Aus- und Einstieg

Buchrezensionen zum wissenschaftlichen Arbeiten und zur Bewerbung

Wissenschaftliche Arbeiten
Bewerbungsmappe für Hochschulabsolventen
Bewerbungsgespräch für Hochschulabsolventen

Wissenschaftliche Arbeiten schreiben

CoverDieser kleine Helfer bietet Tipps und Techniken. Das reicht von Formalia über Themenfindung bis zum theoretischen Bezugsrahmen, von der Gliederung über die Literaturrecherche bis zum Verfassen eines gelungenen Abschlusskapitels. Wenn auch nicht alle Tipps für jede Arbeit zu gebrauchen sind, so ist das Buch doch eine praktische Hilfe bei vielen Fragen. Außerdem ist es sehr (preis-)günstig, was auch nicht schadet.

Fazit: Etwas in der Art hilft ungemein.

Wolfgang Winter: „Wissenschaftliche Arbeiten schreiben. Hausarbeiten / Diplom- und Magisterarbeiten / MBA-Abschlussarbeiten / Dissertationen“. RedLine Wirtschaft 2004. 10,– EUR. ISBN 3-8323-1075-4.

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Die Bewerbungsmappe mit Profil für Hochschulabsolventen

CoverIm Din-A4-Format kommt der Ratgeber daher, und wirbt mit „Insiderkommentaren“. So plakativ wie der Einband wirkte auch der Rest auf mich: Viele Beispiele, einige gute Tipps, aber irgendwie nicht „rund“. Und wie so oft scheint es nur eine große Zielgruppe der Hochschul-Bewerber/innen zu geben, nämlich BWLer… Und nun gehet hin und seht es Euch selbst an. Kann ja sein, dass ich mich irre.

Fazit: Das Buch hat mich nicht wirklich überzeugt.

Christian Püttjer, Uwe Schnierda: „Die Bewerbungsmappe mit Profil für Hochschulabsolventen.“. Campus 2004. 15,90 EUR. ISBN 3-593-37426-9.

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So überzeugen Sie im Bewerbungsgespräch

CoverEin ganzes Buch über ein Gespräch? Ja, weil es vielleicht das wichtigste Gespräch Deiner Karriere sein könnte. Immer wieder muss sich die Akademikerin vorstellen – da ist es gut zu wissen wie frau sich auf die ein oder andere Frage vorbereiten kann. Denn die Autoren handeln die „100 wichtigsten Fragen im Vorstellungsgespräch und die besten Antworten“ ab. Ob das wirklich die wichtigsten Fragen sind, sei dahin gestellt. Tatsache ist, dass das Buch hilft, sich mal (wieder) gut vorzubereiten. Ein bisschen Selbsterfahrung springt dabei natürlich auch heraus.

Fazit: Nicht nur zum Lesen benutzen, Arbeiten ist angesagt!

Themen

  • Selbstpräsentation
  • Verschiedene Gesprächspartner auf Unternehmensseite
  • Gesprächstechniken
  • Fragen beantworten, Fragen stellen
  • Gehalt
  • Körpersprache
  • Vor- und Nachbereitung

Christian Püttjer, Uwe Schnierda: „So überzeugen Sie im Bewerbungsgespräch. Die optimale Vorbereitung für Hochschulabsolventen“. Campus 2004. 12,90 EUR. ISBN 3-593-36686-X.

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Maria

von Maria

FiNuT tut gut! FiNuT macht Mut!

FotoJedes Jahr am Himmelfahrtswochenende findet ein viertägiger Kongress statt, der von und für Frauen in Naturwissenschaft und Technik
organisiert wird. Die Themen spannen sich vom Erfahrungsaustausch über
Fachvorträge bis zu politischen Diskussionen. Die Besucherinnen kommen
aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und oft sind auch einige
weitgereiste Gäste dabei. Das Spektrum reicht dabei von der Schülerin
bis zur Rentnerin, und von der Professorin bis zur Handwerkerin.
In den letzten Jahren haben jeweils um die 300-600 Frauen teilgenommen,
wobei jeweils mehr als 100 Veranstaltungen (Vorträge, Workshops,
Exkursionen) angeboten wurden. Rund um den Kongress gibt es vielfältige
Gelegenheiten, sich zu treffen, kennenzulernen, Kultur zu genießen und
zusammen zu feiern.

Dieses Jahr findet der 31. Kongress "Frauen in Naturwissenschaft und
Technik" vom 05. bis 08. Mai 2005 in Bremen statt. Er wird unter dem
Motto gezeitenwechsel mit den Schwerpunkten "Frauenräume" und
"Internationalisierung" stehen.
Die Schwerpunktthemen werden auf dem Kongress aus unterschiedlichen
Perspektiven in über 80 Veranstaltungen beleuchtet. Der abendlichen
Zerstreuung und Entspannung dient ein reichhaltiges Kulturprogramm.

Foto Weitere Details zur Anmeldung und den Schwerpunktthemen finden sich auf
der Website www.finut05.finut.net.
Wer sich bis zum 15.03. anmeldet, erhält einen Frühbucherinnenrabatt!

Der Flyer: www.finut05.finut.net/pdf/FiNuT05.pdf

bis zur FiNuT :)

Loubna

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Und hier die Einladung selbst:

FotoVERANSTALTERIN:
TuNiF Nordwest e. V.
Stedinger Str. 33
28203 Bremen
Tel.: 0421 / 794 790 97
mail: finut2005@finut.net
www.finut05.finut.net
SPENDENKONTO: Martina Strub – TuNiF Nordwest e.V.
Kto. 690 154 302, Postbank Hamburg, BLZ 250 100 30

31. Kongress "Frauen in Naturwissenschaft und Technik"

Donnerstag, 5. Mai bis Sonntag, 8. Mai 2005, an der Hochschule Bremen

Logo Der Kongress "Frauen in Naturwissenschaft und Technik" (FiNuT) bietet
Frauen seit fast 30 Jahren die Möglichkeit, sich mit ihrer Studien-,
Arbeits- und Karrieresituation auseinander zu setzen und Strategien zur
Verbesserung der eigenen Situation zu erarbeiten. Hier analysieren und
diskutieren sie ihre Arbeits- und Studienfelder und entwickeln aus einer
kritischen Perspektive wissenschaftliche und technische Inhalte,
Theorien und Methoden. Alle Frauen aus den
mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Berufsfeldern, der
Geschlechterforschung und angrenzenden Fächern sind eingeladen, den
Kongress als Forum zu bereichern und zu nutzen.

In dieser Tradition veranstaltet TuNiF Nordwest – Technik und
Naturwissenschaften in Frauenhand e.V. den FiNuT-Kongress 2005 in Bremen
unter dem Motto gezeitenwechsel.

