Auf geht es in die zweite Woche!

Auf geht’s in die zweite Woche!

Sieben Tage lang haben wir programmiert und gebastelt, vorgetragen und zugehört, gelötet und mit Beamern gekämpft, wir haben HTML, Linux und Java kennengelernt, uns mit Maschinellem Lernen und Projektmanagement beschäftigt, Vorträge zu ICANN, Coaching und Artificial Life gehört, wir haben neue Frauen kennengelernt und alte Bekanntschaften aufgefrischt, verschiedene Bremer Kneipen getestet, haufenweise Gummibärchen, Obst und Kekse vertilgt und laufend Kaffee und Tee geschlürft. Nebenbei hat Veronika die Finanzierung des nächsten Sommerstudiums unter Dach und Fach gebracht (DANKE, Veronika!!!), wir haben T-Shirts und Werbe-Plakate bestellt, die Zeitung ist fünfmal herausgekommen (fast immer ohne Zutun der beiden Dozentinnen ;-) und sogar Freitag, der 13., ist halbwegs spurlos an uns vorübergegangen!

Aber nun ist bereits die zweite Woche angebrochen. Wir haben nur noch vier Tage vor uns, und danach ein schier endloses Jahr, bis endlich der nächste September hereinbricht… aber nein, wir wollen nicht schon jetzt den Abschiedstränen freien Lauf lassen, denn noch haben wir einiges vor uns. Denn auch diese Woche wird angefüllt sein mit hochinteressanten Vorträgen und spannenden Workshops, mit DELPHI, LaTeX und Multimedia, mit Kommunikation, Geschichte und Online-Journalismus, Datenbanken, Perl und Consulting, Styleguide und Requirements. Und – nicht zuletzt – mit unserem Abschlussfest! Dafür brauchen wir immer noch Kultur. Und eine Pianistin, die Brechtstücke am Klavier begleiten kann.

Natürlich braucht die Zeitung auch immer noch Leute, die schreiben, zeichnen … Also alles einfach an redaktion@horus.at mailen.

 Rike, Maria

von Rike, Maria

Gesundheitswesen: Frauen werden endlich Thema!

Im Mai 2001 legte die Bundesregierung den ersten Bericht zur Frauengesund-heit vor. Dieser Bericht beschreibt erstmals umfassend Krank-heitsbilder im Zusammenhang mit den Lebensweisen von Frauen und zeigt Wege zu einer frauengerechten Gesundheitsversorgung auf. (Fortsetzung auf Seite 4) (Fortsetzung von Seite 3) Am letzten Montag wurde nun in Bremen offiziell das Projekt "Bundeskoordination Frauengesundheit" (BKF) eröffnet. Die Koordinationsstelle wurde eingerichtet, um die Ergebnisse des Frauengesundheitsberichts umzusetzen."
Das Ziel ist, Erkenntnisse aus 30 Jahren Frauengesundheitsbewegung ins Gesundheitswesen zu implementieren", so Mareike Koch, Ärztin und Leiterin der BKF.

Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sagte anlässlich der Eröffnung: "Frauen und Männer unterscheiden sich in ihren Krankheiten und Krankheitsursachen. So haben Frauen z. B. andere Symptome beim Herzinfarkt, was oft nicht beachtet wird. Essstörungen und Medikamentenmissbrauch sind typische Krankheiten von Mädchen und Frauen. Wir brauchen ein Gesundheitswesen, das diesen Unterschieden Rechnung trägt." Erster Arbeitsschwerpunkt der BKF werden die gesundheitlichen Folgen von Gewalt gegen Frauen sein. Das Erkennen und der angemessene Umgang mit Gewalterfahrungen sollen zukünftig in die Ausbildung von ÄrztInnen und Pflegepersonal einfließen.

