Tun als ob

Buchrezension

Effective Prototyping

CoverDas amerikanisch-sprachige Buch ist für Softwareentwicklerinnen gedacht, die sich per Prototyp frühzeitig mit den späteren Anwenderinnen und Anwendern zusammen Zielvorgaben holen wollen. Die Themenauswahl ist dabei durchaus interessant. Auch die Vielzahl der Beispiele ist gut. Das war’s aber auch schon. Leider kommen die Erklärungen, wie einzelne Methoden funktionieren, zu kurz. Oder sind unverständlich. Es wird gern mal beschrieben, wo eine Methode eingesetzt wurde, aber kaum, wie sie genau funktioniert. Dazu kommen nicht erklärte Begriffe, die für Einsteigerinnen nicht selbstverständlich sind. So wird Fitt’s Law erwähnt und grob erklärt, die Formel kommt aber ohne Definition der Variablen daher. Das Glossar ist da, aber sehr rudimentär. Welche Begriffe den Weg hier herein fanden, ist mir nicht ersichtlich. Auch die Benutzungsfreundlichkeit des Buchs ist schlecht: riesige Nummerierungen, dafür nur auf der unteren Hälfte einer Seite Text, der dafür sehr klein ist. Geht’s noch? Schließlich soll das Ding keinen Layout- oder Kunstpreis gewinnen, sondern Fachwissen an Frau oder Mann bringen.

Fazit: Für die geringe Qualität viel zu teuer; ein paar brauchbare Beispiele gibt es

Wesentlich besser ist da „Paper Prototyping“, hier bewertet von Andrea.

Jonathan Arnowitz, Michael Arent und Nevin Berger: „Effective Prototyping for software makers“. Morgan Kaufmann Publishers 2007. 53,45 EUR/59,95 US$. ISBN 0-12-088568-9.

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Maria

von Maria

Einfach Wissen schaffen

Preis für verständliche Wissenschaft

Die Idee hinter dem Preis ist einfach: Ergebnisse einer naturwissenschaftlichen Doktorarbeit können durchaus verständlich und kurzweilig vermittelt werden. Dies haben die bisherigen Preisträger des Wettbewerbs schon eindrucksvoll bewiesen. Auch in diesem Jahr haben Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenchaftler die Chance, sich bei der Klaus-Tschira-Stiftung mit einem allgemeinverständlichen Artikel über ihre Forschungsergebnisse zu qualifizieren.

Die Klaus-Tschira-Stiftung unterstützt Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften. Ihr Ziel ist, das Verständnis der Öffentlichkeit für diese Fächer zu fördern. Zur Stärkung der Kommunikationskompetenz von Wissenschaftlern veranstaltet sie auch Medientrainings und fördert den Aufbau eines Wissenschaftler-Journalisten-Netzwerkes.

Wie mitmachen?

Bewerberinnen müssen im Jahr 2006 oder 2007 eine Doktorarbeit an einer Universität in Deutschland abgeschlossen haben (magna cum laude oder besser – aber das könnt Ihr ja). Neben Informatik gibt es auch andere Fachgebiete, an die sich der Wettbewerb richtet: Biologie, Chemie, Mathematik, Neurowissenschaften und Physik. Auch die Fächer Biophysik, Wirtschaftsinformatik, Neuropsychologie oder Medizininformatik werden berücksichtigt. Die Nationalität der Bewerberinnen und Bewerber spielt keine Rolle. Es gibt auch keine Altersbeschränkung.

Worum geht’s und was bringt’s?

Die Aufgabe besteht darin, die Ergebnisse der Doktorarbeit in einem populärwissenschaftlichen Artikel in deutscher Sprache so zu beschreiben, dass interessierte Laien den Text gerne lesen und verstehen.

Es winken jeweils 5000,- EUR Preisgeld. Der Preis wird in Heidelberg vergeben, in der altehrwürdigen Universität. Außerdem erscheinen alle preisgekrönten Artikel in einer Sonderbeilage von „bild der wissenschaft“ im November 2007.

Beispiel gefällig?

Im Jahr 2006 hat Dr. Peter Birkholz in der Kategorie Informatik gewonnen. Sein Thema: Simulation menschlicher Spracherzeugung. Für den Laien stellt der Informatiker dar, wie in einem neuartigen Computermodell menschliche Sprache so nachgebildet werden kann, dass die elektronische Stimme nicht mehr künstlich und in Zukunft sogar wie das menschliche Original klingt.

Der Einsendeschluss ist der 28. Feb. 2007

Mehr Infos:
Teilnahmebedingungen: www.klaus-tschira-preis.info
Wissenschaftler-Journalisten-Netzwerk: www.wisskomm.de
Klaus-Tschira-Stiftung: www.kts.villa-bosch.de

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 Maria

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Mach MIT

Am MIT mitstudieren

Die Initiative OpenCourseWare am Massachusetts Institute of Technology sorgt für die Zugänglichkeit zu Kursunterlagen des weltberühmten Instituts. Kostenlose und für alle offene Lehrmaterialien sind im Web für Dozentinnen, Studierende und Selbstlernerinnen verfügbar. Frau kann sich die publizierten Materialien ansehen, sie muss sich dafür nicht einmal registrieren. Natürlich kann frau so keinen Abschluss erlangen. Macht aber nix. Schlau werden funktioniert selbst in Deutschland ganz ohne Papierkram…

Als Lehrmaterial steht Verschiedenes bereit, darunter Videos (z. B. "Nonlinear Programming", genießbar mit RealPlayer), Vorlesungsnotizen und Skripte. Hier gibt’s mal einen Auszug der Themen, die was für Informatikerinnen sind:

  • Structure and Interpretation of Computer Programs, Spring 2005
  • Computation Structures, Fall 2002
  • Artificial Intelligence, Spring 2005
  • Computer Language Engineering, Fall 2005
  • Mathematics for Computer Science, Fall 2005
  • Automata, Computability, and Complexity, Spring 2005
  • Introduction to Algorithms, Fall 2005
  • Applied Parallel Computing, Spring 2005
  • Information and Entropy, Spring 2003
  • Dynamic Programming and Stochastic Control, Fall 2002
  • Data Communication Networks, Fall 2002
  • Database Systems, Fall 2005
  • Computer Networks, Fall 2002
  • Algorithms for Computer Animation, Fall 2002
  • User Interface Design and Implementation, Fall 2004
  • Theory of Computation, Fall 2002

Mehr Infos:
Informatikkurse online am ocw.mit.edu
MIT Open Course Ware

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Chance für Informatikstudentinnen

Chance für Informatikstudentinnen

Google Europe Anita Borg Memorial Scholarship 2007

Ihr erinnert Euch doch an den "Summer of Google"? Hier kommt noch einmal ein Angebot im Gedächtnis an Anita Borg. Achtung, die Deadline ist

Freitag, 12. Jan. 2007

Beate List, die auch bei der letzten IF in Bremen zu Gast war, hat diese Ausschreibung zum Jahresende ausgesendet. Sie lautet wie folgt:

Dear Informatik Students,

As part of Google’s ongoing commitment to encourage women to excel in computing and technology, we are pleased to announce the Google Europe Anita Borg Memorial Scholarship 2007. This is a EUR 5,000 (or equivalent) scholarship for the 2007/2008 academic year and the deadline for submission is Friday, January 12th, 2007. You can find more details at
http://www.google.com/anitaborg-europe/.