Der Wechsel der Gezeiten ist das Sinnbild eines stetig wiederkehrenden
und kraftvoll verändernden Phänomens. Mit der Hervorhebung des Wechsels
wird der Bezug auf aktuelle Veränderungen u.a. in der Gesellschaft, in
der Frauenpolitik, in der Arbeitswelt und in den Fachdisziplinen
hergestellt. Das Motto ruft dazu auf, sich als gestalterische Kraft zu
begreifen und sich als solche mit diesen Veränderungen aktiv auseinander
zu setzen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Bremer Kongresses sind die Bereiche
"Frauenräume" und "Internationalisierung".

In dem ersten Schwerpunktthema sollen die Kategorien Frau und Mann
hinterfragt und der Kongress als "Frauenraum" reflektiert werden. Ist es
in Zeiten des Gender Mainstreaming heute noch zeitgemäß, Frauenräume zu
erhalten?

Das zweite Schwerpunktthema bietet den Teilnehmerinnen die Möglichkeit,
die Situation von Frauen in Naturwissenschaft und Technik im
internationalen Vergleich zu erörtern und sich über europäische
Frauennetzwerke und Initiativen zu informieren.
Unter diesen Schwerpunkten werden sich an zwei Tagen über 100
Referentinnen einfinden um in 80 Vorträgen, Seminaren und Workshops ihre
Arbeits- und Interessensfelder darzustellen und zu diskutieren.

Auf drei Podiumsdiskussionen werden Expertinnen über die folgenden
Themen diskutieren:

  • Geschlechtergerechte Modularisierung – mehr als nur ein Gendermodell
    (femina technica, Hochschule Bremen)
  • Gender Mainstreaming: Potenziale für Gender Studies in Natur- und
    Technikwissenschaften?
    (ZFS der Universität Bremen und ZFG der Carl von Ossietzky Universität
    Oldenburg)
  • Der REACH-Entwurf – ein Gezeitenwechsel in der Chemikalienpolitik?

Der Kongress wird am Donnerstag, den 5. Mai 2005 mit dem Auftaktplenum
eröffnet. Am Freitag (6. Mai) und am Samstag (7. Mai) finden die
Veranstaltungen in je vier Zeitblöcken a 90 Minuten statt. Am Sonntag,
den 8. Mai 2005, endet der Kongress mit dem Abschlussplenum.

Begleitend zum Kongress wird den Teilnehmerinnen ein kulturelles
Rahmenprogramm angeboten:

  • Am Freitag findet eine Theaterveranstaltung mit der Frauengruppe des
    Oldenburger Improvisationstheaters "Weideglück" statt.
  • Am Samstag wird auf der Kongressparty c.e.kuper aus Bremen auftreten.
  • Das Kommunalkino bietet ein spezielles Programm mit den Filmen "Pashke
    und Sophia" und "Copy Me. I want to travel", die die Themen
    "Transgender" und "Frauen in der Informatik" aus einer ungewöhnlichen
    Perspektive betrachten.
  • Außerdem werden historische frauenspezifische Stadtführungen angeboten.

Wir freuen uns, viele von Ihnen auf dem Kongress begrüßen zu dürfen.
Bitte geben Sie diese Einladung auch an andere Frauen weiter, die an der
Teilnahme interessiert sind. Wenn Sie Multiplikatorin in Ihrer Stadt
oder Institution sein möchten, senden wir auf Anfrage gerne
Informationsmaterial zu (Plakat, Flyer). Der Flyer lässt sich außerdem
ganz unkompliziert von unserer Website herunterladen und kopieren.

Kontakt: Kongressbüro FiNuT 2005
Bürozeiten:
Hochschule Bremen Di 16-18 Uhr,
Frauenbüro Do 16-18 Uhr
Neustadtswall 30
28199 Bremen
Tel. 0421 / 59 05 – 48 80

 Loubna

von Loubna

CWC – jetzt!

Den Winter zum Sommer machen: Computing Women Congress down-under

Logo Aufmerksame Leserinnen und Leser werden ihn schon kennen, den Kongress der computernden Frauen. Die University of Waikato, Hamilton, Neuseeland
hat nach dem Konzept der Informatica Feminale und
mit Unterstützung der Universität Bremen eine
Sommeruniversität für Informatikerinnen
aufgebaut. Der Computing Women Congress (CWC)
wird erstmals vom 5.-13. Februar 2005 im Computer
Science Department der University of Waikato
veranstaltet. Interessierte Teilnehmerinnen aus
aller Welt können sich noch anmelden unter
www.cwc.org.nz

Ganz offensichtlich findet dieser Kongress auch in Deutschland höchst interessierte Freundinnen: Das Plakat hing ganze zwei Wochen an meiner Tür, um die Werbetrommel zu rühren, als es auch schon weg war. Leider hatte ich nur das eine…

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 Maria

von Maria

Informationen clustern

Das Programmkomitee hat getagt

Bild Die diesjährige informatica feminale beginnt sich langsam zu materialisieren. Das riesige Angebot, das Dozentinnen aus den verschiedenen Ecken der Informatik eingereicht haben, haben die Mitglieder des Programmkomitees gesichtet, sortiert, geclustert, umsortiert und zu der übersichtlichen Menge des vorläufigen Programms angehäuft. Dabei sind wieder einige Lücken zu Tage getreten. Einige der Themen, zu denen sich noch Dozentinnen melden können, sind: HTML und CSS, Ubiquitous computing, Usability von Anwendungssoftware, Computerspiele … Die komplette Liste kommt per Mail über die informatica-Mailingliste und andere Verteiler.

BildNeben der inhaltlichen Einordnung gab es aber auch noch Anderes zu besprechen. Als da wären das Rahmenprogramm, die Evaluation der letzten informatica feminale und das liebe Geld. Der Reihe nach:

Der Rahmen des Rahmenprogramms bleibt bestehen: Empfänge und Fest werden für leibliches und seelisches Wohlbefinden sorgen. Das geistige Wohlbefinden braucht noch Eure Initiative: Für das Fest werden kulturelle Beiträge gesucht. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer kurzen Kabarettnummer zum Thema Informatik? Oder Pantomime? Oder mal wieder ein informatica-Film? Oder… oder… oder?

Die Veranstaltungen vom letzten Jahr wurden alles in allem sehr positiv bewertet. (Ihr erinnert Euch sicher an die Online-Fragen zu Evaluation.) Viele der angesprochenen Probleme waren bekannt (technischer oder organisatorischer Natur) und werden natürlich gelöst, wo immer es nur geht. Auch für das kommende Sommerstudium sind wieder Feedback-Möglichkeiten geplant.