Links:
http://www.bkfrauengesundheit.de – Bundeskoordination Frauengesundheit
http://www.fgz-bremen.de – FrauenGesundheitsZentrum Bremen
http://www.bmfsfj.de – Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 Rike

von Rike

Zum Thema Wahl: Politikmüdigkeit 2002

Zum Thema Wahl: Politikmüdigkeit 2002

Die Bundesrepublik hat 2,6 Millionen Wählerinnen mehr als Wähler. Die Frauen entscheiden die Wahl – wenn sie denn tatsächlich wählen gehen. Frauen unter 35 sind die wahlmüdeste Bevölkerungsgruppe überhaupt. Interessieren Frauen sich zu wenig für Politik? Oder werden ihre Bedürfnisse von den PolitikerInnen ignoriert? Was könnte Wählerinnen wieder an die Urnen bringen?

Das Frauen-Kulturzentrum belladonna veranstaltet eine Podiumsdiskussion zum Thema "Politikmüdigkeit". Auf dem Podium sitzen Politikerinnen aller Couleur: Antje Blumenthal (CDU, MdB, stellv. Landesvorsitzende der Hamburger CDU, Berlin), Claudia Kühne (FDP, Liberale Frauen, Landesvorstand der Bremer FDP, Bremen), Evrim Barbra (PDS, Frauenpol. Sprecherin des Abgeordnetenhauses, Berlin), Karin Junker (angefragt / SPD, MdEU, Bundesvorsitzende ASF, Berlin), Marieluise Beck (Bündnis ’90/Die Grünen, MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Ausländerfragen, Berlin/Bremen). Moderieren wird die Redakteurin Heide Oestreich. Veranstaltungsort ist das Gästehaus der Universität, Beginn ist um 20.00 Uhr.

Do 19.09. 20.00 Podiumsdiskussion "Politikmüdigkeit im Jahr 2002", Gästehaus der Universität, Teerhof 58 (H Wilhelm-Kaisen-Brücke)

 Rike

von Rike

Berichtigung

Zur Ausgabe von gestern

StarOffice hatte gestern schon die ersten "Freitag-der-13."-Macken:
Beim Drucken hat es das letzte Zeichen in der Vortragsankündigung "10 Jahre WWW" verschluckt.

Leider handelte es sich dabei um ein wesentliches Zeichen,
nämlich das schließende Anführungszeichen, das auch den letzten Satz noch deutlich als wörtliche Rede
der Dozentin selbst gekennzeichnet hätte. Also: Wir haben mitnichten die werte Dozentin beschimpft –
sie hat sich selbstironisch auf die Schippe genommen!

 Die Redaktion

von Die Redaktion

Ein verflixter Tag …

Wenn der Wecker heute morgen nicht geklingelt hat, wenn Euch der Bus vor der Nase weggefahren ist,
wenn das Seminar klammheimlich verlegt wurde und Ihr vor leeren Räumen gestanden habt,
dann setzt Euch einfach in eine Ecke, lehnt Euch zurück und seid froh –
es hätte schlimmer kommen können. Die Festplatte hätte gelöscht sein können,
Eure E-mail könnte nach /dev/null umgezogen sein oder die informatica feminale hätte
komplett ausfallen können. Denn es hat uns mal wieder erwischt, oder besser:
die Abergläubischen und Zahlenfetischistinnen unter uns, denn auf dem Kalender steht:

Freitag der 13.!

Im Netz der Netze fördert die Suche nach "Freitag, der 13." Interessantes zu Tage.
Ich lande ausgerechnet auf "www.maennerseiten.de", wo man mir mitteilt: "Mathe-Prof erklärt:
Nach dem 13. kommt der 14.!". – Gut, dass ein Mathematiker den Männern endlich mal die Wahrheiten dieser
Welt nahebringt!

Ein neuer Versuch: beim Einbeziehen von "Frauen" werden mir zwar keine interessanten Weltneuheiten
offenbart, aber ich stoße auf eine Seite, die behauptet: "Frauen lügen nicht". Na, hoffentlich hat
diese Seite keine Frau geschrieben, da riecht’s mir doch schon wieder stark nach Selbstbezüglichkeit.