The Google Anita Borg Memorial Scholarship first launched in the US in 2004. Since then, over thirty scholarships have been awarded. We hope to make the Google Anita Borg Memorial Scholarship in Europe as successful as it has been in the US and would like your help in doing so.

Can you help spread the word by sending out the below email to your BSc, MSc, and PhD students? We have also included an attachment for you to pass to your students. The scholarship is for female students studying Computer Science, Computer Engineering, Informatics or related technical fields.

We created posters to help promote this opportunity and it would be great if we could send some along to you. If this is fine with you, please let me know the best mailing address to use.

Thank you for your help and we hope to see many students participate.

Best regards,
Beate

http://www.google.ch/jobs/

Subject line: Google Europe Anita Borg Memorial Scholarship 2007

Dr. Anita Borg (1949 – 2003) devoted her adult life to revolutionising the way we think about technology and dismantling barriers that keep women and minorities from entering computing and technology fields.

As part of Google’s ongoing commitment to furthering Anita’s vision, we are pleased to announce the Google Europe Anita Borg Memorial Scholarship 2007. Through the scholarship, we aim to encourage women to excel in computing and technology, and become active role models and leaders. A group of female BSc, MSc, and PhD student finalists will be chosen from the applicant pool. The scholarship recipients, selected from the finalists, will each receive a EUR 5,000 (or equivalent) scholarship for the 2007/2008 academic year.

Eligibility Requirements

Candidates must:

  • be a female student entering her final year of a BSc, or enrolled in an MSc or PhD programme (or equivalent) in 2007/2008
  • be enrolled in full-time study at a University in Europe. Citizens, permanent residents, and international students are eligible to apply
  • be studying Computer Science, Computer Engineering, Informatics, or a related technical field
  • maintain an excellent academic record (e.g. a First Class Honours degree)

For complete details, please visit
http://www.google.com/anitaborg-europe/

All applications must be received by Friday, January 12, 2007.

Liebe Leserinnen (und Leser), ich erwarte, dass wir bald expandieren, Richtung USA und weltweit – wo auch immer Ihr nach Eurer Bewerbung landet. Bewerbt Euch. Glaubt an Euch. Das tun wir von der Redaktion auch! (Und schickt dann einen Erlebnisbericht an die Zeitung, so isses gedacht…)

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Hoodwinked

Kino mit Rotkäppchen

CoverIch war im Kino. Und hab mich köstlich amüsiert. Die Rotkäppchen-Verschwörung ist der Beweis, dass Humor in Filmen ohne Altersbeschränkung klug und vor allem lustig sein kann.

Worum geht’s?

Rotkäppchen fällt auf ihrem Weg zur Großmutter nicht auf den Wolf herein. Sie ist Kampfkunstmeisterin und kann sich wehren. Als sie ihn trotz Verkleidung im Haus der Großmutter entlarvt, die Großmutter gefesselt aus dem Wandschrank fällt und ein Holzfäller axtschwingend und laut brüllend durchs Fenster bricht, trifft die Polizei ein. Chief Grizzly und Detective Flippers verhören nun einen nach dem anderen, um den Fall aufzuklären. Dabei spielen auch das hyperaktive Eichhörnchen Twitchy und das süße Kaninchen Boingo eine Rolle.

Die Animationskomödie, die den Märchenwald aufrüstet, verleiht dem alten Märchen einen frechen Anstrich. Besonders mitreißend fand ich die Erzähltechnik – dieselbe Story aus den Perspektiven der Akteure immer wieder neu erzählt, inklusive Überkreuzungen aus den vorigen Erzählungen. Nicht zuviel verspricht sie also, die Kollaboration von Aardman Animations (Wallace & Gromit) und DreamWorks (Shrek): Wirklich sehr lustig! Reingehen!!

Meine Identifikationsfigur? Dreimal dürft Ihr raten: Granny mit den Extrem(wirdnochnichtverraten)….

Warum hier ein Kinotipp?

Weil es computeranimiert ist. Weil zwei der Hauptpersonen starke und erfolgreiche Frauen sind.

Links:
English: http://hoodwinkedthemovie.com
Deutsch: www.filmszene.de

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 Maria

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Frag doch mal die Nutzerin

… und sprich mit der Entwicklerin

Anfang Dezember hatte ich das Glück, einmal ein professionelles Analytikerseminar besuchen zu dürfen. Ein paar Dinge, die ich dort gelernt habe, und ein paar Dinge, die mir dort und danach selbst (wieder) eingefallen sind, stelle ich in diesem Artikel vor.

Wenn eine neue Software entwickelt oder ein altes System modernisiert werden soll, steht erst einmal eine Analyse an: Was wird derzeit eingesetzt? Was gibt es überhaupt an Aufgaben, die mit oder ohne Software erledigt werden? Welche Wünsche an eine neue Software existieren? Und so weiter, und so fort… Für diese Phase der IT-Systementwicklung gibt es Modellierungsmethoden. Bei OOSE (www.oose.de) gibt es nicht nur den UML-Becher (s. auch die Rezension „Unified Modeling Language“ vom 7. Juni 2003), sondern auch Seminare. Völlig subjektiv sag ich hier mal, dass die klasse sind. [Anm. der Red. Natürlich nicht ganz so klasse wie die Kurse bei der IF… ;-) , aber auch sehr, sehr gut.] Kurz und gut, OOSE lehrt Methoden und Sprachen, die frau online auch beschnuppern kann. Wer noch Weiterbildung sucht, die ihr Chef für sie fordert, sollte hier mal nachsehen. Genug unbezahlte Werbung, jetzt kommt endlich ein bisschen Inhalt.

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Interviews

Am Anfang stehen die Interviews. Interviews mit Jenen, die die Software später benutzen. Worum geht es hier? Die Analytikerin will herausbekommen, welche Arbeitsabläufe überhaupt existieren. Dabei gibt es ein paar Punkte, die frau beachten kann:

  • Fragen: „Welches sind die Probleme?“
  • Probleme identifizieren, erst SPÄTER Lösungen überlegen
  • Anzahl identischer Antworten mitzählen sowie Prioritäten protokollieren
  • Interviews möglichst zu zweit mit den Interviewpartner/innen führen (dann hat man schon mal vier Ohren und zwei Sichten)

Eine Gefahr bei der Systementwicklung ist „Der goldene Hammer“. Was bedeutet das? Wer als Werkzeug nur den Hammer kennt, für den sieht alles aus wie ein Nagel. Das gilt insbesondere auch für Programmierer/Coder. So könnte es passieren, dass vorschnell Lösungen vorgeschlagen werden, die anscheinend auf der Hand liegen, ohne andere Möglichkeiten zu berücksichtigen.

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Im Gespräch bleiben und den Weg im Auge behalten

Wichtig ist die Diskussion, das Gespräch! Details gehören dazu, stehen aber nie im Mittelpunkt (in dieser Phase). Es geht darum, um was es geht! Mit dem Vorsatz, Einigkeit in der Sicht auf die Dinge zu erreichen. Das Ziel ist, das zu modellierende neue Softwaresystem für alle Beteiligten möglichst nützlich und brauchbar entwickeln zu können. Dafür muss frau erst mal wissen, wie der Rahmen aussieht. Details können später geklärt werden. Abstraktion ist hier das Zauberwort.

Eine Schwierigkeit bei der Analyse besteht darin, dass endlose Diskussionen und das Hinabtauchen in Detailfragen den Zeitrahmen sprengen. Was also kann die Analytikerin tun, um das Problem „Zeit einhalten“ bei Arbeitstreffen in den Griff zu bekommen?

