Ergänzung zum Artikel „Energie aufnehmen„:
Ich habe zu diesem Thema mehrere Sachen gelesen. Viele Bücher haben sich mit dem Kohlenhydratgehalt der Nahrung beschäftigt und wie der Körper darauf reagiert.
Mir hat die „Glyx“-Methodik gefallen und ich empfand es als schlüssig. Ob ein richtiger Mediziner das auch als schlüssig empfindet, weiß ich nicht, ist mir aber auch egal.
Ernährungstipps wie mehr Gemüse, mehr Vollkorn, kein Alkohol, mehr Eiweiß, wenig Süßigkeiten oder zumindest pfiffiger Naschen sind allerdings auch nicht neu.
Hier wird zum Teil auch erklärt, warum die Kombination von einigen Lebensmitteln viel besser ist als andere. Als Beispiel: Fisch mit Zitrone zusammen essen. Eiweiß wird mit Vitamin C besser vom Körper aufgenommen. Oder Obst mit Milchprodukten ist eine Superkombination als Frühstück.
Viele Lebensmittel sind gute Eiweißlieferanten, insbesondere Soja. Dort ist die Eiweißkombination dem menschlichen Eiweiß am ähnlichsten und wird deswegen sehr gut aufgenommen. Hier gilt auch, dass Vollkorn allein nicht alles ist, man muss auch gut kauen, da man so mechanisch die Körner aufspaltet und das besser ist für die Verwertung und Verdauung.
Die Ernährung, die ich jetzt mache ist ’ne Kombination aus vielen verschiedenen für mich zusammenpassenden Punkten. Trifft mit Sicherheit nicht auf jeden zu. Und … Naschen tue ich trotzdem, nur nicht mehr so viel und besser kombiniert.
Was ich beim Kochbuch gut finde, sind die Tipps zur Vorratshaltung, da ich es nicht schaffe, jeden Tag zu kochen.
Dass ich ca. 3,5 Kilo losgeworden bin, schiebe ich auf den erhöhten Eiweißkonsum. Nur mit Eiweiß können Muskeln aufgebaut werden und nur in den Muskeln kann Fett abgebaut werden. Ich schaue bei neuen Lebensmitteln nicht auf die Kalorien, sondern auf den Eiweißgehalt.
Was sehr, sehr reißerisch geschrieben wurde und mir medizinisch auch nicht immer richtig erscheint, ist: Die Diät von Dr. Ulrich Strunz. (Strunz ist in vielen Dingen sehr extrem, Marathonlauf und Ähnliches, dies sollte der Normalbürger vielleicht auslassen). Aber daraus habe ich den Frühstücksdrink in mein tägliches Frühstück übernommen und damit bin ich voll zufrieden. Recht theorielastig, aber das fand ich gerade deswegen für die Hintergrundinfos sehr gut.
Annette

Neben Werkzeugen, Vorgehensweisen und Programmierparadigmen hat die Softwareentwicklung noch mehr Dimensionen. Eine davon behandelt dieses Buch: Wissensarbeit. Dabei geht es um die beteiligten Menschen, ihre Arbeitsweise und welche Rolle das Gehirn, das Team und das oft sehr dynamische Umfeld spielen.
Im Inneren des Kirchenschiffes des St.-Petri-Doms befinden sich etwa neunzig Gräber von Bischöfen und anderen Kirchenpersönlichkeiten. Adolph Freiherr Knigge liegt dort auch. Und noch eine „Kirchenpersönlichkeit“ findet sich hier in Stein gemeißelt…
Das Buch spricht eher Jugendliche an, dementsprechend sind Titel und Stil. Der Autor versucht, die Sprache der Kids aufzugreifen. Er nimmt junge Leute, die gerade anfangen, sich vor ein Publikum zu stellen, an die Hand. Schüler/innen und Studierende, die (noch) schüchtern sind, bekommen hier eine Menge Aufmunterung. Das geht weit über die üblichen Tipps wie Gestaltung und Aufbau der Folien hinaus. So erklärt Oliver Reuter z. B. auch viel zur Stimme (und wie sie bleibt) oder wie sich der Kontakt zum Publikum zu Beginn herstellen lässt.