Auch bei der Suche nach "Informatikerinnen" und "Freitag, der 13." ist Spannendes zu erfahren:
Informatikerinnen jagen Elefanten, indem sie den folgenden Algorithmus ausführen:

  1. Gehe nach Afrika
  2. Beginne am Kap der guten Hoffnung
  3. Durchkreuze Afrika von Süden nach Norden bidirektional in Ost-West-Richtung
  4. Für jedes Durchkreuzen tue:
    • Fange jedes Tier, das Du siehst
    • Vergleiche jedes gefangene Tier mit einem als Elefant bekannten Tier
    • Halte an bei Übereinstimmung

Nein, auch das ist kein guter Vorschlag. Geht nicht nach Afrika, sondern bleibt wie geplant
bei der informatica, wenn auch im falschen Raum und ohne E-mail. Vielleicht sagen wir ja nicht
immer ganz die Wahrheit, und Elefanten jagen wir auch nicht unbedingt – aber Bären lassen wir uns
auch nicht aufbinden. Hals- und Festplattenbruch!

 Julia

von Julia

Bioinformatik: Dreidimensionale Auferstehung

Blickpunkt Bioinformatik:


Dreidimensionale Auferstehung


Aus den eingefrorenen Leichen eines Mannes und einer Frau hat das Visible Human Project der National Library of Medicine digitale Datensätze erstellt. Die Leichen wurden Schicht für Schicht abgetragen und fotografiert. Mit Hilfe histologischer Serienschnitte (Histologie ist die Wissenschaft und Lehre vom zellulären Feinbau und der Funktion der Körpergewebe) aus dem Bereich der Biologie lässt sich die Anatomie präzise darstellen. Nachteilig ist jedoch die Datenmenge, die das Handling erschwert.


Ein Anwendungsgebiet ist die medizinische Ausbildung: am virtuellen Patienten (Daten des Visible Human) können anatomische Kenntnisse vertieft und die Ultraschalldiagnostik erlernt werden.


Darüber hinaus können reale Patientendaten wie Computertomographie-, Kernspintomographie- oder 3D-Ultraschalldaten genutzt werden, um spezielle klinische Fragestellungen genauer beantworten zu können. Ein Beispiel hierfür ist die Operationsplanung bei Hüftfrakturen auf der Grundlage von CT-Daten.


Die Generierung von dreidimensionalen Objekten im Bereich der Medizin und Biologie verzeichnet immer mehr Erfolge. Der Einsatz als Lehrsystem oder als Tool im Bereich der Operations- und Versuchsplanung ist nicht nur hilfreich, sondern dient vor allem auch der Fehlereliminierung und der Evaluation.


In der Biologie nimmt die dreidimensionale Visualisierung ebenfalls einen großen Stellenwert ein. Ein Beispiel ist das „Mouse Atlas and Gene Expression Database Project“ der University of Edinburgh, das sich mit der dreidimensionalen Darstellung von Mausembryonen und der Integration von Genfunktionen befasst. Wünschenswert für die Grundlagenforschung wäre jedoch ein vierdimensionaler Atlas, der die Embryonalentwicklung als ein Modell abbildet und damit zeitabhängige Beziehungen integriert.



Sabine

von Sabine

Christine Tigges

Interview: Christine Tigges


An der informatica feminale nehmen durchaus nicht nur Studentinnen, sondern auch eine ganze Reihe Frauen mit Berufserfahrung am, über oder mit dem Computer teil. Julia sprach mit Christine Tigges, Online-Redakteurin bei bremen.de.


Julia: Was hat Sie zur informatica feminale geführt?


CT: Ich wollte mal ausführlich mit anderen Frauen diskutieren. Dafür habe ich mir gern ein paar Tage frei genommen. Diese Woche habe ich mich mit „Online-Mediation in raumbezogenen Entscheidungsprozessen“ (IF SOF 03) beschäftigt, und in der nächsten Woche werde ich im Projekt „Online-Journalismus“ (IF NET 08) zu finden sein. Beide Kurse haben natürlich viel mit meiner Arbeit zu tun.


Was halten Sie von der Idee des Sommerstudiums?