  • Den Zeitrahmen für Treffen vorgeben (und den Beteiligten vorab und mittendrin mitteilen)
  • Das Bewusstsein schaffen: Irgendwann muss man entscheiden
  • (Noch) offene Probleme explizit notieren
  • „Stehung“ statt Sitzung

Eine Methode, Deadline-Verschiebungen zu vermeiden, ist das „time boxing“: Zeit geht vor Inhalt, d. h. die Deadlines sind fest, nicht die Ergebnisse. Das Ganze geht mit agiler Softwareentwicklung Hand in Hand. Keine Frage, so eine Vorgehensweise muss mit den Entscheiderinnen und Entscheidern abgesprochen werden! Nichtsdestotrotz ist time boxing sinnvoll:

Auftraggeber/innen kaufen lieber fertige Software, die nicht perfekt ist, als perfekte Software, die nicht fertig ist!

Ein Startpunkt jeder Modellierung ist der „gute Fall“, das bedeutet, dass Ausnahmen und Sonderfälle jetzt noch nicht betrachtet werden. Solche werden später eingefügt. Das hilft nicht nur, die Zeit einzuhalten, sondern erhöht auch die Übersichtlichkeit.

Erfolgsformel

Diese Formel habe ich von einem OOSE-Mitarbeiter gelernt – und sofort geglaubt: Erfolg = Qualität * Akzeptanz. Sie beschreibt die Abhängigkeit des Erfolgs nicht nur von der Qualität des Produkts, sondern auch von der Akzeptanz seitens der Kundschaft. Trivial? Klar, aber der eine Faktor (welcher wohl…?) wird leider immer noch viel zu oft ignoriert.

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Kreativitätsmethode „Produktkarton“

FotoAufgabe: Produktkarton für das fertige Produkt (SOLL) entwerfen, in dem der Benutzerin oder dem Benutzer und anderen Beteiligten das System „verkauft“ werden soll. Die Größe sollte etwa die eines Schuhkartons sein. Darauf geschrieben werden Ideen/Systemvoraussetzungen etc. Ein Beispiel ist auf dem Foto zu sehen.

  • Wie heißt das Produkt? (Hier: go4IT)
  • Produktfeatures: 5-15 Merkmale und Eigenschaften (im Bsp. vier Anwendungsbereiche)
  • Voraussetzungen: Hardware, Softwarearchitektur, Systemumgebung/Fremdsysteme (Schnittstellen), Entwicklungswerkzeuge, organisatorische und personelle Voraussetzungen …
  • Für Verkaufsprodukte: Preis

Beschreibung und Messkriterien

Zur Beschreibung bietet sich die UML an, die Unified Modeling Language. Außer den Diagrammen gibt es aber noch andere wichtige Aspekte. Wie umfangreich soll die textuelle Beschreibung einzelner Anwendungsfälle denn nun sein? Als Daumenregel kann frau sich merken: Eine Din-A4-Seite. Auch Systemidee und Ziel passen auf max. eine Din-A4-Seite (vgl. Produktkarton). Natürlich helfen bei der Umsetzung auch Kennzahlen. Sie helfen, sind aber immer auch mit Vorsicht zu genießen. Ein Beispiel aus der Nagelfabrikation: Da lautete die Kennzahl „möglichst viele Nägel pro Monat produzieren“. Was dazu führte, dass nur noch kleine Nägel hergestellt wurden. Bei der Kennzahl „Stahlverbrauch pro Monat“ dagegen kam es zur Produktion riesiger Nägel… (auch das ein Beispiel aus dem Seminar und nicht auf meinem Mist gewachsen – aber eingängig).

Was gilt es noch zu beachten? (Achtung, Ausnahmen gibt es ab und an.)

  • Ist das verständlich formuliert (Sprache der Anwender/in, nicht der Entwickler/in)? Alle möglichen Leser/innen müssen die Beschreibung verstehen können!
  • Substantiv und Verb
  • Aus Sicht des Unternehmens bzw. des Akteurs
  • Die Beschreibung ist technologieunabhängig, der Name fachlich
  • Ist es ein Anwendungsfall oder nur ein Detailschritt?
  • Auslöser und Ergebnis finden
  • Ist das Beschriebene überhaupt relevant? (Im Zweifel erst mal aufschreiben, streichen kann frau hinterher immer noch)
  • Glossar führen: Begriffe definieren

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Aus der Praxis

Hier noch ein paar Mosaiksteinchen aus der Praxis. Es gibt Organisationen, die haben für alle Softwaresysteme die Vorgabe „handschuhbedienbar“. Klingt aus meiner Sicht gut, denn ich bin zwar kurzsichtig, aber durchaus technikaffin und erlebe die Miniaturisierung der Webtexte und Links als absolut abstoßend!

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, Mosaiksteinchen. Präsentationen des neuen Softwarekonzepts bei der Auftraggeberin sollten zu zweit oder mehr gehalten werden. Wozu? Eine spricht, ein anderer notiert Fragen während der Präsentation, um diese später zu beantworten. Die Rollen können wechseln, das erhöht die Aufmerksamkeit des Publikums.

Etwas Psychologie kann auch nicht schaden: Haben wir es hier mit einem risikofreudigen oder einem kostenbewussten Typ zu tun? Liegt gerade ein anderes Problem in der Luft, das eigentlich nix mit der Software zu tun hat? Solche Störungen können den Erfolg einer Präsentation bekanntlich stark beeinflussen, das haben wir alle wohl schon mal erlebt.

Fazit

Modellieren ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist (klar, panta rhei). Modelle sind einfach Mittel, die die Kommunikation und gegebenenfalls den Konsens untersützten sollen. Viel Spaß dabei!

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Maria

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Bilder mit Worten

Buchrezension

Writing for Animation, Comics, and Games

CoverChristy Marx ist Schreiberin, Gamedesignerin und entwickelt in dieser Funktion Stories für Animationen, Comics und Spiele. Auf ihrer Verdienstliste stehen unter anderem: Babylon 5; 20,000 Leagues Under the Sea; He-Man; X-Men Evolution; Teenage Mutant Ninja Turtles; Lord of the Rings; Elfquest. Und noch mehr.

Das englischsprachige Buch schildert die praktischen Aspekte des kreativen Schreibens für die Genres Animation, Comic, Bildromane und Computerspiele. Detailliert erklärt die Autorin, wie talentierte Schreiberinnen und Schreiber ihre Skripte im richtigen Format auf die Zielgruppe zuschneiden können (in dem Fall: Geldgeber aus der Film-/Game-/etc-Industrie). Es geht ihr für ihre Leser/innen darum, den Fuss in die Tür einer hammerharten Branche zu bekommen.

Das Buch erläutert Methoden des Schreibens für die verschiedenen Genres. Computerspiele zum Beispiel sind ja in der Regel nicht einfach linear aufgebaut. Christy Marx spricht aber auch Schwierigkeiten an. Sie beginnt das Buch mit allen abschreckenden Details, die eine Schreiberin erwarten. Gut gemacht. Wer trotzdem weiterliest, hat die erste Hürde schon mal genommen. Dann folgen Ratschläge wie frau ihr professionelles Werk präsentiert, wie sie Deadlines einhalten kann, wie visuelles Schreiben sich von herkömmlicher Prosa unterscheidet, und die Autorin berichtet über die Kunst der Zusammenarbeit.

