzip Pilgern (3 Wochen Wandern oder Radtour). Oder Mithilfe (z. B. auf einem Obsthof). Schade, dass ich nicht mehr Zeit für sowas auftreiben kann! Vielleicht bald mal….?
Daneben hab ich festgestellt, dass der Frauenanteil im Vergleich zu den ersten Konferenzjahren gestiegen ist. Fein!
Und es waren ein paar Frischlinge da, darunter duale Studis. Dazu die alten Hasen. Passt.

Mehr von der Konferenz später, ich hab der OBJEKTspektrum noch einen Konferenzbericht zugesagt.
Maria



Wie lernt man was am schnellsten? Indem man’s tut! Dies ist ein Aufgabenbuch, quasi „Lernen durch Machen“. Fein!




Das Buch lädt zum Mitnehmen und schnell Reinlesen ein, wenn man sich das kleine und dünne Format ansieht. Rund 50 Seiten Text, dazu nochmal ein Anhang von 46 Seiten. Wer Kanban noch nicht kennt, wird sich mit diesem knappen Extrakt nicht leicht zurechtfinden. Das kann zum Einen daran liegen, dass es eben eine Essenz ist, was eher Profis anspricht. Zum Anderen finde ich die Übersetzung bzw. den Sprachstil …. hmmm… irgendwie kantig. Die Sätze fließen nicht, haben keine Melodie oder es ist schwierig, den eigentlichen Punkt herauszulesen. Ein Beispiel: „Das System und Board-Design sozialisieren und die Implementierung aushandeln.“
Scheitern möchte niemand. Trotzdem kann es eine (notwendige) Voraussetzung für persönlichkeitsbildende Lernerfahrungen sein. Und als Voraussetzung für große Erfolge. Scheitern ist hier extrem, nichts Reparables, sondern ein kompletter Misserfolg. Das Buch dient dieser Art des Scheiterns nun als Rehabilitationsschrift. Gut. Das kann von destruktiven Schuldgefühlen befreien und den Blick weiten. Die Kurzzusammenfassungen an jedem Kapitelende sind auf den Punkt und gut gelungen. Ein Zitat aus dem Buch gefällt mir besonders: „Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.“ (Samuel Beckett)
Das Buch erzählt die Geschichte von Bodie und seiner neuen Besitzerin. Am Anfang dieser Geschichte steht das Ende einer Beziehung. Mit Mitte, Ende 40 steht Belinda (Jahrgang ’67) unerwartet wieder als Single da. Und so ähnlich geht es auch Bodie, dem Mischling. Er sitzt im Tierheim, die Todesspritze droht. Beide treffen fast zufällig aufeinander. Und finden sich.
Wie neulich schon versprochen, hab ich mir diesen Roman nochmal genüßlich und komplett vorgenommen.




Dieses Nachschlagewerk kann von Leuten aus der Praxis (Lernenden und Profis) genauso eingesetzt werden wie in im Studium. Das Wissen, das man in Fachgebieten und Methoden, von der Architektur über Datenhaltung und Sicherheitsfragen bis zum Projektmanagement braucht, findet man hier. Alle Grundlagen auf dem neusten Stand. Das Buch behandelt relevante IT-Themen umfassend und praxisnah. Konzepte und gut erläuterte Fachbegriffe sind dabei kein Selbstzweck, sondern stehen im Dienst der Kunst, gute Software zu entwickeln für die, die sie am Ende benutzen.