Ich bin jetzt das erste Mal dabei, habe allerdings schon oft von dieser Veranstaltung gehört. Es ist eine neue Situation für mich, nur mit Frauen zu lernen und zu arbeiten, und das empfinde ich als sehr angenehm. Ich würde mir allerdings wünschen, dass die informatica feminale auch außerhalb der Universitäten bekannter würde. Zur Zeit ist diese Veranstaltung in der Stadt für Nicht-Studierende nicht sichtbar, sie sollte zugänglicher gemacht werden.


Und haben Sie auch noch einen Tipp für angehende Informatikerinnen?


Keine Angst!



Julia

von Julia

Vortrag: 10 Jahre World Wide Web

Vortrag: 10 Jahre World Wide Web

Brigitte Jellineks genialer Vortrag „10 Jahre WorldWideWeb“ findet bereits am Freitagnachmittag um 14 Uhr im Raum 7250 statt. Ursprünglich war der Vortrag erst für nächsten Mittwoch vorgesehen.

Zu den Gründen für diese Verschiebung sagte die Referentin: „Ich halte nächste Woche auch den Kurs „Web + Perl + DB in Theorie und Praxis“ (IF NET 07), zusammen mit Annika Hinze. Der Vortrag hätte parallel zu einer Kurseinheit gelegen. Obwohl mir alle gesagt haben, dass das nicht funktionieren würde, habe ich mich von dieser Planung doch nicht abbringen lassen. Kurz gesagt: der Vortrag wird verschoben – wegen Dummheit der Referentin!


Rike

von Rike

Heute, vor einem Jahr…

Heute, vor einem Jahr…

Die zweite Woche der informatica ist angebrochen, die Ringvorlesung gerade zu Ende, auf dem Rückweg eine Durchsage in der Straßenbahn: einer der Türme des World Trade Center ist eingestürzt, vier Flugzeuge wurden entführt. Beim Umsteigen am Bahnhof lese ich es schwarz auf weiß in der Sonderausgabe des Weserkuriers: Verheerende Flugzeugattentate in Washington und New York, Terroranschlag auf das Machtzentrum der USA. Mein Gedanke: nichts wird mehr sein, wie es war!
Die unmittelbaren Auswirkungen: den Abend verbringe ich nicht in der Kneipe, sondern vor Fernseh- und Computerbildschirm. Am nächsten Morgen kein zwangloser Treff im Workshop, sondern besorgte Gesichter. Mitleid und Solidarität mit den Opfern, kein Tanz auf unserem Fest am Donnerstagabend. Die ganze Woche Anspannung: werden die USA mit der freizügigen Unterstützung der europäischen Regierungen Langstreckenraketen von Ramstein nach Afghanistan schicken? Was passiert mit uns, unseren Familien, bei einem etwaigen Gegenschlag? Welche Ängste bewegen die Menschen in dem mittlerweile isolierten Land?
Es folgen Tage und Wochen des Wartens, der Kampfparolen, Kriegsnachrichten, Bilder unendlichen Leids, die Eskalation in Nahost, das allzu bekannte Kampfgerassel und das Aufrüsten gegenüber dem Irak – nichts ist mehr wie es war.
Und doch: die informatica feminale lebt. Wie jedes Jahr. Schon fünf Jahre!


Karin Wunderlich

von Karin

Informatikerinnen-Portrait: Tanja

Serie: Informatikerinnen-Portraits


Tanja







Tanja ist – wie wohl viele Frauen – keine „typische“ Informatikerin. Sie studiert seit vier Jahren an der Uni Bremen, ihr Berufsziel allerdings hat mit Informatik eher gar nichts zu tun: Tanja möchte eine eigene Sportschule einrichten! Seit ihrem elften Lebensjahr, also seit etwa 19 Jahren, betreibt sie Kampf- und Kampfkunst-Sportarten, u.a. Judo, das sie zwölf Jahre lang als Leistungssport mit fast täglichem Training und zahlreichen Wettkampf- Wochenenden betrieb.