Die Zielgruppe des Buches besteht aus Leuten, die für Unterhaltungszwecke schreiben: Animation, Computerspiele, Comics, Filme, Fernsehen, Web. Angesprochen sind auch Alle, die einen Quereinstieg planen. Einsteiger/innen können sicher mehr profitieren als Erfahrene.

Fazit: Sehr gut geschrieben, was denkt Ihr denn ;-)

Themen

  • History/Evolution of the art form: Genres and Categories, Where I’m Coming From
  • The Basics: Terms and Nomenclature
  • The Script Format
  • Beyond the Basics (advice, tips and tricks)
  • Breaking & Entering: Ways to Break In
  • Location, Agents, Unions & Organizations

Christy Marx: „Writing for Animation, Comics, and Games“. Focal Press 2006. 36,95 EUR/34,95 $. ISBN 0-240-80582-8.

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Maria

von Maria

Angucken zu Weihnachten

… für Nostalgieverliebte und Technikbegeisterte

BildMonochrom

Wer mag schon bunte DVDs mit Surroundsound? Was wirklich Spaß macht, ist Star Wars in ASCII! Wer noch mehr ASCII-Art sehen will, gehe mal zu

Code brechen

Ein Klassiker für Kryptologie-Fans: Der ganze Film im Original, Sneakers als txt.

"…three thousand years ago"

Wisst Ihr es noch? Ja, es gab mal zu Weihnachten diese Filme, die in Neuseeland gedreht wurden. Und es gibt auch eine 10-Minuten-Text-Parodie für jeden einzlnen Teil. Sehr lustig, auf Englisch: "The Fellowship of the Ring", "The Two Towers" und "The Return of the King"

Lust auf virtuelle Sportarten?

In Japan funktioniert das per Spielzeug in Fernbedienungsgröße, nämlich Wii: Das Beispiel-Video zeigt
eine Sportart für Leute, die Karriere machen möchten und deswegen zu Hause mal ein bisschen üben sollten.

 Maria

von Maria

Papier für den Wunschzettel

Papier für den Wunschzettel

Bücher

AJAX
Karriereplanung
Don’t make me think!

Wer noch mehr Buchtipps für Weihnachten hat, bitte mal unten die Kommentarfunktion nutzen. Danke im Namen aller Leserinnen (und Leser)!

AJAX Professionell

CoverDieses Buch bringt Praxiswissen und Techniken, die frau für ihre eigenen Ajax-Implementierungen braucht. Ajax – Asynchronous JavaScript and XML – ist ein Begriff für Vieles: für asynchrone http-Anfragen, die mittels JavaScript Informationen von einem Server abrufbar machen, ohne dass die ganze HTML-Seite neu geladen werden muss. Damit wurde mal wieder ein Hype eröffnet, der derzeit in Aller Munde ist: die neue Generation von Webanwendungen, mit der das bisherige Klicken-und-Warten der Vergangenheit angehört. Dafür muss frau sich aber auch bewusst sein, dass z. B. Formulareingaben gesendet werden, BEVOR ich noch auf einen Sendebutton klicke.

Das Buch behandelt verschiedene Aspekte von Ajax und erklärt, wie diese zusammen eingesetzt werden. Ajax-Techniken und Patterns zur Ausführung der Client-Server-Kommunikation auf einer Website und in Webanwendungen werden vorgestellt. Request Broker wie verborgene Frames, dynamische IFrames und XMLHttp werden verglichen. Die Autoren erklären auch, wann welche Methode verwendet werden sollte. Auch Beispiele für den Einsatz von Ajax auf Websites und in Webanwendungen fehlen nicht. Verschiedene Formate für die Datenübertragung – HTML, XML, JSON … – werden vorgestellt inklusive Vor- und Nachteilen. Webservices kommen auch vor. Zum Schluss erläutern die Verfasser eine komplette Ajax-Webanwendung namens AjaxMail, in der die im Buch behandelten Techniken zum Einsatz kommen.

Fazit: Tja, da sollen mal die Mädels aus dem AJAX-Kurs was zu sagen, ich hab den Kurs ja ziemlich früh verlassen … Im Ernst, auf mich wirkt das Buch breit genug gefächert, um einen Einstieg zu bekommen.

Themen

  • Frames, Cookies, XMLHttp
  • XML, XPath, XSLT
  • Verborgene Frames und dynamische IFrames
  • Syndication mit RSS und Atom
  • Ajax und Webservices
  • JavaScript-Objekt-Notation (JSON)
  • Website-Komponenten: Newsticker, Wetterdienst, Websuche, Sitesuche
  • AjaxMail
  • Ajax-Frameworks: JPSpan, DWR, Ajax.NET

Nicholas C. Zakas, Jeremy McPeak, Joe Fawcett und Jeremy MacPeak: „AJAX Professionell. Programmer to programmer“. Mitp 2006. 34,95 EUR. ISBN 3-8266-1669-3.

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Strategische Karriereplanung

CoverEs gibt wieder mal ein gutes Buch für Karrierefrauen. Viele persönliche Beispiele, auch zum Erklären des „kleinen Unterschieds“ (nämlich in der eigenen Einstellung), machen das Lesen sehr leicht. Auch für Informatikerinnen, die ja eher weniger mit solchen weichen Fakten wie Psychologie anfangen können… Die Autorin beschreibt fundiert und verständlich, wie frau ihren eigenen Karriereplan strategisch aufstellen kann. Dabei spricht sie auch Hindernisse an, die bei der Umsetzung der Tipps auftreten können (und wahrscheinlich sogar auftreten werden). Beim Lesen hab ich immer wieder zustimmend genickt.

Mein derzeitiger Lieblingsabschnitt „Der gute Start in den neuen Job“ ist kurz, präzise, prägnant. Im Großen und Ganzen sind die Ratschläge gut umsetzbar. Mir hat besonders der Tipp gut gefallen, sich vor dem ersten Arbeitstag noch einmal ganz bewusst eine Auszeit zu gönnen.

Fazit: Jedesmal, wenn ich das Buch in die Hand nahm, hab ich mehr gelesen, als ich eigentlich wollte.

Themen

  • Karriere im gesellschaftlichen Kontext
  • Analyse der bisherigen Lebensgeschichte
  • Qualifikationsprofil und Potenziale
  • Das Ziel
  • Passende Arbeitgeber/innen finden

Sabine Breitbart: „Strategische Karriereplanung. Potenziale erkennen. Profil entwickeln. Ganzheitlich erfolgreich sein“. Cornelsen Verlag Scriptor 2006. 14,95 EUR. ISBN 3-589-23515-2.

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Don’t make me think!

CoverGenau wie die erste Auflage ist die Zweite sehr kurz gehalten. Wer schnell liest, ist in zwei Stunden durch. Das Ganze ist auch sehr verständlich geschrieben. Die einzelnen Abschnitte orientieren sich stark an der Praxis. Manche Grafiken stehen dem eigentlich guten Fachwissen leider ein bisschen entgegen, z. B. ist die Farbkodierung bei zwei aufeinanderfolgenden Grafiken inkonsistent. Auch einzelne Piktogramme haben mir nicht gefallen, da „total frustriert/Nase voll?“ bzw. „Website unzufrieden verlassen“ sind meines Erachtens schlecht zugeordnet.

Eine schöne Analogie werde ich mir allerdings merken: die Teleportation des Websurfers oder der Websurferin per Link-Klick. So kann ich mir auch mal der Illusion hingeben, von einer Website zur anderen teleportiert zu werden.