Das Geld, wie immer, könnte mehr sein. In Zeiten knapper Kassen wird auch in Bremen immer mal wieder ein Topf kleiner. Nichtsdestotrotz sind wir guter Dinge, dass das hohe Niveau der informatica feminale gehalten oder übertroffen wird. Aber falls Eine von Euch Sponsor/innen kennt, nur keine falsche Schüchternheit, gebt Bescheid! Dazu gehören auch günstige Unterkünfte in Bremen für Studentinnen und andere Teilnehmerinnen, die sich keine teuren Hotels leisten können. Oder gibt es Eine unter Euch, die Naturalien auftreiben kann (gern in Form von Büchern oder Schokolade…)? Naja, lasst Eurer Phantasie freien Lauf. [Das tu ich in der Zeitung ja auch immer ;-)]

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 Maria

von Maria

E-Learning-Plattform, getestet

Foto Vielleicht erinnert sich die Eine oder Andere von Euch ja an eine Rezension zu Büchern aus dem W3L-Angebot. Die kamen immer ganz gut weg (die Bücher). Aber es gibt nicht nur W3L-Bücher, sondern auch eine Online-Lernplattform. Hier nun ein kurzer Bericht, wie diese Plattform zum E-Learning eingesetzt wird.

Als Geschäftsführer erklärt Prof. Dr. Helmut Balzert, dass alle W3L-Kurse speziell für die Lernsituation am Computer entwickelt werden. Zwei Jahre nach dem Start
ist die Firma bereits einziger Anbieter von Spezialkursen in der
Informatik. Das hört sich doch mal erfolgreich an.

An der Uni Leipzig fanden die ersten Online-Kurse der W3L-Plattform zufriedene Nutzer/innen. "Im Sommersemester 2004 haben wir unseren Studierenden die Kurse ‚Nebenläufige und verteilte
Programmierung‘ und ‚Webdesign und Web-Ergonomie‘ testweise zum
erstenmal angeboten. Beide Kurse wurden als
Blended-Learning-Veranstaltung durchgeführt." ist vom zuständige Abteilungsleiter Prof. Dr. Fähnrich zu erfahren.

"Die Erstellung von qualtitativ hochwertigen E-Learning-Inhalten ist
aufwändig", so Prof. Balzert. "Für eine halbe Stunde Lernzeit
einschließlich Tests benötigt ein Autor ungefähr sechs Stunden Erstellungszeit,
d.h. das zwölf-fache der Lernzeit. Wir sind daher bemüht, die einmal
erstellten Lerninhalte mehrfach zu nutzen. Für Präsenzveranstaltungen
können aus den Lerninhalten halbautomatisch Folien generiert werden.
Außerdem können aus den Kurzfassungen der Lerninhalte, den Tests und
Aufgaben sowohl Repetitorien für die Klausurvorbereitung als auch
Klausuren mit Musterlösungen automatisch erzeugt werden. Um die Lernzeit
am Computer zu reduzieren, gibt es zu allen Kursen Bücher oder Skripte,
die ebenfalls aus den E-Learning-Kursen generiert werden. Wir besitzen
hierfür eine Technik, die den traditionellen Satz eines Buches
überflüssig macht. Daher ist die Firma W3L GmbH auch ein Verlag, der zu
seinen E-Learning-Kursen bereits über zehn Bücher im Buchhandel hat."

Na, das klingt doch sehr gut. Da ich mich an der Uni Leipzig leider nicht auskenne, rufe ich hiermit die Leserinnen (und gern auch Leser) auf, mir ihre dortigen Online-Studium-Erfahrungen zu erzählen. Oder schreibt mir, welche guten und schlechten studienunterstützenden Lehr-Lern-Systeme bei Euch – erfolgreich oder zum Scheitern verurteilt – eingesetzt werden: zeitung@horus.at

Link: www.w3l.de

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 Maria

von Maria

Cybergarden

Austellung 21. Jan 2005 bis 12. Feb 2005 in Trier

Bild
Für Freundinnen der Computerkunst gibt es mal wieder eine Ausstellung. Diesmal ist in Trier Einiges zum Thema Cyber-Gärten zu sehen. Die gezeigten Projekte sind verschiedenen Themengebieten zugeordnet:

  • Video
  • Generative Bilder
  • Töne, Bilder, Räume
  • Installation & Projektion
  • Medieninnovation
  • Transformation & Transfer
  • Location – Dislocation

Zur Ausstellung gibt es auch noch eine projekt-begleitende Konferenz (sie fand am 28./29. Jan statt). Dabei werden die Schnittstellen zwischen Kunst, Kultur und Wissenschaft von KünstlerInnen, TechnikerInnen und WissenschaftlerInnen bearbeitet. Zukunftsweisend stehen Positionen für das Jahr der Europäischen Kulturregion Luxplus, 2007, zur Diskussion. Ein Beispiel für das Thema Installation & Projektion ist der "Octocubus Garden" von Tobias Albrecht:

Bild "Octocubus Garden wurde als eine multiperspektivische 3D-Animation von insgesamt fünf, räumlich aufeinander abgestimmten Filmen eigens für die Multiscreening-Installation in Cybergärten und wirkliches Grün entwickelt. Die Blicke der Betrachter schweifen über fünf großformatige Screens und tauchen schwebend in eine geometrisch strukturierte und von kristallinen Wesen bevölkerte Unterwasserwelt ein."

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Hinter Konzeption und Produktion steht das Kompetenzentrum für Cross-Media-Verfahren der FH Trier. FH-Professor Franz Kluge, Professor des Bereichs Neue Medien, ist die treibende Kraft hinter der Vision:

"Unter dem Leitmotiv ‚kultur-transfer-culturel‘ ist Cybergärten und wirkliches Grün eine erste Zeichensetzung auf einem Weg, der in der europäischen Großregion Saar-Lor-Lux, Rhein und Wallonie nach neuen Kombinationen und Verknüpfungen der Orte, Räume und Kulturen sucht. Cybergärten und wirkliches Grün drängt aus dem künstlichen Paradies in die Wirklichkeit. Der Garten steht als Metapher für kreatives Wachstum und als Programm für ein Labor, in dem die Potenziale der Neuen Medien für Kreation, Interaktion und Kommunikation ausgelotet werden."

Als ganzheitlicher Ansatz steht hinter dem Projekt die (geistig-künstlerisch-virtuell-reale) Ortsbestimmung: Grenzüberschreitungen, Verknüpfungen von Information und Topografie und die Möglichkeit eines vernetzten Kultur- und Bildungsraums in der europäischen Großregion Saar-Lor-Lux, Rhein und Wallonie. Das Projekt wird von der Nikolaus Koch Stiftung, der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, der Landesgartenschau Trier sowie der Mediennachwuchsförderung des Landes Rheinland-Pfalz, der Röhm GmbH Darmstadt und der Fraunhofer Technologie-Entwicklungsgruppe Stuttgart unterstützt. Eine solche Sponsorschaft kann direkt neidisch machen…

Infos:
Ausstellungskonzeption, Programm, Abbildungen unter www.cybergaerten.de downloaden oder
bei info@cybergaerten.de anfordern

Das Leitmotiv ‚kultur-transfer-culturel‘ von Cybergärten und wirkliches Grün gibt es unter www.fh-trier.de/cybergaerten/Cyb_Programm.pdf
Da gibt es auch das Programm der Konferenz und weiterer Begleitveranstaltungen.