>Heute macht sie vor allem Shinson Hapkido, eine koreanische Heil- und Bewegungskampfkunst, die neben den Kampfsport-typischen Schlägen und (Sprung-)Tritten auch Meditation, Atemtechnik und Formläufe, festgelegte Bewegungsabläufe wie z.B. der „Kranich“ oder der „Affe“, beinhaltet. Neben dem Hapkido-Training an zwei Tagen in der Woche und einem täglichen Training mit dem langen Kampfstab tanzt die sportbegeisterte Tanja seit drei Jahren auch noch regelmäßig Tango Argentino. Sie sagt selbst, sie mache wirklich „eine ganze Menge“, aber sie bewegt sich einfach sehr gerne und braucht den Sport auch als wichtigen Ausgleich für ihre studienbedingte Schreibtischtätigkeit.


Annika und Rike

von Annika und Rike

Ein Vortrag über Vorträge

Werbung: Ein Vortrag über Vorträge

Am morgigen Donnerstag (14-15:30 Uhr, MZH 3.150) bietet sich die Gelegenheit zu einem einmaligen und phantastischen Erlebnis: Dipl. math. tech. Annika Hinze wird zum Thema „Wie halte ich einen Vortrag?“ einen ebensolchen halten. Sie wird haufenweise Beispiele zu guten und schlechten Vortragstechniken geben, und wenn sie nicht rechtzeitig gestoppt wird, wird sie auch diverse Schwänke aus ihrem persönlichen Erfahrungsschatz zum Besten geben. Jede Teilnehmerin wird mit einer Checkliste nach Hause gehen, mit deren Hilfe ihre zukünftigen Vorträge bereits jetzt mindestens zur Hälfte „stehen“!
Annika Hinze ist seit 1998 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Informatik in der Arbeitsgruppe „Datenbanken und Informationssysteme“ an der Freien Universität Berlin tätig. Sie hat erst kürzlich für eine Vorlesung über Datenbanken den Preis der Studierenden für die beste Lehre in der Informatik erhalten. Wir dürfen also gespannt sein!


Rike
von Rike

Das 5. Sommerstudium ist eröffnet!

informatica feminale eröffnet!

Da steht ein Mann vor rund 50 wohl nicht ganz unkritischen Frauen, redet über Familienpolitik und fühlt sich offenbar pudelwohl. Nicht bei allen Zuhörerinnen stieß Prof. Dr. Hans-Jörg Kreowski mit seinem Abstecher in diese Thematik bei der gestrigen Eröffnungsrede zur informatica feminale auf Freude und Interesse. Spannend war wohl trotz allem, zu sehen, dass bei mancher Partei noch immer und allen Ernstes das Stichwort Frauenpolitik unter echter ‚Wahlfreiheit zwischen Familie und Erwerbstätigkeit‘ abgehakt wird. Es bleibt also noch viel zu tun. Zum Punkt ‚Bildung als Rohstoff‘ gelingt Prof. Kreowski dann schliesslich noch eine nette Bemerkung: „Bildung kann nicht abgebaut werden, Bildung ist etwas, das entstehen muß“. Es lebe die Mehrdeutigkeit.
Auch Veronika Oechtering begrüßt froh gestimmt uns viele Informatikerinnen und andere technikbegeisterbaren Frauen. Sie berichtet von den vielfältigen Problemen und Sorgen im Rahmen der Vorbereitungen der informatica feminale. Nun, schön, dass es trotzdem geklappt hat.
Es folgt der erste Teil der Ringvorlesung und damit ein Vortrag von Prof. Dr. Gudrun Klinker von der Universität München. Wir erfahren, wie mittels handlichen Geräten auch der unschudigsten Mitbürgerin das täuschungsechte Aussehen einer Borg verliehen werden kann. Augmented Reality ist hier das Zauberwort. Neben dem Einsetzen nichtvorhandener Objekte in reale Landschaften per Datenbrille sind auch schon mal halb virtuelle, halb reale Tic-Tac-Toe-Spiele Forschungsobjekte. Ansonsten scheint die Branche, wenn nicht von großen Worten, so doch von recht viel Phantasie beflügelt zu sein.
Da werden schon mal eben „die physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt“, bzw. es geschieht, dass der „Berg zu den Propheten kommt“.
Auch wenn angesichts der fortgeschrittenen Tageszeit ein wenig mehr Schwung im Vortrag wünschenswert gewesen wäre, so war es doch eine gelungene Einführung in das Arbeitsgebiet. Schade nur, daß trotz angestrengter Erforschung der Wirklichkeitserweiterung auch in diesem Fachbereich die Bewusstseinserweiterung für den Gebrauch der deutschen Sprache ein wenig auf der Strecke bleibt und man von Anglizismen umzingelt wird. Aber vielleicht kommt ja auch der Berg an Worten noch zur Prophetin.
Angesichts der recht spannenden, aber durchaus wohlschmeckenden kulinarischen Köstlichkeiten im Anschluss dachte dann sicherlich so manche Teilnehmerin der informatica feminale bei einem Gläschen Sekt: „Eine gelungene Einführungsveranstaltung, mal seh’n, wie’s weitergeht …“.