Fazit: Guter und kurzer Einstieg, leider mit Abzügen in der B-Note (bei den Grafiken)

Themen

  • Wie Webuser tatsächlich mit Websites umgehen
  • Website-Strategien
  • Layout und Navigation gestalten

Steve Krug: „Don’t make me think! Web Usability: Das intuitive Web“. Mitp 2006, 2. Auflage. 24,95 EUR. ISBN 3-8266-1595-6.

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Maria

von Maria

It goes „bloop“!

It goes „bloop“!

Buchrezensionen

GUI Bloopers
Web Bloopers

GUI Bloopers

CoverDas englischsprachige Buch betrachtet Patzer beim Design von Benutzungsschnittstellen. Dabei werden kommerzielle Software, Websites und Informationsprogramme begutachtet. Der Autor erklärt, wie durchaus intelligente und mit bester Absicht werkelnde Profis peinliche Fehler konstruieren können – und wie frau solcherart Fehler vermeidet.

Das Buch ist nicht nur fachlich reich an Infos, sondern auch noch nett zu lesen. Viele Illustrationen unterstützten die Leserin beim Verständnis der erklärten Patzer. Alle, die mit Softwareentwicklung zu tun haben, können hier profitieren. Usability erhöht ja bekanntlich den Gewinn der herstellenden Unternehmen. Als Zielgruppe fühlen sich Softwareingenieurinnen, Webmistresses, Managerinnen von Entwicklungsprozessen, Qualitätsmangerinnen und Usability-Exptertinnen gleichermaßen angesprochen. Auch wenn es immer noch viele Programmierer gibt, denen die Rolle der Benutzerinnen oder Benutzer am Ende der Entwicklungskette reichlich schnurz ist – mit Hilfe dieses eingängigen Werkes können wir ihnen die Kundschaft wegnehmen ;-)

Fazit: Zu Recht empfohlen von einer Usability-Expertin

Themen

  • Nutzer und Aufgaben
  • Funktion vor Präsentation
  • Nutzersicht der Aufgaben bestätigen
  • Aufgaben nicht verkomplizieren
  • Lernen fördern
  • Informationen liefern, nicht bloß Daten
  • Reaktionsfreudigkeit
  • Testen
  • GUI-Komponenten
  • Layout und äußere Erscheinung
  • Texten
  • Interaktion
  • Websites
  • Management
  • Software-Revision
  • Praxisbeispiele

Jeff Johnson: „GUI Bloopers. Don’ts and Do’s for software developers and web designers“. Morgan Kaufmann Publishers 2000. 39,89 EUR / 54,95 USD. ISBN 1-55860-582-7.

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Web Bloopers

CoverNachdem der Internetboom heftig abgebremst hatte, wurde auch dem letzten Webdesigner klar, dass Profit nur mit qualitativ hochwertigen Websites zu erwirtschaften ist. Eine grundlegende Komponente von Qualität ist Usability. Das Web ist nicht so leicht zu benutzen, wie es für die Durchschnittssurfer zu wünschen wäre. Die verlassen sich aber trotzdem darauf, auf Informationen, kommerzielle Seiten oder Unterhaltung zugreifen zu können.

Nach Reaktionen auf das GUI-Bloopers-Buch erfüllt dieser ebenfalls englischsprachige Band jetzt speziell die Anforderungen von Webdesignerinnen und -designern. Der Autor hat also einen neuen Anlauf genommen und die im Web verbreiteten Bloopers unter die Lupe genommen. Es gibt aber nicht nur Kritik zu lesen und schlechte Seiten zu sehen, sondern auch Hinweise, wie frau es besser machen kann. Inklusive detaillierter Analyse von Designproblemen.

Fazit: Erst lesen, dann webben

Themen

  • Inhalte
  • Workflow unterstützen
  • Navigation
  • Formulare
  • Suche
  • Webtexte
  • Linkformatierung
  • Grafikdesign und Layout

Jeff Johnson: „Web Bloopers. 60 common web design mistakes and how to avoid them“. Morgan Kaufmann Publishers 2003. 51,53 EUR (D) / 40,31 CDN$. ISBN 1–558–60840–0.

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Maria

von Maria

Fliegen in Bremen

Bremer Informatiker testen neue Flugzeugkabinen

FotoWie stellt frau sich eine perfekte Flugreise vor? Keine Warteschlangen beim Einchecken, keine Verspätungen, die Koffer sind tatsächlich am Ziel angekommen. Die Universität Bremen ist mit einem Informatikteam am Projekt "E-Cab" beteiligt, um solche Vorstellungen zum Alltag werden zu lassen. "E-Cab" steht für "E-enabled Cabin and Associated Logistics for Improved Passenger Services and Operational Efficiency".

Für das Projekt setzen sie Kommunikationstechnologie ein: Mobiltelefone, PDAs, RFID und WLAN. Warteschlangen beim Einchecken können nämlich laut Meinung der Gruppe vermieden werden, wenn dem PDA von der Luftfahrtgesellschaft ein elektronisches Ticket geschickt wird, das als Boarding-Pass fungiert. Der Koffer bekommt seinen jeweiligen Aufenthaltsort mit auf den Weg. Das Wunschessen kann die Passagierin per SMS vorbestellen. Zu dieser Vision gehört natürlich die uneingeschränkte Verfügbarkeit von Mobiltelefon und Internet an Bord.

Die Bremer bringen ihre Expertise ein: Sie kennen sich aus mit dem reibungslosen Zusammenwirken unterschiedlicher Systeme wie Mobiltelefone, Computer am Flughafen und im Flugzeug, Gepäckversand bis hin zu den vollelektronischen Küchen im Flugzeug.
Dazu entwickelt das Team Systeme, die solche Komponenten automatisch prüfen und gleichzeitig das Verhalten hunderter weiterer Systeme in der Umgebung des zu testenden Systems simulieren. Durch die Simulation werden nicht nur Kosten gespart, die Bremer Testmethoden und Strategien helfen auch, Fehler aufzudecken, die mit konventionellen Testverfahren übersehen würden.

Schönen Flug in (die) Zukunft!

Infos:
Uni Bremen, Fachbereich Mathematik/Informatik

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 Maria

von Maria

Define: geek

Aus dem Netz gesammelt

So, für alle, die die Umfrage nicht ohne Recherche beantworten wollen, haben wir mal vorsortiert.

http://en.wikipedia.org/wiki/Geek#Geek_Definitions (1. Nov. 2006):

"[…] A person who is interested in technology, especially computing and new media. Comparable with the classic definition of hacker. (Late 20th century and early 21st century.) […]"

teladesign.com/ma-thesis/glossary.html (1. Nov. 2006):

"A term similar to nerd, but slightly less pejorative in tone."

www.research-hosting.co.uk/data/hosting-terms/web-hosting-terms-g.asp (1. Nov. 2006):

"Traditionally, someone whose fascination for technology overwhelms all other pursuits, with all the negative stereotypes this implies; in short, a NERD. "

www.websightsolutions.com/faq_gloss.html#sectG (1. Nov. 2006):

"Traditionally a term of derision, geek has come to have a more positive connotation in this computer age. Technically adept people now frequently refer to themselves as geeks, in a mixture of self-deprecation and pride. "

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 Maria für die Redaktion

von Maria

Herrschen, nicht teilen

Buchrezension

Selbst-Herrlichkeits-Training für Frauen

Cover Die Autorin will mit ihrem schmalen Buch Frauen (und schüchternen Männern) helfen, entspannt vor Publikum aufzutreten, Schüchternheit zu überwinden und spürbares Selbstvertrauen aufzubauen. Dazu bedient sie sich Imaginationstechniken und Körperübungen. Die CD zum Buch enthält dazu den Ton.