Auf der Suche nach Infos über vernünftige Ernährung bin ich auf diese Bücher gestoßen. Dass das Ganze als Diät gesehen werden kann, war mir wurscht. Auch der Stil, der manchmal wirkt, als ob mir jemand was verkaufen will, schreckte mich nicht ab. Mir ging es eher um die Frage: „Was kann ich in stressigen Phasen essen oder knabbern, ohne mich dadurch träge zu futtern?“ Bei Glyx ist erklärt, dass nicht Fett oder Fleisch schlecht sind, sondern dass Kohlehydrate reduziert werden sollten, insbesondere Zucker. Der kleine GLYX-Guide aus dem Diätbuch ist praktisch, frau kann ihn auch mal mitnehmen zum Einkaufen. Besonders gut gefallen hat mir die Aussage, dass die Ernährung sich an den eigenen Lebensstil anpassen sollte, nicht das Leben sich nach der Ernährung orientieren muss. Gute Stimmung gehört auch dazu. Was keinen Spaß macht, soll nicht mit zusammengebissenen Zähnen durchgezogen werden.
Im Rezeptbuch stehen auch nochmal die zwölf wichtigsten Glyx-Regeln: Trinken, nichts ist verboten, im Prinzip drei Mahlzeiten, Snacks, Beilagen, Gemüse und Eiweiß, Gemüse überhaupt, abends wenig Kohlehydrate, Süßes in Maßen, Eiweißregel, Fisch, Fett für’s Schlanksein. Und dazu natürlich jede Menge Rezepte, die zusätzlich danach gekennzeichnet sind, ob sie mit extrem wenig Kohlenhydraten auskommen.
In Schweden haben sich zwei Leute – Henrik Kniberg & Mattias Skarin – aufgemacht, ein kurzes und doch sehr gutes Fachbuch zu schreiben. Darin beantworten sie die Frage, was Scrum und Kanban und vor allem beide zusammen ausmacht. Das englischsprachige Original (Version von 2010) ist bei infoQ erschienen, wo man sich registriert und es dann kostenlos bekommt:
Wissenschaft zu vermitteln, ist gar nicht so einfach. Die Themen sind oft komplex und abstrakt, nicht nur für die potentielle Leserschaft, sondern auch für Journalisten. Wissenschaftsjournalismus hat alle Bereiche des Lebens und der Welt zum Inhalt, allerdings in einer eigenen kleinen Nische.
Dieses Jahr ist es wieder soweit – die Zeitung kommt persönlich nach Bremen! Es gibt je einen 
Der Autor des Buches ist Dipl.-Ing. für Maschinenbau und war eine Zeit lang Effizienzcoach bei BMW. Beim Kochen nach einem Rezept für flambiertes Steak packte ihn der Frust. Etwa so: „Was kommt jetzt? Wo bin ich gerade? Wie viel noch mal? Was kommt zuerst? Wo stand das jetzt wieder?“ Tja. Das Problem kenn ich. Und hab’s ignoriert. Da war jemand anders wohl schlauer als ich…
Denn kurzerhand malte der Autor und Prozessprofi die einzelnen Schritte als Prozessabläufe auf. Dann ging er los und suchte nach einem Kochbuch, das so ähnlich vorging. Er fand keins – und schrieb selbst eins. Das Ergebnis seht Ihr auf dem Bild.
Notebooks, Software, Intranets, alles nur mit Zugang nutzbar. Und online sind viele Seiten durch ein Passwort geschützt. Sicher. Sicher? Nun, ja. Das kommt ganz drauf an. Mark Burnett (
Lernen ist nicht immer das, was Studierende und Normalsterbliche in Begeisterung ausbrechen lässt. Doch es geht auch anders. Das beweist dieses Buch. Verena Steiner zeigt, wie man beim Lernen das Ruder selbst in die Hand nimmt, Schlüsselkompetenzen verbessert und Lernpower entwickelt. Dabei verknüpft sie neue wissenschaftliche Erkenntnisse mit ihrer eigenen langjährigen Erfahrung. Erläuternde Texte, Fallbeispiele und Übungen wechseln sich ab. Neben Selbstmanagement umfasst das Buch Lern- und Gedächtnisstrategien. Verena Steiner verrät, wie man die eigene Neugier weckt und so als Triebfeder nutzt. Sie gibt Tipps zum Lernen aus und mit Büchern. Lernen ist eine der schwierigsten Aufgaben im Alltag, wie die Autorin sagt. Hat man das einmal erkannt, ist es leicht nachvollziehbar, dass zur Arbeitsplanung auch Pausenzeiten gehören. Neben konzentrierten Phasen muss es „Phasen des Tagräumens, des stillen Sinnierens und des Spielens“ geben. Schön gesagt :-)