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 Maria

von Maria

Computer science in deep space


Foto At the university of Waikato, Hamilton, New Zealand, students and researchers work in the computer science department. The work is quite similar to other international cs working groups, but yet different. It’s – in a way – an utterly new world for a visitor from Germany. Like me. (Almost) each member of the department comes from a land far, far away. This results in a rich pool of experiences and views. Which is an advantage, for interesting and new ideas can be evolved, but sometimes it’s difficult to handle. The common denominator is the scientific language and the common interest in the projects, e.g. Digital Libraries, Usability or Information Systems.

For my talk, I’ve been sent in a time box (three airplanes and 12 h forward the clock) from winter darkness to summer light. On arriving, I was a little bit confused, but soon I noticed the other world’s rules: there are signs in the university which force people to „wear shoes in this area“; everyone asks how you feel or if you’ve had a good day; bread is compressable to the size of a pea; at the university people have to pay for rooms, equipment and rather slow internet access.

Foto Things to do in the sparetime are really weird. New Zealand is the official home of extreme sports. Freeclimbing, bungee jumping, virtual bungee jumping, hiking, sheep shearing, sky diving, off-road driving, zorbing (i.e. down-rolling a hill within a big sphere filled with water) …

FotoPrepared after some time travelling around the north island, I’ve returned to Hamilton to give my talk "Handling of Metadata in a Collaborative Modelling Environment". And a surprising thing happened: The audience became alive! Which has seldom been seen in the scientific world. Even those who are usually more quiet, asked and explained and were really curious. So we’ve discussed their work and my work and we could see a possible thought of cooperation.

Maybe I will return to the land in deep space to start another project. And so could you, if you’re interested. Don’t hesitate to try! And please feel free to ask Annika, Andrea, Doris or me.

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 Maria

von Maria

Wie wäre es mit einem digitalen Zoobesuch?

Wie wäre es mit einem digitalen Zoobesuch?

BetaZoo Natürlich ist der ein bisschen anders als der echte: Es regnet nicht, es riecht nicht nach Elefantenmist und es ist wirklich exotisch. Wenigstens, wenn frau bei Betazoo vorbei surft.

BetaZooDa wimmelt es nur so vor Bearhares (Hasenbär), hybriden Vögeln, Bumblion (Löwenbiene), Chipmunkiphant (Fantenhörnchen), Squolf (Eichwolf) und vielen Kreaturen mehr. Und das Schönste: Jede darf mitmachen! Also dann mal los, auf in den (echten) Zoo, Fotos schießen und den Rechner anschmeißen. An diesen langen dunklen Winterabenden geht es dann ans Graphikprogrammalen. Bitte schickt Eure Ergebnisse (auch) der Zeitung, wir wollen unsern Leser/innen nämlich nix vorenthalten.

Mehr Infos: http://b3tazoo.dyndns.org/b3ta/zoo/ [Anmerkung: der Link hier ist alt]

Neuer Link (getestet am 9. Jan 2006): www.amon.dsl.pipex.com/animangles.htm

 Maria

von Maria

„Mixing Math and Motherhood“

"Mixing Math and Motherhood"*

FotoBericht von der GHC 2004 – Women in Computing


Foto

Chicago – die Stadt des Blues, die Stadt Al Capones, die große Stadt am großen See, "windy city".
Chicago – die Stadt der informatica feminale. Was?

Richtig gelesen. Die informatica feminale ist Thema auf der Grace Hopper Celebration 2004 (GHC). Seit 1994 findet die GHC statt. Das ist DIE Konferenz von und für Informatik-Frauen aus der ganzen Welt. Anfang Oktober 2004 ist Chicago die Stadt der "Pregnant Programmers"*.

Großes Interesse beim informatica-Publikum

Und mittendrin wir – die Stipendiatinnen aus Deutschland: Simone, Bettina, Rike und ich. Wir wollen zusammen mit Veronika, Alexandra, Annika und Renate das Konzept der informatica feminale (und auch der ditact und des CWC) vorstellen und Erfahrungsberichte aus Sicht von Dozentinnen und Teilnehmerinnen beisteuern.

Foto Der Workshop "Summer Universities for Women in Computer Science" findet regen Anklang, 42 Teilnehmerinnen und 1 Teilnehmer sind gekommen, um von der informatica feminale zu hören. Nachdem sie das Ur-Konzept kennen, wird die ditact aus Salzburg vorgestellt. Schließlich kommt der Ausblick auf den CWC (Computing Women Congress in Neuseeland), Anreiz sind nicht nur die traumhaften Neuseeland-Fotos, sondern auch die Möglichkeit, selbst noch gestaltend (= als Dozentin) oder eben als Studentin teilzunehmen.

Balance-Akt zwischen Kind und Karriere, Familie und Beruf

Andere Workshops und Podiumsdiskussionen gibt es natürlich auch zu sehen. So erfahren wir u.a., dass sich Beruf und Familie immer vereinbaren lassen. Soviel erfährt die Grace-Hopperin. Die große Karriere aber ist für die "Kinderzeit" nicht zu erwarten.

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Wissenschaft und Praxis

Die praktische Arbeit in der Informatik ist natürlich auch Thema: "Being an effective Teacher" hat mir ein paar Aha-Erlebnisse zur Informatik-Ausbildung beschert. So kann man Einsteiger/innen zum Beispiel mit aktiven Elementen binäre Bäume nahe bringen: Die Wurzel wird durch eine Person dargestellt; sie steht auf und wählt sich zwei Kindknoten; diese stehen auf und wählen per Fingerzeig wieder je zwei Kindknoten usw. Zum Schluss stehen alle und jetzt kommt der zweite Teil. Jeder Knoten fragt seine Kindknoten nach deren Höhe, so dass am Ende die Wurzel die Gesamthöhe des Baums nennen kann. Sehr lustig!

Foto Für angehende Wissenschaftlerinnen gibt es Tipps zur Themensuche für die Dissertation, eine Poster-Ausstellung von Doktorandinnen und natürlich jede Menge erfahrene Frauen, die für Fragen immer offen sind. Für angehende Praktikerinnen waren die großen Namen mit Infoständen vertreten: Amazon, Google, IBM, HP, Microsoft, auch einige amerikanische Unis …

Noch ein Wort zum Stipendium: Ganz einfach war es nicht, in den Genuss desselben zu kommen. Wir mussten einen ausführlichen Fragebogen ausfüllen, inklusive Begründung und Essay. Also aufschreiben, warum wir teilnehmen wollen, was wir für die Konferenz an Wissen und Erfahrungen einbringen können und wie wir die Kenntnisse und Einsichten, die uns die Konferenz bietet, in unserm Umfeld zu Hause für die weitere "feminale" Informatikarbeit einbringen werden. Dafür war es natürlich sehr wichtig, die informatica feminale "im Rücken zu haben".