Um vom Buch zu profitieren, muss frau sich bildhaft Situationen vorstellen können; das ist mir nicht immer gelungen. Bei der Fahrt mit dem Hundeschlitten hab ich zwar die Musik und den Gesang durchaus genossen – aber ich konnte nicht, wie versprochen, die Nasenzahl meiner Hundemeute sehen. Nun ja, ich werde nochmal üben… Im Ernst: das Buch ist für Einige unter Euch sicher interessant, aber wer bei Ratschlägen aus der Psychotherapie nur „Oooommmmmmmmmmmmmm“ denkt, sollte die Finger von diesem Ratgeber lassen.

Fazit: wurde mir von kompetenter Seite empfohlen, ich konnte aber nicht alle Übungen nachempfinden

Themen

  • Vom Hervortreten und Zurücktreten
  • Die Mantel-Metapher
  • Der „innere Krieger“
  • Die Fahrt mit den Schlittenhunden
  • Wer bin ich, und – wenn ja – wie viele?
  • Das Königsgewand anziehen
  • Vom Lob der Zwischenzeit

Hanne Seemann: „Selbst-Herrlichkeits-Training für Frauen … und schüchterne Männer“. CD mit Übungen (Laufzeit ca. 40 Minuten). Klett-Cotta 2006. 14,90 EUR. ISBN 3-608-86001-0.

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Maria

von Maria

Da ist System drin

Buchrezension

Systems Engineering mit SysML / UML

CoverDas Buch beantwortet die Frage, wie frau komplexe Systeme entwickeln kann. Verschiedene Komponenten aus so unterschiedlichen Bereichen wie Software, Mechanik und Elektrotechnik werden durch eine neue Generation von Entwicklungswerkzeugen handhabbar. Der Autor, Mitautor der SysML-Spezifikation, führt in die Methoden des Systems Engineering ein, die von konkreten Disziplinen wie Software- oder Hardwareentwicklung unabhängig sind. Anhand eines Fallbeispiels zeigt er, wie ein komplexes, heterogenes System ganzheitlich beschrieben und modelliert wird.

Die dabei verwendete Systems Modeling Language (SysML), die auf UML basiert, wird erläutert. Dabei werden die Grenzen zu UML klar herausgestellt, so dass auch mit UML modelliert werden kann. Im Anhang wird die Einführung ergänzt durch eine Übersetzung der englischen Begriffe und ein Glossar.

Im Netz: Website zum Buch und System-Modellierungsgruppe.

Fazit: Gut lesbare Einführung

Themen

  • Was ist Systems Engineering?
  • SYSMOD: Vorgehen zur Modellierung komplexer Systeme
  • SysML: Systems Modeling Language
  • SysML-Diagramme, Zuteilung, allgemeine Modellierungselemente
  • UML: Unified Modeling Language
  • UML-Diagramme und Modellelemente
  • Systems-Engineering-Profil

Tim Weilkiens: „Systems Engineering mit SysML / UML. Modellierung, Analyse, Design“. dpunkt 2006. 39,- EUR (D) / 40,10 EUR (A). ISBN 3-89864-409-X.

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Maria

von Maria

Sommerakademie für den Nachwuchs

Sommerakademie für den Nachwuchs

Kognitive Mathematik für Schülerinnen und Schüler

FotoDie Sommerakademie zu mathematischen Denk-, Lern- und Lehrprozessen hat in diesem Jahr zum 5. Mal stattgefunden. Schülerinnen und Schüler verbringen eine Woche ihrer Schulferien im Kloster, um sich mit Mathematik zu beschäftigen. Klingt unheimlich trocken, ist es aber nicht. Denn es geht nicht um bloße Formeln und reines Pauken. Im Fokus steht vielmehr die Denkforschung – ein Thema, das im Alltag selten zu erleben ist.

Als Gast durfte ich während einer Videoanalyse zusehen, bei der die jungen Denkforscherinnen und -forscher über unterschiedliche Unterrichtsstile diskutieren konnten. Sie haben die gezeigten Sequenzen mit ihren eigenen Erfahrungen verglichen und haben sehr kritisch begutachtet, wie die Lehrperson mit der Mathematikklasse umgeht.

Da gibt es natürlich einmal den klassischen Unterrichtsstil: Die meiste Zeit spricht der Lehrer, er fragt Wissen ab und korrigiert Fehler. Eine andere Methode besteht darin, die Schulklasse selbst in der Gruppe erarbeiten zu lassen, wie der Lösungsweg zu einer Aufgabe oder einem Problem aussieht und wo warum welche Fehler passieren. Dabei agiert die Lehrerin eher im Hintergrund als Moderatorin denn als Vortragende. Diese beiden Methoden wurden in meiner Lerngruppe im Kloster Ohrbeck heftig diskutiert. Leidenschaftlich plädierten die Mädchen und Jungs dafür, dass der klassische Unterrichtsstil die Schwachen weniger unterstützt (und überhaupt ungeeignet ist). Durch das gegenseitige Erklären erarbeitet sich eine Klasse im Gegensatz dazu nicht nur den Lösungsweg einer Aufgabe, sondern auch die Fähigkeit, einen solchen verständlich zu erklären.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst beschreiben die Sommerakademie so:

"Ich habe viele neue Erkenntnisse über […] Perspektiven von Lehrern gewonnen." (2004)

"Tiefe Einblicke in das menschliche Denken, nette Leute und anspruchsvolle Mathematik sind gute Zutaten für die letzte Ferienwoche." (2003)

"Die Sommerakademie hat mich motiviert, schon während meiner Schulzeit mit dem Studium zu beginnen." (2002)

FotoFrau Prof. Dr. Christa Kaune, Mit-Organisatorin, hat mir Rede und Antwort gestanden. Sie ist schon seit 2002 mit der Sommerakademie verbunden. Außerhalb der Akademie ist sie Apl. Professorin am Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Osnabrück an der Universität in Osnabrück.

Maria: Was ist die Idee hinter der Sommerakademie und wie ist sie entstanden?
Prof. Dr. Kaune: Seit etwa 20 Jahren ist zu beobachten, dass nur noch selten intellektuell
leistungsfähige Abiturienten sich für ein Lehramtsstudium entscheiden. Sie können
sich nicht vorstellen, dass es im Umfeld von Lehren und Lernen spannende
Forschungsfragen gibt. Das Wissen um die Existenz von spannenden Forschungsfragen
und der Kontakt zu Forschungsgruppen, die sich deren Bearbeitung annehmen, ist aber
Voraussetzung dafür, dass sich herausragende Abiturienten für eine solche
Studienrichtung interessieren. Um diesem Informationsdefizit entgegen zu wirken,
wird eine Sommerakademie "Kognitive Mathematik: Mathematische
Denk-Lern-Lehrprozesse" durchgeführt, zu der leistungsstarke, offene und neugierige
Schülerinnen und Schüler der Kursstufe eingeladen sind.

Maria: Die Robert-Bosch-Stiftung finanziert das Ganze. Seit wann und wie lange noch? Und was passiert, wenn diese Förderung ausläuft?
Prof. Dr. Kaune: Die ersten 3 Jahre hat die RBS die Sommerakademie ganz gefördert, 2005 und 2006 etwa zur Hälfte, der Rest ist von der Universitätsgesellschaft Osnabrück übernommen
worden. 2007 wird die Unigesellschaft die eine Hälfte übernehmen, die Finanzierung
der zweiten Hälfte ist noch offen.