    Julia

    von Julia

Ein Vortrag zum Thema: Entwurfsaspekte interaktiver 3D-Inhalte

Ein Vortrag zum Thema „Entwurfsaspekte interaktiver 3D-Inhalte


Am nächsten Dienstag (17.09.02) findet von 18.15 bis ca. 21.00 Uhr die 92. Vortragsveranstaltung der Bremer Regionalgruppe der Gesellschaft für Informatik (GI) im Entwicklungszentrum Nord der T-Systems, Willy-Brandt-Platz 1-3 (Passage am Hauptbahnhof Ausgang Bürgerweide, linker Eingang, 6.Stock) statt.


Prof. Dr. Christian Geiger von der Hochschule Harz in Wernigerode wird zum Thema „Entwurfsaspekte interaktiver 3D-Inhalte – aktuelle Entwicklungen (auch) für mobile Geräte, Illustration und Unterhaltung“ referieren: „Mit der steigenden Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit heutiger 3D-Systeme wird der einfache Entwurf interaktiver 3D-Inhalte immer wichtiger, damit nicht nur 3D-ProgrammiererInnen ansprechende Inhalte erstellen können. Aspekte des Entwurfsprozesses von 3D-Inhalten war daher das Thema eines von der SIGGRAPH unterstützten mehrtägigen Workshops, bei dem eingeladene TeilnehmerInnen über diese Thematik diskutierten und ihre Arbeiten präsentierten. Der Vortrag stellt die interessantesten Ergebnisse dar und ergänzt diese durch weitere Projekte, die insbesondere auf die Anwendungsbereiche Mobile Computing, Illustration und Unterhaltung fokussieren.“


Die Teilnahme an dieser Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Eine Mitgliedschaft in der GI oder ACM (Association for Computing Machinery) ist nicht erforderlich. Da auch ein Imbiss geplant ist, bitten die Veranstaltenden um eine möglichst frühzeitige Anmeldung bei Uta Bohnebeck (e-Mail: bohnebec@informatik.uni-bremen.de
oder Tel.: 218-7838 oder -7090).
Spontane Besucherinnen sind aber auch willkommen!


Links:


http://www.tzi.de/~bohnebec/rg-bremen.html
(GI-Gruppe HB/OL)


http://www.agc.fhg.de/campfire
(SIGGRAPH-Workshop)


Rike

von Rike

Informatica Feminale T-Shirts

Es gibt T-SHIRTS

Nachdem die Redaktion im letzten Jahr völlig uneigennützig diesen wahnsinnig erfolgreichen T-Shirt-Design-Wettbewerb veranstaltet hat, gibt es dieses Jahr nun wirklich T-Shirts. Im Veranstaltungsbüro könnt Ihr die Grössen S (Bauchfrei für 11-jährige) und Freesize (für eine Brigitte oder zwei Marias) bewundern. Ihr könnt aber auch T-Shirts in dazwischen liegenden Größen bestellen.
Preise:

girlie-Schnitt: 12,- Euro (bessere Qualität)
Standard: 8,50 Euro
Freesize: 9,- Euro