Sehr hilfreich sind für Rike und mich unsere Jobs, die wir als Stipendiatinnen allesamt freiwillig übernehmen sollen (Jobs wie Hilfe bei Workshops, beim Posteraufhängen, Pfadfinden für Neuankömmlinge, T-Shirts verkaufen etc). Wir zwei jedenfalls verteilen beim Willkommensempfang Getränkebons und sammeln die Eintrittskarten ein. Ab da sind wir bekannt wie bunte Hunde; sehr hilfreich für Gespräche, die frau sucht :-)

Und zwischendrin?

Foto Der Empfang versammelt die Teilnehmerinnen zum ersten Kennenlernen. Auch für die Stipendiatinnen ist schon ein Treffpunkt festgesetzt. Am nächsten Tag ist von IBM eine Schifffahrt auf dem Chicago-River auf dem Plan, der in der Mittagspause karrierefördernd wirkt. Abends gibt es das Banquet – sehr leckeres Essen, Reden und Dank an die Teilnehmer/innen. Als auf der Leinwand University of Duisburg-Essen auftaucht, bekomme ich doch ein kleines wummeriges Gefühl in der Magengegend. Ui, aufregend!

Party-Highlight aber war die Google-Party: T-Shirts und Bücher, Buffet, Freigetränke, eine Leinwand mit den aktuellen Live-Google-Suchwörtern, eine Tarot-Kartenlegerin, Karikatur-Maler, ein Fotograf für unsere Köpfe hinter der Google-Kulissen-Maske, Kicker, Air-Hockey, Massage, Gmail-Accounts, sehr gute Musik, Tanzfläche mit riesigen Bällen zum Stupsen. Wow!

Foto Last, but not least: Als gewiefte Journalistinnen sind uns noch ganz viele Besonderheiten in Chicago aufgefallen. Nicht nur, dass die Redaktion natürlich von der Chicago Tribune angetan ist – so nette Redaktionsräume würden wir auch nehmen, klar. Aber das ist eine andere Geschichte…

* Diese Zitate stammen vom Pioneer Panel am Abschlusstag, Treffpunkt für alle Grace-Hopperinnen mit den großen alten Ladies der Informatik

 Maria

von Maria

Geist, Gehirn, Maschine

Buchrezension

Geist, Gehirn, Maschine

Cover Ein klassisches Philosophiebuch. Es wird eine These aufgestellt, von anderen Thesen untermauert und begründet.

Im ersten Teil geht es um das Leib-Seele-Problem. Es geht um Fragen wie zum Beispiel: „Was unterscheidet mentale von physischen Zuständen?“ Außerdem um Alltagspychologie, Materialismus und Naturalismus.

Dann erfolgt der Übergang vom Geist zum Gehirn. Hier wird erläutert, warum zwei Personen niemals die gleichen mentalen Zustände annehmen können, obwohl sie doch offensichtlich das gleiche essen, beispielsweise. Damit verbunden ist auch die Frage, was überhaupt das Gehirn ist und wie wir es wahrnehmen.

Wirklich interessant ist aber erst der dritte Teil, der den Übergang vom Gehirn zur Maschine „vollzieht“. Hier geht es um eine philosophische Betrachtung der künstlichen Intelligenz. Wie intelligent kann eine Maschine sein bzw. kann sie intelligent „handeln“? Daran schließt sich Searles Kritik an der künstlichen Intelligenz an.

Wer also Spaß daran hat, sich der KI einmal aus einer anderen als der informatischen Sicht zu nähern, wird Spaß an diesem Buch und den Argumentationen finden. Ansonsten kann besonders der erste Teil auch als langweilig empfunden werden.

Holm Tetens: „Geist, Gehirn, Maschine“. Reclam. 4,10 EUR. ISBN 3-15-008999-9.

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Antje

von Antje

Bilder machen

Buchrezensionen

Bildgestaltung
Digitale Dunkelkammer
Fotografische Grundlagen
Digitale Fotografie

Bildgestaltung im Medienkontext

Cover Nachdem ich die beiden Bücher Digitale Dunkelkammer und Fotografische Grundlagen zuerst gelesen hab, bin ich skeptisch an die „Bildgestaltung“ heran gegangen. Aber es hat sich gelohnt! Die Autor/innen erzählen von Gestaltungsstudiengängen, in denen sie ungewöhnliche Wege gehen, den Sinn der Studierenden für die Gestaltung zu schärfen. Beispiel gefällig? Sie kombinieren z. B. Bewegungskünste wie Kung Fu mit Programmierung von Actionscript. Oder lassen die Studierenden Gipsformen von“konkaven“ Körperteilen, etwa einer halb geschlossenen Faust, anfertigen und diese dann Fotos dergleichen Körperstelle gegenüber stellen. So sollen die Studierenden körperliche Erfahrungen – Bewegung, Temperaturveränderungen während der Gipshärtung etc. – als zusätzliche Inspirationsquelle in ihre künstlerische Arbeit einfließen lassen.

Trotz der körperlichen Einbeziehung der Fotograf/innen kommen praktische Anregungen nicht zu kurz. So werden die Unterschiede bei verschiedenen Beleuchtungsszenarien gezeigt, Objektverfremdung dargestellt und Ironie als Gestaltungsmittel eingeführt.

Fazit: Tolles Buch, lohnt sich anzusehen!

Themen

  • Konzeptionelle Voraussetzungen und Ziele
  • Mediengestalterischen Grundlagen
  • Gestaltung als Erfahrung und Differenzierung
  • Bildkonstruktionsprozesse
  • Virtual Design
  • Bildsprache und die autonome Form
  • Kreativitätstraining
  • Farbexperimente

Prof. Thomas Born und Anna Elisa Heine: „Bildgestaltung im Medienkontext. Grundlagen und Methoden“. Galileo Design 2004. 59,90 EUR. ISBN 3-89842-377-8.

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Die digitale Dunkelkammer

Cover Ich hatte mich sehr auf das Erscheinen dieses Buches gefreut. Als ich es dann in den Händen hielt, vertiefte ich mich sofort in die „Arbeitsschritte, Techniken, Werkzeuge“. Proprietäre Inhalte, im Klartext: Photoshop als das Werkzeug für die digitale Fotografin… Außerdem alles sehr diffus geschrieben, sind wohl auch Künstler, die Autoren.

Es gibt hier und da Beispiel-Bilder, die einen Werkzeugeffekt zeigen. Aber viiiiieel zu wenige. Irgendwie fühlte ich mich in dem Buch unwohl. Und bin entsprechend schnell zu anderen Werken gewechselt (s.o. und ganz unten).

Fazit: Ganz subjektiv gesehen, ich würde das Buch nicht kaufen. Stil und handwerkliche Aufmachung sind nicht auf meiner Wellenlänge. Besser als Fotografische Grundlagen, aber nur ein bisschen.