Maria: Wieviele Schülerinnen und Schüler nehmen dieses Jahr teil? Wie alt sind sie? Ist der Mädchenanteil immer etwa gleich hoch?
Prof. Dr. Kaune: 13 Teilnehmer der Klassen 12 und 13 (gerechnet auf das jetzt begonnene Schuljahr). Der Mädchenanteil ist ausgeglichen; wir achten bei der Auswahl der Bewerber etwas darauf.

Maria: Was interessiert die Mädchen? Haben Mädchen andere Gründe für die Teilnahme an der Akademie als Jungs?
Prof. Dr. Kaune: In allen fünf Akademien sind geschlechtsspezifische Unterschiede nicht sichtbar geworden.

Maria: Spielt der besondere Veranstaltungsort im Kloster eine Rolle für die Entscheidung zur Teilnahme? Welche Rolle spielt die außerschulische Veranstaltungsform (Vorlesungen, Übungen, Vorträge, Experimente, Diskussionen über eine ganze Woche)?
Prof. Dr. Kaune: Es hat sich noch kein Teilnehmer in diese Richtung geäußert, wohl wissen die Teilnehmer im Nachhinein die besondere Atmosphäre zu schätzen. Zur Veranstaltsform: Die Vielfalt der Themen und Methoden wird geschätzt.

Maria: Was ist die besondere Lernkultur bei der Sommerakademie? Wie schaffen Sie es, mathematische Inhalte in neuen didaktischen Konzepten an die Schülerin und den Schüler zu bringen?
Prof. Dr. Kaune: Durch eine an den Ergebnissen mathematikdidaktischer Forschung orientierte
Unterrichtsgestaltung.

Maria: Viele Leserinnen der Zeitung lehren an der Universität Studierende. Was empfehlen Sie als Fachfrau für die Unterrichtsvorbereitung? Wie kann frau bei begrenztem Zeitbudget guten Unterricht leisten?
Prof. Dr. Kaune: Es ist zu unterscheiden zwischen Unterricht in einer allgemeinbildenden Schule und den universitären Vorlesungen. Die Unterrichtsplanung sollte an den Ergebnissen mathematikdidaktischer Forschung orientiert sein und insbesondere folgende Aspekte berücksichtigen:
Orientierung an den individuellen Denkprozessen der Lernenden,
Verstärkung der metakognitiven Aktivitäten der Lernenden,
Etablierung einer diskursiven Unterrichtskultur.

Maria: Vielen Dank für das Gespräch!

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 Maria

von Maria

Schwarzweißmalerei

Schwarzweißmalerei

Buchrezension

Schwarzweiß-Fotografie digital

CoverSchwarzweiß-Fotos vermitteln ein ungewohntes Bild. Ihr Ausdrucksmittel ist der Kontrast. Die Bildaussage wird konzentriert auf den Inhalt, wenn die Farben weggelassen werden. Vor allem die Beherrschung des Kontrastes – im technischen wie im gestalterischen Sinn – unterscheidet Spitzenfotos von Allerweltsaufnahmen.

Früher musste frau Schwarzweißsehen lernen, um ein Motiv durch die richtige Auswahl von Filmen und Filtern optimal abzubilden. Heute bietet digitale Technik die Möglichkeit, mit dem Rohmaterial zu arbeiten. Das lässt sich anschließend fast nach Belieben verändern. „Schwarzweiß-Fotografie digital“ vermittelt Kenntnisse von der Aufnahme – egal ob mit eingescannten Filmaufnahmen oder mit Digitalkamerafotos – über die Bildbearbeitung bis zur Präsentation der Bilder.

Analog oder digital ist keine Glaubensfrage – allein die mit vertretbaren Mitteln erreichbare Qualität bestimmt den Weg. Wo immer es sinnvoll erscheint, beschreibt das Buch daher neben dem digitalen Workflow auch Analogien zum klassischen Labor und stellt Wege für die maximale Qualität vor – etwa wenn es darum geht, aus digitalen Bilddateien hochwertige Barytabzüge zu erstellen.

Das Buch gibt der digitalen Schwarzweiß-Einsteigerin ein solides Wissen an die Hand und zeigt der erfahrenen Fotografin, die mit ihren besten Dias und Negativen arbeiten möchte, den Weg durch den Photoshop-Dschungel. Im Anhang gibt es noch Literatur- und Webtipps.

Fazit: Das beste Buch zum Thema digitale Fotografie, das mir bisher in die Hände gefallen ist

Themen

  • Systemvergleich digital/analog
  • Gestaltung von SW-Bildern
  • Richtige Belichtung
  • SW-Bilder in Photoshop
  • Digitalisieren analoger Vorlagen
  • Bildbearbeitung
  • Klassische Laboreffekte
  • Ausgabe der SW-Bilder
  • Drucksysteme
  • Hybridverfahren für echtes Fotopapier
  • Präsentation und Archivierung

Reinhard Merz und Erich Baier: „Schwarzweiß-Fotografie digital. Bilder gestalten, bearbeiten und ausgeben“. dpunkt 2006. 39,- EUR (D) / 40,10 EUR (A). ISBN 3-89864-403-0.

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Weitere Fotobuch-Rezensionen:
„Die fliegende Kamera“
„Digitale Erdrahmen“
„Bilder machen“
„Digitaler Blick“

Maria

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Echo 2006

Was vom Sommer übrig blieb…

Was vom diesjährigen Sommerstudium blieb? Googleschreiber, ein "Girl from IKEA", Kost und tagsüber Logis, Coden und Karriere. Frauen, mit denen sich prima reden ließ. Auch die von den Sponsoren, die dieses Jahr besonders nett waren. Und später gab’s ja auch T-Shirts von S bis XL. Was gab’s noch? Tolle Kurse, motivierte und begeisterte Teilnehmerinnen. Ja, auch mal wieder sch…Technik und diverse Problemchen, von denen sich aber die meisten lösen ließen. Ein paar Eindrücke gibt’s unten auf dem Panoramafoto. Und dann das Wetter!

Nach einem düsteren Regenguss am Anfang ging es aufwärts. So wollen wir das nächstes Jahr auch haben: mittags oder sogar mit dem Kurs raus auf die Wiese und die Sonnenstrahlen einfangen, bevor der Kopf wieder beschäftigt wird. Apropos nächstes Jahr. Vorschläge für das Jubiläum sind natürlich von Allen jederzeit willkommen. Ihr könnt sie über die Mailinglisten loswerden. Oder schreibt sie ins Wiki: http://zeitung.informatica-feminale.de/wiki. Oder ganz einfach an if[at]informatica-feminale[klecks]de.

Für die, die beim Fest waren, und auch für die, die leider nicht kommen konnten: Es gibt mittlerweile auch einen neuen Text für "California Dreaming" (feminale dreaming), passend zum drohenden Herbstblues. Also schon mal zu Hause üben, damit Ihr nächstes Jahr mitsingen könnt…

Nochmal ein paar Dankeschöns: An Nicole und Friederike, die sich dieses Jahr um die Offlinezeitung gekümmert haben. An Rike für die Chorleitung. An Brigitte für das neue geschützte Wiki. An die Dozentinnen, die tolle Kurse angeboten haben. An die Teilnehmerinnen, die sich engagiert haben. An die Damen vom Büro und vom Cafe, die uns umsorgt haben. Und an die gelbe Sonne, die uns nicht im Stich gelassen hat. An die Sponsoren, die die gute Sache unterstützt haben. An alle, die ich hier vergessen habe.