Auf dem T-Shirt sind die Augen aus dem if-Logo () aufgedruckt,
die Position des Aufdrucks könnt Ihr selbst bestimmen. Wenn Ihr eine Schwarz-Weiß-Vorlage mitbringt, kann auch die aufgedruckt werden. Außerdem gibt’s im Veranstaltungsbüro Stoffmalstifte für Autogramme und spontane Kunstwerke.
Danke, Veronika, dass Du dafür auch noch Zeit gefunden hast.
Wenn Ihr ein tolles T-Shirt designed habt, meldet auch bei uns. Wir werden die schönsten Shirts photographieren und in der Zeitung veröffentlichen, und das beste T-Shirt bei der Abschlussveranstaltung prämieren.

die Redaktion

von die Redaktion

Hurra, es ist wieder soweit!

Hurra, es ist wieder soweit!

Der September ist da und mit ihm die wunderbare informatica-Zeit: zwei volle Wochen Informatik & Co nur für Weibsbilder – was kann frau sich Schöneres wünschen?
…Naja, sie könnte sich wünschen, auch den Rest des Jahres – statt nur mit männlichen Hackerinnen – mit ComputerarbeiterINNEN zu verbringen, die genau wie sie Spaß am logischen Denken, an kniffligen Programmieraufgaben, an Linux, Links und LaTeX haben. Mit Frauen, die nicht genervt die Augen verdrehen, wenn von RAM und Bytes die Rede ist, die keine Angst vor Mäusen haben.
Jetzt aber sind wir hier und arbeiten zusammen in Bremen. Neben der harten Arbeit gibt es aber auch noch jede Menge Gelegenheit, viel Vergnügliches zu unternehmen: Kneipentreffs, Cafete, GI-Empfang, 5-Jahres-Jubiläum informatica feminale, Stadtrundgang, Weserfahrt, Theater, Essen…

Rike, Maria

von Rike, Maria

inHaus

Innovationszentrum Intelligentes Haus Duisburg

inHaus Duisburg

Haustechnik der nächsten Generation verspricht das Projekt inHaus. Dort ist alles mit allem vernetzt:
Der Schließmechanismus der Haustür, die Kaffeemaschine,
die Heizung und das Badewasser, die Webcam, die Sitzheizung im Auto. In dem kleinen Doppelhaus gibt es ein
Werkstatthaus, in dem am Projekt – oder besser: im Projekt – geforscht wird. Die andere Hälfte ist
als Wohnhaus eingerichtet.

Big Brother an der Tür

Big Brother mal andersherum: Hier können die Bewohner sehen, wer vor der Tür steht.
Neben diesem praktischen Detail stehen Wohnästhetik, Ergonomie, Hygiene, Behaglichkeit und Lebensstil
im Blickpunkt der Forscher.

Sicherungen

Soviel Technik braucht ein paar Sicherungen mehr… Ziel des Projektes ist aber nicht nur die Sicherheit,
sondern auch sparsamer Energieeinsatz. Die Vernetzung im inHaus soll den Bewohnern viel von dem lästigen
Alltagskram abnehmen: Ist die Waschmaschine kaputt, meldet sie sich beim Techniker, der kleinere
Fehler per Ferndiagnose und -reparatur beheben kann. Der Gefahr von externen Angreifern auf das ganze System
sind sich die Betreiber dabei sehr wohl bewusst.

Big Monitor

Ein Traum? High-Tech-Wohnzimmer mit Riesen-Monitor. Noch ein paar Dinge zum Träumen:
Die intelligente Badewanne ist fernbedienbar, zeigt die Wassertemperatur an, hat Kindersicherung
und natürlich Überlaufschutz. Sie meldet sich, wenn sie die gewünschte Füllhöhe
erreicht hat und verfügt sogar über einen Verbrühschutz.

Mehr Infos im Netz: www.inhaus-duisburg.de oder aktuell
www.ehome-berlin.de (29. – 30. Aug 2002)

 Maria

von Maria