Themen

  • Farb-Modi und Colormanagement
  • Farbtiefe und -korrektur
  • Werkzeuge: Auswählen, retuschieren, schärfen …
  • Raw-Konverter
  • Workflow-Technik: Sättigung, Kontrast, Perspektive, Schatten, Luminanz, digitale Sonne …
  • Photoshop-Plugins
  • Drucken und Publizieren
  • Daten sichern und verwalten

Bettina und Uwe Steinmüller: „Die digitale Dunkelkammer. Vom Kamera-File zum perfektne Print: Arbeitsschritte.Techniken.Werkzeuge“. dpunkt 2004. 44,- EUR (D) / 45,30 EUR (A). ISBN 3-89864-301-8.

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Fotografische Grundlagen

Cover Warum schreibt jemand ein Buch über Fotografie, ohne die abgebildeten Fotos nach gestalterischen oder technischen Aspekten zu analysieren?

Die Bilder sehen zwar künstlerisch wertvoll aus, stehen aber irgendwie sinnfrei da. Nee. Das ist nichts, was sich „Lehrbuch für Gestaltung und Technik“ nennen sollte. Bitte mal an die Zielgruppe denken beim Schreiben, Designen und Layouten, ja?

Fazit: Das Buch kann ich nicht guten Gewissens weiter empfehlen. Aber vielleicht findet sich unter den Leserinnen ja eine, die damit was anfangen kann. Und künstlerische Selbstbeweihräucherung mag.

Themen

  • Aufnahme
  • Lichtführung
  • Filmmaterial
  • Digitale Kamera

Eib Eibelshäuser und Gerhard Vormwald: „Fotografische Grundlagen. Vom Bild zum Wissen“. dpunkt 2004. 44,- EUR (D) / 45,30 EUR (A). ISBN 3-89864-283-6.

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Digitale Fotografie

Cover Das Buch hat mir von Anfang an gefallen, denn der Autor geht sehr pragmatisch und praktisch ans Thema heran. Jede Menge Beispiele (Foto-Reihen zum Vergleichen), auch mal ein Hinweis zur Wirkung eines Photoshop-Werkzeugs (z. B. Unschärfe im Hintergrund als Mittel, der Betrachterin Geschwindigkeit zu vermitteln).

Die „Digitale Fotografie“ bietet einen kurzen und doch umfangreichen, soll heißen breitgefächerten, Einstieg in die (digitale) Kameratechnik und Bildbearbeitung der selbst geschossenen Fotos. Sehr gut! Dabei hat mir besonders gefallen, dass Photoshop zwar als Software explizit auftaucht, aber die Werkzeuge so erklärt werden, dass sie auch in andern Programmen wieder erkannt und genutzt werden können. Wer vorher explizit kund tut, proprietäres Zeugs zu nutzen und dann doch allgemein nutzbare Infos bringt, macht seine (in diesem Fall wirklich seine) Sache eben gut.

Fazit: „Ups – schon aus?“ Ich hab gar nicht gemerkt, wie schnell ich das Buch bis zur letzten Seite durchgeackert hab. Spricht für sich.
Aber Vorsicht: Nix für Freaks, sondern für die Feld-und-Wiesen-Fotografin.

Themen

  • Konzepte digitaler Kameras und Konzepte visueller Wahrnehmung
  • Kameratechnik
  • Digitale Bilder
  • Farbsysteme und -management
  • Der Moment des Foto-Machens
  • Bildnachbearbeitung: Werkzeuge und Wirkung
  • Drucken und Archivieren
  • Urheberschaft: Autorenvermerk und Wasserzeichen

PS: Übrigens hatte ich nicht nur das Buch in Rekordzeit durch, sondern auch die zugehörige Rezension :-)

Helmut Kraus: „Digitale Fotografie. Mit Digitalkameras und Bildbearbeitung zum perfekten Bild – zu Adobe Photoshop“. Galileo Design 2003. 44,90 EUR. ISBN 3-89842-278-X.

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Maria

von Maria

Bio-Informatik

Buchrezension

Angewandte Bioinformatik

Cover Wer hier ein hochwissenschaftliches Fachbuch erwartet, ist mit diesem Buch sicher falsch bedient. Es gibt keinerlei Formeln oder Algorithmen. Dafür gibt es einen guten Einblick in die Bioinformatik.

Das erste Kapitel ist aus Informatiksicht sicher nicht sehr hilfreich. Es geht lediglich um die Entstehung des Web, Linuxgrundlagen usw. Allerdings ist zu bedenken, dass das Buch ja nicht nur von Informatikern gelesen wird.*grins*

Es folgt eine Einführung in die Genetik, die für Informatiker jedoch zu knapp ausfällt. In den weiteren Kapiteln werden die wichtigsten bioinformatischen Datenbanken und bioinformatische Verfahren, wie zum Beispiel die Sequenzanalyse, vorgestellt. Außerdem geht es auch um Proteinstrukturen und damit verknüpft um die computergestützte Medikamentenentwicklung. Dieses Kapitel hat mir besonders gefallen. Es werden auch wichtige Algorithmen und ihre Bedeutung für die Bioinformatik vorgestellt (d. h. erwähnt), aber erwartet bloß keinen Programmcode. Desweiteren werden Methoden zur funktionellen Analyse von Genomen, wie die Hochdurchsatzmethode DNA-Microarray, erläutert. Diese Methoden haben eine besondere Bedeutung für die Bioinformatik und tragen entscheidend dazu bei, effektive Analysen durchzuführen.

Meiner Meinung nach eignet sich das Buch nicht zur Prüfungsvorbereitung, wohl aber als Einstieg in die Materie. Es sind sehr viele Übungen mit Lösungen vorhanden, die den Stoff vertiefen. Außerdem gibt es zu jedem Kapitel Hinweise auf relevante Internetseiten und Buchtipps zum Weiterlesen.

Zum allgemeinen Verständnis schadet es nichts, wenn man seine Grundkenntnisse der Chemie und Biologie wieder ausgräbt. An manchen Stellen sind diese auch zwingend erforderlich.
Darüber hinaus ist anzumerken, dass sich das Buch flüssig lesen lässt.

Selzer, Marhöfer, Rohwer: „Angewandte Bioinformatik“. Springer 2003. 24,95 EUR. ISBN 3-540-00758-X.

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Antje

von Antje

Web mit Konzept

Buchrezension

Website-Konzeption

Cover Aus unternehmerischem Blickwinkel betrachtet, gehen die Autorinnen das Thema Konzeptionierung an. Dazu gehören für Maria Grotenhoff und Anna Stylianakis auch Kreativitätstechniken. Die gängigsten Techniken werden knapp gegenübergestellt, so dass frau schnell entscheiden kann, was sie davon anwenden will. Für mehr gibt es Tipps zu weiterführender Literatur. Diese „Inline-„Literaturtipps finden sich in vielen Abschnitten.