Vielen Dank an Veronika, die das ganze Jahr über die IF als One-Women-Show organisiert!!!

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Ich bin jetzt müde und ruh mich aus. Wir sehen uns!
   Maria

Foto

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 Maria

von Maria

WIKI & Co.

WIKI & Co.


Welche Möglichkeiten gibt es noch, „zwischen den Jahren“ mit den Themen und Frauen der Informatica Kontakt zu halten?


Zunächst über die Mailingliste, in die jede Teilnehmerinnen eingetragen ist. Nur wer sich erst im Tagungsbüro angemeldet hat, muss sich nach-träglich auf der Liste anmelden. Schickt eine Mail an Veronika, dann seid ihr dabei.


Ein Lob an Maria, Friederike und Brigitte, die in den letzten Jahren die Zeitung nicht nur während der zwei Wochen Sommerstudium, sondern auch monatlich mit Beiträgen füll(t)en. Wusstet ihr, dass jede von uns Beiträge schreiben kann? Es wäre toll, Kurzartikel, Rezensionen und Erfahrungen von euch aus Studium und Beruf dort zu lesen. Artikel für die Zeitung sendet per Mail an zeitung@horus.at.


Und dann gibt es noch das WIKI. Wer auf der Mailingliste ist, weiß, dass Brigitte nun einen Passwortschutz hinzugefügt hat. Dies ist auf Wunsch einiger Frauen geschehen – nicht alle Beiträge dort sind unbedingt „karriereförderlich“ ;-) (Zitat einer Dozentin).


Werbeblock: Wer schon jetzt einen Kalender 2007 hat: los geht die Jubiläums-Informatica am 31.8, die Kurse folgen in den ersten zwei September-Wochen.


Versucht, dabei zu sein … die Planungen für das Jubiläums- und das Kurs-Programm der 10. Informatica Feminale in Bremen sind versprechend!


Über die beschriebenen Medien (OpenBC, Mailingliste, Online-Zeitung und WIKI) gibt es zahlreiche Möglichkeiten, mitzugestalten.


Bis zum nächsten Jahr dann also – live und in Farbe bei der Jubiläums-Informatica Feminale 2007!


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Augen-Logo
Nicole


Mailingliste: sollten alle drin sein; wenn nicht: Mail an veronika.oechtering@uni-bremen.de
senden.


Beitrittsmöglichkeiten zu OpenBC: siehe Artikel


Zeitung: http://www.zeitung.informatica-feminale.de


WIKI:http://www.zeitung.informatica-feminale.de/wiki
– Die Logindaten für das Wiki sind an die Mailingliste gesendet worden. Welche sie nicht (mehr) hat: per Mail z.B. die Zeitung fragen.

von Nicole

OpenBC – IF-Kontakte halten und ausbauen

OpenBC – IF-Kontakte halten und ausbauen


Frauen lernen sich auf der Informatica Feminale kennen, und nach einem kurzem Gespräch folgt die Frage: Bist du auch bei OpenBC? Wer dabei ist, hat wenig später einen neuen Kontakt in der OpenBC-Liste, wer nicht, eine Einladung im Mail-Eingang. Doch was ist OpenBC? Für diejenigen, die noch nicht “drin” sind, folgt hier eine kurze Darstellung:


OpenBC ist eine Online-Plattform, die – kurz gesagt – zum Netzwerken genutzt wird. Eine Theorie besagt, dass jede Person jede andere Person über höchstens drei Zwischenkontakte ebenfalls kennen könnte. Dies wird in OpenBC grafisch dargestellt.


Hier könnt ihr Kontakte zu Personen halten und ausbauen, Bekannte wiederfinden, Recherchen zu Fach-themen durchführen und nach Praktika oder Jobs suchen.


Das besondere gegenüber anderen Plattformen ist, dass ihr anschauen könnt, welche Kontakte die Personen im Adressbuch haben (wenn diese das erlauben). Und ganz wichtig ist:


Ihr könnt selbst entscheiden, wieviel von euren (Kontakt)-Daten ihr welchen Personen freigebt und wer euch Nachrichten schreiben darf.


Klar, mit OpenBC tragen wir einen Schritt zum gläsernen Menschen bei, doch für mich überwiegen bei OpenBC klar die Vorteile.


Wie ihr über die Mailingliste lesen konntet, haben Martina und ich einen geschlossenen IF-Raum eingerichtet. Hier wollen wir Ideen sammeln für die Organisation der (Jubiläums)-Informatica im nächsten Jahr, Fachfragen diskutieren, den Kontakt aufrechterhalten und ein Wissens-netzwerk aufbauen. Die Gruppe lebt durch unsere und eure Beiträge!


Eine „geschlossene Gruppe“ bedeutet, dass jede erst eine E-Mail an uns „Moderatorinnen” senden muss, bevor sie der Gruppe beitreten kann. Der Austausch kann ebenfalls nur von den Mitfrauen gelesen werden. Damit nicht jede ständig schauen muss, was sich online getan hat, ist es möglich, RSS-Feeds zu abonnieren sowie viele weitere Möglichkeiten wie Tags, Termine etc.


Alles voll WEB 2.0!


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Augen-Logo
Nicole


Info: Wer noch Fragen hat oder zu OpenBCeingeladen werden möchte, sendet bitte eine Mail an mich (nicole@rosenboom.info) oder an Martina (martl.f@gmx.de).
Als Moderatorin ist es sinnvoll, eine Premium-Mitgliedschaft bei OpenBC zu haben, um z.B. Newsletter versenden zu können. Zehn neu angemeldete Teilnehmerinnen bedeuten einen Monat Premium-Mitgliedschaft im Wert von 5,95 Euro für die jeweilige Werberin, die wir dann nicht bezahlen müssen. Für Forumsteilnehmerinnen ist eine Premium-Mitgliedschaft nicht notwendig, es stehen auch so eine Menge Funktionen in OpenBC zur Verfügung … aber noch ein Anreiz, euch über einen Einladungslink von uns zu registrieren: auch Ihr könnt dann im ersten Monat eine Premium-Mitgliedschaft genießen!

von Nicole

OpenBC, die zweite – informell

OpenBC, die zweite – informell


Hallo allerseits,


OpenBC hat sich breitschlagen lassen und uns eine Gruppe mit dem Namen "Informatica Feminale" geschenkt :-) Dies hat den Sinn und Zweck, dass wir „privat“ in einem Forum diskutieren und netzwerken können, ohne selbst ein Netzwerk aufbauen zu müssen (was frau natürlich trotzdem noch kann).


Direkte Einladungen sind nicht möglich – ihr müsst euch mit einem OpenBC-Account einloggen und nach der Gruppe „Informatica Feminale“ suchen. Da es sich um eine geschlossene Gruppe handelt, müssen wir Moderatorinnen (Nicole und ich) euch auch noch freischalten.


Wer noch nicht bei OpenBC ist, bitte eine kurze E-Mail an mich oder Nicole schicken, dann laden wir euch gerne dazu ein :-) Entschuldigt die Unnannehmlichkeiten, wir hätten das auch gerne ein bisschen einfacher gehabt…


Viel Spaß damit.


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Martina


Kontaktdaten: siehe erster Artikel zu OpenBC.

von Martina