Der gesamte Entwicklungsprozess einer Website wird durchgehend an einem Fallbeispiel erläutert. Auf dem Weg zur fertigen Website geben die Autorinnen aber auch Einblicke in Themen am Wegesrand. Zum Beispiel: Typologien von Websiten, Praxisbeispiele, die Zusammenarbeit mit Kund/innen usw.

Fazit: Gutes Buch, lohnt sich anzusehen! Also bitte zur Hand nehmen und weiterempfehlen.

Themen

  • Ideenentwicklung
  • Wege zur Strategie und Grobkonzept
  • Präsentationsformen
  • Inhalte und Funktionen
  • Usability-Testing
  • Bausteine
  • Website-Typen, globale Corporate Website und E-Branding
  • Intranet / E-Learning
  • Konzeptmanagement
  • Textentwicklung
  • Content-Handling
  • Produktionsbegleitung
  • Praxisbeispiele

Maria Grotenhoff und Anna Stylianakis: „Website-Konzeption. Von der Idee zum Storyboard“. Galileo Design 2002. 49,90 EUR. ISBN 3-89842-152-X.

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Maria

von Maria

Wo ist der nächste Eisladen?

Wo ist der nächste Eisladen?

Bericht zur Ringvorlesung

Live Touristische Informationen, wie sie auch in Büchern zu finden sind, aktuelle Veranstaltungsdaten (inklusive der Konzertabsage in letzter Minute), die Sturmflut-Warnung, und dazu noch auf ihre persönlichen Interessen zugeschnittene Empfehlungen für den Ort, an dem sie sich gerade befindet – das hätte frau doch vielleicht ganz gerne. Mit solcherlei Informationssystemen beschäftigt sich Dr. Annika Hinze, die extra für uns aus Neuseeland kam, um uns ihr Forschungsgebiet nahe zu bringen.

"Kontextbasierte" Ansatz bedeutet dabei die Einbeziehung verschiedener Informationen über die Nutzerin, ihre Interessen, Ort und Zeit, das Wetter, ihre aktuelle Rolle (z.B. Geschäftsfrau oder Touristin), ihre persönliche Historie (wo war sie schon, was interessiert sie offensichtlich gerade usw.).

Eine lebhafte Diskussion kam auf, als es darum ging, wie sich aus den ganzen Informationen vernünftige Empfehlungen herausfiltern lassen. Seit dem letzten Besuch haben sich meine Interessen von Architektur auf Parties verlagert, ich will nicht zum dritten Mal hören, dass der Sender Freies Berlin einen Paternoster hat, und nach dem fünften Eisladen wird mir vielleicht doch langsam schlecht. Ziel ist ein System, das ähnlich – nein, besser(!) funktioniert als die Buchempfehlungen von amazon – wobei die Problematik der wechselnden Interessen noch ungelöst ist.

In Informationssystemen stecken haufenweise interessante Fachgebiete: Geoinformationssysteme, Datenbanken, Semantic Web, Benachrichtigungssysteme, Peer-to-Peer, Machine Learning … Die Verbindung dieser ganzen Bereiche steckt noch in den Kinderschuhen, d.h. es braucht Leute, die sich in "mehr als einem" dieser Gebiete auskennen.

Fazit: Es gibt noch viel zu tun!

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 Rike und Maria

von Rike und Maria

Zeitungsfeature

Zeitungsfeature "Kommentar"

Hinweis in eigener Sache

Scr Liebe Leserinnen (und Leser), habt Ihr eigentlich schon gewusst, dass Ihr in der Zeitung auch Euren Senf zu den einzelnen Artikeln abgeben könnt? Und das ist gar nicht schwer, dafür braucht frau nicht mal eine Email zu schreiben.

Nein, seht mal … unten …. ganz unten unterm Artikel … ist so ein hübscher grauer Button … (oben der geht nicht, der ist nur gefakt.)

So, den Rest schafft Ihr auch allein. Die ganze Redaktion ist jetzt mal gespannt, was Ihr so alles an Anmerkungen habt!

 Maria

von Maria

Lauter verschiedene Typen – Rezension in Sansserif

Workshop Typografie & Printdesign

Cover Das Typo-Buch ist ein wahrer Strudel. Der Anfang ist so locker-leicht geschrieben, dass die Leserin immer tiefer und tiefer in die Materie hineingezogen wird. Martina Nohl versteht es, theoretische und praktische Anteile geschickt zu mischen. Sogar spielen darf frau bei den Aufgaben endlich wieder. Trotzdem ist Vorsicht geboten: Wer nur ein bisschen reinschnüffeln will in Serifen und Oberlängen, Flattersatz und Kontrastgebung, die sieht sich irgendwann Bruchteilen von mm als Einheiten gegenüber! Die Typoschülerin wird gar aufgefordert, Unterschiede zwischen (vermeintlich) gleichen Schriftarten zu entdecken. Puh!

Aber nichtsdestotrotz fließen immer mal wieder sehr sinnliche Aufgaben ein: Musterbuch malen und Collagen kleben ist da nur der Anfang. Die ideale Zielgruppe sind Künstlerinnen mit Hang zur Pedanterie.

Fazit: Nur für Hardcore-Schriftenfans. Für die aber eine Goldgrube.

Themen

  • Handwerkszeug
  • Lesbarkeit
  • Schrift
  • Seitenaufbau
  • Gestaltungselemente
  • Insiderwissen: Korrekturlesen, Mikrotypografie, Fachjargon, Typostile
  • Farbe
  • Metatypografie: Instinkt, Analyse, Bewertung
  • Arbeitstechniken: Scribbeln, visualisieren, entwerfen, präsentieren
  • Layoutgestaltung
  • Bildbehandlung

Martina Nohl: „Workshop Typografie & Printdesign. Ein Lern- und Arbeitsbuch“. dpunkt 2003. 49,- EUR (D) / 50,40 EUR (A). ISBN 3-89864-233-X.

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Maria

von Maria

Roboterhunde


Programmieren einmal anders. So hätte der Titel des Kurses "IF SOF 16" auch lauten können. Stattdessen hieß er "Programmierung von Robotorhunden". Um es vorwegzunehmen: Programmieren hat selten so viel Spaß gemacht.

Live Das Programmieren von Robotorhunden bietet einen ganz besonderen Reiz, da ein richtig geschriebenes Programms beim Ausführen nicht einfach zum "Durchlaufen" des Programmes und einer kleinen, womöglich noch kommandozeilen-basierten Ausgabe führt. Man stelle sich vor, das Ergebnis eines soeben geschriebenen Programmes sei die Bildschirmausgabe WUFF. Wie spannend.

Wieviel schöner ist es da doch zu sehen und zu hören, wie sich ein dem echten Hund nachempfundener Robotorhund – nennen wir ihn Aibo – zum Bellen bringen lässt. Dabei bedeutet Bellen, dass Aibo alle zum Bellen dazugehörigen Körperbewegungen (Mund öffnen und schließen) macht und somit einen echten Hund imitiert. Ähnlich ist der Unterschied der Bildschirmausgabe "Hund läuft" zum tatsächlich auf dem Fußboden umherlaufenden Aibo.

Doch bevor der Robotorhund am Ende seine kleinen und großen Kunststückchen auf dem GI-Abend vorführen konnte, galt es im Rahmen des Kurses, sich mit den Tools und der Sprache zur Programmierung des Hundes auseinanderzusetzen. Allerdings hatte uns unsere Kursleiterin Birgit Koch nicht wie angekündigt die Sony AIBO ERS 210A mitgebracht, sondern die neueste Generation der Robotorhunde, AIBO ERS 7.

Live Da die neuen AIBOs erst kurz vor der Informatica eingekauft worden waren, waren wir die ersten, die diese neue Generation von Hunden ausprobieren durften. Diese Tatsache erhöhte den Fun- und Knobelfaktor ungemein, wusste doch niemand von uns, wie ein lauffähiges Programm in der Robotorsprache "R-Code" auszusehen hatte. Anhand von zwei Beispielprogrammen, mehr oder weniger guten Dokumentationen und einer guten Portion Neugier tasteten wir uns also heran. Es dauerte einige Zeit, bis die ersten geänderten Programme liefen.

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So lernten unsere Aibos in verschiedenen Kombinationen sich hinzusetzen, hinzulegen und umherzulaufen.
Zunächst gaben wir uns mit kleineren Änderungen der Ursprungsprogramme zufrieden, doch nach und nach wollten wir mehr. Wir wollten die Sensoren des Aibos, die sich u.a. an Kopf und Rücken befanden, austesten. So sollte sich einer der Aibos auf Knopfdruck hinsetzen und bellen. Ein anderer Aibo wurde mit Emotionen "gefüttert" und war abwechselnd depressiv und fröhlich. Viel zu schnell waren so die drei Tage um.

Alles in allem hatten wir sehr viel Spaß, wenn auch die Schwierigkeit beim Programmieren – wie immer – in der Fehlersuche bestand. Bei der Programmierung eines AIBOs gibt es keine Möglichkeit der Fehlerüberprüfung. Das bedeutete, dass das Frauchen ihr Programm am Rechner schrieb, es dann auf den Memorystick des Hundes lud, den Aibo dann damit "fütterte", und abwartete. Für jeden Test des Programmes musste das Programm auf den Stick geladen, der Stick in den Aibo gesteckt und dann der Rechner des Hundes "hochgefahren" werden. Dies nahm immer einige Zeit in Anspruch. War der Hund hochgefahren, startet das Programm, das sich auf dem Stick befindet. War dieses Programm allerdings fehlerhaft, tat der Hund gar nichts. Er blieb einfach stehen und rührte sich nicht.

Informationen zur Fehleranalyse gab es also nicht. Das war gewöhnungsbedürftig und frustrierend. Aber letzten Endes haben wir unsere Programme doch immer wieder zum Laufen bekommen, wenngleich wir nicht alle unsere Programmierziele erreicht haben. Immerhin konnten wir am Ende die Programme, die wir fertig bekommen hatten, am Abend des GI-Empfanges vorführen und mit unseren bellenden, laufenden und durch die Gegend wacklenden (dackelnden?) Aibos zur allgemeinen Belustigung beitragen.

Alles in allem war es ein super Kurs, der nur empfohlen werden kann. Ich persönlich hatte noch nie soviel Spaß beim Programmieren.

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 Anne

von Anne

Effektive Standards der Neuzeit

Buchrezensionen

Web-Technologien
Web Services

Web-Technologien

Cover Der Autor hat mit dem Buch übersichtlich und kurz, aber anschaulich ein Kompendium vorgelegt, das im Wesentlichen Entwicklerinnen und Studentinnen gewidmet ist. Vom Browser aus geht es in die tieferen Regionen des Webs. Technologien auf Server und Client fließen in die Diskussion ein.

Ausdrücklich nicht an eingefleischte Kennerinnen richtet sich Heiko Wöhr. Es geht vielmehr darum, die Möglichkeiten aufzuzeigen und die Erklärungen nicht komplizierter als nötig darzustellen. Dabei helfen auch die Praxisbeispiele und Skizzen. So kann frau sofort anfangen: Einfach an den Rechner setzen, das Buch daneben legen und los geht’s.

Fazit: Breites Angebot, aktuell und informativ.

Themen

  • Internet und Web: Grundlagen, Dynamik und das angewandte Web
  • Client-Technologien: Grundlagen, Präsentation, Java(+Script), Bewertung
  • Server-Technologien: Grundlagen, CGI und Konsorten, Vergleich von Server-Plattformen
  • Architektur: Schichten, Applikationsserver, J2EE, .NET und Web Services

Heiko Wöhr: „Web-Technologien. Konzepte – Programmiermodelle – Architektur“. dpunkt 2004. 48,- EUR (D) / 49,40 EUR (A). ISBN 3-89864-247-X.

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Building Web Services with Java

Cover Dieser Führer zu aktuellen Standards zeigt die technische Perspektive, lässt aber auch die Business-Seite nicht außer acht. Wer mit Geschäftsproblemen wie der Integration verschiedener Anwendungen zu tun hat, kann von den neuen Technologien – und diesem Buch – profitieren. Wie der Titel vermuten lässt, wendet sich das Buch an die Technikfraktion. Außerdem sollte frau des Englischen mächtig sein, denn der Band kommt aus den USA.

Tipp: Für Leute, die mit ihrem Buchbestand angeben wollen, eignet sich das Web-Services-Werk auch. Es hat einen ausgesprochen breiten Rücken …

Themen

  • Überblick und Einführung
  • Enterprise Web Services
  • Interoperabilität und praktische Anwendung
  • SOAP
  • XML; SAX, DOM und JAXB
  • WSDL: Web Services Description Language
  • WSDD: Web Service Deployment Descriptor
  • IDL: Interface Definition Language
  • UDDI: Universal Description, Discovery and Integration
  • Web Services and J2EE
  • Web Services Transactions
  • Die Zukunft von Web Services
  • (und noch viel mehr, was sich abkürzen lässt)

Zu den AutorInnen: Die meisten sind IBMler, es kommt aber auch geballtes Know-How aus den heiligen Hallen von Sony. Polaris Venture Partners mischt noch mit, die kurbeln das Wachstum neuer IT-Firmen an.

Glen Daniels, Doug Davis, Yuichi Nakamura, Simeon Simeonov, Steve Graham, Peter Brittenham, Paul Fremantle, Dieter König und Claudia Zentner: „Building Web Services with Java. Making sense of XML, SOAP, WSDL, and UDDI“. Sams 2004. 49,99 US $ / 45,50 EUR. ISBN 0-672-32641-8.

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Maria

von Maria